Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Wieder Alkoholprobleme
Im falschen Film von Wiebke Lorenz
Die Schauspielerin und Mutter Nora Stern ist Alkoholikerin aber seit drei Jahren trocken. Doch da erwacht sie eines Tages in jenem fremden Partykeller mit gut sortiertem Buffett und als Getränke nur Alkohol. Natürlich ist die Tür abgeschlossen. Und dann bleibt ihr nichts anderes übrig, als Alkohol zu trinken, wenn sie nicht verdursten will.
Sie erwacht später auf einer Wiese, in Freiheit , aber wieder von an der Flasche hängend. Da sie bald einen Filn drehen soll, muss sie schnell wieder trocken werden. Und das ist noch der Sorgerechtstreit mit ihrem Ex -Mann. Nur ist es eben nicht so leicht trocken zu werden. Auch wird sie von einem Fotografen betrunken Wein kaufend abgelichtet. Sie will wissen, wer ihn auf ihre Spur gesetzt hat und beginnt zu ermitteln. Gegen Widerstände, gegen die Sucht. Ein Roman über Abhängigkeit und Demütigung.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so leicht lesen, vielleicht deshalb, weil mir am Anfang diese Berichte über Noras Sauferei gewaltig auf die Nerven gingen. Doch gab es keine Unklarheiten im Text. Die meinen Lesefluss gestört hätten. Was halt nicht ganz so fließend, wie ich es gewohnt bin. Trotzdem bin ich gut in die Geschichte reingekommen, und habe versucht, mich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Daraufhin habe ich mich entschlossen, zu spoilern, zu erfahren, wie das Buch ausgeht. Das hat mir geholfen das Buch weiter zu lesen. Und so erfuhr ich, was einen Alkoholiker ausmacht. Und dass es welche gibt, die es wirklich schaffen trocken zu werden, Doch es kommt auf ihre Umgebung, ihre (angeblichen) Freunde an, ob sie es auch bleiben. Wenn die trocken gewordene Alkoholikerin von ihnen erfährt, dass sie sie für eine Lügnerin halten, obwohl sie vorher das Gegenteil behauptet haben, das trifft sie tief und kann sie wieder in die Trunksucht trieben. Doch gegen Ende des Buches, sie ist bereit, doch zum Entzug eine Klinik aufzusuchen, denn sie denkt, dass sie es allein eben doch nicht schafft, kommt die Ernüchterung. Sie begreift, wer ihr das alles angetan hat und welcher Person sie letztendlich vertrauen kann. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und vergebe vier Sterne.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
So eine süße Ergänzung
Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn
Ich habe die Geschichte vom Buchspazierer geliebt und es ist immer noch eines meiner All-Time-Favorites. Dass es nun die Geschichte aus der Sicht von Schascha gibt, empfinde ich als ungeahnte Bereicherung. Wie herzig will ein Buch bitte sein? Klar, ist für junge Leser gedacht, aber bin ehrlich, mein jung gebliebenes Bücherliebe-Herz hats auch geliebt.
Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Illustrationen, die die Szenen untermalen und die Geschichte bereichern.
Die Geschichte ist wunderbar leicht runtergebrochen auf das was zählt: dass Menschen keine Inseln sind, einander brauchen, gesehen werden wollen und dass Gemeinschaft das größte Geschenk ist.
Die Geschichte ist super herzig und angenehm leicht zu verfolgen. Definitiv nicht nur für junge Leser geeignet, sondern generell für alle, die illustrierte, herzliche Geschichten lieben.
Rezensionen von barbara.liest:
Freundschaft verbindet
Leuchtende Schatten von Iris Wolff
Iris Wolff nimmt uns in "Leuchtende Schatten" mit in das Leben von Ella und Harriet.
Die Geschichte spielt inmitten des Krieges und wird überschattet von Hunger, Angst, Sorge und verstorbenen Elternteilen.
Ella lernt Harriet in der Schule kennen, eines Tages ist Harriet einfach da, zurückgezogen, still und ein wenig unscheinbar.
Bald entwickelt sich eine großartige Freundschaft zwischen den beiden und Ella profitiert sehr vom behüteten und wohlhabenden Leben von Harriet, auch wenn diese ein Geheimnis bewahren muss.
Die Freundschaft übersteht sehr viele Ereignisse, auch dass Ella sich schließlich verliebt, der Krieg fordert aber auch hier seine Opfer.
Die Autorin beschreibt sehr gut die Ängste und Nöte dieser Zeit, beschreibt die unterschiedlichen Charaktere sehr treffend und es gelingt ihr auch schöne Momente hervorzuholen.
Insgesamt ein gelungenes Buch, für mich waren einige Passagen zwar etwas langatmig, aber die Neugierde konnte stets aufrecht erhalten werden.
Rezensionen von CK:
Lesenswert
Die 1-Minuten-Strategie gegen emotionalen Stress von Jacob Drachenberg
Emotionalen Stress kennt so ziemlich jeder in meinem Umfeld. Zugegeben, das Cover-Bild spricht mich nicht an, aber der Titel hatte mich neugierig gemacht.
Das Inhaltsverzeichnis ist klar gegliedert und mit dem Quickfinder kann man auch direkt zu den einzelnen zwölf aufgelisteten Gefühlen springen.
Auf den ersten 30 Seiten erfährt man Hintergrundwissen zum Thema "Emotionaler Stress" - kurz, knackig und vor allen Dingen flüssig und leicht zu lesen. Die nächsten 170 Seiten beschäftigen sich dann konkret mit Emotionen/Gefühlen und umsetzbaren Tipps - auch diese Seiten sind gut zu lesen. Wer am Thema interessiert ist, wird gut informiert und kennt wahrscheinlich schon die ein oder andere Strategie. Allerdings ist für mich das Buch eine gelungene Zusammenstellung bekannter und mir neuen Strategien, um emotionalem Stress so zu begegnen, dass man mit ihm besser umgehen kann und sich das Leben somit leichter anfühlt - eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Mörder Mystery mit einem Hauch düsterer Magie
Death's Daughter von S. A. Barnes
Ich liebe Dark Academy und düstere Fantasy-Geschichte und dieses Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus Vibe und Spannung. Bin geradezu durch die Seiten geflogen, weil mich die Story absolut gepackt hat.
Jocasta ist schon eine eigenwillige und eher spezielle Protagonistin, aber sie passt perfekt in diese Geschichte.
Ich fand ihre Reaktionen manchmal völlig daneben, was aber ihren nicht-menschlichen Charakter unterstreicht. Ihr Bündnis mit Devon fand ich richtig faszinierend und die Idee, dass sie sich zusammen tun um selbstbestimmt leben zu können gibt der Geschichte eine angenehme Tiefe.
Das Thema rund um die Nachkommen fand ich durchaus ansprechend angelegt und die übernatürliche Komponente gibt dem College-Setting einen angenehm dunklen Vibe, der mir gut gefallen hat. Ich fands spannend, wie man nach und nach mehr über die einzelnen Nachkommen und ihre Fähigkeiten erfährt, trotzdem ist es genau die Art von Urban Fantasy, in die man leicht reinkommt und die nicht überwältigend komplex ist.
Liest sich wirklich angenehm weg und ist spannend geplottet. Fand hier vor allem auch die Lovestory interessant angelegt, irgendwie weniger rosarot verklärt und stattdessen nüchtern authentisch. Zum Ende hin gabs ein paar wirklich coole Enthüllungen, was definitiv Lust auf mehr macht. Hat mir gut gefallen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Wunderbar tragisch und zugleich sehr komisch
Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike
Ich war dieser Geschichte von der ersten Seite an verfallen. Ich liebe diese Hillbilly/Außenseiter-Geschichten, die auch eher am Rande der Gesellschaft bewegen und dieses Buch war ja ein besonders schöner Fund. Es ist tragisch, dramatisch, herrlich kurios und wunderbar unterhaltsam. Und wer liebt nicht eine gute Hochstapler-Geschichte?!
Den Einstieg ins Buch fand ich absolut gelungen.
Man fiebert unwillkürlich mit Tibb mit, ist sie doch noch ein Kind als sie vom Schicksal heimgesucht wird und plötzlich allein auf der Welt ist. Sie ist ein bisschen naiv und gleichzeitig gedanklich ihrer Zeit weit voraus, mit ihrem freien, freundlichen Herzen. Tibb ich eine großartige Protagonistin für diese Geschichte mit ihrem großen Maul, der ungestümen Art und ihren wunderbaren Träumen.
Auch Ivo ist eine wunderbar gezeichnete Figur, wenn auch fast noch tragischer als Tibb. Habe richtig mit ihm mitgelitten.
Ich fand die zwei Zeitebenen spannend angelegt, weil man sich natürlich fragt, was in den 5 Jahren dazwischen passiert, während sich die Zeitachsen einander annähern. Die Andeutungen, die aus Ivos Perspektive von Beginn an gemacht werden, werfen ein angespanntes Licht auf den Handlungsstrang rund um Tibb, was die Geschichte umso spannender macht.
Die Enthüllung des Possenspiels und seines Ausmaßes war absolut herrlich- ein grandioses Vergnügen aus Schamlosigkeit und Ketzerei.
Generell ist dies eine großartige Geschichte über Freundschaft, Wahlfamilie, die Suche nach einem Platz in dieser Welt und das Konzept, dass Dreistigkeit manchmal siegt.
Rezensionen von April1985:
Ein verfluchter Buchladen, ein viel zu attraktiver Pirat und Sarkasmus ohne Ende.
Cursed for Good - Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe
Worum geht es?
Prinzessin Tandy hat eigentlich genug von ihrem königlichen Alltag. Reisen, Bälle, Eröffnungszeremonien und Kleider, die zwicken – vor allem bleibt dabei viel zu wenig Zeit zum Lesen.
Als sie ausgerechnet dazu verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr wahrer Herzenswunsch erfüllt, klingt das deshalb zunächst eher nach einem Traum als nach einer Strafe.
Endlich Bücher. Ruhe. Zeit zum Lesen. Na ja. Fast. Da wären noch Sasha, eine ziemlich leidgeprüfte Teenagerin mit Drachenflügeln, ein verdächtig attraktiver und bücherstehlender Pirat und Tandys Eltern, die der festen Überzeugung sind, dass natürlich irgendein Prinz den Fluch ihrer Tochter brechen muss. Also schicken sie kurzerhand die Prinzen der umliegenden Reiche vorbei.
Denn was könnte der Herzenswunsch einer Prinzessin schon anderes sein als ein Prinz? Oder vielleicht doch eher ein sexy Pirat?
Meine Gedanken:
Ich liebe und feiere den vor Sarkasmus triefenden Humor dieses Buches.
Tandy mit ihrer spitzen Zunge und dieser herrlich trockenen Art, die absurdesten Situationen einfach festzustellen, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Überhaupt liest sich Cursed for Good für mich wie ein Comedy-Märchen für Erwachsene.
Die Geschichte weiß ganz genau, welche Klischees sie bedient – und macht daraus einen Teil ihres Charmes.
Da gibt es Sasha, die depressive und vom Leben genervte Teenager-Drakonin. Einen sexy Piraten mit verboten gutem Aussehen, dessen Hemd natürlich einen Tick zu weit offen steht. Und selbstverständlich mehrere Prinzen, deren Kuss der wahren Liebe Tandys Fluch doch bestimmt brechen wird.
Märchenklischees? Absolut. Aber bitte mit ordentlich Sarkasmus serviert.
Vom Humor her musste ich tatsächlich immer wieder an Assistant to the Villain denken – und genau den habe ich ebenfalls gefeiert.
Tandy – Prinzessin wider Willen:
Tandy ist herrlich unkonventionell. Sie ist hilfsbereit, etwas zu gutgläubig und lässt sich dadurch gleich zu Beginn nicht nur verfluchen, sondern fällt anschließend auch noch einem Diebstahl zum Opfer. Dabei passt sie überhaupt nicht in dieses klassische Bild der Prinzessin, die nur darauf wartet, von einem hübschen Prinzen gerettet zu werden. Ganz im Gegenteil. Tandy scheint mit ihrem Fluch eigentlich ziemlich zufrieden zu sein.
Ein Buchladen voller Geschichten, keine königlichen Pflichten und endlich genug Zeit zum Lesen? Ich verstehe ehrlich gesagt vollkommen, warum sie es mit der Fluchbrechung nicht besonders eilig hat. ????
Ein Märchen für große Kinder:
Was ich besonders mochte, ist dieses Gefühl, das die Geschichte vermittelt. Man muss keine Angst haben, dass gleich etwas furchtbar Schlimmes passiert. Man muss keine komplizierten politischen Systeme verstehen oder sich hundert Namen merken. Man kann sich einfach in diese märchenhafte, magische Welt fallen lassen und eine gute Zeit haben. Ein bisschen wie früher als Kind – nur dass die Protagonisten inzwischen ebenfalls erwachsen geworden sind.
Auch die Magie passt perfekt dazu. Sie ist erstaunlich praktisch veranlagt. Putzen? Zauber. Waschen? Zauber. Aufräumen? Natürlich gibt es auch dafür Magie. Warum kompliziert, wenn man einfach zaubern kann?
Genau diese kleinen Details machen die Welt gemütlich und verspielt, ohne dass das Magiesystem irgendwelche großen Erklärungen braucht.
Romance & Chemie:
Die Romance entwickelt sich eher langsam und passt dadurch gut zum restlichen Cozy-Gefühl der Geschichte. Das große Feuerwerk ist es nicht – und mit einem von fünf Flammen bleibt der Spice sehr zurückhaltend. Die Chemie zwischen Tandy und dem Piraten hat für mich dafür deutlich besser funktioniert. Da ist dieses spielerische Knistern, die Neckerei und genau die richtige Portion „du gehst mir auf die Nerven, aber leider bist du viel zu attraktiv“. Mit vier von fünf Funken war die Chemie für mich klar spürbar, ohne dass die Romance die ganze Geschichte übernimmt.
Wohlfühlbuch statt großes Abenteuer:
Ich bin ohne große Erwartungen an Cursed for Good herangegangen. Ich wollte Spaß. Ich wollte eine schöne Zeit. Und genau das habe ich bekommen. Für mich ist das ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe meine Erwartungen an die Geschichte angepasst – und nicht verlangt, dass die Geschichte mir irgendetwas beweisen muss.
Sie möchte kein episches Fantasyabenteuer sein. Sie möchte unterhalten. Zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen romantisch sein. Und einem für ein paar Stunden das Gefühl geben, in einem verzauberten Buchladen leben zu dürfen. Und darin ist sie richtig gut.
Ein bisschen weniger hätte gereicht:
Ganz ohne Kritik komme ich allerdings nicht aus. Im zweiten Drittel hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen. Da die Handlung insgesamt eher überschaubar ist und das Buch stark von seinen Figuren, dem Humor und dem Setting lebt, gab es Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Ein bisschen Straffung hätte der Geschichte hier gutgetan.
Das hat meinen Spaß insgesamt aber kaum getrübt. Dafür mochte ich Tandy, den Humor und diese ganze absurde Märchenwelt einfach zu gerne.
Wie klang die Geschichte?
Ich habe Cursed for Good als Hörbuch gehört und hatte damit eine wirklich gute Zeit. Die deutsche Hörbuchfassung wird von Yeşim Meisheit gesprochen.
Für mich war die Geschichte sehr stimmig gelesen. Ich konnte ihr problemlos folgen und habe der Sprecherin einfach gerne zugehört.
Gerade bei einem Buch, das so stark von Tandys trockenem Humor, Sarkasmus und den teilweise völlig absurden Situationen lebt, ist das ziemlich wichtig.
Die Stimme hat für mich gut zu diesem leichten, märchenhaften Ton gepasst und mich angenehm durch die Geschichte getragen.
Was bleibt?
Cursed for Good war genau das Buch, das ich in diesem Moment gebraucht habe.
Ein verfluchter Buchladen. Eine Prinzessin, die eigentlich überhaupt nicht gerettet werden möchte. Eine depressive Drakonin. Mehrere Prinzen, die pflichtbewusst zum Fluchbrechen antreten. Ein viel zu attraktiver Pirat. Und jede Menge trockener Humor.
Im zweiten Drittel hätte die Geschichte für mich etwas schneller sein dürfen, aber das ist am Ende nur ein kleiner Kritikpunkt.
Ich wollte Spaß – und den habe ich bekommen.
Für mich ist Cursed for Good ein wunderbar leichtes Wohlfühlbuch, bei dem man sich einfach zurücklehnen, den Alltag vergessen und für ein paar Stunden wieder in ein Märchen fallen lassen kann. Nur diesmal mit erwachsenen Figuren, Sarkasmus und einem Piraten, dessen Hemd offenbar wirklich keine weiteren Knöpfe gebraucht hätte. ????????☠️
Bewertung: ???????????????? / 5
Spice:???? / 5
Chemie: ✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️ / 5
Vier Eulen für ein Comedy-Märchen voller Bücher, Magie, Klischees und genau der richtigen Portion Sarkasmus.
Rezensionen von Anilam:
Schule kann mehr
Schule, aber stabil von Gina Waibel
Ich kannte Gina Waibel vorher tatsächlich nicht von Social Media. Auf das Buch bin ich deshalb nur wegen des Themas aufmerksam geworden. Ich war total gespannt auf ihren Blick auf unser Schulsystem und darauf, was sie aus ihrer eigenen Erfahrung als Lehrerin zu erzählen hat. Genau darum geht es auch: um die Probleme und Ungleichheiten im Schulalltag und darum, was sich dringend ändern müsste.
Mega erfrischend fand ich die Gestaltung und Formatierung des Buches. Es gibt immer wieder hervorgehobene Aussagen, Beispiele, Fragen und Stimmen aus ihrer Community. Dadurch wirkt das Ganze überhaupt nicht wie ein trockenes Sachbuch und ich hatte einen richtig leichten Lesefluss.
Inhaltlich steckt wirklich viel drin. Es geht um Rassismus und Diskriminierung, aber auch um soziale Ungleichheit, Machtverhältnisse und die Frage, ob unser Schulsystem überhaupt allen Kindern die gleichen Chancen geben kann. Gina Waibel schreibt dabei sehr direkt, locker und manchmal auch ziemlich provokant. Man merkt auf jeden Fall, dass sie eine klare Haltung hat.
Für mich war es ein Buch, bei dem ich immer wieder hängen geblieben bin und über bestimmte Aussagen nachdenken musste. Ich teile vielleicht nicht jeden Gedanken zu 100 %, aber genau das muss ich bei so einem Buch auch gar nicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir an einigen Stellen nochmal einen anderen Blick auf Schule gegeben.
Rezensionen von April1985 :
Ein verfluchter Buchladen, ein viel zu attraktiver Pirat und Sarkasmus ohne Ende.
Cursed for Good - Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe
Worum geht es?
Prinzessin Tandy hat eigentlich genug von ihrem königlichen Alltag. Reisen, Bälle, Eröffnungszeremonien und Kleider, die zwicken – vor allem bleibt dabei viel zu wenig Zeit zum Lesen.
Als sie ausgerechnet dazu verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr wahrer Herzenswunsch erfüllt, klingt das deshalb zunächst eher nach einem Traum als nach einer Strafe.
Endlich Bücher. Ruhe. Zeit zum Lesen. Na ja. Fast. Da wären noch Sasha, eine ziemlich leidgeprüfte Teenagerin mit Drachenflügeln, ein verdächtig attraktiver und bücherstehlender Pirat und Tandys Eltern, die der festen Überzeugung sind, dass natürlich irgendein Prinz den Fluch ihrer Tochter brechen muss. Also schicken sie kurzerhand die Prinzen der umliegenden Reiche vorbei.
Denn was könnte der Herzenswunsch einer Prinzessin schon anderes sein als ein Prinz? Oder vielleicht doch eher ein sexy Pirat?
Meine Gedanken:
Ich liebe und feiere den vor Sarkasmus triefenden Humor dieses Buches.
Tandy mit ihrer spitzen Zunge und dieser herrlich trockenen Art, die absurdesten Situationen einfach festzustellen, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Überhaupt liest sich Cursed for Good für mich wie ein Comedy-Märchen für Erwachsene.
Die Geschichte weiß ganz genau, welche Klischees sie bedient – und macht daraus einen Teil ihres Charmes.
Da gibt es Sasha, die depressive und vom Leben genervte Teenager-Drakonin. Einen sexy Piraten mit verboten gutem Aussehen, dessen Hemd natürlich einen Tick zu weit offen steht. Und selbstverständlich mehrere Prinzen, deren Kuss der wahren Liebe Tandys Fluch doch bestimmt brechen wird.
Märchenklischees? Absolut. Aber bitte mit ordentlich Sarkasmus serviert.
Vom Humor her musste ich tatsächlich immer wieder an Assistant to the Villain denken – und genau den habe ich ebenfalls gefeiert.
Tandy – Prinzessin wider Willen:
Tandy ist herrlich unkonventionell. Sie ist hilfsbereit, etwas zu gutgläubig und lässt sich dadurch gleich zu Beginn nicht nur verfluchen, sondern fällt anschließend auch noch einem Diebstahl zum Opfer. Dabei passt sie überhaupt nicht in dieses klassische Bild der Prinzessin, die nur darauf wartet, von einem hübschen Prinzen gerettet zu werden. Ganz im Gegenteil. Tandy scheint mit ihrem Fluch eigentlich ziemlich zufrieden zu sein.
Ein Buchladen voller Geschichten, keine königlichen Pflichten und endlich genug Zeit zum Lesen? Ich verstehe ehrlich gesagt vollkommen, warum sie es mit der Fluchbrechung nicht besonders eilig hat. ????
Ein Märchen für große Kinder:
Was ich besonders mochte, ist dieses Gefühl, das die Geschichte vermittelt. Man muss keine Angst haben, dass gleich etwas furchtbar Schlimmes passiert. Man muss keine komplizierten politischen Systeme verstehen oder sich hundert Namen merken. Man kann sich einfach in diese märchenhafte, magische Welt fallen lassen und eine gute Zeit haben. Ein bisschen wie früher als Kind – nur dass die Protagonisten inzwischen ebenfalls erwachsen geworden sind.
Auch die Magie passt perfekt dazu. Sie ist erstaunlich praktisch veranlagt. Putzen? Zauber. Waschen? Zauber. Aufräumen? Natürlich gibt es auch dafür Magie. Warum kompliziert, wenn man einfach zaubern kann?
Genau diese kleinen Details machen die Welt gemütlich und verspielt, ohne dass das Magiesystem irgendwelche großen Erklärungen braucht.
Romance & Chemie:
Die Romance entwickelt sich eher langsam und passt dadurch gut zum restlichen Cozy-Gefühl der Geschichte. Das große Feuerwerk ist es nicht – und mit einem von fünf Flammen bleibt der Spice sehr zurückhaltend. Die Chemie zwischen Tandy und dem Piraten hat für mich dafür deutlich besser funktioniert. Da ist dieses spielerische Knistern, die Neckerei und genau die richtige Portion „du gehst mir auf die Nerven, aber leider bist du viel zu attraktiv“. Mit vier von fünf Funken war die Chemie für mich klar spürbar, ohne dass die Romance die ganze Geschichte übernimmt.
Wohlfühlbuch statt großes Abenteuer:
Ich bin ohne große Erwartungen an Cursed for Good herangegangen. Ich wollte Spaß. Ich wollte eine schöne Zeit. Und genau das habe ich bekommen. Für mich ist das ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich habe meine Erwartungen an die Geschichte angepasst – und nicht verlangt, dass die Geschichte mir irgendetwas beweisen muss.
Sie möchte kein episches Fantasyabenteuer sein. Sie möchte unterhalten. Zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen romantisch sein. Und einem für ein paar Stunden das Gefühl geben, in einem verzauberten Buchladen leben zu dürfen. Und darin ist sie richtig gut.
Ein bisschen weniger hätte gereicht:
Ganz ohne Kritik komme ich allerdings nicht aus. Im zweiten Drittel hat sich die Geschichte für mich etwas gezogen. Da die Handlung insgesamt eher überschaubar ist und das Buch stark von seinen Figuren, dem Humor und dem Setting lebt, gab es Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Ein bisschen Straffung hätte der Geschichte hier gutgetan.
Das hat meinen Spaß insgesamt aber kaum getrübt. Dafür mochte ich Tandy, den Humor und diese ganze absurde Märchenwelt einfach zu gerne.
Wie klang die Geschichte?
Ich habe Cursed for Good als Hörbuch gehört und hatte damit eine wirklich gute Zeit. Die deutsche Hörbuchfassung wird von Yeşim Meisheit gesprochen.
Für mich war die Geschichte sehr stimmig gelesen. Ich konnte ihr problemlos folgen und habe der Sprecherin einfach gerne zugehört.
Gerade bei einem Buch, das so stark von Tandys trockenem Humor, Sarkasmus und den teilweise völlig absurden Situationen lebt, ist das ziemlich wichtig.
Die Stimme hat für mich gut zu diesem leichten, märchenhaften Ton gepasst und mich angenehm durch die Geschichte getragen.
Was bleibt?
Cursed for Good war genau das Buch, das ich in diesem Moment gebraucht habe.
Ein verfluchter Buchladen. Eine Prinzessin, die eigentlich überhaupt nicht gerettet werden möchte. Eine depressive Drakonin. Mehrere Prinzen, die pflichtbewusst zum Fluchbrechen antreten. Ein viel zu attraktiver Pirat. Und jede Menge trockener Humor.
Im zweiten Drittel hätte die Geschichte für mich etwas schneller sein dürfen, aber das ist am Ende nur ein kleiner Kritikpunkt.
Ich wollte Spaß – und den habe ich bekommen.
Für mich ist Cursed for Good ein wunderbar leichtes Wohlfühlbuch, bei dem man sich einfach zurücklehnen, den Alltag vergessen und für ein paar Stunden wieder in ein Märchen fallen lassen kann. Nur diesmal mit erwachsenen Figuren, Sarkasmus und einem Piraten, dessen Hemd offenbar wirklich keine weiteren Knöpfe gebraucht hätte. ????????☠️
Bewertung: ???????????????? / 5
Spice:???? / 5
Chemie: ✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️ / 5
Vier Eulen für ein Comedy-Märchen voller Bücher, Magie, Klischees und genau der richtigen Portion Sarkasmus.
Rezensionen von PucKker:
Nur gut 30 Rezepte
Slushy von GU
In diesem Buch für die Ninja Slushi Maschine finden sich 31 Rezepte für Slushies. Das ist dann doch gar nicht mal so viel, wobei die Auswahl zumindest überwiegend interessant ist.
Ungefähr ein Drittel der Rezepte ist mit Alkohol, was sich glücklicherweise mittlerweile auch ziemlich gut durch alkoholfreie Alternativen ersetzen lässt.
Auf proteinreiche oder zuckerarme Rezepte darf man hier allerdings nicht hoffen. Es wurden eher klassische Sachen ausgesucht. Vanille-Milchshake, Karamell-Frappuccino oder Salted Peanut Shake gehören eher zu den Klassikern.
Trotzdem sind einige interessante Rezepte dabei: Glühwein-Slush, Melonen-Minz-Slush oder ein grüner Slush mit Gurke. Das finde ich schon spannend und gerade bei den ausgefalleneren Kombinationen freue ich mich aufs Ausprobieren.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich gar keine Ninja-Slushy-Maschine habe und das Ganze in einer Cuisinart im Slushy-Programm zubereitet habe. Das erfordert ein bisschen Umplanung, weil man dann Gefrorenes mit Ungefrorenem im Verhältnis 2:1 mischen muss, aber es ist machbar.
Insgesamt also ein kleines Büchlein mit einigen Slushy-Klassikern und ein paar spannenderen Ideen. Der Preis ist allerdings für ein Buch mit gerade einmal 31 Rezepten doch ziemlich happig.










