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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Ein wunderbares Sachbuch über Kleopatra, die mächtigste Frau der Antike

Kleopatra und der Mantel der Macht von Maria Regina Kaiser

„Kleopatra und der Mantel der Macht“ von der Autorin Maria Regina Kaiser und dem Illustrator Klaus Puth ist 2020 im Impian Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 152 Seiten.

Wir sind mittlerweile sehr große Fans dieser rundherum gelungenen Sachbücher von Regina Maria Kaiser.

Alle Bücher haben das tolle Konzept, dass historische Informationen zur Hauptfigur in eine spannende, „fiktive“ Geschichte eingebunden sind. Der Autorin gelingt es so, ihre eigene Begeisterung für geschichtliche Ereignisse und Persönlichkeiten auf den Leser zu übertragen. Zudem schreibt sie klar, leicht verständlich und eben auch sehr unterhaltsam. Ganz nebenbei werden Daten und Fakten übermittelt und dies alles auf kindgerechte Art und Weise.
In ihrem Buch über Kleopatra erzählt die Perlenstickerin Syris, die als Sklavin für 20 Jahre an Kleopatra gebunden ist, von ihrem Alltag mit der berühmten Persönlichkeit. So wird Kleopatra von vielen Seiten beleuchtet und der Leser kommt ihr Schritt für Schritt näher.
Viele Sachkapitel sorgen für zusätzliche Informationen, so zum Beispiel Cäsar in Ägypten und seine Beziehung zu Kleopatra, die Herkunft Kleopatras, die Schlacht von Actium, Ägypten nach der Zeit Kleopatras usw. Diese Informationen werden auch durch zahlreiche Fotos unterstützt.
Erwähnen möchte ich auch unbedingt die tollen Zeichnungen von Klaus Puth. Sie sind detailliert, passend und sehr liebevoll im Comicstil gezeichnet. Text und Zeichnung unterstützen sich in diesem Buch einfach wieder perfekt.

Fazit: Ein wieder rundherum gelungenes Buch für Kinder ab 11 Jahren über Kleopatra und noch so vieles mehr aus ihrer Zeit.
Hier wird Geschichte kindgerecht vermittelt und das macht wirklich enorm viel Spaß!

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Rezensionen von manu63:

Es wird hart

Die 12 Häuser der Magie - Schicksalskämpfer von Andreas Suchanek

Die Trilogie Die 12 Häuser der Magie geht mit dem Band Schicksalskämpfer in die zweite Runde. Der Autor Andreas Suchanek hat das Leben von Nicolas Ashton in Trümmer gelegt und nun werden Nic und Liz von Feinden gejagt und schaffen es gerade so eben ins sichere Haus. Jane und Matt bleiben verschwunden und Nic und Liz versuchen alles um das zweite Regnum zu verhindern.

Nic muss sich mit einer grauenvollen Wahrheit abfinden und das Schicksal nimmt seinen unerbittlichen Lauf.

Der Autor schaffte es, mich mit diesem zweiten Band stark zu überraschen, Nic hat sich weiter entwickelt und stellt sich den Herausforderungen. Rätsel lösen sich und bergen ungeahnte Probleme. Die Spannung wird im gesamten Band sehr gut gehalten und die Entwicklungen habe ich selbst mit überbordender Fantasie so nicht vorher gesehen. Insgesamt ein gelungener Mittelteil, der mit Überraschungen und unerwarteten Wendungen aufwartet und auf den dritten Band einstimmt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Eine spannende fiktive Geschichte um die Himmelsscheibe von Nebra, basierend auf historischen Tatsachen

Die Kinder von Nebra von Ulf Schiewe

Kurz zum Inhalt:
Vor 4.000 Jahren muss sich Rana, die Tochter von Herdis, der Priesterin der Göttin Destarte, gegen die Willkür des Fürsten Orkon bzw. dessen Sohnes Arrak durchsetzen, die sich einfach nehmen, was sie wollen, und mit ihren Untertanen grausamst umgehen. Sie haben auch als Hauptgott den Gott der Unterwelt, Hador, durchgesetzt.

Und gegen dessen dunkle Herrschaft will Rana, die auch zur Priesterin geweiht wurde, mit Destarte, der Göttin des Lichts, und der Hilfe der Himmelsscheibe, die ihr Vater Utrik mit Hilfe ihres Bruders Arni erschaffen hat, ankämpfen.
Durch Ranas Redegewandtheit und der Kraft der Scheibe regt sich auch immer mehr Widerstand im Volk. Doch der Weg ist beschwerlich und lebensgefährlich...


Meine Meinung:
Die Schreibweise von Ulf Schiewe ist sehr detailliert und anschaulich, sodass man die Landschaft, den Wald, Ranas Heimatort und die Umgebung genau vor Augen hat. Man kann sich die Örtlichkeiten, die Personen und das Leben in der Bronzezeit sehr gut vorstellen, und genau so könnte auch alles wirklich gewesen sein.
Weiters ist es atmosphärisch, lebendig und mitreißend und man hat immer das Gefühl, mittendrin im Geschehen zu sein.
Besonders interessant ist natürlich die damalige Lebensweise. Und die furchtbare Unterdrückung der Menschen durch den grausamen Fürsten Orkon und dessen noch schrecklicheren Sohn Arrak.
Das schwere Leben der ärmlichen Bevölkerung und der Bauern, die von ihrem Fürsten geknechtet werden; die Klanherren, die das alles geschehen lassen, um selbst Vorteile daraus zu zeihen und/oder aus Bequemlichkeit; und das harte und gewalttätige Verhalten der Menschen damals sind authentisch dargestellt.
Und natürlich die damalige Götterverehrung - es gab ja für fast jedes Naturereignis einen eigenen Gott bzw. Göttin mit eigenem Priester oder Priesterin - und die Frage: welcher ist der wichtigste Gott? Was im direkten Zusammenhang mit der weltlichen Macht stand.
Die grausame Willkürherrschaft, der Kampf dagegen und die Intrigen bringen sehr viel Spannung ins Buch. Ein rasanter Showdown runden die Geschichte ab.
Ein zentrales Element dieses Buches ist der Kampf Gut gegen Böse: Orkon/Arrak/Hador gegen Rana und Destarte samt der Bronzescheibe. Die göttliche Himmelsscheibe, deren Entstehen man als Leser quasi live miterleben konnte, wird zum zentralen Element der Macht und die Probleme, die damit einhergingen (teurer Goldpreis; Neid und Habgier) sowie die Bedeutung der Gestirne auf die Jahreszeiten, was damals kaum jemand wusste, war für mich sehr interessant zu verfolgen.
Mit den außergewöhnlichen Namen hatte ich zum Glück weniger Schwierigkeiten als gedacht ;)

Ulf Schiewe vermischt in seinem Roman historische Fakten mit einer fiktiven spannenden Geschichte.
Auch die Himmelsscheibe von Nebra konnte er mir so näherbringen, über die ich bis jetzt kaum etwas wusste.
Im Buchdeckel gibt es Landkarte mit der Übersicht über die Herrschaftsgebiete der Klans.
Am Ende des Buches bringt der Autor dem Leser in seinen Anmerkungen viele Informationen über die Himmelsscheibe von Nebra und die Bronzezeit näher.
Weiters gibt es ein Glossar sowie eine Übersicht über die Klans und die Götter der Ruotinger und ein - sehr hilfreiches - Personenverzeichnis.


Fazit:
Eine fesselnde fiktive Story, die auf historisch belegten Tatsachen beruht. Spannend, unterhaltsam und lehrreich!

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Rezensionen von Petra:

ein Stück Erinnerung

Die Kinder von Nebra von Ulf Schiewe

https://www.vorablesen.de/buecher/margos-toechter/rezensionen/ein-stueck-erinnerung-2?copy=true

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Rezensionen von Emmmbeee:

Fallen und wieder aufstehen

Die Kinder von Nebra von Ulf Schiewe

Danny Maloony verliert bei einem Unfall seine geliebte Frau, Will seine Mutter. Bei ihr hat er sich immer geborgen und verstanden gefühlt hat. Weil er selbst unmittelbar am Unfall beteiligt gewesen ist und er sich nicht anders zu helfen weiss, spricht er seitdem kein Wort mehr. Obwohl Danny sich auf jede erdenkliche Weise bemüht, steht er dem Unglück seines Sohnes hilflos gegenüber.

Überdies verliert er auch noch seine Arbeit und findet keinen neuen Broterwerb. Da er auch noch mit der Miete im Rückstand ist, bedroht ihn sein herzloser Vermieter auf beängstigende Weise. Ein Zufall beschert Danny einen Ausweg, doch auch der ist mit spitzen Steinen gepflastert.
Wenn eine kleine Familie auf so brutale Art auseinandergerissen und reduziert wird, geht das zutiefst nahe. Es ist ein Buch der unterdrückten Schreie, der Demütigungen am Laufmeter, des Wiederaufstehens, der Tapferkeit, der Kreativität, der Selbstverleugnung, des unermüdlichen Abstrampelns, der unerwarteten Hilfe, der alles überragenden Liebe eines Vaters zu seinem leidenden Kind. Manchmal fand ich den Inhalt fast unerträglich.
Der Roman ist in einem schlichten, ruhigen Stil geschrieben, ohne jede Wehleidigkeit. Eine Reihe von Fakten wird aneinandergereiht, aber in einem äusserst farbigen, lebendigen Erzählen. Der Schreibstil ist gepflegt, empathisch, zu Herzen gehend. Es ist nicht möglich, unbeteiligt zu bleiben. Man möchte – man möchte vieles tun, um zu helfen. Vor allem aber ein wenig über Will wachen.
Doch nicht nur Vater und Sohn finden meine Sympathie, sondern auch (im Lauf der Handlung) die Poletänzerin Krystal. Viele Facetten des zwischenmenschlichen Lebens werden auf subtile Art angesprochen. Um dem Inhalt ein wenig die Schwere zu nehmen, lockern etliche humorvolle Passagen das Geschehen auf. Wie überhaupt Humor in schwierigen Lebenslagen sehr notwendig ist. Aber komisch oder gar «saukomisch» fand ich den Roman gar nicht. Ich empfehle das Werk besonders denen, die vom Leben auch schon arg gebeutelt wurden. Es hat viel Tröstliches.

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Rezensionen von Charlotte:

Variante

Frau Holles wilde Bande von Kurt Arbeiter

Das Büchlein ist der ideale Lesestoff für zwischendurch - ein paar Minuten abschalten und ablenken vom (momentanen) Alltag in der Corona-Krise.
Ich habe auch sehr viele Märchen - nicht nur in der Kindheit - gelesen und gehört ( die legendären Willi Tom Stassar Märchen vom Studio Tirol zum Beispiel! ) und dann kaufte ich mir die Ö1 Cd-Sammlung von Michael Köhlmaier "Sagen aus Österreich" - und seit dem bin ich fasziniert von der ganz anderen Darstellung der Frau Hitt-Sage! Die steht nämlich im krassen Gegensatz zu unserer landläufigen Version - und die gefällt mir ( als hoffentlich emanzipierte Frau ) ja viel, viel besser! Und außerdem habe ich auch gehört, dass dies die ursprünglichere Version ist und die arme Frau Hitt völlig zu Unrecht verkannt worden ist! Sie war nämlich eine sanfte Riesin, die sich nur von Früchten ernährte und gar nichts von Brot wusste.

.......gerne würde ich dem Herrn Arbeiter diese Version zukommen lassen, aber als Orf-Mitarbeiter sitzt er ja an der Quelle!?
Nichtsdestotrotz ist das Büchlein sehr amüsant und das Richtige für eingefleischte Tiroler!
Lieben Dank!

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Rezensionen von Hexenaugen:

Tortengenuss auf die humorvolle Art

Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig

Die Protagonisten werden gewohnt humorvoll vorgestellt und man kann sich wunderbar auf die literarische Reise nach Italien einstellen. Man kann gespannt sein,
was in Kalabrien alles auf Julia und Emilia wartet.

Emilia, im Ruhestand, leidet ein wenig unter Einsamkeit nur unterbrochen von gelegentlichen Treffen mit ihren Freundinnen und auch ihre Tochter Julia, die in Italien studiert, meldet sich nur selten seit Julia mit ihrem Freund eine Pension eröffnet hat.

Kurzentschlossen macht sich Emilia auf den Weg nach Kalabrien, um die Italiener von den Vorzügen ihrer Schwarzwälder Kirschtorte zu überzeugen und um den Traum
von einer eigenen Konditorei in die Tat umzusetzen.

Ihre Tochter Julia ist von der Idee wenig begeistert zumal sie sich Urlaub auf dem Bauernhof anbieten und sich mit einem Agriturismo-Betrieb selbstständig machen will.
Der Bürgermeister erst recht nicht da dieser den Bewohnern des Dorfes das Sterben verbieten will, um den Fortbestand des Dorfes zu sichern.

Ob Emilia sowie Julia in Italien ihr Glück finden werden müsst ihr schon selber lesen. ;-)
Mutter und Tochter, sind gut beschrieben und ihr Leben scheint gut nachvollziehbar zu sein und auch der Humor kommt in diesem Roman nicht zu kurz.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!!! ;-)

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Rezensionen von heinoko:

Spannend-unterhaltsame Beschäftigung für kleine Rätselfüchse

Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig

Ute Löwenberg schafft es immer wieder neu, Kinder mit Büchern zum Lesen und Mitdenken zu verführen, so auch in der Reihe „Exit Room Rätsel“ für 8- bis 12-Jährige, einer Buchreihe, die mir außerordentlich gut gefällt.

Ähnlich dem Realspiel für Erwachsene in einem Escape Room bekommen die kleinen Leser die Aufgabe gestellt, aus einer ausweglosen Situation wieder hinaus zu finden, indem sie Rätsel lösen.

Jede richtige Lösung führt wieder weiter zum nächsten Rätselschritt. Auch sind kleine Hilfen im Buch versteckt. Doppelseiten müssen aufgetrennt, die Seiten bemalt oder ausgeschnitten werden. Das bedeutet leider, dass das Buch nur einmal verwendet werden kann.

Im vorliegenden Band „Gefangen auf der Insel“ ist man nach einem Sturm auf einer Insel und damit in einer Falle gelandet. Mit Schmierpapier, Stiften, Schere und Überlegung muss man an seiner Befreiung aus dieser misslichen Situation arbeiten. Durchhaltevermögen, Kreativität und logisches Denken sind gefragt. Wer nicht trickst, ist bestimmt für ungefähr 2 Stunden gut beschäftigt. Die einzelnen Rätselaufgaben sind nicht zu einfach und dadurch langweilig, aber auch nicht unlösbar schwierig. Auf jeden Fall ist das Buch eine fordernd-unterhaltsame Beschäftigung, ideenreich gestaltet und am meisten Spaß bringend, wenn sich die ganze Familie damit befasst.

Fazit: Spannend-unterhaltsame Beschäftigung für kleine Rätselfüchse.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Anspruchsloser, doch rasanter Action-Thriller

Parceval - Auf der Flucht von Chris Landow

Parceval, Ex-Polizist und Ex-Knacki oder bessergesagt Knacki vom „Freigang“ nicht zurückgekehrt, ist immer dort „wo der Rauch aufgeht“, oder einer, der das Unglück anzieht. „Mannheim ist eine Stadt, die erlebt und mit allen Sinnen erfahren werden will“, auch für Parceval. Vordergründig ist Parceval auf der Suche nach seiner Schwester Birgit und Nichte Miray.

Xenia, Hackerin wacht über Parceval wie ein Schutzengel.

Wenn also das „i“ am Ende kaum hörbar (stumm) sein sollte, dann auch richtig schreiben, nämlich „Kayecı und Rakı.

Robin Hood, der Rächer der Enterbten, der Beschützer von Witwen und Waisen, nein es ist Parceval. Da habe ich was falsch verstanden. „Es ist unglaublich, ein Superheld zu werden, Kämpfer gegen alles Böse, Beschützer der Unschuldigen“, denkt sich Parceval.

Nicht nur dabei, sondern mittendrin: Parceval. Lächerlicher Hahnenkampf der aufgeplusterten Clanchefs. Beeindruckend die Beschreibung des patriarchalischen frauenfeindlichen Gesellschaftssystems in Afghanistan.

Anspruchsloser, doch rasanter Action-Thriller. Wenig Handlung und Vieles bleibt Fiktion. Routinierter Schreibstil, flüssig lesbar sind die kurzen Kapitel, immerhin nicht unspannend.

Man muss nicht unbedingt ein „Fitzekboykotteur“ sein, um dieses Druckwerk abzulehnen.

Den Libanesen-Clan in eine Krimigeschichte gekleidet, das kann man bei „Mexikoring“ von Simone Buchholz exzellent nachlesen.

Parceval/Landow: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage“.

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Rezensionen von Claudia R:

Katharina Klein ... die dritte

Dolphin Dance von Helmut Barz

Klappentext:

'Ich hatte eine Spur. Und am Ende waren eine Menge Leute tot.'
Gerade zurück aus dem unfreiwilligen Abenteuerurlaub auf Mafia Island und noch vor Antritt des neuen Jobs als Leiterin einer Spezialeinheit für unaufgeklärte Verbrechen stürzt sich Katharina Klein, Frankfurts explosivste Kriminalpolizistin, in den drängendsten unerledigten Fall, den es für sie gibt: den Mord an ihrer eigenen Familie vor 16 Jahren.

Die Vergangenheit wirft unangenehme Fragen auf: nach der Rolle des Gerichtsmediziners Andreas Amendt, in den sich Katharina so gerne verlieben würde, und ihres Mentors Polanski, der den Fall damals untersucht hat. Und nach dem eigenen Vater, denn warum sollte jemand die Familie eines harmlosen Kunsthändlers so professionell auslöschen? Doch vor allem scheint die Vergangenheit höchst lebendig: Irgendjemand will Katharinas Ermittlungen mit allen Mitteln stoppen und geht dabei wortwörtlich über Leichen.

Cover:

Das Cover finde ich sehr passend und sehr gut gelungen. Man erkennt die stilisierte Silhouette einer Frau in weiß und auch die eines Delphins, der gerade seine Kunststückchen macht. Des Weiteren ist ein Revolver in rot und einer in der Hand der Frau erkennbar. Dieses stilisierte Cover hat etwas besonderes und ist ein Merkmal dieser Reihe und hebt sich dadurch von anderen ab.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Teil der Katharina Klein Reihe und da ich die bisherigen Bände gelesen habe, und dies vor nicht allzu langer Zeit, viel es mir nicht schwer wieder sehr gut in das Geschehen, die Personen und somit in die Geschichte hineinzufinden.

Die Protagonisten gefallen mir sehr gut und ich habe sie im Laufe der Bände sehr lieb gewonnen, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kann man dieses dritten Band sehr gut lesen, da in jedem Band ein eigener Fall behandelt wird. Zwar zieht sich ein roter Faden der Protagonisten durch die Reihe, aber für den eigentlichen Fall benötigt man die Vorgänger nicht zwangsläufig, auch wenn hier sehr viel aus der Familiengeschichte vorkommt,, sondern kann durchaus den band auch allein lesen. Natürlich ist es, um die Entwicklung der Charaktere mit zu bekommen, von Vorteil die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, aber nicht zwingend erforderlich.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Der Autor schafft es, den Leser zu fesseln und neugierig zu machen, wie es weiter geht. So dass man regelrecht am mit ermitteln ist und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Fall ist sehr gut aufgezeichnet und auch die Charaktere machen sehr viel Spaß und man verfolgt sehr gern deren Handlungen und Erlebnisse und bleibt gern an ihnen dran. Katharina Klein ist einfach eine tolle Ermittlern und man ist sehr gern auf ihren Spuren.

Der Fall ist spannend und teils auch humorvoll erzählt und es wird nie langweilig. Mit teils skurrilen Situationen und sehr viel Charme, Spannung und Humor konnte mich auch dieser dritte Fall der Katharina Klein Reihe überzeugen.

Toll fand ich auch hier wieder die Gliederung und Einteilung. Auch diese ist sehr passend gewählt. Mir hat gut gefallen, dass die Kapitel nach Musiktiteln benannt und das Buch wie ein klassischer 5-Akter in mehrere Abschnitte "Koala, Koi, Wanze, Delfin, Aaskrähe", die passend zur Umgebung gewählt wurden, unterteilt war. Kapitel und Akte greifen das Thema des Titels sehr gut wieder auf. Solch eine passende Gliederung, die sehr gut durchdacht ist und sehr stimmig wirkt, rundet ein Buch sehr gut ab. Dies ist hier sehr gut gelungen.

Inhaltlich wird auch hier wieder nichts verraten, da man sich seine Meinung am besten selbst bildet und ich nichts vorweg nehmen möchte.

Ein gelungener dritter Teil dieser Reihe, der einen kleinen Abschluss darstellt und dennoch Freiraum für weitere Bände offen lässt und somit neugierig auf den nächsten Band macht.

Mir hat auch dieser Teil wieder einige fesselnde, spannende und humorvolle Lesestunden bereitet.

Fazit:

Spannend, humorvoll und fesselnd, mit tollen Charakteren und einer gutdurchdachten Gliederung, überzeugt der Autor auch im dritten Band.

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