Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
Locker flockig
Wie uns die Liebe fand von Stihlé Claire
"Wie uns die Liebe fand" erntführt in das wunderschöne Elsass.
Dort lebt Madam Nan, 92 Jahre alt in dem Dorf Bois-de-Val mit vielen skurillen Einwohnern. Als 40 jährige Witwe hat sie den Lebensmittelladen von ihrem Nachbarn Herrn Boberschramm übernommen und sich dann auch noch in ihn verliebt.
Madam Nan hat ein phänomenales Gedächnis und dies ermöglicht es dem Leser detailreich an dem Leben im Dorf teilzunehmen. Sie hatte es nicht immer leicht in ihrem Leben, aber auch dies erzählt sie als Ich- Erzählerin mit Humor und immer mit einem kleinem Augenzwinkern.
Welche Rolle in dem ganzen Vodoo- Zauber und die Schmetterlinge spielen, ach das sollte jeder Leser für sich elbst herausfinden.
Die Kulinarik kommt in dem Buch auch nicht zu kurz und findet in einem Anhang, in dem sich die Rezepte von Madam Nan wiederfinden einen gelungenen Abschluss.
Wer eine locker, leichte Erzählung gewürzt mit einer Prise Humor mag, wird hier bestens bedient.
Rezensionen von Gudrun7:
hat mir, bis auf das Buchcover, überhaupt nicht gefallen
Strandkorbliebe von Lotte Römer
Das Cover und den Titel finde ich gut gelungen. Da stimmen sowohl die Farben, wie auch die Abbildungen super mit dem Titel überein und machen neugierig auf den Inhalt.
Der Schreibstil konnte mich partout nicht vereinnahmen. Zu Beginn dachte ich noch, dass ich vielleicht etwas Einlesezeit benötige.
Leider hat sich das Ganze jedoch nicht verbessert, sondern ich habe mich durch´s komplette Buch hindurch schwerer und schwerer mit dem Lesen getan. Dies war für mich eher anstrengend als kurzweilig. Bei diesem Genre ist mir schon bewusst, dass es etwas leichter daherkommt und auch zum Abschalten animiert. Aber, hier war es doch zu sehr Kitsch und ohne viel Hintergrund zusammengeschustert.
Der einzige Grund für mich, dieses Buch zu Ende zu lesen, war, dass ich mich mit anderen Lesern darüber ausgetauscht habe und mir selbst eine Meinung dazu bilden und dem Austausch meine Ideen dazu beisteuern wollte.
Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch gelesen, dass mich so enttäuscht hat.
Die Details, die oftmals wenig authentisch rüber gekommen sind, wurden häufig rasant und ohne wesentliche Aufarbeitung ins Geschehen gesetzt. Das Hin und Her ohne Tiefgang war ein weiterer Grund für meine schlechte Bewertung.
Die Charaktere waren stellenweise gut dargestellt, hätten jedoch noch mehr Hintergrund benötigt.
Mein Fazit: hat mir, bis auf das Buchcover, überhaupt nicht gefallen
Rezensionen von Anja:
hatte mir mehr von dem Buch versprochen
V is for Virgin von Kelly Oram
Ich liebe Cinder & Ella. Und nachdem V is for Virgin sogar als einer von Brians Filmen im Buch erwähnt wird, war ich total gespannt auf die Story. Leider konnte sie meine (zu hohen?) Erwartungen nicht erfüllen.
Das Thema an sich ist interessant und die Message wichtig: Niemand sollte unter Druck oder aus Zwang Sex haben, wenn er/ sie noch nicht bereit dafür ist.
Die Umsetzung konnte mich nach einem interessanten Start dann aber nicht überzeugen. Das ganze Thema wird so unglaublich aufgebauscht und kommerzialisiert, dass es für mich am Ende irgendwie die Aussage verfehlt. Vals Absichten mögen zwar gut sein, allerdings verrennt sie sich so in ihrem Projekt, dass sie immer weniger Akzeptanz für diejenigen zeigt, die sich bewusst für einen anderen Lebensstil entscheiden.
Zudem fehlt mir in der Story einfach etwas. Hier hat auch der Klappentext falsche Erwartungen geweckt, denn Kyle spielt nur eine sehr kleine Rolle.
Val wird von ihrem Freund verlassen, nachdem sie ihm erklärt, bis zur Hochzeit mit dem Sex warten zu wollen. In der Schule wird sie verspottet, doch sie erklärt sich mutig der kompletten Schülerschaft und verteidigt ihr Vorhaben. Ihr Statement landet im Netz und schlägt dort große Wellen. Val erkennt, dass sich zwischen vielen dummen Kommentaren gleichgesinnte finden: Mädchen und Jungen, die noch nicht bereit sind, warten wollen, oder bereuen, dass sie sich vom ihrem Partner zum Sex haben drängen lassen…
Und so beschließt Val, auch diesen Mädchen und Jungen zu helfen und ihnen Gehör zu verschaffen.
In der Folge wird sie zur Kultfigur. Die Medien reißen sich um sie. Nicht zuletzt, weil auch ein berühmter Rockstar, ehemaliger Schüler ihrer Schule, das Thema aufgreift. Abgesehen von dem ständigen Streit mit Kyle war mir Vals folgender Weg zu glatt. Ihr Projekt wird immer größer, in der Schule ist sie plötzlich superbeliebt… Auch ein Thema das unglaublich aufgebauscht wird und dadurch unnötig Raum einnimmt.
Was mir fehlt, ist Kyle. Am Anfang treffen die zwei aufeinander. Er belächelt sie, für ihre Einstellung. Sie verteidigt ihre Haltung. Sie streiten. Und dann geht Kyle in meinen Augen unter. Und so bleibt auch die Liebesgeschichte, die der Klappentext verspricht, auf der Strecke. Dabei verhält sich Kyle in den wenigen Szenen oft daneben, gleichzeitig wird aber angedeutet, dass er mehr ist, als sein Rockstar-Image vermuten lässt. Erst der Epilog ermöglicht nochmal einen anderen Blick auf ihn und macht neugierig, wie es weitergeht.
Im Gegensatz zu „Cinder & Ella“ habe ich das Gefühl vermisst, die Geschichte konnte mich nicht berühren.
Fazit
Die Geschichte liest sich super zügig und die Message ist wichtig. Dennoch fehlte mir einfach etwas. Die Handlung kommt nicht wirklich in Fahrt, es plätschert oft vor sich hin. Abgesehen von einer Menge Streit bleiben die Gefühle auf der Strecke. Highschool-Rankings nehmen unglaublich viel Raum ein und Val schießt mit ihrem Handeln oft über das Ziel hinaus. Die ganze Geschichte nimmt oft einen unrealistischen Verlauf, sodass die eigentliche Aussage mit der Zeit verloren geht.
Rezensionen von Gudrun7:
erster Fall von Enna Andersen und sowas von klasse
Enna Andersen und das verschwundene Mädchen von Anna Johannsen
Das Cover und der Titel haben mich, die ich nur "sanfte" Krimilektüre bevorzuge, zu Beginn eher skeptisch an´s Buch gehen lassen. Ich war mir nicht sicher, ob mir dieser Kriminalroman eventuell zu grausam sein könnte. Insofern habe ich mich vorsichtig ans Lesen gemacht.
Jetzt, nachdem ich damit von Anfang bis Ende mit Spannung und großem Interesse unterhalten wurde, sehe ich das Cover und den Titel mit anderen Augen.
Die Abbildungen, die auch eine gute Einbindung im Buch finden, sowie die Farbgebung, die an vergilbtes und zerknittertes Papier erinnern und auch der Titel könnten stimmiger nicht sein. Die Haptik finde ich genauso gelungen wie den Rest.
Der Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mit in den Bann gezogen. Der Spannungsbogen war perfekt und hat mich mit ins Geschehen versetzt und mit ermitteln lassen. Dabei waren die Geschehnisse sehr vielfältig und unvorhersehbar.
Dabei ist es der Autorin auch sehr gut gelungen, nicht nur den Fall gelungen zu erörtern, sondern auch Privatleben der Ermittler mit zu involvieren und damit interessante und vielfältige Nebenschauplätze zu schaffen.
Die dadurch erzielten Emotionen sind abwechslungsreich und vielschichtig.
Die Charaktere haben jeder für sich seinen eigenen Charme mit Ecken und Kanten, die sich gut ergänzen.
Das Lokalkolorit hat mich an Ort und Stelle versetzt.
Nach diesem ersten Fall der Enna Andersen bin ich schon gespannt und neugierig auf weitere Fälle.
Mein Fazit: erster Fall von Enna Andersen und sowas von klasse
Rezensionen von Marie aus E.:
Aufbruch, Selbstfindung,...
flüchtig von Hubert Achleitner
Maria lebt so vor sich hin, im Beruf als Bankmitarbeiterin wird sie bei einer Beförderung übergangen und die große Liebe hat sich im Laufe der Zeit verflüchtigt.
Als sie eher durch Zufall das Handy ihres Mannes überprüft, löst sich ihre innerliche Starre und sie hat genug, sie fährt einfach davon.
Mit Bezügen zur Musik ist der Roman aber trotzdem auch ohne den Bezug gut lesbar, es gibt keinerlei Dominanz diesbezüglich.
Insgesamt ein eher leises Buch, sehr schön zu lesen, aber eben auch wie der Buchtitel schon verspricht: flüchtig.
Wirklich nachhaltig berührt hat mich keines der geschilderten Schicksale, auch zu keinem der Charaktere konnte ich einen Bezug aufbauen.
Die vielen männlichen Nebenfiguren haben mich etwas irritiert, ja, irgendwie hat sich der Kreis schon immer geschlossen, aber so richtig bereichernd für die Handlung empfand ich das nicht.
Insgesamt ein angenehm zu lesender Roman, nicht uninteressant, aber auch nicht so, dass er mir nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
Rezensionen von Marie aus E.:
Ich bin Miezbert...äh Miesbert
Miezbert von Annett Stütze; Britta Vorbach
Miezbert ist eigentlich ein total netter Kater...aber wehe, wenn er Hunger hat!
Das Bilderbuch über Miezbert, der zu Miesbert mutiert, ist hinreißend.
Das arme Kerlchen wird zunehmend schlechter gelaunt, bis irgendwann klar wird, warum. Zum Glück hat er einen tollen Freund, so dass er für künftige Hunger-Attacken gewappnet ist.
Ganz ehrlich: ich habe mich in Miezbert so etwas von wiedererkannt. Auch ich werde unausstehlich, wenn ich Hunger habe. Auch meine Familie hat mich sofort als Miezbert identifiziert.
Neben der für Außenstehenden lustigen Geschichte versteht man nun auch viel besser, dass es sich lohnt hinzusehen, warum jemand so miesepetrig ist.
Und das absolute Highlight sind die Bilder - Miesbert ist so treffend gezeichnet, seine Stimmung ist so wunderbar am Gesichtsausdruck abzulesen - ganz, ganz wunderbar.
Wir lieben das Buch, das übrigens mit Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft produziert wurde und mit lösungsmittelfreier Farbe gedruckt wurde.
Rezensionen von Marie aus E.:
Nicht ganz so lustig wie erwartet, aber dafür schön gruselig
Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3) von Pete Johnson
Die Reihe um den Halbvampir Markus wird mit Gregs Tagebuch verglichen und für Lesemuffel empfohlen.
Wir finden, der Vergleich hinkt - es ist viel mehr Text am Stück zu bewältigen und weniger lustig.
Markus hat es nicht leicht, nicht nur dass er ein Halbvampir ist, nein, seine Eltern wollen unbedingt, dass er seine besonderen Fähigkeiten entdeckt.
Dabei schrecken sie vor nichts zurück, Markus muss sogar einen fürchterlichen Selbsthilfekurs besuchen und dann zu Hause mit seinen Eltern weiter Atemübungen absolvieren. UAAAH!
Während ich das ja witzig fand, konnte die Tochter gar nicht darüber lachen, sie fand die Eltern S U P E R N E R V I G.
Wobei wir das Buch insgesamt gar nicht so witzig fanden, die Vampirjagd war ganz schön gruselig! Wir hatten bei Markus irgendwie das männliche Pendant zu Polly Schlottermotz erwartet, dem war aber gar nicht so.
Die Charaktere waren alle doch sehr seltsam, so ganz warm sind wir nicht damit geworden. Es geht auch schon ganz schön zur Sache, denn die Vampire sind überhaupt keine angenehmen Zeitgenossen, sondern grässliche Blutsauger. Das muss man mögen, trifft aber vermutlich den Geschmack der Zielgruppe (zehn bis dreizehnjährige Jungen).
Während sich meine Begeisterung in Grenzen hielt, hat der Tochter das Buch mit den oben erwähnten Einschränkungen gut gefallen.
Vier Sterne ist ihr Votum. So soll es sein.
Rezensionen von Lesemama:
Die Dreißig-Tage-Dating-Challenge
Thirty von Christina Bradley
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Einen Monat vor ihrem dreißigsten Geburtstag steht Bella vor den Scherben ihres Lebens. Kein Job, kein Mann, keine Zukunft ...
Sie fliegt zu ihrer Freundin nach New York um dort eigentlich ihre Wunden zu lecken, aber ihre Feundin überredet sie innerhalb der dreißig Tage bis zu ihrem dreißigsten Geburtstag noch dreißig Dates zu haben um den EINEN zu finden.
Ein aufregender Trip mit vielen, sonderbaren Dates beginnt ...
Meine Meinung:
Das Cover fand ich jetzt nicht so besonders, der Klappentext jedoch sprach mich sofort an. Ich hätte mir einen witzigen, romantischen Liebesroman erhofft.
Bekommen habe ich eine Geschichte über reine schreckliche Nervensäge, die ihr Leben nicht im Griff hat. Das erste Drittel war ganz schrecklich anstrengend, ich war teilweise echt entsetzt, wie Bella lebte. Party, Alkohol, nichtssagende Knutschereien und immer wieder alkoholgeschwängerte Aussetzen und Gedächtnislücken.
Auf ihrem Datingtrip waren auch einige sehr seltsame Männer dabei, allerdings waren die Mails an Bellas Freundin so lustig geschrieben, dass ich einige Male laut lachen musste.
Alles in allem war es eine nette Unterhaltung mit nicht ganz zufriedenstellendem Ende.
Rezensionen von liesmal:
Schaurig-schön
Der blutige Roman von Josef Váchal
Vor knapp einhundert Jahren hat der Tscheche Josef Váchal das Buch „Der blutige Roman“ verfasst und veröffentlicht. Der Grafiker und Buchdrucker hat selbst den Text gesetzt – damals natürlich noch von Hand – und in einer Auflage von 17 Exemplaren gedruckt. Illustriert wurde das Buch mit zahlreichen Holzschnitten, ebenfalls aus der Hand Váchals.
„Ein gefälschtes Testament, ein Schatz auf Honolulu, ein Werwolf in den Fängen der spanischen Inquisition, und in Prag toben Anarchisten und Gespenster. Das sind nur ein paar der vielen Handlungsstränge dieses auf unzähligen Ebenen spannenden Romans…“, so verspricht es die Buchbeschreibung. Und sie hat nicht zu viel versprochen. Auch macht sie dem als „Schundroman“ angekündigten Buch alle Ehre.
Neben der Hochsprache wird überwiegend in der Volkssprache erzählt. Das war für mich recht gewöhnungsbedürftig und ich habe feststellen müssen, dass dies kein Buch für „nebenbei“ ist. Mit der nötigen Ruhe hatte ich mich in kurzer Zeit daran gewöhnt und bald Gefallen daran gefunden – gerade in Bezug auf die Sprache.
„Was geschieht hier gerade?“ Wird noch wenige Sätze zuvor von Ermordeten geredet, folgt dieser Satz: „Durch die Geäste des Waldes beobachtete die Leichen voll Neugier die Morgensonne.“ - Ein Satz voller Poesie – nur die Leichen sprechen dagegen. Gelacht habe ich über den raffinierten Grafen, der später als Geldfälscher entlarvt wurde, gestaunt über den „gepanschten“ Wein, der so viel Äthanol enthielt, „daß nach seinem Entfachen das Schiff wie ein Strohwisch brannte.“ Und die Jesuiten waren ja wohl mit allen Wassern gewaschen!
Nicht zuletzt durch die Holzschnitte fühlte ich mich in eine andere Zeit versetzt. Besonders gefallen hat mir das Bild von der Flucht mit den Ballonen – bis ich gelesen hatte, woraus sie hergestellt wurden.
Kann man einen „Schundroman“ als Kunst bezeichnen? Ich sage ganz laut „JA“!
Vor allem aber gilt meine Bewunderung Ondrej Cikán, der den Roman ins Deutsche übersetzt, kommentiert und mit einem Nachwort versehen hat – eine großartige Leistung! Ich kann mir vorstellen, dass das eine große Menge an Zeit und Arbeit erfordert hat, und ich spüre die besondere Liebe, die bei einer solchen Aufgabe nicht fehlen darf.
Erschienen ist „Der blutige Roman“ im Verlag Ketos. Das Buch hat einen tollen Einband in passender Farbe ;-). Es liegt gut in der Hand, ist mit zwei Lesebändchen versehen und das Layout ist einfach gelungen.
Komisch: Ich mag keine Krimis oder Thriller, die sehr blutrünstig sind. – Genau das, was ich nicht mag, bietet „Der blutige Roman“, und: Mir gefällt’s!
Gern empfehle ich das Buch weiter.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein sehr persönlicher Fall für die sympathische Ermittlerin
Ostseegruft von Eva Almstädt
Kommissarin Pia Korritki ist erschüttert als sie vom Tod ihrer Freundin aus Kinder- und Jugendtagen erfährt. Erst vor 2 Jahren war sie bei Kirsten Welling´s Hochzeit. Und nun steht sie hier an ihrem Grab. Als ein Unbekannter ans Grab tritt und behauptet, Kirstens Tod sei kein Unfall sondern Mord, weckt das natürlich sofort Pias Interesse.
Ihr Chef gibt ihr zwei Tage um diesen Verdacht zu erhärten.
Eva Almstädt lässt es langsam angehen in ihrem 15. Krimi um die sympathische Kommissarin Pia Korritki und ihrem neuen Fall, der erst noch einer werden muss. Bei ihren Fragen dringt sie tief in das Private ihrer ehemaligen Freundin ein, befragt die Familie, Nachbarn und Dorfbewohner, die Kirsten gekannt haben. Dadurch lerne ich sehr viele Menschen aus ihrem Umfeld kennen, die alle sehr menschlich beschrieben werden, und erfahre, in welchem Verhältnis sie zueinander bzw. zu der Toten stehen. Dadurch fühle ich mich gleich mittendrin in der Geschichte und finde meine ersten Verdächtigen.
Dann wird nicht nur der Fall Kirsten zu einem Mordfall. Ein zufällig unter einem Haus gefundener Toter heizt die Spannung weiter an. Es hat eine Zeit gedauert, bis sich die Fäden zu einem Strang zusammengefügt haben und die Lösung der Fälle endlich greifbar wurde. Bis dahin steigt die Spannung stetig und hält ihr sehr hohes Niveau konstant. Außerdem gibt es einige Wendungen, bei denen meine Verdächtigen schnell wieder aus der Schusslinie waren. Ich habe auch diesmal wieder sehr gut mitfiebern und mit ermitteln können. Letzteres allerdings für mich ohne Erfolg.
Auch das Privatleben der alleinerziehenden Mutter wird wieder thematisiert. Mit ihrem kleinen Sohn Felix gibt es auch diesmal wieder stressige, aber auch sehr schöne Momente. Ich hatte gehofft, dass es einen neuen Mann an ihrer Seite geben würde. Leider nein. Dafür taucht ein alter Bekannter sowohl in ihrem Privat- als auch im Berufsleben auf: Marten Unruh. Wer die anderen Fälle von Pia begleitet hat, der weiß, dass er kein einfacher Mann ist. Also, wer weiß ob oder was da noch alles kommt.
Es geht aber nicht nur ernst und kriminell zu. Humorige Stellen und Passagen lockern die Stimmung immer wieder ein bisserl auf. Das nimmt dem Schrecklichen etwas den Nährboden ohne der Spannung zu schaden.
Auch dies ist wieder ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Ohne viel Blutvergießen, mit guter Recherche- und Polizeiarbeit, Menschen wie Du und ich, einem hohen Maß an Spannung und mit einer Entwicklung, die ich habe nicht vorhersehen können.
Ein sehr persönlicher Fall für Pia Korritki, den ich sehr gerne weiter empfehle.











