Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Gelungener Abschluss
Stoneheart 2: Befreites Feuer von Asuka Lionera
Bei „Stoneheart: Befreites Feuer“ handelt es sich um den zweiten Band der Stoneheart Dilogie, die bereits vollständig erschienen ist. Die beiden Bücher sind sowohl einzeln wie auch als Bundle als E-Book only erhältlich. Bitte diese Buchkritik nicht lesen, wenn du Band 1 nicht kennst. Spoilergefahr!
Worum geht es?
Es handelt sich um den zweiten Band der Stoneherat-Dilogie.
Der erste Band soll unbedingt zuerst gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist. Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos beim ersten Band an – weshalb ich auch keine Inhaltsangabe schreibe. Lass dich überraschen und nicht spoilern – es wäre schade.
Meine Meinung
Wer hätte mit dem Ende von Band 1 gerechnet? Ich jedenfalls nicht. Dass sich Cressa und Drayce schon mal begegnet sind, habe ich vermutet. Was genau hinter dem Opferritus der Jungfrauen steckt, hätte ich nicht mal erahnen können. Mit den weiteren Handlungen aus Band 2 macht das jedoch total Sinn. Dass sich Cressa bemüht, mit Drayce zusammenzuarbeiten, hat mir gut gefallen, ein bisschen erwartet habe ich das natürlich auch. Vor allem, wo nach und nach klar wird, was ihr Beitrag zu den Geschehnissen war.
Die besitzergreifende Art von Drayce kommt sehr gut durch, ebenso die Standhaftigkeit von Ez, der erst nach und nach dämmert, was für ein großes Geschenk Drayce ihr mit der Herzschuppe gemacht hat.
Seine Rückkehr in die alte Heimat kommt nicht überraschend, jedoch hätte ich auch nicht vermutet, wie verwoben die Geschichte ist und welchen Grund sein damaliger Weggang hatte.
Das Ende hat mich total überzeugt, auch, wenn ich es in dieser Form nicht erwartet hätte. Ich finde es sehr schade, dass die Dilogie damit abgeschlossen ist und würde gerne noch weitere Bücher über die Dracheninsel lesen – es gebe ja noch genügend Jungfrauen und männliche Jungdrachen, deren Geschichte erzählt werden könnte. Und auch für Cressa wäre ja jetzt eine Alterative denkbar. Ich blicke also hoffnungsvoll in die Zukunft, dass die Autorin diese fantastische Welt noch einmal (oder mehrmals aufgreift).
Fazit: Die bisher besten Drachenbücher, die ich als Vampirfan bisher gelesen habe. Ich möchte mehr!
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Toller Fantasyroman über Freiheit und Freundschaft
Stoneheart 1: Geraubte Flamme von Asuka Lionera
Bei „Stoneheart: Geraubte Flamme“ handelt es sich um den ersten Band der Stoneheart Dilogie, die bereits vollständig erschienen ist. Die beiden Bücher sind sowohl einzeln wie auch als Bundle als E-Book only erhältlich.
Worum geht es?
Ezlain lebt, zusammen mit ihrer Sklavin Cressa, bei ihrer wohlhabenden Tante und soll demnächst verheiratet werden.
Auf der fiktiven Insel herrscht eine männerdominierte Kriegergesellschaft, wo Frauen dem Mann zu Diensten sein sollen und eine eigene Meinung nicht geduldet wird. Für Freigeist Ezlain Grund genug, mit ihrer Sklavin gemeinsam zu fliehen – und zwar als Männer getarnt auf einem Segelboot. Der Schwindel fällt jedoch auf, und Ezlain wird ins Meer geworfen, überlebt wie durch ein Wunder und trifft auf einer Insel einen rätselhaften Fremden – mit dem sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer besten Freundin macht.
Meine Meinung
Ezlain ist ein starker Charakter, der im Buch eine große Entwicklung durchmacht. Ihre behütete Naivität merkt man ihr in vielen Situationen an, sie wirkt jedoch nicht aufgesetzt sondern total authentisch. Sie bietet für moderne Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft eine gute Identifikationsfigur, hält sie doch wichtige Werte wie Freundschaft hoch und geht aktiv gegen Unterdrückung vor, anstatt wegzusehen oder sich gar daran zu beteiligen.
Ich konnte mir die fiktive Welt und die Charaktere sehr gut vorstellen, das Kopfkino ist bei mir schon am Beginn des Buches angesprungen, die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen.
Der geheimnisvolle Fremde war jetzt für mich nicht so geheimnisvoll, war mir doch recht schnell klar, um welche Art es sich handelt. Auch er spielt seine Rolle wunderbar und authentisch, auch wenn im ersten Band noch einige Handlungsmotive im Verborgenen bleiben, so ergibt sich doch ein stimmiges Gesamtbild, ohne, dass einem alle Hintergründe bewusst sind.
Das Ende des ersten Bandes war für mich überraschend und ein riesiger Cliffhanger, so dass ich froh war, gleich im zweiten Band weiterlesen zu können.
Die Dilogie sollte daher unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, auch, wenn die Rahmenhandlung des ersten Bandes abgeschlossen ist und sich für den zweiten Band neue Probleme mit einem neuen Handlungstwist aufgetan haben.
Fazit: Ein großartiger Fantasyroman, in dem die Protagonistin ihre beste Freundin sucht und sich dabei selbst besser kennenlernt.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Macht Lust auf Italien
Dolce Vesuvio von Astrida Wallat
Dolce Vesuvio ein Italien-Roman von Astrida Wallat (Harper Collins Verlag)
"Die Würfel sind gefallen" zumindest für die Archäologie-Studentin Carlotta, genannt Lollo. Professor Hilarius schickt den quirligen Lockenkopf aus dem heimatlichen Freiburg ins sonnenverwöhnte Pompeji vor die große Bühne des legendären Vulkans.
Dort soll Lollo, Glauco Pappalardo bei archäolgischen Ausgrabungen als Praktikantin zur Seite stehen. Neben dem Staub der Ausgrabungsstätte und zahllosen Lapilli genießt die junge Frau die einzigartige Gastfreundschaft von Donna Anna. Eine weise Frau mit diversen Kenntnissen über traditionelle, landestypische Kochkünste. Sie weiß Rat, wenn es um Lebensfragen geht. Wäre da nur nicht die Sache mit Capri und der zum Haare raufende Assistent Alessandro Mantegna...
Diese Geschichte lebt von den herzlichen und sympathischen Figuren mit ihren drolligen Spitznamen und Ecken und Kanten sowie die daraus resultierenden Verzwickungen. Die Autorin versteht es, diese durch bestimmte Charakterzüge und Kleinigkeiten zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Intelligente, weltgewandte, wortreiche und witzige Dialoge geben dem Geschehen hinreichend Esprit. Die talentierte Sprachgewandtheit unterstreicht die flotte Geschichte. Neben Apoll, Daphne, Narziss und Ovid versprüht die junge Lollo jede Menge Charme. Der Leser ist überwältigt vom Flair Italiens, dem Schicksal von Pompeji, dem imposanten Vesuv, lateinischen und italienischen Floskeln, diversen Herzensangelegenheiten und Geheimnissen rund um Lollos Familiengeschichte. Astrida Wallat fängt sensiblen Stimmungen und die Schönheiten der Landschaft sowie die Launenhaftigkeit der Natur mit ihrem unbeschwerte Schreibstil ein. Hier zeigt sich ausgezeichnetes Wissen und eine exzellente Recherchearbeit. Die lateinischen Redewendungen zu jedem Kapitelstart, ein Postskriptum sowie der Grundriss von Lossos Grabungen umrahmen die Geschichte.
Fazit: Jede Zeile begleitete der Geschmack saftiger Zitronen, spritzigem Prosecco, erlesenem Lacryma Christi Pasta, Panna cotta, Espresso, oder einer anderen italienischen Leckerei. So schön, als höre man den Klang der ratternden Circumvesuviana oder lausche einer poetischen Zeile von Lollos verehrtem Ovid. So authentisch, als sitze man mit Lollo in ihrem zugeteiltem Cubiculum. Um es mit Lucias Worten auszudrücken: "Aber Fortuna zeigte sich gnädig"... und hat mir diese besondere Lektüre zu einem diesjährigen Highlight gemacht! Tutto bene! Bravo! Grazie!
Rezensionen von manu63:
Leichte Kost
Aufgetaut von David Safier
Aufgetaut ist ein Roman des Autors David Safier in dem er mehrere Protagonisten ihr Glück suchen lässt. Dabei treffen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander: Urga eine Steinzeitfrau die 33.000 Jahre im Eis eingefroren war und die dank der Erderwärmung in einer unbekannten Zukunft aufwacht.
Mit aufgewacht ist Trö ein kleiner Mammut der mit Urga im Eis eingeschlossen wurde. Dann noch Felix Sommer der versucht eine Glücks App zu entwickeln und seine Tochter Maya die am liebsten die ganze Welt retten möchte. Kapitän Lovskar hat schon lange aufgegeben an sein persönliches Glück zu glauben und Amanda möchte nur leben.
Der Schreibstil ist recht einfach und leicht lesbar. Der Leser bekommt leichte Kost die nebenher gelesen werden kann. Die Geschichte selber ist überschaubar mit einigen humorigen Einlagen, aber keine große Literatur. Einiges habe ich schon in ähnlicher Art gelesen, aber insgesamt fand ich die Geschichte nett und wurde damit gut unterhalten. Das die Situation selber sehr unwahrscheinlich ist und in Teilen abstrus, habe ich als Leser einfach hingenommen. Wer sehr viel bei einer Geschichte hinterfragt und vielschichtiges mag, wird das Buch sicherlich nicht sonderlich unterhaltsam finden.
Rezensionen von manu63:
Heftiges Staffelfinale
Das Erbe der Macht - Band 24: Schattenkrieg von Andreas Suchanek
Mit Band 24 Schattenkriege erhält der Leser den Finalband der 2. Staffel der Serie Das Erbe der Macht. Der Autor Andreas Suchanek hat wieder alle Register gezogen und wartet mit teils heftigen Szenarien auf. An einigen Stellen hatte ich dieses Mal Mühe zu folgen und hoffe auf Erhellung in den weiteren Bänden.
Der Schreibstil ist lebendig und die Suchanek Lesern bekannten Cliffhanger am Ende der Kapitel fehlen auch dieses Mal nicht. Auch scheut der Autor nicht davor zurück lieb gewonnene Charaktere aus dem Spiel zu nehmen. Dabei bleiben etliche Enden offen und Handlungsstränge sind noch nicht auserzählt, es bleibt spannend.
Rezensionen von yellowdog:
düsteres Generationsbild aus Frankreich
Aus der Deckung von David Lopez
Der Stil von David Lopez ist ausdrucksstark, aber auch rüde. Nicht immer ist das ganz einfach zu genießen. Aber das eigenwillige ist Programm.
Der Roman ist am Boxgenre angelehnt und es gibt ein paar ausführliche Beschreibungen von Boxkämpfen.
Es sind aber vor allen Dingen die Schilderungen einer Gruppe junger Männer, die abhängen.
Dabei ist die Gedankenwelt des Protagonisten bestimmend. Es ist ein düsteres Generationsbild, sprachlich beeindruckend.
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Spannend, trotz einiger Klischees
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Die frühsommerliche Stimmung in Le Lavandou wird jäh unterbrochen, als unter einer Autobahnbrücke die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Zunächst weist alles auf einen Selbstmord hin. Die junge Frau war wohl von der Brücke in den Tod gesprungen und von einem LKW geradezu zermalmt worden. Doch der deutsche Pathologe Leon Ritter, der seit einigen Jahren in Le Lavandou lebt und arbeitet, findet heraus, dass die junge Frau schon vor dem Sprung tot war.
Zudem weist die Leiche Verletzungen auf, die auf Folter und eine rituelle Tötung hinweisen. Doch Leon Ritters Verdacht nimmt außer seiner Lebensgefährtin Capitaine Isabelle Morell niemand so recht ernst. Immerhin geht der deutsche Rechtsmediziner mit seinen bisweilen recht eigenen Methoden den französischen Kollegen doch hin und wieder gehörig auf die Nerven! Bis wieder zwei junge Frauen verschwinden - und dieses Mal ist eine davon die Stieftochter des französischen Kultusministers. Neben dem Presserummel wird der Polizei von Le Lavandou auch noch ein Ermittler aus Paris vor die Nase gesetzt. Dieser ist natürlich nicht nur Isabelles ehrgeizigem Vorgesetzten Zerna ein Dorn im Auge. Er stört durch seine Inkompetenz nur die Ermittlungen und bringt sich selbst und andere in Gefahr.
Der Autor versteht es ausgezeichnet, das Städtchen Le Lavandou, seine Bewohner und die Region in ein besonderes Licht zu setzen. Man besucht gerne mit Leon Ritter die örtliche Bar, trinkt einen Rosé und fährt mit ihm im offenen Cabrio durchs malerische Hinterland.
Allerdings stört mich, dass Vorgesetzte meist als inkompetent, überehrgeizig und rechthaberisch dargestellt werden, besonders wenn sie dann auch noch aus einer größeren Stadt anreisen. Zudem scheint außer Leon Ritter kaum einer der Polizisten dazu in der Lage, Spuren korrekt zu deuten.
Der Fall an sich ist aber spannend, immer wieder werden andere Verdächtige ins Licht gerückt, sodass man sich mit dem Krimi trotz einiger Klischees gut unterhalten fühlt.
Rezensionen von S.:
Nicht das Erwartete
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Drei Personen am Flughafen, in Eile. Alle haben schwarze Koffer und greifen am Gepäckband jeweils den, der nicht der eigene ist.
Da ist Gillian Short, voller Selbstzweifel, findet sich häßlich, ihr Haus schäbig, ihre drei Kinder ungezogen. Die Schwester, die sie besuchen wird, ist dagegen in allen Belangen perfekt.
Da ist David Byrne. Sowohl sein Job als auch seine Ehe sind gefährdet. Seine Verkaufszahlen sind mies, seine Frau hat seinen besten Freund geküsst.
Und da ist Michael Downer. Er soll ein Sportstudium antreten und möchte nebenbei Kunst studieren. Wird er nicht zugelassen, droht ein öder Baumarktjob.
So weit, so neugierig machend. Welche Situationen ergeben sich, wie werden die drei mit den falschen Sachen umgehen, gibt es kreative Ideen? Gelingt ein Rücktausch, haben die drei spannende Erlebnisse?
Nein, sie werden einem Analyse- und Motivationscoaching unterzogen.
Laut Untertitel „Eine Erzählung über die Kunst, unbeschwert zu leben“.
Nicht das von mir Erwartete. Ratschläge, die mir zum großen Teil unglaubwürdig erscheinen. Nicht jeder ist schön, nicht jeder kann seine Träume verwirklichen, auch ungeliebte Dinge wie simpler Broterwerb müssen durchgezogen werden. Aber vielleicht gibt es manchen Lesern brauchbare Anregungen, bestimmte Dinge einmal mit anderen Augen zu sehen und Verhaltensweisen zu hinterfragen.
Rezensionen von yellowdog:
Die Schriftstellerin und der Vogelpräparator
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Sommergäste von Agnes Krup erzählt von der langjährigen Beziehung einer Schriftstellerin und einer Künstlerin. 1925 reist Charlotte Overbeck, Journalistin und Autorin zusammen mit der Bildhauerin Ellen Sinclair nach Rockcliff Isle. Hier treffen sie den Ornithologen und Präparator Crawford Maker.
Gemeinsam werden sie sogar auf der Suche nach einem selten Vogel nach Kongo.
Die Schriftstellerin und der Präparator basieren auf reale Persönlichkeiten. Dabei ist es ein Verdienst der Autorin der berühmten Willa Cather damit ein Denkmal zu setzen. Die Schriftstellerin war sicher keine einfache Persönlichkeit. Agnes Krup schafft den Spagat sie entsprechend schwierig wie auch bedeutend darzustellen.
Neben der fortlaufenden Handlung ab 1925 gibt es auch Rückblicke in die Jahre 1912, als die Freundinnen sich kennen lernten.
Die Handlung des Romans umfasst 36l Jahre und ist damit ein epischer Wurf.
Rezensionen von Gaby 2707:
Zu wirr, zu verzweigt und zu unrealistisch
Schwestern im Tod von Minier Bernard
Gerechtigkeit um jeden Preis?
Diese Frage stellt sich Capitaine Martin Servaz, als er seinen ersten Fall als Kommissar nach 25 Jahren endgültig aufgeklärt hat.
Aber von Anfang an:
1993: Bei einer Kanufahrt auf einem Seitenarm der Garonne findet François-Régis Bercot die an zwei Bäume gefesselten Leichen zweier junger Frauen gekleidet in weiße Kommunionkleider.
Die Auffindesituation erinnert an den Roman des Erfolgsautors Erik Lang „Die Kommunikantin“. Lang wird zwar in Untersuchungshaft genommen, muss aber nach dem Geständnis und Freitod eines jungen Mannes wieder freigelassen werden.
25 Jahre später stirbt Langs Ehefrau Amalia an verschiedenen Schlangenbissen. Hochgiftigen Schlangen – ein Hobby ihres Mannes – die aus den Terrarien befreit wurden. Auch sie trägt ein weißes Kommunionkleid. Wieder steht Lang unter Verdacht und Servaz muss sich fragen, ob sie ihn damals zu früh haben gehen lassen.
Dies ist schon der 5. Band des so hoch gelobten französischen Autors Bernard Minier. Obwohl es für mich der erste war, den ich von ihm gelesen habe, hatte ich keine Schwierigkeiten mich mit dieser Geschichte zurecht zu finden. Hier und da gibt es Anspielungen auf vergangene Fälle, was aber fürs Verständnis nicht gestört hat.
Erik Lang ist ein etwas wirrer, arroganter, spöttischer und selbstverliebter Charakter, mit dem ich gar nicht warm geworden bin. Genau so ging es mir leider auch mit Capitaine Servaz, der mir oft zu unerwartet und unerklärlich gehandelt hat. Seinen Vorgesetzten Léo Kowalski, Chef der Mordkommission Toulouse, hingegen mochte ich gleich. Genau so wie Servaz´ Kollegen Samira Cheung und Vincent Espérandieu, die beiden besten Köpfe der Mordkommission. Leider stehen sie etwas hinter Servaz zurück.
Der Fall um die beiden toten Schwestern Alice und Ambre Oestermann zieht sich bis ins Jahr 2018 hinein. War es zwischendrin immer wieder etwas wirr mit all den Wendungen, war die Auflösung zwar nachvollziehbar, für mich aber einfach nur unglaubwürdig. Hier waren es der realitätsfernen Zufälle einfach irgendwann zu viel.
Der Brief von Servaz´ Vater und auch das letzte Aufbäumen eines Fans von Erik Lang hätte ich nicht auch noch gebraucht.
Eine Geschichte, die, wäre sie nicht so wirr und verzweigt gewesen, hätte sehr spannend werden können. Da mir auch die langatmigen Erklärungen und die spannungsarme Erzählweise nicht gefallen haben, bekommt der Thriller von mir leider nur 3,5 von 5 Sternen.









