Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Anders sein ist wunderbar
Die Anderen von Kobi Yamada
„Die Anderen“ von Kobi Yamada hat mir wirklich richtig gut gefallen. Schon beim Lesen merkt man, dass dieses Buch viel mehr ist als eine schöne Geschichte. Es steckt eine wichtige Botschaft darin, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen gebrauchen können. Und seien wir ehrlich: Erwachsene brauchen manchmal mindestens genauso dringend eine Erinnerung daran, dass Anderssein nichts Schlimmes ist.
Das Buch zeigt auf einfühlsame Weise, wie schnell Menschen jemanden als „anders“ abstempeln können, obwohl genau diese Unterschiede unsere Welt eigentlich spannend, bunt und besonders machen. Die Geschichte lädt dazu ein, offen aufeinander zuzugehen, neugierig zu bleiben und nicht sofort zu urteilen. Dabei wirkt sie nie belehrend, sondern warmherzig und sehr berührend.
Besonders gefallen haben mir die liebevollen Illustrationen von Charles Santoso. Sie passen wunderbar zur ruhigen, nachdenklichen Sprache und machen die Geschichte noch ausdrucksstärker. Man kann das Buch wunderbar gemeinsam lesen, über einzelne Szenen sprechen und anschließend überlegen, was „anders“ eigentlich bedeutet und warum es vielleicht sogar ziemlich toll ist, nicht immer genauso zu sein wie alle anderen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, „Die Anderen“ in meiner Klasse vorzulesen. Es eignet sich hervorragend, um mit Kindern über Freundschaft, Vielfalt, Vorurteile und Mut zu sprechen. Für mich ist es ein Kinderbuch, das nicht nur ins Bücherregal gehört, sondern direkt ins Herz.
Rezensionen von yellowdog:
Der Stich einer Wespe
Trost von Angelika Klüssendorf
Angelika Klüssendorf untersucht in diesem Roman präzise eine Familiensituation. Da ist Rita und ihr Freund Joachim sowie ihre Stieftochter Jane. Zwischen den dreien wird in wechselnden Kapiteln das Geschehene gezeigt.
Zwischen Rita und Joachim war es zuletzt eher lau, Joachim hat auch schon eine andere.
Zwischen Rita und Jane hingegen war die Beziehung nach anfänglichen Schwierigkeiten wirklich gut. Doch jetzt ist Rita ins Koma gefallen. Das wirft sie aus der Bahn.
Die Autorin schreibt relativ kühl,. Aber nicht emotionslos.
Angelika Klüssendorf gibt ein paar zeitgemäße Zutaten wie Corona, Ukrainekrieg hinzu, ansonsten ist es ein allgemeingültiger Text.
Zwar hat Trost nicht ganz die Wucht der ersten Romane der Autorin und ist auch geradliniger, doch ansonsten zeigt sie ihr ganzes Können.
Rezensionen von yellowdog:
Polarlicht-Style
Diesen Sommer springen wir von Alexandra Blöchl
Ein Mann ist verschwunden. Das hat die Familie schwer getroffen. Es beeinflusst die Familie auch noch 5 Jahre später. Besonders Olive, die jugendliche Icherzählerin dieses Romans ist davon geprägt.
Sie denkt sogar, es wäre besser, ihr Vater wäre gestorben. dann könnten sie weitermachen. Aber das Ungewisse lässt sie nicht los.
Olives Gedanken bestimmen das Buch und setzen einen Ton.
Es kommt zum Kipppunkt als Olives jünger Bruder Kjell plötzlich auch verschwindet. Während der Suche nach ihm kommt es zur Aussprache von ein paar bisher verschwiegenen Wahrheiten.
Die Protagonistin wird dem Leser eine Weile in Erinnerung bleiben. Melancholie und Humor zugleich begleiten den Roman.
Rezensionen von Mabla59 :
Armin in geheimer Mission
00-Laschet von David Safier
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch 00-Laschet von David Safier, erschienen im Argon Verlag und hervorragend gelesen von Thomas Nicolai
Armin Laschet ist nach der gescheiterten Bundestagswahl nicht Kanzler von Deutschland geworden. Sein neues Amt als Bundespräsident tritt er jedoch genauso gerne an.
Er ist zwar traurig, daß seine Familie im Reihenhaus im beschaulichen Würselen bei Aachen zurück bleiben musste. Umso mehr freut er sich, gleich nach seiner Ankunft auf Kimi zu treffen. Eine junge, frühere Nachbarin, die sich in den sozialen Medien engagiert.
Doch noch bevor er die erste Nacht im Schloss Bellevue verbringen kann, wird versucht, ein Attentat auf ihn zu verüben. Dies kann jedoch vereitelt werden. Armin sieht sich einer Verschwörung gegenüber und ist plötzlich Mitglied im "Schloss Bellevue Geheimdienst". In dessen Diensten hat er haarsträubende Abenteuer zu überstehen und nicht zuletzt die Menschheit vor der Vernichtung durch Tec-Milliardäre retten.
Herrlich überzogen erzählt David Safier die Geschichte um 00-Laschet, indem er nicht nur die Eigenheiten und Verfehlungen von Laschet selbst, sondern auch die anderen Politiker herrlich durch den Kakao zieht.
Ich musste manches Mal herzhaft lachen und habe mich sehr gut unterhalten
Rezensionen von Philiene :
Schön gestaltetes Buch
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Eine Fee hat immer gute Laune, denkt man zumindest. Nicht so Fee Molly. Sie Lächelte einfach nicht und sas liegt einfach daran das sie sich ständig langweilt...
In diesem Kinderbuch geht es wie mansich schon denken kann um die Fee Molly die irgendwie anders ist als die anderen Feen in der Schule.
Ja sie ist einfach nicht so gut gelaunt wie die Anderen. Molly glaubt das ein Ausflug in die Menschenwelt ihre Laune verbessern könnte, dummerweise darf sie nicht alleine reisen und bekommt einen Aufpasser an die Seite gestellt...
Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Die Gestaltung war sehr schön durch verschiedene Schriftgrößen und Illustrationen. Die Geschichte war witzig und kindgerecht. Molly war eine klasse Hauptfigur und sehr sympathisch, eben weil sie nicht perfekt ist und nicht so wie alle Anderen.
Ein sehr schönes Kinderbuch über eine sehr sympathische Fee mit schlechter Laune.
Rezensionen von fantasia:
Roman mit zu vielen Längen
Maja & Natascha von Elyse Durham
Der Roman zieht einem zunächst in seinen Bann, als der Leser erfährt, dass die Zwillinge Maja und Natascha, die Protagonistinnen dieses Buches, 1941 in Leningrad geboren werden. Kurz vor der Belagerung durch die deutsche Armee, die über 2 Jahre dauern sollte und das Ziel hatte, die Bewohner durch Aushungerung zu vernichten, bringt eine alleinstehende junge Balletttänzerin die beiden zur Welt und setzt ihrem Leben durch Suizid ein Ende.
Das Schicksal meint es gut mit den Zwillingen, eine Freundin der Mutter nimmt sich ihrer an und gibt ihnen auf den Weg, immer aufeinander aufzupassen, was im Lauf der Handlung nicht immer zutrifft.
Als nur eine in den Westen gehen darf, ist man zunächst erstaunt, war ich zunächst erstaunt, welcher der beiden dies gelingen soll. Eine gegenseitige Hassliebe verbindet die beiden, die sich auf Beruf und Privatleben erstreckt. „Sie vergiftet mein Leben.“, so Natascha. „Ich kann es nicht ertragen in ihrer Nähe zu sein.“ (S.353) – aber die Situation entwickelt sich – mal mehr in die eine, dann die andere Richtung. Das Ende ist dann überraschend.
Mir war es zu viel des Guten - zu breit, zu ausufernd, dass ich stellenweise weitergeblättert habe.
Rezensionen von Tara:
Ein Bericht, der Reiselust weckt
Über Grenzen von Margot Flügel-Anhalt; Titus Arnu
„Über Grenzen – Freiheit kennt kein Alter“ ist ein spannender Bericht über eine ungewöhnliche Reise von der deutschen Reiseschriftstellerin und Abenteurerin Margot Flügel-Anhalt.
Ich reise unglaublich gerne und kann das Fernweh, von dem die Autorin schreibt, ausgesprochen gut nachvollziehen.
Allerdings fand ich es unglaublich, was es in ihr ausgelöst hat und mit welchem Mut sie mit einer kleinen 125er Enduro ohne jegliche Fahrerfahrung aufgebrochen ist.
Hier schildert sie nun in kurzen Kapiteln ihre Reise von Deutschland durch Polen, die Ukraine, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Türkei, Bulgarien, Montenegro und Kroatien. Ihr Ziel ist dabei der Pamir-Highway.
Ihre Erlebnisse beschreibt sie lebendig und authentisch. Nicht alles verläuft reibungslos. Das Motorrad streikt, sie verletzt sich, sie lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen, erlebt fremde Kulturen und sieht die Natur. Sie berichtet so flüssig und ergänzt ihre Erfahrungen durch passende Fotos, so dass ich direkt das Gefühl hatte, bei ihren Erlebnissen dabei gewesen zu sein.
Es ist ein mitreißender und emotionaler Reisebericht, der weit über eine klassische Routenbeschreibung hinausgeht. Margot Flügel-Anhalt beweist, dass Mut und Entdeckergeist keine Frage des Alters sind und ermutigt dazu, seine Komfortzone zu verlassen.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es unabhängig davon, ob man nach Reiseinspirationen sucht, oder sich einfach nur in die Ferne träumen möchte, uneingeschränkt empfehlen.
Rezensionen von peedee:
Grossartig
Mani Matter von Wilfried Meichtry
Mani Matter, „dr Bärner Giu”, Jurist, Liedermacher, Schreibender, Philosoph, ist in der Schweiz sehr bekannt, denn viele Menschen sind mit seinen berndeutschen Liedern aufgewachsen, haben diese in der Schule gesungen. Leider ist Mani Matter im Jahr 1972 mit nur 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückt.
Zum 90. Geburtstag wurde seine Biografie erweitert und erstmals als Taschenbuch herausgegeben. Mit vielen Auszügen aus Briefen, Tagebucheinträgen und Stimmen seiner Wegbegleiter.
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit einem Foto des Porträtierten – gefällt mir gut.
Ich gehöre auch zu denen, die Mani Matters Lieder seit frühster Kindheit kennen. Als ich geboren wurde bzw. ihn und seine Musik wahrgenommen habe, war er bereits verstorben. Was haben seine Lieder an sich, dass sie noch heute populär sind? Für mich als Bernerin natürlich sicherlich die Texte auf Berndeutsch, dann die Pointiertheit, mit der er Alltäglichkeiten und Nichtigkeiten festgehalten hat, und die eingängigen, einfachen Melodien. Begleitend zur Lektüre habe ich mir wieder einmal ein paar seiner Lieder zu Gemüte geführt, wie z.B.: „Hemmige“, „I han es Zündhölzli azündt“, „Ds Lotti schilet“, „Dr Ferdinand isch gstorbe“, „Dr Eskimo“, „E Löl, e blöde Siech, e Glünggi un e Sürmel“ oder „Dr Alpeflug“. Ich war überrascht, wie viel vom Text ich noch auswendig wusste!
Ich war sehr gespannt auf Mani Matters Biografie, denn ich wusste zwar ein paar Eckdaten, aber so viel war das dann doch nicht. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass seine Mutter aus den Niederlanden stammte, sie zu Hause Französisch gesprochen haben, und sein Vater Jurist war. Mir war auch nicht bewusst, dass seine Mutter so früh verstorben ist. Oder wie er überhaupt zum Vornamen „Mani“ gekommen ist, denn schliesslich hiess er von Geburt her Hans Peter.
Mani Matter schien mir ein sehr intelligenter Mann zu sein, der stets auf der Suche war. Wonach er gesucht hat, ist wohl nicht einmal ihm selbst bewusst gewesen (dieses Gefühl des Suchens kenne ich nur zu gut). Er war sehr belesen, vielseitig interessiert (Kunst in seinen vielen Formen wie Malerei, Gesang, Gedichte, philosophische Fragen) und engagiert. Manchmal wohl ein bisschen zu aktiv, zu rastlos. Er hatte eine sehr zurückhaltende Art – er war kein Showman –, melancholisch, bescheiden.
Ein grossartiges Buch über Mani Matter, der leider viel zu früh verstarb und seine Frau und drei kleine Kinder hinterliess. Es ist berührend, dass ein Mann so viele Jahre nach seinem Tod nach wie vor so bekannt und ist und seine Lieder immer noch gerne gespielt und gesungen werden. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von Sonne89:
Richtig tolles Mitmachbuch
Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre von Bernd Penners
Das Buch konnte uns sofort begeistern.
Die Tiere sind farbenfroh und freundlich illustriert.
Auf jeder Seite gibt es etwas zu entdecken, zeitgleich überfordert das Buch aber nicht, da es sich auf den wesentlichen Inhalt konzentriert: Die Verletzungen der Tiere.
Von Ohrenschmerzen über Bauchschmerzen darf das Kleinkind die Tiere verarzten.
Mit Magnet-Pflastern geschieht dies ganz leicht. Die Pflaster haben auch eine gute handliche Größe und sind hoffentlich lange verwendbar.
Der Text ist kurz und in Reimform gestaltet und fordert das Kind auf Doktor Bär beim verarzten zu helfen.
Die Tiere benötigen in aufsteigender Menge Pflaster, somit kommt auch das zählen nicht zu kurz.
Die Pflaster gibt es in fünf Farben, passend zu der Pflasterfarbe, die Doktor Bär in der Hand hält.
Das Buch ist freundlich und positiv gestaltet und spricht die Sozialkompetenz der Kinder an.
Rezensionen von Lerchie:
Die übellaunige Fee
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Gute Feen sind fröhlich. Sie ernähren sich von Zuckerwatte zum Frühstück verbreiten viel Freude. Das ist für sie die einfachste Sache der Welt. Nur für Molli nicht. Sie bekommt das Lachen nicht hin und findet fast alles langweilig. Und davon bekommt sie schlechte Laune. Dagegen braucht sie ein Abenteuer, am besten in der Menschenwelt.
Doch sie bekommt einen Aufpasser, denn die Menschen sollen ja von den Feen nichts wissen. Ihr Begleiter ist ein eingebildeter Wandelwicht in Gestalt eines Königspudels. Doch obwohl er alles besser weiß, kann er nicht verhindern, dass sie von einem in den nächsten Schlamassel geraten.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht gut lesen, denn es war ein PDF und dermaßen durcheinander, dass ich mir die Fortsetzung mancher Sätze erst suchen musste. An meinem Kindle dürfte sowas nicht liegen, denn damit habe ich schon öfter PDFs gelesen, auch wenn ich das gar nicht so gerne mache. Aber ich habe es zu spät gemerkt. Und ich dachte auch, na ja ist etwas schwieriger zu lesen, aber was solls, hab ich ja schon öfter gemacht. Aber Pustekuchen. Da hörte ein Satz mittendrin plötzlich auf. Die nächsten waren dann fehlerfrei und plötzlich kam etwas, das zu diesen wieder nicht passte! Es war das Ende des genannten Satzes. Ich habe mich durch das Buch regelrecht durchgewurstelt. Im Grunde war es ein schönes Kinderbuch und ich habe letztendlich ja auch verstanden worum es da ging. Aber das Chaos war wirklich furchtbar! Es tut mir leid, denn für das Buch selbst, hätte ich es fortlaufend lesen können, also ohne die gekappten Sätze, die später dann weitergingen, dann hätte dieses Buch fünf Sterne bekommen. Ich müsste daher eigentlich zwei Sterne abziehen. Da aber die Autorin dafür wirklich nichts kann, ziehe ich nur einen Stern ab und vergebe somit fünf Sterne. Als Ebook, und in dem Fall eben PDF, kann ich es nicht empfehlen, aber bestimmt ist es als Print ein sehr schönes Buch.










