Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Birgit Ofner:
Neues in Wien entdecken
Literaturführer Wien von Viola Rosa Semper
Gerade zu Ende gelesen. Viele Informationen, gut aufbereitet. Das Buch ist super angenehm zu lesen und jetzt freue ich mich schon darauf, nach dem Corona-Wahnsinn die Literaturspaziergänge gehen zu können. Kann das Buch nur empfehlen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Birgit OfnerRezensionen von Gudrun7:
eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit, die Neugier auf den Folgeband weckt
Die Fotografin - Die Welt von morgen von Durst-Benning Petra
Das Cover zeigt ein stimmiges Bild, das auch auf die bisherigen Bände und auf die "Handschrift" der Autorin hinweist. Sowohl die eingefangene Atmosphäre, wie auch die Farbgebung passen hervorragend und machen neugierig auf den Inhalt.
Der Schreibstil ist einnehmend und lässt sich flüssig lesen.
So erfährt man als Leser interessante und vielfältige Details zu den Hintergründen und den Vorgängen der damaligen Zeit. Dies betrifft nicht nur die Welt um die Fotografie sondern auch das vorherrschende Mann-Frau-Bild wird eindrücklich dargestellt.
Ich finde es auch interessant, wie sich Themen, die die Welt von damals betreffen, auch immer wieder aktuell und brisant sein können.
Die Charaktere werden so eindrücklich und authentisch geschildert, dass ich dem ein oder anderen am liebsten das ein oder andere Mal einen Fußtritt verpasst hätte. Andere Mitwirkende sehe ich mit Hochachtung vor dem Kampfgeist und der Kreativität, die so an den Tag gelegt werden.
Mein Fazit: eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit, die Neugier auf den Folgeband weckt
Rezensionen von Caroline :
Vergangenheit lebensnah erzählt
Die verbotene Zeit von Claire Winter
Klappentext:
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand.
Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...
Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...
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75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es immer weniger Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen mit uns teilen könnten. Noch immer verweigern sich Menschen der Geschichte und deshalb sind solche Bücher wie "Die verbotene Zeit" wichtig.
Die 70iger Jahre waren geprägt vom Schweigen der älteren Generation, die den Krieg miterlebt hatten und der wachsenden Wirtschaft. Niemand wollte sich den Gräuel der Vergangenheit stellen, aber manche hielten sich nicht an das kollektive Gebaren.
Solche eine mutige Person ist Carla in diesem Buch. Ein Gedächtnisverlust über die letzten paar Monate, verursacht durch einen Autounfall, bringt sie dazu diese Zeit aufzuarbeiten. Dabei entdeckt sie seltsame Notizen, die sie zu dem Journalisten David Grant bringt. Dieser erzählt ihr von ihrem ersten Treffen kurz vor dem Unfall. Nach und nach setzt sie die Teile der verlorenen Zeit zusammen und macht sie wieder auf die Suche nach einer Freundin ihrer Mutter, die während oder nach dem Krieg verschwunden ist.
Die Autorin nimmt sich eines Stilmittels an, welches mir besonders gefallen hat. Ihr Roman spielt im Jahr 1975. Die fehlenden modernen Hilfsmittel (wie Handy, PC und Internet) könnten die Geschichte langsamer machen. Dem ist aber überhaupt nicht so, denn die Zeitzeugen machen Carlas Nachforschungen sehr spannend und greifbar.
Die Story dreht sich nicht nur um die Verbrechen, die im Zweiten Weltkrieg verübt wurden, sondern über Freundschaft jenseits aller gesellschaftlichen Grenzen, Schuld und Vergebung, Liebe inner- und außerhalb der Familie.
Wie auch schon bei "Die geliehene Schuld" fliegen die Seiten nur so dahin. Claire Winter versteht es vorzüglich die Spannung aufzubauen, aufrechtzuerhalten und auch mal zu unterbrechen. Im Juli erscheint ein weiterer Roman "Kinder ihrer Zeit". Ich bin schon sehr gespannt, welche Geschichte sich hinter diesem Titel versteckt.
Rezensionen von Gudrun7:
ein wundervolles Buch, das den Sinn des Lebens offenbart
Schön ohne Aber von Eva-Maria Admiral; Annette Friese
Das Cover, das genau so und nicht anders, bereits am PC eine wunderbare Sogwirkung auf mich hatte, hat mich dann in natura noch mehr überzeugt. Beim Innehalten während des Lesens habe ich immer wieder darauf geguckt und mich am Ausdruck erfreut.
Beim Schreibstil muss ich hier sagen, dass dieser bei diesem Buch ja in der Mehrzahl vorhanden ist, weil die Erzähler jeder in seiner Fasson schreiben.
Jeder für sich hat einen wundervollen Schreibstil. Genau diese Unterschiedlichkeit macht für mich die Authentizität aus und geht zu Herzen.
Die Vielfältigkeit der Menschen, die hier ihren jeweiligen Lebensweg erzählen, werden eindrucksvoll mit wunderbaren Fotos dargestellt und eben die eigene Sprachwahl rundet das Bild in sich gekonnt ab.
Die bunte Mischung und die hilfreichen Details, die von Eva-Maria Admiral immer wieder dazwischen eingeflochten wurden, sind eine super Kombi und machen dieses Buch echt wertvoll.
Jeder Abschnitt für sich war wundervoll und super hilfreich, sich selbst besser kennen- und lieben zu lernen. Das Geschriebene wirkt noch lange nach und macht Hoffnung und Mut.
Mein Fazit: ein wundervolles Buch, das den Sinn des Lebens offenbart
Rezensionen von heinoko:
Enttäuschend
Falling Skye (Bd. 1) von Frisch Lina
Ein schönes Cover hat das Buch, aber das Buch ist insgesamt auf einem qualitativ so miserablen Papier gedruckt, dass das gesamte Buch dadurch minderwertig wirkt. Man hat das Gefühl, das Papier vergilbt innerhalb von wenigen Stunden, wenn man in der Sonne sitzt und liest. Auch die Bindung ist nicht stabil.
Mehr als zwei Leser hintereinander hält das Buch nicht aus, es bricht auseinander. Auch wenn das nicht wirklich wichtig ist, mich stört es. Das ist schade. Wobei mich zugegebenermaßen auch der Inhalt leider insgesamt enttäuscht hat.
Der Grundgedanke des Buches gefällt mir: Nach einer großen Katastrophe, in der die USA zu den Gläsernen Nationen geworden ist, werden die Menschen eingeteilt in die Rationalen und in die Emotionalen. Junge Menschen müssen sich so wie die 16-jährige Skye einer mehrwöchigenTestung unterziehen. Ziel ist, als mustergültige Rationale abzuschließen, um so die Chance auf ein Studium an einer Elite-Universität und auf eine glänzende berufliche Zukunft zu erhalten. Doch die Prüfungen sind verstörend und durchaus gefährlich. Skye beginnt zunehmend zu zweifeln und das Procedere zu hinterfragen, was sie selbst in größte Gefahr bringt…
Die junge Autorin schreibt gut. Es gibt viele Passagen, die spannend-lebendig ausgearbeitet sind. Die möglicherweise zugrunde liegende Gesellschaftskritik ist geschickt eingearbeitet. Dennoch blieb ich als Leser von Anfang bis Ende irgendwie außerhalb des Geschehens. Skye ist mir wie auch alle anderen Akteure im Buch fremd und fern geblieben, sie wirken irgendwie künstlich. So erging es mir auch mit der Handlung. Mal durchaus spannend, wenige Seiten später jedoch unlogisch und irgendwie nicht fertig erzählt. Und schließlich auch über lange Strecken geradezu langweilig. Immer wenn sonst nichts hilft, gibt es irgendeinen technischen Schnickschnack, der in der aktuellen Situation weiterhilft. Gut, ich gebe zu, dass Dystopien nicht gerade mein Lieblings-Genre sind, aber ich hoffte doch anhand der Verlagsankündigung auf eine straff erzählte, in sich logische, emotional packende, spannende Geschichte. Leider eine vergebliche Hoffnung. Es ist zu wünschen, dass Lina Frisch ihr mit Sicherheit vorhandenes Schreibtalent weiter zu entwickeln lernt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine großartige Fortsetzung
Die Fotografin - Die Welt von morgen von Durst-Benning Petra
Mimi Reventlow und Anton Schaufler sagen dem Tonihof ade und gehen wieder auf Wanderschaft. Während Anton mit seinem Postkartenverkauf durchstartet und richtig gutes Geld macht, hat es Mimi immer schwerer Aufträge zu bekommen. Für eine kurze Zeit lassen sie sich in Berlin nieder. Doch auch hier findet Mimi niemanden, der sie als Gastfotografin aufnehmen will.
Anton schuftet derweil im Pigalle, einer Tanzbar, die ihm leider kein Glück bringt. Auf Besuch in Ulm erfahren Sie, dass die Druckerei, bei der sie immer wieder ihre Druckaufträge haben erledigen lassen, nach dem Tod des Inhabers von dessen Sohn verkauft werden soll. Eine neue Idee entsteht...
Dies ist der 3. Band um die Wanderfotografin Mimi Reventlow aus Esslingen. Nach „Am Anfang des Weges“ und „Die Zeit der Entscheidung“ nimmt mich Petra Durst-Benning nun mit in „Die Welt von morgen“.
Es ist wie alte Bekannte wiedertreffen, wenn ich von Mimi, Anton, Alexander, der in Stuttgart weiter an seiner Künstlerkarriere arbeitet und seinem Förderer Mylo, den ich immer noch nicht ganz durchschaue, lese. Von Bernadette Furtwängler mit ihrer Schaffarm, die gerade in ihren Hochzeitsvorbereitungen aufgeht, bis – das lest ihr bitte selbst - und den vielen Anderen, die ich bei meinen letzten beiden Besuchen auf der Schwäbischen Alb kennengelernt habe und die mir richtig ans Herz gewachsen sind.
Mimi und Anton beeindrucken mich immer mit ihren kreativen Ideen und ihrem Überlebenswillen. Vor allem von Mimi kann Frau von heute viel lernen. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen, kennt kein Wehklagen und schafft es immer wieder von Neuem auf die Beine zu kommen. Ich bewundere diese Frau mit ihrem Mut und ihrer Unerschrockenheit sehr.
Gerade in der jetzigen Zeit, wo auch wir immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden und gezwungen sind uns neu zu erfinden, um unsere Zukunft zu sichern, ist dieses Buch absolut lesenswert. Von Mimi und Anton können wir uns einiges abschauen.
Ein Zitat, das ich mir aufgeschrieben habe, das die Situation von Mimi genau trifft: „Alte Wege öffnen keine neuen Türen“.
Mimi und Anton tun alles um neue Wege zu finden und neue Türen zu öffnen.
Auch hier lerne ich wieder neue Menschen kennen, von denen mich Corinne mit ihrer Schafherde, die sie von Südfrankreich aus bis zur Schwäbischen Alb gebracht hat, am meisten beeindruckt hat. Ich hoffe, dass ich auch sie im nächsten Band wiederlesen und noch mehr von ihr erfahren werde.
Ein Thema, das auch immer wieder aufgegriffen wird – die Gleichberechtigung der Frau. Sei es beim Führen einer Firma oder beim Autofahren – die Männer taten sich um 1912 sehr schwer mit der immer mehr werdenden Präsenz der Frau. Erschreckend, wenn ich bedenke, dass sich da in manchen Ländern bis heute nichts geändert hat. Um so schöner zu lesen, wie Mimi sich da durchkämpft.
Da Petra Durst-Benning durch die Gedanken ihrer Protagonisten immer mal wieder in die Vergangenheit schaut, ist es auch für Neueinsteiger kein Problem dieses Buch zu lesen. Natürlich lerne ich gerade Mimi und Anton wesentlich besser kennen, wenn ich sie seit „Am Anfang des Weges“ und durch „Die Zeit der Entscheidung“ begleite. Lohnen tut sich das auf alle Fälle.
Ein toller historischer Roman über eine starke interessante Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, die Mut macht und die mich auch diesmal wieder richtig beeindruckt hat.
Ich kann es kaum erwarten, bis es im September mit „Die Stunde der Sehnsucht“ weiter geht.
Rezensionen von Nele33:
Dämonisch
Blutgott von Veit Etzold
Der Blutgott von Veit Etzold ist der mittlerweile siebte Fall für Clara Vidalis und ihr Team.
Nachdem ich nun eine Pause von Etzold gemacht habe und eigentlich ob der Brutalität keinen seiner Thriller mehr lesen wollte, hat es mich nun doch gereizt und ich konnte nicht widerstehen.
Eine junge Frau wird in einem IC der deutschen Bahn bestialisch abgeschlachtet, die Täter sind schnell ausgemacht: Es handelt sich um eine Gruppe Jungen, die alle unter 14 Jahren, also nicht strafmündig sind.
Ein Schlag ins Gesicht für Clara Vidalis und ihr Team. Zudem bleiben die JUngen auch noch total kaltblütig und cool bei ihren Vernehmungen. Dahinter steckt der Blutgott, ein Serienkiller im Darknet, die die Jugendlichen instrumentalisiert und sie zu immer grausameren Taten anstiftet.
Das Morden geht in ganz Deutschland munter weiter und die Ermittler können nur zuschauen und versuchen schlimmeres zunverhindern.
Wie auch in den Vorgängerbänden ist auch dieser Thriller aus der Feder des Autoren nichts für zartbesaitete. Die Morde werden bis ins Detail grausam beschrieben und ließen mich teils angeekelt wie auch fasziniert zurück.
Der Schreibstil ist spannend und ausführlich, dem Leser wird einiges zugemutet, was bei Etzold aber quasi dazu gehört. Die Thematik ist leider aktuell, die Recherche zu den Serienkillern und dem Darknet war umfangreich, auch die medizinischen Aspekte haben meine Erwartungen voll erfüllt.
Das Ende kam ziemlich aprubt und ich kann auf eine Fortsetzung hoffen.
Rezensionen von rewareni:
Ein neues Leben
Coming Home von Tetiana Trofusha
Ji weiß nicht, was plötzlich mit ihr los ist. Seit sie als Model vor einem Jahr auf dem Laufsteg gestürzt ist und sie sich seither nicht mehr aus dem Haus traut, hört sie Stimmen in ihrem Kopf und das Schlimmste ist, sie hat Schnittverletzungen, ohne dass sie sich daran erinnern kann wie sie dazu gekommen ist.
Ihr Mann Adan, der in einem Neurotechnologie- Unternehmen arbeitet, weiß langsam aber sicher auch nicht mehr, wie er ihr helfen kann. Aber zum Glück gibt es Lani, die Kollegin von Adan, die Ji die Augen öffnet. Doch was Ji dabei erfährt, hätte sie im Traum nie vermutet.
Die Novelle ,, Coming Home“ ist die erste Veröffentlichung der Autorin Tetiana Trofusha und ich kann zu dem kleinen Büchlein mit den 112 einfach nur – Bravo- sagen.
Ein tolles, düsteres und auf die Geschichte abgestimmtes Cover macht den Leser schon einmal auf den Inhalt neugierig. Die 12 Kapitel fliegen nur so dahin und man ist als Leser von Beginn weg in der Geschichte gefangen. Da die Autorin ihren Roman selbst als ,,Einstiegshilfe“ für SF bezeichnet, kann ich dem gerne beipflichten. Sie hat eine interessante Story rund um Ji entwickelt, wo ihre Agoraphobie, in viele Szenen seht bildhaft und intensiv beschrieben wird. Tetiana Trofusha hat es auch geschafft, mich immer wieder zu überraschen und meine Antipathie und Sympathie zu den Protagonisten um 180° drehen zu lassen. Ein gut gelungenes Erstlingswerk, das mich nicht enttäuscht hat.
Rezensionen von Nele33:
Tolles Team
Die Richterin und der Kreis der Toten von Liliane Fontaine
Die Richterin und der Kreis der Toeten von Liliane Fontaine hat mich durch die Thematik und dem Klappentext angesprochen.
Die Geschichte spielt in Südfrankreich, genauer gesagt in Languedoc. Ein investigativer Journalist kommt bei einem mysteriösen Verkehrsunfall ums Leben. Schnell kommt der Verdacht auf, dies war kein Unfall.
Doch wer hat Interesse daran ihn zu beseitigen, an welcher Story war er zum Schluss dran?
Mathilde de Boncourt und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Was haben die zwei älteren verstorbenen Damen, eine Frau, die Selbstmord begang und der erschlagene Apotheker mit dem Fall zu tun.
Der Ort Ordre du Temple de la Lumiere, die Stätte der Lichttempler hat auf dem ersten Blick nichts mit diesen Menschen gemeinsam, doch auf dem zweiten Blick sieht dies schon ganz anders aus. DIe Zusammenhänge bleiben für Mathilde und ihr Team jedoch nicht sicht-oder greifbar.
Die Autorin wählt für die Story zwei Erzählperspektiven, einmal die aus der Sicht des Teams und dann mit den Tagebucheintägen von Luc Maille dem toten Journalisten. Dabei bleibt die Spannung von der ersten Seite an bestehen und baut eine wirklich interessante Geschichte um den Fall auf. Auch die Beschreibungen der Orte und der Umgebung sind treffen und entführen den Leser besonders in die Gebäude des Ordens.
Mich hat das BUch mit dieser aussergewühnlichen Geschichte und dem sympathischen Team mit tollen Charakteren sehr gut unterhalten und ich empfehle es darum gerne weiter.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Offene See
Offene See von Benjamin Myers
Der Dumont-Verlag hat sich mit der Aufmachung des Buches wirklich selbst übertroffen. Haptik und Covergestaltung sind wunderschön und wirken sehr wertig. Insgesamt passt das Layout sehr gut zum Buchinhalt - ein schönes und stimmiges Gesamtpaket also.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar.
Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen der Umgebung. Generell ist die Sprache poetisch, unaufgeregt und dabei genau auf den Punkt.
Inhaltlich verspricht der Klappentext ein wenig mehr Aktion, als die Story dann im Endeffekt liefern kann. Nichtsdestotrotz konnte mich die Handlung voll und ganz mitnehmen. Als LeserIn begleitet man Robert ein Stück auf dem Weg zum Erwachsenwerden, sieht die Story aus seiner Perspektive. Schön finde ich, dass man als LeserIn den gleichen Wissensstan hat wie Protagonist Robert. Dadurch konnte ich mich mehr auf ihn und seine Reise einlassen.
Insgesamt ist dieses Buch ein eher ruhiges, die Handlung plätschert vor sich hin, Entdeckungen und Wendungen geschehen ohne große Ankündigungen und Trubel. Dieses Buch ist leise und trifft dennoch genau ins Schwarze.










