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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibliomarie:

Barcelona Krimi

Mord in Barcelona von Esteban Isabella

Bewertung von Bibliomarie am 24.04.2020

„Mord in Barcelona“ ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe einer deutschen Autorin (Brigitte Pons) die dafür das passende Pseudonym Isabella Esteban wählte, wie es so schon eine Reihe Autoren für ihre in Urlaubsländern angesiedelten Romane machen.

Auf dem bekannten Friedhof Montjuic wird eine Tote gefunden, offenbar eine deutsche Touristin. Der ruhige Comissari Jaume Soler übernimmt den Fall, der sich schwierig gestaltet. Es gibt wenig Anhaltspunkte und tagelang war nicht einmal die Identität der Frau zu klären. In seinen Ermittlungen gibt es einen besonderen Störfaktor. Seine umtriebige Schwester Montse beginnt, aufgestachelt durch die neugierige Mutter, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei funkt sie ihrem Bruder gewaltig dazwischen, vor allem weil es ihr gelingt, Kontakt mit dem angereisten Sohn der Toten aufzunehmen, der sich schon sehr bald intensiviert. Zu intensiv, wie es scheint, da Montse von ihrem Bruder erfährt, dass auch der Sohn zum Kreis der Verdächtigen gehört.

Die Autorin braucht Zeit um ihre Protagonisten einzuführen und den Hintergrund zu entwerfen, inklusive diverser Familienprobleme. Das ist sicher im Hinblick auf die geplante Serie zu sehen, aber dadurch erschienen mir die ersten Kapitel etwas langatmig. Aber die Spannung steigt im Verlauf des Buches und rundet einen interessanten Plot ab, der bis in die jüngere spanische Geschichte zurück reicht.

Man merkt, dass die Autorin die Stadt kennt und liebt und Aktuelles miteinfließen lassen kann. So wird der mehrfach der überbordende Nationalstolz der Katalanen thematisiert. Solers Ehefrau kommt aus Madrid und spricht „hochspanisch“ was natürlich Mutter und Schwester nicht sonderlich gefällt. Auch die Lage der jungen spanischen Generation ist Thema, so arbeitet Montse bei der Straßenreinigung und lebt immer noch bei der Mutter, weil sie nach ihrem Ingenieurstudium einfach keine adäquate Stelle findet.

Natürlich kreuzen sich die Ermittlungen der Geschwister, was Solers Laune nicht grade hebt. Seine Schwester ist ja das genaue Gegenteil von ihm. Wo er besonnen und ruhig agiert, lässt sich Montse von ihrem Temperament leiten und ihre spontanen Aktionen sind ein rotes Tuch für ihn. Diese Szenen sind recht witzig.

Überhaupt ist der Krimi sehr unterhaltsam, lebendige und farbige Stadtbeschreibungen erzeugen viel Flair und wer Barcelona vielleicht schon mal bereiste, wird vieles wiedererkennen. Dennoch hatte ich das Gefühl, das beim Krimi noch Luft nach oben ist. Manche Figuren hätte ich mir noch besser charakterisiert gewünscht. Der Krimi ist angenehm zu lesen, die Sprache gefiel mir und auch das die Autorin mit kleinen Details viel Atmosphäre erzeugt, trägt zu Unterhaltung bei.

Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung.

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Rezensionen von Bianca Jenewein-Gündüz:

Tirol. Eine Landesvermessung in 111 Begriffen von Dominik Prantl

Rezensionen von S.:

Emilias Tortenträume

Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig


Gern wäre ich Emilias Gast, sie kann so wunderbar backen. Die Bewunderung ihrer Freundinnen ist toll, reicht ihr aber nicht. Also wird zum 60sten ein Überraschungsbesuch beim in Italien studierenden Töchterchen geplant. Nur: die studiert gar nicht, sondern plant verliebt eine Agritourismo- Herberge in Kalabrien.

So spartanisch öko wollen es die Urlauber nun auch wieder nicht...
Und Emilia? Bekommt die Idee, ein gemütliches Café zu eröffnen. Torte nicht nur wie sonst als Abendbrotdessert? Ob das hier was wird? Wenn es nach dem Bürgermeister geht, auf gar keinen Fall. Süßes ist ungesund! Lieber werden alle zu Zwangsaerobic verdonnert.
Tessa Hennig hat wieder einen humorvollen Roman geschrieben. Scheint ein Problem gelöst, taucht das Nächste auf. Langweilig wird es nie. Liebevoll wird das Leben in Italien mit seinen zumeist sympathischen Bewohnern gezeichnet. Bewundernswert, wie hartnäckig und clever Ziele angegangen werden. Natürlich nimmt auch die Liebe breiten Raum ein, so schön romantisch.
Die Titelfrage ist eindeutig mit „Nein“ zu beantworten!
Kleines Manko: es störte, dass im ersten Buchdrittel die üblichen Abstände zwischen Wörtern oft nicht vorhanden waren und Worte teilweise Lücken aufwiesen. Durchgängig kryptische Zeichen am Kapitelende, zeilenlang, verwunderten.
Ein unterhaltsames und schön zu lesendes Buch aus dem Ullstein Verlag.

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Rezensionen von heinoko:

Das Karussell der Täuschungen macht schwindelig

Die Frau ohne Namen von Greer Hendricks; Sarah Pekkanen



Was ist dieser Roman? Vergleichbares habe ich noch nie gelesen.
Der Roman kommt daher wie ein Psychothriller, scheint sich erst einmal auf ein raffiniertes psychologisches Kammerspiel zwischen reicher Therapeutin und armer Visagistin festlegen zu lassen. Er hat eine zunächst oberflächlich wirkende Handlung wie ein Bericht aus dem Leben mäßig gelangweilter reicher Amerikaner.

Und doch ist er alles andere als oberflächlich. Denn er befasst sich mit wesentlichen Fragen des Miteinanders von Menschen. Und vor allen Dingen ist der Roman fesselnd, faszinierend, packend, verwirrend und von nicht endender Spannung. Das alles ist der Roman und noch viel mehr. Wie gesagt, Vergleichbares habe ich noch nicht gelesen. Und ich bin restlos begeistert.

Worum geht es? Jess, jung, mit chronischer Geldnot, meldet sich für eine ausgeschriebene Ethik- und Moralstudie, da großzügige Vergütung versprochen wird. Sie wird zur Testperson 52, zu einem verheißungsvollen Forschungsprojekt. Sehr persönliche Fragen führen immer tiefer in ein manipulatives und durchaus lebensgefährliches Experiment.

Einen einzigen kritischen Einwand muss ich voransetzen. Ich bedauere zutiefst Leo, den armen kleinen vernachlässigten Hund von Jess, der immer allein in der Wohnung sitzt, kaum etwas zu fressen bekommt außer Essensresten und nur alle paar Tage mal Gassi geführt wird. Da hätten die beiden Autorinnen schon ein wenig mehr Tierliebe einfließen lassen sollen!
Das Buch bezeichnet sich als Roman, nicht als Thriller, ist aber so unermesslich spannend wie ein solcher. Man jagt von einem Twist zum anderen, wird immer wieder getäuscht, wird moralisch auf die Probe gestellt, Sicherheit wechselt mit Zweifeln, Abneigung mit Sympathie. Und es bleibt die große Frage: Wer manipuliert wen und womit, bewusst oder unbewusst, im Roman und im eigenen Leben? Kann man überhaupt nicht manipulieren? Und was ist überhaupt Wahrheit? Gibt es DIE Wahrheit? Irgendwo im Buch steht, dass die Wahrheit eine Gestaltwandlerin ist, schwer fassbar wie eine Federwolke. Wie wahr!
Großartig geschrieben ist dieser Roman. Absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von David Gennerich:

Ein Muss für jeden Brotliebhaber

Brot Brot Brot von Martin Johansson

Absolut tolles Buch mit vielen Tips und absolut genialen Rezepten. Das Buch bietet über die Rezepte aber auch noch sehr viel Wissen, hilfreiche Illustrationen und auch die Art wie der Author zwischen den Rezepte Hinweise und Anekdoten verpackt ist einfach sympathisch. Ein Buch das wir nie wieder hergeben und aus dem wir innerhalb kürzester Zeit so viele Rezepte ausprobiert haben wie ich bis jetzt aus allen anderen Kochbüchern zusammen nicht probiert habe.

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Rezensionen von barbara.liest:

Im Hintergrund die Angst

Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline

Nach Außen hin eine normale Familie, der Vater Jäger und Familienernährer, die Mutter Hausfrau und Ziegenliebhaberin, das Mädchen hochintelligent und fleißig, der Bub nach einem traumatischen Ereignis in sich selbst zurückgezogen und ein Schatten seines Vaters.
Im Hintergrund herrscht Angst und Gewalt, Angst vor dem gewalttätigen Vater, Angst vor den brutalen Tierquälereien des 10 jährigen, Angst davor aufzufiegen, Angst selbst Opfer des Vaters zu werden.

Und trotzdem dreht die Welt sich weiter, entwickelt sich das Mädchen zu einer jungen Frau, überspringt eine Klasse in der Schule, lebt die Mutter weiterhin ihr Amöbendasein, lässt der Bub die Hyäne in seinem Kopf über sein Tun bestimmen.

Ein ergreifendes Buch bei dem man schnell zum Nachdenken kommt, fassungslos ist über solche Umgangsformen und selbst manche Fassade ein wenig hinterfragt.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut, die einzelnen Szenen ausführlich beschrieben und von der ersten bis zur letzten Seite zieht sich ein roter Faden.
Für mich war das Ende allerdings ein bisschen sehr überzogen, deshalb ein Stern Abzug bei der Bewertung.

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Rezensionen von Lilli33:

Wahnsinnig intensiv erzählt

Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline


Wahnsinnig intensiv erzählt

Inhalt:
Nach außen wirkt alles ganz normal und liebevoll: Der Vater geht arbeiten, die Mutter versorgt Haushalt und Kinder. Diese vergnügen sich im Sommer im Planschbecken im Garten und beim Eisessen. Doch die Wahrheit ist eine andere: Die Kinder sind gefühlsmäßig sich selbst überlassen, der Vater giert nach Macht, die Frau erstarrt in Angst vor ihm.

Nur das zehnjährige Mädchen zeigt Größe. Es kümmert sich liebevoll um den kleinen Bruder, fühlt sich aber auch selbst total alleingelassen. Dann geschieht vor den Augen der Kinder ein Unglück, das sie innerlich zu zerstören droht.

Meine Meinung:
Adeline Dieudonné erzählt sehr eindringlich und wortgewaltig. Der Roman übte vom ersten Satz an einen Sog auf mich aus. Ich wollte am liebsten wegschauen, konnte es aber nicht. Dafür war das Kopfkino zu gewaltig. Gleichzeitig wurde auch meine Fantasie angestachelt und mir war schon Angst vor dem, was noch passieren würde.

Auf so wenigen Seiten gelingt es der Autorin, fünf grausame Jahre im Leben der namenlosen Ich-Erzählerin darzustellen und dabei alles Wichtige zu sagen. Der Schreibstil ist klar und präzise, eher kühl. Da ist kein Jammern oder Selbstmitleid, nur knallharte Analyse - und gerade dadurch umso bewegender. Adeline Dieudonné erzählt mit schonungsloser Offenheit, egal ob es um körperliche oder seelische Gewalt geht. Das ist starker Tobak.

Aber viel von dem Schlimmen wird hier aufgefangen durch die starke Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern auch noch ihren Bruder retten will. Ihre Kraft und Willensstärke erzeugt so viel Hoffnung, dass man das Buch trotz all der fürchterlichen Ereignisse doch gerne liest und am Ende mit einem zufriedenen Seufzer zuklappt.

Fazit:
Ein hervorragender Debütroman, den ich gerne weiterempfehle, da er mich wirklich beeindruckt hat.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Erfrischend anders

Can you help me find you? von Amy Noelle Parks

Mit ihrem im März 2020 beim Rowohlt Verlag erschienenen Debütroman "Can you help me find you?" hat Amy Noelle Parks einen unterhaltsamen Jugendroman erschaffen, der nicht nur aufgrund seiner auf Bildung ausgelegten Handlung von der Norm abweicht, sondern mit überraschend tiefgründigen Charakteren punktet.

Die Covergestaltung und der Buchtitel sind eine niedliche Anspielung auf das "Can you help me find…?"-Bibliothek-Spiel der beiden Hauptfiguren.

Die Teenager Evie und Caleb sind beide höchst talentiert in Naturwissenschaften, wobei Evie der "Rockstar" unter ihnen ist; allerdings ist es nicht nur ihre Genialität, die Caleb seit nunmehr vielen Jahren an seiner besten Freundin fasziniert – ein Leben ohne Evie ist für ihn schier unvorstellbar und ebenso geht es ihr. Mit dem kleinen Unterschied, dass Caleb in ihren Augen seinen festen Platz in der Friendzone hat – während er sogar eine heimliche Liste führt über all die verpassten Gelegenheiten, in denen er Evie am liebsten geküsst hätte. An Evie Beckham beißen sich sämtliche Jungs des Elite-Internats die Zähne aus, ihr Herz schlägt für Zahlen und Formeln, nicht für Flirts. Das ändert sich schlagartig, als Leo neu an die Newton Academy kommt – entsetzt muss Caleb feststellen, dass sein heimlicher Schwarm sich vor seinen Augen in jemand anderen verliebt. Hätte er offensiver vorgehen sollen? Bex, Evies beste Freundin, ist überzeugt, dass Caleb sich nur mal richtig ins Zeug legen und sich vorerst in Geduld üben müsse. Doch leider gibt es keine perfekte Formel für die Liebe und noch dazu steht der wichtigste Schülerwettbewerb des Jahres an. Wird Caleb trotz Gefühlschaos seine Chance auf ein Collegestipendium nutzen können – und endlich Evie erobern?

Die Geschichte ist abwechselnd aus Calebs und Evies Perspektive geschrieben; mit gleicher Intensität werden uns die Emotionen und Gedanken beider Protagonisten geschildert, sodass man zu beiden Figuren einen angenehmen Bezug entwickelt und sich in ihre jeweilige Situation hineinversetzen kann. Speziell Evies Phobien und Spleens werden mit entsprechendem Ernst beschrieben. Tatsächlich hat sie es nicht leicht gehabt, ist in der Vergangenheit oft gemobbt, ausgegrenzt und mit Vorurteilen konfrontiert worden (- ihre Mutter ist eine ganz eigene Baustelle! -) – immer war Caleb ihr Fels in der Brandung gewesen. Sie ahnt nicht, dass er sich längst rettungslos in sie verliebt hat. Ihre Entwicklung ist mit Abstand die stärkste. Trotzdem war Caleb mein Favorit in dieser Story – ein herzensguter, aufrichtiger Junge. Auch Bex, deren übertrieben religiöse Eltern sie nur aufgrund eines Kompromisses nach Newton gelassen haben, ist eine schillernde, herrlich amüsante Persönlichkeit, von der ich sehr gerne mehr lesen würde!

Ein zentrales Handlungselement sind Naturwissenschaften, speziell Mathematik und Physik, ebenso Informatik. Es werden zahlreiche Fragestellungen, Experimente und Erkenntnisse ungewöhnlich detailliert erwähnt – sicherlich in vereinfachter Form, aber dennoch ziemlich anspruchsvoll. Ich habe mich nie sonderlich für Mathematik erwärmen können, weshalb ich besonders gespannt auf die Story war. Der Autorin gelingt es auf jeden Fall, ihre eigene Faszination bezüglich Zahlen miteinfließen zu lassen, auch wenn es (- für meinen Geschmack -) gerne ein, zwei Fälle weniger hätten sein können. Von Adinkras hatte ich übrigens noch nie gehört, wieder was gelernt!

Fazit: Mathe-Nerds werden begeistert sein von diesem Roman – ebenso Fans von süßen, recht unschuldigen Teenager-Love-Stories. Der Schreibstil ist locker und jugendlich, die Dialoge durch und durch authentisch. Solide 4 Sterne!

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Rezensionen von yellowdog:

wirkt realistisch

Feuerland von Pascal Engman

Der schwedische Autor Pascal Engman hatte mich mit Der Patriot sehr überzeugt. Feuerland hat eine etwas andere Stimmung. Das liegt vielleicht auch daran, das es als Serie konzeptiert ist.
Stilistisch liegt Feuerland aber auf gleicher Linie.

Es gibt Handlungsabschnitte in Stockholm und welche in Chile.

Ich mag auf Anhieb die Lakonie von Vanessa Frank. Als Polizistin ist sie anfangs nicht im Einsatz, da sie wegen einer alkoholisierten Autofahrt suspendiert ist. Später kommt sie aber doch zum Einsatz.

Die langen Abschnitte mit den Gangstern konnte ich aber nicht genießen. Man kann den Ausführungen aber zugestehen, dass sie absolut realistisch wirken und vermutlich realen Gewaltverbrechern sehr nahekommt.
Die Handlung ist erstaunlich gemächlich. Richtig spannend wurde es selten. Ich glaube daher, dass ich die Reihe nicht weiterlesen werde.

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Rezensionen von thora01:

Ein Lichtfalke lernt fliegen - spannender Fantasyroman

Gawain: Lichtfalke von Jessica Bernett

Inhalt/Klappentext:
Gawain, der Lichtfalke von Lothian, hat genau zwei Regeln, wenn es darum geht, eine Geliebte zu finden: keine Jungfrauen und keine Ehefrauen. Der Held der Tafelrunde wird auf eine harte Probe gestellt, als er auf der Insel Erínn die wunderschöne Gemahlin des Clanführers trifft … Seine Liebschaften rücken allerdings in den Hintergrund, nachdem ihn eine traurige Nachricht erreicht hat, die ihn zurück in den Norden Britanniens ruft.

Eine Reise, die Gawain für immer verändert, denn sein Weg führt ihn durch einen Wald, der nicht nur gefährlich, sondern auch verzaubert ist.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Wundervoller Fantasyroman. Er spielt zur Zeit von Artus und der Tafelrunde. Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Sie lässt sich leicht lesen und hat mich sofort in das altertümliche Britannien hineingezogen. Der Hauptprotagonist gefällt mir sehr gut. Er ist sehr sympathisch und hat das gewisse Etwas. Er ist sehr von sich überzeugt und lässt sich nicht einfach um den Finger wickeln. Ganz besonders hat mir die Situation mit Erinn gefallen. Ich fand es einfach toll wie er reagiert hat und trotz allen bei der Wahrheit geblieben ist. Diese Charaktereigenschaft hat mir sehr gefallen. Die Reise in den Norden fand ich toll geschrieben. Die Autorin hat die Orte und Begebenheiten perfekt beschrieben. Ich konnte mir die Reise sofort sehr gut vorstellen. Sehr spannend fand ich die Begegnungen die Gawain auf der Reise hatte und die Erkenntnisse die er in seiner Heimat gewonnen hat. Die Story ist sehr abwechslungsreich. Sie ist eher im ruhigen Segment angesiedelt. Der Abschluss ist sehr spannend und mit Überraschungen gespickt. Die Autorin spielt in dieser Story gekonnt mit den Emotionen ihrer Protagonisten.

Mein Fazit:
Wundervoller Fantasyroman. Er hat mir sehr vergnügliche Lesestunden beschert. Ich fand es toll wie die Autorin mit den Emotionen der Leser gespielt hat.

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