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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Der Bericht

Das Philosophenschiff von Michael Köhlmeier

Der Österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier hat eigentlich immer einen originellen Schreibstil, so auch hier.
Ein Schriftsteller (Köhlmeier selbst?) erklärt sich bereit aus dem Leben einer 100jährigen Frau ein Buch zu machen. Dabei ist insbesondere die Verschiffung unliebsamer Personen, vor allen Intellektuelle 1922 aus Russland zu schaffen.

Diesen Vorgang gab es wirklich.
Das Gespräch zwischen der Dame, die das damals als 14jährige mitmachte und dem Schriftsteller sind nicht ohne Witz.
Es wechselt zwischen ihren Dialogen und den Berichten der Frau.
Diese Berichte sind spekulativer Art. Es gibt viele gute Passagen, wie die Begegnung mit Lenin. Es gibt zahlreiche weitere Abschnitte, die außerordentlich gut verfasst sind.Michael Köhlmeier weiß wirklich zu schreiben, detailliert und gründlich, dennoch behält er eine Leichtigkeit.
Ein gutes Buch, wenn auch nicht mein Lieblingsbuch des Autors, den ich sehr schätze. Aber geschickt erzählt ist auch dieser Roman.

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Rezensionen von kabo16:

Landleben mit Tieren und Gärtnern

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Irgendwie hätte ich so ein wunderschönes Naturbuch gar nicht von Judith Rakers erwartet, denn sie ist schließlich keine Autorin. Aber wenn man mit dem Herzen voll dabei ist, scheint es gut zu werden.
In den kleinen Kater Jack habe ich mich schon auf dem Cover verguckt, das liegt aber auch an den genialen Zeichnungen von Julia Weinmann.

Die nicht kitschig sondern lustig rüber kommen. Wie z. B. die "Heiligen drei Könige", mit solchen kleinen Details lebt ein Buch. Auf jeder Seite gibt es neben echten Tieren auch diese kleinen Gestalten, wie den Rüsselkäfer. Mit ihm können sich die Kinder das Buch vorlesen lassen. Judith Rakers liest persönlich, wenn keiner Zeit dazu hat, oder die Kinder noch gar nicht lesen können. Mit der kostenlosen App klappt dies hervorragend.
Außerdem gibt es kinderleichte Anleitungen für den einfachen Gemüseanbau. Habe heute die ersten beiden Saattüten für Pflücksalat gekauft. Dazu kommen noch Informationen über Judiths Tiere, sie leben wirklich alle bei ihr.
Viel Wissen für Naturkinder oder die es noch werden wollen.

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Rezensionen von robertp:

Wie man frumm (gläubig) sein kann

Die Hoffnung der Chani Kaufman von Eve Harris

Dieses Buch habe ich außerordentlich gerne gelesen. Es hat mich in eine Welt geführt, von deren Existenz ich gehört, aber in dieser Form nicht erwartet habe.
Chani lebt nach den Regeln des jüdischen Glaubens. Sie ist frisch verheiratet – mit Baruch Kaufmann – und beide wünschen sich ein Baby.

Leider bleibt ihr Gebet zu HaSchem (Gott) unerhört und sie reisen von Jerusalem nach London, wo sie eine Geburtsklink aufsuchen. Dieser Aufenthalt wird von ihren Schwiegereltern finanziert und muss unbedingt eine Lösung bringen, da der Ehemann seine Frau verstoßen kann, falls sie kinderlos bleiben.
Der Druck den Chani verspürt wird schon nach wenigen Seiten deutlich. Die Sitten und Gesetze der jüdisch-orthodoxen Gemeinde sind strikt und äußerst vielfältig. Alles ist reglementiert: Das Gebet vor jedem Essen, welches auch eigenen Gesetzen folgt, die Kleidung und es gibt verbindlichen Regeln für die Zeit des Beischlafs.
Tritt man wie Rivka Zilbermann (Ehefrau eines Rabbis) aus dieser Gesellschaft aus, dann gilt man als verstoßen (Schickse). Rivka und Chani treffen sich, sie erörtern eine Lösungsmöglichkeit welche die Regeln etwas dehnt. Wird Chani diesen Weg einschlagen um glücklich zu werden?
Das Buch bringt mir das Leben der gläubigen Juden sehr nahe. Die Autorin Eve Harris kennt das
Milieu – sie hat als Lehrerin in diesen Gemeinden Mädchen unterrichtet. Es war mir neu welche einschränkenden Gesetze das Leben bestimmen. Dieses wird hier sehr lebendig und spannend geschildert. Ein Buch das ich sehr gerne gelesen habe und sehr aktuell (Krieg in Israel) ist.
Lektüre für jemanden der Religionen auf neue Art kennenlernen möchte und spannende Liebesgeschichten nicht verachtet.
PS: Es gibt von Eve Harris ein Prequel „Die Hochzeit der Chani Kaufmann“. Ich hab’s nicht gekannt und konnte mich trotzdem gut unterhalten.
PPS: Am Ende ein Glossar jüdisch-deutsch – unbedingt vorablesen.

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Rezensionen von Alais:

Über die bunten Seiten des Todes

Letzte Gefühle von Sabrina Görlitz

Sabrina Görlitz hat sich schon sehr früh im Leben mit dem Thema Tod auseinandergesetzt und sich später durch das lange Sterben ihres Vaters und ihre darauffolgende Tätigkeit als Sterbebegleiterin noch intensiver mit den Themen Sterben und Trauern beschäftigt. Von dieser intensiven Betrachtung, ihrer persönlichen Erfahrung und ihren vielen Begegnungen mit Sterbenden und ihren Angehörigen profitiert ihr Buch, das eine Fülle interessanter Denkanstöße zu einer Thematik bietet, der wir uns letztendlich alle dann und wann im Leben stellen müssen.

Es ist ein sehr persönliches Buch, eher die Autobiographie und der Erlebnisbericht einer Sterbebegleiterin als eine bloße allgemeine Betrachtung. Vor allem aber ist es ein Buch, das eine Mutter voller Fürsorge für ihren Sohn schrieb, um ihm den Umgang mit einer Thematik zu erleichtern, die sie selbst viele Jahre lang stark belastet hat. Sabrina Görlitz ist definitiv kein Mensch, der so leicht verdrängt wie meisten anderen. Während beispielsweise ein gewisser Politiker schon meint, es sei alles okay und Klimaschutz völlig überbewertet, weil die Welt ja morgen noch nicht untergeht, denkt sie sehr viel weiter und machte sich sogar schon bei der Geburt ihres Sohnes Gedanken um seinen Tod und schließlich auch Sorgen darum, wie er eines Tages mit ihrem Tod umgehen wird. Mir gefällt ihr mutiger Ansatz, sich dem, was sie belastet, zu stellen und so für sich und andere einen Weg zu finden, damit besser umzugehen.
Die Autorin schreibt voller Herzblut und gewährt ehrlich und einfühlsam Einblick in ihr eigenes Leben und das Leben und der Sterben einiger der Menschen, die sie begleitete. Trotz der düsteren Thematik liest sich der Text leicht. Sie formuliert treffsicher, schreibt ansprechend und schnörkellos - ihre journalistische Ausbildung macht sich bemerkbar. Und tatsächlich ist das Buch auch gar nicht so düster, obwohl sie weder verdrängt noch schönredet, sondern vermittelt eine warmherzige, positive Einstellung. Ich empfand es zwar nicht als Trostbuch, dennoch gelingt es ihr, die vielfältigen, bunten Seiten des Todes und des Sterbens zu zeigen. Ganz besonders gefielen mir die Technik, die sie als "Geschichtenpflegerin" anwendet, und die Wertschätzung der einzelnen Menschen, die damit einhergeht.
Viele ihrer Gedanken empfand ich als bereichernd, in einem für sie ganz zentralen Punkt, nämlich in Bezug auf ihr rein negatives Bild von der Hoffnung, konnte ich ihr jedoch nicht folgen. Ich habe den Eindruck, dass sie in dieser Hinsicht etwas zu stark von ihrer eigenen Geschichte vom Sterben ihres Vaters traumatisiert ist.
Auf jeden Fall aber tat es mir in der Trauer um meine Mutter gut, mich mit diesen Gedankengängen auseinanderzusetzen, denn in dieser Gesellschaft, die den Tod so gerne verdrängt, kann man sich in Trauerphasen, insbesondere wenn diese etwas länger andauern, ansonsten manchmal sehr allein fühlen. Ein wertvolles Buch mit vielen Facetten!

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Rezensionen von *RC*:

„Ein Freund, ein guter Freund…..

Meck und Schneck: Klappt doch! von Michael Engler

….. das ist das Beste was es gibt auf der Welt“. So heißt es schon ein einem bekannten Lied.
Und genau das will die kleine Abenteuer-Geschichte von den beiden Tier-Freunden Meck und Schneck erzählen.
Schneck ist - man sieht es, und der Name deutet es an - eine Schnecke mit einem riesigen Schneckenhaus auf dem Rücken.

Und Meck? Meck ist ein kleines knuffiges Fantasie-Tierchen, das (vor)witzig und quirlig Schneck zu Seite steht.
Die erste Geschichte von den beiden kenne ich nicht. Auch wenn es eine Reihe ist und bestimmt auch weitere Geschichten folgen, kann man jedes Buch für sich lesen.

In dieser Geschichte werden Schneck und Meck von einem aufkommenden Gewitter überrascht und wollen deshalb so schnell es geht ins sichere Zuhause - ihre Höhle.
Weil der Weg aber zu weit ist, überredet Meck Schneck, gemeinsam eine Abkürzung zu nehmen, die zudem auch noch auf einem Verbots-Weg verläuft und einige Hindernisse bereit hält.
Der unsichere, und auch ängstliche Schneck bekommt dabei immer wieder Mut von Meck zugesprochen. Sein Standardspruch „Klappt doch!“ / „Klappt schon!“ hilft also weiter.
Mir gefällt in dem Buch, dass gezeigt wird. dass man sich auf Freunde verlassen kann und dass man mit einem guten Partner durch ‚Dick und Dünn‘ gehen kann.
Ob Ameisen oder Beeren auch echte Gefahren oder Hindernisse bedeuten, das soll dann jeder selber für sich beurteilen.
Die in einer warmen Farbgebung gestalteten Illustrationen sind auf jeden Fall gelungen. Der Blick von Schneck ist fantastisch und der kleine blaue Meck sticht mit seiner Niedlichkeit hervor und vermittelt gute Laune.

Das Buch ist für Kinder ab zwei Jahren auch zum Selber-Anschauen geeignet, da es aus dicken, stabilen Pappseiten besteht. Die Geschichte ist ein einem einfachen, schlichten gut verständlichen Deutsch geschrieben, so dass auch Erstleser z.B. ihren jüngeren Geschwistern / Freunden das Abenteuer vorlesen können.

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Rezensionen von Meli:

Verbotene Fähigkeiten, komplizierte Gefühle und gefährliche Existenzen

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings von Valentina Fast

In einer dystopischen Welt sind Zwillinge streng verboten, weil sie dunkle und gefährliche magische Kräfte entwickeln. Avi ist so ein Zwilling und teilt ihr Leben heimlich mit ihrer Schwester Ana, doch es ist höchstens ein halbes Leben. Sie sehnt sich nach mehr, sowohl für sich selbst als auch für ihre Schwester.

Als Ana erkrankt, bleibt Avi keine andere Wahl und sie geht ein großes Risiko ein, woraus unerwartete Konsequenzen folgen.

Avis Gefühle zu ihrem geteilten Leben haben mir am besten gefallen: Sie hat Schuldgefühle, weil das Leben ihrer Schwester eingeschränkt ist, sie ist ein bisschen neidisch und auch die Beziehung zu Anas Freund Henri ist kompliziert. Avi muss auch ihm gegenüber so tun, als wäre sie Ana, aber sie weiß auch, dass Henri eigentlich zu ihrer Schwester gehört und ihre Gefühle nicht erwidert werden. Gleichzeitig liebt sie Ana natürlich und würde alles für sie tun.

Als sie sich auf einen riskanten Deal einlässt, um an das Geld für Anas Behandlung zu kommen, eröffnen sich ihr ganz neue Möglichkeiten und sie beginnt zu hoffen, dass sie bald auch frei sein kann. Doch davor macht ihr ruhiges Leben im Verborgenen eine große Wende und sie steht plötzlich im Rampenlicht und muss sich Vorurteilen und Hass stellen.

Aber sie findet auch zum ersten Mal in ihrem Leben eigene Freunde und Verbündete. Sie arbeitet für Fürst Nevan, dessen erster Soldat Ren sich unerwartet in ihr Herz schleicht. Er fordert sie heraus und gibt ihr außerdem das Gefühl, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeiten kein Monster ist, sondern auch etwas Besonderes. Ren hat außerdem eine eigene Perspektive, die ich auch ganz interessant fand, aber ich fand auch, dass man die Geschichte auch ohne seine Kapitel hätte erzählen können, oder man hätte mehr rausholen sollen, weil Rens Perspektive nichts Eigenes erzählt: Es geht da selten um Ren, sondern wieder nur um Avi.

Die Mischung aus Dystopie und Magie, um die Existenz der Fae zu begründen, fand ich eher seltsam und leider konnte mich das Worldbuilding insgesamt nicht überzeugen. Ich fand es schon gut, dass die Geschichte auf einen Einzelband ausgelegt ist, aber ich fand, dafür wollte man zu viel auf einmal erzählen, was die Handlung etwas chaotisch gemacht hat. Es war anders, als ich bei der Inhaltsbeschreibung erwartet hätte, was nicht unbedingt etwas Schlechtes ist, aber jedes Mal, wenn die Handlung wieder eine andere Richtung einschlug, hat es mir nicht wirklich gefallen. Training, Reisen, magische Spiele und fantastische Gefahren, Intrigen und Politik, dazu noch komplizierte Gefühle. Ich kann aber auch nicht genau sagen, warum mir diese Mischung nicht so gut gefallen hat, obwohl die einzelnen Abschnitte teilweise schon spannend fand.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Oberflächliche Geschichte

Der Markt der Wünsche von Robin Anderson

Leider hab ich zu wenig genau geschaut - ich merkte erst beim Lesen, bzw. öffnen des Buches, dass es sich bei Robin Anderson nicht um einen englischen Autor (obwohl es einen mit genau diesem Namen gibt!) handelt, sondern mal wieder um ein englisches Pseudonym einer/s deutschen Autor/in.

Das mag ich gar nicht und den Grund dafür merkt man leider sofort: dass das Buch eben nicht übersetzt wurde, sondern auf Deutsch geschrieben, weil sehr oft englische Floskeln verwendet werden, die in Übersetzungen von englischen Autor*innen zum Glück fehlen.

Mich störte auch, dass öfters auf einige Dinge hingewiesen wurden, die "Deutsch" sind, anscheinend der Ursprung der Weihnachtsmärkte oder die Würste, die auf dem Markt gegessen wurden. Ich glaube nicht, dass das jemals so ein Thema von britischen Marktbesuchern ist, so oft wie es hier aufgenommen wird.

Obwohl die Geschichte gut beginnt, schwächelt sie immer mehr. Die Protagonistin Julie Marin illustriert Bücher und jedes Jahr den Adventskalender vom Emporium, einem Laden in Bath, und freut sich auf die kommende Weihnachtszeit mit dem Betreiben eines Marktstandes. Das fand ich eigentlich ganz schön, doch dann kommt noch ganz viel anderes mit rein.

Neben der Kindheit der Protagonist spielt das Emporium eine grosse Rolle, dazu der Weihnachtsmarkt, ein Wunschbaum auf dem Markt, der herzkranke Junge und der fehlende Partner der Protagonistin.

Als Partner käme wohl jemand in Frage, doch der ist viel zu scheu dargestellt und anstatt ihrer Freundin Nelly das auch zu sagen, wird plötzlich Julie zu ruhig und sagt gar nichts. Nach einem Essen mit jemandem reagiert jemand anders über, dazu folgen viele weitere Situationen, die es alle nicht gebraucht hätte.

Die Autorin hätte sich entscheiden müssen, welche Geschichte sie erzählen will - anstatt zu viele verschiedene Szenen bedienen - und die dafür richtig. Mich hat sie leider weder berührt noch überzeugt. Bath als Schauplatz hingegen fand ich toll, doch da hätte man mehr rausschlagen können; so wie beschrieben hätte die Story praktisch an einem x-beliebigen Ort stattfinden können.

Fazit: Oberflächliche Story, dazu mal wieder ein englisches Pseudonym. Aus diesem Weihnachtsmarkt hätte man mehr rausholen können, wenn man sich auf Wesentliches konzentriert hätte.
3 Punkte.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

super

Wieso? Weshalb? Warum? junior AKTIV - Fahrzeuge von

Wir sind große Fans von den Ravensburger Büchern und Spielen. Und deshalb besitzen wir auch bereits sehr viele Spiele, Bücher und auch Kreativmaterial. Denn diese Blöcke sind einfach toll gestaltet. Sie bieten sehr viele verschiedene Ansätze das Schneiden und Kleben zu üben und bedienen dabei tolle Themen.

Denn Fahrzeuge sind einfach für jedes Kind spannend und natürlich für die meisten Jungs besonders spannend. Ich finde vor allem das Format des Kreativblocks auch besonders gut gewählt. Denn man kann die einzelnen Seiten sehr gut heraustrennen und die kleinen Kinderhände können das kleine Seitenformat sehr gut in der Hand halten und damit umgehen beim Schneiden. Die Vielfalt des Blocks hat uns wieder sehr gut gefallen und es ist auch ein super Geschenk für Kindergeburtstage, da es pädagogisch sinnvoll ist und den Kindern Spaß und Freude bereitet.

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Rezensionen von lina_k:

Jahreshighlight-Potenzial

Prima facie von Suzie Miller

Dieser Roman beinhaltet Spannung, Humor, Drama und gibt tiefste Einblicke in die Bearbeitung einer Vergewaltigung und damit verbunden in das Rechtssystem. Wie viel und wie viele dabei auf der Strecke bleiben wird entlarvt. Aufwühlend die Story: Eine junge Strafverteidigerin, brilliant in der Verteidigung von Sexualstraftätern, wird selbst zum Opfer und lernt die Kehrseite der Medaille kennen.

Ist ein Nein ein Nein? War es ein Nein? Wie lebt Frau danach? Wieso hält unser Rechtssystem solche Abgründe offen? Weil von Männern gemacht?
Die Autorin ist selbst Juristin und hat bis 2011 als Strafverteidigerin gearbeitet, bevor sie sich endgültig dem Schreiben zuwandte. Ihre Sprache besticht durch Klarheit und Präzision, wodurch ihr eine exemplarisch genaue Darstellung der Situation gelingt. Ein großartiger Roman!

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Rezensionen von Anno:

Stinkt fürchterlich

Draußen in der Natur. Ein Sachbilderbuch über die vier Jahreszeiten von Tim Hopgood

Die Illustrationen des Buches sind wunderschön und besitzen einen Retro-Touch, der mir persönlich sehr gefällt. Dennoch wirken die Seiten teilweise sehr dunkel und für Kinderaugen auch etwas zu unruhig gestaltet. Die Texte sind kurz, meist nur einen Satz lang und vermitteln entsprechend nur begrenztes Wissen, was für junge Naturliebhaber jedoch durchaus ausreichend scheint und nicht überfordert.

Auch die Auswahl der Themen ist sehr schön und abwechslungsreich. Beginnend im Frühjahr bin hinein in den Winter vermittelt dieses Buch dadurch ein sehr umfangreiches Wissen zu den verschiedensten Vorgängen der Natur und dem Leben der Tiere und Pflanzen um uns herum. Es beinhaltet jedoch auch Seiten, die zum Forschen und Ausprobieren aufrufen. Die Versuche sind mit wenigen einfachen Mitteln umsetzbar und unter Anleitung der Eltern gut zu schaffen.

Was mir jedoch sehr negativ auffiel ist der recht dominante, chemische Geruch des Buches, der mir in diesen Ausmaße noch nie begegnet ist und mir Kopfschmerzen beim Lesen bescherte.

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