Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tina:

Zwischen Oberfläche und Tiefe

Unter Wasser von Tara Menon

"Unter Wasser" hat mich von Anfang an gepackt und gleichzeitig sehr gefordert. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man schnell merkt, dass man sich darauf einlassen muss - emotional, gedanklich und auch zeitlich. Die Geschichte fühlt sich schwer an, aber nicht erdrückend, eher so, als würde man langsam unter die Oberfläche gezogen und dabei immer tiefer in die Gedanken und Erinnerungen der Hauptfigur eintauchen.

Ich mochte besonders, wie viel zwischen den Zeilen passiert. Nicht alles wird erklärt oder ausgesprochen, vieles bleibt angedeutet, was für mich sehr gut zur Thematik von Verlust, Schuld und Trauer passt. Genau so fühlen sich diese Emotionen im echten Leben ja auch an: diffus, widersprüchlich und manchmal kaum greifbar. Beim Lesen musste ich öfter innehalten, weil bestimmte Bilder oder Gedanken lange nachgewirkt haben.

Auch die Figuren haben sich für mich sehr echt angefühlt. Sie sind nicht immer sympathisch, treffen fragwürdige Entscheidungen und wirken dabei gerade deshalb menschlich. Ich konnte nicht alles nachvollziehen, aber ich konnte vieles fühlen – und das ist für mich deutlich wichtiger. Das Buch lebt weniger von Handlung als von Atmosphäre und innerer Spannung, was mir persönlich sehr gefallen hat.

Schon das Cover hat für mich perfekt auf diese Stimmung eingestimmt. Die schimmernde Wasseroberfläche wirkt ruhig und schön, gleichzeitig aber auch tief und ein wenig bedrohlich. Genau dieses Gefühl hat sich beim Lesen bestätigt. Für mich passt das Cover hervorragend zur Geschichte und spiegelt ihre emotionale Tiefe und Schwere sehr gut wider. Ein Cover, das nicht nur schön aussieht, sondern wirklich etwas über den Inhalt erzählt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tina

Rezensionen von Tina:

Eine emotionale Reise in die Vergangenheit

Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

Beim Lesen von "Der Sommer der uns blieb" hatte ich schnell das Gefühl, in eine sehr emotionale und zugleich nachdenkliche Geschichte einzutauchen. Der Roman erzählt von Menschen, deren Leben auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden ist und die sich mit ihrer Vergangenheit, ihren Entscheidungen und ihren unerfüllten Sehnsüchten auseinandersetzen müssen.

Dabei steht für mich weniger die Handlung im Vordergrund, sondern vielmehr die Entwicklung der Figuren und ihre inneren Konflikte.

Besonders gefallen hat mir, wie nah man den Charakteren beim Lesen kommt. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen und hatte oft das Gefühl, ihre Erinnerungen und Zweifel direkt mitzuerleben. Die Geschichte lebt stark von Rückblicken, Begegnungen und dem Gefühl von Heimat, Freundschaft und den Spuren, die gemeinsame Vergangenheit im Leben hinterlässt. Gerade diese ruhigen, emotionalen Momente haben das Buch für mich sehr besonders gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, gleichzeitig aber sehr bildhaft. Viele Szenen sind so beschrieben, dass ich mir Orte und Situationen gut vorstellen konnte. Dadurch entsteht eine schöne Atmosphäre, die mich immer weiter durch die Geschichte getragen hat.

Auch das Cover passt für mich sehr gut zum Buch. Es wirkt ruhig, leicht nostalgisch und vermittelt direkt eine sommerliche Stimmung mit einem Hauch Melancholie. Genau dieses Gefühl spiegelt sich auch im Inhalt wider.

Insgesamt habe ich "Der Sommer der uns blieb" als eine berührende und atmosphärische Geschichte erlebt, die vor allem durch ihre Figuren und ihre emotionalen Themen überzeugt. Wer gerne ruhige Romane über Freundschaft, Erinnerungen und Lebensentscheidungen liest, wird hier auf seine Kosten kommen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tina

Rezensionen von Eternal-Hope:

Von Hoffnung, Kontrolle und Desillusionierung

Selbstregulierung des Herzens von Peggy Mädler

Von allen Büchern, die ich bisher über die ehemalige DDR, die Wende und die Zeit danach gelesen habe, ist "Selbstregulierung des Herzens" jenes, das mir am deutlichsten und detailliertesten ein Gefühl für die verschiedenen Aspekte dieser bewegten Zeiten vermittelt hat. Im Nachwort erwähnt die Autorin, dass es sich zwar um eine fiktive Geschichte handelt, sie aber sehr sorgfältig recherchiert und mit vielen Menschen Gespräche geführt hat, um ein möglichst realistisches Bild dieser Zeit zu zeichnen.

Das ist auch bestens gelungen.

Im Zentrum stehen ein paar junge und dann älter werdende Menschen in der DDR und der Zeit danach, die wir über mehrere Jahrzehnte in ihrer Entwicklung und mit ihren Hoffnungen, Wünschen, Träumen, aber auch ihrer Desillusionierung, begleiten: der Computerexperte Georg, die Künstlerin Mona, die lange sehr systemtreue Marlies, der alte Fritzsch, der sich aus Eingangstüren ein eigenes kleines Ferienhäuslein am Bauersee gebaut hat und noch so einige weitere.

Wir erleben mit, wie in den 1960er Jahren das Klima in der neuen DDR von einer Aufbruchstimmung geprägt ist. Wie viele glauben, an etwas Gutem mitzuwirken und auf der richtigen Seite zu stehen, auf der der Gegner des Faschismus. Georg und seine Freunde studieren Ökonomie, zeitweise gibt es hier noch viel Raum zum Diskutieren, Denken und Hinterfragen über das richtige System und wie man es konkret gestalten könnte, bevor es immer enger wird im kommunistischen Staat und die Freiheiten zunehmend eingeschränkt werden.

Es ist sehr interessant, beim Lesen mitzuerleben, wie viel Hoffnung auf das gemeinsame Erschaffen eines besseren Systems es vielleicht auch gegeben haben kann, und wie diese über die Jahrzehnte durch das Miterleben von Repression, Bespitzelung, Ausgrenzung aller, die von der offiziellen Linie abweichen samt heftiger beruflicher und privater Nachteile auch für Verwandte, brutaler Niederschlagung von Freiheitsbewegungen (z.B. in Ungarn oder der damaligen Tschechoslowakei) durch die Sowjetunion und dem Erleben von Ineffizienz in den staatlichen Organisationen desillusioniert wird.

Dabei gehen die porträtierten Personen ganz unterschiedlich damit um: manche arrangieren sich im Stillen, andere bleiben lange idealistisch und möchten dazu beitragen, das System zu verbessern, andere werden zu Mitläufern und Profiteuren und wieder andere versuchen, die DDR in Richtung Westen zu verlassen.

Auch die herausfordernde Zeit nach der Wende, in der wiederum viele Träume zerplatzt sind, wird gezeigt: wie ehemals in der DDR sehr qualifizierte Menschen sich nun mit Hilfsarbeiterjobs durchschlagen müssen und oft arbeitslos sind, wie öffentliche Einrichtungen schließen und verfallen, wie viele Menschen den Ausverkauf ihrer geliebten Heimat durch kapitalstärkere Investoren aus dem Westen erleben, und vieles mehr.

Das Buch erzählt nah an den Figuren dran und aus wechselnden Perspektiven, sodass man gut mit ihnen mitfühlen kann. Gleichzeitig zieht sich - passend zum Titel - immer wieder die Frage durch das Buch, aufbauend auf Zitaten und Überlegungen aus der Kybernetik ("Zweifellos vollzieht jedes gesellschaftliche System, solange es durch die es bewegenden Widersprüche nicht gesprengt wird, eine ständige Reproduktion seiner selbst", aus einem Buch zur Gesellschaftsdialektik, S. 127 im E-Book), mit denen sich insbesondere Georg als Informatiker, aber auch seine Kommilitonen im Ökonomiestudium beschäftigen, ob und wie ein solches System wie die sozialistische DDR sich doch auch ein bisschen von innen durch die beteiligten Menschen selbst steuern könnte (natürlich ein Widerspruch zur staatlich verordneten Planwirtschaft), wenn die involvierten Menschen mit vollem Herzen dabei wären.

Das ist eine zusätzliche philosophische Dimension, die das Buch noch einmal auf einer anderen Ebene bereichert hat.

Auch sprachlich finden sich vieler sehr treffende Formulierungen darin, die nachdenklich machen:

"Kritik und Selbstkritik, so ein Verfahren war ja kein Pappenstiel, davon wusste Marlies ein Lied zu singen, wie ein Kind stand man in der Versammlung da und wurde über seine Verfehlungen aufgeklärt, und wer sich nicht reumütig zeigte, war für die Arbeit oder den Posten nicht mehr tragbar. Von einem Moment auf den anderen auf der falschen Seite. Dann doch lieber den Rückzug antreten, nicht in Erscheinung treten, unterm Radar bleiben, die eigene Meinung zurückhalten." (S. 95 im E-Book)

"Welchen Sinn machte es, über Regelgröße und Wechselbeziehungen in einem System nachzudenken, das sich selbst abriegelte, ja, jede Art Einwirkung von außen zu beschränken oder ganz auszuschließen versuchte, und dabei immer mehr eintrocknete, austrocknete und an Möglichkeiten, Informationen, Variationen verlor?" (S. 133 im E-Book)

"Er war mehr Rädchen als Sand im Getriebe gewesen." (S. 180 im E-Book)

Für mich war es kein Buch, das ich schnell lesen konnte, sondern eines zum langsamen Lesen, Verweilen und tiefgründigen Darüber-Nachdenken. Das spricht ebenfalls für seine Qualität. Ich kann es allen, die sich für die Zeit der ehemaligen DDR, von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende und darüber hinaus, und die betroffenen Menschen interessieren, und die gerne nicht nur persönlich, sondern auch theoretisch über Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle und ihre praktischen Konzepte für alle Betroffenen nachdenken, sehr ans Herz legen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eternal-Hope

Rezensionen von booklover00:

Faszinierende Einblicke

National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon

Wir lieben das Meer, weshalb das „Lexikon der Meere“ von Ravensburger für uns ein absolutes Muss war und wir wurden nicht enttäuscht! Das Buch enthält die beeindruckendsten Fotografien, die wir je in einem Buch gesehen haben. Allein das Cover mit dem Igelfisch sieht schon sehr faszinierend aus.

Das Buch gliedert sich in verschiedene Themen. So erfahren wir etwas über unsere vielfältigen Ozeane aber auch über die Tiere, die im Ozean leben. Außerdem geht es um die Tiefseeforschung und die Rolle des Menschen sowie viele weitere interessante Informationen.
Uns hat insbesondere das Leben im Ozean begeistert. Die verschiedenen Tierarten sorgen bei uns immer wieder für Gesprächsstoff. Ich finde es schön zu sehen, dass sich schon die Kinder Gedanken über das Meer machen und darüber, wie jeder etwas zu seinem Schutz beitragen kann.
Wir können das Buch allen, die sich ebenfalls so für das Meer interessieren, absolut empfehlen!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von booklover00

Rezensionen von Nicole Koppandi:

Ungleichheit verständlich und eindrucksvoll erklärt - sehr zu empfehlen

Eine kurze Geschichte der Gleichheit von Thomas Piketty

Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Thomas Piketty, ist diese ansprechende Graphic Novel ein wahrer Schatz.

Beginnend von der Antike bis in die Jetztzeit werden Ungleichheiten aufgezeigt, wie diese historisch gewachsen sind und sich über die Jahrhunderte entwickelten. Themen wie die Französische Revolution, als Reaktion auf gravierende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, Kolonialismus und Sklaverei, patriarchale Strukturen und der Klimawandel durch Umweltschädigungen sowie große Einkommensdisparitäten werden auf sehr zugängliche Weise thematisiert.

Hier wird verdeutlicht, dass der Reichtum des Westens, also der Ersten Welt, nur durch die Kolonialisierung und Ausbeutung der heute Dritten Welt erfolgte und erfolgen konnte.

Was ich auch ganz wichtig finde: es wird dargestellt, dass der Gap der Ungleichheiten im Vergleich zu vor 200 Jahren kleiner geworden ist, durch mehr Demokratie, Sozialstaat und Bildung, auch wenn es sich für uns nicht so anfühlt.

Ich finde diese Graphic Novel äußerst gelungen, sie verschafft über die wesentlichen Ungleichheiten und Verteilungen des Reichtums einen guten Überblick, ist sehr ansprechend gestaltet und lässt sich gut lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nicole Koppandi

Rezensionen von marcialoup:

Die Seele lüften

Tage am Fluss von Jochen Mariss

Man nehme ein altes Haus im Nirgendwo, mit viel Natur, und stecke dort interessante Protagonisten hinein, die immer wieder am Haus renovieren, während nebenbei eine Geschichte läuft.
Davon gibt es zahlreiche Bücher, die angenehm entschleunigen und schön zu lesen sind, man muss die Perlen herauspicken.

In dieser Geschichte ist neben dem Haus und der traumatischen Vergangenheit der Protagonistin auch Umweltschutz thematisiert.

Sara ist Fährfrau im Dorf Erlengrund. Sie lebt auf dem Hof, den ihre Eltern ihr hinterlassen haben. So langsam ist alles in die Jahre gekommen und Sara hat viele Baustellen. Nicht nur am Haus, auch um ihre Fähre muss sie bangen, weil der Bürgermeister eine Brücke durch ihr Grundstück bauen möchte. Und auch die Brücke zu ihrem Herzen ist in vielerlei Hinsicht unpassierbar. Aufarbeitungen der Vergangenheit sind bitter nötig und werden ihr mit Leon serviert, der eines Tages, äußerlich völlig zerstört, auf ihre Fähre kommt und sofort, wie auf der Flucht, auf die andere Seite möchte.
Sara verarztet Leon, der sie stark an ihren Bruder Jan erinnert. Und damit sind viele Steine ins Rollen gebracht worden...
Sara muss dringend ihre "Seele lüften" wie sie so schön sagt!

Ein schönes Sommerbuch... nicht mehr, nicht weniger!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marcialoup

Rezensionen von marcialoup:

Wie hören sich die Waldtiere an?

Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck


Dieses Buch hat Sound in sich! Fünf der abgebildeten Waldtiere haben jeweils einen kleinen Knopf am Bauch, über den man hören kann, welche Geräusche diese Tiere machen.
Es ist leicht zu bedienen und gibt realistische Tierstimmen von sich. Zudem sind die Tiere in ihrer natürlichen Waldumgebung zu sehen, zusammen mit weiteren Tieren, die wiederum am Seitenrand in kleinen Sätzen beschrieben werden.

Die an der Seite abgebildeten Tiere kann man zusätzlich im Wald-Bild suchen. Es gibt also viel zu entdecken, was auf spielerische Weise immer willkommen ist.
Froschquaken und Eulenrufe lassen Lebendigkeit in dem Buch entstehen. Wie ein Fuchs sich anhört, wußte ich selbst als Erwachsene nicht.
Die Tiere selbst sind allerliebst gezeichnet und erscheinen niedlich und sympathisch.

Sehr praktisch auch, dass die Batterie durch Ein- und Ausschalten geschont werden kann und das Fach mit einer Schraube sicher verschlossen ist.
Geeignet für das Alter ab 12 Monaten stimme ich voll zu.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von marcialoup

Rezensionen von ravenmoon:

Ich freue mich jetzt schon den zweiten Teil

Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein

Schon das farbenfrohe Cover hat mich sofort neugierig gemacht – geheimnisvoll, ein bisschen düster und einfach wunderschön gestaltet. Zum Glück hält die Geschichte genau das, was das Cover verspricht.

Sophie Oldenstein entführt ihre Leserinnen und Leser in eine magische Internatswelt, die mich vom ersten Kapitel an in ihren Bann gezogen hat.

Die Ashfield Academy wirkt geheimnisvoll und uralt, gleichzeitig aber auch irgendwie gemütlich und einladend. Genau diese Mischung aus Magie, Abenteuer und einem Hauch Gänsehaut hat mir richtig gut gefallen.

Nicky war mir von Anfang an sympathisch. Als bodenständige Außenseiterin findet sie sich plötzlich an einer Eliteakademie wieder und muss nicht nur ihren Platz finden, sondern stößt gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu auf verborgene Kräfte und die Spuren eines alten Kriminalfalls. Gerade die unterschiedlichen Charaktere wachsen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammen, und ihre Freundschaft fühlt sich dabei sehr natürlich an.

Der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig. Für mich war das ein echter Page-Turner.

Besonders schön fand ich, dass die Geschichte spannend bleibt, ohne jemals zu düster oder überladen zu wirken. Die Rätsel werden nach und nach gelöst, die Magie entwickelt sich glaubwürdig und am Ende bleiben genau die richtigen Fragen offen, um die Vorfreude auf den zweiten Band zu wecken.

Für mich ist Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers ein rundum gelungener Auftakt einer Dilogie, den ich allen empfehlen kann, die geheimnisvolle Internatsgeschichten mit Fantasy, sympathischen Figuren und einer Prise Mystery mögen. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Band zwei. ????✨

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ravenmoon

Rezensionen von S.:

Die andere Fee

Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint

Die andere Fee
Fee Molli hat es nicht leicht. Die Schule ist langweilig, gute Leistungen erbringt sie sowieso nicht. Kein Silberglöckchen-Feenlachen! Wandelkunde aber mag sie. Deren Beherrschung ist auch enorm wichtig, nur mit entsprechendem Diplom darf man auf die Erde. Und Molly bekommt es … nicht! Dann will sie auch noch etwas Anderes als Zuckerwatte essen, dabei muss man viel Zucker essen, um glücklich zu sein.

What???
Aber eigentlich nicht verwunderlich, es geht zuckersüß und kitschig zu im ersten Teil des Buches. Ein Stern Abzug.
Nur Molli ist anders. Immer. Deshalb bekommt sie einen Aufpasser, einen wunderschönen Königspudel, zur Missions-Begleitung. Gefällt weder ihr noch uns. Und natürlich stellt sie sich bei ihrem Auftrag ungeschickt an. Hier wird es endlich spannend und interessant. Der Freundschaftsgedanke kommt sehr schön zum Tragen.
Für Erstleser gut, dass Silben und einige Worte farbig hervorgehoben werden. Weniger schön sind die sehr komprimierten Texte. Viele kleine und zuckrig rosafarbene
Illustrationen lockern auf.
Der Anfang gefällt uns nicht so sehr, aber der Ausflug in die Menschenwelt bietet eine kindgerechte Story. Fazit: nach zu langem und langweiligem Start mit ungesunder Ernährungsempfehlung eine ansprechende Geschichte. Sehr knappe vier Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.

Rezensionen von Ruth:

Spielerisch die Welt entdecken

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck




Dieses Wimmelbuch richtet sich an Kinder ab einem Jahr. Auf 7 Doppelseiten begleiten wir das Geschwisterpaar Paul und Susa durch den Tag. Dabei gibt es viel zum Entdecken, z. B. in der Kita, auf dem Spielplatz, beim Einkaufen und bei einem Ausflug in den Wald. Das Buch endet mit der abendlichen Routine im Bad.

Es sind also lauter Szenen aus dem kindlichen Erfahrungsbereich. Kleine Geschichten auf jeder Doppelseite führen in die Schauplätze ein und stellen Fragen zum Bild. Seitlich werden verschiedene Gegenstände und Lebewesen aufgeführt, die es zu finden gilt. Um die Zielgruppe nicht zu überfordern, ist dabei die Menge überschaubar. Auch die dargestellten Alltagsszenen wirken nicht überladen. Stattdessen werden Situationen aufgegriffen, die nah an der Lebenswelt der Kinder sind. Ansprechend sind ebenfalls die farbenfrohen und detailreichen Illustrationen. So wird dieses Buch auch nach mehrmaligem Betrachten nicht langweilig .
Um unsere heutige, bunt gewordene Welt zu spiegeln, wurde hier auch auf Diversität geachtet. Menschen unterschiedlicher Art im Hinblick auf Alter, Hautfarbe und körperlicher Merkmale treten auf. So ist z.B. nicht nur ein älterer dunkelhäutiger Mann im Rollstuhl zu sehen, sondern auch ein kleines Mädchen.
Auch von seiner Machart mit stabiler Pappe und einem günstigen Format kann das Buch überzeugen.
Das alles wirkt sehr durchdacht.
Dieses Wimmelbuch ist bestens geeignet, um mit Kleinkindern spielerisch die Welt zu entdecken. Es ist hilfreich beim Spracherwerb, fördert gleichzeitig die Wahrnehmung und die Konzentration.
Rundum gelungen und somit eine Bereicherung für jedes Kinderzimmer, aber auch bestens geeignet für den Einsatz in Kita und Krippe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ruth