Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Castilleja:

FiftySeven

Lips Don't Lie 19.05.2020. Paperback / softback. von Scott Ginger

Die Geschichte von Tristan und Riley wird abwechslung aus diesen beiden Perspektiven erzählt. Eine (Jugendbuch)-Geschichte, in der es um unmögliche Liebe, Rivalitäten, bad boys und good boys, der Verlust des Vaters, eine mögliche "Ersatzfamilie", das Gefangensein in einer Band, aber andererseits ein Gefühl von Loyalität, weil diese ihn, Tristan, nach dem Tod des Vaters aufgenommen hat.

Und auf der Seite von Riley um den Versuch, Tristan da rauszuholen - und anfangs um das Unverständnis, warum Tristan manchmal so abweisend ist. Tristans Leben ist geprägt von den FiftySeven, der Band, die sein Vater zusammen mit seinem Freund Dub gegründet hat, der Tristan nach dem Tod des Vaters aufnimmt. Doch je älter Tristan wird, desto mehr hinterfragt er das Vorgehen der Band. Riley ist neu in der Stadt und durchblickt nicht sofort alles. Sie ist sehr dickköpfig und zieht ihr Ding durch. Das Ende fand ich recht realistisch und nicht so abgehoben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Castilleja

Rezensionen von Lesemama:

Es konnte mich nicht überzeugen

Lips Don't Lie 19.05.2020. Paperback / softback. von Scott Ginger

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Rachel kennt ihren Vater nur aus dem Internet und den Namen nur von dem monatliche Unterhaltsscheck. Rachel ist noch siebzehn als ihre Mutter stirbt und so kommt sie ins Kinderheim. Dann steht er da, Frederick Richards, ihr Vater, und holt sie aus dem Heim. Freddy ist ein bekannten Musiker, er versucht für Rachel dazu sein und sie in ihrer neuen Schule zu unterstützen.

Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher der Autorin, ihre Ivy-Years Romane habe ich sehr gerne gelesen. Umso mehr freute es mich, dass ich auch ihr neues Buch lesen durfte. Aber es konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte blieb die ganze Zeit so oberflächlich, es kam kaum ein Gefühl bei mir an. Zudem erinnerte mich die ganze Story sehr an ein Buch welches ich vor Jahren las, es gab unglaublich viele Parallelen. Natürlich kann auch eine Autorin wie Sarina Bowen das Rad nicht neu erfinden, aber dennoch enttäuschte mich die Geschichte, die Parallelen, ein wenig.
Mir fehlte der Bezug von Vater und Tochter, die beiden lebten nebeneinander her, sie wurden nicht warm. Es gab viel, was nicht richtig angesprochen wurde, sie z.B. der fehlende Vaterkpntakt über die vergangenen siebzehn Jahre, das hätte meiner Meinung nach aufgearbeitet werden müssen.
Auch die Liebesbeziehung zu Jake, dem Jungen, den Rachel auf der neuen Schule kennen und lieben gelernt hat, kam nie so richtig in Fahrt.
Im letzten Drittel würde es ein wenig emotionaler, das Gefühl, welches mir in der Hälfte des Buches einfach gefehlt hat. So eine tolle Geschichte, so langatmig und fad erzählt. Sehr schade um das Potential.

Am Ende hat es mich dann doch ein wenig berührt und so kam ich dann doch noch auf 3,5 ☆.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesemama

Rezensionen von Marie aus E.:

Ein Leben geht zu Ende

Kostbare Tage von Kent Haruf

Kent Haruf hat hier das Leben in einer kleinen (fiktiven) US-Stadt beschreiben.
Das hat mich interessiert - und es ist ihm vortrefflich gelungen.
Ein ruhiges Städtchen, in dem nicht allzu viel passiert. Die Bewohner kennen sich, die Nachbarn schauen aufeinander und kümmern sich umeinander, die Kirche hat einen hohen Stellenwert.

Diese Grundstimmung im Städtchen und die von schönen Sommertagen, in denen es warm, aber noch nicht zu heiß ist, wurde wunderbar transportiert.

Zur Handlung: Die Hauptperson liegt im Sterben und wird von Frau und Tochter begleitet. Der Sohn ist abwesend, seit Jahrzehnten schon, wir haben also keine Bilderbuch-Familie vor uns.
Daneben werden aber noch einige weitere Personen und Familien porträtiert.
Nicht nur jetzt aktuell, sondern mit manchen Rückblicken auch, was früher geschah.

Alles gut, wenn auch anstrengend zu lesen, da auf Anführungszeichen bei wörtlicher Rede verzichtet wird und ich deshalb oft mehrmals lesen musste, weil mir die Übergänge bei den Sprechenden nicht klar war. Fand ich unschön.

Insgesamt war es ein sehr ruhiges Buch mit einem gefühlt sehr authentischen Einblick in das Leben in Holt - aber eben dadurch auch nicht sehr fesselnd. Es plätscherte so vor sich hin, auch wenn das für ein Buch, das auch einen Sterbeprozess beschreibt, despektierlich klingt, so muss ich persönlich jetzt nicht noch mehr über Holt und seine Bewohner erfahren. Die Vorgängerbände werde ich vermutlich eher nicht lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.

Rezensionen von Gaby 2707:

Achtsamkeit Teil 2 – einfach genial!

Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse

Björn Diemel lebt, nachdem er seinen Job als Anwalt endgültig an den Nagel gehängt hat, immer noch in seinem Haus über seinem eigenen Kindergarten. Mafiaboss Boris sitzt immer noch eingesperrt im Keller unter dem Kindergarten. Leider hat es Björn immer noch nicht geschafft total achtsam zu sein.

Und dann kommt da jemand, der den Kopf von Boris will. Wer ist das und warum hat er sich den nicht selbst geholt? Fragen, die er seinem Therapeuten Joschka Breitner nicht stellen kann. Der macht ihn immer mehr mit seinem inneren Kind bekannt, mit dem Björn sich nun auseinandersetzen muss.


„Das Kind in mir will achtsam morden“ schließt übergangslos an den ersten Band „Achtsam morden“, von dem ich total begeistert war, an. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an den Folgeband. Und ja, es hat sich wirklich gelohnt.
Sehr schnell bin ich wieder in der Geschichte drin und gehe mit Björn auf die Suche nach seinem inneren Kind. Hier erfahre ich viel Privates aus der Kindheit und Jugend des „Kindes“, manches für mich als Mutter so schockierend, dass sich manche Handlungen Björn´s heute von selbst erklären.
Die Erklärungen des Therapeuten Joschka Breitner finde ich sehr gut und nachvollziehbar und kann sogar das ein oder andere für mich selbst mitnehmen.

Auch in diesem zweiten Band spielt der Autor wieder seinen eigenwilligen, manchmal sehr schwarzen Humor aus. An einigen Stellen habe ich herzhaft lachen müssen, so skurril sind die Szenen. Mein Kopfkino kam kaum hinterher, so schnell wechseln die Handlungen und es ist gar nicht so einfach, achtsam zu sein. Das innere Kind ist sehr kreativ und ich musste immer wieder schmunzeln, auf welche witzigen Lösungen es immer wieder kommt. Die Dialoge, die der große Björn mit dem inneren Björn führt, finde ich einfach nur klasse.

Wie schon im ersten Band sind auch hier die neuen Figuren sehr detailliert und gut vorstellbar ausgearbeitet. Hier setzt der Autor seiner Fantasie keine Grenzen, lässt z.B. einen ehemaligen Kunsthistoriker zum Mafiamitglied werden und zwei Tote kunstvoll an einem Tisch arrangieren oder mit dem E-Roller fahren.

Schön finde ich auch diesmal wieder die Zitate von Joschka Breitner vor jedem neuen Kapitel. „Die Kreativität ihres inneren Kindes mag verstörend wirken. Das war die Erfindung des Rades allerdings auch“. Zitat S. 289.
Die meist kurzen Kapitel, dazu die intelligente, humorige Schreibweise von Karsten Dusse machen die Geschichte sehr schnell und ich musste mich zügeln, das Buch nicht in einem Rutsch durchzulesen.

Eine mit schwarzem Humor und vielen Emotionen gespickte Geschichte, aus der ich einiges für mein inneres Kind mitgenommen habe.
Für mich waren diese Lesestunden ein absoluter Genuss.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von inya:

eine ermunternde Kindergeschichte

Alfie und der Clownfisch von Davina Bell

Dieses Buch greift ein ganz besonderes Thema auf, eines dass wahrscheinlich die meisten Kinder, aber auch Erwachsene kennen, die Schüchternheit. Für viele ist sie ein ständiger Begleiter, der sie an vielen Dingen hindert. So auch Alfie, der gerne auf eine Kostümparty gehen möchte, doch einfach zu schüchtern ist.

Doch anstatt als Eltern ihn zu drängen, geben ihn seine Eltern die Zeit und Unterstützung, die er wirklich braucht. Von diesem Buch können nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern viel lernen. Jeder Mensch ist anders und genau so ist es ok. Es ist wunderschön illustriert und in dezenten Farben gestaltet. Ein sehr schönes Buch, nicht nur für schüchterne Kinder, da es viel Empathie für das Gegenüber zeigt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von inya

Rezensionen von Ele:

Flöhe, Ratten und die Pest

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest von Oliver Pötzsch

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest, Historischer Kriminalroman von Oliver Pötzsch, 736 Seiten, erschienen im Ullstein Verlag.
Wieder befindet sich die Henkersfamilie Kuisl mitten drin in einem aufregenden Kriminalfall, erschreckende Parallelen zur aktuellen Corona-Krise.
Im Sommer 1679 breitet sich die Pest von Wien in Richtung Bayern aus.

Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl wird von einem offensichtlich Pestkranken, dem Kaufbeurer Henker aufgesucht, der kurz darauf zusammenbricht. Bevor er stirbt, flüstert er Jakob Kuisl noch ein paar rätselhafte Worte ins Ohr. Zusammen mit seiner Tochter Magdalena und seinem Schwiegersohn, Simon dem Medicus macht sich der Henker auf nach Kaufbeuren um der Sache auf den Grund zu gehen. Wieder einmal begibt sich die Familie dabei in höchste Gefahr.
Das Buch besteht aus 25 längeren Kapiteln, die aber in überschaubare Leseabschnitte aufgeteilt sind. Die einzelnen Kapitel sind mit genauer Orts- und Zeitangabe versehen, somit ist der chronologische und räumliche Überblick an jeder Stelle des Buches möglich. Viele schlagfertige und mundartliche Dialoge, zum Teil in derber Sprache, machen das Geschriebene lebendig. Gedanken, bayrische Ausdrücke und fremdländische Phrasen sind kursiv kenntlich gemacht. Der Autor besticht mit seiner bildhaften Erzählweise, dadurch konnte ich mir die beschriebenen Figuren und auch das Setting genau vorstellen. Die auktoriale Erzählweise ermöglicht den Überblick über die Handlungen und auch Innenansichten der Charaktere sind möglich. Die Dramatis Personae am Anfang und die Ansicht der Stadt Kaufbeuren im Jahr 1679 waren sehr hilfreich. Zu Beginn ist die Sage des Rattenfängers von Hameln angeführt. Ich habe schon die meisten Bände der Henkerstochter Saga gelesen, deshalb waren mir die Hauptcharaktere vertraut, Lesefluss stellte sich sofort ein. Der Spannungsbogen zieht sich vom Anfang bis zum „explosiven“ Ende und ist gleichbleibend hoch. Die ganzen Intrigen und Untaten zu durchschauen, lies mich das Buch kaum aus der Hand legen. Da mehrere Familienangehörige an verschiedenen Orten ihre Abenteuer erlebten endeten die einzelnen Erzählstränge oft an den aufregendsten Stellen. Meine Lieblingsfigur der bärbeißige Grantler Jakob Kuisl, wie immer zupackend wenn es Not tut. Besonders faszinierend fand ich die Ursachenmeinung und Behandlungsmethoden der Pest in der damaligen Zeit. Da es noch bis Ende des 19.Jahrhunderts dauerte, bis der Erreger Yersinia Pestis eindeutig als Grund für diese Geißel der Menschheit bestimmt werden konnte, sind die Beobachtungen und Aufzeichnungen von Simon und Peter, vom Autor gut in die Geschichte eingebaut. Erschreckend finde ich, dass im zweiten Weltkrieg noch Pesterreger als biologische Waffen in Betracht gezogen wurden, wie der Autor im Epilog erläutert. Die Parallelen zur momentanen Pandemie und die beschriebenen Folgen (Ausgangsbeschränkungen, Einreiseverbote, Absage von Volksfesten usw.) hat Plötzsch bei seiner Arbeit am Buch, noch nicht wissen können, umso mehr finde ich es faszinierend wie erschreckend nahe er mit seinem Buch, der aktuellen Lage, jetzt über 300 Jahre später kommt. Da hatte Plötzsch seinen Finger ganz nah am Puls der Zeit und das Werk ist deshalb m.M. nach ganz besonders authentisch.
Der kleine Reiseführer für Kaufbeuren und Umgebung am Ende des Buches hat mir gefallen und lädt den Leser ein, sich das Setting einmal selbst anzusehen. Wieder einmal hat mich ein Band der Reihe begeistert und hervorragend unterhalten. Eine hervorragende Recherche kann ich nur bestätigen. Die Figuren sind gut charakterisiert und auch der Plot ist absolut nachvollziehbar. Von mir 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von Sorko:

Wenn die Ratten tanzen...

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest von Oliver Pötzsch

Am Anfang die Sage vom Rattenfänger zu Hameln, dann ein ziemlich grausiger Prolog; der Einstieg in diese Geschichte lässt den Leser schon Schlimmes erahnen.
Nach langer Zeit will die Familie von Jakob Kuisl sich mal wieder in Schongau treffen. Nicht alle sind begeistert, aber schließlich stimmen sogar Barbara und ihr Mann zu.

Nur der Peter muss vorher noch mit seinem Freund Max, dem zukünftigen bayerischen Kurfürsten, nach Wien reisen. So einem Freund kann man ja nicht einfach absagen, auch wenn in Wien schon über das Auftauchen der Pest gemunkelt wird. Und so beginnt für Peter eine abenteuerliche Reise, die ihm sehr viel abverlangen wird. Derweil feiert Kuisl Jakob mit den Seinen das Wiedersehen in einem Schongauer Wirtshaus. Da taucht völlig unerwartet sein alter Freund Näher, der Henker aus Kaufbeuren, in der Gaststube auf. Er hat offenbar die Pest und bricht kurz darauf zusammen. Vorher stammelt er noch etwas von einem schwarzen Reiter, der in Kaufbeuren mit seiner Pfeife zum Tanz aufspielt und von einem Mörder mit zwei Gesichtern. Kuisl soll Kaufbeuren retten. Der Näher stirbt, und Jakobs Gehirn beginnt in gewohnter Manier zu arbeiten. Gestärkt von dem guten bayerischen Gerstensaft und seinem bevorzugten Pfeifenkraut beginnt er an der Lösung dieses Falles zu arbeiten. Dazu muss er natürlich an den Ort des Geschehens reisen, nach Kaufbeuren. Magdalena und Simon begleiten ihn dorthin. Sie finden eine Stadt im Ausnahmezustand vor und ziemlich ratlose Stadtobere, die einen seltsamen Eindruck machen.

Viele Geheimnisse gilt es aufzudecken, viele Rätsel sind zu lösen. Das zieht sich eine Weile hin, doch es wird nie langweilig. Der achte Band von Oliver Pötzsch um Magdalena und ihre Sippe ist der bisher umfangreichste dieser Serie. Hochspannend, informativ und sehr gut geschrieben, wie seine Vorgänger auch. Pötzsch versteht es, den Leser von den ersten Seiten an mitzunehmen und bis zum Schluss zu fesseln. Mir hat das wieder sehr gut gefallen. Natürlich sieht man auch den Bezug zur aktuellen Pandemie, manche Maßnahmen (Abschottung, Masken) kommen einem doch vertraut vor. Das war wohl eher Zufall, wie der Autor im Nachwort betont, aber es zeigt uns, dass man vor Seuchen immer auf der Hut sein muss. Auch heute noch. Und das gewisse Kreise sogar bereit sein könnten, eine Seuche auch als Waffe zu benutzen, das dürfte auch heute noch so sein.
Ein gelungenes achtes Buch, das bestimmt noch nicht das Ende dieser Reihe bedeutet. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer von Kuisl und Co.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sorko

Rezensionen von nanu?!:

Sophies Weg zum Glück

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens

Sophie träumt seit jeher von einem mintgrünem Foodtruck, doch stattdessen versauert sie als Empfangsdame hinter dem Tresen einer Filmfirma vor sich hin.
In ihrer Beziehung mit Tim könnte es auch ein wenig deftiger zugehen, der schiebt sie wie einen Gegenstand hin und her, wie es ihm gerade passt.

Glücklich mit ihrem Leben ist Sophie jedenfalls nicht.
Doch plötzlich wendet sich das Blatt, und durch Zufall eröffnen sich für Sophie ganz neue Perspektiven, die alles Bisherige verändern. Eher unfreiwillig stolpert Sophie mitten hinein ins neue Abenteuer, und wächst über sich hinaus.

Ich wollte eine nette Liebesgeschichte lesen, bekommen habe ich etwas anderes.
Bereits beim ersten Kapitel musste ich aufstöhnen. Da stolpert Sophie nämlich wie der grösste Pechvogel durch das Kapitel, alles läuft schief und der Tag wird noch immer schlimmer. Ich weiß nicht ob Sophie dadurch charmanter und sympatischer wirken sollte, ich fand diese Szenen eher bemüht und auch anstrengend zu lesen.
Zum Glück war das nur im ersten Kapitel so, sonst hätte ich das Buch sehr schnell abgebrochen.
Jedenfalls lernt man dann Sophies Alltag bei der Arbeit kennen. Gefallen haben mir die beiden Bürozicken, und der Chef, der immer im falschen Augenblick auftaucht.

Gefallen hat mir Sophie meistens, auch wenn sie eine durch und durch unsichere Person ist. Manchmal geht sie regelrecht in Selbstzweifel auf, und sucht die Schuld bei sich selbst. Das Fehlverhalten anderer Leute entschuldigt sie zu schnell, weil sie keinen Streit möchte. Manche ihrer Ängste konnte ich gut nachvollziehen, oft musste ich über Sophie auch nur den Kopf schütteln.
Richtig nervig fand ich aber die ständigen Erwähnungen von Sophies Bauch. Sie leidet unter einem Reizdarm, und immer wenn Sophie ängstlich, nervös oder sonst eine Gefühlsregung zeigt, macht auch ihr Bauch Geräusche. Diese Momente gibt es sehr oft und die ganze Aufmerksamkeit wie Sophies Bauch sie bekommt, hätte ich lieber bei der ein oder anderen Nebenfigur gesehen.
Es gibt eine große Bandbreite an Figuren, da kann man als Leser schon mal durcheinander kommen. Besonders dann, wenn viele der Figuren nur selten auftauchen, da wusste ich oft schon gar nicht mehr, wer diese Figur nochmal war. Selbst bei den wichtigeren Personen ist mir das passiert.
Eigentlich wird nur Sophie, als Ich-Erzählerin, eingehender behandelt. Was auch okay ist wenn man sich als Leser von der Idee verabschiedet, eine Liebesgeschichte lesen zu wollen. Selbst der Typ, in dem sich Sophie verliebt, wird weniger oft erwähnt als Sophies Bauch. Es ist also weniger eine Liebesgeschichte, sondern eher die Geschichte über Sophies Weg zum eigenen Glück.

Fazit: "Die Liebe fällt nicht weit vom Strand" ist eine nette Geschichte über eine junge Frau, die versucht ihre Träume zu erfüllen und die lernen muss, nicht immer allen alles Recht machen zu wollen. 2,5 bis drei Sterne!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von nanu?!

Rezensionen von Vicky:

Manche Blicke hinterließen Narben

Into the Fire von J. R. Ward

‘Into the Fire’ ist ein Liebesroman der Erfolgsautorin J. R. Ward. Bis eben war mir nicht klar dass dies ein Pseudonym ist - ich hatte bisher Vorurteile gegen Pseudonyme aber ich liebe diese Autorin! Das Buch bildet außerdem den ersten Teil der ‘Firefighters’ Reihe.

Ich konnte auf den verschiedenen Webseiten zwei verschiedene Covers finde.

Das finde ich persönlich nicht so gut, ich bin immer stark dafür nur ein einziges pro Buch zu haben denn meist gefällt eines nicht oder man verwirrt sich und kauft das Buch im schlimmsten Fall zweimal - ich bin ein absoluter Cover-Käufer, ich gebe es zu :-O. Hier gefällt mir das schwarz, weiß, goldene mit der dezenten Schrift und schlichten Gestaltung am besten! Das andere mit dem nackten Oberkörper ist mir 'too much' und würde ich so nicht nehmen.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die Firefighterin Anne Ashburn und den Bad Boy Danny Maguire holen.

Der Liebesroman umfasst sechsundfünfzig Kapitel. Nach ein paar gibt es einen kleinen Zeitsprung, deswegen war ich anfangs etwas skeptisch aber ich muss sagen er war für die Geschichte unumgänglich, wobei ich persönlich gerne mehr über diese Zeit ‘dazwischen’ erfahren hätte. Aber des tut der Geschichte keinen Abbruch weswegen ich auch keinen Stern abziehe.

Fazit: Der Schreibstil der Autorin überzeugt wie immer, das Buch ist flüssig geschrieben und dadurch schnell zu lesen. Die Figuren wirken gut ausgearbeitet und realsischt. Die Seiten fliegen nur so dahin. Ich bin begeistert von der neuen Reihe und hoffe auf weiteren Lesespaß in künftigen Büchern. Jetzt muss ich mir nur die Zeit bis zum nächsten Band vertreiben, den ich bereits jetzt sehnsüchtig herbeisehne :-)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von Maria-Elisabeth:

Ich glaub an dich! von Stephan Sigg

Mit dieser Lektüre möchte Stephan Sigg Firmlinge dazu ermutigen, auf den Geist Gottes, der im Firmsakrament gespendet wird, zu vertrauen.
Vertrauen sich selbst zu schenken, der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten. Mit Hilfe des Heiligen Geistes gelingt Unmögliches möglich zu machen, Licht in die Dunkelheit zu bringen, im Sturm des Alltags Ruhe zu bewahren.

Zu erkennen, dass es immer mehrere Möglichkeiten im Leben gibt und aus einer Sackgasse ein Weg heraus führt.
Firmung ist der Anfang von etwas Neuem - mit dem Heiligen Geist unterwegs sein, der dich nie verlässt!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Maria-Elisabeth