Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Elinor:
Ein Museum voller Vögel zum Blättern und Entdecken
Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White
„Das Museum der Vögel“ ist ein wunderschön gestaltetes, großformatiges Sachbuch, das trotz seiner Größe angenehm handlich bleibt, weil es nicht unnötig dick und damit auch nicht schwer ist. Es gehört zu einer Reihe, in der es bereits Bände über beispielsweise Bäume, Insekten, das Meer und den menschlichen Körper gibt.
Besonders gut gefällt mir die Aufteilung: Das Buch ist tatsächlich wie ein Museum aufgebaut und führt durch verschiedene „Räume“. Dadurch wirkt es abwechslungsreich und lädt zum Stöbern und Entdecken ein. Überhaupt ist die Gestaltung angenehm locker und wirkt nicht so vollgepackt wie manches andere Sachbuch. Gerade für Kinder dürfte das ein großer Pluspunkt sein.
Die Illustrationen sind großartig. Besonders angetan haben es mir die Zeichnungen der verschiedenen Lebensräume am Ende jedes Kapitels sowie die großen, über zwei Seiten reichenden Porträts einzelner Vogelarten. Die Texte sind informativ, dabei aber so verständlich geschrieben, dass auch Kinder gut folgen können. Nur an ein oder zwei Stellen hätte ich auf Fremdwörter wie „Hämoglobin“ verzichtet – zumal an anderer Stelle auch die deutsche Bezeichnung verwendet wird.
Natürlich kann ein Buch, das Vögel aus der ganzen Welt vorstellt, nicht sehr tief in einzelne Arten oder Lebensräume einsteigen. Es kratzt zwangsläufig eher an der Oberfläche. Dafür bietet es einen tollen Überblick und macht Lust, sich mit den einzelnen Vögeln weiter zu beschäftigen. Und genau das hat bei mir hervorragend funktioniert: Obwohl ich mich einigermaßen gut mit Tieren und Pflanzen auskenne, habe ich beim Lesen erstaunlich viele Vogelarten neu kennengelernt.
Damit ist das Buch meiner Meinung nach nicht nur für Kinder interessant, sondern ebenso für Erwachsene, die Freude an Natur und an schön illustrierten Sachbüchern haben.
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings: Statt des heute offenbar unumgänglichen Glanzeffekts auf dem Cover hätte ich mir ein Lesebändchen gewünscht. Das wäre bei einem Buch, in dem man immer wieder stöbern und zu einzelnen Vögeln zurückkehren möchte, für mich die sinnvollere Ergänzung gewesen.
Insgesamt ein sehr schönes, informatives und vor allem zum Entdecken einladendes Buch.
Rezensionen von Dragon:
Lüttesand hat mehr als nur ein Kürbisproblem
Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn
Schon das stimmungsvolle Cover von „Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ des Autorinnen-Duos Hesse & Hahn hat mich direkt angesprochen. Es versprüht diesen gemütlichen Herbstcharme und macht sofort Lust auf eine Tasse Tee, eine kuschelige Decke und ein paar entspannte Lesestunden.
Und genau dieses Gefühl hat das Buch für mich auch beim Lesen vermittelt.
Wir befinden uns auf der kleinen Nordseeinsel Lüttesand, wo die Cousinen Liliane und Vicky von einer Katastrophe in die nächste stolpern. Sie haben eine Frittenbude geerbt, doch damit sie das restliche Erbe ihrer verstorbenen Tante antreten können, müssen sie diese innerhalb einer bestimmten Frist restaurieren. Was zunächst schon nach einer Herausforderung klingt, wird natürlich nicht einfacher. Ganz im Gegenteil. Zwischen allerlei Irrungen und Wirrungen, einer Leiche und jeder Menge anderer Probleme wird es auf Lüttesand ordentlich turbulent. Dabei sind die Kürbisse vielleicht eines der skurrilsten Probleme, denn plötzlich befinden sich die beiden im Besitz von über 200 Kürbissen und müssen irgendwie zusehen, wie sie diese wieder loswerden. Besonders witzig fand ich, dass über jedem Kapitel angegeben wird, wie viele Kürbisse aktuell noch in ihrem Besitz sind. Eine kleine, aber wirklich amüsante Idee, die wunderbar zum chaotischen Geschehen passt.
Obwohl es sich bereits um den zweiten Band handelt, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ein paar kleinere Fragen zum Vorgänger blieben für mich zwar offen, waren aber für das Verständnis der Handlung nicht weiter wichtig. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Liliane und Vicky, wodurch man beide Cousinen gut kennenlernen kann. Allerdings hätte ich mir gerade bei den beiden Hauptfiguren noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Vicky und Liliane sind unterhaltsam, teilweise herrlich überdreht und auf jeden Fall interessante Charaktere, aber emotional hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr gewünscht. Trotzdem haben mir ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihre Dynamik miteinander sehr gut gefallen.
Was mich dafür direkt auf den ersten Seiten gepackt hat, war der Humor und der lockere Schreibstil. Das Buch liest sich leicht und flüssig und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Man sollte allerdings nicht mit der Erwartung an die Geschichte herangehen, einen besonders spannenden oder nervenaufreibenden Krimi zu bekommen. Zwar gibt es einen Mord aufzuklären, im Mittelpunkt stehen für mich aber eindeutig das Cozy-Feeling, die liebenswerten und teilweise skurrilen Figuren, die turbulenten Wendungen und die herbstliche Atmosphäre.
Für mich war dieses Buch vor allem eine herrlich leichte und unterhaltsame Auszeit vom Alltag. Ich mochte die gemütliche Atmosphäre, den besonderen Humor und das kleine Inselsetting sehr gerne. Auch wenn mir bei den beiden Cousinen stellenweise etwas mehr Tiefe gefehlt hat, konnte mich die Geschichte mit ihren skurrilen Situationen, den vielen Wendungen und dem ganz eigenen Charme von Lüttesand gut unterhalten. Besonders die Mischung aus Nordsee, Herbststimmung, Kürbis-Chaos und Cozy Crime hat für mich einfach wunderbar funktioniert.
Rezensionen von Francesca :
Coole Idee, aber da geht noch mehr - 3,5 Sterne
K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch
Ich hatte mit der Welt von K-Pop Demon Hunters echt Spaß, deshalb musste ich natürlich auch zu K-Pop Academy greifen.
Die Geschichte selbst fand ich als Einstieg wirklich spannend: Die Kombination aus K-Pop, Tanz, Performance und Dämonenjagd hat mir gut gefallen. Allerdings hätte die Geschichte für meinen Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen.
Gerade gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass plötzlich die Luft raus war und es dann ziemlich abrupt vorbei war. Während ich am Anfang noch richtig interessiert war, hat mein Interesse ungefähr ab der Mitte bzw. im letzten Drittel leider etwas nachgelassen.
Das Hörbuch hat zwischendurch Soundeffekte und Musik im Hintergrund. Die Soundeffekte fand ich richtig cool und schön punktuell eingesetzt, gerade bei Auftritten oder wenn im Hintergrund Stimmen zu hören waren. Die kurzen Musikszenen zwischendurch haben mich dagegen manchmal eher aus der Szene gerissen, weil die Handlung danach eigentlich direkt weiterging.
Insgesamt aber eine nette, kurzweilige Geschichte, die mich trotz ihrer Kürze gut unterhalten konnte. Für mich solide 3,5 Sterne.
Rezensionen von Annaja:
Italienische Orte und Geschichten
Italian Sprizz von Ingeborg Hofbauer
Das neue Buch der Autorin Ingeborg Hofbauer führt uns nach Italien. Es ist ein Reiseerlebnis auf 231 Seiten, ein Buch, das aus einer Mischung aus Texten, Bildern und persönlichen Tipps entstanden ist. Es führt einem an außergewöhnliche Orte und Plätze, die nicht als Tourismushochburgen bekannt sind, sondern geheimes Insiderwissen beherbergen.
Frau Hofbauer besuchte diese Standorte mit Freddie, ihrem Camper, mit dem sie gern und oft unterwegs ist. Zwischendurch übernachtete sie auch in Pensionen und Hotels. Sie bringt uns italienisches Flair näher, sie besucht außer Sehenswürdigkeiten, wie Museen, Denkmäler, Kirchen und Aussteillungen auch Märkte, Shops, belegt Sprachkurse, unterhält sich mit Einheimischen und so bekommen wir die Lebensart unserer Nachbarn hautnah überliefert. Die wunderschönen Fotos und die Geschichten, die ihr die Einwohner der besuchten und beschaulichen Orte erzählen, machen diese Lektüre so ausgesprochen lebendig und authentisch. Im Buch spiegelt sich die besondere Leidenschaft dieser allein reisenden Autorin wider und so können auch wir ihre Glücksmomente miterleben.
Ein tolles Buch, das wir bei der nächsten Italienreise bestimmt gern mitnehmen!
Rezensionen von Petra:
Das antike Rom im modernen Dänemark
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
Ein Toter an einem ungewöhnlichen Ort, zurecht gemacht mit antiken Beigaben. Der Beginn einer Serie? Sara und Janus ermitteln in Kopenhagen. Die erste Spur führt zu Saras inhaftierten Vater, ein persönliches Problem der Ermittlerin. Als Unterstützung wird der Psychologe Adam hinzu gezogen, er ist der Bruder von Sara.
Diese Familienkonstellation bringt Dynamik in den Thriller.
Das es ein nordischer Thriller ist merkt man nicht unbedingt. Die Düsternis und auch das instinktive Empfinden von Grauen fehlt mir hier. Er hätte auch auf Mallorca spielen können. Bis auf Janus lässt keiner der Figuren den Leser an sich heran. Es sind versteckte Anspielungen bzw. Informationen aber nichts wird ausführlicher erklärt oder beschrieben. Der Autor behält Vieles zurück für die folgenden Bände. Gleichzeitig wird sehr plakativ über Männer geschrieben die ein persönliches Problem mit Frauen haben. In diesem Buch sind gleich mehrere die einen solchen Hass auf Frauen empfinden. Das Warum wird sehr verallgemeinernd erwähnt.
Teilweise sind es sehr brutale Bilder die der Autor mit seinen Beschreibungen suggeriert. Sie passen nicht so ganz zu dem ansonsten moderaten Schreibstil.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es geschehen kleine Wunder wenn man die Fähigkeiten von Menschen betrachtet.
Rezensionen von Havers:
Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück
Nelka von Svenja Leiber
Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).
Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.
Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.
Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.
Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.
Rezensionen von Havers:
Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück
Nelka von Svenja Leiber
Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).
Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.
Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.
Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.
Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.
Rezensionen von Havers:
Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück
Nelka von Svenja Leiber
Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).
Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.
Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.
Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.
Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.
Rezensionen von verhei:
Farbrausch im Vaiana-Universum - ein tolles Malen-nach-Zahlen-Buch
Disney Malen nach Zahlen - Vaiana von
Ein klassisches Malbuch im Stile von Malen nach Zahlen, dass doch sehr detailreich und damit durchwegs herausfordernd ist. Die Motive des Malbuches kommen, wie schon der Titel vermuten lässt, aus den Vaiana Universum – hier auf Basis des Films Vaiana – Das Paradies hat einen Haken. Man findet Pula, Taia, Hei- Hei, Tui und Sina wieder, und noch manche mehr.
Die Aufmachung des Buches ist gelungen: Man darf sich auf doch dickeres Blatt freuen, dass ein besseres Malerlebnis erlaubt – es drückt sich schlichtweg meistens nichts durch. Extra gewarnt wird vor Farben auf Alkoholbasis die sich eben doch durchbluten können. Eine entsprechende Farbskala auf jeder Seite unten gibt die Farben für eine realistische Färbung des Bildes vor. Die Kennzeichnung erfolgt durch Zahlen und Buchstaben, verwechslungssicher wie ich finde und gut zu erkennen. Ergänzt wird das Buch durch einen Tracker für den Ausmalfortschritt. Weiters gibt es auch eine Auflistung der schon colorierten Bilder, wenn man ein bestimmtes sucht und sich nicht vom Linienwirrwarr überraschen lassen will.
Etwas das man nicht unterschätzen darf, ist die Menge an Farben, die man benötigt, um das vorgestellte Bildergebnis zu erhalten. Teilweise sind etliche Schattierungen einer Farbe notwendig. Dies benötigt ausreichend Farben und auch etwas Vorbereitungszeit zum Suchen, wird allerdings durch ein wirklich buntes Farberlebnis belohnt.
Ein schönes Malerlebnis für Jüngere und Ältere – das Einstiegsalter mit zwölf Jahren finde ich realistisch- sind die Felder doch eher kleinteilig.
Rezensionen von barbara.liest:
wundervolle Geschichte
Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann
Die Maus lebt ganz alleine mit ihren Schätzen im Baum, der Mond ist ihr einziger Freund, glaubt sie.
Nachdem er nie mit ihr spricht wird sie eines Tages zornig und wirft einen Stein nach ihm. Plötzlich fällt er vom Himmel und die Maus macht sich verzweifelt auf die Suche nach ihm.
Sie findet auf ihrer Reise nicht nur den Mond - sie findet etwas viel wichtigeres, die Erkenntnis, dass sie nicht alleine ist.
Eine wundervolle Geschichte mit sehr liebevoll gestalteten Zeichnungen die auch viel Raum lassen Dinge zu entdecken.
Der Text ist leicht zu lesen und nicht überladen.
Der Autorin ist es gelungen in diese Geschichte den Sinn vom Miteinander, Zusammenhalt, Kompromissbereitschaft und Freundschaft zu verpacken.
Der Titel hat die Tiefe des Buches nicht verraten. Das Cover finde ich ebenfalls traumhaft und mit viel Liebe und detailtreue gestaltet.









