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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Amena25:

Eine echte Nervensäge

39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen

Wegen ihrer anhaltenden Schreibblockade wird die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix von ihrem Lektor nach Sizilien in eine Villa geschickt. Die Sonne, das Meer, das gute italienische Essen und auch der Wein sollen die störrische und manchmal ziemlich komplizierte Autorin auf andere Gedanken bringen.

Doch kaum in Sizilien angekommen, frönt Hannah zwar ausgiebig dem guten Essen und dem Wein, zu schreiben fällt ihr aber dennoch absolut nichts ein. Sie lernt ein wohlhabendes schwedisches Ehepaar kennen und nach ein paar Gläsern zu viel übernachtet sie in deren Villa. Doch am nächsten Morgen liegt die Ehefrau tot in der Küche, vom Ehemann fehlt jede Spur. Hannah, die ein seltenes Talent hat, sich in missliche Lagen zu manövrieren, greift zur Tatwaffe, einem Fleischhammer, um sich zu wehren, falls der Mörder sich noch im Haus befinden sollte. Das führt natürlich dazu, dass Hannah für die lokale Polizei zur Hauptverdächtigen Nummer 1 wird.
Um ihre Unschuld zu beweisen, macht sich Hannah auf eigene Faust an die Suche nach dem Täter, was sie in ziemlich aberwitzige Situationen bringt.
Der Krimi ist nicht ganz so lustig und unterhaltsam wie der Vorgänger „30 Tage Dunkelheit“ und die Handlung doch ziemlich konstruiert. Zwar ist Hannah auch hier eine echte Nervensäge, trinkt zu oft zu viel, ist völlig beratungsresistent. Und doch imponiert sie mit ihrer Halsstarrigkeit und ihrem Biss, den Fall trotz aller Hindernisse aufklären zu wollen. Und so ganz nebenbei schreibt sich auch der von ihrem Verlag so dringend gewünschte Krimi….

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Rezensionen von PMelittaM:

Mit Vergnügen gelesen

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Marlene Buchholz soll die neue Vorstandsvorsitzende der Aviola werden, allerdings sind die Angestellten nicht so von ihren Führungsqualitäten überzeugt, so dass sie zunächst zu einem Achtsamkeitsseminar bei „Seelenflüsterer“ Alex Grow in dessen Brandenburger Schloss verpflichtet wird.

Alex Grow ist derzeit allerdings selbst nicht so ganz auf der Höhe, er hat Finanzprobleme, und neigt in letzter Zeit vermehrt zum Burnout.

Doch, wenn es ihm gelingt, auf Marlene einzuwirken, winkt ein Exklusivvertrag mit der Aviola, der seine Probleme beheben könnte.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Marlenes und Alex‘ Perspektive. Man bekommt eine gute Vorstellung vom jeweiligen Charakter, hat schnell ein gewisses Bild von ihnen, das sich im Verlauf des Romans allerdings ändern wird. Dazu tragen auch zwei weitere Charaktere bei, Günther Mattissen ist der Hausmeister des Anwesens, und erlebt gerade einen schweren Verlust, während Connie eine minderjährige Baumbesetzerin ist, die verhindern möchte, dass der Wald neben Grows Schloss gerodet wird.

Vielleicht gehen die Entwicklungen ein wenig schnell, aber so ist der Roman auch unterhaltsamer zu lesen, kompakt und dynamisch, und mit einer guten Brise Humor. Nicht fehlen darf dabei auch die Brandenburger Landschaft und eine bisschen Gesellschaftskritik.

Ich habe den Roman mit Vergnügen gelesen, die Charaktere sind pointiert gezeichnet, die Geschichte liest sich flott und unterhaltsam.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Eine tolle und interessante Geschichte

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Der zweite Teil der Bücherfrauen von Listland hat mich gut unterhalten. Gabriela Engelmann ist schreibt so schön poetisch über die Orte, dass man als Leser am liebsten sofort dorthin möchte.

Die Schwestern Fenja und Martje werden von Schicksal getrennt. Jahrelang haben sie keinen Kontakt mehr zueinander.

Als sie sich Jahre später wiedersehen, schaffen sie es nicht wieder an ihrer guten Beziehung anzuknüpfen. Vor allem Martje fühlt sich in der Gegenwart der Schwester unwohl. Sie verlässt das schöne zu Hause wo sie gemeinsam mit der Oma, der Mutter und der jüngeren Schwester wohnt, und beginnt eine Lehre im Strandhotel.

Eines Tages lernt sie Hark kennen, einen jungen gutaussehenden Mann, der sehr lebhaft ist, und unbedingt nach Amerika zu seinem Vater möchte. Martje, selbst sehr reisefreudig ist sehr angetan von der Idee, und möchte die Insel mit ihm verlassen.

An einem katastrophalen Tag beginnt die Tragödie ihres Lebens. Martje überlebt beim Versuch die Insel mit Hark zu verlassen nur knapp einen Schiffsunglück. Sie weiß nicht ob Hark überlebt hat, und lebt nun fortan auf der Insel Amrum.

Jahre später möchte Anna, eine Journalistin die Geschichte von Fenjas Schwester recherchieren und die beiden Damen wieder zueinander führen. Doch wird sie es schaffen?

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben. Diese sind aber sehr gut aufeinander abgestimmt, sodass es dem Leser leicht fällt in das jeweilige Zeitalter zu finden. Die Autorin schreibt sehr unterhaltsam und ja, beinahe poetisch. Ich habe nun Fernweh, vor allem würde ich gerne an die Nordsee verreisen. Mich hat das Buch gut unterhalten, daher vier Sterne und eine Leseempfehlung meinerseits.

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Rezensionen von Murksy:

Reise ins Unbekannte

Ein Date mit deinem Gehirn von Damir del Monte

Damir del Monte entführt uns mit seinem Sachbuch auf eine teilweise sehr philosophische Reise ins Gehirn. Das vielleicht komplexeste Gebilde des Universums, noch zu großen Teilen unerforscht und immer wieder aufs Neue faszinierend. So weit es das Thema zulässt erklärt der Wissenschaftler möglichst einfach dass Zusammenwirken der einzelnen Regionen im Gehirn.

Das kommt natürlich nicht ohne Fachbegriffe aus und bleibt oft sehr abstrakt. Die Dimensionen sind aber auch nicht zu fassen. 86 Milliarden Nervenzellen, 1000 Billionen Synapsen, das sind Zahlen, die wir uns nicht vorstellen können. In einem Stück der Großhirnrinde von der Größe einer Bleistiftspitze befinden sich geschätzt 30000 – 60000 Nervenzellen und kilometerlange Leitungen, unfassbar. Das macht begreiflich, wie schwierig die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen und zu erklären ist. Ich hätte mir etwas mehr Einblick in die Forschung gewünscht, also welche Verfahren genau genutzt werden, um zu ermitteln, in welcher Region was gesteuert wird. So muss man als Leser das Angebotene hinnehmen und staunt über das Gesamtkunstwerk Hirn, das so viel mehr ist als nur ein Organ, das Nervenimpulse empfängt, aussendet und verarbeitet. Im Gehirn entstehen Gefühle, Ängste, Erfahrungen werden gespeichert und zu einem ganz eigenen Weltbild verarbeitet. Denn das ist einer der Kernaussagen des Buches, unsere Realität ist eine subjektive. Jeder erlebt seine Welt auf eine eigene Art. Und das unterscheidet uns letztendlich von jeder noch so hoch entwickelten KI. Wir sind geprägt von unseren Erinnerung und Wahrnehmungen, unser Gehirn schreibt daraus unsere eigene Geschichte, gibt uns Emotionen und macht uns einzigartig. Dabei ist das Gehirn kein ausgereifter, fertiger Zellhaufen. Das Gehirn wächst weiter oder verkümmert auch, wenn bestimmte Bereiche nicht gefordert oder überfordert werden. Deshalb ist lebenslanges Lernen so wichtig. Jonglieren, Fremdsprachen oder ein Musikinstrument, wer Zeit investiert, neue Fähigkeiten zu erwerben, der fordert sein Gehirn heraus, neue Verknüpfungen zu bilden. Das Gehirn lebt. Das unterscheidet uns von der KI. Diese basiert auf Statistiken und Algorithmen. Das Menschliche fehlt komplett. Und das ist auch die große Gefahr. Ein System, das keine Gefühle, Moral oder Mitleid empfindet, handelt rein zielorientiert ohne Rücksicht auf die weitreichenden Folgen. Wir müssen uns das menschliche Sein bewahren, wir müssen an uns glauben, an unsere Einzigartigkeit, mit all den Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Geschichten, die wir uns erzählen. Dann kann es uns gelingen, Mensch zu bleiben und trotzdem den für uns größten Nutzen aus der KI zu ziehen, ohne uns aufzugeben. Das Buch gibt viele Denkanstöße, bietet einen tiefen Einblick in unser Denken und lässt uns hoffen, dass unser Gehirn das bleibt, was es ist: einzigartig.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Murksy:

Luftleerer Flugraum

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich von Britta Sabbag

Mein Sohn mit seinen knapp 9 Jahren hat das Buch gelesen und war durchschnittlich begeistert. Auch ich muss nach der Lektüre sagen, dass mich die Geschichte eher etwas enttäuscht. Das im Ritterzeitalter angesiedelte, allerdings nicht näher verortete Fantasyjugendbuch, handelt von einem 11 Jährigen, der von seinem Vater verstoßen wird und im Wald auf einen großen Adler trifft.

Daraus entsteht eine mehr oder eher minder spannende Reise mit den Adlerreitern.
Das wirkt alles zusammengebastelt aus anderen Büchern und Geschichten. Das beginnt schon beim englischen Titel. Es gab auch schon andere Bücher mit dem rider im Namen. Ja, englisch klingt vielleicht cooler oder soll verkaufsfördernd sein. Sinn macht es aber keinen. Genauso wenig, sie die englischen Adlernamen. Mein Sohn kann noch kein Englisch, war also etwas ratlos. Auch die Bestimmung, die im Buch erwähnt wird, ist von anderen Reihen bekannt. Ebenso wie die Grundidee vom armen Kind, das erst durch die Freundschaft zu einem wilden oder magischen Tier sein Schicksal meistern kann. Tiefenpsychologie willkommen im Kreis der Verzweifelten.
Zum Thema Reihe muss ich bemängeln, dass auf dem Buch nicht erwähnt wird, dass dies der Band 1 ist. Denn dieser endet recht plötzlich und offen. Erst hinten im Buch wird mit dem Ende des Buches und der Leseprobe des zweiten Teils dieser Fakt klar. Vieles im Buch bleibt ungeklärt, die Figuren, die auftauchen werden nicht erklärt, genauso wie der Hintergrund der verfeindeten Gruppen. Das wirkt alles sehr luftleer und lieblos zusammengewürfelt. Die Grafiken im Buch sind im Gegensatz zum verlockenden Cover schwarz-weiß gehalten und sehr düster durch den hohen Anteil dunkler Flächen. Die kleinen, wahllos im Buch verteilten runden Zeichnungen wiederholen sich, da hätte man entweder weniger nutzen sollen oder mehr verschiedene Motive. Das wirkt eher so, als wollte man die kurze Geschichte strecken, um das dünne Buch zu füllen.
Meinem Sohn ist gleich auf der ersten Seite ein Kraftausdruck aufgefallen. Warum man den in einem Buch für ab 8Jährige nutzen muss, darf zumindest erfragt werden.
Die Geschichte spielt im Mittelalter und ist Fantasy. Da ist ja bekanntlich fast alles erlaubt. Trotzdem will ich richtigstellen, dass die erwähnten Adler niemals zusammen in der freien Natur anzutreffen waren. Außerdem wurde zum Beispiel der Weißkopfseeadler erst 1766 beschrieben, der Kaiseradler 1809. Dass ein armer Bauernsohn im 12. Jahrhundert diese Tiere kennt, ist also unmöglich. Etwas mehr Faktennähe wünscht man sich auch in einem fiktionalen Kinderbuch. Die Rechtschreibung war in Ordnung, man kann erwähnen, dass die eher unübliche Schreibweise zig Hundert gewählt wurde, in der Schule lernen die Kinder zighundert.
Alles in allem eine lesbare, aber nicht zwingende Geschichte, die für 8 jährige auch an manchen Stellen vielleicht zu deftig ist. Die lückenhafte Geschichte animiert nicht wirklich, sich den zweiten Band zu kaufen.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Ulgu1978:

Schwacher Folgeband

The Woman in Suite 11 von Ruth Ware


The woman in Suite 11 ist der Nachfolgeband von The Woman in cabin 10.
Band 2 kann auch problemlos gelesen werden, ohne Band 1 zu kennen.
Die Journalistin Lo Blacklock erhält eine Einladung in ein Hotel in der Schweiz und hofft hier einen reichen Firmeninhaber interviewen zu können, um so einen Neustart ihrer Journalistenkarriere zu erreichen.

Im Hotel trifft sie alte Bekannte, die auch seinerzeit Passagiere auf der Aurora waren. Und überraschenderweise erklärt sich der Firmenchef ihr gegenüber zu einem Interview bereit.
Der Schreibstil von Ruth Ware ist gewohnt flüssig und lässt sich gut lesen, ist allerdings mäßig spannend. Auch in anderer Hinsicht hat mich dieser Folgeband enttäuscht. Bis auf die eine Person, von der Lo um Hilfe gebeten wird, erschließt sich mir nicht, warum noch weitere Personen des ersten Bandes in diesem Roman vorkommen. Sie haben aus meiner Sicht keine nennenswerte Funktion. Auch die naive Handlungsweise der Protagonistin hat mich immer wieder den Kopf schütteln lassen. Auch die ständigen Verweise auf den ersten Band sind meiner Meinung nicht notwendig, da die dortigen Ereignisse nichts mit dieser Geschichte zu tun haben.

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Rezensionen von milky:

Abgedrehte Geschichte

Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Der Psychothriller "Tödliches Angebot" handelt von Margo und ihrem Ehemann Ian, die verzweifelt auf der Suche nach einem perfekten, aber dennoch bezahlbaren Eigenheim sind. Während Ian die Suche gelassen angeht, wird sie für Margo bald zu ihrem gesamten Lebensinhalt.
Das Thema ist im Genre des Psychothrillers eine Abwechslung und bringt etwas neues auf.

Insgesamt war das Buch für meinen Geschmack zu sehr auf das Haus fixiert. Die erste Hälfte des Buches zog sich sehr und erst in der zweiten wurde es originell und spannend.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Der Text ist sehr gut geschrieben und war stets nachvollziehbar und verständlich, teilweise auch humorvoll.
Die Sprecherin des Hörbuchs, Rebecca Veil, hat eine angenehme Stimme und durch ihre Betonung und Sprechweise konnte ich ihr gut folgen.
Fazit: ein sprachlich gut geschriebenes Buch, das mich von der Geschichte an sich aber nur teilweise überzeugt hat.

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Rezensionen von yellowdog:

Der Zustand

Ich erzähle von meinen Beinen von Cornelia Travnicek

Cornelia Travniceks ambitionierter Roman mit dem ungewöhnlichen Titel „Ich erzähle von meinen Beinen“ erzählt von einer Familie, die von ADHS betroffen ist.
Wally lebt mit ihrem Mann und der 11jährigen Tochter eigentlich zufrieden, doch in der Schule gibt es ein paar Probleme, da es bei der 11jährigen Val Anzeichen von ADHS gibt.

Doch schlimmer hat es eigentlich Wally getroffen, die heimlich die Tabletten ihrer Tochter schluckt, weil sie unerkannt ebenfalls im hohen Maße an Neurodivergenz leidet. Dadurch ist sie sehr chaotisch und emotional oft aufgewühlt.
Die Autorin bildet Wallys Zustand deutlich ab, dazu nutzt sie auch textliche Mittel, z.B. bei der Textgestaltung im Buch. So deutlich und eindringlich habe das noch nie gelesen.
Trotz ihres Zustandes hat Wally viel Humor und es wird immer aus ihrer Perspektive erzählt. Doch da doch einiges schiefgeht, hat der Text selbstverständlich auch eine ernste Grundlage.
Beeindruckend dann das Finale, als es zusätzlich noch eine Flutkatastrophe gibt.

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Rezensionen von F.H.:

Toller Jugendroman

Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden von Lynn Painter

Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden ist ein schöner Jugendroman mit einer ordentlichen Prise Magie. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, die Pastelltöne lassen gleich ein sommerliches Gefühl aufkommen und es passt einfach perkekt zum Thema. Das Buch handelt von Freundschaft und geheimen Wünschen.

Die Autorin Lynn Painter schafft es mit ihrem Schreibstil, die Geschichte immer spannend zu halten. Meine Tochter und ich haben Kapitel für Kapitel mit der Hauptdarstellerin Emma mitgefiebert und waren gespannt, wohin die Reise sie führen würde und ob ihre Wünsche in Erfüllung gehen würden. Die Handlung ist sehr authentisch und lebhaft, mehr wird an dieser Stelle nicht verraten ;-) Das Buch trifft sehr gut die Zielgruppe, für welche es geschrieben wurde. Alles in allem eine klare Empfehlung für Teenager, die gerne magische und spannende Geschichten lesen.

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Rezensionen von Piet1990:

Zwischen Vergangenheit und Neubeginn

Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss

„Rückkehr nach Budapest“ erzählt eine ruhige, nachdenkliche Geschichte über Herkunft, Erinnerungen und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt. Die Rückkehr in die ungarische Hauptstadt wird dabei nicht nur zu einer Reise an einen Ort, sondern auch zu einer Reise in die eigene Geschichte.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Romans. Budapest wird lebendig und detailreich beschrieben, sodass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann. Gleichzeitig nimmt sich die Geschichte viel Zeit für die Gedanken und Gefühle der Figuren.

Der Schreibstil ist ruhig und klar, teilweise sehr reflektierend. Dadurch entsteht eine dichte, melancholische Stimmung, auch wenn das Erzähltempo stellenweise etwas langsam wirkt.

Fazit:
Ein stimmungsvoller Roman über Erinnerungen, Familie und Identität. Wer ruhige, atmosphärische Geschichten mit historischem Hintergrund mag, wird mit „Rückkehr nach Budapest“ eine sehr angenehme Lektüre finden.

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