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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Gespalten

42 Grad von Wolf Harlander

42 Grad von Wolf Harlander versprch nach dem Klappentext einen spannenden Klima-Thriller.

Es ist Sommer in Deutschland, doch kein gewöhnlicher Sommer. Nachdem sich in den letzten Jahren abzeichnete, dass die Temperaturen in Deutschland von Jahr zu Jahr stiegen geschieht der Supergau: die Flüsse und Seen trocknen aus und die Wasserversorgung der Bevölkerung kann auf Dauer nicht gesichert werden.

Chaoas bricht aus, Menschen verlassen ihre Städte um in Gebiete zu gelangen, in denen noch ein gewissen Maß an trinkfähigem Wasser gewährleistet ist. Gleichzeitig macht IT-Spezialistin Elsa Forsberg von der EU erschreckende Entdeckungen bei ihren Analysen. Sie trifft auf den Hydrologen Julius Denner, der in seinem Bereich ebenfalls auf Ungereimtheiten stößt. Doch die verantwortlichen Politiker geben die wichtigen Informationen nicht an die Bevölkerung weiter.

Der Autor schildert neben dem Polt ausgewählte Einzelschicksale die mit der Wassernot zu kämpfen haben und wie sie damit umgehen. Auch bearbeitet er viele Thmen am Rande mit, wie den kalten Krieg, Ost - West Konflikte und das Verhältnis zu Russland.

Nach dem Klappentext habe ich mir mehr erwartet, leider sind die einzelnen Charaktere nur flach ausgearbeitet und der Erzählstil war mir persönlich zu emotionslos bei diesem hoch brisanten und doch auch emotionalem Thema.
Aus dem Polt hätte man m.E. einiges mehr heraus holen können.
Der Schluss der Geschichte konnte mich auch nicht wirklich überzeugen, so dass ich das Buch nur bedingt empfehlen kann

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Rezensionen von yellowdog:

Fortsetzung der Dragon Ninjas-Reihe

Dragon Ninjas, Band 2 - Der Drache des Feuers von Michael Petrowitz

Dragon Ninjas, Band 2: Der Drache des Feuers

Band 2 schließt unmittelbar an „Der Drache der Berge“ an. Es wäre schon besser, Band 1 der Dragon Ninjas gelesen zu haben.

Wieder steht Lian im Mittelpunkt, der auf das Ninja-Internat geht und einige geheime Mächte in sich hat, die er zum Teil noch entdecken muss.

Das ist ein typisches Coming of Age-Element, aber originell verpackt.

Lians Freunde Sui und Pepp sind natürlich auch wieder dabei,

Es ist ein einfallsreicher Plot, konzentriert geschrieben.
Der Text wird unterbrochen von teilweise erhabenen, teilweise frechen Illustrationen von Marek Blaha, die mir ausgezeichnet gefallen.

Eine Stärke des Autors ist der Detailreichtum seiner Beschreibungen, zum Beispiel wie er das Hafenstädtchen Bara-Kuda mit seinen Holzhäusern und anfahrenden Dschunken zeigt.

Die Altersempfehlung erscheint mir zwischen 8 und 12 Jahre passend.
Dieser Teil ist nicht wirklich in sich abgeschlossen. Weiter geht es mit Band 3.

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Rezensionen von Claudia R:

Nachbarschaftshilfe

Die kleinen Geheimnisse des Herzens von Anderson Celia

Klappentext:

Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe, das Leben und den Wert wahrer Freundschaft
May Rosevere, eine rüstige Dame in gesegnetem Alter, genießt ihren Lebensabend in dem kleinen Dorf Pengelly in Cornwall. Als Emily, die Enkelin ihrer Nachbarin, anreist, um ihr Leben neu zu ordnen, beobachtet May Emilys Bemühungen mit Interesse und Wohlwollen.

Denn seit einem tragischen Vorfall vor ein paar Jahrzehnten, in den die Familien beider Frauen verwickelt waren, fühlt sich die alte Dame Emilys Familie gegenüber schuldig. May würde die Zeit wahnsinnig gerne zurückdrehen. Aber da es für sie selber schwierig ist, ihr Leben umzukrempeln und von vorne anzufangen, beschließt sie, stattdessen Emily zu helfen - wenn auch mit etwas unkonventionellen Methoden ...
"Warmherzig, romantisch und auf die allerbeste Art ein bisschen anders" Katie Fforde
"Ein Juwel von einem Buch" USA Today

Cover:

Das Cover wirkt sehr edel, elegant und wunderschön. Ein kleiner Vogel mit einem Ring im Schnabel auf einem wunderschönen Blütenzweig. In goldener Schrift ist der Titel geschrieben. Die Farben in türkis und zartem rosa sind eher gediegen und passen sehr gut. Ein tolles Cover für einen Roman und sehr passend.

Meinung:

Der Schreibstil ist ruhig, locker und angenehm. Es wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und so kann man sich sehr gut in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen.

May ist bereits 110 Jahre alt und hat die Eigenart sich die Gegenstände anderer zu Eigen zu machen und bezieht daher auf magische Weise ihr Alter. Durch ein "Leih-Oma" Projekt gerät sie mit Julia zusammen und sie verbringen gezwungener Maßen Zeit zusammen und katalogisieren die alten Briefe ihres verstorbenen Mannes. In den Briefen ist immer wider von einem verschwundenen Ring die Rede. Was es wohl damit auf sich hat? Und während May sie einiger Briefe beraubt, um neue Lebensenergie zu erlangen, scheint Julia immer mehr mit Gedächtnislücken kämpfen zu müssen.

Was hinter alledem steckt und was inhaltlich noch so passiert, möchte ich hier lieber nicht zu viel verraten.

Die Geschichte ist sehr schön und liebevoll erzählt. An einigen Stellen gibt es jedoch einige Längen und zieht sich ein wenig. Durch die wundervollen und sehr eigensinnigen Charaktere wird dies aber sehr gut überspielt.

Die Geschichte vereint realitätsnahe Familienschicksale und unerklärliche Phänomene. Auf liebevolle Art und Weise wird hier eine sehr schöne Geschichte erzählt, bei der ein Hauch Magie in der Luft liegt und welche dadurch den Leser gefangen nimmt.

Die Charaktere sind wunderschön gestaltet und waren mir alle sehr sympathisch. Sowohl May, wie auch Julia, Emily und Alex, sowie die anderen konnten mich begeistern und für sich gewinnen. Eine sehr außergewöhnliche und zugleich wunderschöne Geschichte wird hier erzählt.

Der Handlung kann man sehr gut folgen und man hat den Eindruck, als würde man sich in diesem kleinen Städtchen Cornwall befinden. Jedoch fehlt hier ein wenig die Spannung. Die Geschichte wird hauptsächlich durch die Figuren und das Finden des Ringes getragen, sowie den Beziehungen zwischen den Charakteren.

Eine Geschichte über Einsamkeit im Alter, Zusammenhalt der Nachbarschaft, Freundschaft, Erinnerungen gemischt mit einer Prise Magie und Schicksal.

Mir hat dies gut gefallen und mir wurden so einige tolle Lesemomente beschert. Ein wunderschönes Buch für Zwischendurch, mit ruhigen Momenten und zum Abschalten.

Fazit:

Eine Geschichte über Einsamkeit im Alter, Zusammenhalt der Nachbarschaft, Freundschaft, Erinnerungen gemischt mit einer Prise Magie und Schicksal.

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Rezensionen von C. P.:

Märchenhafte Erzählung um eine mutige junge Frau

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1).Bd.1 von Elizabeth Lim

Als Tochter des Schneidermeisters Tamarin träumt Maia davon, die beste Schneiderin des Reiches A'landi zu werden. Leider bleibt den Frauen dieser Gesellschaft diese Möglichkeit verwehrt. Als ihr betagter Vater an den Hof den Kaisers beordert wird, um am Wettbewerb für die neue Stelle des kaiserlichen Hofschneiders anzutreten, sieht Maia ihre Chance und stellt sich als Mann verkleidet den Prüfungen.

Ein gefährliches Spiel, denn sollte sie enttarnt werden, wäre dies Hochverrat am Kaiser - und sie des Todes. Die Konkurrenz ist hart, die Aufgaben schwer und wider Erwarten ist zudem Magie im Spiel. Unerwartete Hilfe bekommt sie von Edan, Magier des Kaisers und auf den ersten Blick ebenso undurchschaubar wie von sich selbst überzeugt. Als sie die drei magischen Kleider einer alten Legende schneidern soll, ist sie jedoch auf seine Hilfe angewiesen - und lernt die menschliche Seite Edans kennen und lieben.

"Werde nicht der Drache, der niemals fliegt." (Zitat Kapitel 14)

Das Reich A'landi ist angelehnt an die alte chinesische Kultur, wobei der Roman wie ein Crossover aus Mulan, Aladdin und einigen weiteren Märchen und Legenden wirkt. Die Ich-Erzählerin Maia ist eine mutige und selbstbewusste junge Frau, deren Familie hinter ihr steht und die mir von Beginn an sympathisch war. Leider ist der Roman, bedingt durch die Erzählperspektive, stark auf Maias Abenteuer sowie auf Edan als späteren Love Interest beschränkt, was mich zunächst weniger störte, insgesamt jedoch die wichtigen Personen am Kaiserhof recht zweidimensional wirken lässt, da man kaum etwas über sie erfährt.
Maias Abenteuer, denen sie sich stellen muss, sind von der Idee her wunderschön, jedoch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass es sich die Autorin stellenweise zu leicht machte und über Probleme einfach hinwegschrieb oder diese mit Magie löste. Dadurch lief es mir oftmals zu glatt, um wirklich Spannung zu erzeugen. Gut und Böse sind auf ihrem Weg zu eindeutig gezeichnet, um wirkliche Überraschungen zu bieten und die Lovestory driftet zum Schluss ein wenig in Naivität ab. Die Energie, welche die Autorin in das Wirken von Material und Farben der Kleider steckte, fehlt im Worldbuilding leider größtenteils. Das ist umso mehr schade, da es zum Buch eine wunderschön gezeichnete Karte gibt, welche zwar nicht im e-book, jedoch im Print zu finden ist.
Eine wunderschöne, leicht märchenhafte Idee um eine starke junge Frau, die für sich und ihre Lieben kämpft, deren Erzählung jedoch in den Bereichen Worldbuilding, Konfliktbewältigung und Ausbau weiterer Charaktere relativ schwach bleibt.

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Rezensionen von Claudia R:

Pferdefans aufgepasst ...

schleich® Horse Club(TM) - Mia traut sich von Elizabeth Lim

Klappentext/Inhalt:

Neues von den Horse Club-Mädchen
Eine Herausforderung für Hannahs kleine Schwester Mia
Mia beobachtet die Erfolge ihrer großen Schwester Hannah und ihren Freundinnen Lisa, Sarah und Sofia mit großer Begeisterung. Als sie Lisa beim Voltigieren zusieht, möchte Mia es auch unbedingt lernen.

Doch bei einem ersten Versuch, wird sie übermütig und bricht ihr Versprechen, immer auf Tom zu hören. Werden die Horse Club-Mädchen ihr helfen können, Tom wieder davon zu überzeugen, Mia nochmal eine Chance zu geben?
Das Lesebuch aus der Reihe Schleich® Horse Club eignet sich besonders gut für Leseanfänger: Große Schrift, kurze Sätze und handgezeichnete Illustrationen erleichtern kleinen Pferdefans den Einstieg in das Lesen. Ein Bilderglossar stellt die Heldinnen und ihre treuen Pferde vor. Für ein positives Leseerlebnis sorgen eine Leseurkunde zum Ausfüllen und ein Horse Club- Quiz am Ende des Buches. Die spannende Geschichte in fünf Kapiteln punktet mit liebevollen Illustrationen auf jeder Seite, die das Herz von pferdebegeisterten Mädchen höherschlagen lassen.
Das Lesebuch für Leseanfänger eignet sich für Kinder ab 5 Jahren. (übernommen)

Cover:

Das Cover wirkt sehr fröhlich und abenteuerlich. Man sieht eine Reiterin auf einem Pferd in einer akrobatischen Pose. Dabei handelt es sich um Mia auf Zora. Das Cover wirkt sehr lebendig, was durch den leichten 3D-Effekt unterstützt wird. Auch farblich und gestalterisch finde ich dies sehr gelungen und das Cover macht auf jeden Fall neugierig.

Meinung:

Dies ist ein weiteres Abenteuer aus dem Horse Club, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in dieses Buch hinein, da jeder Band eine abgeschlossene Geschichte enthält

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht und locker. Die Sätze sind einfach und recht kurz gehalten und somit altersentsprechend. Dies ist ein Buch für Leseanfänger und ist dafür auch sehr gut geeignet. Die Schriftgröße ist entsprechend gewählt und auch die Satzbildung und Satzlänge.

Das Buch spricht sowohl Vorschulkinder, als auch Schulkinder an und ist sowohl zum Vorlesen, wie auch zum Selbstlesen geeignet.

Die Geschichte ist sehr schön erzählt und macht Mut. Sie handelt von Mia, die auch unbedingt das Voltigieren versuchen möchte, doch ihr erster Versuch geht schief und es scheint so, als würde es das gewesen sein, doch Mia gibt nicht auf.

Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst würde ich zu viel vorweg nehmen und dies möchte ich nicht.

Die Schriftgröße ist sehr gut gewählt und es ist toll für Leseanfänger geeignet. Die Sätze sind nicht zu lang und eignet sich daher sehr gut für Leseneulinge. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und so lässt sich das Buch sehr gut lesen. Die Geschichte ist sehr schön und spannend erzählt. Man kann dieser sehr gut folgen. Auch die Illustrationen und Bilder passen sehr gut zur Geschichte. Das Verhältnis zu Bildern und Text finde ich sehr ausgewogen und altersentsprechend gewählt.

Auch die Botschaft dahinter und der Zusammenhalt, Vertrauen, sowie Mut kommt hier sehr gut rüber und dass es sich lohnt, auf andere zu hören und für Sachen zu kämpfen, die man gern macht. Viele versteckte Botschaften stecken hier drin und werden altersgerecht und ansprechend vermittelt.

Toll ist auch das Lesezertifikat und das Quiz am Ende, auch dies hat mir sehr gut gefallen.

Am Ende des Buches gibt es auch ein Glossar mit Bildern der Charaktere und der Orte. Dies finde ich sehr hilfreich, da man dort auch noch einmal zusätzliche Informationen bekommt und so die Charaktere und Namen besser zuordnen kann.

Fazit:

Ein tolles Buch für jeden Leseanfänger und Pferdefan!

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Rezensionen von Minigini:

Das kann uns keiner nehmen

Das kann uns keiner nehmen von Matthias Politycki

Hans aus Hamburg und "Der Tscharli" aus Bayern lernen sich unter sehr ungewöhnlichen Umständen in Afrika kennen. Beide wollten noch einmal den Kilimandscharo besteigen um den Verlust einer verlorenen Liebe zu verarbeiten, und beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Hans hat außerdem vor vielen Jahren Afrika schon einmal besucht, und möchte seine schlechten Erfahrungen von damals, gegen ein besseres Bild von Afrika austauschen.

Tscharli hat schon vor vielen Jahren beschlossen, in Afrika zu leben. Ihm sagt das Leben und die Einstellung der Einheimischen hier mehr zu, als das Leben in Deutschland.

In einer anderen Situation wären sich die beiden wohl aus dem Weg gegangen, ein Unwetter auf dem Berg und der Abstieg danach lässt sie einander besser kennen lernen. Trotzdem kann Hans mit dem sehr direkten und oft ziemlich rassistisch-peinlichen Aussagen des Tscharlis sehr wenig anfangen, während dieser von den Einheimischen respektiert und gemocht wird. Da es Tscharli gesundheitlich sehr schlecht geht, und dieser annimmt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, bittet er Hans, die Woche mit ihm zu verbringen. In diesen Tagen zeigt Tscharli Hans ein ganz anderes Afrika, als er vor mehr als 20 Jahren kennen gelernt hat. Er zeigt ihm Orte, die außerhalb der Tourismusrouten liegen und lernt, was Familie in Afrika bedeutet und wie man in Afrika überlebt. Und schließlich erzählen sich beide die Geschichten ihrer verlorenen Liebe und revidieren ihre Meinung über den jeweils anderen.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mit dem Charakter "des Tscharlis" klar gekommen bin, aber auch Hans über korrekte Art fand ich anfangs ziemlich anstrengend, aber auch ich musste meine vorgefasste Meinung über die beiden und das Leben in Afrika ändern.

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Rezensionen von Claudia R:

eine neue Trilogie beginnt ...

Das kann uns keiner nehmen von Matthias Politycki

Klappentext:

Ihr Körper scheint dennoch völlig losgelöst von ihrem Geist allein dort zurückgelassen worden zu sein und auf die Rückkehr seines fehlenden Teils zu warten, um wieder Leben eingehaucht zu bekommen ...

Das Leben der sechzehnjährigen Jane steht kopf. Ein geheimnisvoller Fremder taucht in ihrem Heimatdorf Iisaar auf, und bald ist nichts mehr, wie es war.

Erst verschwindet ihr Zwillingsbruder Greg, dann steht ihr Vater kurz davor, seinen Verstand zu verlieren. Als ein enger Familienfreund damit scheitert, Greg zu finden, fasst Jane den Entschluss, ihren Bruder auf eigene Faust zu suchen. Dabei warten Herausforderungen auf sie, die ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten band einer Trilogie.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön. Es hat etwas faszinierendes und magisches an sich. Die Farben sind sehr schön und passend gewählt. Es ist in grün und blau Tönen gehalten und man erkennt einen verschlungenen Pfad umrankt mit verschiedenen Pflanzen und Blumen. Die Ornamente verschlingen sich in einander und die kleinen unterschiedlichen Elemente und Punkte geben dem Ganzen eine gewisse Lebendigkeit.

Meinung:

Der Schreibstil ist recht angenehm und flüssig. Man kommt schnell in die Geschichte hinein. Die einzelnen Charaktere werden sehr ausführlich vorgestellt und auf jedes kleine Detail eingegangen, daher nimmt leider die Spannung nach dem sehr guten Anfang etwas ab. Zum Ende hin wird es jedoch wieder sehr spannend und die Ereignisse überschlagen sich fast regelrecht auf den letzen 150 Seiten. Während der Mitteilung eher etwas ruhiger und gediegener vor sich geht.

Man lernt Jane kennen, die auf der Suche nach ihrem Bruder Greg ist. Mit sehr vielen Details und einer sehr bildlichen Erzählweise begleitet man Jane auf ihrer Suche und erfährt so sehr viele Details. Das Buch ist sehr unterhaltsam und lässt sich sehr angenehm und locker lesen. Ein tolles Buch für Zwischendurch oder wenn man einfach mal ein wenig abschalten und dahin träumen möchte.

Die Gliederung hat mir gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Kapitelanfänge sind durch einen sehr großen ersten Buchstaben deutlich hervorgehoben.

Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, da ich nichts vorwegnehmen möchte.

Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie und diesen finden ich gut gelungen. Man kommt gut in diesen Band hinein, die Charaktere und das Umfeld wird sehr gut und ausführlich beschrieben. Man bekommt einen sehr guten Eindruck und die Handlungen und Charakteren werden sehr ausführlich beschrieben und auf diese eingegangen. Teils nimmt es dadurch ein wenig die Spannung, aber für den Anfang einer Trilogie finde ich dies auch sehr passend, da man so sehr gut in das Geschehen hineingeführt wird und sich somit sehr auf die weiteren Bände freut und gespannt auf diese ist.

Mir hat dieser erste band gut gefallen und ich bin sehr auf die nachfolgenden Teile gespannt und hoffe, nicht mehr allzu lange auf diese warten zu müssen.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt in eine neue Trilogie, mit detaillierter Einführung in die Handlungen und die Charaktere, welche sehr unterschiedlich, aber auch sehr sympathisch sind.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Spannend bis zur letzten Seite

Die Taten der Toten von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Das ist mein erster Krimi des deutsch-schwedischen Autoren-Duos Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsen.

In ihrem achten gemeinsamen Krimi rund um die Kommissarinnen Stina Forss und Ingrid Nyström behandeln sie Schwedens größtes Trauma: Den Mord am Ministerpräsidenten Olof Palme im Jahre 1986.

Da dieser Mord nach wie vor nicht restlos aufgeklärt worden ist und der damals präsentierte Täter bereits verstorben ist, bietet sich dieses Verbrechen auch nach 34 Jahren perfekt für einen rasanten Krimi an, der an der Grenze zum Thriller balanciert.

Die beiden Kommissarinnen Stina Forss und Ingrid Nyström entdecken eine neue Spur in diesem politischen brisanten Mordfall. Mit Hilfe ihrer Teammitglieder beginnen sie inoffiziell zu recherchieren. Als mehrere Anschläge auf Stina verübt werden, täuscht diese ihren Selbstmord vor, denn es ist Stina und Ingrid klar, dass sie dem Täter sehr nahe gekommen sind.
Immer wieder führen Indizien zu Stinas Vater. Ist er Palmes Mörder? Was haben die jungen Männer, die er in einer geheimen Mission ausgebildet hat mit dem Mord an Olof Palme zu tun? Oder haben die damit gar nichts zu tun, sondern wurden von ihm für eine ganz andere Mission ausgebildet?

Nyström belastet ihr Team bis aufs Äußerste und schreckt auch nicht davor zurück, ihre Kontakte spielen zu lassen und Gefälligkeiten einzufordern bzw. in geheime Datenbanken einbrechen zu lassen.

Meine Meinung:

Es ist wohl ein ziemlicher Zufall, dass gerade einmal zwei Wochen nach Erscheinen dieses Buches ein (angeblicher) Abschlussbericht der schwedischen Polizei zum Mordfall Olof Palme veröffentlicht wird. Ein Abschlussbericht nach 34 (!) Jahren? Ich persönlich glaube ja nicht wirklich an Zufälle und das zeitliche Zusammentreffen der beiden Ereignisse wirkt schon ein wenig seltsam auf mich. Denn, so wie im Buch beschrieben, gab es jede Menge Ermittlungspannen der echten Polizei. Olof Palme war mehreren Gruppen (auch in seinen eigen Reihen) ein Dorn im Auge.

Die im Krimi angedachten Szenarien von Verschwörungen innerhalb Schwedens und das Mitwirken ausländischer Geheimdienste klingen glaubhaft.
Es scheint, als führte jeder Ermittlungsansatz zu einer Lösung und gleichzeitig in eine Sackgasse. Der Leser kann sich hier selbst eine Lösung aussuchen, denn wie singt schon Rainhard Fendrich so schön „Alles ist möglich, nix ist fix“.

Der Schreibstil ist rasant und packend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die raschen Perspektivenwechsel erhöhen die Spannung, denn die Autoren schwenken immer dann zu einer anderen Sichtweise, wenn es gerade besonders brenzlig wird. Die Spannung dreht sich in einer immer schneller drehende Spirale, in deren Zentrum Stina und ihr Vater stehen. Die einzelnen Ermittlungsansätze nähern sich asymptotisch an und erreichen in der dargebotenen Auflösung einen Höhepunkt.

Das Autoren-Duo verwebt gekonnt Fakten mit Fiktion. Wie hoch der jeweilige Anteil ist, ist von mir schwer zu beurteilen.

Fix ist, dass ich mir die anderen Krimis mit Stina Forss und Ingrid Nyström ansehen werde.

Fazit:

Ein informativer und fesselnder Krimi, dem ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hier fehlt es an Spannung

Brennende Angst von Angela Lautenschläger

In diesem 6. Fall geht es beinahe zu gemächlich zu. Es dauert ziemlich lange, bis der Krimi so richtig in Fahrt kommt.

Doch von Anfang an:

Wir haben es hier mit mehreren Handlungssträngen zu tun. Zum einen findet Friedlinde im Urlaub auf Fehmarn, die dafür bekannt ist, über Leichen stolpern, statt einer solchen eine Sporttasche mit 30.

000 Euro.

Der zweite Handlungsstrang dreht sich um den Justizsenators Schelling, der des Insiderhandels mit Aktien verdächtigt wird. Das kommt sogar Friedelinde, die sonst hinter jedem ungewöhnlichen Vorkommnis ein Verbrechen wittert, seltsam vor. Doch noch seltsamer ist, dass neben der Abteilung der Wirtschaftskriminalität auch Sanders Mordkommission in die Ermittlungen gegen Schelling einbezogen wird. Mordkommission ohne Leiche?

Auch Friedelinde hat nach dem Urlaub wieder einen neuen Nachlassfall, der Rätsel aufgibt. Zum einen wird bei dem mehr oder weniger mittelloses Unfallopfer ein Rucksack mit Bargeld in der Höhe von 5.000 Euro gefunden und zum anderen scheint der Mann von einem Auto angefahren worden zu sein und vor dem Golfplatz in unmittelbarer Nähe des Justizsenators abgelegt worden zu sein.


Meine Meinung:

Dieser Krimi fällt diesmal stark von den anderen der Reihe ab. Es dauert gefühlt „ewig und drei Tage“ bis er so richtig in Fahrt kommt. Erst auf den letzten ca. 70 Seiten (von 332 S.) kommt Spannung auf. Zuvor gibt es Eitelkeiten und Geplänkel zwischen den Ermittlern der Wirtschaftskriminalität und Sander. Die sind zwar amüsant zu lesen, bringen aber die Handlung nicht zügig voran. Auch die Beschreibung des Festes beim Justizsenator, kurz bevor die Bombe mit dem Insiderhandel platzt, ist mir einen Hauch zu üppig.

Gut gelungen sind wieder die Dialoge zwischen Nicolas und Gernot, der Friedelinde quasi als „externe Beraterin“ der Mordkommission sieht, was wieder Nicolas ziemlich gegen den Strich geht. „Gernot, ich weiß nicht, ob es dir schon aufgefallen ist, aber sie [Friedelinde] gehört nicht zu unserem Ermittlungsteam.“

Das Cover passt wieder bestens zu den anderen Teilen der Serie. Ich mag solche Wiedererkennungsmerkmale. Der Titel ist diesmal nicht wirklich gelungen. Von „Brennender Angst“ und der damit verheißenen Spannung habe ich nichts verspürt. Das gibt jedenfalls einen Punkteabzug.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die handelnden Personen stellen sich durch ihr Handeln selbst vor und nicht durch mittelprächtige Adjektive beschrieben. Vor allem sind sie Menschen wie Du und Ich, mit allerlei Macken sowie Ecken und Kanten.

Fazit:

Ich mag ruhige Krimis, die durch Wortwitz bestechen, doch diesmal hat mir die Spannung doch sehr gefehlt. Daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Gerechte Strafe von Angela Lautenschläger

Endlich haben sich KHK Nicolas Sander und Nachlasspflegerin Friedelinde dazu entschlossen, zusammenzuziehen. Das Haus ist ein wenig renovierungsbedürftig und so nutzt Nicolas seinen Urlaub, um die Fenster zu streichen. Kurz vor Abschluss der Arbeite wird er jedoch aus dem Urlaub zurückbeordert, denn es gibt mehrere unklare Todesfälle unter Pensionisten.

Während Sander versucht, die Zusammenhänge zu finden, fällt Friedelinde von der Leiter, als sie das Fenster streichen zu Ende bringen will. Dabei hat sie Glück, denn sie bricht sich nur den Fuß. Natürlich hält sie es kaum aus, zur Untätigkeit verdammt zu sein und ist heilfroh, als im Nebenhaus ein neues Paar einzieht, das sie umsorgt. Doch ganz geheuer sind ihr Thorsten und Monika auch nicht, denn sie wohnen im Haus einer alten Frau, die seit langem niemand mehr zu Gesicht bekommen hat.

Inzwischen ermitteln Nicolas und sein Kollege Gernot in der „Seniorentod“ genannten Soko und tappen lange im Dunklen.

Meine Meinung:

Wie bei allen Fällen für Engel & Sander fehlen rasende Verfolgungsjagden und blutrünstige Beschreibungen. Diese Krimis bestechen durch die höchst unterschiedlichen Charaktere der beiden Hauptdarsteller.
Herrlich sind die Dialoge zwischen Nicolas und Gernot, die die beiden oft wie ein altes Ehepaar wirken lassen. Witzig auch Gernots Faible für Kochrezepte, das oft ein „Türöffner“ für polizeiliche Nachfragen bei misstrauischen Personen ist. Denn, „Essen hält Leib und Seele zusammen“. Gernot ist überhaupt der Einfühlsamere der beiden. Nicolas fällt gerne mit der Tür ins Haus, während sein Kollege mit Charme mehr Infos erfährt.

Friedelinde kann es trotz Gipshaxen nicht lassen, zu ermitteln. Mit Hilfe ihrer Freundinnen und, sehr zum Missfallen von Nicolas zählt auch seine Noch-Ehefrau Maren dazu, gelingt es recht bald, den Betrugsfall aufzuklären.

Bei den toten Pensionisten dauert es eine Weile, da Nicolas und Friedelinde sich kaum miteinander austauschen. Wenn er spätabends müde heimkommt, schläft sie schon den Schlaf der Gerechten. Dennoch kann sie einen entsprechenden Hinweis geben, und nun fallen die Puzzlesteine an die richtige Stelle.

Das Cover passt wieder bestens zu den anderen Teilen der Serie. Ich mag solche Wiedererkennungsmerkmale.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die handelnden Personen stellen sich durch ihr Handeln selbst vor und nicht durch mittelprächtige Adjektive beschrieben. Vor allem sind sie Menschen wie Du und Ich, mit allerlei Macken sowie Ecken und Kanten.

Das einzige womit ich nicht ganz einverstanden bin, ist der Titel. Aber, der Verlag wird sich sicherlich dazu etwas überlegt haben.

Fazit:

Wer einen eher ruhigen Krimi sucht, in dem auch über manche Person geschmunzelt werden darf, ist hier richtig.

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