Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Nett im wahrsten Sinne des Wortes...
Mord nach Strich und Faden von Brody Frances
Diesen Krimi habe ich mehrfach begonnen und wieder abgebrochen. Jetzt endlich habe ich mir die Zeit genommen und bis zum Ende gelesen. Und mir fällt als Resümee nichts anderes ein: Der Krimi ist nett.
Der Kern der Handlung ist schnell erzählt: England in den Zwanziger Jahren. Der Chef einer Weberei ist verschwunden, und Kate Shackleton, junge Kriegswitwe, wird gebeten, der Angelegenheit auf den Grund zu gehen.
Doch je weiter Kate mit ihren Nachforschungen kommt, desto rätselhafter verhalten sich die Dorfbewohner, bis sie schließlich selbst in Gefahr gerät.
So weit so gut. Ambiente und historischer Bezug, insbesondere was die Arbeit in einer Weberei zu jener Zeit betrifft, machen den gewissen Reiz des Buches aus. Dennoch fehlt die Spannung, man liest gewissermaßen gemütlich vor sich hin. Mitunter war ich verwirrt, weil viele Personen auftauchen und wieder verschwinden, teils mit Vor-, teils mit Nachnamen genannt, so dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wer wer ist und warum derjenige überhaupt vorkommt, denn eine Rolle spielen viele dieser Akteure nicht wirklich in der Geschichte. Sie wirken oftmals so leblos konstruiert wie Pappfiguren. So geht es mir übrigens auch mit der Hauptperson Kate, für die ich keinerlei Gefühl entwickeln konnte und deren „Ermittlungsarbeit“ ausschließlich darin liegt, mit allen und jedem zu reden.
Fazit: Nett zu lesen, kann man sich aber auch sparen.
Rezensionen von Streiflicht:
Sehr atmosphärisch und spannend
Mord nach Strich und Faden von Brody Frances
Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich schon die Buchreihe von Volker Kutscher sehr mochte, die „Babylon Berlin“ zugrunde liegt. Auch die Filmserie hat mir sehr gut gefallen und Berlin als Stadt finde ich auch sehr spannend – vor allem auch die Geschichte der Stadt. Das Buch spielt 1948, in dem Jahr ist auch meine Mama zur Welt bekommen, das fand ich umso interessanter.
Kommissar Hans-Joachim Stein hat mich von Anfang an begeistert, er ist eine wirklich interessante Romanfigur. Als Engländer verschrien kommt er nach Berlin zurück und sieht seine einstige und neue Heimat mit neuen Augen. Das bietet viel Potenzial für Beobachtungen und Hinweise an den Leser – eine gute Idee der beiden Autoren.
Der Krieg ist gerade erst vorbei, die Stadt liegt noch in Trümmern und die Menschen leiden noch unter den Auswirkungen des Krieges und der Niederlage. Das ist sehr authentisch dargestellt, sodass man als Leser ein gutes Gefühl für die damalige Zeit und die Verhältnisse bekommt. Das Geschehen wirkt gut recherchiert und ist aufgrund des guten Schreibstils auch flüssig und gut verständlich zu lesen. Der Fall ist spannend, die Figuren sind realitätsnah und so, dass man gerne mitfiebert. Gerne möchte ich mehr aus dieser Reihe und von diesem Autorenduo lesen!
Rezensionen von heinoko:
Genüssliche Meucheleien mit treffsicherem Wortwitz
Tot, aber glücklich! von Tatjana Kruse
Aus eigener leidvoller Erfahrung rate ich Ihnen dringend, Tatjana Kruses Bücher keinesfalls in Wartezimmern oder Zugabteilen zu lesen, jedenfalls nicht im Beisein fremder Leute. Außer es ist Ihnen egal, wenn man Sie sorgenvoll anschaut, wenn Sie aus dem Nichts heraus laut prustend auflachen oder vor sich hin giggeln, schmunzelnd den Kopf schütteln oder andere für die Umwelt sehr bedenklich wirkende Reaktionen zeigen.
Denn der kriminellen humorigen Ideenvielfalt einer Tatjana Kruse kann man sich einfach nicht entziehen.
In den „kriminell komischen Storys“ wird gemordet auf Teufel komm raus, und zwar genau von den Menschen, die eigentlich viel zu nett, viel zu unscheinbar, viel zu normal sind, um Böses zu tun. Doch die Autorin entlarvt sie alle. Insbesondere Frauen gilt ihre besondere Aufmerksamkeit. Unfassbar, wie viele schräge Vögel sich in Tatjana Kruses Welt tummeln. Neben dem Ägypten-Fan Trödel-Traugott oder dem Geschäftsführer, der sich der Abfallbeseitigung von zweibeinigen faulen Äpfeln verschrieben hat, oder dem ausschließlich marmeladenbrotessenden Exzentriker aus Bebenhausen findet sich auch der Leiter der Abteilung Wasserstandsvorhersagen gemäß Seeaufgabengesetz § 1 Abs. 9, oder Doris, Mitglied im Freundeskreis der Marienbibliothek und nicht zuletzt Frau Möller, die kein Englisch kann und sich auf Bustour in englischer Sprache befindet, ebenso wie Marlis Möhrle, die mit einer großen Gobelintasche reist und an einer Ziege strickt.
Von Mini-Thriller bis Mini-Satire – Tatjana Kruse wühlt sich genüsslich mit treffsicherem Wortwitz durch alle Genres und haut uns zuletzt noch die unerwartete Pointe um die Ohren. Ich sehe sie direkt vor mir, wie sie da irgendwo sitzt und mit unbandigem Spaß an ihren wunderbaren, unerschöpflichen, abstrusen, schrägen und urkomischen Ideen strickt, während ich als ihre ergebene und geschulte Leserin ins Grübeln komme, ob ich der Nachbarin, die ihre 20 Paar Gummischlappen im Hausflur lüftet, nicht auch…
Rezensionen von Lesemama:
Sommerferien am Meer
Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost von Gina Mayer
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Violet darf zusammen mir ihren Freunden Zack und Zack die Sommerferien bei ihren Großeltern direkt am Meer verbringen.
Allerdings ist die kleine Badebucht am Haus ihrer Großeltern jeden Tag voller Plastikmüll, der von der Sonneninsel angespült wird.
Zusammen machen sich die drei auf die Suche nach den Müllsündern.
Ob da auch ein magischer Blumenzauber helfen kann?
Meine Meinung:
Das Cover ist süß und passt sehr gut zu den anderen Büchern.
Die Geschichte beginnt auch total schön, mit der Vorfreude von Violet ihre Großeltern besser kennenzulernen, Zeit mir Ihnen zu verbringen. Dann kam die Müllszene am Strand. Ein sehr wichtiges Thema, auch der kleine Seehund, der durch unseren Müll ik Gefahr geriet, passte gut.
Ich finde es ja ansich sehe wichtig, dass die folgende Generation, also die Kinder, die das Buch lesen, auf die Problematik mir dem ganzen Plastikmüll aufmerksam gemacht werden, das sie sensibilisiert werden. Aber die Geschichte hatte mir zu wenig Pflanzenmagie. Wenn ich den magischen Blumenladen lese, möchte ich Pflanzenmagie haben, und davon gerne mehr als in dem Buch vorkam.
Ansonsten ist es natürlich eine schöne Geschichte, gut geschrieben, sonst hätte ich nicht zu dem mittlerweile schon elften Band der Reihe gegriffen.
Das Geschehen wird ganz wunderbar durch die Illustrationen unterstützt, sie passen immer sehr gut zu dem, was man gerade liest.
Alles in allem ist Der magische Blumenladen eine total schöne Reihe. Sie eignet sich zum Vorlesen oder selber Lesen für schon erfahrenere LeserInnen. Die Illustrationen sind einfach nur zauberhaft und passen immer. Ich kann die Reihe und auch diesen Band nur empfehlen.
Rezensionen von begine:
Humorvoller Ernst
Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost von Gina Mayer
Der Gepäckträger – Eine Erzählung über die Kunst unbeschwert zu leben von David Rawlings ist ein etwas anderer Roman. Er hat psychologische Aspekte.
In diesem Roman geht es um drei Personen, die ihre Koffer vertauscht haben.
Gilian ist auf dem Weg zu ihrer Schwester, zur Hochzeit ihrer Nichte.
Sie fühlt sich altbacken und meint sie hat es nicht so gut getroffen. Ihre Schwester ist schöner, hat ein schöneres Haus.
Michael ist auf dem Weg, um ein Sportstipendium zu bekommen. Lieber würde er Kunst studieren.
Bei David geht es um den Arbeitsplatz für sich und seine Leute. Er hat noch persönliche Probleme.
Der Gepäckträger ist auch eine ganz ungewöhnliche Persönlichkeit.
Der Autor schreibt spritzig mit Humor aber ernstem Hintergrund. Es ist ein Roman der mich fesselt und zum Nachdenken bringt.
Rezensionen von niknak:
Izara - Die unsterbliche Seele
Izara 4: Verbrannte Erde von Julia Dippel
Inhalt:
Die Hexenkönigin, Mara, ist wieder erweckt worden und niemand außer Lucian ist dazu in der Lage sie zu besiegen. Dieser hat jedoch mit Aris Tod und ihrer, ihm überschriebenen, Seele zu kämpfen und nur noch seine Rache im Kopf. Was passiert jedoch, wenn Aris unsterbliche Essenz überlebt hat, aber sie niemand sehen kann - ausgenommen Tristan, ihr Mörder.
Kann es ein Happy End für Lucian und Ari geben, besonders in Hinblick dessen, dass Mara immer mehr an Macht gewinnt?
Mein Kommentar:
Dies ist der letzte Band einer Tetralogie. Ich bin traurig, dass die Reihe hiermit beendet, da sie mir unheimlich gut gefallen hat. Man sollte unbedingt die vorherigen Teile gelesen haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können.
Der Schreibstil der Autorin hat mir in jedem Teil gut gefunden, aber in diesem hat sie noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Das Buch ist noch viel dramatischer, emotionaler und spannender als alle vorherigen Teile zusammen. Julia Dippel hat bereits im ersten Buch angefangen den Spannungsbogen für diesen letzten Band aufzubauen. Dieser hat sich am Ende mit einem lauten Knall und viel Rauch verabschiedet. Das ist der Autorin unheimlich gut gelungen.
Die Charaktere verändern sich sehr im Laufe der Reihe. Sie durchleben eine unheimliche Charakterentwicklung. Während Ari stärker und auch besonnener wird, wird Lucian aufgeschlossener und zeigt immer mal wieder seine Gefühle auch offen vor anderen Menschen. Mir hat diese Entwicklung unglaublich gut gefallen. Dadurch wirken die Personen im Buch realer und wirklicher.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch. Wenn ich alle Bücher Revue passieren lasse, komme ich zu dem Schluss, dass die Charaktere recht flach wirken, trotz der Entwicklung die sie durchleben. Man hätte den Personen etwas mehr Tiefe verpassen können. Schade.
Die Handlung hält einige Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte, parat. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Es kommt zum abschließenden Showdown zwischen der Hexenkönigin und Lucian und Ari. Diese Actionszenen sind voller Gewalt, aber trotzdem voller Gefühl beschrieben - wirklich sehr gelungen.
Mein Fazit:
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Es ist ein schöner Abschluss einer unglaublichen Reihe. Ein Kritikpunkt sind sicher die etwas flachen Charaktere. Aber in Summe kann ich sagen, ist es eine sehr besondere Reihe, die ich wärmstens empfehlen kann.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Izara - Das unauslöschbare Feuer
Izara 3: Sturmluft von Julia Dippel
Inhalt:
Ari hält Lucian für Tod und verzweifelt schier an der Tatsache ihre große Liebe für immer verloren zu haben. Doch wer ist schuld an dieser Tatsache, denn als Brachion ist Lucian nicht leicht zu töten. Ari hält Lucians Vater, Nemides, für den Schuldigen und bedrängt ihn, ihr die Wahrheit zu sagen.
Nemides, Mitglied des hohen Rates, lässt sich dies nicht gefallen und setzt einen wohlbekannten Brachion auf Aris Tod an. Doch was passiert, wenn totgeglaubte Personen nicht wirklich gestorben sind und die Wahrheit ans Licht kommt?
Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Teil der Reihe. Es ist, meiner Meinung nach, notwendig die vorherigen Bücher zu kennen, da es einen sonst sehr schwer fallen wird, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Die Bücher bauen aufeinander auf und erzählen eine zusammenhängende Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie immer, sehr angenehm, humorvoll und vor allem unheimlich spannend und gefühlvoll. Dieses Buch ist noch viel spannender geschrieben, als die ersten beiden Bücher zusammen. Das Buch hat mich von der ersten Seite gefangen genommen und nicht mehr los gelassen.
Ich finde es unheimlich schön, dass man mit jedem Buch mehr über die Charaktere des Buches erfährt. Im zweiten Band habe ich kritisiert, dass die Charaktere flach sind, dafür dass die Autorin bereits 1000 Seiten zu ihrer Geschichte geschrieben hat. Dies stimmte, ändert sich in diesem Buch aber. Es stört mich auch nicht mehr sehr, da man so unendlich viel über ihre Gefühle und über ihr Wesen erfährt, dass man nicht so viele Informationen über ihre Vergangenheit braucht.
Ari, ist ein unheimlich starker Charakter. Sie entwickelt sich innerhalb der Reihe sehr. Sie wird stärker, taffer, mutiger, reifer und einfach psychisch so viel stärker, als sie am Beginn war. Diese Weiterentwicklung der Charaktere gefällt mir unheimlich gut. Dadurch wirken sie lebendiger und realer. Sie werden auch, meiner Ansicht nach, greifbarer. Die Autorin verleiht ihnen dadurch unheimlich viel Tiefe.
In diesem Buch kommt es zu einem Showdown zwischen Tristan und Ari und Lucian. Dadurch strotzt auch dieses Buch wieder vor Aktion - und Gewaltszenen. Diese sind sehr gut geschrieben und machen das Buch zu einem Teil auch aus.
Das Buch endet in einem unheimlich gemeinen Cliffhanger. Man kann gar nicht anders, als sofort das nächste Buch lesen zu wollen. Gut, dass ich das Buch bereits gekauft habe und gleich mit dem Lesen beginnen kann. :)
Mein Fazit:
Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Ich habe mich noch mehr in diese Reihe verliebt und bin wirklich traurig darüber, dass es nur noch einen weiteren Band gibt. Aber ich freue mich schon riesig darauf, diesen zu lesen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Harakiri:
Ein leiser Abschied
Kostbare Tage von Kent Haruf
Ein weiteres Buch aus der Reihe um die Kleinstadt Holt.
Einige Jahre sind vergangen seit dem letzten Band und „Dad“ Lewis bekommt die Diagnose Krebs. Er hat nur noch wenige Wochen zu leben und verabschiedet sich langsam immer mehr.
Ein Buch der leisen Töne. Schon von der ersten Seite an nimmt man Abschied von Dad.
Und er selbst tut das auch: von seinem Laden, seinen Nachbarn, den Angestellten. Und von Sohn Frank, der nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben will und schon lange fortgegangen ist.
Die Kleinstadt Holt mit ihren Bewohnern ist mir schon sehr ans Herz gewachsen. Jeder kennt jeden und man hat eine gute Nachbarschaft. Doch als Pfarrer Lyle mit seiner Familie die Gemeinde übernimmt, gibt es auf einmal böses Blut. Dies ist der zweite Handlungsstrang in der Geschichte und den fand ich nicht so gelungen. Nur wegen einer Predigt muss der Pfarrer schließlich gehen. Aber gut herausgearbeitet ist hier auch, wie engstirnig doch so eine kleine Stadt im Grunde noch ist.
Außerdem treffen wir auf Alice, deren Mutter gestorben ist und die nun bei ihrer Großmutter aufwächst. Hier hoffe ich auf ein Wiedersehen im nächsten Band.
Fazit: Auch, wenn dieser Band auch zauberhaft geschrieben ist, mich konnte er nicht so überzeugen wie die Vorgängerbücher. Es hat doch eher einen traurigen Unterton, obwohl der Autor zu vermitteln versucht, dass etwas von uns bleibt.
Rezensionen von BarbaraM:
Ein Brotbackbuch mit Herz und ganz viel Seele
Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht von Elisabeth Ruckser
„Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht“ von Elisabeth Ruckser ist 2020 im Löwenzahn-Verlag erschienen und umfasst in der gebunden Ausgabe 216 Seiten.
Allein schon beim Betrachten des Coverbildes läuft einem das Wasser im Munde zusammen und man meint das Brot förmlich riechen zu können und die Kruste knacken zu hören.
Dieses tolle Brotbackbuch macht Lust darauf, einfach loszubacken. Es legt Grundlagen bezüglich des Brotbackens, der benötigen Zutaten und Utensilien, erzählt persönliche Geschichten der Bäckerinnen/Bäuerinnen, die ihre Lieblingsrezepte vorstellen und unterstreicht alles durch wunderschöne Fotos von Sonja Priller.
Das Buch ist untergliedert in zwei große Kapitel:
1. Mehl, Wasser, Salz und Liebe und
2. Die Bäuerinnen und ihre Brotrezepte
Im ersten Teil werden wichtige Grundlagen gelegt. Dies führt vom Getreide, der Hefe und Milchsäurebakterien, dem Brotgewürz, dem Sauerteig und anderen Vorstufen bis hin zum „richtigen“ Kneten, Formen und Wirken des Teiges und letztendlich zum Ofen, der Temperatur, dem Dampf und Kleinigkeiten, die sonst noch hilfreich sind beim Brotbacken.
Der zweite Teil ist dann den Bäuerinnen und ihren Brotrezepten gewidmet. Jede Bäuerin wird zunächst dargestellt und einiges aus ihrem Leben oder von ihrem Hof wird berichtet. Als Leser bekommt man also einen kleinen, schönen Einblick in das Leben und ist gleich mit der jeweiligen Person verbunden. Danach stellt die Bäuerin ihre Lieblingsrezepte vor. Hierbei handelt es sich nicht „nur“ um Brote, nein es gibt auch Rezepte für Brötchen, süßes Brot, Stangen, Tortillafladen und vieles mehr. Die Rezepte umfassen beispielsweise Zutaten wie Zucchini, Feta, Müsli, wilde Kräuter, Balsamico, Brote mit Sauerteig und ohne und auch die Art des verwendeten Getreides ist sehr vielfältig. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass die Rezepte so unterschiedlich und vielfältig sind wie eben auch die Bäuerinnen. Sicherlich lohnt sich jedes einzelne dafür, nachgebacken zu werden.
Die einzelnen Rezepte sind in einer klar verständlichen Sprache verfasst und leicht nachzuvollziehen. Viele Fotos, zum Teil auch Schritt-für-Schritt-Fotografien erleichtern zudem das Gelesene und unterstützen den Leser und zukünftigen Brotbäcker.
Es gibt Rezepte für Anfängern mit einfacheren Rezepten und diese machen Mut, sich an das Brotbacken zu wagen und dann findet man auch Rezepte auf einem höheren Niveau.
In diesem Buch findet sicherlich jeder ein Brotrezept, das zu ihm passt.
Besonders gut hat mir gefallen, dass es zu jedem Rezept einen sogenannten „Backfahrplan“ gibt. Hier kann man als Leser auf einen Blick sehen, wie viel Zeit man für das Vorbereiten und Backen des Brotes benötigt.
Man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht.
Fazit: Das Buch „Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht“ lädt zum Backen und Ausprobieren ein.
Ich persönlich habe jetzt schon einige Rezepte ausprobiert und es war für mich jedes Mal ein tolles und genussreiches Erlebnis. Es war überhaupt nicht schwer und hat mir viel Spaß gemacht! Ich werde sicherlich noch zahlreiche Rezepte aus diesem Buch nachbacken – die Auswahl ist einfach so groß und meine Brotbacklust wurde richtig geweckt.
Rezensionen von Gudrun7:
wundervoll eindrückliches Bild des Geschehens sowie von Land und Leuten
Der Sommer der Islandtöchter von Karin Baldvinsson
Bereits das Cover versetzt einen an Ort und Stelle des Geschehens. Sowohl die Farben, wie auch die Abbildung sind stimmig und verschaffen genau die Atmosphäre, die neugierig auf den Inhalt macht.
Der Schreibstil konnte mich sofort fesseln. Die Aufgliederung mittels unterschiedlicher Orte und den verschiedener Zeiten, die sich immer wieder abwechseln und somit ergänzen, schaffen ein lebhaftes und interessantes Bild.
Der rote Faden zieht sich komplett hindurch und wird auch nie aus den Augen verloren. So kann man sich als Leser einen guten Überblick und ein umfassendes Urteil über das Geschehen und die Hintergründe, sowie Beweggründe machen.
Dabei helfen auch die Darstellungen der Charaktere, denn diese sind einnehmend und dynamisch. Auch hier konnte ich mir einen guten Eindruck davon machen und die Verhaltensweisen hervorragend nachvollziehen.
Das Lokalkolorit ist vortrefflich gelungen. Hier spürt man, dass die Autorin Ahnung davon und einen guten Bezug dazu hat. Auch die Traditionen werden wunderbar erklärt und machen Lust, dorthin zu reisen.
Mein Fazit: wundervoll eindrückliches Bild des Geschehens sowie von Land und Leuten









