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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Dunkle Zeiten

Under the Iron Sky von A. T. Emerald

Soraya war noch ein Kind, als die Erde aufbrach und Magier den Himmel über Vordell verfinsterten. Seitdem ist Soraya erwachsen geworden und im Krieg zu einer unerbittlichen Kommandantin aufgestiegen. Doch die Ausgangsposition der Menschen gegen die mit Magie kämpfenden Dar'rak ist ausgesprochen schlecht.

Die Sonnenenergie, mit der Waffen, Gleiter und Infrastruktur betrieben werden, geht zur Neige. Bei einem Einsatz gerät Soraya in Gefangenschaft. Ausgerechnet einer der ranghöchsten Gegner, versucht sie mental zu brechen. Doch bald stellt sich die Frage, ob Gut und Böse so einfach zu unterscheiden sind.

Under the Iron Sky von A. T. Emerald ist für mich eine spannende Mischung aus Fantasy, Science-Fiction und Dark Romantasy. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist durch den bereits lange andauernden Krieg sehr düster. Der Kontrast zwischen dem technologischen Vordell und dem düsteren, unterirdischen Belvandor, sowie der Kampf Technologie/Licht gegen Dunkelheit/Magie, ist sehr gut dargestellt. Sowohl Soraya als auch Ikarus, der sie gefangen hält, sind gefürchtete Ikonen, wenn es um das Töten von Feinden geht. Trotz ihrer Gefangenschaft behält Soraya ihren starken Willen bei und widersetzt sich nach Möglichkeit. Ikarus kann sich auf Dauer nicht vor einer gewissen Faszination schützen. Obwohl zeitweise eine starke Anziehungskraft zwischen den beiden herrscht, überwiegt die Feindschaft. Das Ganze ist sehr Slow Burn, sodass man für die Romance wohl den zweiten Band abwarten muss. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend und richtig gut aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Gerade die letzten hundertfünfzig Seiten sind sehr actionreich und enthalten sowohl erwartete als auch unerwartete Wendungen.

Fazit: Das Buch konnte mich begeistern und ich bin auf Teil zwei gespannt.

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Rezensionen von Barbara G.:

Dunkle Künste 1. Pudel-Panik von Daniel Bleckmann

Was tun, wenn sich das Lieblingshaustier in ein Monster verwandelt?
Genau das passiert Henris Zwergpudel! Henri ist ein neugieriger Junge, der gerne Fragen stellt und experimentiert. Aber alles ändert sich plötzlich, als er in seinem Keller Opas Tagebuch und einen Schlüssel zu magischen, alchemistischen Geräten findet.

Nachdem Pudel Jowo Tag für Tag seltsamer wird, wollen die Eltern ihn schon weggeben. Da muss Henri natürlich etwas unternehmen. Unterstützt von seinen Freund:innen Charlotte und Sahin wird alles versucht, dass Jowo wieder normal wird, aber das ist alles andere als einfach… ein wildes Abenteuer beginnt!

„Pudelpanik“ ist der 1. Teil der neuen Reihe „Dunkle Künste“ von Daniel Bleckmann und nimmt die Leser:innen gleich mit in einen Klassiker der Weltliteratur – ganz ähnlich und doch ganz anders! Mit vielen witzigen Illustrationen – die wir schon in den Koboldkroniken kennen und geliebt haben – gehen wir mit Henri auf diese aberwitzige Reise! Dabei startet die Geschichte schon ganz magisch und steigert sich im Laufe des Buchs bis es komplett skurril wird. Die 160 Seiten vergehen rasant wie im Flug, allerdings hätte man hier und da ein bisschen entschleunigen können.
Der witzige Mix aus Abenteuer, Horror, Action und viel Humor nimmt die Lesenden gleich mit – die Altersempfehlung 9-11 Jahre ist sicherlich passend, denn an manchen Stellen könnte es für die Kleinsten doch etwas gruselig werden.

Fazit: „Dunkle Künste“ = Koboldkroniken + Extraportion Horror --> Lesespaß für Groß und Klein!

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Rezensionen von haberlei:

Glück und Leid für Kati

Zimtsterne und Pfötchenzauber von Petra Schier

Mit „Zimtsterne und Pfötchenzauber“ (erschienen 2026) hat Petra Schier nunmehr bereits den 11. Band der Reihe „Weihnachtshund“ vorgelegt. Es ist wieder ein sehr stimmungsvoller und romantischer Weihnachtsroman. Schon das Cover, weihnachtlich verschneit, mit einem entzückenden Affenpintscher stimmt auf das Buch ein und lässt Vorfreude auf die Advent- und Weihnachtszeit aufkommen.

Jeder Band kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden, auch wenn die Protagonisten der Vorgängerbände als Nebenfiguren agieren. Kennt man bereits mehrere Bände, so fühlt man sich fast dazugehörig zur Dorfgemeinschaft.

Petra Schiers Schreibstil ist flüssig, humorvoll bis romantisch. Besonders liebenswert und amüsant finde ich jedesmal die Gedanken und Aktionen der Hunde, die unweigerlich die Hauptrolle spielen. Sehr einfühlsam versetzt sich die Autorin in die Gefühlslage der Protagonisten, ob Mensch oder Tier. Ob fröhliches Zusammensein der Freunde oder traute Gespräche unter vier Augen, es wirkt stets lebendig und authentisch. Ebenso die romantischen bis dezent erotischen Szenen.

Weihnachtsdeko, gemeinschaftliches Keksebacken, Weihnachtsmarkt-Flair und last but not least die Szenen mit dem Weihnachtsmann, seinen Rentieren und der Elfenschar – all das bringt einen wunderbar in Weihnachtsstimmung. Ich ließ mich von diesem Ausflug ins Märchenhafte gerne verzaubern.

Petra Schiers Geschichten basieren auf Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, echter Freundschaft und Harmonie. Es sind liebenswürdige Charaktere, durchwegs auch stur oder schwierig wie Kati, die aus einem desolaten Elternhaus stammt und sich stets alleine durchs Leben kämpfen musste. Sie fühlt sich verantwortlich für ihre Familie, wird von ihr immer wieder ausgenützt. Sich auf jemand anders zu verlassen, Hilfe anzunehmen, fällt ihr schwer. Aber dem warmherzigen Arian gelingt es mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, ihren Schutzpanzer zu durchbrechen. Die kleine Affenpintscher-Dame trägt das Ihre dazu bei, Katis Herz zu gewinnen.

Ich liebe diese gefühlvolle Reihe, die mich immer wieder ein bisschen in traumhafte heile Welt gleiten und all die Schreckensnachrichten aus der realen Welt ausblenden lässt. Es waren entspannende, beglückende Lesestunden. Ich freue mich schon aufs nächste Buch.

Allen, die romantische Weihnachtsgeschichten lieben, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von haberlei:

Alt&Jung – ein erfolgreiches Team

Aufgetrennt von Vera Nentwich

Mit „Aufgetrennt“ lässt Vera Nentwich ihr generationenübergreifendes Ermittler-Duo, den Rentner Lutz Weber und Kaspar Wozniak, der seinen beruflichen Weg noch sucht, ein weiteres Mal erfolgreich ermitteln.

Das Cover des 2026 erschienenen Buches ist ansprechend, passt gut zum Thema des Krimis.

Der Roman spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart in Krefeld. Lokalkolorit ist gut dosiert mit verwoben. Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend, auch sprachlich wird gut zwischen Alt und Jung differenziert. Ich kannte bereits den ersten Band. Es steht jeder Fall für sich, kann somit ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Trotzdem empfehle ich, der Reihe nach zu lesen.

Erzählt wird aus Sicht von Lutz, der sich zufällig am Tatort, dem Krefelder Design- und Vintage-Markt (SpätMAAT), aufhält, als dort eine der Ausstellerinnen, eine ihm bekannte Lehrerin, ermordet wird. Ihm war, als er kurz zuvor mit dem Opfer noch geplaudert hatte, eine seltsame Szene bzw. Person aufgefallen. Da er den Eindruck hat, dass seine Beobachtungen von der für die Ermittlungen zuständigen Kommissarin nicht entsprechend gewürdigt werden, beginnt er mit Hilfe von Kaspar das Umfeld des Opfers zu erkunden. Die beiden befragen Familienmitglieder, Kolleginnen, Freundinnen, usw. Puzzlesteinchen für Puzzlesteinchen sammeln sie Informationen, finden Verdächtige und Motive - bis es ihnen nach einigen falschen Spuren gelingt, der Polizei den wahren Täter zu präsentieren.

Was mir an dieser Reihe so besonders gefällt, ist der Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen von Alt & Jung. Sie profitieren voneinander. Der junge Kaspar bringt Schwung in das eintönige, einem geregelten Alltagstrott folgende Leben von Lutz, der nach dem Tod seiner Frau den Haushalt nur so recht und schlecht bewältigt und in Erinnerungen versponnen ist. Der vaterlos aufgewachsene Kaspar, der nicht so recht weiß, was er aus seinem Leben machen soll, findet in Lutz einen (groß)väterlichen Freund, Vorbild und Ratgeber, der ihn unterstützt, Zukunftsperspektiven zu finden.

Denn Lutz und Kaspar sind grundverschieden. Bei Lutz muss alles seine Ordnung haben, strukturiert sein, er ist höflich, rücksichtsvoll und zurückhaltend. Mit der modernen Technik ist er wenig vertraut, Kaspar dafür umso mehr. Die beiden ergänzen einander nicht nur ermittlungstechnisch ausgezeichnet – Lutz übernimmt die persönlichen Befragungen, während Kaspar sich mit den digitalen Recherchen befasst, sondern bereichern gegenseitig ihr Leben.

Mir hat der Krimi wieder sehr gut gefallen, insbesondere das Zwischenmenschliche, die Zusammenarbeit der beiden, die sich zu einer Freundschaft, sogar einer Wohngemeinschaft entwickelt hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

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Rezensionen von Petra:

Exlibris

Das Alphabet der Masken von Kai Meyer

1930 und 1970, zwei Handlung Stränge und in beiden geht es um Bücher. Besonders um Exlibris, Besondere Einkleber um das Eigentum zu kennzeichnen. Amalia findet sie in der Bibliothek ihres Stiefvaters und sucht nach der Künstlerin dieser Druckstöcke. Jahre später ist es Timm der nach Informationen dazu sucht.

Dabei stößt er auf die Buchraubaktionen während des 2, Weltkriegs und forscht weiter.
Der Autor überzeugt wieder mit der Darstellung des Graphischen Viertels in Leipzig. Buchherstellung und Verkauf alles in einem Viertel. Antiquariate und auch neue Bücher. Für jeden Leser und oder Sammler ein Paradies. Auch schon 1930. Die politische Entwicklung zeigt sich überall. Geheimbünde gibt es vielerorts. Okkulte Zirkel sind modern. Alles das vermischt er zu einer spannenden Geschichte die bis nach Monaco reicht.
Auf zwei Ebenen geschieht die gleiche Suche. Aus anderen Gründen, mit anderen Vorzeichen, Es ist faszinierend wie unterschiedlich das Thema dadurch wirkt. Wie am Ende alles zusammen geführt wird, bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis. Die geschichtlichen Informationen sind gut verpackt in eine fabulöse Suche durch Menschen die mit der politischen Entwicklung und ihren Folgen nichts gemein haben.
Verdrängte Schuld ist ein weiteres Thema, auch ist dieses Buch eine Familiengeschichte nicht ausführlich aber ein wichtiges Element.
Ich hoffe das auf diesen fünften Band ( alle lassen sich unabhängig von einander lesen ) weitere folgen werden.

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Rezensionen von gerlisch:

Kühnheit, Weisheit und Disziplin

Stella Obskura (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck

Mit Stella Obscura entführt uns Anna Fleck in eine geheimnisvolle Parallelwelt voller Magie, Intrigen und gefährlicher Missionen. Im Mittelpunkt steht Stella, die einem venezianischen Frauen-Geheimbund angehört. Um sich zu beweisen, erhält sie ihre erste große Aufgabe: An einer französischen Elite-Uni soll sie einen Attentäter der gegnerischen Seite aufspüren.

Doch schon bald wird klar, dass weit mehr hinter allem steckt, als zunächst vermutet.
Besonders begeistert hat mich die Atmosphäre des Buches. Rivalitäten, Misstrauen, Neid und Intrigen ziehen sich durch die Handlung und sorgen für eine ständige Spannung. Dazu kommt eine wunderschön aufgebaute Enemies-to-Lovers-Geschichte mit einem gelungenen Slow-Burn-Anteil, der sich ganz natürlich entwickelt und mich durchgehend mitfiebern ließ.
Auch die Charaktere haben mich schnell für sich gewonnen. Stella ist mir vom ersten Moment an ans Herz gewachsen. Ich habe sie gerne bei ihren gefährlichen und geheimnisvollen Missionen begleitet. Doch nicht nur die Hauptfiguren überzeugen, auch die Nebencharaktere sind vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet. Durch die bildhafte Beschreibung hatte ich die Figuren stets klar vor Augen.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Zu Beginn werden sehr viele Informationen zu den Charakteren, dem Setting und dem Magiesystem vermittelt, sodass ich etwas Zeit brauchte, um mich in der Welt zurechtzufinden. Besonders hilfreich war dabei das Glossar am Ende des Buches, das einige wichtige Begriffe erklärt. Ab etwa der Mitte der Geschichte war ich dann jedoch vollkommen in der Handlung versunken.
Das Magiesystem konnte mich mit seinen unterschiedlichen Zaubern und Möglichkeiten besonders begeistern. Zusammen mit den fesselnden temporeichen Szenen, den zahlreichen Wendungen und dem wortgewandten Schreibstil entwickelte die Geschichte einen regelrechten Sog.
Einige offene Fragen am Ende machen definitiv neugierig auf die Fortsetzung dieser Romantasy-Trilogie.

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Rezensionen von Annabell95:

Was, wenn das Unmögliche die Wahrheit ist?

Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

Smilla rettet einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken. Als er wieder zu sich kommt und die Augen aufschlägt, ist sie erschüttert. Sie ist überzeugt, dass es ihr eigener Sohn ist, obwohl sie nie ein Kind bekommen hat. Während die Mutter des Jungen ihr ausweicht und die Familie plötzlich direkt nebenan auftaucht, häufen sich die Merkwürdigkeiten.

Auch ihr Ehemann verhält sich zunehmend seltsam. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Smilla auf immer mehr Geheimnisse und erkennt, dass niemand in ihrem Umfeld ehrlich zu ihr ist.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt der Hauptprotagonisten Smilla, Lou, Fabian, Jonas und Quentin erzählt. Dadurch erhält man nicht nur Einblicke in die Gedanken und Gefühle aller Beteiligten, sondern baut auch zu jeder Figur eine Verbindung auf. Gleichzeitig sorgen die unterschiedlichen Blickwinkel dafür, dass man sich immer wieder neue Theorien zurechtlegt und vermeintliche Gewissheiten sofort wieder über Bord werfen muss.

Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel machen das Buch zu einem echten Pageturner. Die Geschichte entwickelt von Beginn an ein hohes Tempo, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Dazu kommen zahlreiche unerwartete Wendungen und geschickt platzierte falsche Fährten, die einen immer wieder auf die falsche Spur locken.

Dabei wird gezielt Zweifel gesät und lässt die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschimmen. Vor allem Smillas Wahrnehmungen sorgen für eine permanente Unsicherheit. Man fragt sich ständig, ob das, was sie erlebt, tatsächlich geschieht oder ob ihr Verstand ihr einen Streich spielt. Dadurch wächst mit jeder Seite das Misstrauen, bis man irgendwann nicht mehr weiß, welcher Figur man überhaupt noch trauen kann. Grade das macht einen großen Teil der Spannung aus.

Lediglich die Plottidee zum Ende kam für mich dann nicht ganz so überraschend, da ich ein ähnliches Konzept bereit aus einem anderen Thriller kannte. Dennoch blieb die Spannung erhalten und man wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Mein Fazit:
Ein atmosphärischer, temporeicher Psychothriller, der gekonnt mit Wahrnehmung, Misstrauen und Zweifeln spielt und seine Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen - klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Claudia R.:

spannungsgeladen atmosphärisch

Sylter Briefe von Stefan Wollschläger

Klappentext / Inhalt:

Das Leben ist schöner mit Hoffnung. Bei den Müllcontainern hinter einem Sylter Supermarkt wird die Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Die größte Herausforderung besteht darin, die Identität des Toten zu klären. Doch als Hauptkommissarin Liv Seemann am Fundort eintrifft, erkennt sie ihn.

Ist sie etwa selbst verantwortlich für seinen Tod? Als Jugendliche hat Sofi Kiefer erfahren, dass ihre Mutter im Urlaub tödlich verunglückt ist. Sechs Jahre später bekommt sie einen Brief, aus dem deutlich wird, dass Amilia noch leben könnte. Sofi verfolgt einen außergewöhnlichen Plan, um sie zu finden, aber die Erfolgsaussichten sind gering. Kann ihr der mysteriöse Mann helfen, der auf Sylt auftaucht? Liv Seemann beschäftigt sich immer intensiver mit dem tragischen Lebenslauf des Toten. Kann sie auch ihren zweiten Fall erfolgreich lösen? Zumindest lernt die junge Ermittlerin eine wichtige Lektion.

Cover:

Ein blauer Strandkorb und die wundervolle Küste im Hintergrund geben die Atmosphäre des Nordens sehr gut wieder. Die Möwen am Himmel und der Blick aus Meer wurden gut gewählt und geben das Setting hier sehr gut wieder. Ein Wiedererkennungseffekt der Reihe aufgrund der Cover ist auf jeden Fall ersichtlich. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und passend umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Fall für das Flensburger Ermittler Duo Liv Seemann und Timo Freitag. Beide sind mir bereits gut aus dem ersten Band bekannt. Die Fälle sind in sich geschlossen, jedoch führt ein Verbindung bzw. ein sogenannter roter Faden durch die Reihe, welcher auch hier noch nicht abgeschlossen ist. Für den jeweiligen Fall aber nicht entscheiden, weshalb man die jeweiligen Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen kann.

Spannung und Tempo sind gut gewählt und man findet bereits von beginn an schnell und gut ins Geschehen hinein.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Für Kriminals aber auf jeden Fall eine Empfehlung.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In Charaktere und Geschehnisse findet man sich gut und schnell hinein. Die kurzen Kapitel machen es lebendig und temporeich. Die Anfänge sind durch die hervorgehobenen Überschriften gut erkennbar. Die Überschriften sind zumeist recht kurz gewählt und verraten so auch nicht zu viel. Gliederung und Gestaltung haben mir auch hier sehr gut gefallen.

Die kleinen Illustrationen in schwarz.-weiß runden auch hier das Ganze sehr gut ab und setzen kleine Akzente. Die Bilder geben zudem die Atmosphäre und das Flair sehr gut wieder.

Die Geschichte ist spannend und kurzweilig erzählt. Schnell ist man im Geschehen und folgt gern den Ermittlungen. Eine gute Leseatmosphäre kommt hier auf.

Die Spuren nach Berlin, Kiel und Hamburg bringen weitere Settings und Flair hinein. Als Berlinerin und Liebhaberin der Nord- und Ostsee, sind mir Orte wie Kiel, Hamburg und natürlich auch Berlin sehr vertraut. Die Geschichte und der Fall so wie die Hintergründe wurde gut recherchiert und toll umgesetzt. Mir hat das Ganze sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.

Ein wundervoller Krimi mit einer guten Prise Lokalkolorit und jeder Menge Spannung.

Fazit:

Spannungsgeladener und atmosphärischer Krimi mit tollen Charakteren und einer guten Portion Lokalkolorit.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Solide Einführung ins Manifestieren

Selbstbestimmt von Eva-Maria Zurhorst; Annalena Zurhorst

Vorausschicken möchte ich, dass ich sehr neugierig auf dieses Buch war, weil ich schon einige der früheren Bücher von Eva-Maria Zurhorst kenne und ihre persönliche und hilfreiche Schreibweise geliebt habe. Ich hatte dabei immer das Gefühl, hier hat jemand das Leben in seiner Weisheit wirklich durchdrungen und erzählt mir nahbar und hilfreich davon.

Ansätze davon gibt es auch in diesem Buch wieder, das Eva-Maria gemeinsam mit ihrer Tochter Annalena Zurhorst verfasst hat. Das Buch ist im Kern eine Anleitung fürs erfolgreiche Manifestieren. Wichtige Grundsätze dieser Technik, die mittlerweile durch verschiedenste Ratgeber unterschiedlicher Qualität einen Eingang ins Massenbewusstsein gefunden hat, werden erklärt und anschaulich anhand des 7-Schritte-Modells dargestellt. Dabei wird auch auf mögliche Missverständnisse und Hürden eingegangen, zum Beispiel darauf, dass es innere Widerstände oder Zwiespältigkeiten am Weg zum Erfolg geben kann oder dass man, wenn man sich innerlich sehr weiterentwickelt und dadurch auch das eigene Leben im Außen stark verändert, durchaus auch Freunde verlieren kann.

Zwischendurch gibt es immer wieder mal kurze Einblicke in die persönlichen Erfahrungen der beiden Autorinnen. Diese habe ich sehr interessant gefunden, hätte mir aber mehr Details gewünscht. Zum Beispiel habe ich mich bis zum Ende des Buches gefragt, wie sich nun die Geschichte zwischen der Autorin und ihrem Mann und Vater der gemeinsamen Tochter, der eine Affäre hatte, entwickelt hat, ob dieser zu ihr zurückgekommen ist oder sie mit einem neuen Partner zusammen gekommen ist und ob sich das irgendwo im Buch findet oder ich es überlesen habe. Ja, klar, das ist das Privatleben der Autorin, aber schließlich erzählt sie diese Geschichte und macht mich neugierig darauf, dann hätte ich auch gerne ein konsistentes Ende davon in meinem Kopf. Ähnlich bei Tochter Annalena und deren Wunsch nach einem Partner, auch hier habe ich im Buch kein für mich rundes Ende der Geschichte entdecken können.

Die Vergleichslatte der früheren Bücher, von denen viele Bestseller waren, ist eine sehr hohe. Dennoch habe ich insgesamt den Eindruck, dass dieses Buch deutlich hinter jenen zurückbleibt und an vielen Stellen habe ich den durchgängig persönlichen Zugang vermisst. Insgesamt bleibt es eine solide Einführung in die Technik des Manifestierens, die insbesondere für jene Menschen hilfreich ist, die sich noch nicht tiefgehend damit beschäftigt haben (für alle anderen wird vielleicht nicht viel Neues dabei sein) und sich einfach mal auf technische Art und Weise damit auseinandersetzen wollen, aber nicht zu viel Wert auf das Gefühl einer persönlichen Verbindung mit den Autorinnen legen.

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Rezensionen von Claudia R.:

geheimnisvolles Sylt

Sylter Schlüssel von Stefan Wollschläger

Klappentext / Inhalt:

7 Schlüssel = 7 Türen Am Morsum Kliff auf Sylt wird die Leiche eines Mannes gefunden. Wer hat Christoph Döring am Vorabend seines fünfzigsten Geburtstags erschossen? Das ist ein Fall für die neu formierte Mordkommission in Flensburg. Die junge Kriminalhauptkommissarin Liv Seemann wird ins kalte Wasser geworfen und muss nicht nur einen herausfordernden Fall lösen, sondern auch die Kollegen während der Arbeit kennenlernen.

Die einzige Spur zum mutmaßlichen Täter ist ein Schlüsselbund. Welche Türen öffnen die sieben Schlüssel? Was bedeuten die Gegenstände, die an dem Schlüsselbund hängen? Ein Haifischzahn, ein besonderes Kreuz und ein Pfeifenputzermännchen. Jede Tür verbirgt eine Überraschung und Liv stößt auf Menschen mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten. Langsam fügen sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen, mit dem niemand gerechnet hat.

Cover:

Der Leuchtturm ist der zentrale Mittelpunkt des Covers. Auch die Sylter Atmosphäre kommt hier sehr gut herüber. Optisch und farblich finde ich das Ganze sehr gut gelungen und klasse umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um die überarbeitete Version des Buches und die Neuauflage des ersten Bandes mit einigen Veränderung. Es ist schon eine Weile her, als ich den ersten Band in der ursprünglichen Fassung gelesen hatte und schon diese konnte mich überzeugen.

Der Autor und dessen Schreibstil sind mir weiterhin durch seine Friesenreihe und somit einigen Büchern bereits bekannt. Ich mag seinen bildlichen und fesselnden Schreibstil sehr gern und war daher auf diese Neuauflage sehr gespannt.

Spannend geht es auf Sylt zu und schnell ist man im Geschehen. Der Mord eines Mannes einen Tag vor seinem fünfzigsten Geburtstag sorgt in der neu formierten Mordkommission in Flensburg für Aufsehen.

Inhaltlich wird hier jedoch nicht viel verraten, denn dies lest am Besten selbst, denn spoilern möchte ich hier keinesfalls.

Der Einstieg ist klasse gemacht und auch der weitere Verlauf ist spannend. Durch die kurzen Kapitel wird Spannung und Tempo erzeugt, so dass man schnell in einem Sog ist und von den Geschehnissen und Handlungen gefesselt wird. Liv ist einem schnell sympathisch und man ermittelt gern an ihrer Seite mit. Die Charaktere sind facettenreich und haben mir gut gefallen. Die Beschreibungen und Handlungen sind bildlich und gut vorstellbar. Die kurzen Kapitel erzeugen einen guten Lesefluss und auch die Kapitelanfänge sind gut erkennbar. Die kurzen Überschriften sind prägnant und verraten dabei nichts. Die Gliederung hat mir gut gefallen und auch der Verlauf und Spannungsbogen ist toll gewählt. Auch etwas geheimnisvolles schwingt die ganze Zeit mit. Toll fand ich auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen, hin und wieder, welche das sylter Flair gut erfasst und herübergebracht haben. Die Bilder/ Fotos runden das Ganze sehr schön ab.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd umgesetzt. Ein toller Fall, der gut recherchiert und verständlich herüber gebracht wurde. Die Ermittlungen sind fesselnd und man folgt dem Verlauf sehr gern.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und lässt sich gut und flüssig lesen. Auch das Sylter Flair und die Atmosphäre kommt spürbar herüber.

Ich fand es toll gemacht und bin sehr auf weitere Fälle um Liv Seemann gespannt. Auch die Mischung aus privaten Hintergründen der Charaktere und den Ermittlungen ist hier sehr gut gelungen.

Fazit:

Atmosphärischer Sylter Krimi mit Charme und Spannung.

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