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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

Atmosphärisch

Fairytown - Where the Magic Sleeps von Christian Handel

Klappentext / Inhalt:

Ein magisches Jugendbuch über Magie und Freundschaft

Die strukturierte Viola ist mehr als überrascht, als sie für ihre neue Au-pair-Stelle im gemütlichen Örtchen Fairytown ankommt, und dort auf den chaotischen Ben trifft, der es auf dieselbe Stelle abgesehen hat. Trotz Heimeligkeit und charmanter Herbstmärkte spitzt sich die Rivalität der beiden immer mehr zu.

Doch dann entdecken Viola und Ben, dass Fairytown auf der Grenze zur Feenweltliegt und diese zu zerbrechen droht. Plötzlich müssen sie zusammenarbeiten, um die Stadt, ihre Bewohner*innen und sich selbst zu retten.

Warum Leser*innen «Fairytown» lieben

Spannendes Cosy-Fantasy-Abenteuer in einer magischen Kleinstadt
Originelle, liebenswürdige und diverse Figuren
Mitreißende Geschichte über Freundschaft und Selbstfindung
Entschleunigende, warme und tröstliche Stimmung
Mit bezauberndem Farbschnitt in der 1. Auflage!
«Fairytown» vereint Cosy Fantasy, liebenswerte Figuren und warmherzigen Humor. Perfekt für alle, die sich nach einer magischen und herzlichen Geschichte ohne düstere Wendungen sehnen.

Cover:

Das Cover ist wunderschön gestaltet. Die kleine Gasse mit den Häuser macht einen tollen Eindruck und eine faszinierende Atmosphäre aus. Durch die warmen Fragen und den vielen orange Tönen bekommt es einen herbstlichen Touch und passt wundervoll in die aktuelle Jahreszeit. Das Cover ist toll umgesetzt und die Neugör auf das Buch wird geweckt.

Meinung:

Ein wundervolles und heimeliges Städtchen an der Grenze zur Feenwelt verzaubert durch seinen Charme und Geschichte. Man taucht ein in diese wunderschöne Welt und wird vom Setting und den Charakteren ergriffen und mitgenommen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Das Setting ist so wundervoll und warmherzig und macht eine magische Atmosphäre aus. das Ganze ist einfach toll umgesetzt. es wird sehr bildlich beschrieben und man kann sich so das Ganze sehr gut vorstellen.

Viola und Ben habe ich beide schnell Ions Herz geschlossen, auch wenn beide vom Wesen her sehr unterschiedlich sind. Die Charaktere sind facettenreich und auch die Entwicklungen fand ich sehr gelungen umgesetzt.

Die Kapitel haben eine sehr schöne und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind optisch sehr gut erkennbar und toll hervorgehoben. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und ist sehr schön umgesetzt. Die kleinen herbstlichen Blättermotive runden es im Gesamten sehr schön ab.

Die Geschichte wirkt geheimnisvoll, magisch, unterhaltsam und emotionsreich und führt einen tief nach Fairytown hinein. Die Atmosphäre und das Flair ist stimmig. Die Geschichte ist unterhaltsam und auch das Drumherum ist sehr gut gewählt. Durch die bildlichen Beschreibungen findet man gut und tief und die Geschichte hinein und wird von dieser mitgenommen.

Fazit:

Atmosphärische, magische und unterhaltsame Geschichte mit einem tollen Setting und wundervollen Charakteren.

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Rezensionen von Claudia R.:

tolle Fortsetzung

Legende der Schattenwächter - Jagd nach dem Gjallarhorn von Lars Meyer

Klappentext / Inhalt:

Ein episches Fantasy-Abenteuer zwischen Feuer, Eis und Verrat
Armin kann sein Glück kaum fassen: Es gibt ein Lebenszeichen seiner seit mehr als 10 Jahren verschwundenen Mutter! Zusammen mit Nari und Halbelfe Viktoria macht er sich auf den Weg nach Norwegen. Im Bergwerk des mächtigen Konzerns Magus Signum wurde sie zuletzt gesehen.

Die drei begeben sich auf eine lebensgefährliche Reise, auf der sie nicht nur mit Dämonen der Unterwelt kämpfen müssen, sondern versuchen, über die brennende Regenbogenbrücke Bifröst ins Reich der Götter vorzudringen …

Fesselnde Fantasy für Jugendliche ab 12 Jahren – voll packender Rätsel, düsterer Geheimnisse und wahrer Freundschaft

Cover:

Das Cover wirkt sehr abenteuerlich und spannend und man kann die verschiedenen Charaktere und Wesen hier erkennen und wird bereits vom Cover gefesselt. Das Cover finde ich auf jeden Fall vielversprechend und kämpferische, abenteuerliche Atmosphäre kommt schon hier herüber. Das Cover finde ich toll und passend umgesetzt und die Neugier auf eine tolles Abenteuer wird hier bereits geweckt.

Meinung:

Die spannende und abenteuerliche Suche geht weiter. Wird Armin finden, was er sucht?

Zu viel sei hier jedoch noch nicht verraten und mit weiteren inhaltlichen Details halte ich mich daher zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschichte, Geschehnisse und Charaktere hinein. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Trilogie, welche hiermit weitergeführt. Es ist empfehlenswert den ersten band zuvor gelesen zu haben, um Ereignisse und Charaktere einordnen zu können. Auch für das besser Verständnis ist dies sehr vorteilhaft. Zwar war der erste Band schon etwas her, aber dennoch findet man schnell und gut hinein und die Erinnerungen kommen dann mehr und mehr zurück.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam umgesetzt. Die Geschehnisse werden gut , bildlich und sehr gut vorstellbar beschrieben, so dass man sich gut in alles hineinfindet und miterlebt. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch eine gewisse Prise Humor kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch optisch toll herausgehoben. Gestaltung und Gliederung haben mir sehr gut gefallen. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Die wechselnden Perspektiven bringen zusätzliche Spannung und Tempo hinein und sind toll umgesetzt.

Die Geschichte wird hier toll fortgeführt und die Neugier auf den letzten Band wird hier erneut geweckt.

Alles in allem abenteuerlich, spannend und extrem unterhaltsam.

Fazit:

Gelungener, spannender und unterhaltsamer zweiter Band der Trilogie.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Eine Riesenknuddelei

Das Knuddelwuddel von Nastja Holtfreter

Was für ein wundervolles Buch!

Mit „Das Knuddelwuddel“ hat Nastja Holtfreter ein wahnsinnig tolles Bilderbuch erschaffen, das eine wunderbare Botschaft vermittelt.

Das Knuddelwuddel ist anders als die anderen Monster. Während sie brüllen und ihre spitzen Zähne fletschen, liebt das Knuddelwuddel es zu knuddeln.

Die Monster wollen testen, wer von ihnen am furchterregendsten ist. Dann stehen sie plötzlich einem riesigen Bären gegenüber.

Die Autorin hat das Buch nicht nur geschrieben, sondern auch selbst illustriert. Für mich ist das einfach sensationell! Die Illustrationen sind zuckersüß, ansprechend und absolut kindgerecht. Und das Knuddelwuddel selbst finde ich wahnsinnig süß ???? Ein herzallerliebstes Monsterchen ????

Das Bilderbuch hat eine ganz besondere Botschaft, die für mich wichtiger ist denn je. Es braucht großen Mut, sich als Einzige oder Einziger anders zu verhalten als die Gruppe und, statt gemein zu sein, anderen mit Liebe, Respekt und Freundlichkeit zu begegnen. Man muss sich nicht mit anderen gegen jemanden zusammenschließen und gemeinsam gemein sein. Ob das Knuddelwuddel mit seiner liebevollen, warmherzigen Art vielleicht sogar einen Freund findet?

Ich kann „Das Knuddelwuddel“ für Kinder ab 3 Jahren wärmstens empfehlen, weil es auf liebevolle Art zeigt, wie viel Freundlichkeit bewirken kann, und Kindern Mut macht, ihren eigenen Weg zu gehen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von askyfullofpages:

Der Kreislauf des Lebens

Deutsches Kind von Melanie Levensohn

Triggerwarnung: Das Buch behandelt die gewaltsame Trennung von Mutter und Kind und einige weitere schwere Themen.

Wow, was für ein unglaublich berührendes Buch! Als Mama hat es mir beim Lesen das Herz zerrissen.

Mit „Deutsches Kind“ ist Melanie Levensohn ein sehr bewegender, für mich hochemotionaler Roman gelungen, der sich hervorragend lesen lässt.

Er erzählt von einem kaum bekannten Kapitel der deutsch-französischen Nachkriegsgeschichte und von Scham, Schweigen und dem Verlust der eigenen Herkunft.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Zum einen begleiten wir Liese. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist unglaublich hart. Not, Hunger und tiefste Armut prägen den Alltag. Vieles liegt in Trümmern. Unzählige Männer sind gefallen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Frauen haben auch unter der Besatzung Angst, vergewaltigt zu werden. Lieses Mutter, früher eine lebenslustige Frau, ist durch den Krieg völlig verhärtet. Ihr Mann ist immer noch nicht zurück und sie muss extrem viel arbeiten, um ihre beiden Töchter durchzubringen. Als bei ihnen der französische Soldat Michel einquartiert wird, verlieben sich die noch minderjährige Liese und er ineinander und bald ist Liese schwanger. Michel wird versetzt. Ihr Sohn Johannes, den sie liebevoll Jolli nennt, wird ihr weggenommen und in Frankreich zur Adoption freigegeben.

Zum anderen erfahren wir, was aus Johannes geworden ist. Viele Jahrzehnte später lebt er als Winzer im Napa Valley, wo Dürre und Brände den Weinbau bedrohen. Vor seinem 80. Geburtstag bittet er seine Enkelin Maya, nach Deutschland zu fliegen. Dort soll sie herausfinden, was aus seiner Mutter geworden ist.

Die Reportage „Frankreichs deutsche Kinder“ von Anja Unger hat Melanie Levensohn so berührt, dass sie den Entschluss fasste, einen Roman zu diesem Thema zu schreiben. Kinder von deutschen Müttern und französischen Soldaten galten als illegitim. Zwischen 1946 und 1951 wurden rund 1.500 von ihnen ihren Müttern entrissen und nach Frankreich gebracht. Die Vorstellung war, das gebeutelte Land so schnell wieder zu bevölkern. Dieser sogenannte „Kindertransfer“, der für mich ein brutaler Kinderraub war, wurde lange geheim gehalten. Erst seit 2010 können ehemalige Besatzungskinder ihre Akten einsehen und nach ihren Müttern suchen.

Das Buch ist für mich ganz toll ausbalanciert. Zu Beginn hat mich Lieses Geschichte viel mehr interessiert. Doch das Hin und Her zwischen den beiden Erzählsträngen hat mir so gut gefallen, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.

Ich finde, dass die Autorin sehr gut herausgearbeitet hat, dass einen einschneidende Erlebnisse nie ganz loslassen. Und wie wichtig die eigenen Wurzeln sind. Spannend finde ich auch die Brände im Napa Valley. Damit kommt das Thema Klimawandel auf und dass wir uns in Zukunft auf neue Gegebenheiten einstellen müssen.

Im Grunde ist alles miteinander verbunden. Wie ein Kreislauf. Für mich ist das eine wunderschöne Botschaft.

Unter Berücksichtigung der Triggerwarnung kann ich „Deutsches Kind“ allen von Herzen empfehlen, die bewegende, ja zutiefst berührende Familiengeschichten mögen.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Rezensionen von Immenhof:

Gelungen

Wie schön, dass es MICH gibt von Britta Kiwit

„Wie schön, dass es mich gibt“ umfasst zehn Hauptseiten mit schönen, kurzen Texten in Reimform. Dabei werden verschiedene wichtige Themen wie „Ich bin mutig“, „Ich darf Nein sagen“, „Ich schaffe das“, „Ich darf Fehler machen“, „Ich traue mich“, „Ich darf Grenzen setzen“, „Ich achte auf mich“, „Ich darf nach Hilfe fragen“ und „Ich höre auf mein Herz“ aufgegriffen.

Auch die Botschaft, dass alle Gefühle wichtig und richtig sind, wird vermittelt.

Besonders gut gefallen mir die alltagsnahen Beispiele. So wird beispielsweise aufgezeigt, dass Kinder in derselben Situation ganz unterschiedlich reagieren können. Während das eine Kind wütend wird, reagiert ein anderes mit Traurigkeit. Diese unterschiedlichen Reaktionen werden schön und verständlich dargestellt.

Einzig die negative Darstellung von Küsschen sehe ich etwas kritisch. Natürlich finde ich es wichtig, dass Kinder ihre Grenzen kennen und Nein sagen dürfen. Allerdings hätte man dies auch anhand anderer Situationen, beispielsweise einer unerwünschten Umarmung, vermitteln können. Ich selbst mochte als Kind die Küsschen für meine Urgrossmutter nicht, bin rückblickend aber froh darüber, da sie ihr immer grosse Freude bereitet haben. Deshalb hätte ich mir hier eine etwas differenziertere Betrachtung gewünscht.

Insgesamt ein schön gestaltetes Buch mit wichtigen Botschaften und gelungenen Beispielen. Gerade die kurzen Reime und die verschiedenen Alltagssituationen gefallen mir gut.

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Rezensionen von Daggy:

Erinnerungen sammeln und behalten

Was bleibt, wenn du gehst, Bär? von John Dougherty

Auf dem Cover sind die beiden Bären in bunten Fahren und mit Sternen gezeichnet, sie halten sich liebevoll und voller Vertrauen an den Tatzen.
Die Geschichte beginnt mit dem kleinen Otto, der fröhlich winkend durch den Wald eilt. Mit dem großen Bär Orlo hat er den „weltbesten Freund“, mit ihm macht er viel gemeinsam.

Doch dann verliert Orlo immer mehr an Kraft und er „schlechte als gute Tage“, er spricht sogar vom Sterben. Da entlädt sich die ganze Wut des kleinen Bären in riesigen schwarzen Spiralen, er wütet und schreit, er will seinen Freund nicht verlieren. Doch dann findet er aus seiner dunklen Welt wieder zurück in die Arme von Orlo und er tröstet seinen kleinen Freund mit de Worten, „Ich bin immer bei dir, in deinem Herz.“ So verbringen die beiden eine wunderbaren gemeinsamen Sommer und als Orlo so schwach wurde, dass er im Bett lag, war Otto an seiner Seite. Als Orlo dann starb weinte Otto mit seiner Mutter an seiner Seite am Grab und in seiner Erinnerung war der alte Bär wieder an seiner Seite.
Das Buch über den Verlust eines Angehörigen empfinde ich als sehr kindgerecht. Ich glaube mit dem Vorlesen des Buches kann ich auf den Tod eines alten Menschen vorbereiten ohne Angst zu machen. Der Tod gehört nun einmal zu uns und die Kinder müssen wissen, dass so ein Verlust traurig macht, aber die Erinnerung erhalten bliebt solange wir diese Person im Herzen behalten. Neben den klaren Illustrationen, die den verstorbenen Bären in bunten Farben abbilden, sind die gereimten Texte sehr gut zu lesen.

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Rezensionen von Daggy:

Ein Schal sucht einen Träger

Ein Schal für den Löwen von Natalia Shaloshvili

Witzig, wie das kleine Mäuschen mit der orangen Öhrchen-Mütze sein Näschen aus dem Cover steckt.
Als dieses Mäuschen an einem Wintermorgen erwacht, weiß es, dass es ohne Schal nicht vor die Tür kann. So setzt es sich gemütlich zum Stricken in den Sessel. Ihr kleiner Schal ist schnell fertig und deshalb strickt sie mit der restlichen Wolle eine großen Schal.

Doch wer könnte den wohl tragen? Der Bär schläft zu fest, um ihn zu fragen und der Wolf schaut zu überlaunig, um ihm dem Schal anzubieten. Die Hasen zanken um den Schal und dem Fuchs ist er nicht modisch genug.
Ein in zarten Farben gemaltes Bilderbuch über eine kleine Maus, die mit dem Löwen, der eigentlich nicht in den Wald gehört, einen Freund findet, den sie zu sich nach Hause einlädt.
Zusammen werden sie den Winter gut überstehen. Eine kleine Geschichte, die wärmt, weil sie zeigt, wie wichtig Freundschaft ist.

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Rezensionen von Daggy:

Düstere Bilder ohne Worte

Eines Nachts von Natalia Shaloshvili


Dunkel und blau ist das Cover, drei Gestalten laufen durch die Nacht auf einen heller Streifen zu, sie sind nur schemenhaft zu erkennen und sie laufen wohl sehr schnell. Fliehen sie?
Dann sehen wir die jungen Frau, die zwei Kinder, ein Mädchen und einen kleineren Jungen hinter sich herzieht.
Die erste Doppelseite zeigt auch eine Mutter mit ihren zwei Kindern, der Junge hat eine „Hänsel-und-Gretel“-Buch unter dem Arm, durch die geöffnete Tür sehen wir den Regen.

Dann huscht die Frau durch die Dunkelheit während die Kinder ihr am Fenster nachblicken. Dann taucht eine alte Frau bei den Kindern auf, sie gibt ihnen Essen und befühlt den Finger des Jungen. Nach einigen beängstigenden Bildern sehen wir die Kinder fliehen. Sie begegnen der zarten jungen Frau, die sie durch die Dunkelheit dem Licht entgegen nach Hause führt.
Ich muss zugeben, dass ich mich mit der Geschichte etwas schwertue, kleine Kinder werden sich sicher bei einigen Bildern fürchten und selbst Schulkinder erleben trotz der Rettung einen Alptraum.
Die gemalten Bilder empfinde ich als sehr düster und beängstigend. Es gibt Parallelen zum oben genannten Märchen, obwohl hier mit der jungen zarten Frau eine Art Fee auftaucht. Sicher ein Kunstwerk, ob es für Kinder geeignet ist wage ich zu bezweifeln.

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Rezensionen von Liselottchen:

Fantasievolle Kindergeschichte mit Längen

Einhornfunkeln - Das magische Band von Cerrie Burnell

Elodie lebt mit ihrem Papa in London, ihre Mama ist meist unterwegs, angeblich arbeitet sie für eine Modefirma. Zusammen mit Elodies zahlreichen Freundinnen und Freunden entdecken sie ein Einhorn im Park. Von Elodies Mama, die in Wirklichkeit Einhornhüterin ist und als Spionin bei den Einhornjägern arbeitet, erfahren sie, dass das Einhorn Astra in Gefahr ist, und sie versuchen es in einer abenteuerlichen Reise in Sicherheit zu bringen.

Ich habe das Buch mit meiner ältesten 8-jährigen Enkeltochter gelesen, laut Angabe das vorgesehene Lesealter. In diesem Alter kann sie schon ganz gut selbst lesen, jedoch war ihr dieses Buch zu mühsam, sodass ich viele Teile vorgelesen habe. Es fehlten bunte Bilder, auch die Schwarz-wie-Bilder sind nur spärlich gesät. Zudem sind die zahlreichen Rückblenden nicht nur verwirrend, sondern zusätzlich in einer anderen Schrift, die schwerer lesbar ist, geschrieben.
Die Geschichte ist langatmig, es sind umfassende Erklärungen und Beschreibungen drin, sodass ihr zwischendurch langweilig wurde. Zudem war es mit den vielen auftretenden Personen schwierig, den Überblick zu behalten. Der Schreibstil hätte auch einfacher und kindgerechter sein können, Sätze sind doch ziemlich verschachtelt.
Beispiel: Abgesehen von diesem kleinen Chaos, brachte Astra einen Hauch Wildnis mit sich, der durch die Wohnung wehte, ein bisschen, wie der Duft im Wald, kurz bevor es anfängt zu schneien.

Die Story selbst hat meiner Enkelin nur teilweise gefallen, für meine jüngeren Enkelkinder war sie ohnehin zu hoch, aber es ist ja ab 8 ausgeschrieben. Ich würde sogar sagen, das Lesealter müsste auf 10 Jahre hinaufgesetzt werden, in diesem Alter können fast alle flüssig lesen und benötigen nicht mehr so viele Bilder.
Unter dem Strich eine Geschichte, die nette Ansätze hat (wie beispielsweise die zahlreichen Arten von Einhörnern), sowie der Zusammenhalt der Freunde, die meine Enkelin leider nicht komplett abholen konnte. Da eine Beurteilung jedoch immer Geschmackssache ist, bleibt unsere gemeinsame Bewertung in der Mitte.

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Rezensionen von Daggy:

Schneeeinsamkeit mit Nordlichtern

Der Schneefuchs und die lange, lange Nacht von Marieke Ten Berge

Die Farben des Covers erinnern sofort an Nordlichter und der kleine weiße Fuchs auf dem Schneeberg schaut hoch zum Himmel, der mit kleinen blinkenden Sternen übersät ist.
Der Sommer ist zu Ende und der kleine Fuchs Rana, dessen Fell schon weiß ist, lauscht den Geschichten seiner Mama. Neugierig macht sich er kleine Fuchs auf den Weg und folgt der Spur des Eisbären, obwohl er weiß, dass das für ihn gefährlich werden kann.

Durch wechselnde Landschaften läuft er und irgendwann kennt er sich nicht mehr aus. Mich hat das Bild, auf dem nur die Augen des Polarfuchses zu sehen sind, sehr beeindruckt. Ein wundervolles Bild. Dann taucht der Eisbär auf, der ihm anbietet, ihn zurückzubringen. Auch der Eisbär erzählt ihm eine Geschichte vom Eis.
Wundervolle zarte Illustrationen von der Schneelandschaft, den zauberhaften Lichtern am Himmel und den Tieren machen dieses Buch zu einem kleinen Schatz.

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