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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ameland:

Köln ist mehr als Dom und Karneval

DUMONT direkt Reiseführer Köln von Marianne Bongartz

Köln hat eine lange Vergangenheit und von der Antike bis in die Neuzeit gibt es viel Interessantes in dieser lebendigen, multikulturellen und weltoffenen Stadt zu entdecken. Eine echte Herausforderung für einen handlichen Reiseführer. Dieser Herausforderung hat sich Marianne Bongartz gestellt und wie ich finde ihre Sache auch gut gemacht.

Ob Dom, Fußball, Museen, Kirchen, Theater, Shopping, Hotels oder die Gastronomie mit ihren vielen Brauhäusern, zu allen Bereichen findet man etwas auf diesen 120 Seiten. Da fällt es schwer, bei einem Städtetrip eine Auswahl zu treffen. Hilfreich können da die Vorschläge des Köln-Kompass mit seinen 15 Wegen zum direkten Eintauchen in die Stadt sein.

Ebenfalls Erwähnung finden auch einige Berühmtheiten, die die Stadt hervorgebracht hat.

Ich liebe die kölsche Mentalität, den Dialekt und den Pragmatismus: Et es, wie et es und et kütt, wie et kütt. Wir wohnen nicht so weit weg und sind daher öfters in Köln und können bestätigen, dass es sich lohnt neben dem Zentrum die einzelnen Veedel in Köln zu erkunden. Es gibt so viel zu entdecken, dass auch ich in diesem Reiseführer von Dumont Direkt mit herausnehmbarem Stadtplan noch neue Ziele für unseren nächsten Besuch gefunden habe.

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Rezensionen von Rolf Fox:

Kriegserlebnisse

Bis ans Meer von Peggy Patzschke

Eine herzzerreißende Geschichte die zum Ende des Zweiten Weltkrieges passiert ist.
Frieda die mit ihrem Mann Karl glücklich zusammenlebte, werden durch den Krieg getrennt. Er muss an die Front, ihr Sohn Horst auch und Fieda muss mit ihrer kleinen Tochter Erika aus der Heimat Schlesien vor dem Einzug der Russen fliehen.

Eine schreckliche Flucht, durch Eis und Schnee, immer mit der Angst im Rücken, dazu der Hunger, die Kälte und der Tod. In der Hoffnung das sie ihre Familie irgendwann wiedersieht. Das Versprechen haben sie sich gegeben, sich an einem festen Punkt wiederzusehen.
Fazit:
Eine dramatische Geschichte die erst in der Gegenwart durch die Recherche der Enkelin von Frieda ans Licht kommt. Man ist entsetzt wie es der Familie auf der Flucht ergangen ist. Wie die schlimmen Erinnerungen wieder hochkommen. Die Autorin hat einen guten und einfühlsamen Schreibstil, die das Erlebte der Familie gut beschrieben hat.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Bruchlinien

Bruchlinien von Gernot Rainer

Gernot Rainer ist Facharzt für Lungenheilkunde in Wien und hat bereits einige Schreiberfahrung als Kommentator und Sachbuchautor. Mit „Bruchlinien“ hat er jetzt seinen ersten Roman über ein ihm thematisch sehr vertrautes Thema veröffentlicht: die Zeit der Corona-Krise in Österreich.

Und besonders nimmt er das Erleben der Krise im Mikrokosmos Schule in den Blick.

Seine Figur Paul ist ein engagierter Lehrer und stets bemüht seine Schüler*innen bestmöglich durch die Schul- und Lernzeit zu begleiten. Er weiß, dass die Eltern ihm das Wichtigste anvertrauen: ihre Kinder.
Rainer zeigt neben Paul noch viele andere Menschen. Katharinas Vater stirbt an einer Coronainfektion und machte die trauernde und verängstigte Tochter zu einer Verfechterin von Masken- und Impfpflicht. Ihr gehen die Schutzmaßnahmen nicht weit genug. Die Schauspielerin Isi wird durch coronabedingte Absagen arbeitslos, sucht frustriert nach Schuldigen und findet sie in den Coronaschutzmaßnahmen. Ihr gehen die Schutzmaßnahmen viel zu weit.
Beide Frauen haben Kinder in Pauls Klasse. Und die beiden gegensätzlichen Pole entzünden sich an seiner Umsetzung der Schutzmaßnahmen in der Klasse.
Rainer beschreibt nachvollziehbar und beispielhaft, wie sich die verschiedenen Beteiligten immer weiter radikalisieren und wie die Schule, die Schüler*innen und Paul in diesem Konflikt zerrieben werden.

“Zwei Lager, zwei Wirklichkeiten. Früher hätte er gedacht, dass man Brücken bauen kann. Heute war er sich nicht mehr sicher.”

Während ich „Bruchlinien“ lese, wird mir klar, wie viel ich mittlerweile aus dieser Zeit vergessen und verdrängt habe. Ich könnte einiges über meine eigenen Erfahrungen aus dieser Zeit erzählen, denn mit meinen Schulkindern habe ich genau die Konflikte und die gegensätzlichen Sichtweisen, die Rainer beschreibt, in meinem Umfeld erlebt.
Corona ist mittlerweile verschwunden, die harten Bruchlinien, die sich durch die Gesellschaft ziehen, sind leider sind geblieben.


Für mich war „Bruchlinien“ eine super lesenswerte Zeitreise in ein Kapitel, das ich am liebsten vergessen würde, das aber so viel unserer heutigen gesellschaftlichen Verwerfungen erklärt und deswegen eigentlich einer andauernden Aufarbeitung bedarf.
Trotz kleinerer Kritikpunkte, wie der an ChatGPT erinnernde, zusammenfassende und verknappte Schreibstils und die etwas schablonenhaften Figuren, möchte ich dir den Roman gerne empfehlen, falls du bereit bist, noch einmal in diese Zeit zurückzukehren.

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Rezensionen von Laura W.:

Denk_würdig und anregend!

Höchste Zeit? von Franz J. Schweifer

„Höchste Zeit?“ ist eine inspirierende Mischung aus Tiefsinn, Humor und Ironie.
Dass auch alle Cartoons und Illustrationen vom Autor stammen, macht es noch außergewöhnlicher.
Ein im besten Sinne merk_würdiges Lesevergnügen. Und ein besonderes Zeitgeschenk.

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Rezensionen von clematis:

Depression und Heiratsschwindler

Wer blind vertraut von Tessa Duncan

Lily Brown, erfahrene Psychotherapeutin, nimmt als neue Klientinnen eine depressive Mutter an, deren Tochter spurlos verschwunden ist und eine entschlossene Witwe, welche auf einen Heiratsschwindler hereingefallen ist. Zwei herausfordernde Fälle und ein überaus turbulentes Privatleben rauben Lily so manches Mal den Schlaf.

Düstere Szenen auf einem Friedhof in Canterbury eröffnen den bereits dritten Band dieser aufregenden Serie rund um Lily Brown und versetzen den Leser sogleich in eine angespannte Stimmung. Die Atmosphäre ist aber nicht nur hier am Gottesacker perfekt eingefangen, nein, auch die einzelnen Therapiesitzungen und die anderen, stets wechselnden Schauplätze sind so realistisch dargestellt, dass man schnell das Gefühl hat, mitten in diesem lebendigen Geschehen zu sein. Dass das Ganze auf wahren Verbrechen beruht, lässt einem mitunter Gänsehaut über den Rücken laufen.

Autorin Tessa Duncan, selber promovierte Psychologin und ausgebildete Therapeutin, beschreibt verschiedenste Varianten von emotionaler Abhängigkeit sehr deutlich und baut viele interessante Details zum Thema auf lockere Weise in die Handlung ein, sodass man im Rahmen der fiktiven Handlung noch einiges Wissenswertes mitnehmen kann. Wird Lily mit ihrem Lebensgefährten und Profiler Dan einem Heiratsschwindler das Handwerk legen und gelingt es Lily, Mary-Ann aus ihrer Depression zu helfen? Die Spannung ist von Anfang an hoch und spitzt sich auf den letzten Seiten noch deutlich zu, bevor sich herausstellt, wer Täter und wer Opfer ist.

Fesselnde Lesestunden sind bei Tessa Duncan garantiert, Lilys private Situation ist ebenso spannend wie ihre Aufträge aus der Praxis. Ausgewogene Schwerpunkte und abwechslungsreiche Blickwinkel haben mich auch diesmal wieder restlos begeistert. Ich empfehle die komplette Canterbury-Reihe uneingeschränkt weiter!

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Rezensionen von nessabo:

Richtig reizvoller Ausgangspunkt mit Abzügen in der Ausführung

Diese Sache mit uns von Olivia Haddon

Ich bin extrem begeistert vom Setting und Kernkonflikt des Romans! Als gewählt kinderfreie Person freue ich mich immer, dieser Position auch in der Literatur zu begegnen. Und so toll ich die Geschichte inhaltlich fand, so sehr haperte es für mich an der Umsetzung, sodass ich nicht so begeistert bin wie anfangs vermutet.

Zum einen fand ich die Sprache irgendwie nicht ganz rund und ich vermute, dass das (auch) an der Übersetzung lag. Immer wieder bin ich über Sätze oder Formulierungen gestolpert, weshalb sich weniger gut ein Lesefluss einstellen konnte. Zum anderen bin ich mit der Erzählperspektive nicht ganz klargekommen. Es wird irgendwie primär aus Lucys Perspektive heraus erzählt, dann gibt es aber auch Momente, in denen James’ Gefühle benannt werden. Das wäre wieder mehr auktorial als personal, aber eben nur in wenigen Momenten. Mich hat das irritiert.

Das alles trug auch dazu bei, dass ich sehr lange kaum emotionale Bindung zu den beiden hatte. Und gerade dafür, wie sehr ich Lucys Position nachfühlen konnte, war sie mir überraschend fremd. Das galt auch für die als liebe- und respektvoll dargestellte Beziehung der beiden - ich habe das einfach nicht gefühlt beim Lesen.

Die grundlegende Struktur mit der von Rückblenden durchbrochenen Gegenwartserzählung fand ich wirklich klug und spannend umgesetzt. Vor allem die letzten 50 Seiten haben es für mich dann nochmal ein wenig rausholen können - das hätte Olivia Haddon gar nicht besser schreiben können! Doch weil es bis dahin zwar unterhaltsam, teils aber auch etwas zäh geschrieben war, kann ich nicht so gut bewerten, wie ich es vor der Lektüre erwartet hätte.

3,5 Sterne

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Rezensionen von Ameland:

Planänderungen

Das rocken wir auch noch! von Angelika Schwarzhuber

Ich habe mich gefreut, dass es einen neuen Roman aus der Feder von Angelika Schwarzhuber mit der sympathischen Tilda Schwan gibt. Der Vorgänger Dich schaffe ich auch noch hat mir nämlich ausnehmend gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher der Autorin. Das rocken wir auch noch kann grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber ich empfehle wegen des Lesespaßes, die Reihenfolge einzuhalten.

Die Betreuung der betagten und gehbehinderten Clementina und ihres Pudels während einer Kreuzfahrt hört sich nach einem leichten Auftrag an. Allerdings hat Tilda die Rechnung ohne Clementina gemacht, denn sie hat ganz eigene Pläne, welche für einige Turbulenzen sorgen und Tilda ganz schön in die Zwickmühle bringen.

Die Protagonisten scheinen wie aus dem wahren Leben gegriffen. Die Autorin hat ihnen Leben eigehaucht, sie wirken lebendig, stecken voller Überraschungen und verhalten sich ihrem Charakter entsprechend. In Kombination mit dem lockeren und humorvollen Schreibstil war das für mich wieder allerbeste Unterhaltung.

Gefreut habe ich mich über die Rezepte der im Buch erwähnten Gerichte, von denen ich bestimmt ein oder zwei ausprobieren werde.

Mit einem lauten Seufzer habe ich das Buch, bei dem ich viel zu schnell am Ende angelangt war, geschlossen. Aber die letzten Sätze deuten auf eine Fortsetzung hin, die bestimmt auch sehr unterhaltsam sein wird.

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Rezensionen von rewareni:

Geheimnisse

Leola von Rafael Wagner

Die junge Soldatin Leola, die bereits in den Opalkriegen gekämpft hat, ist nun in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung zuständig, was nicht immer leicht ist, denn grausame Kreaturen, die Wendiskaren, greifen immer wieder an und auch mit den eingeborenen Yacaris kommt es immer wieder zu Konflikten.

Kaum kann sie sich von einer schweren Schlacht erholen trifft sie auf ihren Bruder Irvin, der als Gelehrter des Königreichs ein angesehener Mann ist, aber plötzlich unter Amnesie leidet und sofort von Offizieren in die Akademie zurück gebracht werden muss. Da Leola ihrem Bruder helfen möchte, lässt sie sich unter einem falschen Vorwand ins gefährliche Grenzland zu den Bergbaudistrikten versetzen. Gemeinsam mit Mustela, dem zutraulichen Hermelin, trifft sie auf andere Gardisten und Pioniere, wo sie bald schon merkt, dass sie nicht jedem vertrauen kann und so mancher ein falsches und vor allem gefährliches Spiel spielt.
Der Fantasy Roman ,, Leola Tochter des Opals“ sticht einem als Leser sofort mit einem künstlerisch gestalteten Farbschnitt auf, wo man schon auf die spannende Geschichte mit Steampunk Elementen gespannt ist.
Der Autor Rafael Wagner hat dabei Themen wie Freundschaft, Vertrauen oder Machtmissbrauch aufgegriffen. Vor allem werden aber auch die gegensätzlichen Kulturen zwischen den Yacari, die im Einklang mit der Natur leben, für die jeder Mensch, jedes Tier seine Lebensberechtigung hat, den Menschen des Königreichs Victoria gegenüber gestellt. Wo machthungrige Wissenschaftler und korrupte Offiziere alles daran setzen, dass es keinen Frieden geben kann.
Der Beginn hat spannend begonnen, wo ich aber mit der Zeit ein wenig Probleme bekommen habe, nicht nur wegen der Namen von Protagonisten, die es sehr viele gegeben hat, sondern auch deshalb, weil sich gut 2/3 des Romans mit verschiedenen Kämpfen und Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppen beschäftigt haben.
Da habe ich doch immer wieder etwas den Überblick verloren welche Soldaten oder Pioniere zu welchen Offizier oder welchem Regiment gehören.
Schön waren immer die Szenen mit Mustela, die eine verlässliche und vor allem sehr treue tierische Begleiterin für Leola war und sogar am Ende noch eine wichtige Rolle spielt.
Eine zarte Liebesgeschichte ist gut eingebaut in die Handlung, sowie auch besondere Momente, wo Leola mit dem Opal im Gedanken vereint ist und auch die Yacardis, spüren wenn sie Hilfe braucht.
Das Ende bietet noch einige Überraschungen, wo Leola einiges über sich und ihre Familie erfährt. Das macht natürlich neugierig auf den 2. Band und man als Leser hofft, dass nun ruhigere und vor allem sichere Zeiten auf sie zu kommen.

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Rezensionen von Sternzauber:

Liebe am Lebensende

Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer

Das Cover von „Ein unerhörter Wunsch“ gefällt mir rein optisch wirklich gut, es harmoniert jedoch wenig mit der Geschichte, es kontrastiert diese eher oder zeigt eine nostalgische Erinnerung der Hauptcharaktere. Ich kann gut mit dieser Wahl leben, noch mehr hätte ich jedoch eine andere und zur aktuellen Situation in der Geschichte passende Gestaltung geschätzt.

Das Buch erzählt von Claire und Eliot, die ihr Leben seit 40 Jahren gemeinsam bestreiten, gemeinsam durch Höhen, Tiefen und durch Claires Krankheit gegangen sind. Doch nun, als sich das Lebensende für Claire ankündigt, äußert sie einen völlig unerwarteten Wunsch: sie möchte sich in ihren letzten Lebenswochen von ihren beiden besten Freundinnen begleiten lassen und nicht von ihrem Ehemann. Dieser Wunsch stellt alles in Frage und sorgt für viel Wirbel…

Ann Packer erzählt diese Geschichte auf unaufgeregte, leise und feinfühlige Weise, was mir sehr gefallen hat. In der aufwühlenden Phase rund um Claires Lebensende findet sie Worte, die die Dramatik der Situation eindrücklich erlebbar machen, die jedoch ohne Pomp oder Effekthascherei auskommen. Ich konnte sehr intensiv mitfühlen und die Emotionen gut nachvollziehen. Einzig schwierig für mich auszuhalten und auch nicht ganz stimmig war, dass Eliot teilweise sowohl von seiner Frau, als auch von anderen Charakteren nicht gut bzw. respektlos behandelt wurde. Das ist mir unangenehm aufgestoßen und hatte in der Geschichte für mein Empfinden eigentlich keinen angemessenen Platz.

Eliot ist mir als Charakter sehr sympathisch und angenehm, ich schätze seinen absoluten Großmut, ich hätte ihn nur manchmal gerne dazu gebracht, mehr für sich einzustehen und Dinge nicht so passiv hinzunehmen. Claire dagegen wirkt auf mich oft sehr egoistisch und fordernd, wobei ich es andererseits bewundernswert finde, wie sehr sie für ihre Bedürfnisse und Wünsche einsteht. Zudem gibt es für mich Inhalte, die zu sehr oberflächlich bleiben und denen die Aufarbeitung in der Geschichte fehlt. Doch im Großen und Ganzen bin ich sehr begeistert von der Tiefe, der Ehrlichkeit und der schmerzhaften Authentizität der Geschichte. Der Autorin ist es gelungen den Rahmen so zu stecken, dass die Situation ins echte Leben eingebettet scheint und trotzdem erfahrbar wird, wie eng sich das Erleben rund um den Tod eines nahen Menschen zusammen zieht. Vor allem in dieser Hinsicht finde ich es wunderbar, dass wir das Geschehen hauptsächlich aus den Erfahrungen von Eliot heraus erleben. Dies ermöglicht ganz besondere Einblicke und ein intensives Einfühlen.

Das Ende der Geschichte kam mir leider zu plötzlich und ich hätte mir eine intensivere Ausleitung des Geschehens gewünscht, doch trotz der erwähnten Kritikpunkte möchte ich diesem Buch 4 Sterne verleihen, da ich es sehr gerne gelesen habe. Ann Packer traut sich an ein sehr schwieriges, aber so wertvolles und universelles Thema heran und hat dieses in weiten Teilen wunderbar umgesetzt, weshalb ich „Ein unerhörter Wunsch“ gerne all jenen LeserInnen empfehle, die sich an das Thema heran trauen – ich wünsche euch eine anregende und bewegende Lesezeit!

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Rezensionen von manu63:

Stella und Rowan

The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis

Written into my heart ist der erste Band der The new love times Dilogie der Autorin Saskia Louis.

Stella arbeitet als Horoskop-Schreiberin bei der Lokalzeitung von Sunset Cove, Rowan ist für Politik und Wissenschaft zuständig und außerdem noch Dr. Love und somit für die anonyme Liebeskolumne der Zeitschrift tätig.

Als sich Stellas Freund Bryan nach einem Tipp von Dr. Love von ihr trennt nimmt das Schicksal seinen Lauf und Stella und Rowan verbindet bald mehr als nur eine streitbare Kollegenbeziehung.

Der Schreibstil der Geschichte ist locker und gut lesbar, wobei ich Stella mit ihrer Art im ersten Viertel der Geschichte nervig fand. Im Laufe der weiteren Geschichte wurde aber schnell klar warum Stella so agiert und das warum wurde gut von der Autorin aufgezeigt und auch Stellas Wandlung fand ich glaubhaft geschildert. Rowan als Charakter hat seine Ecken und Kanten, er war mir jedoch von Anfang an sympathisch.

Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Nebenrollen die ich gut besetzt finde und die Charaktere hatten alle ihren eigenen Reiz. Die Dialoge fand ich gut und zum Teil humorvoll, wobei auch Gespräche mit Tiefgang vorhanden sind.

Die Geschichte fand ich in sich stimmig und der Verlauf sowie das Ende hat mir gut gefallen und nun bin ich gespannt auf den zweiten Teil, deren Protagonisten in Band eins in Nebenrollen schon auftauchen.

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