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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von stomic:

Ein lustiger Alpenkrimi

Alpenmord und Almgedudel von Tim Eckhaus

Die Wiener Familie Brunner fährt in den Tiroler Bergen in den Urlaub – doch statt Erholung wartet gleich zu Beginn eine Leiche auf sie. Was die Polizei als Wanderunfall abhakt, lässt den Brunners keine Ruhe, und so ermitteln sie kurzerhand selbst, unterstützt von der Pensionswirtin Mili. Dabei treffen sie auf einen ehrgeizigen Hotelier, einen kauzigen Bergbauern und jede Menge Geheimnisse.

Ein lustiges Buch, welches mir sehr viel Spaß bereitet hat, zumal es landschaftlich direkt vor meiner Haustür spielt. Als jemand, der die Tiroler Bergwelt kennt, hat es mir ein besonderes Vergnügen bereitet, die Gegenden und die typischen Eigenheiten der Menschen dort wiederzuerkennen.

Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Spitzen bezüglich der Animositäten zwischen Tirolern und Wienern – die sind herrlich getroffen und sorgen immer wieder für ein Schmunzeln. Eine klare Leseempfehlung für alle, die einen kurzweiligen Regionalkrimi mit viel Witz und Lokalkolorit suchen!

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Rezensionen von booklover00:

Empfehlenswertes Dino-Buch

tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? junior - Dinosaurier von Cee Neudert

In diesem TipToi Buch erfahren die Kleinen vieles über Dinosaurier, zum Beispiel wie sie lebten, was sie fraßen oder wie groß sie wurden. Dank der Spiralbindung lassen sich die Seiten gut umblättern und haben bisher auch gut gehalten.

Es ist einfach unglaublich, denn egal wo man mit dem Stift drauftippt, kommen Geräusche oder es wird etwas erzählt.

Viele Sachen fanden wir auch ziemlich lustig, zum Beispiel der Junge, der Pipi muss oder der Triceratops, der sein Geschäft erledigt.

Mein Sohn beschäftigt sich gerne selbstständig damit. Er findet das Buch sehr spannend, vor allem das Kapitel über die Sauropoden, die größten Tieren an Land. Besonders das Lied mag er gerne, den Ohrwurm gibt es für alle gratis dazu.

Zum Schluss gibt es noch ein Spiel, bei dem man auf das gesuchte Bild tippen muss. Das war für ihn noch etwas zu schwer, hindert ihn aber nicht daran, es trotzdem zu spielen. Deshalb hat man auch lange etwas von dem Buch und ich empfehle es gerne weiter.

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Rezensionen von clematis:

Malia Gold

Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Kommissarin Malia Gold kehrt nach 15 Jahren in ihre Heimat in der Marsch zurück und wird sofort mit einem kniffligen Fall konfrontiert. Im Moor sind die 18-jährigen Zwillingsmädchen Nike und Jana verschwunden. Es ist nicht klar, ob sie davongelaufen sind, sich im Nebel verirrt haben oder einem Verbrechen anheimgefallen sind.

Neben der polizeilichen Arbeit muss Malia auch noch familiäre Probleme klären.

Spannende Szenen vor der atmosphärischen Kulisse einer nebeligen, düsteren Moorlandschaft ziehen den Leser schnell in ihren Bann, die flotte Schreibweise von Andreas Winkelmann tut ihr Übriges, um die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen. In der kleinen Gemeinde Riedberg gibt es gefühlt mehr Geheimnisse als Einwohner, wodurch die Ermittlungen nicht gerade einfach verlaufen, Malia mit ihrer recht direkten Art steht immer wieder vor neuen Rätseln. Junge Menschen und Tiktok-Posts, eine sektenähnliche Kirchengemeinde sowie persönliche Zerwürfnisse in Malias Familie beherrschen das Geschehen, das durchgehende Spannung hält und lange ebenso undurchsichtig ist wie der dichte Nebel über dem Land. Die logisch durchdachte Handlung führt nach einigen aufregenden Momenten schlussendlich zu einer gut nachvollziehbaren Auflösung und weckt Neugierde auf die weitere persönliche Entwicklung der sympathischen Kommissarin Gold.

Ein überaus gelungener Start einer neuen Thrillerserie, welche ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Für Band 1 gibt es schon einmal eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Island :

Mutterrolle

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel

Die Covergestaltung dieses Romans hat mich neugierig gemacht, da sie recht auffällig ist, sowohl was die Abbildung als auch, was den Titel angeht. Nun, nach dem Lesen, weiß ich auch, dass es eine Verbindung zwischen dem Inhalt und dem gelben Vogel gibt.

Im Mittelpunkt des Roman, der ein bisschen wie ein Kammerspiel gestaltet ist, stehen zwei Paare.

Matze und Felix sind Jugendfreunde. Felix hat es zu recht viel Geld gebracht und ist mit der einige Jahre jüngeren gut aussehenden Eva verheiratet, mit der er einen vierjährigen Sohn und ein weiteres Kind im Säuglingsalter hat. Er hat Matze und seine Freundin Linn zu einem Urlaub in einem teuren Ferienhaus in Südfrankreich eingeladen. Matze und Linn wünschen sich ein Kind und stecken gerade in einer Kinderwunschbehandlung. Im gemeinsamen Urlaub offenbaren sich insbesondere den beiden Frauen mehr und mehr Dinge, die sie sie von der jeweils anderen nicht erwartet hätten.

Ich fand das Setting des Romans mit den beiden Paaren im teuren Ferienhaus und dem unerfüllten Kinderwunsch auf der einen und der vermeintlich "glücklichen Familie" auf der anderen Seite sehr interessant. Zunächst hat mir auch sehr gut gefallen, wie sich nach und nach alles entwickelt hat. Gegen Ende wurde mir das, was passiert ist, aber teils zu abstrus und der Ausgang hat mich dann auch eher ratlos zurückgelassen. Hier wäre etwas weniger, gerade bei einem doch recht ernsten Thema, wie ungewollter Kinderlosigkeit, mehr gewesen. Zudem blieben für mich auch ein paar Leerstellen zu viel, was die Vorgeschichte mancher Personen angeht. Gut gefallen hat mir jedoch der moderne und anschauliche Schreibstil mit vielen passenden sprachlichen Bildern, sodass ich mich gut in die Situationen hineinversetzen konnte.

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Rezensionen von marcialoup:

Was ist schon "normal"?

Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Ozzy hat ADHS. Seine Mutter Ann tut alles, dass es ihm gut geht, er klar kommt, er in der Schule mitkommt. Und irgendwie scheint Ann einen gewissen Draht zu ihm zu haben, denn auch sie hat Anwandlungen die auf ADHS schließen, was nur früher, in ihrer eigenen Kindheit eher nicht von Bedeutung war und es dafür keine Diagnose gab.

Früher waren eher andere Krankheiten krank.
Und...
Warum muß man mit ADHS überhaupt als krank eingestuft werden?
Ist es nicht manchmal besser, anders zu sein als der Durchschnitt? Wer entscheidet überhaupt, was normal ist?
Mit diesen Aspekt ist dies ein ganz wichtiges Buch!

Die Geschichte startet mit dem Hasen in der Schule, dem Hausmeister der den Rasen mäht und der Tatsache, dass Ozzy nicht wollte, dass der Hase stirbt.

Ich kenne bisher die Bücher von Birgit Birnbacher nicht. Mir fällt ihre ruhige Erzählweise auf, die selbst bei Beschreibungen über ADHS Szenen weiß, wie man ansetzt, um den Stress nicht auf den Leser zu übertragen sondern klar die Szenen rüberbringt. Eine lockere und ausgewählte, formschöne Sprache mit einem österreichischen Flow, bisweilen witzig geprägt, gibt Halt in der Geschichte.
Die Autorin steuert damit auch die Gedanken und Taten von Ozzy und wie er die Welt sieht.
Man bekommt durch Ozzy und Ann einen Einblick in diese Welt, während man mit ihnen versucht, den Fokus zu halten.

Ozzy muss das mit dem toten Kaninchen noch beichten, doch da kommt das Verschwinden der Zillyoma, die aus dem Krankenhaus abgehauen ist, zuvor.

Mir gefällt der Klang der Autorin nicht so gut. Es ist ein reiner Erzählton, der nicht einmal wörtliche Rede zulässt. Der Ton verfällt in eine Art leichten Singsang, in dem man sich zwar zurechtfindet, der aber meines Erachtens zuviel Abstand hält zwischen Leser/innen und Figuren.

Das Cover finde ich sehr schön und ausdrucksstark. Es vermittelt eine Ahnung, ein sonniges Farbenspiel im Wald, der genauso bunt und dicht ist, wie manche Gedankenstrukturen von Ozzy. Passt auch zur Aussage, dass Ann keine Autobahnen im Kopf hat, sondern ihre Gedanken zu viele Abzweigungen und Seitenstraßen bilden.
Das Cover passt einfach gut zur Geschichte!

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Rezensionen von verhei:

Eine schöne Idee

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Eve ist Kunstgutachterin im Jahr 2015 und hat schon einen großen Schicksalsschlag hinter sich: hat sie doch ihre Schwester in Kindheitstagen verloren und gibt sich die Schuld dafür. Als sie eines Tages von einem geheimnisvollen älteren Mann aufgesucht wird, bleibt dieses Treffen nicht ohne Folgen.

Ihr kommt vor, als würde sie diesen Herrn schon einmal begegnet sein, und er trägt den Namen ihres Lieblingskomponisten Max Everly. Dieser jedoch wurde etwa hundertsechzehn Jahre früher geboren. Er erzählt ihr vom legendären White Octopus Hotel, das in den Schweizer Alpen liegt. Seine Hochzeit hatte das Bell Epoc Hotel in den 1930er Jahren, im Jahr 2015 ist es eher verlassen und fast vergessen. Warum schloss dieses legendäre Hotel die Pforten? Das White Octopus Hotel, bei dem fast alles einen Octopus als Logo trägt, wartet mit einer Welt voller Rätsel und Magie auf.

Dieser Roman vereint sehr viel: Romanzen, Zeitreisen, Mystery und historische Fakten. Aber auch Themen, die immer relevant sind, egal ob mit oder ohne Fantasybezug wie Schuldgefühle, Schicksal, zweite Chancen und die Suche nach Vergebung bzw. Erlösung.

Erzählt wird dies, indem man zwei Protagonisten Eve und Max in ihrer jeweiligen Geschichte folgt – Eve in ihrer Lebensrealität im Jahr 2015, mit Rückblicken in ihre Vergangenheit und Max im Jahr 1935 und Rückblicken in seine Vergangenheit im Jahr 1918. Dreh- und Angelpunkt für all diese Geschichte ist das Hotel Oktopus in dem Zeitreisen möglich sind. Ja all dies mag vielleicht kurzfristig verwirrend sein, allerdings eröffnet sich rasch ein Sog der Geschichte, wenn man sich darauf einlässt.

Sehr angenehm und passend fand ich den Schreibstil. Flüssig und mit einem guten Händchen, die Stränge zu verknüpfen, wird man gefesselt. Bekommt Emotionen und Spannung gut transponiert. Die verschiedenen Schauplätze und Epochen werden detailliert geschildert, so dass es einfach ist, sich vom Buch eingenommen zu fühlen. Man spürt die Anspannung der Charaktere, wie Realität und Fantasy verschwimmt und auch die einzelnen Zeitebenen.
Das Hotel bietet dafür eine auch faszinierende Kulisse, da es voller Geheimnisse, Skurrilitäten und eben schlichtweg magisch ist. Es erlaubt dadurch eine plausible Entwicklung der Charaktere.

Ich kann das Buch allen ans Herz legen, die eine kurze – magische- Auszeit vom Alltag suchen, die allerdings auch nach einer unterhaltsamen Geschichte noch länger nachhallt.

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Rezensionen von Island :

Wendepunkt

Die Liebe, später von Gisa Klönne

"Die Liebe, später" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen, beziehungsweise gehört habe. Das Cover ist im Stil eines Gemäldes in recht intensiven Farben gehalten und lässt klar erahnen, dass eine weibliche Hauptperson, die dem Teenageralter schon etwas länger entwachsen ist, im Mittelpunkt der Handlung steht.

Die Radio-Journalistin Kora ist seit über 20 Jahren mit dem Biologen Anselm verheiratet, den sie kennenlernte, als sie um die 40 war und gerade ein traumatisches Beziehungsende hinter sich hatte. Kinder haben die beiden keine und ihre Ehe war eine Wochenend-Beziegung, da Anselm unter der Woche in Berlin arbeitete und Kora in Köln. Nun hat Kora eine aufwendige Herz-OP hinter sich, ihr Arbeitgeber möchte sie aufs Abstellgleis schieben und Anselm geht in Rente und möchte im Garten des gemeinsamen Hauses einen Schwimmteich anlegen.

Kora ist mit all dem überfordert und weiß nicht, ob sie sich ihr weiteres Leben nicht anders vorstellt. Zunächst flüchtet sie sich in ein neues "Projekt", indem sie einen Bekannten bei der Suche nach seiner verschollenen Partnerin unterstützt, stößt aber auch dabei auf Punkte, die sie zum Nachdenken über ihr eigenes Leben anregen. Sie fängt an, mit bisher nicht richtig aufgearbeiteten Ereignissen aus ihrer Vergangenheit abzuschließen, was aber wiederum die Distanz zwischen ihr und Anselm zunächst vergrößert.

Die Autorin erzählt die Geschichte sehr feinfühlig, sodass ich mich gut in Kora hineinversetzen konnte, auch wenn sie doch einige Jahre älter ist, als ich selbst. Dazu beigetragen haben auch die verschiedenen Zeitebenen, immer wieder gab es Rückblicke in Koras Kindheit, Studienzeit und allgemein die Phasen, bevor sie Anselm kannte. So erfuhr man nach und nach mehr darüber, warum Kora nun mit allem hadert und was sie geprägt hat. Die Sprecherin des Hörbuchs war passend zu dieser Geschichte gewählt und man konnte ihr gut zuhören und folgen.

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Rezensionen von Miro:

Was für eine wunderbare Geschichte!

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Eve Shaw ist nicht glücklich. Ihr reicht es, gerade so zufrieden zu sein, denn mehr hat sie ihrer Ansicht nach nicht verdient. Sie hat eine Schuld auf sich geladen, die sie sich selbst am allerwenigsten verzeihen kann.

Als sie im Rahmen ihrer Arbeit als Kunstexpertin auf das mysteriöse White Octopus Hotel stößt mit seinen magischen Artefakten, beginnt sie tiefer zu graben.

Und als ihr die Legende berichtet wird, dass man mit einem Bogen Briefpapier aus dem Hotel einen Brief an das jüngere Ich senden kann, stürzt sie sich in die Suche. Sie möchte unbedingt einen Fehler korrigieren.

Eve fällt es leicht an Magie zu glauben, denn sie ist selbst ein bisschen magisch. Sie hat ein Oktopus Tattoo, das auf ihrer Haut herumkriecht, als wäre es lebendig. Vielleicht ist es das ja auch. Auf jeden Fall unterstreicht es die Verbindung, die sie zum Hotel zu spüren beginnt. Eine Reise in die Schweizer Alpen scheint unaufschiebbar und so wagt Eve diese Fahrt ins Ungewisse und findet sich durch Zauberhand im Glamour der 30er Jahre wieder, als das Hotel seine Blütezeit erlebte.

Das Hotel selbst ist ein toller Schauplatz. Es ist mysteriös und bietet Raum für allerlei magische Gerätschaften. Hier bleiben keine Wünsche offen und auch die Gäste wirken interessant. Manche kommen ihr bekannt vor und andere kennt sie tatsächlich. Es gibt noch andere Zeitreisende hier und sie findet einen Mann, der sie komplett aus der Bahn wirft.

Eve muss sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und sich ihren Gespenstern stellen.

In märchenhaftem Stil beschreibt die Autorin die Schauplätze sehr bildhaft, fast filmreif. Als Leser*innen fühlen wir uns nahezu wie ein Teil der Geschichte. Mich konnte Alexandra Bell restlos begeistern mit dieser fantasievollen und atmosphärischen Reise durch die Zeit in ein Abenteuer, das mich absolut in seinen Bann ziehen konnte. Für mich war der Besuch im White Octopus Hotel ein Highlight!

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Rezensionen von Amena25:

Eine echte Nervensäge

39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen

Wegen ihrer anhaltenden Schreibblockade wird die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix von ihrem Lektor nach Sizilien in eine Villa geschickt. Die Sonne, das Meer, das gute italienische Essen und auch der Wein sollen die störrische und manchmal ziemlich komplizierte Autorin auf andere Gedanken bringen.

Doch kaum in Sizilien angekommen, frönt Hannah zwar ausgiebig dem guten Essen und dem Wein, zu schreiben fällt ihr aber dennoch absolut nichts ein. Sie lernt ein wohlhabendes schwedisches Ehepaar kennen und nach ein paar Gläsern zu viel übernachtet sie in deren Villa. Doch am nächsten Morgen liegt die Ehefrau tot in der Küche, vom Ehemann fehlt jede Spur. Hannah, die ein seltenes Talent hat, sich in missliche Lagen zu manövrieren, greift zur Tatwaffe, einem Fleischhammer, um sich zu wehren, falls der Mörder sich noch im Haus befinden sollte. Das führt natürlich dazu, dass Hannah für die lokale Polizei zur Hauptverdächtigen Nummer 1 wird.
Um ihre Unschuld zu beweisen, macht sich Hannah auf eigene Faust an die Suche nach dem Täter, was sie in ziemlich aberwitzige Situationen bringt.
Der Krimi ist nicht ganz so lustig und unterhaltsam wie der Vorgänger „30 Tage Dunkelheit“ und die Handlung doch ziemlich konstruiert. Zwar ist Hannah auch hier eine echte Nervensäge, trinkt zu oft zu viel, ist völlig beratungsresistent. Und doch imponiert sie mit ihrer Halsstarrigkeit und ihrem Biss, den Fall trotz aller Hindernisse aufklären zu wollen. Und so ganz nebenbei schreibt sich auch der von ihrem Verlag so dringend gewünschte Krimi….

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Rezensionen von PMelittaM:

Mit Vergnügen gelesen

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Marlene Buchholz soll die neue Vorstandsvorsitzende der Aviola werden, allerdings sind die Angestellten nicht so von ihren Führungsqualitäten überzeugt, so dass sie zunächst zu einem Achtsamkeitsseminar bei „Seelenflüsterer“ Alex Grow in dessen Brandenburger Schloss verpflichtet wird.

Alex Grow ist derzeit allerdings selbst nicht so ganz auf der Höhe, er hat Finanzprobleme, und neigt in letzter Zeit vermehrt zum Burnout.

Doch, wenn es ihm gelingt, auf Marlene einzuwirken, winkt ein Exklusivvertrag mit der Aviola, der seine Probleme beheben könnte.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Marlenes und Alex‘ Perspektive. Man bekommt eine gute Vorstellung vom jeweiligen Charakter, hat schnell ein gewisses Bild von ihnen, das sich im Verlauf des Romans allerdings ändern wird. Dazu tragen auch zwei weitere Charaktere bei, Günther Mattissen ist der Hausmeister des Anwesens, und erlebt gerade einen schweren Verlust, während Connie eine minderjährige Baumbesetzerin ist, die verhindern möchte, dass der Wald neben Grows Schloss gerodet wird.

Vielleicht gehen die Entwicklungen ein wenig schnell, aber so ist der Roman auch unterhaltsamer zu lesen, kompakt und dynamisch, und mit einer guten Brise Humor. Nicht fehlen darf dabei auch die Brandenburger Landschaft und eine bisschen Gesellschaftskritik.

Ich habe den Roman mit Vergnügen gelesen, die Charaktere sind pointiert gezeichnet, die Geschichte liest sich flott und unterhaltsam.

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