Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Wunderbar
Crazy in Love von Emma Winter
„Crazy in Love“ von Emma Winter ist der erste Teil einer Reihe.
Es ist ein Roman über die Liebe und die Probleme Jugendlicher Menschen.
Sascha will an die Yale University studieren. Um da aufgenommen zu werden besucht sie eine private Highscool in Boston. Da wohnt die Familie ihres Vaters.
Der ist von der Familie ausgeschlossen worden, weil er ihre Mutter geheiratet hat.
So hat Sascha einige Hürden zu Schaffen. Da sind der Kampf um gute Zensuren, um die Anerkennung der Familie und dann kommt noch die Liebe. Sascha kämpft sich durch, sie hält an ihren Prinzipien fest.
Die Autorin hat die Charaktere ihre Personen sehr gut gestaltet. Man fühlt sich an die Jugendzeit erinnert. Der Schreibstil ist wunderbar.
Der Roman ist eine gute Unterhaltung.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Purpur Network
Whisper Network von Baker Chandler
Ich hab mich so gefreut auf diesen Roman, diesen Thriller "Whisper Network" von Chandler Baker. Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel der Buchhandlung Heyn gewonnen... allerdings unter der Voraussetzung nach dem Lesen eine Rezension zu schreiben. Nun...hier ist sie.
Die Geschichte liest sich im Großen und Ganzen leicht und flüssig, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten sich die vielen Namen und Protagonisten zu merken.
Durch deren Zusammenspiel konnte ich mir schnell eine ziemlich genaue, wenn natürlich auch nur sehr subjektive Vorstellung jeder einzelnen Person machen. Damit wurde das Buch zu einem großen Lesevergnügen und mein Kopfkino zog mich Seite für Seite in den Bann der faszinierenden Handlung. Auch die Tatsache das die Autorin Juristin ist und ihr Fachwissen wunderbar in die Erzählung mit einfließen lässt macht die Geschichte rund und ausgewogen. Ich konnte mich wunderbar in die Szenen hinein fühlen und wurde dabei immer wieder überrascht. Das Thema dieses Romans ist nicht zu unterschätzen und der Autorin gelingt es den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Das Ende mit, mit dem wahrscheinlich kein Leser rechnet, ist das Tüpfelchen auf dem "i". Aber bilde dir unbedingt deine eigene Meinung und lies es. Für jede Menge Diskussionsstoff ist bestimmt gesorgt nachdem du das Buch beendet hast.
Rezensionen von Claudia R:
gelungenes Debüt
Whisper Network von Baker Chandler
Klappentext:
Was braucht man, um ein Leben kontrollierter Durchschnittlichkeit zu zerstören? Einen von sich selbst extrem überzeugten Vampir, magische Kräfte und eine Vergangenheit, die aus Lügen besteht!
Lucy Black, ein ganz normales Mädchen, will nichts anderes, als ein beschauliches und ruhiges Leben.
Das scheint auch allmählich zu klappen, zumindest bis an ihrem sechzehnten Geburtstag Zayn auftaucht und ihr nichts anderes als Chaos beschert. Er verkündet, sie wäre eine Hexe und müsse das magische Reich Lynouna retten. Davon hat der rothaarige Bücherwurm jedoch noch nie etwas gehört.
Was ist die Wahrheit? Gibt es tatsächlich ein Land voller Magie? Und ist Lucy wirklich dazu bestimmt, etwas Besonderes zu vollbringen und ein ganzes Land vor großem Unglück zu bewahren?
Cover:
Das Cover hat etwas mystisches und mysteriöses an sich. In eine Art Kristall ist ein Mädchen erkennbar, dabei handelt es sich vermutlich um Lucy. Auch die Spiegelungen und die Farbwahl ist sehr gut gelungen. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und es lässt sich sehr gut lesen. Man wird in eine tolle Fantasywelt entführt und für Fantasy Liebhaber ist dieses Buch ein Muss.
Es beginnt jedoch ein wenig verhalten. Zu Beginn ist es eher etwas ruhiger und steigert sich erst nach und nach.
Die Charaktere sind sehr toll beschrieben und auch sehr gut durchdacht. So wird man in die Welt der ruhigen und scheinbar normalen Lucy entführt, deren Welt auf den Kopf gestellt wird, als sie Zayn kennenlernt. Man kann sich sehr gut in die beiden hineinversetzen, da dies durch die Schreibweise und die unterschiedlichen Perspektiven sehr gut ermöglicht wird. so kann man ihre Gefühle und Emotionen sehr gut spüren und diese werden sehr gut vermittelt. Durch die Perspektivwechsel kommt zusätzliche Spannung auf und man verfolgt sehr gern das Geschehen und die Handlungen und kommt immer mehr in die Geschichte hinein.
Mir hat dies sehr gut gefallen und ich konnte mit den Protagonisten lachen, mitfiebern, weinen und so die einzelnen Ereignisse mit verfolgen.
Die Seiten sind förmlich dahin geflogen und ich hatte sehr viel Spaß an dieser Geschichte. Wenn man einmal drin ist, nimmt sie einen gefangen.
Auch die Gestaltung der einzelnen Abschnitte und Kapitel hat mir gut gefallen. Die kleinen Motive haben das Gesamtbild ein wenig aufgelockert und ich fand dies sehr niedlich.
Ein wirklich tolles und rundum gelungenes Debüt, mit liebenswerten Charakteren und einer gut durchdachten Geschichte. Am Ende bleibt es spannend und der kleine Cliffhanger macht neugierig auf den nächsten Band.
Fazit:
Ein wirklich tolles und rundum gelungenes Debüt, mit liebenswerten Charakteren und einer gut durchdachten Geschichte.
Rezensionen von heinoko:
Ein geschliffen kluges Buch über das Phänomen Marcel Reich-Ranicki
Marcel Reich-Ranicki von Gunter Reus
Seit jeher war ich bekennender Marcel-Reich-Ranicki-Fan. Ich liebte seine gnadenlose Rigorosität gegenüber langweiligen Büchern, sein unmissverständliches, nicht zu diskutierendes, manchmal selbstgefälliges, immer aber pointiertes Äußern seiner Meinungen. Er brachte Bücher unter das Volk wie nach ihm nie wieder jemand.
All das gefiel mir außerordentlich, insbesondere da ich, zur damaligen Zeit mit eigener kleiner Buchhandlung, durch ihn immens viel gelernt hatte im Umgang mit Büchern und im Umgang mit Lesern. Insofern war ich überaus gespannt auf das vorliegende Buch.
„Was ist Kritik? … eine Kreuzung von Journalistik und Wissenschaft.“ Dieser „Kreuzung“, für die Marcel Reich-Ranicki ein Paradebeispiel war, spürt Dr. Gunter Reus, Professor für Journalistik, in dem vorliegenden Buch sehr wohlwollend nach. Da der Autor nicht vom Elfenbeinturm der Kulturwissenden aus schreibt, sondern mit einem untrüglichen Wissen um guten Journalismus, porträtiert er das Phänomen MRR ganz unheilig, pragmatisch, dennoch spürbar mit einer gewissen Achtung, vielleicht sogar Verehrung. Das Buch versucht zu umreißen, was guten Kulturjournalismus ausmacht, jenseits aller dünkelhaften Blasiertheit. Und wie Marcel Reich-Ranicki genau diesen mitreißenden Kulturjournalismus voll und ganz verkörperte. Irgendwo in den Erinnerungen von MRR steht: „Ich wollte ihnen (den Lesern) erklären, warum die Bücher, die ich für gut und schön halte, gut und schön sind.“ Punktum. Hinter all seiner Wortgewalt blieb Marcel Reich-Ranicki jedoch ein ewig Heimatloser, Einsamer, oft Gekränkter. Auch diesen Seiten spürt der Autor sehr fein nach.
Die große Fülle an Zitaten macht die theoretischen Überlegungen lebendig, anschaulich und kurzweilig zu lesen.
Dr. Gunter Reus schreibt und beschreibt sehr eloquent, in wohltuend geschliffener Sprache, mit fundiertem Wissen. Jede Seite in diesem Buch ist ein Genuss zu lesen. Denn es geht nicht nur um MRR, es geht um viel mehr. MRR ist sozusagen die Überschrift zu brillanten Ausführungen nicht nur zur Literaturkritik im Allgemeinen und besonderen, sondern überhaupt zu Medien und Medienvertretern und zu deren zunehmendem Verlust an Profil und Glaubwürdigkeit. Und wie gut es wäre, wenn genau diese Medienvertreter sich das Phänomen MRR genauer anschauen würden.
Rezensionen von Claudia R:
auch für SciFi Einsteiger geeignet
Fasad Cluster von Cara DeWinter
Klappentext:
Der Auftakt einer großartigen Science Fiction Romance Dilogie!
Seit die Entwicklungsingenieurin Sonya Marshall beim Militär gekündigt hat, steckt sie in Schwierigkeiten, deshalb bauen ihre lebhaften Kinder einen Sender, um Aliens zu kontaktieren.
Kilak Hanada, Kriegsherr und Thronerbe des Fasad Clusters, fängt das Signal auf und landet neben Sonyas Haus.
Die Kinder sind von »ihrem« Alien begeistert.
Als das Militär auftaucht, um Sonya zur Kooperation zu zwingen, greift Kilak ein. Er bietet der Ingenieurin an, sie und ihre Familie mitzunehmen, dafür muss sie ihn heiraten.
Sonya hat keine Wahl und folgt ihm. Kilak ist höchst zufrieden. Kleine Details, wie seinen Titel, den langen Krieg mit den Onikaden und die untergeordnete Stellung der Frau in der Fasadgesellschaft, will er später klären. Er hat jedoch seine Rechnung ohne die Powerfrau von der Erde gemacht.
Im Mittelpunkt steht die Geschichte zweier starker Charaktere, Kilak Hanada und Sonya Marshall. Sie verbindet eine sehr dynamische Beziehung voller Spannung, Action, Leidenschaft und viel prickelnder Erotik, gewürzt mit einer Prise Humor.
Das Buch wird für Leser 18+ empfohlen.
Cover:
Das Cover wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Man erkennt eine menschenähnliche Gestalt mit grüner haut und zentral steht das Universum im Hintergrund, aber doch auch sehr prägnant, durch die Lichtspiegelungen im Vordergrund des Covers. Das Cover wirkt dadurch sehr interessant und faszinierend zugleich.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein.
Ein tolles Buch für Anfänger bzw. Einsteiger in das Science Fiction Genre. Es wird hier alles sehr gut beschrieben und auch die verschiedenen Welten und Begebenheiten werden sehr detailliert und bildlich erläutert. Es ist sehr locker und leicht, sowie sehr verständlich und einfach beschrieben, so dass man sehr gut folgen kann und sich die Geschichte sehr gut lesen lässt. ein toller Einstieg in das Genre ist hier gegeben und es macht sehr viel Spaß, diesen Auftakt in diese Dilogie zu verfolgen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kilak und Sonya beschrieben. Beide sind sehr unterschiedlich in ihren äußerlichen, aber auch inneren Erscheinungen. Während Kilak ein Außerirdischer ist, der so aufgewachsen ist, dass Frauen nur zum Kindergebähren da sind. Ist Sonya sehr selbstbewusst und ihre kulturellen Ansichten und Lebensweisen gehen sehr auseinander. In dennoch gibt es eine gewisse Spannung und ein emotionales Prickeln zwischen ihnen.
Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Durch den Wechsel der Perspektiven, kommt eine gewisse Spannung auf und durch die verschiedenen Sichtweisen kann man sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen.
Mir viel es nicht schwer in das Geschehen und die Geschichte hineinzufinden. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den Protagonisten und deren Geschichte zu folgen und zu erleben, was passiert. Sowohl die Handlungen und Entwicklungen, wie auch die Emotionen und Gefühle werden sehr gut beschrieben und es ist ein gelungener Auftakt in diese Dilogie.
Fazit:
Spannend und toll kommt man hier in die Geschichte um Sonya und Kilak hinein und lernt das Genre SciFi von einer einfachen und lockeren Seite kennen.
Rezensionen von begine:
Dreißig Tage
Thirty von Christina Bradley
„Thirty“ von Christina Bradley ist ein flotter witziger Liebesroman.
Die Protagonistin und Icherzählerin Bella Edwards sucht dem Einen. Sie ist fast Dreißig und ist noch nicht verheiratet. In ihrem Frust geht sie sogar zu einer Wahrsagerin Mary-Rose. Ihre Freundin Esther verhelfen ihr zu ihrem Date.
Die Dates werden gezählt. Ich finde sie ziemlich durchgeknallt. Irgendwie kommt sie mir etwas naiv vor. Warum ist sie so unachtsam. Da gibt es aber auch Typen. Dann kommt es zu einem Desaster.
Irgendwie hatte ich da schon einen Verdacht.
So richtig konnte ich Bella nicht verstehen. Dumm so eine Torschlusspanik.
Die Autorin hat sich da etwas einfallen lassen. Ihr Schreibstil ist locker und flüssig. Witzig war das in Autorenvorstellung steht, Sie war nie bei einer Wahrsagerin Mary-Rose.
Der Roman ist leichte Unterhaltung.
Rezensionen von Claudia R:
Malbuch zur Mainhattan Reihe, jedoch etwas zu teuer...
Thirty von Christina Bradley
Cover:
Das Cover zeigt eine Person auf einer dunklen Straße, an der entlang Autos stehen. Das Ganze wirkt recht düster und ist optisch an die Cover der reihe sehr gut angepasst. Einzig die rote Schift des Titels bzw. Anmerkung "Malbuch für Erwachsene" sticht heraus.
Meinung:
Dies ist ein Malbuch für Erwachsene.
Und genau dies ist es. Nicht mehr und nicht weniger.
Auf der ersten Seite bekommt man einige Informationen über den Autor. Dann folgen einige Ausmalbilder in unterschiedlichen Formen und Größen. Wer die Reihe kennt, wird einige Motive durchaus kennen oder zumindest damit Verknüpfungen herstellen, wie z.B. die Glückskekse, die die Ermittlern immer zitiert und die eine größere Bedeutung bzw. Vorkommen in den Bänden haben.
Die Motive sind sehr schön gestaltet und eignen sich auch sehr gut zum Ausmalen. Die Motive stellen eine Verbindung zu den Bänden her und neben dem Motiv gibt es meist auch noch einen kleinen Spruch oder text, der sehr gut dazu passt. Die Mischung aus kurzer Info und Ausmalbild finde ich sehr schön. Die Seiten sind etwas dicker gestaltet, so dass selbst mit Filzstiften ein Durchdrücken bzw. ein durchscheinen der färbe nur sehr gering vorhanden ist. Es eignet sich also sehr gut zum Malen mit Buntstiften oder Filzstiften.
Das Buch an sich finde ich sehr toll. Eine wirklich tolle Idee mit diesem Ausmalbuch für Erwachsene in Bezug auf die Mainhattan Reihe. Jedoch finde ich den Preis für ein Ausmalbuch etwas zu hoch gewählt. Preis-Leistung finde ich hier leider nicht ganz stimmig, daher muss ich leider einen Stern abziehen.
Die Idee finde ich wirklich toll, nur der Preis wurde hier leider zu hoch angesetzt.
Fazit:
Eine tolle Idee, ein Malbuch zur Mainhattan Reihe für Erwachsene, nur leider ist mir hier das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig.
Rezensionen von Claudia R:
fesselnder Krimi
Thirty von Christina Bradley
Klappentext:
Am Dienstagmorgen wurde von einem Hotelangestellten in einem Frankfurt Hotel in
der Nähe der Messe die Leiche eines vierzigjährigen Mannes in der Badewanne gefunden.
Neben der Badewanne befand sich eine
angebrochene Flasche Whisky und eine angebrochene Packung Schlaftabletten. Nach
dem Eindruck des Angestellten musste der
nackte Mann bereits einige Zeit tot in der
Wanne gelegen haben.
Das Gesicht war aufgequollen und die Augen aufgerissen.
Cover:
Das Cover ist relativ einfach gestaltet. es ist ein Glas Wasser und ein umgekippter Becher mit Medikamenten erkennbar. Es ist in schwarz-weiß gehalten und wirkt dadurch sehr dunkel und düster. Nur die rote Schrift des Titels sticht hervor.
Meinung:
Dies ist der neunte Band der Mainhattan Reihe. Diese Bücher sind jedoch auch sehr gut einzeln und unabhängig von einander lesbar. So kann man durchaus auch die Reihenfolge variieren, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist und dadurch jedes Buch für sich steht.
Ich habe schon einige Bücher der Mainhattan Reihe gelesen und habe daher sehr schnell und gut in die Ereignisse und Protagonisten wieder hinein gefunden.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut und locker lesen. Des weiteren sind die Ermittlungen sehr fundiert und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, sowie die Handlungen und Geschehnisse sehr gut nachvollziehbar und gut erörtert. Man liest sich sehr gut in die Geschehnisse und Ereignisse hinein und der Fall ist gut ausgearbeitet, so dass man sehr viel Freude hat, diesen mit zu erleben und mit zu rätseln.
Die Autor schafft es, den Leser mit zu nehmen und an das Buch zu fesseln. Auch auf falsche Fährten zu leiten und gewisse Überraschungsmomente zu setzen, gelingt dem Autor sehr gut.
Mich konnte auch dieser Fall der Mainhattan Serie überzeugen und ich hatte sehr viel Freude und Spaß wieder mit zu ermitteln. Auch macht es Spaß, wieder neue Eindrücke über die Ermittler Pepe und Bintje zu erlangen und den beiden über die Schulter zu schauen. Ein tolles Ermittlerteam und ein spannender Fall machen dieses Buch zu einem richtigen Leseereignis.
Fazit:
Ein spannender und fesselnder Fall mit den beiden Ermittlern Pepe und Bintje, die einen überraschen können und bei denen man selbst miträtselt.
Rezensionen von Tara:
Ein weiterer spannender Band der Pferdeflüsterer-Academy
Pferdeflüsterer-Academy, Band 6 - Calypsos Fohlen von Gina Mayer
„Pferdeflüsterer-Academy: Calypsos Fohlen“ ist der sechste Band in dieser Reihe von der Autorin Gina Meyer. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und in diesem Band geht es wieder zurück in das Internat Snowfields, in dem die Schüler neben dem Schulalltag eine Ausbildung in unterschiedliche Reitdisziplinen erhalten.
Zoe und ihre Freunde sind mehr oder weniger wieder im Alltag angekommen. Allerdings leidet Zoe darunter, dass ihr Freund Cyprian kaum Zeit für sie hat, da er diese lieber mit seinem traumatisierten Appaloosa-Hengst verbringt, um dessen Vertrauen zurückzugewinnen. Außerdem ist die Stute Calypso ist trächtig und ein geheimnisvoller Eindringling scheint es auf das Fohlen abgesehen zu haben. Schnell wird es fesselnd und spannend.
Neben einer unterhaltsamen Geschichte wird interessantes Wissen über Pferde und den richtigen Umgang mit ihnen vermittelt. Die Charaktere wirken authentisch und mit Zoe und ihren Freunden hat die Autorin sympathische Figuren erschaffen.
Wie auch schon die ersten fünf Bände ist auch dieser in einer lebendigen und flüssigen Sprache geschrieben. Die siebzehn eher kurzen Kapitel enden jeweils mit einem kleinen Cliffhänger, so dass man einfach gespannt weiterlesen möchte. Die Autorin versteht es junge Leser zu fesseln, da sie die Verbindung zwischen den Pferden und Charakteren so intensiv und spürbar darstellt, dass jeder Pferdefan direkt mittendrin steckt.
Meinen Töchtern hat auch dieser Band wieder gut gefallen und wir hoffen auf zahlreiche weitere Bände mit Zoe.
Rezensionen von hans.schilling@aon.at:
Die Lächelnde
Das Tor von Basma Abdel Aziz
Eine Dystopie von einer ägyptischen Autorin? Das muss interessant sein, dachte ich mir. Und es ist interessant zu lesen, aber nicht unter den Voraussetzungen welche der Klappentext mir verheißen wollte. Diesen Text in einem Atemzug mit Kapazundern dystopischer Klassiker wie Kafka's "Der Prozeß" und Orwell's "1984" zu nennen ließ meine Erwartungshaltung in unermessliche Höhen schnellen, welche dieses Buch gar nicht erfüllen will und kann.
Ich glaube auch nicht, dass die Autorin dies beabsichtigte. Und dennoch ist es ein lesenswertes Buch. Es ist lesenswert weil es anders als europäische Literatur funktioniert. Es setzt voraus sich ein wenig in der orientalisch/muslimischen Welt auszukennen. Ich bin mir sicher, dass die Autorin die Namen ihrer Protagonisten bewusst gewählt hat: Yahya ist die arabische Form von Johannes dem Täufer. Tarik: ... ein Stern von durchdringender Helligkeit (Koran Sure 86 Vers 3). Einer Lehrerin gibt sie den Vornamen Ines. Ines steht im arabischen für Liebenswürdigkeit. Umm Mabrouk: Mutter der Glückwünsche für eine Botin. Und einem Journalisten der ewig auf und ab rennt gibt sie den Namen Ihab. Ihab Jabbar ist ein Leichtathlet der bei den arabischen Meisterschaften in Kairo! Sieger in der Staffel wurde. Ich denke mir sie hat dieses Buch in erster Linie für ihre Landsleute geschrieben. Und genau deshalb ist es so lesenswert. Danke Basma (Die Lächelnde) Abdel Aziz. In diesem Sinne, Hans Schilling








