Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bekenner :
Ein neues Hoffnungslied
Kantika von Elizabeth Graver
Ich mag persönliche Erlebnisse. Ich mag auch Geschichten über starke Frauen. Ich mag Geschichten über das Judentum. Hier in dem Buch von Elisabeth Graver „Kantika“ geht es um alle meine drei Lieblingsthemen. Es klang alles sehr interessant, was Rebecca erlebte. Ich war auf das Buch sehr gespannt, meine Erwartungen hoch.
Zuerst mal war ich von dem farbenfrohen Einband begeistert. Der Einfluss des sephardischen orientalischen Judentums ist nicht zu leugnen. Es ist ein Roman der von drei Generationen handelt. Es beginnt mit Rebeccas Mutter Sultana, Rebecca selber und 7 Kindern aus mehreren Ehen. Alles zwischen 1907 und 1945. Was mich am meisten bewegt hat und immer noch bewegt ist, dass es sehr autobiografisch angelegt ist. Er lehnt sich eng Gravers eigenen Familienstammbaum an. Dies merkt man diesem Buch an, was fesselnd geschrieben ist und seine eigene Spannung von Anfang bis Ende hat. Einmal in die Hand genommen konnte und wollte ich es nicht mehr aus der Hand geben. Ein so wichtiges, wertvolles Buch.
Rezensionen von brauneye29:
Nicht schlecht
Wer zuerst lügt von Ashley Elston
Zum Inhalt:
Evie scheint das perfekte Leben zu führen mit ihrem Freund Ryan an ihrer Seite, doch eigentlich ist alles was sie darstellt nur Fake, denn die Person , die sie darstellt, ist sie nicht. Alles, was sie Ryan erzählt, ist gelogen. Als sie,auf Lucca trifft ist sie schockiert, denn Lucca ist ihr richtiger Name, den sie seit Jahren nicht mehr benutzt.
Tags darauf ist die falsche Lucca tot und Evie fragt sich, wer die nächste ist.
Meine Meinung:
Was für ein Katz und Maus Spiel, in dem sich immer wieder die Perspektive ändert. Immer wieder gibt es Rückblicke auf Evies früheres Leben und dadurch wird die Person greifbarer. Dennoch bleibt sie auch ein wenig geheimnisvoll. Man fragt sich auch immer wieder, wohin die Reise wohl gehen mag. Was mir sehr gut gefallen hat ist der Schreibstil, der sehr gut lesbar ist und einen durchs Buch fliegen lässt. Ob ich das Buch empfehlen würde? Ja, aber komplett überzeugt war ich dennoch nicht, aber es ist ein solider Spannungsroman.
Fazit:
Nicht schlecht
Rezensionen von Kathie:
Immer wieder schön
Sternenschweif, Zauberhafter Geburtstag von Linda Chapman
Meine Enkelinnen lieben die fantasievollen und kreativen Einhorn-Geschichten der Sternenschweif-Reihe. Auch dieser Band war wieder spannend und magisch.
Die Mischung aus Magie und Pferden ist genau das Richtige für uns.
Lauras Pony Sternenschweif ist in Wirklichkeit ein Einhorn.
Sternenschweif und Laura treffen ein Pony das wie ein Einhorn aussieht.
Das Pony sucht schon lange nach seiner Freundin, kann sie aber nicht finden. Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass die gesuchte Freundin eigentlich das Geburtstagskind ist, das die Einhornfreundin darstellt. Die Fibelschrift und die einfache Sprache ist auch für Erstleser leicht verständlich und motiviert zum lange Lesen.
Die Texte werden untermalt durch zauberhafte Illustrationen, die unsere Mädchen sehr ansprachen.
Meinen Enkelinnen hat das Buch wieder sehr gut gefallen und sie konnten sich völlig in die Welt der Einhörner fallen lassen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Hier macht schon das Cover Lust auf´s Buch
Augen auf beim Hamsterkauf! von Linda Chapman
In den 16 echt tierische Kurzgeschichten von Matthias Biskupek, Johannes Conrad, Horst Evers, Peter Hacks, Sebastian Lehmann, Hans Mauer, Jochen Petersdorf, Isabelle Reiff, Ernst Röhl, Nik Salsflausen und Jan Weiler geht es z.B. um Isabelle, die sich als Kind immer ein Hausschwein gewünscht, es aber nie bekommen hat; um Hamster Epikur, der eigentlich Fabian heißen sollte; um die verschiedensten Haustiere in einem Hochhaus oder um die Kommunikationsfähigkeit eines Eichhörnchens.
Äußerst amüsant und hintersinnig berichten die Geschichten vom nicht immer konfliktfreien Zusammenleben mit den tierischen Lieblingen. Aber ohne sie ist das Leben auch nur halb so interessant.
Ein spaßiges Lesebuch, das mir beim lesen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Sehr zu empfehlen als das ideale Geschenk für jeden Tierfreund, jeden Haustierhalter und alle, die noch einen Tipp brauchen, welches Haustier es denn sein soll!
Rezensionen von Kathie:
Spielerische Wissensvermittlung
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 14 - Roboter von Annette Neubauer
Die beliebte Wieso? Weshalb? Warum-Reihe ist sehr liebevoll und kindgerecht für Erstleser umgesetzt worden. Meine Töchter sind große Fans der Reihe und besitzen schon einige Bände.
Die detailreichen und hochwertigen Bilder und Fotos auf jeder Seite unterstreichen und erklären die Sachtexte. Die Inhalte werden altersgerecht vermittelt und sind übersichtlich strukturiert.
Die Schrift ist groß und gut leserlich. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und passend für die Zielgruppe.
Das Thema Roboter ist spannend umgesetzt, es wird erklärt, was ein Roboter und KI ist und wir konnten mehr über den Einsatz dieser erfahren. Sie waren sehr vertieft und hatten auch Freude an den Leserätseln, den Stickern und dem Spiel.
Insgesamt finden wir das Buch (Illustrationen, Sticker, Texte, Rätsel und Inhalt) sehr gut aufgebaut und können es neugierigen Kindern von 5-8 Jahren wärmstens empfehlen. 5 Sterne!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Ein nicht abgeholtes Paket
Packerl von Anna Neata
Formal und sprachlich gesehen verdient die Geschichte von 3 Frauengenerationen durchaus Anerkennung. Mich hat sie aber nicht abgeholt.
Zu ausweglos dargestellt scheint mir der WIederholungszwang in den Lebensgeschichten und hat mich ratlos zurückgelassen.
Rezensionen von yellowdog:
Eine entwicklung
Was ich zurückließ von Marco Ott
Ein ruhiges Buch, eigentlich unspektakulär und doch ein wichtiges Buch über ein Leben und einem Wandel.
Der Protagonist erzählt anhand eines langen Briefs an seine Eltern von seiner Entwicklung.
Das einfache Elternhaus im Ruhrgebiet prägen ihn. Er war lange ohne große Ambitionen Doch schließlich beginnt er sich für Literatur zu interessieren, will auch schreiben.
Aber es ist ein steiniger Weg.
Die vielen literarischen Einflüsse auf ihn, sind interessant zu lesen.
Dieser Text zeigt die Entfremdung von Herkunft und Eltern, ist gleichzeitig aber auch eine Annäherung. Das finde ich überzeugend.
Rezensionen von yellowdog:
Ein heller Gesang
Sund von Laura Lichtblau
Eine Frau reist auf die dänische Insel Lykke und wartet dort auf ihre Freundin.
Es ist eine komische Stimmung auf der Insel. Die Leute sind unzugänglich, außer die Neue, die ebenfalls neu auf der Insel ist und mit der sie viel Zeit verbringt.
Der Hauptteil des Buches beschreibt dann die Recherche der Erzzählerin über ihren Urgroßvater und dessen braune Vergangenheit.
Er war beteiligt an Euthanasieverbrechen.
Neben dunklen Tönen kommen auch wieder helle, vor allen als endlich ihre Freundin auftaucht.
Das Buch besticht durch einen lyrischen Ton und einer einfallsreichen Sprache. Ich mag diesen Stil.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Perfekter, gesellschaftskritischer und literarischer Abenteuerroman
Trophäe von Gaea Schoeters
Spannend as hell, berauschend und nicht mehr aus der Hand zu legen. So muss ein guter Roman.
„Trophäe“ hat all diese Eigenschaften und noch ein paar mehr. Zu der sogerzeugenden Story addieren sich gesellschaftskritische Ansätze und ein Blick in die Seele des Archetypen des weißen Mannes.
Besagter weiße Mann ist einer von Schoeters Protagonisten und heißt Hunter White.
Hunter White!?! I mean….
Dieser Name in einem Roman über Jagd, Afrika und weiße Allmachtsfantasien ist Program.
„Denn nur er, Hunter, und niemand anderes, steht ganz oben in der Nahrungskette.“
Schoeter lässt ihren Roman in einer nicht näher genannten Gegend von Afrika spielen, in der es eine artenreiche Savanne gibt. Der Amerikaner Hunter White ist ein passionierter Jäger und reist regelmäßig in das Gebiet um seltene Tiere zu schießen und die Trophäen zu Hause seiner Trophy-Wife zu übergeben.
Da er über ausreichend finanzielle Mittel verfügt, ist der Erwerb von Jagdlizenzen, selbst der seltensten Tiere, wie Nashörner, für ihn kein Problem.
Das Land und die Naturreservate verdienen an den seltenen und teueren Jagdlizenzen gutes Geld, das wiederum in den Schutz von seltenen Tieren investiert werden kann.
Das ist natürlich nicht die einzige ethische Fragestellung, die Schoeters in ihrem bereits preisgekrönten Roman aufwerfen wird. Es geht ans Eingemachte und nicht nur Hunter, sonder auch ich als Leser*in werde nah an die Grenze von Gut und Böse geführt, als sein Jagdorganisator Van Heeren ihm eine ganz spezielle Beute anbietet…
Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt und ich verfolge sie atemlos!
„Die Befriedigung liegt nicht so sehr im Töten, sondern in der Unterwerfung der Beute: in der Bestätigung unserer Vorherrschaft über alles andere Leben.“
Diese Jagdszenen sind mit die actionlastigsten und spannendsten, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Das ist für mich Abenteuerliteratur in besten Sinn des Wortes. Hart, dramatisch und gnadenlos.
In dieser Hinsicht erinnert mich Schoeters Roman an „Nordwasser“ von Ian McGuire, ebenfalls ein perfekter, fesselnder Abenteuerroman.
Schoeters bedient gleichzeitig das Klischee von der geläufigen Vorstellung von Afrikanischer Wildheit und druchbricht es. Es ist ein schmaler Grat, keine Vorurteile zu reproduzieren, sondern sie durch Übertreibung offenzulegen, was Schoeters in meinen Augen gelingt.
Klar, dass es nach all der Aufregung von mir eine deutliche Leseempfehlung für diesen Roman gibt, und zwar uneingeschränkt!
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Packend
Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir
Bei einem Hausbrand in der Kleinstadt Akranes kommt ein junger Mann, Marinó, ums Leben. Die ganze Stadt ist erschüttert. Doch bald stellt sich heraus, dass es kein Unfall war, sondern Brandstiftung. Kurz vor dem Brand hatte der junge Mann mit seiner Schwester und einigen Freunden eine Party gefeiert.
Ist diese womöglich aus dem Ruder gelaufen? Kommissarin Elma und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Die letzte Online-Recherche des Opfers sieht äußerst verdächtig aus. Marinó hat vor seinem Tod im Netz danach gesucht, wie man eine Leiche verschwinden lassen kann. Auf der Party war auch Lise, ein holländisches Au-pair-Mädchen, das vor einigen Monaten nach Island gekommen war. Die Familie, bei der sie gearbeitet hat, wirkt nach außen perfekt. Doch bald wird klar, dass unter der Oberfläche so einiges brodelt und der Vater der Familie eine Vorliebe für junge Mädchen hat. Doch Lise ist spurlos verschwunden.
Für Elma, Sævar und ihr Team sind die Ermittlungen komplex, da sich einige Beteiligte bedeckt halten oder merkwürdig verhalten.
Als Leser bekommt man durch verschiedene Perspektiven etwas mehr Einblick, doch es bleibt bis zum Schluss spannend, wer aus welchen Motiven wie gehandelt hat.
Auch der dritte Band der isländischen Reihe kann voll überzeugen, weniger mit Action, sondern ehr mit einer ruhigen, dennoch packenden Erzählweise, die die Spannung allmählich entfaltet und die Motive und Abgründe erst nach und nach aufdeckt.











