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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesestern:

Wenn die Sehnsucht nach Meer zu einer Sehnsucht nach mehr wird....

Unless you trust von Maya Knodel

Wenn die Sehnsucht nach Meer zu einer Sehnsucht nach mehr wird...

Mit " Unless you trust " geht die Malaga- Dilogie von Maya Knodel in die zweite Runde. Nahtlos anschließend an den ersten Band " Unless you try " ist nun das Finale im Frühjahr 2026 bei Francke erschienen.

Nachdem Miri ihre geplante Volleyball- Karriere aufgegeben und sich für Malaga als Heimat entschieden hat, läuft plötzlich alles aus dem Ruder.

..
Und plötzlich ist das Misstrauen wieder da, alte Wunden reißen wieder auf und die neu gefundene Beziehung zum Glauben steht genauso auf der Kippe wie ihre Beziehung zu Max, die entscheidend war für ihren Umzug von Köln nach Malaga.

Mein Leseeindruck:
Maya Knodel nimmt mich mit an die schönsten Plätze Malagas und erweckt die Sehnsucht nach Urlaub, Sonne und Meer.
Der atmosphärische und unterhaltsame Schreibstil macht Spaß, schenkt Lesefreude und spannende Momente.
Gleichzeitig wartet dieser FNA Roman mit tiefgründigen Themen auf, die den christlichen Glauben im Spannungsfeld von Vertrauen und Zweifel ehrlich und realitätsnah präsentieren.
Die Hauptprotagonisten Miri und Max sind authentisch und ihre Probleme, Herausforderungen, Träume und Wünsche sind lebensnah dargestellt. Die persönlichen Entwicklungen und die Suche nach Identität überzeugt und fesselt.
Der leidenschaftliche Einsatz und das Engagement fürs Compagnion, die Organisation, die Flüchtlingen eine neue Heimat ermöglicht, spielt dabei eine zentrale Rolle und bestimmt die Lebenswege von Miri und Max.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte, die über Leichtigkeit und Lebensgefühl eines Sommer- Romans weit hinausreicht...
Themen wie Selbstannahme, Realisierung von christlichen Werten und dabei immer wieder Herausforderungen und Zweifel im Glauben sorgen für ein lebensnahes und authentisches Leseerlebnis, das zu einer begleitenden und wertvollen Lektüre, gerade für junge Erwachsene werden kann.

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Rezensionen von clematis:

Brandstätte

Der Blutmensch zu Köln von Eva-Maria Silber; Kirsten Wilczek

Köln, 1847/48: Zu einer Brandstätte hat sich der bislang ertragreiche Gutshof verwandelt, unter den Ruinen findet man neun Leichen. Schnell ist klar, die entlassene Dienstmagd ist aus Rache zur Mörderin geworden und wird in einem beispiellosen Indizienprozess schuldig gesprochen. Allein Anwalt Venedey und sein Referendar Bas samt Journalistin Mathilde sehen die Sachlange anders und beginnen einen Wettlauf mit der Zeit um die Wahrheit.

Eine meisterhafte Sprachkomposition und eine bestens gelungene Verquickung von historisch verbürgten Fakten mit glaubwürdiger Fiktion bilden das Wesen dieses hervorragenden Historischen Kriminalromans. Reale Figuren werden als Vorbilder herangezogen, ein tatsächlicher Mord dem Geschehen im Buch zugrunde gelegt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Handlung höchst lebendig daherkommt und aufgrund der akribischen Recherche das damalige Justizsystem auch für Laien bestens vorstellbar wird. Ein Rechtsanwaltsanwärter und eine willensstarke Redakteurin stechen durch ihre Zielstrebigkeit hervor, aber auch die Angeklagte Ida beeindruckt mit ihrer naiven Unbedarftheit. Fesselnde Szenen führen kurzweilig durch den Gerichtsprozess und das Bestreben, nicht nur Recht zu sprechen, sondern die Wahrheit zu ergründen. Ob das in der knappen Zeit gelingen kann?

Obgleich einige Sätze im Kölner Dialekt schwer verständlich sind, so ist dieser Krimi aufgrund seiner authentischen Atmosphäre unbedingt zu empfehlen.

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Rezensionen von bücherliebe74:

Depeche aus dem Atelier

The Artist von Lucy Steeds

Joseph Adelaide sieht die Chance seines Lebens gekommen, als er den größten Maler der Epoche Èdouard Tartuffe interviewen darf. Dafür muss der junge Mann dem Maler schweigend Model sitzen, der als "Menschenfeind und Tyrann" bekannt ist.
Dieser lebt seit 30 Jahren zurückgezogen in aller Abgeschiedenheit in der Provence.

Nur seine Nichte Sylvette (Ettie) lebt an seiner Seite. Sie führt den Haushalt, ordnet das Atelier, meistert seine Launen und führt ein Leben im Hintergrund wie ein stiller Schatten.

Die Handlung der Geschichte überspannt einen kurzen Zeitraum über wenige Monate im Jahre 1920, die Joseph in der Abgeschiedenheit des Hauses des Malers verbringt. Während dieser Zeit trifft er nur wenige Menschen außerhalb des Hauses, und hält Briefkontakt zu seinem Verleger und seiner Schwester.

Der Schreibstil ist erzählerisch und sehr bildhaft.
Die Charaktere der drei Protagonisten sind gut und detailliert herausgearbeitet und die gegenseitige Einflussnahme deutlich erkennbar.
Ab der Mitte des Buches verändern sich die Haltungen der Drei zueinander, womit eine gewisse Spannung in der Handlung einhergeht.
Ihre Arten zu leben, zu kommunizieren, ihr Verhalten anderen Menschen gegenüber und ihre Sicht auf die Welt sind sehr unterschiedlich, was ich recht interessant fand.

Die Örtlichkeit, das Leben in Frankreich, ist bildhaft beschrieben, sodass man sich die Landschaft und das Leben in der Provence sehr gut vorstellen kann, falls man es nicht kennt. Die Felder, der Lavendel, das Essen - ich fühlte mich beim Lesen oft "wie vor Ort"!

Man darf bei diesem Buch keinen Spannungsroman erwarten.
Der erzählerische Schreibstil hat mir gut gefallen, einige Längen waren trotzdem zu überwinden.

3 von 5 Punkten!

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Rezensionen von rosetheline :

Weibliche Gewalt

Gelbe Monster von Clara Leinemann

In Clara Leinemanns "Gelbe Monster" geht es um Charlie, eine Mathematikstudentin Anfang Zwanzig, die nach einer Eskalation mit ihrem Freund Valentin, ein Aggressionstraining machen muss, damit sie weiterhin bei ihrer besten Freundin Ella wohnen darf. Doch wie konnte es überhaupt erst so weit kommen?

Leinemann gibt den Leser*innen einen guten Einblick in Charlies Bällebad der Gefühle.

Obwohl sie anfangs noch sehr glücklich über ihre Beziehung ist, fängt Charlie schnell an misstrauisch zu werden, an sich zu zweifeln und jede noch so kleine Handlung von Valentin zu analysieren bis sie an einen Punkt kommt an dem sie all ihre negativen Gefühle überschütten und ihrer Meinung nach Valentin an allem Schuld ist und dafür zur Rechenschaft gezogen werden muss - psychisch und physisch.

Zum ersten Mal habe ich einen Roman gelesen, in dem nicht, wie üblicherweise bekannt, die Gewalt von einem Mann ausgeht, sondern von einer Frau. Ich fand den Ansatz auf jeden Fall interessant, aber leider hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt und außer Charlie fehlte mir ein besser Einblick in die anderen Charaktere. Sprachlich war das Buch dennoch gut zu lesen und ich bin auf jeden Fall auf weitere Werke von Clara Leinemann gespannt.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Viva la vida

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Ein berührendes Buch über die erste Liebe, tiefe Freundschaften und den Traum, Profifußballer zu werden. Es erzählt von Sehnsucht, Schicksal und den besonderen Verbindungen zu den Menschen, die unser Leben prägen. Besonders gefallen haben mir die transportierten Emotionen und das Gefühl, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen intensiv zu spüren.

Wunderschön fand ich die Gedanken darüber, wie sich Träume und Wünsche im Laufe des Lebens entwickeln. Ohne zu viel vorwegzunehmen, zeigt das Buch auf bewegende Weise, dass manche Träume wahr werden und dass wichtige Begegnungen unser Leben oft stärker prägen, als wird zunächst ahnen.

Für mich ist dieses Buch ein sehr warmherziger Roman über das Erwachsenwerden, große Träume, die Liebe und die tiefe Verbundenheit zu Familie und Freunden.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Warmherzige Geschichte

Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Ich liebe kräftige Farben, und das quietschbunte Cover von "Guten Morgen, schönes Wetter heute", dem aktuellen Roman der Autorin Tanja Kokoska, erregte sofort meine Aufmerksamkeit.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Endvierzigerin Ina Fransen, die mit 1583 weiteren Personen in einer Siedlung wohnt, die aus einhundert dreistöckigen Mietshäusern besteht.

Die alleinerziehende Ina bewohnt Im Kastanienbaum 1 eine kleine Zweizimmerwohnung, die sie sich mit ihrem 17-jährigen Sohn Henry teilt. Um über die Runden zu kommen, arbeitet sie in einem Hotel und nebenbei in einem Tattoo-Studio. Henry ist ein guter Schüler und plant, nach dem Abitur mit seinem Freund ein freiwilliges soziales Jahr in Lateinamerika zu machen, doch davon weiß seine Mutter noch nichts.

Neben Ina und Henry lernen wir weitere Bewohner der Siedlung kennen. Da ist Herr Bello, der ein wenig aussieht wie Olaf Scholz und Malen nach Zahlen liebt. Er war früher Verkäufer in einem Möbelhaus und zieht die Kleider von Inas Mutter, die kürzlich verstorben ist, an. In der Hausnummer 52 befindet sich die Gaststätte "Zum Plaudern", die von Samy geführt wird. Er kommt aus Sri Lanka und träumt davon, einmal den Eiffelturm zu sehen und über die Alpen zu wandern.
In der Siedlung gibt es auch einen Lebensmittelladen. Er gehört den Eheleuten Arslan, die zwei Grundschulkinder haben. Frau Arslan liebt die Gedichte von Rilke und ist momentan in großer Sorge um ihre in Izmir lebende kranke Mutter.
Frau Kaiser ist seit langem verwitwet und sehr vergesslich geworden. Sie ist 85 Jahre alt und war früher Kellnerin, der einzige Sohn lebt in Japan.

Als in der Siedlung eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wird und entschärft werden muss, werden die Bewohner der Siedlung evakuiert. Sie müssen ihre Wohnungen verlassen und werden in einer Turnhalle untergebracht ...

Die kurzweilige Geschichte ist in ganz wunderbarer Sprache mit viel Empathie und feinem Humor erzählt. Tanja Kokoska lässt uns nicht nur hinter einige der unzähligen Wohnungstüren blicken, sondern gewährt auch Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Bewohner. Wir erleben ihren Alltag und ihre Begegnungen, sehen ihre Träume und Sehnsüchte.

Die Autorin beschreibt ihre - bis auf eine Ausnahme - sehr sympathischen Figuren mit ganz viel Liebe und Wärme. Es sind Menschen, die man schnell in sein Herz schließt. Sie leben Tür an Tür, manchmal reden sie ein paar Worte miteinander - und dennoch sind sie allein. Das Buch, in dem es nicht nur um Nachbarschaft, sondern auch um Menschlichkeit und Vielfalt, Einsamkeit und Menschenhandel geht, hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten, ganz besonders Herrn Bello, der sich endlich zu seiner Neigung bekennt, und Henry, der versucht, der jungen Vietnamesin Anh zu helfen.

Gegen Ende, genauer gesagt mit Pitzis Erscheinen, wurde mir die Handlung dann doch etwas zu unrealistisch und vorhersehbar. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch mit viel Freude gelesen und empfehle es gern weiter.

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Rezensionen von Tara:

Ein Buch, das Verständnis fördert

Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan

„Konfetti im Kopf“ ist ein hilfreiches Buch der Autorin und ADHS-Trainern Doreen Aldugan für die ganze Familie.

Doreen Aldugan hat selbst ADHS und man merkt ganz genau, dass sie weiß wovon sie schreibt. Mit ihrem Buch richtet sie sich an betroffene Kinder und alle, die mit ihnen zu tun haben.

In kurzen Sätzen und in einem leicht verständlichen, humorvollen Ton werden die Informationen über Neurodivergenz zusammengetragen. Dabei bedient sich die Autorin ganz alltäglicher Situationen, die die Problematik greifbar machen. So wird deutlich, was bei ADHS im Gehirn anders läuft als bei neurotypischen Menschen.
Das Buch sorgt aber nicht nur für mehr Verständnis, sondern bietet auch hilfreiche Tipps und Strategien für den Alltag.
Besonders schön fand ich die Informationskästchen, die wichtige Fakten nochmals gut zusammenfassen.

Jede Seite wurde mit viel Liebe von der Illustratorin Emily Claire Völker gestaltet. Dadurch werden die Botschaften gelungen verbildlicht und es gibt jede Menge zu entdecken. Die vielen Details laden dazu ein, auf der Seite zu verweilen und sind eine schöne Gesprächsgrundlage, um die gesamte Thematik auch als Familie aufzuarbeiten.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert oder nach den richtigen Worten sucht, um anderen zu erklären worum es bei Neurodivergenz geht.

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Rezensionen von Ulgu1978:

KIM

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker


Charlie, eine eigenwillige, aber sympathische Hackerin mit leicht autistischen Zügen, und die von ihr erschaffene künstliche Intelligenz namens KIM, bemühen sich - überwiegend virtuell - die Welt zu retten. Cyberterroristen versuchen Geld zu erpressen, indem sie sich in Navigationssysteme gehackt haben und drohen damit, diese zu manipulieren.

Charlie und KIM machen sich auf die Suche nach dem oder den Hauptverantwortlichen und geraten in brenzlige Situationen.
Ein Krimi, in dem eine künstliche Intelligenz mit menschlichen Zügen gemeinsam mit echten Menschen einen Krminalfall löst, war für mich ein ungewöhnliches Lesevergnügen. Ungewöhnlich, aber interessant, auch wenn ich nicht alle Begriffe aus der Computerwelt verstanden habe. Ich fand es faszinierend, aber auch beängstigend, was mit künstlicher Intelligenz machbar ist. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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Rezensionen von Micki:

Identitätssuche im grellen Licht des Wrestlings

Sunset Flip von Joey Goebel

Mit Sunset Flip hat mich Joey Goebel auf ganzer Linie überrascht. Wrestling? Ehrlich gesagt ein Thema, das mich sonst kaum interessiert. Umso beeindruckender, wie sehr mich dieser Roman gefesselt hat. Es wird ganz sicher nicht das letzte Buch sein, das ich von Joey Goebel lese.

Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der als Wrestler kurz davorsteht, alles erreicht zu haben.

Seine Karriere läuft, mit Nadine plant er eine gemeinsame Zukunft – eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch je höher Auggie steigt, desto mehr beginnt er, mit seiner Kunstfigur „The Aug“ zu verschmelzen. Der Traum vom Erfolg kippt langsam in eine existenzielle Unsicherheit: Wer ist er noch, wenn die Rolle überhandnimmt? Und was bleibt von den eigenen Träumen – etwa seinem Wunsch, zum Film zu gehen – wenn die Show zur Realität wird?

Joey Goebel erzählt diese Entwicklung raffiniert und mit einer dichten, spannungsgeladenen Handlung. Die Geschichte entfaltet einen starken Sog, weil sie weit mehr ist als ein Roman über Wrestling. Es geht um Identität, um Inszenierung und Authentizität, um die Zerbrechlichkeit von Glück und die feine Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Gerade das Zusammenspiel von Künstlichkeit, Kampf und überraschender Zärtlichkeit macht den Reiz des Buches aus.

Besonders gelungen sind die Figuren. Auggie ist keine schillernde Projektionsfläche, sondern ein vielschichtiger, nahbarer Protagonist, dessen innere Zerrissenheit man hautnah miterlebt. Auch Nadine und die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Man fiebert mit, leidet mit und hofft, dass Auggie einen Weg findet, sich selbst nicht zu verlieren. Wirklich ein gelungender Roman!

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Rezensionen von Micki:

Süßes Buch für die Kleinsten

Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit

„Ich bin gut, so wie ich bin“ – allein dieser Satz zeigt schon, wie wertvoll dieses besondere Pappbilderbuch für die Kleinsten ist. Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das Mut macht, stärkt und berührt.

Das stabile Pappbilderbuch richtet sich an Kinder ab 2 Jahren und führt sie behutsam an erste Affirmationen heran.

Die kurzen, klar formulierten Sätze sind kindgerecht gestaltet und laden zum Mitsprechen ein. Gerade für kleine Kinder, die beginnen, Sprache und Gefühle bewusster wahrzunehmen, sind diese positiven Botschaften ein wunderbarer Einstieg in das Thema Selbstwert und Selbstvertrauen.

Besonders gut gefallen haben mir die warmen, liebevollen Illustrationen. Die zehn alltagsnahen Szenen greifen typische Situationen aus dem Kinderleben auf – vom Spielen über kleine Herausforderungen bis hin zu Gefühlen wie Unsicherheit oder Stolz. Dadurch entstehen ganz automatisch Gesprächsanlässe zwischen Kind und Bezugsperson. Das Buch bietet weit mehr als nur eine Vorlesegeschichte: Es schafft echte Wohlfühlmomente.

Was dieses Buch so wertvoll macht, ist seine klare Botschaft: Du bist richtig, so wie du bist. Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern sanft und stärkend vermittelt es Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es eignet sich wunderbar als kleines Alltagsritual oder für die Einschlafroutine – ein ruhiger Moment, in dem Nähe entsteht und positive Gedanken Raum bekommen.

Fazit: Wie gut, dass ich ICH bin ist ein liebevoller Begleiter für die ersten Lebensjahre.

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