Kunden em pfehlungen
Rezensionen von kabo16:
Ein absolutes "Muss" für alle Hundeliebhaber und Besitzer
Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell
Als langjähriger Hundebesitzer liest man viele Bücher über diese Tierart, egal ob als Ratgeber, Geschichten oder Roman. Aber dieses Buch von Brian Sewell sticht aus der Masse heraus.
Es sind wunderbare Erzählungen über die Hunde seines Lebens und ein echtes Plädoyer für den Canis lupus familiaris.
Sechzehn Familienmitglieder unterschiedlicher Rassen ziehen bei dem Autor ein. Richtig ausgesucht hat er sie sich eigentlich nie. Sie fanden ihn irgendwie und haben ihn bis zu seinem Tod begleitet.
Bis auf Prince, sein erster eigener Hund, wurden fast alle alt. Aber es war Krieg und ein Esser mehr, machte damals sehr viel aus. Da kamen mir das erste Mal die Tränen.
Der Leser erfährt so ganz nebenbei einiges über Kunst, denn Sewell war ein bekannter Kunstkritiker, und über das Leben in England.
Hunde haben viele Macken, je nachdem was sie erlebt oder überstanden haben. Das hat Brian alles mit unendlicher Geduld hingenommen. Und er hat jeden seiner Tiere gepflegt, gehegt und geliebt bis zum letzten Atemzug.
Gäste in seinem Haus mussten Toleranz zeigen.
Gänsekackegrün und untergehende Modelljachten mit voller Takelage gehörten, genau wie ein neues Mobilar, dazu.
Wunderbar warmherzig erzählt und mit liebevollen Zeichnungen geschmückt.
Ich weiß, was ich dem nächsten Hundebesitzer schenken werde.
Rezensionen von Klassikfan:
ein Haustier mit großer Auswirkung
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Helen Cartwrigt ist 83 Jahre alt und kehrt nach 60 Jahren aus ihrer Wahlheimat Australien nach England zurück. Ihr Mann und ihr Sohn sind beide verstorben und haben Helens Lebenswillen sterben lassen, genauso wie ihre Liebsten gestorben sind. Sie warten nur noch auf den Tod, damit sie wieder mit ihnen vereint ist.
Doch dann verändert eine kleine Maus ihr ganzes Leben. Stellt sie zu Anfang noch eine Mausefalle auf, die sie in einem Baumarkt kauf, folgt danach ein Kontakt mit den Angestellten einer Bücherei, denn sie will mehr über Merlin erfahren, wie sie die Maus nennt, denn den Tod von Merlin möchte sie nicht, weil das zu grausam ist. Sie überlegt ihn ihn in ein Tierheim zu brinegen, indem er gut gepflegt wird und vielleicht mit anderen Mäusen zusammenleben kann.
UNd so bekommt Helen durch Merlin immer mehr Kontakt zu anderen Menschen. die ihre Einsamkeit beenden und sie auf andere Gedanken bringt.
Noch nie ist meines Wissens das Thema Alterseinsamkeit so warmherzig umgesetzt werden, sie in diesem Buch. Eine kleine Maus, die den Lebenswillen einer einsamen Frau wiederbelebt, nur durch ihre reine Anwesenheit.
Ein wunderbares Leseerlebnis in einem flüssigen Schreibstil und mit einer mehr als sympathischen Protagonistin.
Rezensionen von Klassikfan:
eine berührende Geschichte
Elbland von Claudia Rikl
"Elbland " von Claudia Rikl ist für mich eines der wenigen Highlights im noch neuen Lesejahr 2026. Ich kenne schon ihr Buch " Wellenkinder" was mir damals auch sehr gut gefallen hat und was sie unter dem Namen Liv Marie, Bahrow geschrieben. Welches ihr wahrer Name ist und welcher Pseudonym, wiß ich leider nicht.
In "Elbland erzählt Claudia Rikl eine Familiengeschichte, angelehnt an das Schicksal ihrer Großmutter, die sicherlich kein Einzelfall ist. Traumatische Erlebnisse, die nie aufgearbeitet wurden und somit an weitere Generationen weitergegeben wurden.
Wir lernen Nina kennen, die ihre schwer depressive Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt hat. Ihre Schwester hat das Elternhaus schon früh verlassen und auch ihr Vater ging und gründete eine neue Familie. Alles schmerzhafte Erlebnisse für Nina. Sie erinnert sich, dass dieser Bruch mit einem Urlaub im Jahhr 1987 zusammenhing, dem Urlaub nachdem ihre Familie zerbrach.
Sie will unbedingt herausfinden , was geschah und begibt sich auf Spurensuche im Heimatland ihrer Mutter.
Auf drei Zeitebenen 1945/1987 und in der Gegenwart ist diese Geschichte geschrieben, die Stück dür Stück aufklärt, was geschehen ist und warum diese Familie zerbrach.
Mit vielen interessanten Informationen aus der Vergangenheit und in einem sehr emphatischen Erzählstil, erlebt der Leser das Schicksal einer Familie, die sicherlich kein Einzelfall ist. Menschen, die für ihr Leben gezeichnet sind und ihre Erlebnisse nie verwinden können und in nachfolgende Generationen weitergeben.
Eine dicke Leseempfehlung
Rezensionen von Klassikfan:
tolle geschichte mit überzeugender Protagonistin
Little Hollywood von Inga Hanka
" Little Hollywood" von Inga Hanka war für mich eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit. " Little Hollywood " ist eine Videothek in die sich die Protagonistin dieses Buches , Leo, flüchtet, um ihren Alltagsproblemen zu entfliehen und die sind nicht ohne. Ein Schlägervater und weitere Probleme in der Familie , erinnern und das ist hier schon öfter erwähnt worden, ein wenig an " 22 Bahnen".
Ich finde es immer etwas schwierig, da Vergleiche anzustellen, denn Probleme sind immer individuell.
Trotzdem ist solch ein https://www.instagram.com/phijudas_buchwelt/ergleich legitim und sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen, handelt es sich doch bei deiden um junge Protagonisten, die ihren Weg, trotz schlechter Startbedingungen finden müssen.
UNd so ist dieses wirklich atmosphärisch geschriebene Buch auch eine Geschichte über Neuanfang, Sinnsuche und Freiheit, die mir, abgesehen davon, dass sie mich in meine Jugend zurückgeführt hat, was mir ausnehmend gut gefallen hat, lange im Gedächtnis bleiben wird.
Dicke Leseempfehlung.
Rezensionen von Klassikfan:
Stigmatisierung
Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher
Die Diagnose ADHS ist heute keine Seltenheit, im Gegenteil und so fand ich es sehr erfrischend, ein Buch über dieses Thema zu lesen das ein wenig aufzeigt, wie Menschen sich mit dieser Diagnose fühlen, auf wie viele Vorurteile und Unverständnis sie stoßen, nur weil sie nicht in die Regeln und Strukturen unserer Gesellschaft passen, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Verständnis benötigen, um sich anpassen zu können.
Wieviel Kraft kostet es auch Angehörige, sich ständig gegen dieses Schubladendenken zustimmen, dass ihnen immer wieder begegnet. Kein Wunder, dass dann auch das eigeneNervenkostüm auf der Strecke bleibt.
Birgit Birnbacher greift dieses Thema in ihrem Roman“ Sie wollen uns erzählen“ auf und ich finde es ist ihr ein einer sehr emphatisch hin Art und Weise gelungen die Gefühle und Gedanken der Betroffenen zu transportieren.
Oh war jemand für mich, dem ich mich sehr nahe gefühlt habe, aber auch seine Mutter hatte mein volles Verständnis.
Wie weit soll das Unverständnis und Schubladendenken noch gehen, dass feinfühlige Menschen damit nur weiter stigmatisiert.
Rezensionen von Klassikfan:
sprachlos
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Das Buch „Ich, die ich Männer nicht kannte“von Jacqueline Harpmann ist ein mehr als eindrückliches Leseerlebnis das einen teilweise sprachlos, aber auf jeden Fall nachdenklich zurücklässt.
Ein Raum in einem dunklen Keller, der eingesperrt 39 Frauen und ein junges Mädchen, bewacht von drei Wärtern, die jegliche Kommunikation, jegliche Berührungen oder Kontaktaufnahmen verbieten und mit Strafen sanktioniert.
Gerade das junge Mädchen leidet sehr darunter, da sie nicht ,wie ihre älteren Mitgefangenen, Erfahrungen aus der Vergangenheit hat. Als die Eingesperrten frei kommen wird klar, dass sie diese Freiheit nicht sinnvoll nutzen können.
Puh, das Lesen dieses Buches macht etwas mit dem Leser. Es wird klar, dass wir die Summe unserer Erfahrungen sind und wenn wir diese Sozialisation nicht erfahren, unserer Identität beraubt sind.
Die Atmosphäre dieses Buches ist düster bis beklemmend, der Schreibstil prägnant und die Figuren gut getroffen.
Ein Buch das mir sicherlich in Erinnerung bleibt.
Rezensionen von Klassikfan:
gäbe es doch mehr solcher Bücher
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber
Dieses Buch von Christian Huber " Solange ein Streichholz brennt" ist ganz großes Kino.
Eine Liebesgeschichte und ein Leben am Rande der Gesellschaft werden so emphatisch beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Bohm ist 36 Jahre alt und lebt mit seinem Freund Fox, der im zugelaufen ist , seit 5 Jahren auf den Straßen Kölns.
Ein Schlafsack, eine Isomatte, ein Rucksack mit seinem Hab und Gut, mehr hat und braucht er nicht.
Alina arbeitet als Fernsehjournalistin bei einem Kölner Sender. Ihre Karriere läuft nicht rund, die Konkurrenz ist hart und sie rechnet, als sie zum Programmdirektor gerufen wird, mit ihrer Entlassung. Doch man gibt ihr eine letzte Chance. Eine Reportage, zusammen mit ihrem Kollegen Jacob, über ein Leben am Rande der Gesellschaft. Hier lernt sie Bohm kennen und bietet ihm Geld, um einen Film über ihn zu drehen, doch Bohm lehnt ab. Doch als sein Hund Fox verletzt wird und eine kostspielige Operation benötigt willigt er ein und so lernen Alina und Bohm sich im Laufe der Zeit immer besser kennen und fühlen sich zueinander hingezogen.
Warum Bohm auf der Straße lebt, erfährt der Leser erst am Ende der Geschichte, einer Geschichte, die fantastisch erzähl twird und einen nicht loslässt.
Das Buch berührt, läd aber auch zum Nachdenken ein, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man selbst zu den Menschen steht, die, aus welchen Gründen auch immer, dieses Leben gewählt haben und die wir doch gerne einmal übersehen.
Rezensionen von melanie82:
Zwischen Thriller und Science Fiction
REM von Annika Strauss
Als großer Fan der Bücher von Sebastian Fitzek bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an „REM“ herangegangen – vielleicht gerade deshalb hat mich das Buch am Ende nicht ganz überzeugt. Dabei bringt die Geschichte eigentlich alles mit, was ein packender Thriller braucht: eine starke Grundidee, viel Spannung und ein Thema, das neugierig macht.
Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Potenzial aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Einige Entwicklungen wirken zu konstruiert, und insbesondere die zentralen Handlungselemente driften stellenweise in eine Richtung ab, die für mich eher an Science-Fiction erinnert als an den psychologischen Nervenkitzel, den ich sonst so an Fitzeks Büchern schätze - und es war für mich auch kein Horror, wie es auf mit bezeichnet war und was ich als spannende Kombi mit den Thrillerelementen gesehen habe.
Dennoch bleibt festzuhalten: Spannend ist „REM“ allemal. Die Geschichte entfaltet einen Sog, der zum Weiterlesen animiert, und es gibt immer wieder Momente, die fesseln und überraschen. Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir jedoch das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Rezensionen von Klassikfan:
gelungenes Debüt
Schlaf von Honor Jones
"Schlaf" von Honer Jones ist das Debür der Schriftstellerin das eine Mutter-Tochterbezieheung beschreibt, die es in sich hat.
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit und ihre Auswirkung bis ins Erwachsenenleben, sind die zentralen Themen dieses Romans, der meines Erachtens eine Triggerwarnung haben sollte.
Der Leser erfährt auf verschiedenen Zeitebenen Margrets Geschichte, die mit einer distanzierten und gefühlskaten Mutter, einem chronisch untreuen Vater und einem Bruder aufwuchs.
Wir erfahren, was Margret in ihrer Kindheit widerfahren ist, die Reaktionen der Mutter darauf und ihre Probleme, die sich bis ins Erwachsenenalter ziehen.
Margeret, die sich gerade von ihrem Ehemann getrennt hat und nun mit ihren beiden Töchtern allein lebt, kehr in ihr Elternhaus zurück, als ihre Mutter erkrankt.
Ene Aufarbeitung ihrer Mutter-Tochter Beziehung und ihrer Traumata sind ihr nicht vergönnt und ließen mich als Leser geschockt zurück.
Die Auseinandersetzung Margrets mit ihren Traumata und dessen Auswirkung auf sie als Mutter und demzufolge auf die Erziehung hrer Töchter fand ich gut beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und eindringlich und lässt mich diese Buch sicherlich nicht vergessen.
Rezensionen von Klassikfan:
hat mir gut gefallen
Pause von Lena Kupke
" Pause" von Lena Kupke ist ein Buch über Trauer, Achtsamkeit, Liebe in all seinen Faceltten und ein Buch mit hohrm Identifikationspotenzial, in dem sich vielleicht viele wiedererkennen, denn ein Situation, in der man am Ende ist und nicht mehr weiter weiß, kann sich sicher jeder vorstellen, oder hat sie sogar erlebt.
Lena elebt einen mentalen Zusammenbruch, der sie ins Krankenhaus bringen lässt. Da niemand von ihren Freunden, speziell ihr Freund in Berlin, wo sie lebt, willens oder fähig ist sie auds dem Krankenhaus abzuholen und ihr zu helfen. übernehmen diese Aufgabe ihre Eltern. Lena 36 Jahre alt, zieht wieder zu ihren Eltern nach Lüneburg in ihr ehemaliges "Kinderzimmer".Allein sich diese Situation vorzustellen ist sicherlich für viele eine fordernde Aufgabe.
Es wird beschrieben, wie Lena damit zurecht kommt, sich das Zusammenleben , aber auch ihre Genesungsphase mit ihren Eltern gestaltet, die damit total überfoirdert sind und wie Lena aus ihrer Situation herausfindet und wieder neuen Lebensmut schöpft.
Gut fand ich die Beschreibung der verschiedenen Arten von Beziehungen und Gefühlen zueinander, ob Eltern, Geschwister oder Partner.
Der Schreibstil war flüssig , locker und humorvoll trotz des Themas, das uns daran erinnert, dass wir nich endlos belastbar sind, auf unseren Körper hören sollen und auch auf unseren Lieben zu achten .
Tolles Debüt.











