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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

Starke Fortsetzung

Cyber Trips von Marie Graßhoff

ACHTUNG! Kann SPOILER für NEON BIRDS enthalten!

Inhalt
Der Einsatz einer Bombe konnte KAMI nichts anhaben und die Protagonisten und die Regierung stehen vor der Frage wie sie mit dieser Bedrohung weiter umgehen soll. Gibt es einen anderen Weg KAMI zu vernichten oder ist die Welt dem Untergang geweiht?

Gestaltung
Das Cover schließt sich perfekt dem ersten Band an und passt so toll zum Setting der Reihe.

Sprache
Das Buch startet mit einer kurzen Zusammenfassung der Geschehnisse aus Band 1. In diesem Fall hätte ich sie nicht gebraucht, weil mir die Story noch sehr präsent war. Trotzdem finde ich das eine gute Idee, wenn mehr Zeit zwischen den Bänden liegt, um schnell wieder in die Geschichte reinzukommen.
Und dann findet man sich auch schon wieder voll im Geschehen. Marie Graßhoff weiß die Leser wirklich zu fesseln! Immer gibt es neue Ansätze, neue Ideen, neue Enthüllungen und Wendungen. In dieser Geschichte stecken so viele Gefühle: Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Wut, Trauer, aber auch die positiven Gegenstücke Liebe, Zusammenhalt, Freundschaft, Mut, Kampfgeist. An manchen Stellen hat es mir beinahe das Herz zerrissen, an anderen gibt es Action - einfach abwechslungsreich und fesselnd!
Das Worldbuilding ist in diesem Band nicht so intensiv wie bei Neon Birds, es gibt aber doch noch ein paar neue Details zu entdecken. Für mich standen in diesem Teil aber eher die Gefühle im Vordergrund.

Charaktere
Ich habe mich so darauf gefreut alle Charaktere wieder zu treffen. Da gab es schon im ersten Band einfach so spannende Konstellationen.
Alle Charaktere haben ihre Geheimnisse, aber sie werden nicht ständig wieder und wieder erwähnt. Sie schweben so zwischen den Geschehnissen und man weiß da steckt noch mehr dahinter. Irgendwann bekommt man dann wieder so ein Häppchen und versteht die Figuren dadurch immer besser und besser. Das finde ich in der Reihe extrem gut gemacht

Okijen, Andra und Byth bilden ein Team im Kampf gegen KAMI. Sie suchen Möglichkeiten und Wege die Welt zu retten und ergänzen sich dabei sehr interessant. Außerdem müssen sie entscheiden wem sie vertrauen können und wem nicht.
Andra ist wie im ersten Band noch immer mein liebster Charakter! Nicht, dass die anderen nicht mega cool wären, aber Andra hat für mich so eine ganz tiefgehende Gefühlswelt, die mich total gefangen nimmt!
Das zweite Team bilden Flover und Luke, die vor KAGE flüchten und auf der Suche nach Hilfe und Schutz sind. Auf ihrer Reise erleben sie das Geschehen rund um KAMI nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel, was eine weitere spannende Perspektive in die Geschichte bringt.

Fazit
Absolut spannende Story, die dem ersten Band in nichts nachsteht!

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Rezensionen von Nele33:

Bedrückend

Das Netz von Lilja Sigurðardóttir

Das Netz von Lilja Sigurðardóttir ist ein Auftaktband zu einer spannenden Isalnd Trilogie.

Sonja, eine völlig verzweifelte Mutter, gerät an die falschen Leute und versucht für den Sorgerechtsstreit um ihren Sohn Tomas Geld zu verdienen. Sie wird gezwungener Maßen Drogenkurierin um das Leben ihres Sohnes nicht zu gefährden.

Sie hat einen Notfallplan um den gefährlichen Machenschaften zu entkommen.
Da ahnt sie noch nicht wie tief sie schon gefangen ist. Selbst ihrer Geliebten Agla spielt sie ein völlig anderes Leben vor, was der Beziehung nicht gerade gut tut.
Dann gibt es noch den Zollbeamten Bragi: Kurz vor der Pensionierung fällt ihm die zu perfekte Sonja am Flughafen vermehrt auf und er wittert die Möglichkeit zum Ende seiner Laufbahn den großen Coup zu landen.
Alle drei Protagonisten haben sich in einem Konstrukt aus Lügen und Unsicherheit verstrickt und es war fraglich, in wieweit sie dieses noch einmal verlassen können.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Sonja, Agla und Bagri erzählt. Es dauert eine Weile bis die drei einzelnen Schiksale die miteinander verwoben sind aufgelöst werden.
MIt "Das Netz" ist der Autorin ein spannender Einstieg in die Trilogie gelungen, den ich allerdings nicht als klassischen Krimi einordnen würde, da es sehr lange um die Schmuggelaffäre und die Bankenkrise in Island geht. Die Spannung wird durch den tiefen Einblick in die Charaktere hoch gehalten und gibt einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele und zu was Menschen aus Liebe und Angst fähig sind.

Kein Krimi für Leser die Blut und viele Tote brauchen, eher eine Seelenstudie über Menschen in Ausnahmesituationen.
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und der Folgeband ist notiert.

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Rezensionen von Biene2004:

Kurzweilige, aber auch gewöhnungsbedürftige Story!

Wrong Number, Right Guy von Teagan Hunter

*Inhalt*
Falsch verbunden - aber richtig verliebt!

Jeder kennt die Regeln beim Chatten mit dem Handy: Wenn dir eine unbekannte Nummer seltsame Nachrichten schreibt, dann löschst du sie. Du antwortest nicht und du lässt dich schon gar nicht auf einen Flirt mit einem Fremden ein. Denn jemand, den du noch nie gesehen hast, sollte nicht deine Gedanken beherrschen.

Und du solltest erst recht nicht so jemanden dazu überreden, eine Babyziege zu kaufen – das wäre schließlich absurd!


Doch als Delia versehentlich in einen Chat mit Zach Hastings gerät, hält sich keiner der beiden an die Regeln. Sie schreiben und flirten immer weiter, denn Zach ist perfekt und obwohl Delia ihn nie getroffen hat, mag sie ihn mehr und mehr. Dabei ist sie gerade nicht auf der Suche nach der Liebe und Zach hat definitiv die falsche Nummer …

*Meine Meinung*
Das Cover, die kurze Inhaltsangabe und die Tatsache, dass mir dieses Buch auf sämtlichen Internetplattformen regelrecht vor die Füsse gefallen ist, haben mich neugierig auf Delia´s Geschichte gemacht.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Teagan Hunter ist locker, erfrischend und spritzig, von daher ist es mir ohne Probleme gelungen, mich von Anfang an in dieser Geschichte rund um Delia und Zach zurechtzufinden. Die Tatsache, dass dieses Buch überwiegend aus teilweise doch recht langweiligen Whatsapp-Verläufen besteht, macht die ganze Geschichte allerdings ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Hinzu kommen einige Ausführungen und Gegebenheiten, die für mich persönlich noch einen unglaubwürdigen Beigeschmack hinterlassen haben, wie zum Beispiel die Wahl des Haustieres. Ich als Leserin habe mich so manches Mal dabei erwischt, die einzelnen Kapitel einfach nur quer lesen zu wollen, doch da ich davon eigentlich kein großer Freund bin, habe ich mich hier echt zusammen gerissen und der Geschichte immer mal wieder eine neue Chance gegeben.

Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass dieses Thema wie die Faust aufs Auge in die heutige Zeit der Handykommunikation passt. Das Thema an sich ist für meine Begriffe also mehr als gut gewählt, die Umsetzung und Ausführung hätte jedoch ruhig etwas mehr Glaubwürdigkeit gebrauchen können.

Auch den Schluss der Geschichte hätte ich mir ein bisschen spektakulärer gewünscht, stattdessen ist es ziemlich vorhersehbar und daher wenig überraschend.

*Fazit*
Eine kurzweilige, aber auch gewöhnungsbedürftige Story, mit der man sich ein paar "nette" Lesestunden bereiten kann, aber nicht unbedingt muss! Für meine Begriffe hätte dieses Buch definitiv Potenzial!

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Rezensionen von J.K.:

Überhaupt nicht crazy

Crazy in Love von Emma Winter

Im Buch geht es um die 17-jährige Sasha, die für ihren Traum von Yale sogar noch im letzten Schuljahr die Schule wechselt - auf die andere Seite des Kontinents, ohne ihre Mutter, ohne ihre beste Freundin, dafür zur Familie ihres toten Vaters, die bisher nichts von ihr wissen wollte. Natürlich ist die neue Schule absolut elitär und alle Schüler, ihre eigene Cousine eingeschlossen, einfach nur versnobt.

Und obwohl sich Sasha eigentlich nur aufs Lernen konzentrieren wollte in diesem letzten Jahr, bandelt sie dann fast zufällig mit dem heißesten Typen der Schule an...

Das ist eigentlich ein ganz guter Stoff um einen tollen Roman für zwischendurch daraus zu machen. Leider fand ich das Buch einfach nur schlecht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen und der lockere Schreibstil setzt sich auch durch das Buch fort, aber bei der Handlung bin ich aus dem Kopfschütteln fast nicht mehr heraus gekommen.

Ich habe nichts gegen ein paar wohldosierte Klischees in solcher Art Büchern, denn natürlich kann ein Autor nicht jedes Mal das Rad neu erfinden. Aber dieses Buch besteht praktisch nur aus Klischees.
Erst sind alle Schüler nur furchtbar, aber kaum redet Sasha mal ein paar Worte mit jemandem, stellen sich diejenigen doch als ganz nett heraus und werden gleich beste Freunde. Sogar ihre Cousine, die während des ganzen Buches überings total blass bleibt, ist irgendwann einfach nur nett. Und als am Ende dann auch sogar noch die Oma die Richtung wechselt - naja, da wars dann auch schon egal.
Außerdem gab es zu viele solcher Situationen, die durch ein kurzes Gespräch (oder auch einfaches Nachdenken) hätten gelöst werden können, was aber natürlich nicht geschah, um ein bisschen Dramatik aufzubauen. Mit genau so einer Situation endet das Buch auch - ohne die Geschichte zu beenden. Tut mir Leid, aber bei einem Fortsetzungsroman sollte das von vorneherein klar sein, sonst geht das gar nicht!

Sasha als Charakter fand ich ganz ok mit ihren kleinen Marotten, Ben war einfach nur langweilig und am nettesten fand ich noch Hazel.

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Rezensionen von J.K.:

Ein echter McDermid

Der Knochengarten von Val McDermid

Im Buch geht es um die Ermittler des ReMit-Teams sowie um die ehemaligen Mitmischer Carol Jordan und Tony Hill. Allerdings ist das Massengrab der Nonnen nur der Aufhänger, weshalb ich den Klappentext etwas missverständlich finde. Trotzdem passt der Titel des Buches einwandfrei zum Inhalt, denn nur ein kleines Stück neben den 40 Kinderskeletten wird ein weiteres Grab gefunden - mit deutlich weniger Leichen, dafür aber wesentlich mehr Zündstoff.

..

Von Anfang an war ich sofort gefesselt von dem Buch. Ein großer Vorteil bei Fortsetzungen ist meiner Meinung, dass man die meisten Charaktere schon kennt und sich nicht erst in die einzelnen Personen einfühlen muss. Man kennt die Verhältnisse untereinander und die Story kann direkt beginnen. So auch hier.
Als Leser erlebt man Tony im Gefängnis (auch hier muss er sein Helfer-Syndrom ausleben), Carol bei einer Körpertherapeuthin und natürlich das ReMit-Team mit zwei Neuzugängen und einem karrieregeilen neuen Chef.

Wie immer fand ich den Schreibstil sehr angenehm, es ist alles flüssig lesbar und der Spannungsbogen wird gut aufrecht erhalten. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, so spannend war es. Den Schluss fand ich dann allerdings sehr abrupt und fast schon enttäuschend. Da schien es mir ein bisschen so, als ob das Buch schnell fertig werden musste, aber das wertet das Vorangegange auf keinen Fall ab.

Von mir eine klare Leseempfehlung, trotz des abgehackten Endes.

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Rezensionen von Amena25:

Achtung: Hochspannung!

Beute von Val McDermid


,,Beute" ist ein hochspannender und geschickt konstruierter Thriller des erfolgreichen südafrikanischen Autors Deon Meyer.
Bennie Griessel von der südafrikanischen Polizei möchte seiner Lebensgefährtin endlich einen Heiratsantrag machen. Doch nicht nur der neue Fall macht ihm dabei Probleme, sondern auch die pure Panik, dass seine Freundin den Antrag womöglich ablehnen könnte!Mit seinem Partner Cupido muss Griessel in einem Fall ermitteln, der von den Sicherheitsbehörden möglichst schnell abgeschlossen werden soll.

Ein Mann, ein ehemaliger Polizist, der nun als Personenschützer arbeitete, ist mitten in der Einöde aus einem Luxuszug geworfen worden. Da die Sicherheitsbehörden alles dafür tun, den Fall als Selbstmord zu den Akten zu legen, wird das Misstrauen Griessels und seines Partners geweckt. Als sie dann auch noch feststellen, dass der Mann vor seinem ,,Fall" aus dem Zug erstochen wurde, ermitteln sie im Geheimen weiter und stoßen auf zwei verdächtige Passagiere, beide weit in den Siebzigern, die unter falschem Namen mitreisten. Können die beiden Alten verantwortlich für den Mord sein?
Parallel zu den Geschehnissen in Südafrika lernt man Daniel Darret kennen, der seit Jahren unter falschem Namen in Bordeaux lebt. Er, der früher mit allen Mitteln für die Befreiung Südafrikas gekämpft hatte, wird erneut angeheuert, um den korrupten Präsidenten Südafrikas zu ermorden. Darret alias Tobela weigert sich zunächst, als aber ein alter Freund und Mitstreiter in Gefahr schwebt, lässt sich Tobela erneut auf seine Vergangenheit ein...
Sowohl Bennie Griessel als auch sein Partner Cupido dürfen ein gewisses Maß an Privatleben aufweisen, allerdings bleibt immer der Fall im Vordergrund. Auch der angeheuerte Killer Tobela wird menschlich, mit Ängsten und Schwächen, durchaus sympathisch dargestellt, was ich sehr interessant und spannend fand. Die verschiedenen Handlungsebenen werden aus der Perspektive der jeweiligen Protagonisten geschildert und bewegen sich immer schneller aufeinander zu, sodass Spannung und Dynamik zum Ende hin stetig zunehmen.
Wer sich für die Geschichte Südafrikas, aber auch für die heutigen politischen Strukturen des Landes interessiert, wird mit diesem aktuellen und spannenden Thriller bestens unterhalten. Hilfreich ist außerdem das Glossar mit Erklärungen zu Afrikaans und anderen wichtigen Begriffen der südafrikanischen Kultur und Geschichte.

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Rezensionen von Tara:

Atmosphärische & bewegende deutsch-italienische Familiensaga

Belmonte von Antonia Riepp

„Belmonte“ ist der erste Band der deutsch-italienischen Familiensaga der Autorin Antonia Riepp.

Die junge im Allgäu lebende Landschaftsgärtnerin Simona macht überraschend eine Erbschaft. Ihre Großmutter Franca hat ihr den Familienwohnsitz in den italienischen Marken hinterlassen. Simona ist von dieser Erbschaft total überrascht und begibt sich aus Kempten in das Haus ihrer Großmutter.

Dort trifft sie auf eine äußerst herzliche italienische Großfamilie und sie findet Erinnerungen von Franca durch die sie eine Menge über ihre Lebensgeschichte erfährt.

Die Geschichte wird im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit und somit mal aus der Perspektive von Simona, Franca und deren Mutter Teresa erzählt. Dieser Wechsel macht es schwer das Buch aus der Hand zu legen, da man immer wissen möchte, wie es in dem anderen Handlungsstrang weitergeht. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Geschichte der Vergangenheit, durch die man durch Francas Aufzeichnungen erfährt und die Stück für Stück die Geheimnisse der Familie aufdecken.

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Das italienische Flair ist beim Lesen zu spüren und die Landschaftsbeschreibungen haben bei mir für ein tolles Kopfkino gesorgt.

Mit den drei Protagonistinnen hat Antonia Riepp sehr sympathische Charaktere erschaffen, deren Leben trotz der unterschiedlichen Zeiten gewisse Parallelen aufweisen und auch die italienische Verwandtschaft bestand aus liebenswerten und sehr unterschiedlichen Charakteren.

Im Innencover befindet sich der Stammbaum von Simona, über dem man sich vor dem Lesen nicht zu sehr den Kopf zerbrechen sollte.

Das Interview mit der Autorin am Ende des Buches rundet den Roman ganz wunderbar ab.

Insgesamt ist es ein unterhaltsamer und atmosphärischer Familienroman, den ich gerne gelesen habe und nur empfehlen kann.

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Rezensionen von begine:

Unterschiedliche Lebensart

Die Klassenkameradinnen von Chang Eileen


Eileen Chang wurde als Zhang Ailing 1920 in China geboren und starb 1995 in Los Angeles. Sie war eine chinesische Schriftstellerin und Drehbuchautorin.
Die Novelle „Die Klassenkameradinnen“ ist ein Spätwerk, das sie erst nicht veröffentlichte, weil Personen daraus noch lebte.
Es scheint biografische Aspekte zu haben.

Ihre Protagonistin Zhao Jue war in New York verheiratet, aber ihr Mann zieht zurück nach China. Sie schreibt ihrer Schulfreundin, ob sie ihr helfen kann, einen Job zu bekommen.
Aber da zeigt sich der Unterschied zwischen Reich und Arm.

Die Autorin flicht die politischen Merkmale in die Geschichte ein.

Die Novelle ist nur kurz, aber sie hat es in sich.
Eileen Chang ist eine große Autorin.

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Rezensionen von Claudia R:

Leon Ritter ermittelt wieder ...

Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) von Remy Eyssen

Klappentext:

Strahlender Sonnenschein und jede Menge Touristen versprechen den Beginn einer perfekten Sommersaison. Die Stimmung in Le Lavandou könnte nicht besser sein, doch eines Morgens wird unter einer Brücke die Leiche einer Frau gefunden. Leon Ritter findet durch die Obduktion heraus, dass sie nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist.

Vieles deutet auf eine rituelle Tötung hin. Während Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle verschiedenen Verdächtigen nachspüren, scheint die Polizei den Fall schleifen zu lassen – bis eines Tages die Tochter des französischen Kultusministers samt einer Freundin verschwindet. Sie wurden zuletzt in Le Lavandou gesehen …

Cover:

Das Cover hat einen gewissen Flair und passt sehr gut zu den Vorgängern dieser Reihe. Man sieht ein kleines Örtchen mitten um sehr viel Grün gelegen und der Himmel ist sehr zugezogen , dies verspricht nichts Gutes. Die dunklen Wolken geben dem Cover eine gewisse Spannung und machen neugierig auf diesen Band.

Meinung:

Dies bereits der sechste Band der Reihe um Leon Ritter. Aber man kann diese Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen, da sie abgeschlossene Fälle beinhalten und man keine direkten Vorkenntnisse benötigt. Jedoch sind die Ermittler und Gerichtsmediziner die selben und so trifft man auf bekannte Charaktere und natürlich entwickeln sich diese auch im Laufe der Reihe.

Da ich den Vorgängerband kannte, freute ich mich bereits über einen weiteren Fall in Le Lavandou und mit Leon Ritter.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Neben einem spannenden Fall, ist hier auch die Vorgehensweise von Leon Ritter immer wieder interessant, da er kein Polizeiermittler ist, sondern man aus seinen Augen, den Augen eines Gerichtsmediziners, den Fall sieht und erläutert bekommt. So bekommt man durchaus andere Blicke, als bei so manch anderem Krimi. Auch die Beschreibungen der Umgebung und der Handlungen sind sehr detailliert und bildlich, so dass man sich das ganze drumherum sehr gut vorstellen kann. Es ist von Anfang an sehr spannend und fesselt und man ist gefühlt mitten im Geschehen.

Die kurzweiligen Kapitel sorgen für zusätzliche Spannung, denn die Gliederung ist auch hier wieder sehr gut gelungen und die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesespaß und spannende Unterhaltung. Der Spannungsbogen wird so sehr gut über das ganze Buch aufrecht erhalten.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten. Der Fall ist spannend und sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bietet für jeden Krimi Fan ein wahres Vergnügen mit zu rätseln und mit zu ermitteln.

Mir hat auch dieser Fall wieder sehr viel Spaß gemacht und ich bin schon sehr gespannt wann Leon Ritter seinen nächsten Einsatz hat.

Fazit:

Leon Ritter, der Gerichtsmediziner, ermittelt wieder in einem weiteren spannenden und fesselnden Fall.

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Rezensionen von Claudia R:

kleine Auszeit

Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) von Remy Eyssen

Klappentext:

Die vorliegenden Gedichte sind überwiegend in der Feldberger Seenlandschaft entstanden, dem östlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte.
„Impressionen & Gedanken“ versammeln Eindrücke und Assoziationen, wie sie sich im Landschaftserleben ineinander fügen. „In Verse gesetzt“ spielt auf die Auseinandersetzung mit figürlichen Plastiken an.

Wie in diesen Gedichten geht es in den „Feldberger Sonetten“ und in den „Zeitgedichten“ auch um eine Auseinandersetzung mit allgemein menschlichen, sozialen, politischen und ökologischen Themen und mit der Natur, verwoben mit Eindrücken aus der Feldberger Region.

Cover:

Das Cover sieht nach einer tollen Zeichnung aus, welche die Landschaft der Region wiedergibt und so sehr idyllisch und friedlich wirkt. Auch farblich und von der Gestaltung finde ich das Cover sehr gelungen und passend.

Meinung:

Dies ist eine Ansammlung von Gedichten aus dem Feldberger Seeland , dem östlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Buch ist in mehrere Kapitel geteilt, u.a. in Impressionen & Gedanken, Feldberger Sonette und Zeitgedichte. Unter diesen jeweiligen Rubriken findet man dann die entsprechenden Gedichte. Zu Beginn findet man auch ein Inhaltsverzeichnis, welches sehr hilfreich ist, falls man mal ein Gedicht oder etwas sucht.

Die Gedichte sind alle sehr unterschiedlich, auch von der Länge und den Gedanken. Welche sind sehr poetisch, machen nachdenklich und wieder andere sind unterhaltsam und emotional. So gibt es einige die mir sehr gut gefallen haben und die ich auch gleich mehrfach gelesen habe, aber es waren auch durchaus Gedichte dabei, welche mich nicht ganz gepackt haben und mit denen ich weniger anfangen konnte.

Eine wirklich sehr schöne Gedichtsammlung, die inspiriert und teils auch nachdenklich macht und ein toller Vertreib für zwischendurch ist. Sehr unterhaltsam und auch sehr schön von der Auswahl und der Bandbreite der Gedichte. So bekommt man ganz unterschiedliche Eindrücke und Gedanken. Es ist sehr vielschichtig und weist sehr viele bunte Seiten rund um das Seeland auf. Mir hat dieser kleine Gedichtband sehr gut gefallen.

Auch das Format ist sehr praktisch und liegt gut in der Hand. Es eignet sich auch für die Handtasche und für zwischendurch.

Ein toller Gedichteband, der zum Nachdenken anregt und für eine kleine Auszeit sorgt, so dass man abschalten und genießen kann. Kleine Gedichte, die einen Entführen und rund ums Seeland den Leser dahinscheifen lassen.

Fazit:

Entführt mit tollen Gedichten rund ums Seeland den Leser in eine kleine Auszeit.

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