Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Ideale Mischung zwischen Humor und Tiefgang
Spätsommer ist auch noch Sommer von Lindgren Minna
Die Autorin kannte ich bislang nicht. Doch der treffliche Titel zog mich an. Und was soll ich sagen: Das Buch war für mich eine echte Entdeckung. Wunderbar, wie die Autorin mit leichter Hand und einer lächelnden Schreibfeder, dazu in finnischer Freizügigkeit, erzählt von einer Lebenszeit, die - zumindest zeitweilig - gar nicht so lustig ist.
Ulla, 74, pensionierte Zahnärztin, hatte über 10 Jahre ihren ungeliebten Mann Olli rund um die Uhr gepflegt. Ihre erste Tat nach dem Tod von Olli, überhaupt ihre erste Aktivität für sich selbst nach den langen Jahren der Pflege, ist ein Friseurbesuch mit allem Drum und Dran. Im nächsten Schritt nimmt sie Kontakt auf mit ihren alten Freundinnen Hellu und Pike, die sie trotz der jahrelangen Vernachlässigung wieder freudig in ihre Runde aufnehmen. Auf der Suche nach allem, was Spaß macht, wird nichts ausgelassen. Das ruft in den Kindern von Ulla größte Besorgnis hervor, denn „Mamilein“, die Greisin, scheint in deren Augen offensichtlich an fortschreitender seniler Demenz zu leiden…
Der Roman ist ein offenherziges und warmherziges Plädoyer dafür, auch in fortgeschrittenen Jahren das Leben Tag für Tag bewusst zu genießen. Heiter und beschwingt führt uns die Autorin anhand der drei Freundinnen durch deren verschiedene Versuche, alles auszuprobieren, was gefällt oder vielleicht letztlich auch nicht gefällt, wie zum Beispiel die missglückten neuen Augenbrauen, mit denen man aussieht wie Leonid Breshnew. Hauptsache, Schwung kommt ins Leben. Denn die Blessuren, die einem das Leben verpasst hat, gilt es bunt zu bemalen, nicht zu beweinen. Zwar blieb mir beim Lesen des Öfteren das Lachen im Hals stecken, denn hinter aller Vergnüglichkeit werden die Bedrohungen des Alters nicht ausgespart. Doch genau dies macht die Tiefe des Buches aus.
Doris Dörrie sagte einmal: „Humor funktioniert so, als würde man das Fenster aufmachen und es kommt wieder Luft rein.“ So, genau so erfrischend ist dieser wunderbare Roman zu lesen.
Rezensionen von S.:
Renate auf dem Campingplatz
Ans Vorzelt kommen Geranien dran von Renate Bergmann
Denken Se nich, dass Rentner keinen Urlaub brauchen!
Die 82-jährige, vierfach verwitwete Renate Bergmann, möchte Ferien machen. Mit Kurt und Ilse Gläser. In einem schicken Hotel möglichst, aber die Gläsers sind Campingfreunde. Als Kompromiss einigt man sich auf ein Wohnmobil auf einem kleinenCampingplatz am See.
Die Geranien müssen auch mit, die waren schließlich teuer.
Wie gut, dass der brummelige Platzwart ein früherer Schüler von Ilse ist, die Platzordnung verbietet nämlich ziemlich viel. Aber bei Ilse steht er stramm! Trotzdem ist Spaß und Unterhaltung angesagt. Die Mitcamper bieten da so einiges....Herrlich, wie Renate Bergmann alias Torsten Rohde über diese berichtet, sich über eine gewisse Fragwürdigkeit hinsichtlich Kleidung, Anstandsregeln und Trinkgewohnheiten auslässt. Ausser Ilse war wohl keine der Damen auf der Bräuteschule! Aber auch die Ilse erlaubt sich Sachen, also nein. Na ja. Dann kommen auch Kirsten und Stefan samt Familie zu Besuch, langweilig wird es nicht.
Amüsant geschrieben, mit erstaunlichen Lebensweisheiten gespickt, liest sich das Büchlein aus dem Ullstein Verlag unterhaltsam und schnell weg.
Rezensionen von Harakiri:
viel Spannung
Ich bin dein Tod von Inge Löhnig
Tino Dühnfort ist nun bei der Operativen Fallanalyse. Anfangs tut er sich noch schwer, denn diese steht den Ermittlern nur beratend zur Seite. Die Fälle aufklären tut letztlich die Kripo. Allerdings ist Tinos Team sehr gefragt und bald stellt er einen Zusammenhang zwischen den Morden her. Doch wer könnte es auf all diese Personen abgesehen haben? Ein Zufall hilft ihm auf die Sprünge und schließlich überschlagen sich die Ereignisse.
Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Inge Löhnig. Der Spannungsbogen ist sehr hoch und bleibt das ganze Buch über konstant. Durch die Videobotschaft von Lea wird das ganze Buch noch brisanter und persönlicher. Denn was sie mitgemacht hat, das ist wirklich schlimm und von Löhnig super aufbereitet und in eine gute Story verpackt.
Das Thema „Loverboy“ ist nicht neu, aber weitgehend unbekannt und gerade das macht die Lektüre neu und spannend. Auch das Privatleben von Dühnfort hat es wieder in sich. Allerdings fehlte mir Gina ein bisschen in dem Buch und ich hoffe, dass sie bald wieder mehr Raum bekommt.
Fazit: Der Fall ist sehr logisch aufgebaut und es macht sehr viel Spaß, mit Dühnfort dem Täter auf die Spur zu kommen.
Rezensionen von Lealein1906:
Vier Fragen, die dein Leben verändern
Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich von Tessa Randau
Dieses Buch hat nicht viele Seiten, aber das braucht es auch gar nicht. Denn die Autorin findet genau die richtigen Worte, um eine wichtige Botschaft zu überbringen.
Dazu lernen wir eine junge Frau kennen, die versucht Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Doch in letzter Zeit ist ihr das zu viel und sie fühlt sich immer schlechter und unglücklicher.
Eines Tages unternimmt sie einen Ausflug in den Wald. Dabei lernt sie auf einer Bank eine alte Frau kennen, die ihr vier Fragen des Lebens stellen will und ihr verspricht, dass sich dadurch einiges in ihrem Leben ändern wird.
Tatsächlich bringen diese vier Fragen des Leser dazu auch richtig über sein eigenes Leben, über Glück, über was man wirklich tun, und auf was man auch verzichten könnte, nachzudenken. Das hatte richtig Wirkung auf mich. Ich finde es richtig gut, dass das Buch nicht eine Analyse zu diesen vier Fragen ist, sondern einfach anhand eines Schicksals erzählt, wie das wirken kann. So ist man davon richtig gefesselt und hat das Buch im Nu durch. Auch am Schreibstil gibt es nicht auszusetzen.
Ich finde, dass das Buch jedem helfen kann, sein Leben ein stückweit zu verbessern. Deswegen gibt es von mir klare 5 Sterne und eine herzliche Empfehlung.
Rezensionen von Lealein1906:
Klein aber fein
Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich von Tessa Randau
„Der Gepäckträger“ ist ein kleines aber feines Buch, anders kann man es gar nicht sagen. Die Lektüre regt sehr zu Nachdenken darüber an, wie man mit seinem eigenen Gepäck umgeht und bleibt einem noch lange im Gedächtnis. Ich gebe dafür 4 Sterne.
Gillian, David und Michael vertauschen am Flughafen ihre Koffer miteinander.
Alle drei sind aus ganz unterschiedlichen Gründen unterwegs, aber alle drei befinden sich gerade nicht in einer sehr angenehmen Phase ihres Lebens. Gillian vergleicht ihr Leben immerzu mit dem perfekten ihrer Schwester, David droht seinen Job zu verlieren, Michael soll sich für ein Sportstipendium bewerben, dabei interessiert er sich doch viel mehr für Kunst. Um ihre Koffer wieder zu bekommen, müssen sie zu einem Servicepunkt fahren. Doch dort – in ganz speziellen Wartezimmern – müssen sie sich zusammen mit dem geheimnisvollen Gepäckträger auf eine ganz andere Art und Weise mit ihrem Gepäck beschäftigen.
Auch wenn das Buch drei fremde Geschichten erzählt, kann man meiner Meinung nach ganz viel für sich selbst mitnehmen und aus den Situationen lernen. Die drei Charaktere sind alle gut gewählt und schon in kurzer Zeit konnte man sich sehr gut in sie reinversetzen und ihren Charakter kennenlernen. Dabei kann man viele Sorgen gut nachvollziehen. Manchmal – so ging es mir zumindest – habe ich sogar selbst die Situationen falsch bewertet und wurde erst durch den Gepäckträger aufgeklärt. Die Situation mit den verschiedenen Wartezimmern, die wirklich gut und passend konstruiert waren, hat mich sehr in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat man wirklich schnell durch, auch weil man immer wissen will, wer wie mit seinem Gepäck zurecht kommt und wie sich alles entwickelt. Von mir aus hätte das Buch auch gerne noch ein bisschen weitergehen können, um zu sehen, wie die Personen mit ihren „Gepäck-Entscheidungen“ nun in ihrem Leben weiterkommen. Andererseits verstehe ich auch, dass der Autor hier bewusst einen Schlusspunkt gesetzt hat, damit der Rest offen bleibt. Zusammen ergibt das vier Sterne und eine herzliche Leseempfehlung an die, die sich mal wieder mit ihrem eigenen Gepäck beschäftigen wollen. Dazu helfen auch Reflektionsfragen zu verschiedenen Absätzen, die sich noch am Ende des Buches befinden.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wie alles zusammenhängt
Gestorben wird immer von Fröhlich Alexandra
Nach dem Motto „Gestorben wird immer“ steht die 91-jährige Agnes Weisgut in Hamburg immer noch dem Steinmetzbetrieb Weisgut &Söhne vor, den sie vor einigen Jahrzehnten, direkt nach Kriegsende gegründet hatte. Sie fühlt, dass nun auch ihr Ende immer näher kommt und so beauftragt sie ihre Enkelin Birte, alle Familienmitglieder zusammen zu bringen.
Agnes findet, es ist Zeit für die Wahrheit. Aber es ist gar nicht so einfach alle in einen Raum zu bringen. Zwischen einzelnen Familienmitgliedern gärt es gewaltig.
In ihrem Roman erzählt Alexandra Fröhlich die Geschichte dreier Frauen: Agnes, Martha und Birte. Von Agnes Tharau, die es als junges Mädchen zusammen mit ihren Eltern von der Gluckstraße in Königsberg in die tiefste Provinz nach Groß Hubnicken verschlägt; die dort mit einem Mann verheiratet wird, den sie nicht liebt; die von Schwiegermutter und Mann geknechtet wird; 4 Kinder bekommt; wegen des Krieges und ihrer jüdischen Vergangenheit ihre Heimat in Ostpreußen verlassen muss und immer wieder ganz neu anfängt.
Von Martha, ihrer Tochter, die etwas „anders“ ist (warum, erfährt man noch), die ihren Mann und ihre beiden Kinder Birte und Peter sehr früh verlassen und ihre Heimat, die sie in vielen verschiedenen Ländern sucht, bisher nie gefunden hat.
Und von ihrer Enkelin Birte, die ihrer Mutter nie verziehen hat, dass sie sie als sie noch ein Kind war, verlassen hat; die in der Schule gemobbt wird und sich dank ihrer Großmutter zu einer starken jungen Frau entwickelt.
Alexandra Fröhlich hat einen so mitreißenden, bildhaften Erzählstil. Durch den dauernden Wechsel von Zeit und Ort und den Sprüngen zurück in die Vergangenheit baut sich eine Spannung auf, die es mir sehr schwer gemacht hat, Pausen einzulegen. Vor allem die Kapitelenden sind so gewählt, dass immer eine Frage offen bleibt, die ich unbedingt noch geklärt haben wollte.
Die Personen sind sehr bildlich und ausdrucksstark beschrieben und ziemlich bald habe ich ein Bild vor Augen, das sich im Laufe der Geschichte immer weiter stabilisiert. Gerade Agnes ist eine Frau mit so vielen verschiedenen Facetten, dass es, auch wenn sie manchmal etwas rüde und unsympathisch rüber kommt, Spaß macht, sie immer näher kennenzulernen.
Die Geschichte selbst geht unter die Haut. Gerade bei den Geschehnissen auf der Flucht habe ich schlucken müssen. Ich bewundere Agnes, die sich nie hat unterkriegen lassen und die, auch wenn sie irgendwo 5x vorstellig werden musste, eigentlich immer erreicht hat, was sie wollte.
Ein tolles Buch von einer Autorin, die ich bisher nicht kannte und die ich mir nun merken werde. Eine ergreifende, tiefgründige und tragische Familiengeschichte mit Geheimnissen, die hier aufgelöst werden. Absolut lesenswert!
Rezensionen von div:
bewegende Familiengeschichte
Die Frauen von der Purpurküste - Isabelles Geheimnis von Silke Ziegler
bewegende Familiengeschichte
Amelie ist nach einem Unfall in einer hoffnungslosen Situation - sie hat ihre Familie, Sohn und Mann, verloren. Sie entschließst sich, nach Collioure, einem kleinen Ort an der Purpurküste, zu ziehen, um dort im Haus ihrer Oma zu wohnen. Doch sie ist dort nicht alleine, denn ein Journalist ist ebenfalls im Haus eingemietet.
Von ihrer Oma erhält sie deren Tagebuch - das eine spannende Geschichte beinhaltet.
Das Buch beinhaltet eine sehr schön zu lesende Geschichte - es war mir ein Vergnügen und eine gute Unterhaltung. Die Charaktere sind schön skizziert. Der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen. Das ganze Buch ist eine schöne Geschichte um ein paar Stunden "abzutauchen".
Sehr gut hat mir die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit gefallen - das machte das ganze etwas interessanter bzw. spannender beim Lesen.
Rezensionen von Lealein1906:
Reisen ans Meer
Riviera - Der Traum vom Meer von Julia Kröhn
"Riviera - Der Traum vom Meer" ist ein gutes Buch, das jedoch auch langatmige Strecken hat. An viele Charaktere muss man sich erst gewöhnen. Dennoch war es sehr interessant, diese Geschichte zu lesen.
Salome will unbedingt einmal ans Meer, was gelingt, als ihr Vater, der ein Reisebüro besitzt, den italienischen Tourismus in San Remo ausbaut.
Dort kooperiert er mit einem Hotel, sodass die Familien eng verbunden werden. Salome schließt so Frundschaft mit Ornella. Doch zwischen diese Freundschaft sollen sich schwerwiegende Ereignisse drängen.
Das Buch beginnt gut, der Mitteilteil ist jedoch etwas langatmig, und das Ende ist wieder gut, macht Lust auf den zweiten Teil. Wenn im längsten Abschnitt des Buches noch ein bisschen mehr "Action" gewesen wäre, wäre das Buch noch besser geworden. So bleibt es bei drei Sternen, aber ich denke wirklich, dass der zweite Band noch viel mehr Potenzial als der erste hat.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Beschreibungen von den Hotels oder den Orten an den Küsten war sehr lebendig und hat einem die Begebenheiten gut vor Augen geführt. Die Charaktere sind hingegen etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie doch sehr in ihren Verhaltensmustern bleiben. Ich denke, das ist, was in vielen anderen Kritiken mit fehlender Entwicklung gemeint ist. Salome finde ich einen guten Hauptcharakter, weil zumindest ihr Kampfeswillen nie ganz erlicht, auch wenn sie manchmal falsche Entscheidungen trifft. Ornella bleibt mir zu undurchsichtig, sie versteift sich irgendwann nur noch darauf Felix zu halten und bekommt sonst nichts mehr mit. Felix ist für mich ein sehr fragwürdiger Charakter, mit dem ich einfach nie warmgeworden bin. Er sagt, dass er nur auf sich selbst hört und macht am Ende doch alles, wie man es von ihm erwartet.
Trotzdem hat das Buch etwas Besonderes, mit dem Reisebureau und den Urlauben in Italien, später in Frankreich. Deswegen ist es allem in allem doch ein gutes Buch.
Rezensionen von Lealein1906:
Kulinarische Köstlichkeiten aus dem 18. Jahrhundert
Die Köchin von Castamar von Fernando J. Múñez
"Die Köchin von Castamar" hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen und vor allem fand ich es richtig spannend in die kulinarische Welt des 18. Jahrhunderts einzutauchen. Dafür gebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Clara kommt als Hilfköchin nach Castamat, wo ein etwas eigenwilliger Herzog lebt, seit seine Frau ums Leben kam.
Durch einen Zufall wird Clara Chefköchin, was ihr einige Neider einbringt. Aber auch der Herzog steht im Mittelpunkt von perfiden Ränkespielen, von denen er noch nicht einmal etwas ahnt.
Die Welt von Castamar kennenzulernen, hat mir richtig Spaß gemacht und sie ist sehr authentisch beschrieben. Richtig toll fand ich es, die ganzen Gerichte von damals kennenzulernen (auch wenn ich einige eher nicht essen würde). Aber auch die konnte man richtif bildlich vor sich sehen, fast schon riechen und schmecke. Schade, dass nicht auch ein paar Rezepte zum Nachkochen dabei sind.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, die verschiedenen Perspektiven lassen das Geschehen rundum verstehen und machen die Geschichte noch interessanter.
Rezensionen von Claudia R:
Urlaubsstimmung
Träume in Meeresgrün von Miriam Covi
Klappentext:
Wenn dir eine Brise Meeresluft ins Gesicht weht, ist es Zeit, dem Glück eine Chance zu geben
Amelie Ludwig freut sich sehr auf den Familienurlaub im malerischen Nova Scotia. Was gibt es Schöneres, als mehrere Wochen in der wilden Natur zu verbringen, umgeben von kilometerlangen Stränden und kunterbunten Holzhäusern? Der perfekte Ort, um ihr gebrochenes Herz und die Erinnerung an einen schweren Schicksalsschlag für eine Weile zu vergessen.
Doch kaum an der kanadischen Atlantikküste angekommen, begegnet Amelie dem attraktiven Callum, der zusammen mit seinem verrückten Hund alles daran setzt, ihr Herz zu erobern. Amelie zögert: Ist sie schon bereit, sich neu zu verlieben? Als sie ganz überraschend auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie stößt, ist ihr Gefühlschaos perfekt – und Amelie muss sich entscheiden, wo ihr Herz hingehört.
Cover:
Das Cover wirkt maritim, idyllisch und macht so richtige Urlaubsstimmung. Die Farben sind in blau-türkis gehalten und sind sehr stimmig. Man erkennt kleine Details wie Seesterne und ein kleines Boot, sowie ein Tau. Das Thema Meer wird hier sehr gut aufgegriffen.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. es wird alles sehr bildhaft und detailliert dargestellt, so dass man sich fühlt, als wäre man dabei. Es kommt regelrecht Urlaubsstimmung auf, da die Umgebung sehr gut wiedergegeben wird.
Man kann sich sehr gut in Amelie hineinversetzen und erlebt mit ihr diese Geschichte. Aufgrund der Erzählweise aus der Ich-Perspektive werden die Gefühle und Emotionen noch besser transportiert.
Amelie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch und real rüber. Das macht sie sehr nachvollziehbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.
Ein Wohlfülbuch, welches mich sehr gut unterhalten hat und mich mitgenommen hat ans Meer. Man konnte dieses fast spüren und riechen. Urlaubsfeeling direkt nach Hause geliefert. Lesevergnügen pur.
Inhaltlich möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte, denn dies sollte jeder lieber selbst lesen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Gliederung hat mir gut gefallen. Die Seiten verfliegen regelrecht wie im Flug, da sich die Geschichte sehr gut und schnell lesen lässt.
Fazit:
Ein tolles Buch zum Abschalten und Entspannen, es bringt das Meer direkt nach Hause und verbreitet Urlaubsstimmung.










