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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von J.K.:

Ein echter McDermid

Der Knochengarten von Val McDermid

Im Buch geht es um die Ermittler des ReMit-Teams sowie um die ehemaligen Mitmischer Carol Jordan und Tony Hill. Allerdings ist das Massengrab der Nonnen nur der Aufhänger, weshalb ich den Klappentext etwas missverständlich finde. Trotzdem passt der Titel des Buches einwandfrei zum Inhalt, denn nur ein kleines Stück neben den 40 Kinderskeletten wird ein weiteres Grab gefunden - mit deutlich weniger Leichen, dafür aber wesentlich mehr Zündstoff.

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Von Anfang an war ich sofort gefesselt von dem Buch. Ein großer Vorteil bei Fortsetzungen ist meiner Meinung, dass man die meisten Charaktere schon kennt und sich nicht erst in die einzelnen Personen einfühlen muss. Man kennt die Verhältnisse untereinander und die Story kann direkt beginnen. So auch hier.
Als Leser erlebt man Tony im Gefängnis (auch hier muss er sein Helfer-Syndrom ausleben), Carol bei einer Körpertherapeuthin und natürlich das ReMit-Team mit zwei Neuzugängen und einem karrieregeilen neuen Chef.

Wie immer fand ich den Schreibstil sehr angenehm, es ist alles flüssig lesbar und der Spannungsbogen wird gut aufrecht erhalten. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, so spannend war es. Den Schluss fand ich dann allerdings sehr abrupt und fast schon enttäuschend. Da schien es mir ein bisschen so, als ob das Buch schnell fertig werden musste, aber das wertet das Vorangegange auf keinen Fall ab.

Von mir eine klare Leseempfehlung, trotz des abgehackten Endes.

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Rezensionen von Amena25:

Achtung: Hochspannung!

Beute von Meyer Deon


,,Beute" ist ein hochspannender und geschickt konstruierter Thriller des erfolgreichen südafrikanischen Autors Deon Meyer.
Bennie Griessel von der südafrikanischen Polizei möchte seiner Lebensgefährtin endlich einen Heiratsantrag machen. Doch nicht nur der neue Fall macht ihm dabei Probleme, sondern auch die pure Panik, dass seine Freundin den Antrag womöglich ablehnen könnte!Mit seinem Partner Cupido muss Griessel in einem Fall ermitteln, der von den Sicherheitsbehörden möglichst schnell abgeschlossen werden soll.

Ein Mann, ein ehemaliger Polizist, der nun als Personenschützer arbeitete, ist mitten in der Einöde aus einem Luxuszug geworfen worden. Da die Sicherheitsbehörden alles dafür tun, den Fall als Selbstmord zu den Akten zu legen, wird das Misstrauen Griessels und seines Partners geweckt. Als sie dann auch noch feststellen, dass der Mann vor seinem ,,Fall" aus dem Zug erstochen wurde, ermitteln sie im Geheimen weiter und stoßen auf zwei verdächtige Passagiere, beide weit in den Siebzigern, die unter falschem Namen mitreisten. Können die beiden Alten verantwortlich für den Mord sein?
Parallel zu den Geschehnissen in Südafrika lernt man Daniel Darret kennen, der seit Jahren unter falschem Namen in Bordeaux lebt. Er, der früher mit allen Mitteln für die Befreiung Südafrikas gekämpft hatte, wird erneut angeheuert, um den korrupten Präsidenten Südafrikas zu ermorden. Darret alias Tobela weigert sich zunächst, als aber ein alter Freund und Mitstreiter in Gefahr schwebt, lässt sich Tobela erneut auf seine Vergangenheit ein...
Sowohl Bennie Griessel als auch sein Partner Cupido dürfen ein gewisses Maß an Privatleben aufweisen, allerdings bleibt immer der Fall im Vordergrund. Auch der angeheuerte Killer Tobela wird menschlich, mit Ängsten und Schwächen, durchaus sympathisch dargestellt, was ich sehr interessant und spannend fand. Die verschiedenen Handlungsebenen werden aus der Perspektive der jeweiligen Protagonisten geschildert und bewegen sich immer schneller aufeinander zu, sodass Spannung und Dynamik zum Ende hin stetig zunehmen.
Wer sich für die Geschichte Südafrikas, aber auch für die heutigen politischen Strukturen des Landes interessiert, wird mit diesem aktuellen und spannenden Thriller bestens unterhalten. Hilfreich ist außerdem das Glossar mit Erklärungen zu Afrikaans und anderen wichtigen Begriffen der südafrikanischen Kultur und Geschichte.

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Rezensionen von Tara:

Atmosphärische & bewegende deutsch-italienische Familiensaga

Belmonte von Antonia Riepp

„Belmonte“ ist der erste Band der deutsch-italienischen Familiensaga der Autorin Antonia Riepp.

Die junge im Allgäu lebende Landschaftsgärtnerin Simona macht überraschend eine Erbschaft. Ihre Großmutter Franca hat ihr den Familienwohnsitz in den italienischen Marken hinterlassen. Simona ist von dieser Erbschaft total überrascht und begibt sich aus Kempten in das Haus ihrer Großmutter.

Dort trifft sie auf eine äußerst herzliche italienische Großfamilie und sie findet Erinnerungen von Franca durch die sie eine Menge über ihre Lebensgeschichte erfährt.

Die Geschichte wird im Wechsel in der Gegenwart und der Vergangenheit und somit mal aus der Perspektive von Simona, Franca und deren Mutter Teresa erzählt. Dieser Wechsel macht es schwer das Buch aus der Hand zu legen, da man immer wissen möchte, wie es in dem anderen Handlungsstrang weitergeht. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Geschichte der Vergangenheit, durch die man durch Francas Aufzeichnungen erfährt und die Stück für Stück die Geheimnisse der Familie aufdecken.

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Das italienische Flair ist beim Lesen zu spüren und die Landschaftsbeschreibungen haben bei mir für ein tolles Kopfkino gesorgt.

Mit den drei Protagonistinnen hat Antonia Riepp sehr sympathische Charaktere erschaffen, deren Leben trotz der unterschiedlichen Zeiten gewisse Parallelen aufweisen und auch die italienische Verwandtschaft bestand aus liebenswerten und sehr unterschiedlichen Charakteren.

Im Innencover befindet sich der Stammbaum von Simona, über dem man sich vor dem Lesen nicht zu sehr den Kopf zerbrechen sollte.

Das Interview mit der Autorin am Ende des Buches rundet den Roman ganz wunderbar ab.

Insgesamt ist es ein unterhaltsamer und atmosphärischer Familienroman, den ich gerne gelesen habe und nur empfehlen kann.

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Rezensionen von begine:

Unterschiedliche Lebensart

Die Klassenkameradinnen von Chang Eileen


Eileen Chang wurde als Zhang Ailing 1920 in China geboren und starb 1995 in Los Angeles. Sie war eine chinesische Schriftstellerin und Drehbuchautorin.
Die Novelle „Die Klassenkameradinnen“ ist ein Spätwerk, das sie erst nicht veröffentlichte, weil Personen daraus noch lebte.
Es scheint biografische Aspekte zu haben.

Ihre Protagonistin Zhao Jue war in New York verheiratet, aber ihr Mann zieht zurück nach China. Sie schreibt ihrer Schulfreundin, ob sie ihr helfen kann, einen Job zu bekommen.
Aber da zeigt sich der Unterschied zwischen Reich und Arm.

Die Autorin flicht die politischen Merkmale in die Geschichte ein.

Die Novelle ist nur kurz, aber sie hat es in sich.
Eileen Chang ist eine große Autorin.

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Rezensionen von Claudia R:

Leon Ritter ermittelt wieder ...

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen

Klappentext:

Strahlender Sonnenschein und jede Menge Touristen versprechen den Beginn einer perfekten Sommersaison. Die Stimmung in Le Lavandou könnte nicht besser sein, doch eines Morgens wird unter einer Brücke die Leiche einer Frau gefunden. Leon Ritter findet durch die Obduktion heraus, dass sie nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist.

Vieles deutet auf eine rituelle Tötung hin. Während Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle verschiedenen Verdächtigen nachspüren, scheint die Polizei den Fall schleifen zu lassen – bis eines Tages die Tochter des französischen Kultusministers samt einer Freundin verschwindet. Sie wurden zuletzt in Le Lavandou gesehen …

Cover:

Das Cover hat einen gewissen Flair und passt sehr gut zu den Vorgängern dieser Reihe. Man sieht ein kleines Örtchen mitten um sehr viel Grün gelegen und der Himmel ist sehr zugezogen , dies verspricht nichts Gutes. Die dunklen Wolken geben dem Cover eine gewisse Spannung und machen neugierig auf diesen Band.

Meinung:

Dies bereits der sechste Band der Reihe um Leon Ritter. Aber man kann diese Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen, da sie abgeschlossene Fälle beinhalten und man keine direkten Vorkenntnisse benötigt. Jedoch sind die Ermittler und Gerichtsmediziner die selben und so trifft man auf bekannte Charaktere und natürlich entwickeln sich diese auch im Laufe der Reihe.

Da ich den Vorgängerband kannte, freute ich mich bereits über einen weiteren Fall in Le Lavandou und mit Leon Ritter.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Neben einem spannenden Fall, ist hier auch die Vorgehensweise von Leon Ritter immer wieder interessant, da er kein Polizeiermittler ist, sondern man aus seinen Augen, den Augen eines Gerichtsmediziners, den Fall sieht und erläutert bekommt. So bekommt man durchaus andere Blicke, als bei so manch anderem Krimi. Auch die Beschreibungen der Umgebung und der Handlungen sind sehr detailliert und bildlich, so dass man sich das ganze drumherum sehr gut vorstellen kann. Es ist von Anfang an sehr spannend und fesselt und man ist gefühlt mitten im Geschehen.

Die kurzweiligen Kapitel sorgen für zusätzliche Spannung, denn die Gliederung ist auch hier wieder sehr gut gelungen und die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesespaß und spannende Unterhaltung. Der Spannungsbogen wird so sehr gut über das ganze Buch aufrecht erhalten.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten. Der Fall ist spannend und sehr gut beschrieben. Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bietet für jeden Krimi Fan ein wahres Vergnügen mit zu rätseln und mit zu ermitteln.

Mir hat auch dieser Fall wieder sehr viel Spaß gemacht und ich bin schon sehr gespannt wann Leon Ritter seinen nächsten Einsatz hat.

Fazit:

Leon Ritter, der Gerichtsmediziner, ermittelt wieder in einem weiteren spannenden und fesselnden Fall.

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Rezensionen von Claudia R:

kleine Auszeit

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen

Klappentext:

Die vorliegenden Gedichte sind überwiegend in der Feldberger Seenlandschaft entstanden, dem östlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte.
„Impressionen & Gedanken“ versammeln Eindrücke und Assoziationen, wie sie sich im Landschaftserleben ineinander fügen. „In Verse gesetzt“ spielt auf die Auseinandersetzung mit figürlichen Plastiken an.

Wie in diesen Gedichten geht es in den „Feldberger Sonetten“ und in den „Zeitgedichten“ auch um eine Auseinandersetzung mit allgemein menschlichen, sozialen, politischen und ökologischen Themen und mit der Natur, verwoben mit Eindrücken aus der Feldberger Region.

Cover:

Das Cover sieht nach einer tollen Zeichnung aus, welche die Landschaft der Region wiedergibt und so sehr idyllisch und friedlich wirkt. Auch farblich und von der Gestaltung finde ich das Cover sehr gelungen und passend.

Meinung:

Dies ist eine Ansammlung von Gedichten aus dem Feldberger Seeland , dem östlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Buch ist in mehrere Kapitel geteilt, u.a. in Impressionen & Gedanken, Feldberger Sonette und Zeitgedichte. Unter diesen jeweiligen Rubriken findet man dann die entsprechenden Gedichte. Zu Beginn findet man auch ein Inhaltsverzeichnis, welches sehr hilfreich ist, falls man mal ein Gedicht oder etwas sucht.

Die Gedichte sind alle sehr unterschiedlich, auch von der Länge und den Gedanken. Welche sind sehr poetisch, machen nachdenklich und wieder andere sind unterhaltsam und emotional. So gibt es einige die mir sehr gut gefallen haben und die ich auch gleich mehrfach gelesen habe, aber es waren auch durchaus Gedichte dabei, welche mich nicht ganz gepackt haben und mit denen ich weniger anfangen konnte.

Eine wirklich sehr schöne Gedichtsammlung, die inspiriert und teils auch nachdenklich macht und ein toller Vertreib für zwischendurch ist. Sehr unterhaltsam und auch sehr schön von der Auswahl und der Bandbreite der Gedichte. So bekommt man ganz unterschiedliche Eindrücke und Gedanken. Es ist sehr vielschichtig und weist sehr viele bunte Seiten rund um das Seeland auf. Mir hat dieser kleine Gedichtband sehr gut gefallen.

Auch das Format ist sehr praktisch und liegt gut in der Hand. Es eignet sich auch für die Handtasche und für zwischendurch.

Ein toller Gedichteband, der zum Nachdenken anregt und für eine kleine Auszeit sorgt, so dass man abschalten und genießen kann. Kleine Gedichte, die einen Entführen und rund ums Seeland den Leser dahinscheifen lassen.

Fazit:

Entführt mit tollen Gedichten rund ums Seeland den Leser in eine kleine Auszeit.

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Rezensionen von begine:

Dahlien

Die englische Gärtnerin - Rote Dahlien von Martina Sahler


Martina Sahlers Roman „Die englische Gärtnerin – Rote Dahlien“ ist der zweite Teil einer Serie.
Die Botanikerin Charlotte ist eine eigensinnige Frau. Nach ihrer Heirat mit Victor Bromberg hat sie einen großen Garten zu bearbeiten.
Sie ist immer so mit ihren Blumen versessen, das ihr Mann ins Hintertreffen kommt.

Dann verguckt sie sich noch in ihren Gärtner.

Aber durch Victor ist ihre Familie versorgt.
Der Dahliengarten ist ein schönes Bild, aber sie machen aus meiner Erfahrung viel Arbeit.

Ich bin mit Charlottes Charakter nicht so richtig warm geworden, sie ist mir nicht sympathisch..

Martina Sahler hat immer einen flüssigen Schreibstil und sie liest sich gut und unterhaltend.

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Rezensionen von Claudia R:

Wohlfühlkrimi

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod von M. C. Beaton

Klappentext:

Constable Hamish Macbeth schwebt mit der schönen Priscilla auf Wolke sieben. Aber als in deren Tommel Castle Hotel acht hoffnungsfrohe Mitglieder eines Single Clubs einchecken, kehrt für die beiden wieder die Realität ein. Am eigentlich romantisch geplanten Wochenende läuft alles schief, was schief laufen kann.

Der tragische Höhepunkt: Eine Frau wird tot aufgefunden. In ihrem Mund: ein Apfel. Hamish steht vor einem großen Rätsel. Fest steht nur: Auf jeden Fall ein Sündenfall ...

Cover:

Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zu den anderen dieser Reihe. Es wirkt sehr idyllisch und man sieht einen Hirsch auf dessen Geweih ein Apfel aufgespießt ist. Ein wunderschöner Hintergrund mit einer tollen Landschaft verspricht Urlaubsfeeling und tolle Natur. Die verspielte Schriftart und der Titel sowie die verschnörkelten Elemente sind Teil dieser Reihe und ein Erkennungsmerkmal welches sich bei den Covern dieser Reihe wiederfindet.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen. Jedoch hat mir in diesem band ein wenig die Spannung gefehlt.

Dies ist bereits der achte Band der Hamish Macbeth Reihe. Man kann diese jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da dies Fälle in sich abgeschlossen sind. Ich kannte jedoch den Vorgängerband und hatte mich daher schon sehr auf einen weiteren Band dieser Reihe gefreut.

Diesmal geht es um ein Kennenlernwochenende der Partnervermittlung Checkmate, bei dem sich acht alleinstehende Kunden kennenlernen sollen und vermittelt werden sollen. Maria hat dies sehr gut organisiert und auch ihre etwas unsympathische und aufdringliche Mitinhaberin Peta hat sie sich diesmal vom leibe gehalten, da diese im Urlaub sein sollte. Doch leider weit gefehlt. Peta taucht auf und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle noch nicht verraten. Dies sollte jeder am Besten selbst lesen.

Die Charaktere sind alle samt sehr eigensinnig und schräg. Sie sind sehr besonders und das macht dieses Buch aus. Durch diese Ecken und Kanten der Charaktere bekommt die Geschichte ihre Würde und Humor. Leider war es mir an einigen Stellen zu langatmig und teils hat es mir ein wenig an Spannung gefehlt.

Der eigentliche Mord geht unblutig und ruhig voran. Wer es etwas ruhiger mag, kommt hier auf seine Kosten. Ein gediegener Mordfall mit tollen Landschaftsbeschreibungen, zum Genießen. Ein Krimi zum Wohlfühlen. Wer eher auf blutige und gewalttätige Szenen und Krimis steht ist hier falsch, da es sich hier um einen Cosy-Krimi handelt, der mit Humor und Charme aufwarten kann.

Mir hat auch dieser Fall von Hamish Macbeth ganz gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die tollen Beschreibungen und Handlungen haben meinen Geschmack getroffen. Das Vorstellen der Charaktere zu Beginn, waren mir ein wenig viele Informationen, so dass man leicht den Überblick verlor, besser wäre dies, immer mal zwischendurch gewesen, oder mit einer Legende bzw. Namenregister gelöst. Dadurch hatte man jedoch viele Verdächtige wodurch ein wenig mehr Spannung aufkam, auch wenn die Lösung am Ende, so nicht vorhersehbar war, für mich.

Ein sehr unterhaltsamer und leichter Krimi für zwischendurch, der sich leicht so weg liest und neugierig auf weitere Bände dieser Reihe macht.

Fazit:

Ein gediegener Mordfall mit tollen Landschaftsbeschreibungen, zum Genießen. Ein Krimi zum Wohlfühlen.

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Rezensionen von begine:

Getragener Roman

Hotel du Lac von Anita Brookner


Die britische Schriftstellerin Anita Brookner lebte von 1928 bis 2016.
In dieser Auflage des Romans „Hotel du Lac“ gibt es erst eine Einleitung von Elke Heidenreich.

In dem Roman wird das Leben der Protagonistin Edith Hope , die Schriftstellerin war, erzählt. Sie wird von ihren Freundin zum Hotel du Lac geschickt.

Sie ist eine Frau mit Sehnsüchten und mit Visionen.
Die Icherzählerin beobachtet die anderen Personen. Und plaudert über deren Angewohnheiten. Das wird humorvoll gemacht.

Für die englische Version des Roman Hotel du Lac wurde die Autorin mit den Booker Prize ausgezeichnet.
Anita Brookner schreibt stilistisch gut und mit getragener Sprache.

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Rezensionen von Harakiri:

begeistert immer wieder

Ein Wort, um dich zu retten von Musso Guillaume

Der Schriftsteller Nathan Fawles zieht sich nach einem Trauma auf eine Insel zurück. Schon viele wollten sein Geheimnis lüften, aber Fawles lässt niemanden an sich heran. Erst einer Reporterin gelingt es, sich Fawles zu nähern. Gleichzeitig geschieht ein grausamer Mord auf der Insel. Und was dieser in Bewegung bringt, reicht tief in die Vergangenheit zurück.

Ich glaubte immer, Musso zu kennen. Aber er überrascht mich immer wieder. Seine Romane sind nie 08/15, jeder für sich ist anders, aber meistens schön. Dieses Mal wagt sich der Schriftsteller an einen Thriller. Ich hatte das Buch begonnen, mit der Meinung einen neuen Roman zu lesen und dachte schon nach ein paar Seiten „das ist aber schwer vorhersagbar“. Wie sollte ich mich irren! Musso schreibt eine Geschichte, die immer wieder überrascht. Mit jedem Detail das er aufdeckt, dringt er tiefer in die Psyche der Personen vor und bindet den Leser an die Zeilen. Denn zur Seite legen kann man das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt dann aber bis zum Schluss. Und mit dem Epilog ist Musso auch wieder ein kleines Schurkenstückchen gelungen. Ich habe mich sehr darüber amüsiert.
Fazit: sehr lesenswert, spannend und sehr unterhaltsam.

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