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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Mein erster Besuch in „Gracewooh Hall“ ist nicht mein letzter – ich komme wieder

Hochzeitsglück auf Gracewood Hall von Sandra Rehle

Endlich ist es soweit - Melinda Miller wird ihren Andrew heiraten. Die Hochzeitsvorbereitungen könnten so entspannt sein, würde nicht dauernd ihre beste Freundin Candice Cliffton alles infrage stellen. Melinda ist fix und fertig und auf Anraten ihrer Mutter besucht sie ein schickes Ayurveda Hotel in der Schweiz um ihren „Hochzeitsglow“ zu bekommen.

Hier öffnet ihr die Geschäftsführerin Marie die Augen, Melinda beginnt zu verstehen, zu sich selbst zurück zu kommen und wird endlich zu der jungen Frau, die Andrew immer in ihr gesehen hat.

„Hochzeit auf Gracewood Hall“ ist schon der vierte Band der „Gracewood-Hall“-Reihe. Trotzdem war ich sofort mitten drin in der Geschichte und hatte nicht den Eindruck, dass ich etwas verpasst habe. In Fußnoten weist die Autorin immer mal wieder auf die Vorgängerbände hin, wenn sich etwas überschneidet.

Melinda kommt am Anfang sehr zickig und überheblich rüber, zeigt aber auch, dass sie sehr verletzlich ist. Seit je her wollte sie zu den höheren Kreisen der Gesellschaft zählen und hat sich von ihrer vermeintlich besten Freundin Candice, die sie im Internat kennengelernt hat, formen lassen. Was allerdings nicht zu ihrem Vorteil war. Anfangs kommt die arrogant wirkende Melinda nur in ganz wenigen Augenblicken mit ihrem wahren, warmen Charakter ins Bild. Nur gut, dass es die lebenserfahrene Marie gibt, die Mindy unter ihre Fittiche nimmt und ihr die Augen öffnet. Ab dann kommt eine sehr sympathische junge Frau ins Spiel. Der Wandel der jungen Frau, die sich selbst verleugnet um anderen zu gefallen, zu beobachten war sehr schön. Auch wenn dazu 2 Wochen viel zu kurz scheinen, hat mich das nicht gestört und ich habe ihr die Wandlung abgenommen. Vor allem die Zweifel an Andrews Liebe haben mich immer wieder gerührt. Andres dagegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen, obwohl er sich anfangs etwas mehr um seine Mindy hätte kümmern können. Er hat eine so liebevolle Art, trägt seine Mel wortwörtlich auf Händen, stellt seine Arbeit zu ihren Gunsten zurück und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Die Geschichte wird von vielen Personen bevölkert, die ihre eigenen Charaktere mit Ecken und Kanten haben, meist aber sehr sympathisch sind.

Sandra Rehle erzählt ihre Geschichte sehr leicht und ich bin schnell in die Welt der Reichen und Schönen abgetaucht. Sie versteht es sehr gut, mir die Stille und Abgeschiedenheit des Ayurveda Hotels nahe zu bringen. Wunderschön fand ich ihre Beschreibungen von Pimrose Cottage, einem kleinen Haus auf dem Land mit riesigem Garten, einer fantastischen Aussicht und einer überbordenden Blütenpracht. Begeistert war ich auch von ihrer Sicht auf Gracewood Hall mit der absolut gelungenen Hochzeit.

Ein wunderbar leichter Sommerroman zum hinein versinken und träumen, den ich verschlungen habe. Jetzt bin ich gespannt, wen ich in den ersten drei Bänden kennenlernen werde. Und vielleicht gibt es ja auch noch eine 5. Geschichte um diesen wunderschönen Landsitz in der Nähe von London.

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Rezensionen von manu63:

Willst Du mitspielen?

Mind Games von Leona Deakin

Mind Games Dieses Spiel wirst Du verlieren ist ein Psychothriller der Autorin Leona Deakin. Als ihre Mutter Lana verschwindet wendet sich die Tochter Jane an Marcus Jameson und Dr. Augusta Bloom. Die beiden finden heraus das Lana an ihrem Geburtstag eine Karte bekommen hat, genauso wie weitere Verschwundene.

Die Suche beginnt und enthüllt nach und nach den Zwecks des Spiels.

Wer nun eine spannende Geschichte über die einzelnen Spieler und das Spiel selber erwartet wird enttäuscht werden. Es geht in erster Linie nicht um das eigentliche Spiel, aber worum es geht erfährt der Leser erst nach und nach. Es ist eher eine Suche nach denjenigen die hinter dem Spiel stehen. Atemberaubende Spannung kann bei mir beim lesen nicht auf, das Buch war aber so aufgebaut das es interessant blieb bis zum Schluss. Der bringt eine nicht ganz überraschende Wendung mit sich und lässt noch weiteren Spielraum für Fortsetzungen der Reihe. Die Charaktere sind eher blass und ich hätte gerne mehr über ihre Hintergründe erfahren.

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Rezensionen von manu63:

Spannend erzählt

Mind Games von Leona Deakin

Lou Parker – Ich habe getötet ist ein Krimi des Autors Mathias Wünsche. Der Privatdetektiv Lou Parker wird von der Enkelin eines Pharmazie-Industriellen engagiert. Der Großvater hat auf dem Sterbebett gestanden aus niedrigen Beweggründen Studienfreunde getötet zu haben, nun soll Parker nach deren Nachkommen suchen.

Was auf den ersten Blick einfach erscheint wird im Laufe der Nachforschungen immer brisanter und bringt Lou in Gefahr.

Lou Parker ist ein Protagonist der schon einiges Ungemach in seinem Leben ertragen musste, davon erfährt der Leser im Laufe der Geschichte mehr. Die Handlung selber wird gut erzählt und die Spannung wird durchweg gut gehalten. Der Schreibstil des Autors ist eingängig und die Charaktere samt Nebenrollen sind gut besetzt. Den Schluss fand ich überraschend und schlüssig auch wenn vorher nichts darauf hingedeutet hat. Obwohl es bereits das dritte Buch über Lou Parker ist konnte ich der Geschichte gut folgen und hatte durch die Erläuterungen zu Lous Vergangenheit an keinem Punkt der Geschichte das Gefühl etwas nicht zu verstehen.

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Rezensionen von Petra:

Liebe auf dem zweiten Blick

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen von Kristina Günak

Der Titel passt sehr gut zum Buch, denn die Liebe kommt nicht immer auf dem ersten Blick sondern manchmal erst auf den zweiten oder dritten. Manchmal auch entsteht erst eine Freundschaft und daraus wird dann Liebe.
Das ist hier auf eine sehr liebevolle nette Art beschrieben.
Die Umstände des Kennenlernens und dann die Weiterentwicklung der Beziehung sind ungewöhnlich und dadurch spannend.

Nicht nur die Hauptfiguren sondern auch alle anderen Menschen würde ich im wirklichen Leben gern kennen lernen und mit ihnen einen Tee oder Kaffee trinken. Alle sind auf ihre Art liebenswert, selbst der alte Grantler.
Es ist schön das ein Liebesroman mal ohne großes Drama oder zickige Nebenbuhlerinnen auskommt.

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Rezensionen von signalhill:

Das Schicksal Südtirols

Ich bleibe hier von Marco Balzano

Das Schicksal Südtirols

Ich habe schon einige Romane über das Schicksal Südtirols und seiner Bewohner in und nach dem 2. Weltkrieg gelesen. Doch dieses entscheidende Kapitel der Region ist vielen nicht bekannt; daher ist Marco Balzanos historischer Roman "Ich bleibe hier" umso wichtiger.

Dabei sind seine Figuren fiktiv, aber der Lauf der Geschichte und das Schicksal der Menschen ist ja historisch, die Versprechungen auf ein besseres Leben im Osten, die Umsiedelung, das Misstrauen der Dagebliebenen und der heimliche Deutschunterricht, der ein Stück Identität der Südtiroler sicherte und doch für die Lehrerinnen so gefährlich war.

Trina hat große Ziele und Träume, bevor die Südtiroler gezwungen werden, entweder auszuwandern oder ihre Identität komplett abzulegen. Ein Stauseeprojekt bringt das ganze Dorf in Gefahr, und was daraus wird, zeigt ja nicht nur das Coverfoto des Romans.

Der Schreibstil ist eher neutral und sachlich, so dass ich noch in der Mitte des Buches dachte, dass noch kaum etwas passiert ist, aber das stimmt natürlich nicht. Es passieren ja schlimme Dinge, aber man kann relativ emotionslos lesen. Ist dies der Schreibstil des Autors, oder soll er gar die Mentalität der Südtiroler widerspiegeln?

Insgesamt ist "Ich bleibe hier" ein wichtiger Roman, der wieder einmal den Focus auf das Schicksal der Südtiroler lenkt. Daran wird man denken, wenn man wieder einmal Urlaub in Südtirol macht.

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Rezensionen von TheUjulala:

Mitreißendes und humorvolles Abenteuer in einer mystischen Welt

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer (Rick Riordan Presents: abenteuerliche Götter-Fantasy ab 12 Jahre) von J. C. Cervantes

Dieses Buch habe ich bei Vorablesen.de mit meinen Wunschpunkten eingelöst. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das Vorwort vom Autor Rick Riordian. Da ich auf der Suche nach einem Buch für meinen 11 jährigen Sohn bin, der die Percy Jackson Reihe als Hörbuch liebt (denn lesen ist leider nicht so sein Ding), hoffe ich vielleicht mit diesem Buch, ihn wieder mehr zum Lesen animieren zu können.

Coverbild
Das Cover ist für ein Jugendbuch typisch gestaltet und gefällt mir sehr gut. In dem gemalten Bild erkennt man im unteren Drittel den Jungen Zane mit seinem Stock in der Hand. Zwischen ihm und einer Gewitterwolke in Form eines Pantherkopfes schießen Blitze hin und her. In der Mitte prangt der Buchtitel in klobig gestalteten Lettern. Im oberen Drittel erkennt man ebenfalls einen katzenähnlichen Tierkopf, dessen Augen einen grün anstarren und das Maul aufgerissen ist. Eine Maya anmutende eckige Zeichnung ist über den Tierkopf gelegt.

Handlung
Zane Obispo lebt mit seiner Mutter in New Mexico in der Wüste, direkt an einem inaktiven Vulkan. Bei einem Abendspaziergang mit seinem Hund Rosie stürzt ein Flugzeug in den Krater und ab dem Zeitpunkt passieren lauter merkwürdige Dinge. Das Gesicht des Bruchpiloten erinnert Zane an einen Dämon aus seinem Mayabuch. Die hübsche Brooks, die er in der Schule kennengelernt hat, ist gar nicht in der Schule bekannt und verwandelt sich vor seinen Augen in einen Falken. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen, als Brooks ihm offenbart, dass der Todesgott Ah-Puch in einem Artefakt im Vulkan eingesperrt ist und Zane ein Teil einer mysteriösen Prophezeiung ist.

Buchlayout / Haptik
Das Buch mit seinen 512 Seiten ist recht dick, zumal die Schriftgröße normal groß ist. Leider ist das für meinen lesefaulen Sohn schon ein Ausschlusskriterium, der fühlt sich dann schon gleich zu Beginn überfordert. Ansonsten ist das Buch schlicht gestaltet. Die 44 Kapitel teilen die vielen Seiten in sehr angenehme kurze Leseabschnitte auf, was wieder ein Vorteil angesichts der Dicke des Buches ist. Die Kapitel werden mit der lateinischen Kapitelnummer und dem entsprechenden Maya-Zahlzeichen eingeführt, was mir gut gefällt.

Idee / Plot
Jeder hat schon in der Schule die römische oder auch griechische Götterwelt durchnehmen müssen. Sie gehören zu unserer Europäischen Kultur. Umso unbekannter aber ist uns die Mayakultur, da es darüber noch so wenig Geschichten gibt. Sie ist uns fremd und das macht sie uns nur noch mystischer. Diese Welt ist viel martialischer und bildgewaltiger. Auch wenn der Plot nicht ganz neu ist: Ein Junge findet heraus, dass er Bestandteil einer Prophezeiung ist, magische Fähigkeiten nutzen kann und etwas ganz besonderes ist - spätestens jetzt werden alle Harry Potter Fans aufhorchen - fand ich die Idee mit der Mayakultur sehr interessant und verspricht ein ein fantasievolles Abenteuer in einem Umfeld, das der westlichen Kultur noch so ungewohnt ist.

Emotionen / Protagonisten
Anfänglich hat Zane so den typischen Looser-Charakter. Mit einem verkürzten Bein wurde er früher in der Schule oft gemobbt und musste deswegen eine Zeit lang zu Hause unterrichtet werden. Sein einziger Freund und treue Begleiterin ist seine dreibeinige Hündin Rosie, die er als halb verhungerter Streuner in der Wüste aufgelesen hat.

Er rutscht ungewollt in das Abenteuer rein und anfangs geht ihm das auch gewaltig gegen den Strich. Aber als er dann Brooks kennenlernt, die zwar eine nervige kleine Besserwisserin ist, handelt er selbstlos, uneigennützig und wird immer mutiger. Er zeigt seinen Freunden sehr viel Mitgefühl und beisst sich durch die Ereignisse durch. Mir hat er sehr gut gefallen und seine bissigen Zwischenkommentare waren sehr lustig.

Brooks war mir anfangs etwas unnahbar. Man hat schnell gemerkt, dass sie doch einige Geheimnisse mit sich rumträgt. Es war nicht ganz klar, auf welcher Seite sie wirklich steht. Trotzdem ist sie immer für Zane da und hilft ihm durch das Abenteuer. Sie wird ihm eine sehr gute Freundin und am Schluss habe ich sie richtig ins Herz geschlossen.

Zanes Onkel Hondo ist zwar so ein großschnäuizger Macho, dem kein Abenteuer gefährlich genug sein kann, der aber trotzdem ziemlich tollpatschig wirkt. Besonders gemocht habe ich aber Jazz, ein Mayariese, der den jungen Abenteurern eine große Hilfe und auch so etwas wie der Ruhepol darstellt, und einfach ein witziger Charakter voller Charme ist.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Einstieg ist sehr flott, und zieht den Leser auch gleich sofort in den Bann. Das ist gut, denn man möchte natürlich wissen, was da los ist, wer Brooks ist und warum sie Zane in den Geheimgang seines Vulkan lockt. Ab dem Zeitpunkt passiert ständig was und der Leser stolpert mit Zane und seinen Freunden von einem spannenden Moment in den nächsten. Es gibt kaum Verschnaufspausen und der Spannungsbogen wird stetig in die Höhe getrieben. Am Ende gibt es natürlich den aufreibenden Höhepunkt, der mit einigen Wendungen für Überraschungen sorgt! Die Handlung ist in diesem Buch abgeschlossen, aber der zweite Band steht schon in den Startlöchern.

Szenerie / Setting
Natürlich funktioniert eine Geschichte um die Mayakultur und Mayagötter am besten in der Gegend, wo die Mayas früher gesiedelt haben: in Mittelamerika. Besonders mitreißend fand ich aber, dass die Autorin die Götter in die Gegenwart transportiert hat und diese zum Beispiel ganz aktuell gekleidet sind. Zane und seine Mitstreiter bleiben aber nicht in New Mexico, die Autorin nimmt uns auch mit in ganz moderne Orte wie zum Beispiel Los Angeles, aber auch in die “Alte Welt” der Mayagötter und erklärt uns so ganz nebenbei die Entstehungsgeschichte nach mayanischer Mythologie der heutigen Welt.

Sprache / Schreibstil
Passend für ein Jugendbuch benutzt die Autorin eine erfrischend jugendliche, freche und humorvolle aber auch sehr abwechslungsreiche Sprache. Wir erleben die Gesichte aus der Perspektive von Zane als Ich-Erzähler im Präteritum. Ich bin besonders begeistert von den vielfältigen und stimmigen Metaphern, die die Geschichte und ihre Figuren wirklich lebendig erscheinen lassen. Cervantes benutzt hin und wieder Fremdwörter, deren Bedeutung und Übersetzung sie wirklich geschickt in den Erzählstrang einflechtet. Sie lässt uns damit in die Mayakultur eintauchen und beschreibt uns die wichtigsten Götter und ein paar Legenden.

FAZIT
Ein mitreißendes Abenteuer von der ersten Seite an, die uns geschickt in die Welt der Mayakultur eintauchen lässt. Absolut humorvoll und kurzweilig mit großem Lesevergnügen trotz einem etwas stereotypischen Grundmuster.

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Rezensionen von begine:

Jugendsünden

Wozu wir fähig sind von El Omari Laila


Von der Autorin Laila El Omari kannte ich bis jetzt nur ihre historischen Romane.

„Wozu wir fähig sind“ ist ein Jugendroman und ihr Stil ist ganz anders. Ich brauchte erst etwas um in die Geschichte hinein zu kommen. Erst nach der Hälfte hatte ich Erkenntnisse bekommen, worum es ging und wie der Zusammenhang war.

Die Personen sind Studenten. Alina und Patrick sind ein Paar . Dann erscheint Alexander und der kommt Alina bekannt vor.
Die Studenten haben so ihre Vergangenheit, die nicht immer astrein waren. Es gibt verschieden spannende Charaktere.
Viele haben ihre eigenen Geschichten.
Auf dem Campus geht es verworren her.

Die Autorin hat sich hier etwas besonders einfallen lassen. Die Idee mit diesem Thema ist interessant.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Pageturner!

Der Fahrer von Andreas Winkelmann

In Hamburg treibt ein Serienmörder ein perfides Spiel. Er entführt junge Frauen, die nachts alleine unterwegs sind und fordert dann die Polizei auf Instagram zu einer Jagd um das Leben der Entführten heraus. Ein Spiel, an dem der Mörder nicht nur die sozialen Medien teilhaben lässt, sondern den Ermittlern immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein scheint.

Das Team um Jens Kerner nimmt die Ermittlungen auf. Nichts und niemand kann jedoch vorhersehen, wo und wie der Täter erneut zuschlagen wird. Die einzige Gemeinsamkeit, die die entführten Frauen hatten, führen zum neuen, vermeintlich sicheren Fahrdienst MyDriver. Doch dann verdichten sich die Hinweise, dass der Serienkiller Kommissar Jens Kerner mit seinen Taten treffen will. In Kerner keimt der Verdacht auf, dass der Täter aus seinem nächsten Umfeld kommen könnte.....



"Der Fahrer" ist nach "Das Haus der Mädchen"  und "Die Lieferung" bereits der dritte Band, in dem Kommissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald gemeinsam ermitteln. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Um die privaten Nebenhandlungen und die Weiterentwicklung der Charaktere zu beobachten, empfiehlt sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Den aktuellen Ermittlungen kann man aber mühelos ohne diese Vorkenntnisse folgen. 



Der Thriller startet rasant. Ohne langatmiges Vorgeplänkel befindet man sich sofort mitten im Geschehen. Andreas Winkelmann versteht es wieder hervorragend, das Interesse an diesem Fall sofort zu wecken und dabei mit den Ängsten der Leser zu spielen. Denn wer hätte kein mulmiges Gefühl, wenn eine zivile Polizeistreife ihre Kontrolle ausgerechnet an einer dunklen und uneinsichtigen Stelle durchführen will und sich dabei äußerst merkwürdig verhält? Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Da diese häufig an spannenden Stellen stoppen und sich dann einem weiteren Handlungsstrang zuwenden, wird von Anfang an ein hohes Tempo angeschlagen, was durchgehend gehalten werden kann. Man fiebert mit, stellt eigene Ermittlungen an und wird förmlich durch das Buch getrieben. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Handlung wirkt keinesfalls vorhersehbar und deshalb bleibt die aufgebaute Spannung bis zum Schluss erhalten. 



Ein durchgehend spannender Thriller, in dem der Autor es wieder hervorragend versteht, mit den Ängsten der Leser zu spielen und diese zu schüren. 

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Rezensionen von goejos:

Sylt hautnah

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

Susanne Matthiessen, eine geborene Sylterin, kommt nach Jahrzehnten wieder auf ihre Insel zurück. Sie schreibt in ihrem Buch über die Erlebnisse ihrer Jugendzeit. Ihr Aufwachsen in einer Welt, in welcher auf Sylt die "große Welt" zu Gast war. Ihre Eltern führten einen Kürschner Betrieb.

In dieser Zeit war der Pelzmantel der Inbegriff der High Society. Alle Großen dieser Zeit waren verrückt nach Pelz. Der Wohlstand kam auf. Im Sommer war auf Sylt jede Kammer mit Fremden besetzt. In diesem Buch wird aber auch deutlich gemacht, dass dieser Boom nicht nur ein Segen für die Insel und ihre Bewohner war. Es wird auch über den Wandel der Insel im Lauf der Jahre interessant berichtet. Viele unbekannte Details aus dem Leben der Stargäste werden verraten. Nicht verraten aber möchte ich die Details, wie die Autorin die Insel im Jahre 2020 sieht. Wie sie die Veränderungen der Landschaft beurteilt. Wie sich die Bewohner der Insel jetzt verhalten. Das Alles müssen sie sich selbst erlesen. Ein wunderbares Buch für Sylt-Kenner, ein ebensolches für Leser, welche Sylt nur den Namen nach kennen. Lassen sie sich überraschen.

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Rezensionen von yellowdog:

Baumeister des Tropical modernism

Ozelot und Friesennerz Roman einer Sylter Kindheit. Gebunden. von Matthiessen Susanne

In dem Buch „Mr.Bawa, I presume“ stellt die bemerkenswerte Fotografin Giovanna Silva das Werk des Architekten Geoffrey Bawa (1919 – 2003) vor. Das ist etwas ganz besonderes und trägt dazu bei, etwas zu bewahren, das teilweise am verschwinden ist. Bawa wirkte ab 1958 in Sri Lanka. Er begründete den Stil der Tropischen Moderne.

Die Texte in diesem Buch sind auf Englisch.
Im ersten Abschnitt sind die Fotos in schwarzweiß, aber im Hauptteil entfalten sich farbige Fotos. Man begibt sich auf einen Spaziergang in Sri Lanka, wenn man den Fotografien der Reihe nach folgt. Da gibt es einiges zu entdecken und zu bestaunen.
Man sieht Bawas Landhaus, Schulen und Hotels, die er in Colombo baute und Teile eines Bahnhofs.
Ich konnte mich kaum sattsehen an diesen Fotos, die die Tropische Moderne ausführlich zeigen.

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