Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Familienzeit
Wie schön, dass wir uns haben, kleiner Fuchs! von Ulrike Motschiunig
Klappentext / Inhalt:
Der kleine Fuchs entdeckt, wie kunterbunt und unterschiedlich sich das Zusammenleben der Tiere im Wald gestaltet: Wie es sich wohl bei der großen Ameisenfamilie lebt? Und ob Frau Elster wirklich lieber den Tag für sich alleine verbringt? So unterschiedlich die Sichtweisen über das Zusammenleben auch sind, haben die Waldtiere eines gemeinsam: sie alle sind Familie.
Cover:
Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet. Zwei Füchse eng aneinander gekuschelt sind erkennbar und auch viele weitere Tiere kann man auf dem Bild entdecken. Ameisen, Meisen, ein Eichhörnchen und ein Uhu sind auch auf dem Bild erkennbar. Das Ganze ist sehr schön und ansprechend umgesetzt. Ein sehr schönes und naturnahes Cover.
Meinung:
Die Umgebung entdecken und kennenlernen, so geht es dem kleinen Fuchs und erlernt viele verschiedenen und sehr unterschiedliche Tiere kennen und stellt dabei fest, dass es alles Familien sind und wie wichtig Gemeinschaft, Familie und Zusammenhalt ist. Die Liebe der Familie ist einfach etwas einzigartiges und besonders, wie unterschiedlich auch die Strukturen und Gegebenheiten sind, wichtig ist doch, dass man in einer Familie füreinander da ist und gemeinsam glücklich.
Zu viel möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschichte und Charaktere hinein. Der kleine Fuchs ist neugierig und lernt dabei sehr viel kennen. Die. verschiedenen Familien und Tiere sind toll erfasst und umgesetzt und man lernt dabei so einiges über die unterschiedlichen Tiere kennen.
Eine sehr liebevolle und vielschichtige Geschichte. Kurze Textpassagen machen das Ganze gut verständlich. Die wunderschönen bunten Bilder runden es sehr gut ab und setzen das Gelesene sehr schön um. Die Geschichte ist liebevoll und interessant erzählt.
Fazit:
Wie wichtig und unterschiedlich Familien sein können, lernt man hier in diesem Buch.
Rezensionen von carola1475:
Überzeugende, gut recherchierte Dystopie mit fesselnden Handlungssträngen
Novembersommer von Andreas Eschbach
Auch Mitte der 2030er Jahre hat keine Regierung wirksam etwas gegen den steigenden Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre getan. Nach der schockierenden Inszenierung eines Mitglieds wird eine Gruppe von Aktivisten um den charismatischen Wim Frederik Rookwerper aktiv, Geo-Engineering scheint die einzige verbleibende Möglichkeit gegen den Hitzekollaps zu sein.
Aber ihr mit bester Absicht durchgeführtes Experiment hat ungeahnte Folgen für die Menschheit und die Erde.
In 'Novembersommer' gibt es viele Protagonisten, Wissen vermittelt vor allem Clemens Arndt, der gern und gekonnt wissenschaftlich arbeitet und seine umfassenden Kenntnisse auch teilt. Naturwissenschaftliche und geschichtliche Hintergründe und die physikalischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge lässt Eschbach Arndt gut verständlich und nachvollziehbar erklären.
Durch Handlungsstränge anderer Protagonisten in Mali, Sibirien oder Südostasien wird sehr deutlich, dass es auch Profiteure des Klimawandel gibt, ebenfalls der Maßnahmen, die dagegen ergriffen werden.
Andreas Eschbach hat sowohl wissenschaftlich gut recherchiert als auch gesellschaftlich und geopolitisch mögliche Entwicklungen weiter gedacht.
So wie es Beziehungen zwischen vielen der Protagonisten gibt, stehen auch die klimatischen Veränderungen miteinander in Verbindung und so entsteht eine komplexe Geschichte, bei der Eschbach zeigt, dass er ein guter Erzähler ist. Er schreibt klar, angenehm zu lesen und die Charaktere, aus deren wechselnden Perspektiven erzählt wird, sind gut ausgearbeitet. Ich kann ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen, was sie bewegt, wird vom Autor glaubhaft geschildert.
Die umfangreiche Geschichte hätte an der ein oder anderen Stelle gestrafft werden können, aber ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt, sondern alle Entwicklungen gebannt verfolgt.
Der bedrückende Roman mit seinem schönen wie passenden Cover ist atmosphärisch, vielschichtig und spannend, und auch beängstigend, was die Zukunft angeht. Mir hat der fesselnde 'Novembersommer' sehr gut gefallen.
Rezensionen von carola1475:
Überzeugende, gut recherchierte Dystopie mit fesselnden Handlungssträngen
Novembersommer von Andreas Eschbach
Auch Mitte der 2030er Jahre hat keine Regierung wirksam etwas gegen den steigenden Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre getan. Nach der schockierenden Inszenierung eines Mitglieds wird eine Gruppe von Aktivisten um den charismatischen Wim Frederik Rookwerper aktiv, Geo-Engineering scheint die einzige verbleibende Möglichkeit gegen den Hitzekollaps zu sein.
Aber ihr mit bester Absicht durchgeführtes Experiment hat ungeahnte Folgen für die Menschheit und die Erde.
In 'Novembersommer' gibt es viele Protagonisten, Wissen vermittelt vor allem Clemens Arndt, der gern und gekonnt wissenschaftlich arbeitet und seine umfassenden Kenntnisse auch teilt. Naturwissenschaftliche und geschichtliche Hintergründe und die physikalischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge lässt Eschbach Arndt gut verständlich und nachvollziehbar erklären.
Durch Handlungsstränge anderer Protagonisten in Mali, Sibirien oder Südostasien wird sehr deutlich, dass es auch Profiteure des Klimawandel gibt, ebenfalls der Maßnahmen, die dagegen ergriffen werden.
Andreas Eschbach hat sowohl wissenschaftlich gut recherchiert als auch gesellschaftlich und geopolitisch mögliche Entwicklungen weiter gedacht.
So wie es Beziehungen zwischen vielen der Protagonisten gibt, stehen auch die klimatischen Veränderungen miteinander in Verbindung und so entsteht eine komplexe Geschichte, bei der Eschbach zeigt, dass er ein guter Erzähler ist. Er schreibt klar, angenehm zu lesen und die Charaktere, aus deren wechselnden Perspektiven erzählt wird, sind gut ausgearbeitet. Ich kann ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen, was sie bewegt, wird vom Autor glaubhaft geschildert.
Die umfangreiche Geschichte hätte an der ein oder anderen Stelle gestrafft werden können, aber ich habe mich beim Lesen nie gelangweilt, sondern alle Entwicklungen gebannt verfolgt.
Der bedrückende Roman mit seinem schönen wie passenden Cover ist atmosphärisch, vielschichtig und spannend, und auch beängstigend, was die Zukunft angeht. Mir hat der fesselnde 'Novembersommer' sehr gut gefallen.
Rezensionen von tonton:
Spannend und atmosphärisch
Die Schule der Mitternachtswelt 2 - Ein Dämon auf der Flucht von Maëlle Desard
Wir haben den ersten Band der Reihe noch nicht gelesen und sind direkt mit Band 2 eingestiegen. Es gibt am Anfang eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Dadurch werden die Leser:innen gut abgeholt. Die Welt des Buches ist aber ziemlich komplex, und ich denke, es ich besser, zuerst den ersten Band zu lesen.
Das Buch folgt dem relativ gängigen Trope der Internatgeschichte. Jedoch sind die Hauptfiguren in dieser Reihe Wesen wie Vampire, Werwölfe, Dämonen und andere "Monster".
Die Atmosphäre ist entsprechend düster und wird sehr anschaulich beschrieben, sodass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann.
Was wir in dieser Geschichte ganz besonders fanden, sind die Beziehungen zwischen den Figuren. An der Schule leben unterschiedliche Wesen, die teilweise von Natur aus Feinde sind, und es gibt interessante Dynamiken, während sie lernen, miteinander auszukommen.
Die Handlung ist spannend und abenteuerlich, und das Buch lässt sich schnell lesen.
Rezensionen von Baerbel82:
Wie im Film
Kill Shot von Jo Nesbø
Harry Hole ist zurück. Vier Jahre Warten haben sich gelohnt. Auch „Kill Shot“ von Jo Nesbø, Harrys vierzehnter Fall, hat mich begeistert. Worum geht es?
Silvesternacht in Oslo. Harry hat den Polizeidienst quittiert, mit dem Trinken aufgehört, und die Frau, die er liebte, ist tot. Er will sich umbringen, als ihn ein Anruf seines Stiefsohns erreicht.
Oleg Fauke ist jetzt bei der Polizei.
Drei grausame Morde. Wer ist der Täter? Wo liegt sein Motiv? Harry heuert als Versicherungsermittler an und so ist der erste Fall schnell geklärt.
Weitere Tote werden gefunden und Harry, Spezialist für Serienmorde, wird von Chefermittlerin Katrine Bratt als Verstärkung ins Team geholt. Der Täter veröffentlicht Videos. Bald steht fest, dass die Morde Szenen aus Filmen über Serienmörder nachahmen und die Opfer alle eine Verbindung zur Filmbranche hatten.
Der Mörder arbeitet an seinem Meisterwerk. Danach nimmt die Geschichte eine ganz neue Wendung. Und dann noch eine…
„Kill Shot“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, sorgen für Dynamik.
Über das Wiedersehen mit Harry, Øystein, Katrine und Co habe ich mich gefreut. Harry ist ein bisschen altersmilde geworden. Verbrecher selber festnehmen ist ihm nicht mehr so wichtig wie früher. Zitat: »Du bist mein Junge, und das ist genau wie mit dem Trinken und der Liebe, da gibt es keine Vernunft.«
Last but not least ein Ende, das geradezu nach einem weiteren Einsatz schreit. Ich bin bereit!
Fazit: Ein klassischer Harry-Hole-Krimi. Jo Nesbø in Höchstform!
Rezensionen von Nele33:
Herausforderung
Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova
Jarka Kubsovas Roman "Im Licht des neuen Tages" unterscheidet sich sehr von ihren anderen Romanen und der Einstieg in die Geschichte fiel mir ehrlicherweise nicht leicht.
Ich schätze die Autorin sehr und mag vor allem ihren Schreibstil, der auf mich sehr authentisch und nahbar wirkt. In diesem Roman erzählt sie Lebensgeschichten von 2 respektive 3 Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten lebten.
Elli, eine Schriftstellerin hat eine langandauernde Schreibblockade und begibt sich in eine einsame Hütte im Wald um an ihrem neuesten Werk zu arbeiten. Doch es kommt anders als geplant, ihre Trauer, die sie als Kind beim Zurücklassen ihrer Oma in Tschechien verspürt hat, drängt sich mit aller Macht an die Oberfläche. Sie beginnt sich mit dem ihrem Lieblingsmärchen"Die Großmutter" welches ihr ihre Oma vorgelesen hatte. Elli begibt sich auf eine schmerzhafte Reise in ihre Vergangenheit und lernt einiges über sich selber und die Geschichte ihrer Familie.
Ich musste mich beim Lesen sehr konzentrieren, um im Geschehen zu bleiben um zu verstehen, von welcher der drei Frauen die Rede. Im Licht des neuen Tages ist kein Buch für nebenher. Nachdem ich im Lesefluss war, konnte mich die Geschichte sehr begeistern. Sie macht nachdenklich und mit dem Wissen um den Hintergrund der Schriftstellerin werden große Teile autobiografisch sein.
Ein in meinen Augen sehr persönliches Buch mit fiktiven Momenten.
Rezensionen von Luise:
Sprachlich stark, inhaltlich zwiegespalten
Nach der Sonne schauen von Martina Hefter
Nach der Sonne schauen begleitet die Installationskünstlerin Iona Bartschok, die sich für den Sommer in eine ehemalige Lagerhalle im Leipziger Neuseenland zurückzieht, um an ihrem neuen Projekt, einer Landschaft in 5000 Jahren, zu arbeiten. Dieses Ziel begleitet uns durch das ganze Buch, wird aber, abgesehen von ein paar Skizzen und Randüberlegungen hier und da, nie wirklich konkret angegangen.
Indirekt und über eine Sprache, die ein sehr beklemmendes Gefühl bei mir hinterlassen hat, ist es durch die Landschafts- und Wetterveränderungen jedoch dauerpräsent. Das ist ein Aspekt des Buches, den ich wirklich gelungen finde!
Handlungstechnisch plätschert die Geschichte eher ruhig dahin, es passiert nicht viel Dramatisches, außer beim Wetter. Spannender fand ich die Passagen, in denen Iona von ihrer Vergangenheit und Kindheit erzählt, dort bekommt die Erzählung mehr Tiefe. In der Gegenwart fällt es ihr schwer, einen an sich heranzulassen, außer man ist ein Hund namens Bella. Die Sache mit dem KI-Hund war schon nach der Leseprobe ein Fragezeichen für mich und ist es ehrlich gesagt auch weiterhin... Abgesehen davon, dass er in den zeitlichen Sprüngen in der Erzählung der Zeit in der Halle etwas Orientierung bietet (ist er schon eingefroren oder noch nicht?), habe ich nicht so richtig verstanden, was das sollte. Einfach ein absurdes Element als Kontrast zur echten Bella? Eine dystopische Zukunftsvision? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nie eine Hundeperson war, dass ich mit diesem Hundeaspekt der Geschichte insgesamt nicht viel anfangen kann, der leider viel Raum einnimmt.
Insgesamt: sprachlich fein, atmosphärisch gut gelungen, inhaltlich hat es mich eher weniger gepackt. Kann man gut lesen, muss man aber auch nicht.
Rezensionen von Claudia R.:
furchtlos ...?!
Fritzi Furchtlos. Bilderbuch von Katja Reider
Klappentext / Inhalt:
Keine Angst vorm bösen Wolf? Ein Zicklein auf der Suche nach der Furcht
Die Ziegen können es nicht fassen: Fritzi hat vor gar nichts Angst! Nicht vor der Dunkelheit oder dem Schrei der Eule! Nicht vor den steilen Klippen oder dem tiefen Abgrund! Ja, nicht einmal vor dem bösen Wolf! Das ist nicht nur nicht normal, sondern außerdem gefährlich! Und zwar für die ganze Herde.
Also zieht Fritzi los, um das Fürchten zu lernen ... Und erlebt dabei die größte Überraschung ihres Lebens!
«Fritzi furchtlos. Von einer die auszog, das Fürchten zu lernen» von Katja Reider zeigt wie eine abenteuerlustige Ziege etwas findet, das hilft, Gefahren zu erkennen: Freundschaft!
Mutig sein oder sich fürchten? Bilderbuchgeschichte über Ängste
Eine tiefe Freundschaft, die zeigt, wann sich Risikobereitschaft lohnt
Starkes Duo: Fritzi und Fiete stehen für Mut und Angst und ergänzen sich perfekt
Einfühlsame Tiergeschichte zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahre
Lustiges Ziegenbuch mit tierisch-schönen Illustrationen von Thorsten Saleina
Wenn Angst um den besten Freund hilft, Gefahren zu erkennen
Eines Tages trifft die mutige Ziege Fritzi auf den furchtbar ängstlichen Fiete – und obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, werden sie beste Freunde. Doch dann passiert es: Beim Beerenpflücken fällt das Ziegenböckchen ins Wasser! Fritzi eilt sofort zu Hilfe und spürt zum allerersten Mal in ihrem Leben, wie sich Angst anfühlt. Denn ihren guten Freund möchte sie auf keinen Fall verlieren.
Ein Vorlesebuch rund um Angst und Abenteuer, das dazu inspiriert, über den Umgang mit Risiken und Gefahren zu sprechen.
Cover:
Das Cover ist niedlich und liebevoll umgesetzt. Fritzi als Charakter ist hier gut erkennbar. Auch die Farbwahl ist sehr schön und passend. Es wirkt sehr hell und freundlich. Das Cover ist schön und passend umgesetzt.
Meinung:
Fritzi hat vor gar nichts Angst, was die anderen nicht wirklich verstehen, denn es gibt viele Gefahren und doch scheint dies FRitzi nicht zu stören.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zur Geschichte zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Fritzi hat vor nichts Angst und fordert dies direkt heraus. dann lernt sie Fiete kennen, der vor allem Angst hat. Ob Fritzi doch noch herausfindet, wie sich Angst anfühlt? Und ob Angst auch etwas positives mit sich bringt?
Eine sehr liebevolle und niedliche Geschichte, die auch eine gewisse Tiefe in sich birgt. Fritzi scheint zunächst furchtlos. Dann lernt sie Fiete kennen und als dieser in Gefahr ist, wächst sie über sich hinaus und lernt dabei das erste mal das Gefühl der Angst kennen, Angst um jemand anderen.
Die Geschichte wird gut und verständlich erklärt und beschrieben. Dem Verlauf kann man gut folgen. Die Charaktere sind liebevoll umgesetzt. Die einzelnen Textpassagen haben eine gute und angenehme Länge.
Die bunten Bilder runden das Ganze perfekt ab. Die Illustrationen sind liebevoll umgesetzt und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam und auch die Botschaft dahinter kommt klar herüber.
Fazit:
Liebevolle Geschichte über Furch und Angst und das Gefühl dahinter.
Rezensionen von Anjulia :
Jenseitliche Konkurrenz
Love Me to Death von B. K. Borison
Darcy ist seit über hundert Jahren eine Sensenfrau, die die Seelen der Sterbenden ins Jenseits bringt. Ihr neuester Auftrag führt sie nach Annapolis, einer Kleinstadt, in der Schutzengel Gabriel über die Menschen wacht. Dieser ist natürlich wenig begeistert von der Anwesenheit der Konkurrenz. Trotzdem kann er sich Darcy Anziehungskraft nicht entziehen.
Love Me to Death von B.K. Borison ist der zweite Band der Ghosted-Reihe, spielt zeitlich aber vor Teil 1 und kann völlig unabhängig davon gelesen werden. Inhaltlich ist es eine süße Jenseits-RomCom mit leichten Enemies-to-Lovers-Vibes, die vor allem von Schutzengel Gabriel ausgehen, der seine Schützlinge in Gefahr sieht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Ich-Perspektiven der beiden. Ihre kleinen Streitigkeiten, Darcys To-Do Liste und die Lovestory fand ich toll. Die enthaltenen spicy Szenen hätte ich eher nicht gebraucht. Wie schon in Band 1 arbeiten die Geister in unterschiedlichen Abteilungen eines großen Büros. Nicht nur Darcy, die ihre Aufgabe ziemlich satt hat, hat sich das Leben nach dem Tod anders vorgestellt. Ich finde die Idee jedenfalls sehr kreativ umgesetzt. Daneben gibt es sympathische und skurrile Nebenfiguren, die mir gut gefallen haben. An einer Stelle musste ich auch ein paar Tränchen verdrücken, denn der Tod ist nicht zwingend das Ende.
Fazit: Eine charmante, gefühlvolle, übernatürliche Liebesgeschichte, die mich berührt hat.
Rezensionen von Claudia H.:
Eine Tüte gemischte Menschlichkeit
Gemischte Tüte mit Lakritz von Julia Hoch
Worum es geht:
Yvonne hat sich ein Kindheitstraum erfüllt. Sie ist Betreiberin eines Büdchens und das mit Leib und Seele. Genau das ist ihr Ding, darin ist sie gut. Oder besser, ein Job der sie nur in Teilen nervt. Andere Sachen machen sie eher nervös. Eines Tages steht ihre 13-jährige Nichte Olivia vor ihrer Tür, von der Yvonne bislang gar nichts wusste.
Ab sofort soll sie sich um Olivia kümmern. Yvonne, die eigentlich froh ist, wenn sie ihr eigenes Leben einigermaßen auf die Reihe kriegt, sieht sich vor unlösbaren Problemen gestellt. Ob ihr hier Pilze helfen können?
Mein Fazit:
Nachdem ich auch schon Frau Putz von der lieben Julia Hoch gelesen habe muss ich sagen, ich finde, Julia kann unheimlich gut skurrile, aber auch sehr liebevolle Charaktere beschreiben und sie uns näher bringen. Dabei schafft sie es, mit ihrem eigenen Sinn für Humor einen zum Schmunzeln zu bringen und um dann doch, so hin und wieder uns einen Stich zu versetzen. Dabei haut sie einem auch mal ganz faszinierte Sätze um die Ohren. Die Story ist witzig und auch irgendwie anrührend, ohne dabei jedoch rührselig zu sein. Das Buch ist flüssig zu lesen, dabei auch anspruchsvoll. Die Story wird in verschiedenen Zeitzonen erzählt. Es dauert allerdings nicht lange, das versteht man sofort, in welcher Zeitzone man sich gerade befindet. Julia bringt uns hier eine Betreiberin eines Büdchens näher, einen Menschen, an den viele sicherlich nicht gerade viele Gedanken verlieren. Mir hat es richtig gut gefallen. Gerne mehr davon.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.











