Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Schlafmurmel:
ungewöhnliches Ermittlerduo
Dunkles Schweigen von Sebastian Thiel
Es ist eine eine fesselnde Geschichte, in der Kommissarin Carmen Schwarz und die ehemalige Nonne Victoria Lescale unerwartet gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen. Die Handlung beginnt mit einer Affäre zwischen Schwarz und ihrem verheirateten Chef, der sie anschließend mobbt, um sie endlich loszuwerden.
Gleichzeitig wird Victoria Lescale aus dem Kloster ausgeschlossen, obwohl die Gründe für diese Entscheidung zweifelhaft erscheinen. Die Wege der beiden Hauptfiguren kreuzen sich, als Fayola, eine Freundin und Zimmergenossin von Victoria, ermordet wird. Während Schwarz nicht an die Beziehungstat glaubt, legt ihr Vorgesetzter den Fall als solche ab. Victoria hingegen vermutet einen anderen Zusammenhang, gestützt durch Informationen über Fayolas Vergangenheit. Fayola ist knapp einer international agierenden Kinderschänderbande entkommen, aber niemand scheint ihre Warnung ernst zu nehmen. Victoria und Schwarz bilden eine ungewöhnliche Partnerschaft und versuchen, gemeinsam den Mord aufzuklären und die Kinder zu retten. Dabei geraten sie mehrmals in Lebensgefahr, bevor sie schließlich einen der Verantwortlichen stellen können. Ich finde es als eine originelle Idee, eine Ex-Nonne und eine gemobbte Polizistin als Ermittlungsteam zu präsentieren, und finde das Spannungen und einige Überraschungen am Ende der Geschichte zu finden sind .Ich finde den Thriller als sehr lesenswert mit einer interessanten Dynamik zwischen den Hauptcharakteren und einer packenden Handlung, die bis zum Schluss fesselt
Rezensionen von Gavroche:
Cold Case Ermittlung mal anders
Dunkles Schweigen von Sebastian Thiel
Wer tötete Luke Ryder? Auch nach zwanzig Jahren wurde sein Mörder nicht gefasst und nun versucht sein Stiefsohn Guy, damals noch ein Kind, es mit einem TrueCrime Format, mit einer Serie - Infamous -, die ganz klassisch wie früher, erst nach und nach in sieben Teilen erscheinen wird. Das Buch enthält Mails, Zeitungsausschnitte, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungen der Familienmitglieder, Regieanweisungen,.
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Interessant gemacht, manches spannend geschrieben, einiges eher nicht so. Ich habe ehrlich gesagt länger gebraucht, bis mich die Geschichte packen konnte, denn die Sammlung an Informationsschnippseln hat mir zu lange gebraucht, bis es dann wirklich spannend wurde. Insgesamt gesehen eine tolle Idee, aber meiner Meinung nach hätte gleich zu Beginn mehr Spannung aufgebaut werden müssen.
Ein Rätselraten, das sich meiner Meinung nach zu sehr in Details verliert. Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht überragend.
Rezensionen von Meli:
Eher oberflächliches Familiendrama
Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford
Die rebellische Spring hat gar keine Lust, ihre Sozialstunden bei der achtzigjährigen Sophia abzuleisten, aber entgegen ihrer Erwartungen werden sie zu Freundinnen und Sophia bietet Spring die Stabilität, die in ihrem Leben immer gefehlt hat. Dann findet sie heraus, dass Sophia einst die Herrin von Daffodil Castle war, wo Spring in ihrer Kindheit viel Zeit verbracht hat und sich auch zum ersten Mal verliebt hat: In Sophias Enkel Ethan.
Doch Sophia wurde aus ihrer Heimat verbannt und konnte ihren Enkel nie kennenlernen. Einst war sie eine angesehene Dame der Gesellschaft, doch nun muss sie auf jeden Penny achtgeben und ist auch ziemlich einsam. Dafür kümmert sie sich um Spring, die ihre eigenen Probleme hat und kaum noch Kontakt zu ihrer Familie hat. Ich fand es schön, wie die beiden ihre Gemeinsamkeiten entdeckt und Freundschaft geschlossen haben, aber ihre Familiendramen waren mir etwas zu intensiv und da blieben die Charaktere etwas auf der Strecke.
Außerdem geht es noch um die Krankenschwester Daphne aus dem 19. Jahrhundert, die versucht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie darf arbeiten, mag ihre Arbeit auch sehr gerne und kümmert sich um die Patienten, mit denen sie manchmal Freundschaften schließt. Besonders mit dem wohlhabende Frederic verbringt sie gern viel Zeit, doch obwohl sie zu unterschiedlichen Gesellschaftsschichten gehören und niemals mehr draus werden kann, können sie ihre Gefühle nicht unterdrücken.
Ich weiß nicht, ob es an den verschiedenen Handlungssträngen lag, aber mir fehlte es an Tiefe. Die zwei Liebesgeschichten, die im Mittelpunkt stehen, gingen mir zu schnell und die Geheimnisse, um die die Protagonisten kämpfen, waren mir zu offensichtlich, weil auch die Charaktere insgesamt eher eindimensional und dadurch vorhersehbar sind.
Fazit
Insgesamt war es mir dann etwas zu viel Drama, das ich leider nicht einmal spannend fand. Dabei hatte das Buch für mich mit einer geheimnisvollen Vergangenheit und zwei ungleichen Freundinnen eigentlich ganz gut angefangen.
Rezensionen von Streiflicht:
Ein Schatz in meinem Regal
Die Melodie des Meeres von Sam Sattin
Die Geschichte kannte ich bisher nicht, auch den Film nicht. Daher war ich natürlich auch neugierig, was passieren wird und wie es am Ende ausgeht. Ich mag Graphic Novel sehr, schon immer. Zwischendrin vergesse ich immer wieder, wie sehr mich solche Bücher eigentlich faszinieren und bin dann immer wieder begeistert, wenn mir eines in die Hände fällt.
Die Geschichte um die Geschwister Ben und Saoirse, deren Mutter verschwunden ist, hat mir total gut gefallen. Es ist schön erzählt und sehr bewegend. Man fiebert richtig mit und fühlt ihre Trauer. Über die Welt der Selkies wusste ich bisher nichts, das fand ich auch sehr spannend. Den Vater fand ich so liebenswert, auch wenn er seinen Kindern nicht helfen kann.
Ich habe die Zeichnungen geliebt und zu gerne in dem Buch geblättert. Das Buch ist einfach wunderbar und durch die Bilder kann man es auch schon mit kleinen Kindern lesen bzw. anschauen oder auch mit älteren und dann die Texte dazu lesen. Ich mag das Buch sehr, es ist ein Schatz in meinem Regal.
Rezensionen von Streiflicht:
Ein richtiger Pageturner
Zero Days von Ruth Ware
Da ich von dieser Autorin immer wieder höre und lese, aber bisher wohl nur „Im dunklen, dunklen Wald“ von ihr gelesen habe, war ich natürlich neugierig. Ich mag ihre interessanten und teilweise auch ein bisschen abgefahren. Die Kurzbeschreibung von Zero Days hat mich sofort begeistert, ich wollte das Buch unbedingt lesen.
Schon nach wenigen Zeilen war ich mitten drin. Es hat keine fünf Seiten gedauert, bis ich Jack und ihren Mann Gabe sehr mochte. Die Beziehung der Beiden wird absolut glaubhaft und sympathisch dargestellt. Man merkt sofort, wie sehr sie sich lieben und schätzen. Ich mochte auch den Humor und wie sie miteinander umgehen. Jacks Leid und ihre Trauer konnte ich gut nachvollziehen, es hat mich sehr berührt. Wenn eine Autorin es schafft, dass man so mitfühlt und mitfiebert, hat sie meiner Meinung nach alles richtiggemacht. Kann man als Leser so richtig abtauchen, versteht die Schriftstellerin ihren Beruf.
Zum Inhalt kann man nicht viel sagen, um nichts zu verraten, aber es ist einfach spannend geschrieben, viele interessante und nicht vorhersehbare, aber passende Wendungen und ein sehr versöhnliches Ende. Ein Buch, das sich regelrecht verschlingen lässt – also besser nichts vornehmen, wenn man das Buch anfangen möchte.
Rezensionen von Streiflicht:
Ein Zuckerl im Regal
Sagengestalten der Oberpfalz von Birgit Arnold
Ich stamme selbst aus dieser wunderbaren, geheimnisvollen Region und war daher umso neugieriger auf dieses Buch. Vieles kennt man ja schon, wenn man irgendwo aufgewachsen ist, aber eben auch nicht alles. Umso mehr war das Buch ein Genuss für mich, eine tolle Mischung aus Neuigkeiten und alten Geschichten, die man gerne nochmal liest.
Besonders die Holzfräulein haben mich in ihren Bann gezogen. Ich hatte schon von ihnen gehört, aber diese Geschichte hier hat mich besonders berührt und begeistert. Ich mag die Erzählweise der Autorin sehr, die gekonnt althergebrachte Sagen und modernes Erzählen vermischt. Die Geschichten lesen sich einfach und gut nachvollziehbar, sind aber trotzdem voller Mythen und Geheimnisse.
Eine wunderbare (Wieder)Entdeckung der Sagenwelt der Oberpfalz, einfach schön!
Rezensionen von Anndlich:
Die Prophezeiung
Das Mörderarchiv von Kristen Perrin
Frances bekam mit siebzehn prophezeit, dass man sie ermorden würde. Ihre Leben lang war sie sich sicher, dass die Prophezeiung zutreffen würde und sechzig Jahre später, wird sie recht behalten. Tante Frances wurde ermordet und sie hat dafür gesorgt, dass man ihren Mörder fassen wird. Sie hat auf ihrem Landgut ein besonders Archiv angelegt, das alle Auffälligkeiten der letzten sechzig Jahre umfasst und sie hat ein Testament hinterlegt, das ihren Mord aufklären soll.
Wer den Mord an ihr löst, der erbt alles! Schafft es ihre Großnichte Annie Adams, ihr Stiefneffe Saxon oder die ländliche Polizei?
Annie Adams scheint im Nachteil zu sein, denn sie hat weder Frances gekannt, noch das Dorf und seine Bewohner. Doch sie findet Frances Tagebücher, liest sie und durchlebt das Leben ihrer Großtante. Kann Annie so den Mörder finden?
Das Mörderarchiv von Kristen Perrin ist ein ruhiger Krimi aus Großbritannien, der auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Die Gegenwart erleben wir durch Annie Adams, Frances Großnichte und wie Annie, lernen auch wir Frances nie lebend kennen. Die Vergangenheit um das Jahr 1966 lernen wir durch Tagebucheinträge von Frances kennen.
Die Idee, dass Frances ihren potenziellen Mörder ihr Leben lang gesucht hat, extrem spannend. Doch leider erleben wir Frances, die einen spannenden Charakter darstellt, nicht mehr lebend und nur durch Tagebucheinträge. Diese sind zwar interessant, weil man einen anderen Blick auf diese Einträge hat, als die Verfasserin, aber doch konnte mir hier leider nicht das Gefühl der damaligen Zeit übermittelt werden.
Erst die letzten beiden Kapitel haben einen ganz besonderen Charme, den ich mir für das gesamte Buch gewünscht habe.
Die Auflösung kam dann auch ein wenig aus dem Nichts, zwar deutete einiges darauf hin, aber nichts ließ vermuten, dass auch in diese Richtung ‚ermittelt‘ wird. Im Gegensatz zu Frances bleibt Annie auch eher blass und ihre Gedanken sind nicht komplett nachvollziehbar, ebenso ihr Weg um zur Täterfassung beizutragen.
Insgesamt konnte Das Mörderarchiv daher leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllen.
Rezensionen von Streiflicht:
In einem Rutsch gelesen
Wenn es Frühling wird in Wien von Petra Hartlieb
Von der Autorin Petra Hartlieb habe ich voller Begeisterung ihr Buch „Meine wundervolle Buchhandlung“ gelesen. Irgendwann bekam ich „Wenn es Frühling wird in Wien“ geschenkt, ahnte aber gar nicht, worum es da geht und dass das Buch eigentlich schon das zweite einer vierteiligen Reihe ist. Eines Tages nahm ich das Buch zur Hand, um mal reinzuschauen und schon war ich weg, im fernen Wien der Vergangenheit.
Das Buch hat mir super gut gefallen und ich habe es quasi in einem Rutsch gelesen. Marie und Oskar sind wunderbare Romanfiguren, mit denen man so herrlich mitfiebern, sich freuen und mitleiden kann. Ich mochte die beiden sehr und war richtig traurig, als ich das Buch weglegen musste. Was für ein Glück, als ich entdeckte, dass es noch drei weitere Bände um die beiden gibt!
Ich mochte die Stimmung im Buch, die meiner Meinung nach gut zu der damaligen Zeit passt. Das Flair Wiens ist wunderbar eingefangen und auch das Leben beim berühmten Schriftsteller Arthur Schnitzler. Man erlebt mit, was damals wichtig ist, wie die Traditionen und Gebräuche waren, wie Männer und Frauen lebten, wie höhergestellte Persönlichkeiten und wie das Personal. Das fand ich richtig super! Ein wunderbares Buch, das einfach nur Spaß macht
Rezensionen von Lizz:
Wunderschön
Hallo, du Schöne von Ann Napolitano
Das wunderschöne Cover hatte mich schon so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum erwarten konnte, das Buch in meinen Händen zu halten. Doch auch im Geschriebenen drückt sich die Schönheit des Romans aus, Ann Napolitano ist ein wunderbarer Familienroman gelungen, der verschiedenste Familenverhältnisse und die daraus resultierenden Verstrickungen beleuchtet.
Den besonderen Reiz macht dabei der Perspektivwechsel zwischen den Figuren aus, der es einen ermöglicht, verschiedene Sichtweisen zu erleben und sich noch tiefer in die jeweiligen Charaktere einzufühlen. Trotzdem bleibt der rote Faden durch die erzählerische Geschicklichkeit der Autorin immer bestehen und man wird durch den Sichtwechsel keineswegs aus der Bahn geworfen. Ein sehr gelungener Roman, der mich tief berührt hat und den ich jedem ans Herz legen möchte.
Rezensionen von Gänseblümchen :
Kräuterwissen verständlich und anwendbar
Kräuter-Wirkstoffe von Sigrid Thaler Rizzolli
Wer tiefer in die Welt der Kräuter mit deren Aufbau und Wirksamkeit einsteigen will, der ist bei dem Buch von Sigrid Rizzolli richtig.
Die Autorin ist Biologin und Kräuterpädagogin und führt eine Kräuterakademie, wo sie Kräuterkurse gibt.
Dieses Buch bietet einen kleinen Kräuterkurs für zu Hause und ist ein großartiges Nachschlagewerk.
Gut strukturiert ist es eingeteilt in primäre und sekundäre Inhaltsstoffe, Wirkstoffgruppen und Pflanzen. Das Cover ist sachlich und schön gestaltet und zeigt, dass es hier um ein Fachbuch für den Kräuteralltag geht.
In sehr verständlichem und angenehmen Sprachstil führt die Autorin durch die Welt der Kräuter und vermittelt viel Hintergrundwissen. Der Aufbau von Kräutern ist vielfältig und daraus ergeben sich unterschiedliche Wirkungsweisen.
Auf jeder Seite finden sich schöne Fotos, die die Pflanze zeigen oder passend zu den Inhaltsstoffen sind. Es ist faszinierend, wie viele verschiedene Inhaltsstoffe es gibt, wie zum Beispiel Terpene, Lignane, Glykoside und unzählige mehr.
40 verschiedene Heilkräuter werden zusätzlich vorgestellt, mit sehr übersichtlicher Darstellung und jeweiliger möglicher Anwendung und Heilwirkung.
Besonders gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Mythologie und Brauchtum zu jedem Kraut.
Ob Hustensaft, Salzsole Venensalbe, Aufstrich oder Tinkturen, hier findet sich für viele Probleme ein Heilkraut.
Dieses Buch bietet eine strukturierte Kräuterwissensvermittlung zu Aufbau, Inhaltsstoffe und Anwendung der Pflanzen.
Wer die Hintergründe zur Wirkungsweise und Heilkraft erfahren möchte und Tipps zur Anwendung sucht, dem ist dieses Kräuter-Informations- und Nachschlagewerk zu empfehlen.










