Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Urlaubsstimmung
Träume in Meeresgrün von Miriam Covi
Klappentext:
Wenn dir eine Brise Meeresluft ins Gesicht weht, ist es Zeit, dem Glück eine Chance zu geben
Amelie Ludwig freut sich sehr auf den Familienurlaub im malerischen Nova Scotia. Was gibt es Schöneres, als mehrere Wochen in der wilden Natur zu verbringen, umgeben von kilometerlangen Stränden und kunterbunten Holzhäusern? Der perfekte Ort, um ihr gebrochenes Herz und die Erinnerung an einen schweren Schicksalsschlag für eine Weile zu vergessen.
Doch kaum an der kanadischen Atlantikküste angekommen, begegnet Amelie dem attraktiven Callum, der zusammen mit seinem verrückten Hund alles daran setzt, ihr Herz zu erobern. Amelie zögert: Ist sie schon bereit, sich neu zu verlieben? Als sie ganz überraschend auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie stößt, ist ihr Gefühlschaos perfekt – und Amelie muss sich entscheiden, wo ihr Herz hingehört.
Cover:
Das Cover wirkt maritim, idyllisch und macht so richtige Urlaubsstimmung. Die Farben sind in blau-türkis gehalten und sind sehr stimmig. Man erkennt kleine Details wie Seesterne und ein kleines Boot, sowie ein Tau. Das Thema Meer wird hier sehr gut aufgegriffen.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. es wird alles sehr bildhaft und detailliert dargestellt, so dass man sich fühlt, als wäre man dabei. Es kommt regelrecht Urlaubsstimmung auf, da die Umgebung sehr gut wiedergegeben wird.
Man kann sich sehr gut in Amelie hineinversetzen und erlebt mit ihr diese Geschichte. Aufgrund der Erzählweise aus der Ich-Perspektive werden die Gefühle und Emotionen noch besser transportiert.
Amelie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch und real rüber. Das macht sie sehr nachvollziehbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.
Ein Wohlfülbuch, welches mich sehr gut unterhalten hat und mich mitgenommen hat ans Meer. Man konnte dieses fast spüren und riechen. Urlaubsfeeling direkt nach Hause geliefert. Lesevergnügen pur.
Inhaltlich möchte ich gar nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte, denn dies sollte jeder lieber selbst lesen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Gliederung hat mir gut gefallen. Die Seiten verfliegen regelrecht wie im Flug, da sich die Geschichte sehr gut und schnell lesen lässt.
Fazit:
Ein tolles Buch zum Abschalten und Entspannen, es bringt das Meer direkt nach Hause und verbreitet Urlaubsstimmung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Hoch interessant und super spannend
Ich bin dein Tod von Inge Löhnig
Anfang Oktober in München. Kommissar Konstantin „Tino“ Dühnfort arbeitet nun beim K16 der Münchner Kriminalpolizei. Er hat die neue Stelle bei der Operativen Fallanalyse OFA angenommen und ist von der 3. in die 4. Etage umgezogen. Richtig angekommen ist er noch nicht. Der erste Fall auf seinem neuen Posten führt ihn nach Passau zum Doppelmord an einem Ehepaar, das mit einer Armbrust erschossen wurde.
Der dortige Chefermittler lehnt die Arbeit mit der OFA ab,; schließt auf einen Raubmord. Dühnfort sieht hier eher eine Hinrichtung. Weitere Morde, bei denen es einen Zusammenhang zu geben scheint, lassen ihn bald auf einen Serienmörder schließen. Lebt hier jemand seine Rachegelüste aus? Und wenn ja, wer und warum?
Auch privat läuft bei Dühnfort gerade nicht alles rund. Seine kleine Tochter Chiara wird im Kindergarten gemobbt. Außerdem hat das Haus in dem sie leben neue Eigentümer bekommen und sie steuern auf eine Luxussanierung zu. Gina will dies mit allen Mitteln verhindern.
Bereits auf der ersten Seite des Prologes, als ich das Vorzimmer zur Hölle betrete, graust´s mir. Wer ist die junge Frau, die dort ihre letzten Worte vor ihrem Tod in einem Handyvideo festhält? Das ganze Video werde ich im Laufe der Ermittlungen noch kennenlernen – und es ist richtig krass. Ich kann den Mörder gut verstehen, dass er hier auf Rache sinnt.
Inge Löhnig beschäftigt sich in diesem Krimi mit Loverboys und ihren Prinzessinnen, die sie von sich abhängig machen und zur Prostitution zwingen. Ein so interessantes Thema, bei dem ich gar nicht wissen und mir auch nicht vorstellen will, dass das jungen Mädchen immer wieder widerfährt. Bei den Tagebucheinträgen hatte ich Gänsehaut und musste immer mal wieder kurz pausieren um das Gelesene zu verarbeiten.
Da ich dieses Tagebuch kenne bzw. häppchenweise immer weiter verfolge, bin ich den Ermittlern hier immer einen oder mehrere Schritte voraus. Und ehrlich – ich habe dem Täter gewünscht, dass er seinen Plan doch noch zu Ende bringen kann.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, egal ob gut oder böse, sind mit Ecken, Kanten und zumeist sehr eigenwilligen Charakteren ausgestattet, sehr gut vorstellbar ausgeführt und kommen glaubwürdig rüber. Wobei ich froh bin, dass ich mit den meisten von ihnen nichts zu tun habe. Bei diesem Fall ist es eine junge Kommissarin, die mich neben Dühnfort durch ihre Ausdauer, ihre Intuition und ihren Willen nicht aufzugeben besonders beeindruckt hat.
An einigen Stellen, die in München spielen, hatten ich wieder dieses Aha-Erlebnis, wenn ich genau wusste, wo ich mich gerade befinde und den Schauplatz genau vor Augen hatte. Das macht für mich das Lesen noch mehr zum Genuss und zum Erlebnis.
Ein äußerst interessantes Thema bei dem ich grauslige Bilder im Kopf hatte, ein spannender, sehr gut nachvollziehbarer Fall und Personen, bei denen ich mir nicht habe vorstellen können, dass sie so sein könnten, wie sie sind. Genau so stelle ich mir einen sehr guten Krimi vor.
Rezensionen von Lealein1906:
Dolce-Vita-Feeling
Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig
„Kann Gelato Sünde sein“ ist mal wieder ein wunderbarer lockerer Sommerroman mit Dolce-Vita-Feeling, der einfach nur viel Spaß beim Lesen macht. Vor allem vereint es wieder zwei unterschiedliche Generationen, die einiges durchmachen müssen. Dafür gibt es sommerliche cinque punti.
Emilias Tochter Julia ist nach Italien zum Studieren gegangen.
Das fällt ihr nicht leicht und zuhause hält sie auch nicht mehr viel. Deswegen macht sie sich kurzerhand auf den Weg nach Kalabrien, um ihre Tochter zu besuchen. Die hat im Moment gar nicht mehr ihr Studium im Kopf, sondern zusammen mit ihrem Freund ein kleines Agriturismo-Hostel eröffnet. Das findet Emilia erstmal gar nicht so lustig. Außerdem gibt es in dem Dorf eine ganz kuriose Regel: das Sterben ist dort verboten, wer Süßes ist, wird schräg angeschaut. Nicht mit Emilie, die das Dorf von ihren Backkünsten überzeugen will und dafür auch bald Anhänger findet.
Ich fand die Geschichte wirklich toll und super geschrieben. Allein schon diese Kuriosität, dass alle ganz gesund leben müssen, um nicht zu sterben. Dazu kommen die herrlichen Torten und der italienische Lebensstil. Auch die Geschichte selbst hat einige Überraschungen in petto. Langweilig ist es auf keiner Seite geworden.
Emilia ist wirklich klasse und ihren Kämpfermut muss man sofort unterstützen. Mit Julia musste ich erst kurz warm werden, aber dann wächst sie einem auch sehr ans Herz. Von den anderen Charakteren haben viele tolle Eigenschaften, die sie ganz individuell machen und so die Geschichte bereichern.
Den Schreibstil von Tessa Hennig mochte ich auch schon vorher und auch dieser hier ist wieder herrlich locker und leicht und lässt einfach sofort die Situationen und die Örtlichkeiten vor dem inneren Auge erstehen. Hinzu kommt das herrliche Tortenthema, wo einem jedes Mal das Wasser im Mund zusammenläuft und man einfach nur in ein Stück Torte beißen will.
Rezensionen von Claudia R:
Regenbogenland
Ein neuer Tag von Tamara Robles
Klappentext:
Der Schmetterling Hopi Hope, das Maskottchen des Kinder- und Jugendhospizes Regenbogenland, wacht eines Morgens an einem besonderen Ort auf. Hier ist alles anders.
Mit Hilfe eines Fuchses entdeckt Hopi die Magie des Regenbogenlands.
Tamara Robles und Dennis Bügüs haben diese Geschichte für das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf geschrieben und illustriert.
Die Provision der beiden aus den Verkäufen geht zu 100% an das Regenbogenland.
Cover:
Das Cover ist bunt und wunderschön gestaltet und macht so auf sich aufmerksam.
Meinung:
Liebevoll und rührend wird hier eine wunderschöne kleine Geschichte erzählt. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und flüssig. Das Büchlein ist zum Vorlesen, Selbstlesen und Zuhören geeignet.
Die Geschichte ist sehr schön gestaltet und berührt. Sie hat einen wichtigen und emotionalen Hintergrund. Hier wird das Thema Tob auf eine sehr liebevolle Art und Weise besprochen und es gibt eine Idee auf das Danach.
Hopi Hope erwacht an einen Ort, an den er sich nicht erinnern kann. Er ist im Regenbogenland, ein wunderschönes Land mit vielen tollen Sachen. Gerade war er noch eine Raupe, nun erwacht als Schmetterling, an diesem ganz besonderen Ort. Dann trifft er auf Fach, der ihn zu kennen scheint und dieser erzählt ihm mehr über dieses Regenbogenland. Es ist wunderschön und liebevoll erklärt. So dass man auf eine wunderschöne Weise mit Kindern auf dieses Thema zu sprechen kommenkann und so auch Mut und Hoffnung geben kann.
Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht verraten. Ein so schönes Buch, sollte auf jeden fall selbst gelesen werden.
Das Thema Tod mit Kindern zu besprechen ist nicht immer leicht, aber dieses Buch bietet die Möglichkeit, auf kindgerechte und liebevolle Weise dieses Thema anzusprechen und eine Möglichkeit den Kindern anzubieten, mit diesem Thema umzugehen.
Nicht nur Kindern, auch Erwachsenen bietet es die Möglichkeit, auf liebevolle Weise mit diesem Thema auseinander zu setzen und das Danach zu besprechen. Das Regenbogenland bietet hierfür eine sehr schöne Möglichkeit.
Das Buch ist liebevoll gestaltet und auch die Illustrationen sind wunderschön und passend. Die kleinen Bilder sind bunt und sehr schön gestaltet und runden die Geschichte sehr gut ab. Nur leider ist die Buchbindung nicht die Beste. Man traut sich kaum, die Seiten umzuschlagen und bereits nach zaghaften Umblättern lösen sich teils die Seiten. Dies finde ich sehr schade, aber vielleicht findet sich ja für diese Problematik eine Lösung, der Geschichte tut dies keinen Abriss.
Die Geschichte ist einfach wundervoll und empfehlenswert. Daher eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Eine wunderschöne und liebevoll gestaltete Geschichte, welche sich Mut macht und Hoffnung gibt.
Rezensionen von Claudia R:
skurril, eigensinnig, humorvoll ... Brumm!
Brumm! von Helmut Barz
Klappentext/Inhalt:
Jedem Menschen wohnt ein Krafttier inne – so lehren uns die Schamanen: Man müsse es nur finden, erwecken und befreien. Doch was, wenn dieses Krafttier ein verspielter, verschlafener, verleckerter, territorialer, dickschädeliger Panda ist, der dein Leben ins Chaos stürzt – und sich beharrlich weigert wieder zu gehen?
Dr.
Urs A. Podini hat seine Lebensträume längst eingetauscht gegen bescheidenen Wohlstand, Eigentumswohnung, Kreativität in homöopathischen Dosen und eine Lebensgefährtin, die ihn eher duldet als liebt.
Doch dann geht ihm eines Tages diese Silbe nicht mehr aus dem Kopf: „Brumm!“ Laut, leise, sanft, schroff, zärtlich, verletzend, wütend, erfreut. Gerufen, gehaucht, geflüstert, gespien, gesäuselt und – gebrummt: »Brumm.«
Als er sich dann auch noch in das Kostüm eines Pandas verliebt, das er im Schaufenster der Boutique »Transitions!« entdeckt, beginnt für ihn eine Achterbahnfahrt durch unsere Zeit: Urs beißt unter anderem einen Finger ab und löst eine Straßenschlacht aus. Er wird angeklagt, freigesprochen und zum ersten offiziell anerkannten menschlichen Panda. Das macht ihn zum Internet-Star und Talkshow-Gast sowie – nolens volens – zum chinesischen Staatsbürger. Er trifft auf Politikerinnen mit Flausch-Fetisch, neugierige Pinguine, musikalische Mufflons, rassistische Seelöwen, verschmuste Kängurus, Franz Schubert verehrende Artgenossen – und sogar auf seine große Liebe.
Aber all das hat seinen Preis: Wenn man etwas nur lang genug behauptet, wird es zum Fakt – das bekommt Urs am eigenen Leibe zu spüren.
„Der flauschigste Roman des Jahres!“
(Diana Schubert, Kunstfell-Kennerin)
„Ein Skandal!“
(Petra Beatrix von Höggemeulher,
Vorsitzende der Nationalen Alternative)
„Mei, mia Bayern kenna natürlich auch andere Methoden,
mit Problembären umzugehen.“
(Hubert Alois Huber, Agrarpolitiker)
Cover:
Das Cover zeigt einen flauschigen Panda in einen Hemd. Es macht einen süßen und zugleich skurrilen Eindruck und man möchte gern wissen, was sich dahinter verbirgt.
Meinung:
Der Schreibstil ist eigensinnig, skurril und humorvoll. Man wird dadurch sehr gut unterhalten. Eine wortgewandte Ausdrucksweise und schräge Charaktere runden hier das Gesamtbild ab.
Es beginnt bereits mit einem witzigen Einstieg und dieser zieht sich durch das ganze Buch.
Dr. Urs Podini ist höchst eigenartig. Nicht nur sein name, auch sein Sprachfehler machen sein Leben nicht gerade leicht. Noch dazu ist es nicht der Typ, der austeilt, sondern eher einsteckt, denn er kann nicht Nein sagen und auch seine Freundin, scheint weniger in ihn verliebt, sondern mehr Spaß daran zu haben, ihn herum zu kommandieren. Dann findet er ein flauschiges Pandakostüm und entdeckt das Tier im Panda .. ähm im Manne.
Die Charaktere sind skurril und teils sehr überzeichnet, was es aber sehr lustig und humorvoll macht. Diese spitze Art und Weise verleiht dem ganzen einen besonderen Charme und einen ganz eigenen Humor.
Urs ist ein besonderer Charakter und es macht Spaß über ihn zu lesen und mehr über seine Entwicklung zu erfahren. Dabei macht es durchaus nachdenklich und reißt einige Dinge sozialkritisch an.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und mir einige lustige Lesestunden bereitet.
Toll fand ich auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel. Denn dies ist gut durchdacht. Auch die kleinen Grafiken zu Beginn eines jeden Kapitels mit den kleinen flauschigen Pandas hat mir sehr gut gefallen und empfand ich als sehr passend.
Einzig das Ende ließ einen ein wenig verwirrt zurück, da dieses doch sehr offen gehalten ist und viel Platz für eigene Kreativität und Auslegungssache lässt. Gleichzeitig lässt es hoffen auf einen weiteren band, auf den ich sehr gespannt bin.
Fazit:
Skurril, eigensinnig und mit sehr viel Humor konnte mich dieses Werk begeistern, zumal es mit seinem sozialkritischen Touch, den Nerv der Zeit trifft.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Das Hauptwerk von Jakob Lorber, "Das Grosse Evangelium Johannes", ist eine echte Neuoffenbarung.
Erinnerungen aus dem Kosmos von Klaus Dietze
Der Autor ist überzeugt: Das Hauptwerk von Jakob Lorber, "Das Grosse Evangelium Johannes", ist höchst glaubwürdig und als solches ein Geschenk der Gottheit an die Menschen. Dieser Einschätzung kann ich voll zustimmen. Allerdings gibt es auch Lorber-Werke von minderer Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.
Rezensionen von KimVi:
Gefühlvoll erzählter Familienroman
Die Stunde der Inseltöchter von Sarah Morgan
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Ed und Tochter Mack führt Lauren ein organisiertes und recht wohlhabendes Leben im Londoner Stadtteil Notting Hill. Alles scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen, wenn man von den Teenager-Launen von Tochter Mack absieht. Doch von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr so, wie es war.
Nach einem schweren Schicksalsschlag muss Lauren, gemeinsam mit Mack, zurück auf die Insel Martha's Vineyard ziehen und bei ihrer Mutter unterkommen. Dort muss sie sich nicht nur ihrer Zukunft stellen, sondern sich zunächst mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.....
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, in denen Lauren, ihre Tochter Mack, ihre Mutter Nancy und ihre Schwester Jenna, die gleichzeitig ihre beste Freundin ist, abwechselnd im Zentrum der Ereignisse stehen. Sarah Morgan gelingt es vom ersten Moment an, eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen, in der man sich sofort wohlfühlt. Dadurch kann man sich ganz auf die unterschiedlichen Hauptprotagonistinnen und ihre Sorgen und Nöte einlassen.
Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen sehr guten Eindruck von den Gedanken und Gefühlen der jeweiligen Hauptakteurin und kann außerdem einschätzen, wie die Charaktere aufeinander wirken und warum das so ist. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass beim Lesen die entsprechenden Bilder dazu entstehen und man ganz ins Geschehen eintauchen kann. Man kann mühelos mit den Charakteren mitfiebern und dabei ihre Sorgen nachvollziehen, sich aber auch mit ihnen freuen. Da das Ganze so einfühlsam erzählt wird, hat man schon bald das Gefühl, selbst zur Familie zu gehören, da einem die unterschiedlichen Frauen schnell ans Herz wachsen.
Im Verlauf der Handlung kommen einige Geheimnisse ans Tageslicht. Schnell wird klar, dass die Frauen miteinander reden und sich öffnen müssen. Es kommt zu einigen überraschenden Wendungen, die gefühlvoll in die Handlung einfließen, dabei aber niemals zu dick aufgetragen oder gar unglaubwürdig wirken. Im Gegenteil, alles wirkt authentisch und genau das macht diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis.
"Die Stunde der Inseltöchter" ist ein wundervoller, zu Herzen gehenden Familienroman, mit Charakteren, die absolut authentisch wirken.
Rezensionen von begine:
Berührend
Ein Garten für Ella von Susanne Lieder
„Ein Garten für Ella“ ist ein zu Herzen gehender Roman von der Schriftstellerin Susanne Lieder.
Die Protagonistin Lisa hat seit vierzig Jahren keinen Kontakt zu ihren Eltern und ihrer Schwester. Sie wollte Musik machen und die Eltern waren dagegen. Mit 19 Jahren bekommt sie ein Kind, das bei der Geburt stirbt.
Gleich danach geht sie nach Kanada und macht Karriere als Jazzsängerin. Die ganze Zeit hat sie keinen Kontakt zu ihren Eltern. So ein Benehmen kann ich gar nicht nachvollziehen.
Überall wo sie einen Garten hat, wird ein Flecken als Ellas Garten angelegt. Jetzt kommt sie ins Alte Land zurück. Gemeinsam mit ihrem Mann kaufen sie ein altes Haus.
Jetzt versucht sie ihre Familie zu finden.
Die Autorin lässt den Leser mit viel Gefühl an der Geschichte teilnehmen.
Es macht Spaß diesen Roman zu lesen.
Rezensionen von rewareni:
Charlotte und ihr Schüttelwein
Tod in Perchtoldsdorf von Christian Schleifer
Eigentlich sollten die Sommerspiele im Heurigenort Perchtoldsdorf für alle ein Vergnügen sein, doch keiner hat damit gerechnet, dass während der Aufführung der Hauptdarsteller plötzlich verstirbt. Gut dass die ehemalige Polizistin Charlotte Nöhrer zur Stelle ist, die zwar als Neu- Winzerin ihren Wein dem Publikum näher bringen wollte, aber so wittert sie schon bald, dass es vielleicht doch Mord sein könnte und sie beginnt zu ,,ermitteln“.
Charlotte wird bald hin und her gerissen zwischen Zweifel, ob die Witwe Renate Obermayer, mit der sie sich ziemlich schnell anfreundet, nicht doch etwas mit dem Mord zu hat und der Hoffnung, dass es doch noch andere Verdächtige gibt. Auch gibt es im elterlichen Betrieb einiges das sie fordert, da ihre Ideen für einen innovativen Weinbaubetrieb nicht bei jedem gut ankommt. Bald schon findet sich Charlotte in einem Gewirr aus Lügen und Betrügen wieder und sie kommt dem Mörder immer näher.
In dem Debütkrimi "Tod in Perchtoldsdorf" von Christian Schleifer wird der Leser entführt in einen ungewöhnlichen Krimi, den der Autor selbst als ,,tragisches Kriminallustspiel in fünf Aufzügen“, bezeichnet. In fünf,,Aufzügen“ wird man nicht nur mit viel Lokalkolorit belohnt, sondern auch mit einer Mischung aus Spannung und Humor. Gewöhnungsbedürftig ist vor allem, dass vor jedem Namen ein Artikel steht. Doch im Laufe der Geschichte fällt das gar nicht mehr auf und ich habe es als eine besondere Note empfunden. Der Humor nimmt einen großen Teil des Krimis ein, der nicht nur handlungstechnisch auftritt, sondern sehr oft auch in den Dialogen, wo es ein Genuss war die Dialekt gefärbten Ausdrücken zu lesen. Der Autor lässt die sympathische Charlotte ,,ermitteln“, wo sie tatkräftig von ihrer Lebensgefährtin Andrea unterstützt wird. Christian Schleifer greift in seinem Roman auch ernste Themen auf, wo es um Erpressung, Eifersucht und auch um Menschen geht, die nicht immer das große Los gezogen haben. Es gibt einige liebenswerte Charaktere, wo vor allem, der Zusammenhalt innerhalb der Familie groß geschrieben wird. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, wo er gerne auch manche Szenen ein wenig in die Länge zieht. Man wird als Leser gut unterhalten, weil man selber auch mit rätseln kann wer der Mörder sein könnte. Ein guter und solider Krimi also, wo man schon gespannt sein darf, wie es mit Charlotte und ihrem kriminalistischen Spürsinn weitergeht.
Rezensionen von yellowdog:
Retrospektive Franz Erhard Walther
Franz Erhard Walther von Kolja Reichert
In der Ausstellung Shifting Perspectives wird das langjährig entstandene, komplexe Werk von Franz Erhard Walther vorgestellt. Es ist nach den Schaffensphasen geordnet.
Die Ausstellung findet zur Zeit im Haus der Kunst in München statt.
In einigen Werken werden die Ausstellungsbesucher einbezogen, z.
B. die Raumelemente und die Körperformen.
Walther hat sich viel mit der Verbindungen zwischen Körper und Objekt beschäftigt.
Es sind letztlich die Menschen, die die Formen aktivieren.
Der letzte Teil des Buches beinhaltet Texte, unter anderen auch ein Gespräch mit dem inzwischen 80jährigen Künstler.
Das Buch schafft es, dem Leser die Ausstellung so gut nahezubringen, wie es einem Buch möglich ist. Mehr geht nur wohl nur, wenn man die Ausstellung selbst besucht.











