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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Dahlien

Die englische Gärtnerin - Rote Dahlien von Martina Sahler


Martina Sahlers Roman „Die englische Gärtnerin – Rote Dahlien“ ist der zweite Teil einer Serie.
Die Botanikerin Charlotte ist eine eigensinnige Frau. Nach ihrer Heirat mit Victor Bromberg hat sie einen großen Garten zu bearbeiten.
Sie ist immer so mit ihren Blumen versessen, das ihr Mann ins Hintertreffen kommt.

Dann verguckt sie sich noch in ihren Gärtner.

Aber durch Victor ist ihre Familie versorgt.
Der Dahliengarten ist ein schönes Bild, aber sie machen aus meiner Erfahrung viel Arbeit.

Ich bin mit Charlottes Charakter nicht so richtig warm geworden, sie ist mir nicht sympathisch..

Martina Sahler hat immer einen flüssigen Schreibstil und sie liest sich gut und unterhaltend.

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Rezensionen von Claudia R:

Wohlfühlkrimi

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod von M. C. Beaton

Klappentext:

Constable Hamish Macbeth schwebt mit der schönen Priscilla auf Wolke sieben. Aber als in deren Tommel Castle Hotel acht hoffnungsfrohe Mitglieder eines Single Clubs einchecken, kehrt für die beiden wieder die Realität ein. Am eigentlich romantisch geplanten Wochenende läuft alles schief, was schief laufen kann.

Der tragische Höhepunkt: Eine Frau wird tot aufgefunden. In ihrem Mund: ein Apfel. Hamish steht vor einem großen Rätsel. Fest steht nur: Auf jeden Fall ein Sündenfall ...

Cover:

Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zu den anderen dieser Reihe. Es wirkt sehr idyllisch und man sieht einen Hirsch auf dessen Geweih ein Apfel aufgespießt ist. Ein wunderschöner Hintergrund mit einer tollen Landschaft verspricht Urlaubsfeeling und tolle Natur. Die verspielte Schriftart und der Titel sowie die verschnörkelten Elemente sind Teil dieser Reihe und ein Erkennungsmerkmal welches sich bei den Covern dieser Reihe wiederfindet.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen. Jedoch hat mir in diesem band ein wenig die Spannung gefehlt.

Dies ist bereits der achte Band der Hamish Macbeth Reihe. Man kann diese jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da dies Fälle in sich abgeschlossen sind. Ich kannte jedoch den Vorgängerband und hatte mich daher schon sehr auf einen weiteren Band dieser Reihe gefreut.

Diesmal geht es um ein Kennenlernwochenende der Partnervermittlung Checkmate, bei dem sich acht alleinstehende Kunden kennenlernen sollen und vermittelt werden sollen. Maria hat dies sehr gut organisiert und auch ihre etwas unsympathische und aufdringliche Mitinhaberin Peta hat sie sich diesmal vom leibe gehalten, da diese im Urlaub sein sollte. Doch leider weit gefehlt. Peta taucht auf und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle noch nicht verraten. Dies sollte jeder am Besten selbst lesen.

Die Charaktere sind alle samt sehr eigensinnig und schräg. Sie sind sehr besonders und das macht dieses Buch aus. Durch diese Ecken und Kanten der Charaktere bekommt die Geschichte ihre Würde und Humor. Leider war es mir an einigen Stellen zu langatmig und teils hat es mir ein wenig an Spannung gefehlt.

Der eigentliche Mord geht unblutig und ruhig voran. Wer es etwas ruhiger mag, kommt hier auf seine Kosten. Ein gediegener Mordfall mit tollen Landschaftsbeschreibungen, zum Genießen. Ein Krimi zum Wohlfühlen. Wer eher auf blutige und gewalttätige Szenen und Krimis steht ist hier falsch, da es sich hier um einen Cosy-Krimi handelt, der mit Humor und Charme aufwarten kann.

Mir hat auch dieser Fall von Hamish Macbeth ganz gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die tollen Beschreibungen und Handlungen haben meinen Geschmack getroffen. Das Vorstellen der Charaktere zu Beginn, waren mir ein wenig viele Informationen, so dass man leicht den Überblick verlor, besser wäre dies, immer mal zwischendurch gewesen, oder mit einer Legende bzw. Namenregister gelöst. Dadurch hatte man jedoch viele Verdächtige wodurch ein wenig mehr Spannung aufkam, auch wenn die Lösung am Ende, so nicht vorhersehbar war, für mich.

Ein sehr unterhaltsamer und leichter Krimi für zwischendurch, der sich leicht so weg liest und neugierig auf weitere Bände dieser Reihe macht.

Fazit:

Ein gediegener Mordfall mit tollen Landschaftsbeschreibungen, zum Genießen. Ein Krimi zum Wohlfühlen.

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Rezensionen von begine:

Getragener Roman

Hotel du Lac von Anita Brookner


Die britische Schriftstellerin Anita Brookner lebte von 1928 bis 2016.
In dieser Auflage des Romans „Hotel du Lac“ gibt es erst eine Einleitung von Elke Heidenreich.

In dem Roman wird das Leben der Protagonistin Edith Hope , die Schriftstellerin war, erzählt. Sie wird von ihren Freundin zum Hotel du Lac geschickt.

Sie ist eine Frau mit Sehnsüchten und mit Visionen.
Die Icherzählerin beobachtet die anderen Personen. Und plaudert über deren Angewohnheiten. Das wird humorvoll gemacht.

Für die englische Version des Roman Hotel du Lac wurde die Autorin mit den Booker Prize ausgezeichnet.
Anita Brookner schreibt stilistisch gut und mit getragener Sprache.

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Rezensionen von Harakiri:

begeistert immer wieder

Ein Wort, um dich zu retten von Musso Guillaume

Der Schriftsteller Nathan Fawles zieht sich nach einem Trauma auf eine Insel zurück. Schon viele wollten sein Geheimnis lüften, aber Fawles lässt niemanden an sich heran. Erst einer Reporterin gelingt es, sich Fawles zu nähern. Gleichzeitig geschieht ein grausamer Mord auf der Insel. Und was dieser in Bewegung bringt, reicht tief in die Vergangenheit zurück.

Ich glaubte immer, Musso zu kennen. Aber er überrascht mich immer wieder. Seine Romane sind nie 08/15, jeder für sich ist anders, aber meistens schön. Dieses Mal wagt sich der Schriftsteller an einen Thriller. Ich hatte das Buch begonnen, mit der Meinung einen neuen Roman zu lesen und dachte schon nach ein paar Seiten „das ist aber schwer vorhersagbar“. Wie sollte ich mich irren! Musso schreibt eine Geschichte, die immer wieder überrascht. Mit jedem Detail das er aufdeckt, dringt er tiefer in die Psyche der Personen vor und bindet den Leser an die Zeilen. Denn zur Seite legen kann man das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt dann aber bis zum Schluss. Und mit dem Epilog ist Musso auch wieder ein kleines Schurkenstückchen gelungen. Ich habe mich sehr darüber amüsiert.
Fazit: sehr lesenswert, spannend und sehr unterhaltsam.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Fernweh ist nicht enthalten, nicht mal in Spuren

Ein Wort, um dich zu retten von Musso Guillaume

Nachdem ich letztes Jahr von "Sommer in Villefranche" begeistert war, freute ich mich, als ich diesen neuen Roman der Autorin sah. Der geniale Titel (Stichwort "Fernweh") und der Klappentext (Stichwort "Laue Sommernächte in Madrid") liessen mich auf ein Villefranche.2 hoffen.

Doch es kam anders. Es ist eine Geschichte um ein Ehepaar, deren Tochter für ein Jahr auszieht - als Au-pair an denselben Ort geht, an dem ihre Mutter vor Jahren war. Die Mutter, Alex, ist anfänglich nicht begeistert, doch dann lässt sie Lou los. Alex und ihr Mann Markus kommt es komisch vor, als die Tochter ausser Haus ist. Für Alex geht das Leben eigentlich ziemlich weiter wie zuvor, da sie Seminare gibt und deshalb oft tagelang durch Deutschland tourt und selten zuhause ist. Markus, der Hausmann ist, spürt Lous Abwesenheit bedeutend mehr. Markus ist sympathisch und nett, fast zu nett, er tat mir leid.

Die Leser erleben nun das Eheleben von Alex und Markus mit, die von den Charakteren abwechselnd erzählt wird und sich hauptsächlich in Deutschland abspielt. Wie sich Alex und Markus kennengelernt haben bis zu dem Punkt, an dem sie jetzt stehen. Erst gegen Ende bekommen die Leser mit, was Alex damals in Madrid erlebt hat. Doch bis es soweit ist, hatte sie bei mir schon alle Sympathiepunkte verloren, mit ihr wurde ich nicht warm. Die Story weist tragische Elemente auf und ist mehr eine Abrechnung mit Alex bisherigem Leben, das eigentlich ganz okay schien.

Ich hatte zwar keine Lust ein Ehe-in-der-Krise-Roman zu lesen, wäre aber auch für "kein Fernweh offen gewesen", wenn die Geschichte irgendeine Aussage gehabt hätte. Weshalb Alex nicht zufrieden war, konnte ich nicht heraus lesen. Der Roman konnte mich nirgendwo abholen, schon gar nicht begeistern.

Der Roman ist nicht schlecht geschrieben, aber mit solch einer Story, wie die Autorin uns Lesern hier auftischt, hab ich schlicht nicht gerechnet. Es ist auch nicht die Geschichte, die ich mit all den Stichworten und nach "Sommer in Villefranche" erwartet habe.

Birigt Hasselbuschs Schreibstil ist humorvoll und witzig, die Geschichte leider nicht. Der Titel ist irreführend. Fernweh hab ich keins bekommen, das ist nämlich nicht enthalten.

Fazit: Fernweh ist nicht mal in Spuren enthalten, deshalb leider enttäuschend.
3 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Zwischen Italien und dem Allgäu

Belmonte von Antonia Riepp



Antonia Riepp ist das Pseudonym einer bekannten Krimiautorin.
Belmonte ist ihr erster Familienroman.
Es ist eine Deutsch Italienische Familiengeschichte über mehrere Generationen.

Belmonte ist ein Dorf in den italienischen Marken. Das liegt an der Wade des Stiefels, wie die Gastarbeiterin Franca, ihre Heimat, den Deutschen erklärt.

Sie hat ihr Leben im Allgäu eingerichtet.
Ihre Enkelin Simona erbt von ihr den Familienhof in Belmonte.
Jetzt erfahren wir das Schicksal von Francas Mutter Teresa, von Franca, von deren Tochter Marina und deren Tochter Simona.

Die Autorin hat einen charmanten Erzählstil. Sie hat die die Erlebnisse der Gastarbeiter gut aufgegriffen. Die Atmosphäre in Italien kann ,an so richtig miterleben.
Ihre Familiengeschichte hat sie erlesen komponiert. Ich war begeistert.

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Rezensionen von Hennie :

Detailreiche Beschreibung von Grausamkeiten

Blutgott von Veit Etzold

Das ist das erste Buch aus der Clara-Vidalis-Reihe für mich. Da ich sehr gern Thriller lese und der Titel sowie das geheimnisvolle Zeichen auf dem Cover mich neugierig machten, wagte ich den Einstieg in den immerhin schon 7. Band.
Nun musste ich nach der Lektüre feststellen, dass „Blutgott" eine große Enttäuschung für mich darstellte.

Schon im Prolog war ich darauf gefaßt, dass es sehr blutig werden könnte. Der abartige Wunsch des Jungen Tim in der Schule deutete bereits darauf hin.
(S. 11) „ich hätte gern eine Klinge statt einer Zunge.“
Der Leser wird bald darauf eingeführt in eine äußerst brutale Abfolge von eklig grausamsten Verbrechen in ganz Deutschland, die ausgeführt werden von minderjährigen, nicht strafmündigen Kindern. Das heißt, sie sind noch nicht 14 Jahre alt. Diese Killer rekrutiert ein gewisser "Blutgott" übers Internet, zieht von dort aus seine hinterhältigen Fäden in die Kinderzimmer.

Die Ermittlungen geraten über sehr viel Geplänkel bei den Besprechungen ins Hintertreffen. Es wird über alles Mögliche debattiert, nur nicht darüber, wie Kinder in so eine Situation geraten können. Wie ist es möglich, dass ein Einzelner aus dem Dark Web sogenannte „slash mobs" organisiert und inszeniert? Kriminalkommissarin Clara Vidalis, ihr Mann MacDeath und die Kollegen vom LKA, BKA schweifen immer öfter ab in Vergleichen zu längst vergangenen Mordfällen, zu bekannten Serienmördern in der Historie, zu Nebensächlichkeiten, die nicht zielführend sind. Es wird diskutiert über IT-Themen, sogar über die Marke einer Kettensäge und über deren Effektivität. Seitenweise geht das so. Immer wieder erfolgen Unterbrechungen durch detailliert geschilderte Gewalttaten, verübt von den Kinder-Killerkommandos, den Wortmeldungen des Blutgottes und einem ebenfalls blutigst agierenden Mörder namens Slaughterman. Dessen Existenz wusste ich irgendwie in den vielen Gewaltorgien bis zuletzt nicht einzuordnen. Der Höhepunkt des Wahnsinns war für mich erreicht als die Schwester eines Mörderjungen für die Polizeiarbeit an vorderster Front, als Köder für den Blutgott eingesetzt wurde. Das war für mich nicht mehr als ein irrer Plan. Was sollte das eigentlich bringen? Das Ende der gewaltverherrlichenden Story fand ich hanebüchen! Die Polizisten vom SEK sind allesamt Trottel, ebenso der Notarzt und die Sanitäter? Keine Ahnung von ihren Berufen? Ich konnte das nicht begreifen.

Es hätte eine interessante Geschichte werden können. Mir drängte sich bei der Lektüre der Eindruck auf, dass die Story mit der heißen Nadel gestrickt wurde und das Buch schnell fertig sein sollte. Außerdem gab es mir zu viele Ungereimtheiten. Was ist mit dem Zeichen auf dem Cover? Welche Bedeutung hat es?
Nur detailliert beschriebene Grausamkeiten machen für mich keinen Thriller aus. Sie gehören zwar dazu, aber hier stellte sich für mich keine in sich stimmige Handlung ein. Und: Wer so grausam handelt wie diese Kinder wird sicher nicht straffrei davonkommen. Gesetze kann man ändern.

Von mir gibt es nur 2 von 5 Sternen. Die nachfolgenden Bände möchte ich nicht lesen - die vorherigen sechs vielleicht.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck:

Beastmode 1: Es beginnt von Wekwerth Rainer

Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit. Damon Grey, ein zweihundert Jahre alter Dämon, Amanda Nichols, eine fünftausend Jahre alte Göttin, Wilbur Night, ein tätowierter Junge der die Zeit anhalten kann, Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine und Malcolm Floyd, der von seinem toten vor jeder Verletzung beschützt wird, müssen gemeinsam die Welt vor einem immer größer werdenden Energiefeld retten.

Ganze Armeen hat es bereits verschluckt und niemand weiß, wohin sie verschwinden, denn bis jetzt ist noch niemaden zurückgekehrt. Die Aufgabe der fünf Jugendlichen ist es, in das Energiefeld einzutauchen und die Quelle zu zerstören. Doch das ist selbst mit übermenschlichen Fähigkeiten keine leichte Aufgabe, denn das Energiefeld führt in die Vergangenheit und jede Handlung hat massive folgen für die Zukunft.

Mich hat das Buch leider nicht überzeugen können. Vor allem anfangs wirkte die Geschichte sehr an den Haaren herbeigezogen und in sich nicht stimmig. Sehr gut gefallen hat mir allerdings die Erzählerperspektive. Die Figuren erzählen zwar nicht aus der Ich-Perspektive, aber trotzdem gibt es Stellen an denen jeweils eine der Hauptfiguren ihre Gedanken und Gefühle an den Leser weitergibt. Das Thema Zeit finde ich persönlich sehr interessant, aber natürlich auch sehr kompliziert. Leider muss ich sagen, dass es diesbezüglich in diesem Buch einige Logikfehler gab. An Spannung hat es dem Buch aber sicherlich nicht gefehlt und ich glaube, dass es durchaus seine Fans finden wird.

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Rezensionen von Castilleja:

Die Pest

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest von Oliver Pötzsch

Ich habe mich sehr gefreut, dass Oliver Pötzsch - nach einigen anderen Büchern - wieder einmal einen Fall für die Henkerstochter Magdalena geschrieben hat. Nun ja, eigentlich ist es ja nicht nur sie, die die Fälle löst, denn ihr Vater Jakob und ihr Mann Simon sind auch wieder involviert. Es ist auch schön, die beiden Söhne weiter zu "begleiten".

Henker Jakob Kuisl bekommt Besuch von seinem Kollegen aus Kaufbeuren, der etwas von einem schwarzen Reiter faselt und von Tanzen. Kurz darauf stirbt er jedoch, ohne dass Jakob Einzelheiten aus dem schwerkranken Mann herausbekommen kann. Also reist die Familie und ermittelt dieses Mal in Sachen Pest - und hier gibt es so manch eine Parallele zur heutigen Situation. Wieder einmal ein dicker Wälzer, der viele Lesestunden mit den Kuisls verspricht.

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Rezensionen von thora01:

Sehr spannender Vampirroman

Zum schwarzen Mond von Nicole Schuhmacher

Inhalt/Klappentext:
Für Mädchen wie mich gab es im Laufe der Geschichte viele Bezeichnungen. Einige sind schmeichelnd, andere derb und herablassend. Man nennt uns Dirne, Liebesdame, Freudenmädchen, Hure … Doch egal, welche Namen man uns gibt, im ältesten Gewerbe der Welt zu arbeiten, bedeutet nichts Geringeres, als seinen Körper an jeden zu verkaufen, der bereit ist, einen angemessenen Preis zu zahlen.

Das Wiener Etablissement ›Zum schwarzen Mond‹, in dem ich meine Dienste anbiete, ist auf die Bedürfnisse der vampirischen Schicht der Bevölkerung spezialisiert. Das Geschäft der käuflichen Liebe boomt auch unter Blutsaugern. Ich war immer der Annahme, dass meine Anstellung in dieser Branche durch nichts gefährdet sein könnte. Doch ich werde eines Besseren belehrt, als ein Freier meinen Weg kreuzt, der komplett anders ist als alle bisherigen. Schließlich trägt auch die schicksalhafte Begegnung mit einem Vampirgrafen maßgeblich dazu bei, dass mein Leben komplett über den Haufen geworfen wird. Obwohl wir aus unterschiedlichen Welten stammen und uns nicht einmal sonderlich gut leiden können, erkenne ich schnell, dass sogar ein versnobter Aristokrat ein gutes Herz haben kann, selbst wenn dieses schon seit Jahrhunderten nicht mehr schlägt …
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender Urban Fantasy Roman. Er konnte mich von der ersten Seite weg von sich überzeugen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt sich leicht lesen und die im Roman vorkommenden expliziten Szenen sind gekonnt von der Autorin in Szene gesetzt worden. Die Protagonisten sind sehr interessante Persönlichkeiten. Besonders Lisa gefällt mir sehr gut. Sie ist eine sehr selbstbewusste junge Frau die sich einfach nicht vom Leben unterkriegen lässt. Sie ist herzerfrischend und ich musste einige Male über ihre Art mit anderen umzugehen schmunzeln. Der Graf wirkt zu Beginn sehr altertümlich. Er ist wirkt ziemlich arrogant und unflexibel. Jedoch wird der Eindruck im Verlauf der Story ins Gegenteil gekehrt. Er zeigt sich immer mehr von seiner menschlichen Seite. Die Nebenprotagonisten sind auch sehr spannende Persönlichkeiten. Ganz besonders Henry ist mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ich mag seine etwas ruhige Art mit Lisa umzugehen. Er entwickelt sich in der Geschichte toll weiter. Die Interaktionen zwischen ihm und Lisa sind sehr spannend und haben mich das ein oder andere Mal etwas verwirrt. Ganz besonders interessant fand ich die Szenen wo Lisa und der Graf miteinander interagieren. Der Aufbau der Story mit ruhigeren und actionreichen Szenen finde ich sehr gut. Ich finde es toll wie die Autorin das Spannungslevel über das gesamte Werk aufrecht erhält und ich erst sehr spät die Zusammenhänge erkennen konnte. Der Abschluss gefällt mir sehr gut. Er ist sehr actionreich gestaltet und konnte mich sehr überzeugen.

Mein Fazit:
Wundervoller Urban Fantasy. Er hat mich sofort in den Bann gezogen.

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