Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LadyIceTea:
Gefühlvoll und witzig
Lessons from a One-Night-Stand von Piper Rayne
Holly Radcliffe hätte nie gedacht, dass ihr One-Night-Stand am ersten Tag in der neuen Stadt solche Wellen schlagen würde. Doch ihr kleines Abenteuer mit dem Highschool-Coach Austin Bailey ist nach kürzester Zeit Stadtgespräch. Holly hatte gehofft, dass sie Austin nie wiedersehen würde, aber als Schulleiterin ist sie seine neue Chefin.
Blöd nur, dass ihr verräterisches Herz schneller schlägt, sobald sie ihm begegnet.
Wer die Bücher von Piper Rayne kennt, weiß dass Gefühle und schlagfertige Wortgefechte Hand in Hand gehen. Auch im Auftaktband der neuen Bailey-Reihe kann man sich darauf verlassen. Eine Prise Humor gibt es noch oben drauf.
Lake Starlight ist eine wirklich liebenswürdige Kleinstadt in Alaska. Jeder kennt jeden und alle geben aufeinander Acht. Dass man dabei auch mal im Fokus der Aufmerksamkeit steht, ist doch klar. Das ganze Kleinstadtgefüge wird sehr gut rübergebracht. Ich würde am liebsten selbst in dieses kleine Städtchen ziehen und mit zu dieser Gemeinschaft gehören.
Die Baileys sind eine bunte, chaotische aber unglaublich liebevolle Familie. Austin und Savanna, die die Rollen der Eltern übernommen haben, kümmern sich wirklich toll um ihre sieben Geschwister und den Familienbetrieb. Begleitet von ihrer schlagfertigen und ziemlich witzigen Großmutter. Austin ist eine tolle Hauptfigur. Er ist der perfekte Bookboyfriend und lädt einfach zum träumen ein.
Holly ergänzt das ganze Szenario perfekt. Sie kommt zwar von außen, ist aber so sympathisch, dass auch die Kleinstadtbewohner sie schnell in ihre Herzen schließen. Ebenso vermutlich sämtliche Leser. Holly und Austin zusammen zu erleben ist wirklich schön und bringt die ein oder andere Szene mit sich, die entweder vor Erotik geprickelt oder mich zum auflachen gebracht hat.
Hauptsächlich trägt sich die Geschichte durch tolle Figuren, Gefühl und Humor aber auch Spannung vermisst man nicht. Dabei kommt dieses Buch komplett ohne unnötiges Drama aus.
Ich finde dieses Buch einfach klasse und freue mich schon auf die Fortsetzungen!
Rezensionen von yellowdog:
New York, 1940 und mehr
City of Girls von Elizabeth Gilbert
City of Girls ist ein hochemotionaler Roman. Das Buch ist ganz anders als Elizabeth Gilberts Erfolgsroman Eat Love Pray.
Auffällig die Erzählperspektive. Die Protagonistin Vivian erzählt als 90jähre rückblickend ihr Leben, wie sie 1940 als 19jährige nach New York in die Theaterszene kommt. Sie wirkt als Kostümbildnerin.
Das Leben in dieser Umgebung führt für sie zu einer Befreiung vom Provinzleben und das äußert sich auch an der Teilnahme am wilden Partyleben und vielen Abenteuer.
Was mich irgendwann befremdete war, dass die Geschichte an eine Angela richtet. Aber warum erzählt Vivian ausgerechnet einer Fremden ihr ganzes Leben? Das wird sich erst sehr spät im Buch herausstellen. Die Erzählperspektive, die anfangs so gut funktionierte, leidet teilweise daran, dass es so lange dauerte. Daher war ich froh, das es am Ende doch rund wurde.
Es gibt einen guten Handlungsablauf mit immer wieder packenden Passagen und guten Szenen, bei der die vielen guten Nebenfiguren beitragen. City of Girls ist ein sehr unterhaltsamer Roman.
Rezensionen von Pearl:
Lustig
Ans Vorzelt kommen Geranien dran von Renate Bergmann
Ein Roman für die Lachmuskeln, lustig und ehrlich. Renate eine rüstige Rentnerin von zweiundachtzig Jahren die noch sehr fit ist körperlich als auch geistig. Sie kommt eines Tages auf die Idee mit ihren Freunden Kurt und Ilse die auch Beide über achtzig sind, mit deinem Wohnmobil auf einem Campingplatz Urlaub zu machen.
Auf humorvolle Art schreibt sie im Roman was dort auf dem Stellplatz alles passiert. Sie schreibt über die Nachbarn, den Platzwart, aber auch wie Ilse und Kurt ticken. Manche ihrer Lebenserfahrungen läßt sie in die Handlung einfliesen in ihrer eigenen schreibweise und Auslegungen z. B. Händi, Kojota statt Tojota, Schrosch Kluni, onlein, whotäpp, I Mehl, Skeip, Schmartfon und vieles mehr. Männer mit dem modern Cut Schnitt beschreibt sie als die Geschorenen, mega. Herzerfrischend ihre Zeilen. Einfach ein tolles Lesevergnügen.
Rezensionen von Pearl:
Berührend
Die Frauen von der Purpurküste - Isabelles Geheimnis von Silke Ziegler
Eine bewegende Geschichte auf zwei Zeitebenen über zwei Menschen die der Krieg getrennt hat. Frankreich im zweiten Weltkrieg, Isabelle verliebt sich in einen deutschen Wehrmachtssodatender irgendwann verschwindet und Isabelle schwanger zurückläßt, was er leider nicht erfahren hat. Keiner in dem kleinen Dorf weiß wer der Vater ist und Isabelle muss mit der Verachtung ihrer Familie und den Nachbarn leben.
Ein nicht einfaches Leben. Davon erfährt Amelie in der Gegenwart als sie von ihrer Oma ein Tagebuch bekommt mit der Bitte es zu lesen und ihren Soldaten zu finden, den sie mit über neunzig Jahren noch immer liebt und sie wissen möchte warum er verschwand. Amelie erfährt durch das Tagebuch ein herzzerreißende Geschichte. Auch sie ist in großer Trauer, da sie ihren Mann und ihr Kind durch einen Unfall verloren hat. Eine Geschichte die mitreißt und unter die Haut, sehr gefühlvoll und spannungsgeladen vom der Autorin in Szene gesetzt. Für mich ein Lesegenuss.
Rezensionen von Lesemama:
Schrecklich langatmig und unromantisch
Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben? von Sophia Money-Coutts
Bewertet mit 2 Sternen
Zum Buch:
Polly hat ganz frisch ihren dreißigsten Geburtstag gefeiert, sie ist Jounalistin bei Posh!, einem Royalen KlatschMagazin, und immer noch Single. Sie behauptet, es geht ihr gut.
Als sie für Posh! ein Interview mit einem der begehrtesten Junggesellen des Adels gehen muss und dieser sich sehr an ihr interessiert zeigt, geht es auf einmal drunter und drüber in Pollys Leben .
..
Meine Meinung:
Also, das Cover und der farbige Buchschnitt sind ein Hingucker und dazu ein vielversprechender Klappentext. Es klang genau nach meinem Lieblingslesestoff. Allerdings musste ich mich teilweise echt durch das Buch zwingen. Es ist unglaublich langatmig und ausschweifend, es dauerte bestimmt hundert Seiten, bis Polly endlich auf dem Schloss ankam. Alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, leider auch die ausschweifenden Saufgelage der Protagonistin und ihrer Freunde. Schrecklich, wie man sein Leben so vergeuden kann.
Polly würde mir dadurch nicht sympathischer und auch ihre Mum, die leide ran Krebs erkrankt wurde und dabei ganz nebenbei eine neue Liebe findet konnte das Buch nicht mehr retten. Am Ende ging es so dermaßen schnell und Schlag auf Schlag, als wäre der Autorin klar geworden, dass sie zu viele lose Ende noch verknüpfen muss.
Eine gute Idee würde durch langatmige Belanglosigkeiten im Keim erstickt und ich quälte mich mehr durch die Lektüre als dass ich es genießen konnnte. Auch die kurzen, lustigen Momente konnte die Story nicht mehr retten, so dass ich am Ende nur froh war, das ich endlich durch bin.
Rezensionen von div:
wunderbare Sommerlektüre
Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne
wunderbare Sommerlektüre
Sylt in den 60iger / 70iger-Jahren aus der Sicht eines Kindes, welches auf der Insel lebt. Da die Autorin aus ihrer Sicht erzählt, erhält man hier als Leser einen ganz besonderen Einblick in das Leben auf Sylt in der Vergangenheit.
Die Erzählungen über das Pelzbusiness sind nicht ganz so mein Geschmack, zwar interessant geschrieben mit vielen Informationen, aber eben nicht mein persönliches Interessensgebiet.
Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten, denn die Einblicke in das Leben auf der Insel sind toll.
Das Buch ist mit einem schön flüssigen Schreibstil geschrieben - es lässt sich flüssig lesen.
Schöner Roman, der doch etwas mehr ist, wie eine reine Sommerlektüre über eine heutige Urlaubsinsel.
Rezensionen von Sago:
Hinter dahinter
Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos von Christelle Dabos
Wahrhaft apokalyptisch und weltenumspannend wird es im vierten und letzten Teil der Spiegelreisenden-Saga.
Auch wenn die Autorin stets den Überblick behält und ihre komplex aufgebaute Geschichte zu einem runden Abschluss bringt, hat mir der Charme, den vor allem die ersten beiden Bände aufwiesen, ein wenig gefehlt.
Ophelias animierter Schal, ihr Verlobter und mittlerweile Ehemann Thorn, ein Protagonist, der mich auf fast unvergleichliche Weise sowohl abgestoßen als auch faszinzert hat... All das tritt nun immer mehr in den Hintergrund in Ophelias Kampf gegen den mysteriösen "Anderen", den sie einst auf einer Spiegelreise in ihrer Kindheit befreit hat. Denn die Archen beginnen sich aufzulösen und es droht nichts anderes als der Weltuntergang...
Bis zur finalen Auseinandersetzung muss sich Ophelia erneut auf der Arche Babel behaupten und in einem merkwürdgen Institut für Abweichungen einiges über sich ergehen lassen. Dieser Teil wies nach meinem Empfinden doch einige Längen auf. Die bewunderswerte Fantasie der Autorin brachte dort auch einige Ideen hervor, die für mich persönlich etwas zu kryptisch und nicht anschaulich genug waren. Als zum Schluss des Bandes Ophelias herrlich versponnene Familie noch einmal in den Fokus rückte, wurde mir klar, wie sehr ich solche Szenen vermisst hatte.
Dass das Ende etwas offen gestaltet wurde, ist ein gewagter Schachzug, lässt aber Leser mit Sehnsucht nach einem Happyend sicher enttäuscht zurück. Dennoch glaube ich nicht, dass hier ein Hintertürchen zu einer späteren Fortsetzung offengelassen wurde. Ich bleibe gespannt, mit welchem Werk Christelle Dabos als nächstes überraschen wird.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ich habe mich gerne nach Sylt entführen lassen
Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne
Sylt, wie es in den 70er Jahren noch war. Eine Heimat für die Sylter, wie Susanne Matthiesen, die hier geboren und aufgewachsen ist. Als viele Sylter in den Sommermonaten ihr Schlafzimmer an Touristen vermieteten haben. Als langsam immer mehr Urlauber kamen und sich die Insel langsam immer mehr zur Insel der Reichen und Schönen gewandelt hat.
Auf der für Einheimische nur noch wenig Platz war und ist. Ich erfahre, wie sich die Insel in den Jahren verändert hat. Vorher wertlose Grundstücke wurden zu Bauland und dadurch sehr wertvoll. Luxushotels schossen in den Himmel und Apartmenthäuser aus dem Boden. Und manch vorher „normale“ Gastwirt verdiente plötzlich sehr viel Geld.
Ich lese in vielen kleinen Anekdoten und Geschichten über ihre Kindheit, die sie dort genossen hat. Sie wirft einen Blick zurück, in eine Zeit, die ganz anders war als heute. Aber dieser Blick scheint nicht negativ. Eher melancholisch.
Ich habe mich gerne zurück führen lassen in die 70er Jahre auf eine Insel, die auch ich seit einigen Jahren sehr gerne mag und immer wieder besuche. Susanne Matthiesen hat mich mit ihrem Buch gut unterhalten.
Rezensionen von Nele33:
Gespalten
42 Grad von Wolf Harlander
42 Grad von Wolf Harlander versprch nach dem Klappentext einen spannenden Klima-Thriller.
Es ist Sommer in Deutschland, doch kein gewöhnlicher Sommer. Nachdem sich in den letzten Jahren abzeichnete, dass die Temperaturen in Deutschland von Jahr zu Jahr stiegen geschieht der Supergau: die Flüsse und Seen trocknen aus und die Wasserversorgung der Bevölkerung kann auf Dauer nicht gesichert werden.
Chaoas bricht aus, Menschen verlassen ihre Städte um in Gebiete zu gelangen, in denen noch ein gewissen Maß an trinkfähigem Wasser gewährleistet ist. Gleichzeitig macht IT-Spezialistin Elsa Forsberg von der EU erschreckende Entdeckungen bei ihren Analysen. Sie trifft auf den Hydrologen Julius Denner, der in seinem Bereich ebenfalls auf Ungereimtheiten stößt. Doch die verantwortlichen Politiker geben die wichtigen Informationen nicht an die Bevölkerung weiter.
Der Autor schildert neben dem Polt ausgewählte Einzelschicksale die mit der Wassernot zu kämpfen haben und wie sie damit umgehen. Auch bearbeitet er viele Thmen am Rande mit, wie den kalten Krieg, Ost - West Konflikte und das Verhältnis zu Russland.
Nach dem Klappentext habe ich mir mehr erwartet, leider sind die einzelnen Charaktere nur flach ausgearbeitet und der Erzählstil war mir persönlich zu emotionslos bei diesem hoch brisanten und doch auch emotionalem Thema.
Aus dem Polt hätte man m.E. einiges mehr heraus holen können.
Der Schluss der Geschichte konnte mich auch nicht wirklich überzeugen, so dass ich das Buch nur bedingt empfehlen kann
Rezensionen von yellowdog:
Fortsetzung der Dragon Ninjas-Reihe
Dragon Ninjas, Band 2 - Der Drache des Feuers von Michael Petrowitz
Dragon Ninjas, Band 2: Der Drache des Feuers
Band 2 schließt unmittelbar an „Der Drache der Berge“ an. Es wäre schon besser, Band 1 der Dragon Ninjas gelesen zu haben.
Wieder steht Lian im Mittelpunkt, der auf das Ninja-Internat geht und einige geheime Mächte in sich hat, die er zum Teil noch entdecken muss.
Das ist ein typisches Coming of Age-Element, aber originell verpackt.
Lians Freunde Sui und Pepp sind natürlich auch wieder dabei,
Es ist ein einfallsreicher Plot, konzentriert geschrieben.
Der Text wird unterbrochen von teilweise erhabenen, teilweise frechen Illustrationen von Marek Blaha, die mir ausgezeichnet gefallen.
Eine Stärke des Autors ist der Detailreichtum seiner Beschreibungen, zum Beispiel wie er das Hafenstädtchen Bara-Kuda mit seinen Holzhäusern und anfahrenden Dschunken zeigt.
Die Altersempfehlung erscheint mir zwischen 8 und 12 Jahre passend.
Dieser Teil ist nicht wirklich in sich abgeschlossen. Weiter geht es mit Band 3.










