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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Manfred Fürst:

Eine Gründerzeitvilla hat viel zu erzählen

Die Villa von Hans Joachim Schädlich

Im Prolog wird Die Villa beschrieben, wie es sich eignete als Untertitel für ein Video einer Immobilienagentur: Eine Gründerzeitvilla. Sie könnte die Geschichte der Familie Kramer von 1931 bis 1950 erzählen. Im Epilog ihr Ende 2007. Beispielhaft für vieles was den Unrechtsstaat DDR überlebt hat und danach plattgemacht wurde.

Das Familienoberhaupt Hans Kramer muss wegen eines Herzklappenfehlers nicht zur Wehrmacht des NS-Unrechtsstaates. Er stirbt jung 1940, die folgenden 10 Jahre ist Elisabeth Kramer das Familienoberhaupt mit vier Kindern.

Der autobiografische Hintergrund scheint offensichtlich, der Roman ist von einer Nüchternheit und besonderen Intimität, die ob der Ereignisse erschaudern lässt.

Jedes einzelne Kapitel eignet sich für eine Zeitzeugenaustellung als Bildunterschrift.

Sofort kommen Erinnerungen an die Film-Trilogie von Regisseur und Autor Edgar Reitz HEIMAT.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Spannender Ausflug in die Camargue

Provenzalischer Stolz von Sophie Bonnet

Den unsympathischen neuen Bürgermeister Marechal haben wir ja schon im sechsten Band kennengelernt. Dieser hat Pierre Durand nun suspendiert - ungerechtfertigt wie alle wissen.

Pierre denkt, es sei allen seinen Freunden egal. Das zieht ihn ziemlich runter. Ein Streit mit Charlotte verbessert seine Laune nicht, der Krach der Rodungsarbeiten erst recht nicht.

Ein Kettenbrief mit religiösen "Verschwörungstheorien", der in Sainte Valérie herum geht, nervt ihn auch. Deshalb ist Pierre froh, ein Hausboot von Saint Giles nach Bézières überführen zu können.

Es wäre recht idyllisch auf dem Boot, wenn nur der blinde Passagier nicht wäre, der sich auf dem Boot versteckt. Pierre merkt schnell, dass der "Gast" etwas von dem Mord, der am Vorabend in der Gegend verübt wurde, mitbekommen hat. Statt Ruhe auf dem Hausboot zu haben, ist Pierre Durand mitten in einem Fall angekommen und offiziell im Polizeiteam dabei. Der Mord könnte sogar mit dem Kettenbrief zu tun haben, einiges weist darauf hin.

Bei seinen Ermittlungen taucht Pierre ein in das Leben von tiefgläubigen, freikirchlichen Gitanos. Ein spannendes Thema, das mir von meinen Flamenco-Zeiten bekannt ist, über das man aber kaum etwas lesen kann. Daher finde ich es toll, dass sich Sophie Bonnet an das Thema herangewagt und es in einen fesselnden Krimi gepackt hat.

Bewundernswert wie die Autorin immer wieder regionale Themen aufspürt und sie für ihre Krimis verwendet. Das gibt der Serie einen noch grösseren regionalen Bezug, mehr Lokalkolorit, als "nur" mit gutem französischem Essen oder die Beschreibungen der jeweils typischen Landschaft.

Diese gibt es natürlich auch in "Provenzalischer Stolz". Durch den Ortswechsel erlebt man die Schönheit der Camargue hautnah mit und man bekommt Lust, dort selbst ein Hausboot zu steuern. Nur auf den blinden Passagier könnte man verzichten!

Während Pierre sich auf seinen neuen Fall, weit ab von Sainte Valérie, einlässt, geht Gisèle, die Sekretärin des Bürgermeisters, einigen Ungereimtheiten, die ihr mit der Suspendierung von Pierre aufgefallen sind, nach. Der Krimi erweist sich somit doppelt spannend!

Fazit: Ein fesselnder sechster Band für Pierre Durand, der durch ein besonderes Thema hervorsticht und ein tolles Lesevergnügen bietet.
5 Punkte.

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Rezensionen von manu63:

Gut geschrieben

Raffael - Das Lächeln der Madonna von Martin Noah

Raffael Das Lächeln der Madonna ist ein Historienroman des Autors Noah Martin der sich mit dem Leben Raffaels befasst. Historisch gut recherchiert wird für den Leser die Welt der Renaissance lebendig mit all ihren Intrigen und Machtspielen. Die damalige Welt der Künstler wird anschaulich dargestellt.

Die Perspektiven der einzelnen Charaktere geben dem Buch Lebendigkeit und lassen den Leser an vielen Gedanken und Sichtweisen teilhaben. Die Erläuterungen zum Entstehen der damaligen Kunstwerke fand ich sehr interessant. Nach und nach ergeben die einzelnen Erzählstränge ein Muster und ich konnte den Zusammenhang erkennen. Dank des umfangreichen Personenverzeichnisses am Anfang des Buches gelang es mir die einzelnen Protagonisten gut auseinander zu halten. Liebhaber von opulenten Erzählungen mit vielen Charakteren werden dieses Buch sicherlich lieben, wer es lieber überschaubarer möchte, sollte ein anderes Buch wählen. Mir persönlich gefällt eine komplexe Geschichte mit unterschiedlichen Charakteren und Erzählsträngen die aufeinander zuführen, daher war das Buch genau richtig für mich.

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Rezensionen von manu63:

Eine Familiengeschichte

Das Erbe der Altendiecks von Hendrik Lambertus

In seiner Uhrmacher-Saga Das Erbe der Altendiecks nimmt der Autor Hendrik Lambertus seine Leserschaft mit auf eine Reise durch mehrere Generationen der Familie Altendieck. Die Geschichte beginnt im Jahr 1766 und endet 1848. Jeder neue Zeitabschnitt bringt eine weitere Generation in die Geschichte hinein.

Dabei springt der Autor gerne viele Jahre vor und beleuchtet wichtige Punkte im Leben der Familie Altendieck bei denen die unterschiedlichsten Charaktere Entscheidungen treffen müssen, die das weitere Leben stark verändern werden. Dabei ist Gesche Altendieck das verbindende Glied über mehrere Generationen hinweg.

Der Schreibstil ist angenehm lesbar, wobei ich mir an manchen Stellen weniger Erklärungen gewünscht hätte und mehr Familiengeschichte. Auch fehlten mir immer wieder ein wenig die Geschichte der Jahre, die übersprungen wurden. Aber hätte der Autor auch diese Jahre noch erzählt wäre das Buch Seitenzahlmäßig explodiert. Die fehlenden Jahre bieten jedoch auch eine gute Möglichkeit diese mit der eigenen Phantasie zu füllen. Historische Anmerkungen und Erläuterungen zum Handwerk des Uhrmachers ergänzen die Geschichte recht gut. Insgesamt ein gut recherchierter Historienroman den ich gerne gelesen habe. Das Glossar am Ende des Buches erklärt eine Fülle von ggfs. nicht so geläufigen Begriffen.

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Rezensionen von Lesemama:

Besondere Freunde brauchen besondere Bücher

Monty, Castor und der Findelfuchs von Harel Maike

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Etienne Belmont de la Forêt, kurz Monty, und sein Freund, der Biber Castor finden im Schnee einen kleinen Fuchs. Das Fuchsbaby will in den Stadtpark, denn dort vermutet er seine Familie. Aber der Weg ist weit und gefährlich. Also gehen Monty, der Waschbär, und Castor, der Biber, mit dem Findelfuchs Foxi los um das Abenteuer gemeinsam zu bestehen
Und was für ein Abentuer das ist .

..

Meine Meinung:

Ein Cover zum Verlieben, total niedlich und doch so einladent.
Die Geschichte ist eine ganz besondere, eine Geschichte über Freundschaft, was man alles erreichen kann, wenn man zusammenhält. Über die Gefahren der Tiere in der großen Stadt, über den verschwundenen Wohnraum der Tiere und immer wieder über die Freundschaft.
Eine ganz besondere Freundschaft verdient auch ein ganz besonderes Buch.

Die Geschichte ist gut zu lesen, sie eignet sich durch die zauberhaften Illustartionen hervorragend zum Vorlesen, aber auch selbst Lesen macht den Kindern Spaß, nicht nur die Kindern.
Ich kann Monty, Castor und der Findelfuchs absolut empfehlen. Ein warmherzige Geschichte über Mut und Freundschaft, großartig erzählt.

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Rezensionen von Nele33:

Komplexes Geschehen

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen ist der 6 Band um den Gerichtsmedziner Leon Ritter. Für mich war es der erste Band der Reihe, was aber nicht von Nachteil war.

Ein vermeintlicher Selbstmord zu dem Leon Ritter gerufen wird: Eine junge Frau ist von einem LKW überrollt worden, nachdem sie von der Autobahnbrücke "gesprungen" ist.

Bei der Obduktion stellt sich heraus, die Frau war vor dem Sturz schon tot, auf grausamste Art zu Tode gefoltert.
Nachdem eine weitere Leiche gefunden wird, ist für Leon Ritter klar, es muss ein Serienmörder unterwegs sein. Der Polizeichef will diese Zusammenhänge nicht sehen und die Fälle ganz schnell als Selbstmord zu den Akten legen. Da erfährt Ritter von einem 6 Jahre zurückliegenden Fall, der auch Parallelen aufweist. Als dann auch noch 2 junge Frauen verschwinden, kann sich auch der Polizeichef den Fakten nicht länger entziehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mir hat der Schreibstil der sehr gut gefallen, es wird von Anfnag an eine hihe Spannung aufgebaut, die auch gehalten wird. Aufgelockert wird diese durch die tollen Beschreibungen der Landschaft und den kulinarischen Excursionen. Die Charaktere der handelnden Personen sind sehr realistisch und lebendig dargestellt. Das Privatleben Leon Ritters wird auch immer wieder eingebracht, nimmt aber nicht zu viel Raum ein. Die Beschreibungen der Tatortbesichtungen und die Obduktionen sind sehr ausführlich und nicht unbedingt Krimi, sondern eher Thriller like, ganz nach meinem Geschmack.
Von mir bekommt der Krimi tolle 5 Lesesterne.

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Rezensionen von Margarete Rosen:

Hinter dem Horizont ist Hoffnung

Hinter dem Horizont von Petra Hillebrand

Wieder überzeugt Petra Hillebrand mit einem kleinen Trostbuch.

Es sind kurze Geschichten und Impulstexte für Abschied, Trauer und Tod.

Kurze Geschichten trösten und lassen auf einen weiteren guten Weg nach dem Verlust hoffen. Kleinen Gedichte potenzieren die Kürze in der Wahrheit. Jedes Wort greift tief und so schafft Petra Hillebrand es mit 20 Worten ein ganzes Trost-Universum zu schaffen.

Diesmal untermalt sie die Texte mit eigenen Zeichnungen, die die Botschaft der Worte sichtbar machen.

Mir gefallen die Geschichten, Gedichte und Zeichnungen sehr gut. Sie eignen sich nicht nur zum Trösten, Trauern und Abschiednehmen sondern auch Alltägliches neu zu überdenken und Veraltetes ziehen zu lassen.

Fazit: Ein kleines feines Buch mit tiefgehenden Texten, tröstenden Gedichten und zarten Zeichnungen. Geeignet für jede Form von Trauer, Abschied und die Hoffnung auf einen weiteren Weg. Das Buch ist sensibel und anrührend.

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Rezensionen von begine:

Der letzte Sommer

Kostbare Tage von Kent Haruf



Kostbare Tage ist der dritte Roman, den ich von dem amerikanischen Schriftsteller Kent Haruf gelesen habe.
Seine Romane spielen alle in der fiktiven Kleinstadt Holt.
In diesem Roman werden viele Themen angesprochen. Als erstes ist es der letzte Sommer des Dad Lewis, der an Krebs erkrankt ist. Seine Frau ist für ihn da, aber sie erleidet einen Schwächeanfall.

Seine Nachbarin hat ihre Enkeltochter aufgenommen, deren Mutter gestorben ist.

Dann ist da noch Reverend Lyle, der bei den Bewohnern aneckt, weil er zu den Benachteiligten hält und darüber predigt.

Kent Haruf besticht mit seiner ruhigen berührenden Sprache. So wie er die Stimmung in der Kleinstadt zeigt, kann man das gut nachvollziehen.
Diese Geschichte hat mich wieder total gefesselt.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Die Wölfe kehren zurück

Verlorenes Vernègues von Cay Rademacher

Das alte Vernègues ist nach einem Erdbeben eine Geisterstadt. Die Menschen haben sich längst eine neue Siedlung gebaut und doch geht von den Ruinen eine geheimnisvolle Faszination aus. Eine Seismologin streift regelmäßig durch die Ruinen, genau wie ein Ufologe, der hier seltsamen Lichterscheinungen nachgeht.

Aber auch Wölfe scheinen in diesen Teil der Provence zurückgekehrt und versetzen Bauern und Schäfer in Schrecken. In einer winterkalten Nacht wird Capitaine Blanc und sein Mitarbeiter Tonon ins alte Vernègues gerufen. Ein Schäfer meldet den Verlust von 12 Schafen, allesamt von einem Wolfsrudel gerissen. Sofort schließen sich die Jäger zusammen, die Wölfe müssen ausgerottet werden. Die schießwütigen Jäger machen Blanc mehr Angst als die Wölfe.

Der Krimi beginnt sehr gemächlich, aber auch stimmungsvoll. Rademacher erzählt viel über die Konflikte von Mensch und Wolf, lässt die Urängste bei den Menschen begreiflich werden. Mit einer Försterin, Madame Hulot, die engagiert für die Tiere eintritt, kommt eine Gegenspielerin ins Spiel. Hulot ist vielleicht sogar ein wenig naiv charakterisiert, wirkt aber gegen das Rudel der alten Männer, die nie ohne Waffe in den Wald gehen und ihr Recht auf die Jagd vehement verteidigen, erfrischend sympathisch. Es dauert lange, bis weit über die Hälfte des Buchs, bis der erste Mord geschieht und Blanc seine Stärken als Ermittler einsetzen kann.

Natürlich fehlt auch nicht ein machtbewußter Bürgermeister, bei dem man sofort an Vetternwirtschaft, wenn nicht gar Korruption denkt und der ständig versucht Blanc Steine in den Weg zu legen. Für ihn zählt allein die nächste Wahl, die er wie gewohnt gewinnen möchte.

Der Krimi ist ein totaler Gegensatz zum letzten, von mir gelesenen Fall Blancs, wo er fast atemlos mit seiner Affäre, der Madame le Juge, durch Arles hetzte. Überhaupt wird das Privatleben von Roger Blanc ein wenig familiärer, seine Tochter ist zu Besuch, er pflegt auch außerhalb allmählich Kontakte. Das seltsam unterkühlte, nur in einer Beziehung leidenschaftliche Verhältnis zu Aveline Vialaron-Allègre nimmt weniger Raum ein, als in früheren Bänden. Was ich durchaus positiv finde, denn ich fand diesen Handlungsstrang ein wenig ausgereizt.

Mir hat der Krimi ganz gut gefallen, er spielt geschickt mit den Urängsten und dem Aberglauben der Menschen, bis es nach einem langen Vorlauf ein sehr schnell zur Auflösung kommt. Ich mag Rademachers Stil und auch die Einbeziehung der Provence in die Handlung. Allerdings war es für mich nicht der beste Band aus der Reihe.

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Rezensionen von KimVi:

Für mich definitiv der bisher beste Band der Reihe!

Düstere Provence von Lagrange Pierre

Der ehemalige Gangsterboss Louis Rey wird nach 25 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Kurz danach werden drei Männer ermordet. Auf den ersten Blick scheint es keine Verbindung zwischen den Taten zu geben. Doch bei dem ehemaligen Commissaire Albin Leclerc schrillen die Alarmglocken. Denn jeder der getöteten Männer hat damals seinen Teil dazu beigetragen, Louis Rey von seinem Thron zu stoßen und ihn ins Gefängnis zu bringen.

Für Albin Leclerc ist klar, dass Rey auf einem Rachefeldzug ist und unbedingt gestoppt werden muss. Deshalb beginnt er sich in die Ermittlungen einzumischen. Die Zeit drängt, denn Albin Leclerc ahnt, dass er selbst ebenfalls auf der Liste des ehemaligen Gangsterbosses steht....

"Düstere Provence" ist mittlerweile der fünfte Fall, den der bereits pensionierte Kommissar, gemeinsam mit seinem Mops Tyson, aus dem Ruhestand verfolgt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat. Um die Weiterentwicklung der Charaktere und die, der privaten Nebenhandlungen zu verfolgen, empfiehlt sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Wobei Leclercs Ermittlungen im Zentrum der Ereignisse stehen. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel ist die Handlung von Anfang an interessant und abwechslungsreich.

Auch in diesem Band versteht es der Autor wieder hervorragend, die sommerliche Provence so lebendig zu beschreiben, dass man beinahe meint, die glühende Hitze selbst zu spüren. Die Charaktere wirken äußerst lebendig. Albin Leclerc hat sich noch nicht verändert. Er ist und bleibt ein Original. Auch in diesem Band gelingt es ihm mühelos, seine ehemaligen Kollegen, durch seine eigenmächtigen Aktionen, an den Rand der Verzweiflung zu treiben. Doch Leclerc wäre nicht er selbst, wenn ihn das auch nur im Ansatz kümmern würde. Gemeinsam mit Mops Tyson bildet er wieder ein unschlagbares Team.

Der aktuelle Fall hat es in sich. Die Spannung ist sofort spürbar und steigert sich im Verlauf der Handlung stetig. Dadurch gerät man bereits früh in den Sog der Ereignisse und mag das Buch nur ungern aus der Hand legen. Das Ganze gipfelt in einem atemberaubenden Finale, das im Hinblick auf Spannung und Nervenkitzel keine Wünsche offen lässt.

Für mich definitiv der bisher beste Band der Reihe!

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