Kunden em pfehlungen
Rezensionen von hohleborn8:
Sexy Bourbon-Boys and -Brothers aus Kentucky
Bourbon and Lies von Victoria Wilder
Laney Young ist auf der Flucht. Sie rettete einer Frau in einer beherzten Aktion das Leben. Nun ist ihr eigenes Leben nicht mehr sicher. Da die Zeit drängt, wird sie inoffiziell im Zeugenschutzprogramm untergebracht. Die taffe New Yorker Hochzeitsplanerin findet sich unvermittelt in der familiären Whiskey-Brennerei der Familie Foxx in Fiasco/Kentucky wieder.
Die drei hoch attraktiven Foxx Brüder sind nicht begeistert über den Überraschungsgast. Grant Foxx, der jüngste Bruder, riecht als Ex-Cop die Gefahr, die Laney mit sich bringt. Er misstraut der heißen Braut und versucht sie auszuhorchen. Doch in Laney findet der mürrische, vom Leben geschlagene Cowboy eine würdige Gegnerin.
Victoria Wilder gelingt mit "Bourbon & Lies" eine hochspannende Liebesromanze mit Thrillercharakter. Ich würde dieses Buch in die Kategorie der Lady-Thriller einordnen: Krimi, Thriller, eine große Portion Liebe und Erotik gemischt mit Kleinstadt- und Country-Feeling. Ein gute Mischung fürs Herz, hochspannend bis zum Schluss. Für Whiskey-Liebhaber eignet sich dieser erste Teil der Bourbon-Reihe fast als Lehrbuch der Bourbon-Herstellung.
Obwohl ich von Anfang an die Parallelen zwischen den Fällen von Frauenentführung und Misshandlung in Kentucky und dem von Laney in New York befreiten Opfer gesehen habe, wurde ich von der Auflösung am Ende doch überrascht. Ich bin gespannt, wie Grants Brüder in den Folgebänden ihre Liebe finden und ob es dabei auch so spannend zugeht? Findet einer der beiden eventuell mit Hadley sein Glück? Denn sie war neben Opa Griz eindeutig mein Liebling.
Rezensionen von lorireads:
Hat mich leider nicht richtig erreicht
The Weight of Falling (in Love) von Sarah Stankewitz
Nachdem ich mein letztes Buch von Sarah Stankewitz positiv in Erinnerung hatte, war ich neugierig auf ihr neues Buch.
Der Klappentext hat zwar schon erahnen lassen, dass traurige Themen im Buch eine Rolle spielen, aber trotzdem war mir die Stimmung, die beim Lesen aufkam zu schwer und düster. Gleichzeitig kam bei mir nicht wirklich Spannung auf und ich hatte das Gefühl, dass sie Handlung einfach so vor sich hin plätscherte und man nur auf das Happy End am Ende gewartet hat.
Ich glaube, mir hat etwas gefehlt, dass da Buch aus der Menge der NA-Bücher hervorhebt, aber das kam für mich leider nicht durch. So richtig benennen, was genau mir gefehlt hat, kann ich aber gar nicht.
Zu Silas und Cloud bin ich trotz der wechselnden Sichtweise, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt wurde, nicht so richtig durchgedrungen und konnte keine Verbindung zu Ihnen aufbauen.
Letztendlich muss ich sagen, dass die Geschichte zwar grundsätzlich schön erzählt ist und das Free Running in Verbindung mit der Musik schöne und interessante Themen waren, aber das Buch konnte mich emotional nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Daher habe ich es schweren Herzens nach ca. einem Drittel abgebrochen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Buch bei anderen sehr gut ankommt.
Rezensionen von Neluna:
Ein herbstliches Abenteuer.
Hase Hibiskus und die Herbstsause von Andreas König
Hase Hibiskus und seine zwei dicksten Freunde, Max Maus und Tom Bär haben sich mit mit ihrer liebevoll gestalteten Geschichte rund um die Herbstsause in unser Herz geschlichen.
Die Zeichnungen sind sehr ansprechend und ein Genuss für die Augen! Besonders durch die warmen Herbstfarben hat man gleich Lust auf einen herbstlichen Waldspaziergang mit anschließendem Laubhaufen-springen.
Optisch weckt es sofort gute Herbstvibes. Aber nicht nur die Zeichnungen sondern auch die Geschichte rund um Hase Hibiskus kann überzeugen. Er und seine Freunde helfen bei den Vorbereitungen zur großen Herbstsause und bis zur Feier erleben die Freunde so allerhand.
Die Geschichte ist kurzweilig und wurde vom Kind ausgiebig bestaunt und für toll befunden.
Als Erwachsener liest man sie gerne vor, sie ist in sich stimmig und kann mit dem Ende überzeugen. Gerne mehr davon!
Rezensionen von lorireads:
Biographie mit Fakten untermauert
Good Girl Exit von Silvi Carlsson
Ich habe Good Girl Exit als Hörbuch gehört und war sehr gespannt auf das Buch, weil ich Silvi Carlson bereits durch ihre spannenden Youtube-Videos kenne, in denen sie mir immer sehr sympathisch ist. Mir hat gut gefallen, dass die Autorin das Hörbuch selbst eingesprochen hat, wodurch sie ihre Geschichte an einigen Stellen vielleicht auch nochmal authentischer erzählen konnte.
Das Buch selbst fand ich sehr interessant und es hat mir einige Denkimpulse gegeben. Den Erzählstil fand ich angenehm und kurzweilig und auch den Aufbau des Buches fand ich gut strukturiert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin eigene Erlebnisse autobiographisch erzählt und diese gleichzeitig mit Fakten und wissenschaftlichen Untersuchungen unterbaut. Dadurch hat sie sich verletzlich gezeigt und das Buch persönlich gemacht, während sie gleichzeitig gezeigt hat, dass es sich nicht um Einzelerlebnisse, sondern ein strukturelles Problem in unserer patriarchalen Gesellschaft handelt, die Frauen immer wieder in bestimmte Rollen und auch Denkmuster gedrückt werden. Ich habe mich an vielen Stellen wiedergefunden und gemerkt, dass auch ich ein großes Good Girl in mir trage. Gleichwohl könnte ich mir vorstellen, dass der starke Fokus auf eigene Erfahrungen der Autorin nicht für jede/n das ist, was sich vom Buch erhofft wurde.
Spannend fand ich auch die Sicht der Autorin auf weibliche Bösewichtinnen in Filmen von Disney und Co.
Ab und an hatte ich das Gefühl, dass die Autorin thematisch hin und her springt und der klare rote Faden hat mir gefehlt. Zusammenfassend fand ich das Buch aber dennoch sehr gelungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Rezensionen von PMelittaM:
Lachen oder Weinen - das ist hier die Frage
Memories of Heidelberg von Heinz Strunk
Isolde und Bertram, seit 17 Jahren verheiratet, sind von Oldenburg nach Heidelberg gefahren, um den 80. Geburtstag von Isoldes Mutter zu feiern. Leider erkrankt diese lebensgefährlich und muss ins Krankenhaus. Bedauerlicherweise ist das nicht das einzige, was schief läuft. Das sehr teure und für eine Woche gebuchte Hotel bietet weder Komfort noch Service, im Restaurantschiff gegenüber werden die beiden zunächst freundlich empfangen, doch mit jedem Besuch wird es unerfreulicher, und die beiden erleben ihre Heidelbergreise eher nebeneinander als miteinander.
Erzählt wird der recht kurze Roman, er hat weniger als 200 Seiten, aus Bertrams Perspektive, so kommt er einem auch um einiges näher als Isolde. Beim Lesen habe ich mehr als einmal gedacht, ich würde ganz gerne auch Isoldes Sicht erfahren, aber dann wäre die Geschichte wohl eine andere geworden, und sie sollte eben so erzählt werden, wie man sie hier liest.
Bertram hat es nicht leicht, die Ehe der beiden ist schon länger ein Trauerspiel, Isolde verweigert körperliche Nähe, was Bertram mit Essen kompensiert, zum großen Teil heimlich. In Gegenwart von Isolde ist er sehr vorsichtig mit dem, was er sagt und tut, er scheint sogar Angst vor ihr beziehungsweise ihren Reaktionen zu haben.
Dass die beiden fast jeden Tag das Restaurantschiff aufsuchen, kann man als Leser:in nicht so ganz nachvollziehen, die Szenen dort werden immer absurder, und aus den Lautsprechern hört man jedes Mal das titelgebende Lied von 1968, gesungen von Peggy March.
Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, man könnte den Roman vielleicht als voyeuristisches Vergnügen bezeichnen, der Humor hat peinliche Züge, man kann nicht wegsehen und leidet mit Bertram mit. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber das sollte wohl nicht sein.
Ich tippe mal, dass dieser Roman nicht für jede:n etwas ist, mich hat er allerdings erreicht, obwohl ich die beiden Hauptcharaktere am liebsten geschüttelt hätte. Ich wusste meistens nicht, ob ich lachen oder weinen soll, habe mit Bertram mitgelitten und bin froh, dass ich, mittlerweile leider verwitwet, keine solche Ehe führen musste, vielleicht ist das sogar die Moral von der Geschichte.
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Abenteuerlicher Romantasy-Auftakt
Nobody's Quest von Alyssa Day
Schon auf den ersten Blick macht Nobody's Quest einiges her. Die hochwertige Gestaltung mit den liebevollen Details und der insgesamt sehr edlen Aufmachung sorgt dafür, dass das Buch im Regal sofort ins Auge fällt. Umso schöner ist es, dass sich hinter der ansprechenden Optik auch eine Geschichte verbirgt, die Lust auf mehr macht und einen gelungenen Grundstein für die Reihe legt.
Der Einstieg gelingt angenehm leicht und führt Schritt für Schritt in eine Welt ein, die vor allem durch ihre Quests und das durchdachte Magiesystem ihren ganz eigenen Reiz entwickelt. Gerade diese Aufgaben haben mir während des Lesens besonders viel Spaß gemacht. Sie lockern die Handlung immer wieder auf, sorgen für Spannung und vermitteln das Gefühl, gemeinsam mit den Figuren immer tiefer in die Geheimnisse dieser Welt einzutauchen. Dadurch entsteht stellenweise fast ein Abenteuercharakter, der sich angenehm von vielen anderen Romantasy-Titeln abhebt.
Überhaupt gehört das Worldbuilding für mich zu den größten Stärken des Buches. Alyssa Day erschafft eine Welt, die interessant aufgebaut ist und nach und nach immer mehr Facetten offenbart. Dabei wird nicht jede Information sofort erklärt, sondern vieles ergibt sich erst im Verlauf der Handlung. Das hat mir gut gefallen, weil ich das Gefühl hatte, die Welt gemeinsam mit den Figuren zu entdecken. Gleichzeitig merkt man, dass hier noch einiges an Potenzial für die Folgebände vorhanden ist und längst nicht alle Fragen beantwortet wurden.
Mit den Figuren bin ich insgesamt ebenfalls gut zurechtgekommen. Die Protagonistin entwickelt sich im Laufe der Geschichte nachvollziehbar weiter und findet sich gemeinsam mit den Leserinnen und Lesern erst nach und nach in ihrer neuen Realität zurecht. Auch die Nebenfiguren machen neugierig auf die Fortsetzung und bringen ausreichend unterschiedliche Persönlichkeiten mit, um für Abwechslung zu sorgen.
Etwas zwiegespalten war ich dagegen bei der Romance. Grundsätzlich fügt sie sich stimmig in die Handlung ein. Gleichzeitig konnte mich die Liebesgeschichte emotional nicht immer vollständig erreichen. Hinzu kommt, dass ich persönlich auf den vorhandenen Spice gut hätte verzichten können. Für mich hätte die Geschichte auch ohne diese Szenen funktioniert, zumal sie der eigentlichen Handlung keinen entscheidenden Mehrwert verliehen haben.
Nichtsdestotrotz empfinde ich Nobody's Quest als einen gelungenen Reihenauftakt, der vor allem mit seinem spannenden Worldbuilding, den abwechslungsreichen Quests und einer Welt überzeugt, die noch viel Entdeckungspotenzial bereithält. Wer Romantasy mit Abenteuercharakter und einem gut durchdachten Weltenbau sucht, sollte sich dieses Buch definitiv näher ansehen.
4/5 Sterne
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Fantasy trifft auf Mystery für junge Leser
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Als die Nicky an der Ashfield Academy aufgenommen wird, beginnt für sie nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern auch das Leben an einem Ort voller Regeln, Erwartungen und kleiner Geheimnisse. Zwischen Unterricht, neuen Bekanntschaften und den ersten rätselhaften Ereignissen wird schnell deutlich, dass an der Academy nicht alles so gewöhnlich ist, wie es zunächst scheint.
Doch gerade diese Mischung aus Internatsalltag und unterschwelligen Mystery-Elementen macht einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus.
"Ashfield Academy" ist ein Jugendbuch, das sich angenehm leicht lesen lässt und dabei genau die Atmosphäre einfängt, die viele Leserinnen und Leser an Academy- bzw. Internatsgeschichten so schätzen. Alte Gebäude, neue Freundschaften und das Gefühl, plötzlich Teil einer ganz eigenen kleinen Welt zu sein, erzeugen schnell eine gewisse Vertrautheit. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen aber auch das Gefühl, dass das Setting durchaus noch etwas mehr Raum hätte einnehmen dürfen. Gerade der Alltag sowie Unterricht an der Academy und das Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler wären für mich mit die interessantesten Aspekte des Buches gewesen, weshalb ich mir hier stellenweise noch tiefere bzw. überhaupt Einblicke gewünscht hätte.
Ein großer Pluspunkt waren für mich die Figuren und insbesondere ihre Freundschaften. Die Beziehungen untereinander wirken natürlich und ungezwungen, kommen ganz ohne künstliche Dramen aus. Besonders schön fand ich außerdem die selbstverständliche Inklusion innerhalb der Geschichte. Gerade dieser Punkt sorgt dafür, dass sich die Welt der Ashfield Academy lebendig und authentisch anfühlt.
Die Mystery-Elemente fügen sich ebenfalls gut in die Handlung ein. Sie sorgen für Spannung und werfen immer wieder neue Fragen auf, übernehmen aber nie komplett die Kontrolle über die Geschichte. Wer einen hochkomplexen Fantasy- oder Mysteryroman erwartet, wird hier vermutlich nicht vollständig auf seine Kosten kommen. Für mich war die Dosierung allerdings genau richtig, da der Fokus weiterhin klar auf den Figuren und ihrem Alltag liegt.
Insgesamt ist Ashfield Academy ein gelungenes Jugendbuch mit sympathischen Figuren und einer angenehmen Mischung aus Fantasy und Mystery. Wer Geschichten rund um Academys und neue Freundschaften liebt und sich an einer nicht zu intensiven, aber dennoch atmosphärischen Handlung erfreuen kann, sollte sich dieses Buch definitiv näher ansehen. Ich persönlich hätte gerne noch etwas mehr Zeit im Alltag der Academy verbracht – und genau das ist vermutlich das beste Zeichen dafür, dass ich mich dort durchaus wohlgefühlt habe.
4/5 Sterne
Rezensionen von gabiliest:
Sehr spannend: Eine Leiche zum Hafengeburtstag
Tatort Hafen - Der Tote von Lagerhaus F von Kästner & Kästner
Die SPIEGEL Bestseller-Autoren Angélique und Andreas Kästner haben mit “Tatort Hafen –Der Tote von Lagerhaus F” den vierten Band ihrer “Wasserschutzpolizei Hamburg-Reihe” vorgelegt. Diesmal ist der Schauplatz der pulsierende Hafengeburtstag und daneben ein vergessener, heruntergekommener Platz: das Lagerhaus F im Moldauhafen.
Natürlich passt das Cover perfekt und nimmt sofort mit ins Geschehen.
Der Hafengeburtstag ist in vollem Gang und der leitende Wasserschutzpolizist Tom Bendixen hat alle Hände voll zu tun, um das Spektakel zu koordinieren und zu überwachen. Doch abseits des Rummels wird von drei jungen Leuten eine Leiche in einem Oldtimer entdeckt, der dem Reeder Viktor Blankenhagen gehört. Bei der Untersuchung des Falles stellt sich heraus, dass im Kofferraum auch das Blut einer jungen Frau gefunden wird, die vor zwanzig Jahren ermordet wurde. Für Tom Bendixen und Jonna Jacobi vom LKA deutet alles auf den Reeder als Täter hin. Doch es gibt einen Zeugen: den alten Säufer Henri, der auf einem vergammelten Schiff im Moldauhafen lebt. Aber Henri schweigt – auch diesmal, wie er das schon seit zwanzig Jahren tut. Auch die Rolle der drei jungen Leute ist unklar: Moritz, dessen Vater bereits verstorben ist, ist der Neffe des Reeders; Vanessas Vater hat den alten, bisher ungeklärten Mordfall untersucht und ihr Freund Finn hat den Oldtimer ins Lagerhaus F gefahren. Schwierige und langwierige Ermittlungen bringen keine Ergebnisse, auch wenn sich der Verdacht gegen Viktor immer weiter konkretisiert. Welche Spur ist brauchbar, welche führt ins Leere? Bringt die Lösung des Cold Case auch den aktuellen Mörder zur Strecke?
Angélique und Andreas Kästner haben wieder einen interessanten, spannenden und realitätsnahen Krimi geschrieben, der auch Landratten mitnimmt in die glitzernde und mondäne Atmosphäre des Hamburger Hafengeburtstags. Alles an diesem Krimi ist real – alle Polizeieinsätze, alle Funksprüche und auch das seltsame und gefährliche Verhalten mancher Teilnehmer an der Schiffsparade. Das Ehepaar Kästner weiß, wovon es schreibt, denn Andreas war bis vor einigen Jahren Hauptkommissar der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen. Angélique wiederum kennt als Psychologin und Psychotherapeutin die menschliche Seele und ihre Abgründe nur zu gut. Beide haben unverwechselbare Charaktere mit Ecken und Kanten erschaffen, die nicht nur mit der Lösung der beiden Fälle zu tun haben, sondern deren Privatleben auch nicht immer geradlinig verläuft. In dieser Mischung aus True Crime und Fiktion führen die Autoren die Lesenden gekonnt und lustvoll in die Irre und präsentieren Verdächtige auf dem Serviertablett, sodass man glaubt, die Story durchschaut zu haben – nur um dann zu erkennen, dass man wieder einer falschen Spur aufgesessen ist.
“Tatort Hafen –Der Tote von Lagerhaus F” ist ein durchkomponierter, logisch und folgerichtig aufgebauter Kriminalroman. Ebenso einfallsreich wie detailreich wird man in ein kriminelles Geschehen verstrickt, das sofort großes Kopfkino auslöst. Besonders beeindruckend ist, wie viel Realität in diesem Krimi steckt – von der Schilderung der Polizeiarbeit bis zur” Pfanne der unwissenden Köche”, die die hungrigen Polizisten nach ihrer Schicht zubereiten. So darf man zwischendurch auch ein bisschen schmunzeln. Nur die Morde sind erfunden.
“Tatort Hafen –Der Tote von Lagerhaus F” ist ein absoluter Pageturner, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Glücklicherweise ist auch Band fünf schon im Entstehen, daher sind Entzugserscheinungen von dieser gelungenen und spannenden Krimireihe nicht zu befürchten.
Rezensionen von praja:
ich fands mega
Death of a Witch von E. V. Woods
Grundlegend eigentlich ne geile Idee. Zwei verfeindete Hexenfamilien, schwindende Magie, alte Geheimnisse und dazu diese absolut geniale, düstere, herbstliche Atmosphäre. Im Grunde genau mein Ding! Vor allem das Setting und die ganze Idee hinter der Magie haben es mir echt angetan und auch die Dynamik zwischen Iris und August war grundsätzlich spannend.
So richtig rund hat es sich dann aber leider doch nicht angefühlt. Im Moment treffe ich immer wieder auf Bücher, die sich in der Mitte echt ziehen, und hier war das leider auch so. Vielleicht hab ich einfach mit Leseflauten-Symptomen zu kämpfen ... wer weiß. Aber dadurch hat irgendwie alles eher nur oberflächlich gut gewirkt. Mir haben Spannung, Hintergründe und ein bisschen mehr Figurentiefe gefehlt, to be honest. Man hätte da einfach noch ein bisschen mehr rausholen können.
AAAAAber die Atmosphäre war mega und die Idee wirklich, wirklich gut!!!! Vielleicht bin ich auch einfach zu anspruchsvoll geworden!
Aber lest es! Es war super!
Rezensionen von M:
Jedes Kind ist ein Künstler
Dieses Buch zeigt dir, wie's geht : Kunst von Ruth Millington
Dieses Buch zeigt Dir wie‘s geht: Kunst, zeigt und erklärt Kindern und auch interessierten Erwachsenen tatsächlich wie Kunst geht. Am Anfang in der Einführung gibt es interessante Informationen zu Material und allgemeinen Fragen. Im Rest des Buchs ist jeweils eine Doppelseite einem Künstler, einer Künstlerin gewidmet.
Man erfährt ein wenig über den die KünstlerIn selber und sein ihr Leben und wird danach angehalten in der Art des Kunstschaffenden selber ein Kunstwerk zu schaffen. Dabei sind die Techniken ganz unterschiedlich, von Malen über Mosaik legen, Höhlenmalerei, Pop Art wird ganz unterschiedlich mit ganz unterschiedlichen Materialien gebastelt. Die Erklärungen dazu sind gut für Kinder zu verstehen und der Leser, die Leserin werden persönlich angesprochen. Die Illustrationen dazu sind interessant und vereinfachen das Verstehen der jeweiligen Technik. Schön, dass nicht nur die KünstlerInnen vertreten sind, die sowieso jeder kennt.











