Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Forstsetzung
Der Knochentandler von Allacher Johann
In diesem zweiten Krimi rund um den ewigen Studenten Eric „Erki“
Neubauer dreht sich alles um einen Totenschädel. Denn genau neben einem solchen wacht Erki nach einer durchzechten Nacht mit einem höllischen Kater auf. Wem gehört der Totenschädel? Also, wer war sein ursprünglicher Besitzer? Die Buchstaben auf dem Totenkopf lassen auf eine antike Zelebrität schließen.
Ioannis Chrysostomos - ein früher kirchlicher Würdenträger?
Der ewig klamme Student wittert ein gutes Geschäft, doch bald gerät er in einen Strudel von Mord und Totschlag.
Neben dem Handlungsstrang rund um Erki gibt es noch den des verschrobenen Musikkritikers Liebekind, der an Paranoia fast nicht zu überbieten ist.
Durch zahlreiche geschickte Wendungen lässt der Autor seine Leser lange im Dunkeln tappen. Die überraschende Auflösung des Krimis ist stimmig.
Meine Meinung:
Johann Allacher ist ein Meister der skurrilen Dialoge und bringt mit seinen detaillierten Schilderungen der Wege durch Wien einige unbekannte Orte ans Tageslicht. Wir Leser dürfen Erki auf seiner rasanten Radtour durch Wien begleiten. Immer wieder in akuter Sturzgefahr endet die Fahrt am Donaukanal abrupt.
Mein Verdacht, um wessen Totenschädel es sich bei der heiß umkämpften Reliquie handelt, hat sich bestätigt. Es sind ja auch eine Menge Hinweise versteckt. Nicht so toll hat mir die Figur der Ehrentraud gefallen. Die hätte ich nicht unbedingt gebraucht.
Fazit:
Wer gerne einen eher unkonventionellen Krimi aus Wien lesen möchte, ist hier richtig. Ich empfehle allerdings den Vorgänger („Der Watschenmann“) zu lesen. Auf den dritten Allacher „Wiener Blues“ bin ich jedenfalls gespannt. 4 Sterne
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein opulenter hist. Roman
Die Gärten der Frauen von Peter Prange
Autor Peter Prange nimmt uns mit in das Osmanische Reich, das man am Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts den „Kranken Mann am Bosporus“ nennt. Das Reich ist, ähnlich wie die Donaumonarchie, ein Vielvölkerstaat, in dem seit langem brodelt.
Fat(i)ma und Eliza leben in einem kleinen Dorf und sind Freundinnen, obwohl die eine Muslima und die andere eine christliche Armenierin ist.
Ihr heimliches Treffen rettet den Mädchen das Leben, als kurdische Reiter das Dorf niederbrennen und die Menschen ermorden.
Einige Jahre später finden sie sich im Harem des Sultans wieder. Fatima ist zu einer schönen jungen Frau herangereift, deren erklärtes Ziel ist, dem Sultan zu gefallen. Dafür setzt sie allerlei Listen ein. Eliza hat außer ihrem blonden Haar und einer außerordentlichen Stimme wenig Anziehendes zu bieten und fristet ein wenig beachtetes Leben als Arbeitssklavin im Serail. Das ändert sich, als sie durch einen Aufschrei ein Attentat auf den Sultan verhindert. Sie steigt zur Vorleserin auf, während Fatima dem Sultan einen Sohn schenkt. Womit beide nicht rechnen, sind die Intrigen der Sultansmutter und seiner anderen Konkubinen.
Die Situation eskaliert, als die Türkei an der Seite von Deutschland in den Ersten Weltkrieg eintritt und in Folge der Niederlage, der Sultan abgesetzt wird. Für die beiden Frauen ändert sich das Leben radikal ...
Meine Meinung:
Wie ich es von Peter Prange gewohnt bin, ist dieser historische Roman penibel recherchiert. Er nimmt sich verschiedener Themen an: Das durchaus privilegierte Leben im Palast des Sultans, auch wenn es mit der Einschränkung der persönlichen Freiheit einhergeht, den politischen Intrigen ebenda, dem Völkermord an den Armeniern, der bis heute nicht von allen als Genozid anerkannt wird und dem Bündnis mit Deutschland im Ersten Weltkrieg.
Sprachlich ist das Buch ein wahrer Genuss. Wir folgen dem Autor in ein Märchen von 1000 und einer Nacht mit allen Intrigen und Befindlichkeiten der dort isolierten Personen. Wir erleben zahlreiche Gräueltaten von der Kastration junger Knaben bis hin zur Rebellion gegen den Sultan. Das Leben im Harem sowie die Unterdrückung von Eunuchen und Frauen ist überzeugend dargestellt.
Das Buch ist fesselnd geschrieben, auch wenn so manche Idee oder Handlungsstrang ein bisschen offen bleibt. Die Szenen mit der Flötenmelodie, die Eliza in der Menagerie des Sultans immer wieder hört. Sie ist für mich ein wenig das Symbol für die Freiheit. Der Flötenspieler verschwindet als Eliza des Palastes verwiesen wird. Immer wieder gelingt es Eliza nur durch pure Zufälle drohenden Übergriffen zu entkommen. Dass sie der Deportation und der Ermordung entkommt, wird für mein Empfinden ein wenig zu stark ausgewalzt und wirkt unglaubwürdig.
Tja, die Rolle die Fatima gemeinsam mit ihrem Mann Taifun spielt, ist von Hass und Rache geleitet. Fatima denkt keine Sekunde nach, ob die Geschichten, die ihr über Eliza erzählt werden stimmen oder nicht. Sie schließt sich dem allgemeinen Vorurteil und dem Hass auf die armenische Volksgruppe an.
Die Charaktere sind Gestalten voller Widersprüche, Zerrissenheit, Begierden und Schwäche.
Gegen Ende des Buches zu habe ich den Eindruck, dass hier auf Betreiben des Verlages (?) gekürzt worden ist. Die Handlung scheint nicht mehr ganz konkludent zu sein.
Fazit:
Für diesen opulenten historischen Roman gebe ich gerne 4 Sterne.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Runder Abschluss der Serie
Die Schwestern vom Ku'damm: Tage der Hoffnung von Brigitte Riebe
Im dritten Band der "Die Schwestern vom Ku'damm"-Reihe steht die jüngste der Schwestern, Florentine, im Vordergrund. Nach mehr als einem Jahr in Paris kommt sie zurück nach Berlin und will endlich an der Kunsthochschule angenommen werden. Dies ist aber nicht so einfach wie sie denkt, doch ihr Ehrgeiz ist angestachelt, sie gibt nicht auf und so wird ihr Wunsch bald Wirklichkeit.
Im Studium findet sie gute Freunde und entdeckt ihre Liebe zur Fotografie, merkt aber auch, dass das Studium kein Zuckerschlecken ist, wenn man sich mit dem Dozent nicht versteht. Flori geht ihren Weg weiter, versucht so einiges, bis sie ihren Platz im Leben findet.
Dies geht nicht ohne Hilfe ihrer Schwestern und ihrer Familie, in der in "Tage der Hoffnung" zwar immer wieder was los ist, aber längst nicht mehr Schlag auf Schlag, wie noch in den ersten zwei Bänden. Nachdem in den ersten zwei Teilen so extrem viel eingebaut wurde, historisch wie familiär, dass man kaum zum Atmen kam, wirkt Band 3 sehr ruhig.
Aus ihrer Familie hat Flori am meisten und am liebsten mit ihrem Cousin Gregor zu tun, und sie freundet sich erneut mit Franzi an. Männer, mit denen ihre Schwestern bereits zu tun haben, kreuzen auch Floris Weg, doch ihr Herz gehört Männern, die sich der Kunst verschrieben haben. Aber auch Flori macht Fehler, genau wie ihre Schwestern bereits vor ihr. Dieser Teil ähnelte sich fast zu sehr, und wirkte deshalb ein bisschen langatmig.
Familie Thalheim entpuppt sich hier nicht mehr in erster Linie als eine Kaufhaus-Dynastie, sondern als Familie, deren Familienmitglieder fast alle einen Hang zu schöngeistigen, kreativen Berufen haben: Architekt, Künstlerin/Fotografin, Designerin, Schauspieler, Filmproduzent, etc.
Der dritte Band spielt in den Jahren 1958 bis 1963 und hat somit den Mauerbau in Berlin als grösstes historisches Thema inne, was vor allem Carl und seine Familie betrifft. Da Carl zu meinen Lieblingsfiguren gehört, war ich mental sehr von seiner Geschichte betroffen und fieberte mit ihm mit. Gregor mochte ich auch sehr - ja, um ehrlich zu sein, fand ich diese zwei Charaktere mit ihren Lebensgeschichten viel interessanter als die der drei Schwestern.
In anderen Reihen ist es vielleicht ein "kann", hier aber ein unbedingtes "muss": nämlich, dass man alle drei Bände der Reihe nacheinander liest und sich nicht nur einen herauspickt - zu vieles ist passiert, so dass man die Personen nur im Zusammenhang mit ihrer Entwicklung sehen und würdigen kann und nicht einzeln gelesen.
Die familiären Verstrickungen in der Serie waren mir zu übertrieben dargestellt, zwar kein Wunder mit derart vielen Familienmitgliedern, aber die historische Dimension der Serie gefiel mir besser. Sie war höchst interessant erzählt, nur schon deshalb ist die Reihe lesenswert.
Fazit: Ein runder Abschluss der Serie, geschichtlich höchst bedeutsam mit dem Mauerbau, die mit der berühmten Kennedy-Rede ein versöhnliches Ende nimmt.
4 Punkte.
Am 13. Oktober erscheint "Weihnachten am Ku'damm" - eine Kurzgeschichte, die uns nochmals zu den drei Schwestern ins Jahr 1946 mitnimmt.
Rezensionen von yellowdog:
Überlegungen eines Wanderers
Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser von Stephen Graham
Ein historischer Text aus dem Jahr 1926 über das Wandern.
Und damit ist nicht nur ein Spaziergang gemeint sondern Wandern über einen längeren Zeitpunkt mit Übernachtungen in Freien.Vielleicht sogar eie Wanderschaft über ein Jahr.
Natürlich muss man das Buch im Kontext seiner Zeit lesen.
Stephen Graham reiste durch verschiedene Länder und stellte kulturelle Unterschiede fest.
Er berichten von vielen Erlebnisse, oft anekdotenhaft und mit Witz. Deswegen prägt seine Persönlichkeit auch sehr das Buch.
Stephen Graham meinte sein Buch ernst, denn er gibt teilweise ganz konkrete Hinweise und Tipps und geht dabei ins Detail.
Da wird vom richtigen Wanderschuh und Rucksack erzählt wie vom Übernachten in Freien, z.B. in Höhlen, vom Lagerfeuer, dem Umgang mit Regen, Wandern in Bergen. Er spricht aber auch von dem Gefühl des Wanderns und in solchen Momenten wird es tatsächlich der versprochene philosophische Wegweiser.
Bei dem Ganzen fehlt ihm trotzdem nicht der Humor, obwohl der ziemlich britisch ist.
Ein Kapitel, das ich sehr mochte, behandelte die Frage nach dem richtigen Buch, das man auf der Wanderschaft mitnimmt. Auch was er über Tagebücher sagt, ist bedenkenswert, wie so vieles in diesem Buch.
Ich mochte das Buch vor allen auch wegen dem Blick auf die Natur!
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein guter Auftakt zu einer neuen Reihe
Mitten im August von Luca Ventura
Im Meer vor dem Strand von Punta Carena im Südwesten der italienischen Insel Capri treibt ein Ruderboot mit einem jungen Mann. Er weist mehrere Stichverletzungen auf, die zum Tod geführt haben. Der Tote, Jack Milani, Sohn reicher Eltern mit einem Ferienhaus auf Capri, wohnte hier mit seiner Freundin Sofia.
Nun ist Jack tot und Sofia ist verschwunden. Ist sie ebenfalls einem Verbrechen zum opfer gefallen?
Für den Inselpolizisten Enrico Rizzi ist es der erste Mordfall auf der kleinen Insel. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Antonia Cirillo geht er auf Spuren- und Mördersuche.
Capri, eine meiner Sehnsuchtsinseln. Ich habe es genossen, mit Rizzi und Antonia auf der Insel und in Neapel unterwegs zu sein. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, ein so leichtes und unkompliziertes Lebensgefühl, das man auf jeder Seite spürt und Ermittler, die sofort meine Sympathie errungen haben. Dazu ein Kriminalfall, der mit vielen Verdächtigen und einigen Wendungen aufwartet.
Es ist ein eher leiser, sanften oder ruhiger Krimi, was vielleicht auch an der Entspanntheit seiner Protagonisten liegt. Auf der Insel geht alles ein paar Schritte bedächtiger vor sich. Außer, wenn ich nach Neapel komme. Da ist Hektik vorprogrammiert und die Kommissare von einer ganz anderen Art, über die ich mich nur aufregen kann. Wie ich das meine? Das lest bitte alle selbst.
Ich kann sehr gut mit ermitteln und fiebere mit, wenn sich wieder ein neuer Verdacht auftut. Doch meist laufen die Ermittlungen ins Leere, lassen sich nicht bestätigen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Cliffhanger, die mich derart zum weiterlesen animiert haben, dass es nicht lange gedauert hat, bis der Lesestoff schon wieder aus und der Täter endlich dingfest gemacht war.
In diesem Krimi geht es neben dem eigentlichen Kriminalfall auch um den Umweltschutz, um die Verschmutzung der Meere mit CO². Diesem Thema widmen sich Jack Milan und seine Freundin Sofia. Bei der Vermeidung von Pestiziden bei der Weinlese beweist Enrico Rizzi seinem Vater, dass Marienkäferlarven die Blattläuse besser bekämpfen bzw. vertilgen können als Brennnesselsud.
Sehr schön gestaltet finde die Klappeninnenseiten. In der Vorderseite bekomme ich eine Ansicht der Insel Capri mit ihren Sehenswürdigkeiten. In der hinteren Klappe zeigt mir die kleine Insel, wo genau sie in Italien liegt.
Mir der hat Auftakt zu dieser Capri-Krimi-Reihe gut gefallen. Ich würde mich freuen, bald von der Weiterentwicklung der Protagonisten und einem neuen Fall lesen zu dürfen.
Rezensionen von liesmal:
Fesselnd und inspirierend
Weltengeher von David Candeago
„Weltengeher“, erschienen im Verlag Geovis, geschrieben von David Candeago, beschäftigt sich – wie es bereits der Untertitel ankündigt – mit der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Ich bin froh, dass sich die Hauptprotagonisten Caroline und Josh mehr oder weniger zufällig gefunden haben, denn durch deren Erlebnisse und Reisen finde ich viele Möglichkeiten, mich mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens zu beschäftigen – nachzudenken darüber, welche Rollen Karma, Schicksal und Glück spielen – und zu entdecken, inwieweit ich selber Einfluss auf mein Leben nehmen und Entscheidungen treffen kann.
Caroline ist sehr verängstigt und weder bereit noch in der Lage, über die Probleme zu sprechen, die sie als Journalistin nach ihrer zweijährigen Reise um die Welt mit sich herumschleppt. In dieser Situation trifft sie Josh, der auf mich sehr geheimnisvoll wirkt, aber mit seiner ruhigen Art schnell meine Sympathien hat. Bei Josh findet Caroline die Ruhe, die sie braucht, und die beiden verbindet etwas wie ein unsichtbares Band. Ganz behutsam und empathisch nimmt Josh sie mit auf eine Reise in verschiedene Welten um gemeinsam Antworten auf viele Fragen des Lebens zu finden. Dabei geht es allerdings nicht immer ruhig zu, sondern es gibt auch so manches gefährliche Abenteuer zu bestehen.
Ein zweiter Erzählstrang wirkt ganz bedrohlich und ich frage mich, ob es zwei Geschichten sind, die unabhängig voneinander erzählt werden oder ob es einen Zusammenhang gibt!?! Was könnte eine zarte Liebesgeschichte und eine philosophische Reise mit einem Thriller verbinden? Diese Frage war nicht die einzige, die mich beschäftigt hat. An vielen Stellen habe ich mich gefragt, was das Buch mit mir macht. Immer wieder hatte ich Aha!-Effekte, aber immer wieder auch neue Fragezeichen im Kopf.
Einfühlsam, sensibel, behutsam, dann knallhart, spannend, Gänsehaut produzierend oder auch einfach, locker, Fröhlichkeit erzeugend – so für mich der ganz eigene und besondere Schreibstil von David Candeago.
Auf der Innenseite der vorderen Umschlagklappe sind die Orte des Geschehens vor dem Hintergrund der Weltkarte und dem Blau der Meere aufgeführt, in der hinteren die Themen, um die es geht. „Polarität, Schicksal, Illusion, Gott, Reinkarnation“ sind nur einige davon. Sehr gekonnte und interessante Darstellung.
Das Cover bietet eines von vielen beeindruckenden Bildern, die beim Lesen in meinem Kopf entstanden und mich davon überzeugt haben, dass diese Geschichte reif ist für einen Film.
Dies ist mein erstes Buch aus dem Verlag Geovis und ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass es für mich qualitativ sehr hochwertig ist. Auch nach dem Lesen zeigt der Buchrücken keine Leserillen, das ist bei über 700 Seiten! nicht selbstverständlich.
Mir hat das Buch nicht nur sehr gut gefallen, sondern es hat mich auch Vieles gelehrt und abwechslungsreiche, fesselnde Lesestunden geschenkt, die viel zu schnell vergangen sind. Aber ich bin überzeugt, dass das Buch noch lange nachwirkt.
Rezensionen von inya:
tolles Kinderbuch
Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost von Gina Mayer
Dieses Buch ist wirklich eine tolle Sache. Die Hauptfigur Violet macht mit ihren besten Freunden Zack und Jack Urlaub bei ihren Großeltern. Doch statt einen unbeschwerten Tag am Strand mit ihren Freunden zu verbringen, wird sie zwangsläufig zur Umweltschützerin. Denn überall am Strand liegt Plastikmüll und das geht natürlich überhaupt nicht für die Freunde in Ordnung.
Also muss der Verursacher für diese Verschmutzung gesucht werden. Eine wirklich spannende Geschichte für alle kleinen Lesefreunde. Die Geschichte ist bis zur letzten Seite spannend geschrieben und somit bleiben die kleinen Leser auch bis zum Schluss an der Geschichte dran und lassen sich von vielen Überraschungen begeistern. Ich kann es empfehlen.
Rezensionen von Streiflicht:
Gelungene Sammlung
Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost von Gina Mayer
Dieses Buch zeigt 50 Lieblingsrezepte neu interpretiert und arrangiert. Sie sind alle getestet und daher auch gelingsicher. Daher ist das Buch durchaus auch für Kochanfänger geeignet und für alle, die sich mit Weight Watchers (noch) nicht auskennen.
Ich finde die Rezepte sehr alltagstauglich, gut nachzumachen und die Zutaten sind leicht zu besorgen.
Außerdem erfährt man einiges mehr über die Hintergründe der WW-Bewegung, lustige Fakten und Anekdoten. Gut fand ich, dass die Rezepte überhaupt nicht nach Diät klingen. Wenn ich Kalter Hund lese, dann denke ich an glückliche Kindertage und nicht ans Abnehmen. Gleichzeitig zu den Rezepten finden sich unterhaltsame Geschichten, sodass man das Buch immer wieder gerne durchblättert. Genuss und gesund schließen sich hier nicht aus, sondern sind eigentlich der Normalfall. Das gefällt mir gut!
Die schönen Bilder machen Appetit und Lust auf das Nachkochen. Auch die Erklärungen sind leicht nachvollziehbar und hilfreich. Das goldene Cover rundet die Optik perfekt ab. Rundum gelungene und leckere Sammlung, die Lust auf gesundes Essen macht.
Rezensionen von Streiflicht:
Ein wahres Kleinod
Zwölf ungezähmte Pflanzen fürs Leben von Engelmann Monika; Riedmair Hildegard; Langguth Jeanette; Kainz Ulrike; Maier Angela; Demmel Rita; Schwarzenberger Aki; Plank Brigitte
In dieses Buch habe ich mich auf den ersten Blick verliebt, es ist einfach herrlich. Und der erste Blick hat sich auch bestätigt, innen ist das Buch noch schöner. Es ist eine wunderbare Sammlung von Pflanzen, die man oft kennt, aber nicht schätzt. Wie zum Beispiel den Löwenzahn, der oft als Unkraut geschmäht wird, aber trotzdem ganz viel zu bieten hat.
Aber auch andere Pflanzen, die ich nicht kannte oder nur dem Namen nach. Es ist absolut faszinierend, was alles in diesen besonderen Pflanzen steckt und was man alles damit machen kann.
Gut gefallen haben mir nicht nur die Rezepte und Ideen, was man alles machen kann, sondern auch die kleinen Tipps und Tricks der kräuterkundigen Frauen. Schön fand ich jeweils deren kurze Vorstellung, die das Ganze noch viel sympathischer macht. Gut gelungen ist auch die Mischung der Rezepte für Cremes, Getränke oder leckeres Essen. Man weiß gar nicht, mit was man zuerst starten soll. Und dann noch die vielen schönen Bilder und Beschreibungen – auch die Gestaltung des Buches ist wunderschön und passend.
Hier kann man sich wundern, was alles in den Pflanzen steckt und sich darüber freuen, dass dieses uralte Wissen nicht verloren geht! So wird der Gang durch den Garten oder die wilde Natur zu einem ganz besonderen Entdeckungsspaziergang! Ich freue mich aufs weitere Entdecken und Ausprobieren mit diesem tollen, ganz besonderen Buch – ein wahres Kleinod!
Rezensionen von Streiflicht:
Gelungene Feuertaufe
Feuertaufe von Heidi Troi
Dieses Buch hat mich gleich auf den ersten Seiten mitgenommen. Es ist spannend und unterhaltsam und gleichzeitig so heimelig und gemütlich. Die Atmosphäre im Buch ist trotz aller Probleme und Verbrechen sehr positiv und ansprechend, ich habe mich wie im Urlaub gefühlt. Die Beschreibungen von Landschaft, Natur und Menschen ist so authentisch und lebensnah, dass man als Leser ganz nah dran.
Man merkt, dass Autorin Heidi Troi ihre Heimat sehr liebt. Lesespaß pur!
Dieser Brixen-Krimi ist Auftakt zu einer Reihe um Lorenz Lovis, der sich in mein Herz geschlichen hat. Er ist ein ungewöhnlicher Charakter und manchmal auch etwas sperrig, aber gerade das macht seinen Charme aus. Ich mochte ihn mit jeder Seite mehr und würde gerne noch viele Abenteuer mit ihm erleben. Die Feuertaufe ist gelungen!
Der Fall ist spannend und verzwickt und Lovis braucht viel Energie und Gehirnschmalz, um alle Geheimnisse zu erforschen und die Fälle zu lösen. Gut gefallen hat mir dabei die humorvolle Schreibweise, sodass auch der Witz nie zu kurz kam. Genauso wie die Autorin eine kleine Portion Liebe mit in ihrem Roman streut. Das ist wirklich gelungen und wie aus dem Leben gegriffen.
Ein Roman, der zu Herzen geht, spannend und witzig zugleich ist und gut unterhält. Bitte mehr davon!










