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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von bücherliebe74:

Highlight

Death's Daughter von S. A. Barnes

"Dark Academia Romantasy mit College-Setting" - Das 1.Buch aus diesem Genre hat sich als Highlight für mich erwiesen!

Der Schreibstil der Autorin S.A.Barnes ist sehr atmosphärisch und bildhaft und es gelingt ihr, kribbelnde Magie und Spannung über die 440 Seiten des Buches aufrecht zu erhalten.

Für mich war es genau die richtige Mischung aus Romance, Magie, Spice, Fantasy und Spannung!

Die Grundidee hat mir gut gefallen. Jocasta, die eigentlich nur in Ruhe studieren möchte, wird mit dem Familienerbe als Tochter des Todes konfrontiert, indem sie ungewollt aufsteigt in der Hierarchie in der Welt der Uralten. Sie ist gezwungen, im Kampf um Macht ihre Kräfte einzusetzen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, der/die ein oder andere war schwer zu durchschauen, was gewollt und gut eingesetzt war, und somit zum Spannungsaufbau beigetragen hat.
Jocasta`s Umgang mit ihrem "Familien-Erbe" fand ich nachvollziehbar und ihre Entwicklung innerhalb der Story war gut ausgearbeitet und interessant.
Carter`s Rolle hat mir gut gefallen, unnahbar, aber nicht unerreichbar.
Devon war anfangs etwas blass in seiner Rolle, hat aber eine gute Entwicklung durchgemacht, die mich überzeugen konnte.

Ich hätte mir mehr zu den Hintergründen zur Welt der Uralten gewünscht und hoffe, dass dies im nächsten Teil vertieft wird.

Der Plottwist kam für mich nicht wirklich überraschend, ich hatte bereits ähnliches erahnt, aber es hat absolut gepasst und steigert meine Vorfreude auf den nächsten Teil um so mehr!

Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen, und auch das Buch selbst ist sehr schön gestaltet - DARK - absolut passend zum Inhalt!

5 von 5 Punkten!

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Starker 2.Teil!

Hummerjahre von Beatrix Gerstberger

Nachdem "Hummerfrauen" von Beatrix Gerstberger ein Jahres-Highlight für mich war, konnte ich es kaum erwarten, den Folgeband "Hummerjahre" zu lesen!

Wir begleiten bekannte ProtagonistInnen wieder nach Maine, auf die wunderschöne Insel Eagle Island.
Dabei treffen wir Ellis, Sam, Julie, Judith, Richard, Mina, Carlos und Luca wieder.

Und natürlich auch Mr.Darcy.
Einige Jahre sind vergangen. Net und Ann sind inzwischen verstorben, doch auch ihnen begegnen wir in Rückblicken.
Die, die auf der Insel geblieben sind, und auch die, die für diesen Sommer zurückkommen, blicken auf ihr Leben zurück. Ein Sommer, von dem jede/r etwas anderes erwartet. Und doch mit ähnlichen Gefühlen an den Sommer 1982 zurückdenken, in dem sich alles veränderte.

"Ein Hummer kann nur so alt werden, weil er sich regelmäßig häutet und seinen alten Panzer abwirft." Für die ProtagonistInnen ist dies nicht leicht, für manche schmerzhaft, für manche leichter. Dieser letzte gemeinsame Sommer bringt neue Chancen - auf Veränderungen, Vergebung, Abschiede und Neuanfänge, Antworten und jede Menge Gefühle!

Der Schreibstil ließ mich sofort wieder in die Geschichte einsteigen. Feinfühlig, flüssig, eine Mischung aus Intensität und Leichtigkeit, absolut mitreißend!
Die ProtagonistInnen sind authentisch, nahbar und mit all ihren Wesenszügen und Eigenheiten lebensecht dargestellt, als würde die Autorin genau diese Personen wirklich kennen.

Auch Julie hat mich, wie schon im 1.Teil, begeistert und berührt mit ihrer fast schroffen, aber herzensguten Art und ihrem Lebensstil nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!"
Aber auch alle anderen ProtagonistInnen haben im 2.Teil der Hummerfrauen wieder überzeugen können und ich habe sie gern durch den Sommer begleitet.

Das Cover als auch das Buch unter dem Umschlag sind wunderschön und passend gestaltet, die Farbwahl gefällt mir gut!

Für mich ist dieses Buch ein absolut passender 2.Teil und Abschluss für die Geschichte um die Hummerfrauen, auch wenn ich sehr gern noch mehr von ihnen lesen würde!

5 von 5 Punkten!

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Traumreise zwischen Raum und Zeit

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Die Autorin Vanessa Göcking nimmt uns in ihrem neuen Buch "Ms Atkins und die Bibliothek der Träume" mit in eine ganz besondere Bibliothek.
Dabei begleiten wir Ms Amanda Eleonore Atkins, Robert Joy, Xiao Mei Smith und Henry in das Reich ihrer Träume.
Für alle 4 ist die "Lady Ophelia Harringdale Library" ein Zufluchtsort - vor dem Chaos der Welt, und für manche wie ein zweites Zuhause.

Als ausgewählte Bibliotheks-BesucherInnen haben sie Zugang zu einem besonderen Lesezimmer und lernen sich dort kennen. Im Laufe der Zeit macht sich jede/r auf den Weg in die eigene Vergangenheit, aber in gewisser Weise auch in die Zukunft.

Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und gut lesbar. Durch detaillierte Beschreibungen konnte ich mir die Bibliothek gut vorstellen und das Lesezimmer würde ich sehr gern einmal besuchen.
Die Charaktere der ProtagonistInnen sind sehr verschieden, aber recht gut ausgearbeitet. Der Autorin gelingt es gut, alle miteinander durch ihre Schicksale zu verbinden.
In der Kurzbeschreibung ist die Rede von Fantasy, allerdings liegt der Schwerpunkt der Handlung eher auf Träume, Schicksal und Selbstreflexion, wobei Fantasy einen kleineren Anteil einnimmt.

Optisch macht das Buch einiges her!
Der Umschlag ist farblich sehr ansprechend und das Motiv mit den Bücherregalen, dem Himmel im Hintergrund und der Person in der offenen Tür spiegelt wesentliche Elemente der Handlung wider.
Anbei gibt es Zugaben wie Tee, Leseprobe, Lesezeichen, einen Brief und einen Bibliotheksausweis - alles schön abgestimmt!
Unter dem Umschlag ist das Buch selbst ebenfalls farblich schön gestaltet. Es hat eine bunt folierte Seite in der Mitte des Buches und ist mit einem Lesebändchen versehen.
Am Anfang jedes Kapitels steht ein Ornament für den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Protagonisten, um den es in dem Kapitel geht. Jede/r hat ein eigenes Ornament. Ein liebevoll gestaltetes Detail!

Die Idee der Story gefällt mir. Allerdings war es mir eine Spur zu viel Selbstreflexion und zu wenig Fantasy!

3 von 5 Punkten!

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Anders als erwartet

Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Die Autorin Iris Wolff nimmt die Leserschaft mit in die Zeit 1943/44, in das Leben der damals 13jährigen Elisabeth in Hermannstadt / Siebenbürgen.

Der Roman ist geschrieben aus der Sicht von Elisabeth, die mit ihrer ausgeprägten Beobachtungsgabe für Menschen und Umgebung besticht.
Elisabeths Gefühlswelt ist ausführlich und authentisch dargestellt, auch die anderen, für die Geschichte wichtigen Personen, sind ähnlich dicht beschrieben.

Elisabeth erscheint für ihr junges Alter recht reif zu sein, was eventuell der Lebensumstände dieser Zeit geschuldet sein könnte.

Elisabeth und Harriet, zwischen denen anfangs eine zarte, später sehr intensive Freundschaft entsteht, kommen aus sehr unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Schichten. Dies wird einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.
Allerdings liegt der Schwerpunkt des Romans meiner Meinung nach deutlich stärker auf dem Großfamilien-Leben Elisabeths.
Die Mädchen-Freundschaft gewinnt erst nach der Hälfte des Romans an Gewicht. Hier hatte ich mir mehr erhofft.
Das Familienleben in Elisabeths Großfamilie wird ausführlich und authentisch beschrieben, besonders gut gefallen hat mir dabei die Rolle und Haltung der Großmutter.

Man gewinnt einen Einblick in das Leben unter dem Einfluss des Kriegsgeschehens und Themen wie Kriegspropaganda, Bund Deutscher Mädels und Arbeitsdienst-Einsätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, atmosphärisch, unaufgeregt und ließ mich gut in die Handlung gleiten, aber leider am Ende zu abrupt mit zu vielen offengelassenen Parts zurück.

Insgesamt ist es ein fast sanfter Roman und vereint Themen wie Freundschaft, Loyalität, Hoffnung und Verlust.

3 von 5 Punkten!

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Nichts für schwache Nerven!

Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Der Autor Tobias Bukkehave hat mit "Der Prätorianer" einen starken und gelungenen Reihen-Auftakt um das Ermittler-Duo Sara Levin und Janus West geschaffen!

Als eine äußerst brutal zugerichtete männliche Leiche gefunden wird, stehen die Ermittler der dänischen Polizeiabteilung für Gewaltverbrechen, Sara Levin und Janus West und ihr Team, vor einer großen Herausforderung.

Bei der Leiche werden unter anderem Artefakte der römischen Mythologie gefunden. Sara`s Bruder Adam, Psychologe, wird als Berater zu den Ermittlungen hinzugezogen, zwecks Ergründung des psychologischen Motivs und der Erstellung des Täterprofils.
Es stellt sich die Frage: war es Mord im Affekt, was die Brutalität erklären würde, oder doch ein Ritualmord?

Der Schreibstil ist geprägt von spürbarer Atmosphäre, die einem durchaus die Haare zu Berge stehen lassen, und von einem stetigen Perspektivenwechsel, bei dem Sara, Adam als auch der Täter "zu Wort kommen". Der Spannungsaufbau ist clever und ansteigend ausgearbeitet.
Die Konflikte innerhalb des weiteren Ermittlerteams empfand ich als unnötige Längen, da sie nicht wirklich Einfluß auf die Handlung hatten.
Die Ermittlungsarbeit wird detailliert beschrieben, als auch die psychologischen Aspekte. Wobei letzteres für mich stellenweise etwas ausschweifend war.
Der Zusammenhang mit Sara´s persönlichem Umfeld war ein Aspekt, der die Story für mich besonders interessant gemacht hat. Ich gehe davon aus, dass diese in weiteren Reihenteilen wieder eine Rolle spielen werden.
Der Plot Twist fast am Ende des Buches ergab für mich eine wirklich überraschende Wendung, was mir sehr gut gefallen hat!

Das frostige Cover ist sehr passend gewählt.

Insgesamt hat mir das Buch, bis auf wenige erwähnte Längen, wirklich gut gefallen!
Ich denke, für LeserInnen, die auch geschichtliches und psychologisches Interesse haben, und bei schonungslosen Opferbeschreibungen nicht zimperlich sind, ist dieser Thriller absolut empfehlenswert!

4 von 5 Punkten!

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"Schuld"

Alles ihre Schuld von Andrea Mara

Der Albtraum jedes Elternteils trifft Marissa, als sie ihren kleinen Sohn Milo von einer Spiele-Verabredung abholen möchte. An der angegebenen Adresse öffnet ihr eine fremde Frau und von Milo fehlt jede Spur!

Die Story ist sehr gut aufgebaut, mit vielen überraschenden Plot - Twists wird die Leserschaft immer wieder in eine andere Richtung geleitet.

Der Spannungsbogen ist clever ausgearbeitet und die Charakter sind individuell und glaubhaft, Gefühle authentisch dargestellt.
Im letzten Drittel jagt ein Plot Twist den nächsten, was das Buch nicht wirklich gebraucht hätte, und stellenweise für Verwirrung gesorgt hat.
Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar und ergab für mich einen passenden Abschluss.

Allerdings mag ich Ausdrücke wie "Playdate" in einem Buch, das ich in deutscher Sprache lese, überhaupt nicht.

Das Cover gefällt mir gut, das Bild der Nachbarschaft passt gut zum Buch.

Gern lese ich weitere Bücher der Autorin. Der Schreibstil hat mir überwiegend gut gefallen und das Buch hat mich gefesselt und überrascht!
Für Thriller - LeserInnen, die es komplex mögen und die gern miträtseln bei der Auflösung, ist dieses Buch genau richtig!

4 von 5 Punkten!

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Spannung pur!

Septembermord von Chris Chibnall

Die perfekte Landidylle des kleinen Örtchens Fleetcombe an der englischen Küste wird zerstört durch den Mord des Pub-Besitzers James Tiernan.
Seine Leiche wird auf einem Stuhl sitzend mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf nachts auf einer Landstraße gefunden.
Detective Nicola Bridge, die nach 15 Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, und ihren jungen und unerfahrenen Kollegen DC Harry Ward haben eine Menge Arbeit vor sich, um den Fall zu lösen.

Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch. Die Spannung bei der Aufklärung des Falles, manche fast lustige Situation zwischen Nicola und Harry, aber auch die Gefühle zwischen Nicola und ihrem Mann Mike, werden gut beschrieben. Nicola war mir sehr sympathisch, aber sie hätte ein bisschen mehr Selbstvertrauen vertragen.
Man erfährt einiges über die EinwohnerInnen des Ortes, ohne das es langweilig wird. Die Atmosphäre im Ort und die Eigenheiten der BewohnerInnen sind gut dargestellt.
Kurze Kapitel, die meist spannungsgeladen enden, motivieren zum Weiterlesen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an spürbar und clever aufgebaut und ausgearbeitet, sodass man unbedingt weiterlesen möchte!
Die Lösung des Falles war überraschend für mich, aber schlüssig und passend.
Das Cover gefällt mir gut und passt zum Buch - geheimnisvoll und spannungsgeladen!

Ein gelungenes Debüt des Autors Chris Chibnall!
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Bridge und Ward!

5 von 5 Punkten!

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Juli`s großes Abenteuer

Juli im Land der Zeitgeister von Freund Wieland

Bereits mit "Wecke niemals einen Schrat" hat der Autor Wieland Freund viele Kinder begeistert. Mit seinem neuen Kinderbuch " Juli im Land der Zeitgeister" ist ihm wieder ein wunderschön geschriebenes und spannendes Kinderbuch gelungen!

Im Haus ihrer Großeltern sind nicht nur sämtliche Uhren stehengeblieben, sondern auch ihre Oma steht wie in Stein gemeißelt mitten in der Küche und rührt sich nicht mehr.

Als Juli im Keller auf den Zeitgeist Trim und den Uhrmacher trifft, und die beiden sie mitnehmen ins Land der großen Uhr, erwartet Juli ein rasantes Abenteuer mit verschiedensten Wesen und der Aufgabe, die große Uhr wieder zum Laufen zu bringen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildhaft, sodass man sich die verschiedenen Wesen und auch die Technik der Uhr gut vorstellen kann. Wörtliche Rede und der erzählerische Schreibstil wechseln sich ausgewogen ab, dem Inhalt lässt sich gut folgen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und lässt bis zum Schluss nicht nach.
Das Buch ist sehr schön gestaltet. Das Cover ist ansprechend gestaltet und verspricht ein abenteuerliches Lesevergnügen.
Im Inneren findet man eine Karte des Landes der großen Uhr, auf der man Juli`s Abenteuer verfolgen kann. Jedes Kapitel ist mit einem Einleitungssatz und einer kleinen Illustration versehen, und an jeder unteren Seitenecke befindet sich ein schönes Ornament.

Ich hätte mir mehr Illustrationen gewünscht, auch um jungen LeserInnen die Geschichte mehr zu verdeutlichen.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, und ich glaube, dass Juli viele kleine LeserInnen-Herzen erobern wird!

4 von 5 Punkten!

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ENDLICH ein tolles Kinderbuch zum Thema ADHS!

Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan

Die Autorin Doreen Aldugan hat auf wunderbare Weise mit ihren eigenen Erfahrungen und viel Wissen und Einfühlungsvermögen ein tolles, informatives Buch erschaffen!
Es ist für Kinder als auch für Erwachsene ein wahrer Schatz und und ich bin begeistert, endlich ein fachlich fundiertes und gleichzeitig so kindgerechtes Buch zum Thema ADHS in den Händen zu halten!
Wie sie selbst schreibt, gibt es kaum geeignetes Material zu diesem Thema, um es Kindern auf verständliche Weise begreifbar zu vermitteln.

Dies ist ihr mit dem vorliegenden Buch hervorragend gelungen!

Der Inhalt ist übersichtlich gegliedert, auf jeder Doppelseite wird ein Bereich zum Thema genau erklärt, mit den dazu passenden Illustrationen.
Die Zitate und Impulse von Anke Kaupp, Diplom-Psychologin und ADHS- Expertin, bieten wichtige Informationen für Eltern.
Rund um ADHS ist alles gut verständlich für Kinder und Eltern / Erwachsene erklärt und durch passende Illustrationen verdeutlicht.
Tipps für einen besseren Umgang mit verschiedenen Gefühlen und Situationen sind praktisch, alltagstauglich und verständlich dargestellt.
Der Titel ist absolut passend gewählt und ADHS anhand der Konfetti - Maschine zu erklären, ist eine tolle und kindgerechte Idee!

Insgesamt ist das Buch aus meiner Sicht alltagsnah am Erleben der betroffenen Kinder und Eltern, empathisch, ehrlich und fachlich fundiert geschrieben und gestaltet!

Ich freue mich darauf, es in meiner Arbeit mit Kindern und Eltern einzusetzen!

5 von 5 Punkten!

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Depeche aus dem Atelier

The Artist von Lucy Steeds

Joseph Adelaide sieht die Chance seines Lebens gekommen, als er den größten Maler der Epoche Èdouard Tartuffe interviewen darf. Dafür muss der junge Mann dem Maler schweigend Model sitzen, der als "Menschenfeind und Tyrann" bekannt ist.
Dieser lebt seit 30 Jahren zurückgezogen in aller Abgeschiedenheit in der Provence.

Nur seine Nichte Sylvette (Ettie) lebt an seiner Seite. Sie führt den Haushalt, ordnet das Atelier, meistert seine Launen und führt ein Leben im Hintergrund wie ein stiller Schatten.

Die Handlung der Geschichte überspannt einen kurzen Zeitraum über wenige Monate im Jahre 1920, die Joseph in der Abgeschiedenheit des Hauses des Malers verbringt. Während dieser Zeit trifft er nur wenige Menschen außerhalb des Hauses, und hält Briefkontakt zu seinem Verleger und seiner Schwester.

Der Schreibstil ist erzählerisch und sehr bildhaft.
Die Charaktere der drei Protagonisten sind gut und detailliert herausgearbeitet und die gegenseitige Einflussnahme deutlich erkennbar.
Ab der Mitte des Buches verändern sich die Haltungen der Drei zueinander, womit eine gewisse Spannung in der Handlung einhergeht.
Ihre Arten zu leben, zu kommunizieren, ihr Verhalten anderen Menschen gegenüber und ihre Sicht auf die Welt sind sehr unterschiedlich, was ich recht interessant fand.

Die Örtlichkeit, das Leben in Frankreich, ist bildhaft beschrieben, sodass man sich die Landschaft und das Leben in der Provence sehr gut vorstellen kann, falls man es nicht kennt. Die Felder, der Lavendel, das Essen - ich fühlte mich beim Lesen oft "wie vor Ort"!

Man darf bei diesem Buch keinen Spannungsroman erwarten.
Der erzählerische Schreibstil hat mir gut gefallen, einige Längen waren trotzdem zu überwinden.

3 von 5 Punkten!

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