Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Schwesterntag
Von wegen Regen! von Nelly Buchet
Auf dem Cover sehen wir die beiden Schwester von denen dieses Buch handelt fröhlich gemeinsam im gelben Regencape im Regen stehen. Die Illustrationen gehen über die Doppelseite und wir sehen die beiden Kinder Hand-in-Hand aufbrechen. Im Hintergrund sieht am Schiffe fahren und „Es sollte der beste Tag werden!“ Es ist so ein richtig heißer Sommertag und die beiden essen zunächst ein Eis, überall sind Menschen unterwegs.
Doch dann fängt es an zu rechnet. Zum Glück hat die große Schwester ein Regencape dabei und auch für ihre kleine Schwester gibt es einen blauen Regenmantel. Der Plan in den Zoo zu gehen, eine Ausstellung zu besuchen oder in die Bibliothek zu gehen geht leider nicht auf. Beide sind „patschnass und hungrig“. Da beschließen sie nach Hause zu gehen. Es ist schon dunkel, als sie mit der Bahn fahren. Der Tag ist nicht so gelaufen, wie sie es geplant hatten, aber „so ein Tag mit dir allein“ ist einfach das Schönste.
Sehr gut gefällt mir der Text der Autorin am Ende des Buches, in dem sie von ihren Schwestern berichtet und den Leser*innen Fragen stellt.
Ein rundum gelungenes Bilderbuch, ganz besonders für Schwester. Ganz knappe Texte und Bilder zum Eintauchen.
Rezensionen von Daggy:
Warum-Fragen mit schönen Bildern
Was macht die Farben bunt? von Marcus Pfister
Farbenfroh kommt das Cover schon daher, wenn man genau schaut, sind es Schmetterlinge, die dort fliegen. Auf der ersten Doppelseite sehen wir eine Pflanze aus dem Boden wachsen, danach sehen wir rosarote Blüten auf grünem Grund, der Text dazu lautet „Was lässt der Blumen Duft entstehen, und warum ist er nicht zu sehen?“ Sonne und Wolken sind das nächste Thema, ein pfeifender Vogel folgt und erschaut uns direkt an und sein kleiner Schnabel ist weit geöffnet.
Fliegende Herbstblätter und die Frage „Was lässt die Erde ständig drehen, den Wind mal stark. Mal sachte wehen? Schön ist auch die nächste Seite, dort wächst ein kleiner Apfelbaum aus einem halben Apfel. Muschel, Fische und Farben sind auf den nächsten Seiten zu finden, immer mit einer gereimten Frage. Die Antwort kann man sich denken, aber ich werde sie nicht verraten.
Die Bilder sind wohl mit Farbe Naturmaterialien gedruckt und dadurch verschwimmen die Konturen etwas, dadurch wird alles etwas weicher. Die kleine Zweizeiler-Fragen sind sprachlich wunderbar gestellt und sehr poetisch.
Rezensionen von Daggy:
Kitaalltag im Original
Fototag im Dinokindergarten von Sean Julian
Nach „Normans erster Tag im Dinokindergarten“ treffen wir im zweiten Band wieder auf die kleine Kindergruppe unterschiedlicher Dinosaurier, die wir schon auf dem Cover sehen können. Frau Horn bringt einen etwas antiquierten Fotoapparat mit. Fridas hat extra ihren Lieblingshut aufgesetzt und will deshalb auch vorsichthalber nicht an den Spielen teilnehmen.
Aber immer nur abseits zu sitzen, hält sie nicht aus. So stürzt sie sich von der Rutsche ins Wasser. Beim gemeinsamen Mittagessen bemerkt der kleine Norman, dass der Hut fehlt. Obwohl alle bei der Suche helfen, ist der Hut zunächst nicht zu finden. Doch dann schauen die Dinos nach oben und entdecken, dass ein Vogel seine Eier in den Hut gelegt hat. Doch Frida findet, dass der Vogel ihren Hut behalten darf, denn „mein Hut eignet sich noch viel besser als Nest.“ Dank Frau Horn gibt es am Ende doch noch ein wundervolles Foto, auf das alle Stolz sind.
Wundervoll, wie einfühlsam die kleinen Dinos miteinander umgehen. Alle helfen Frida und die bleibt ganz ruhig, als ihr Hut zum Nest umfunktioniert wird. Eine tolle Truppe!
Kurze Texte über Situationen, die zum Kitalltag gehören (wenn auch die Ausstattung nicht so toll ist wie im „DinoPlay“) und die Bilder zeigen viele verschiedene Dinos, die die Kinder sicher zuordnen können.
Rezensionen von Claudia R:
Unterwasserabenteuer
Ein Fall für die Forscher-Kids 1. Rettet die Wale! von S. J. King
Klappentext / Inhalt:
Ab in die Tiefen des Ozeans! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission
Ein Fall für Meeres-Experte Connor: Im Pazifik hat sich eine Gruppe Wale gefährlich weit von ihrem Kurs entfernt. Sofort starten Connor und Weltraum-Expertin Roshni von der geheimen Forscherzentrale, um die Wale zu retten.
Doch zuerst müssen sie ein vermisstes Walbaby finden und dann geht auch noch ihr U-Boot kaputt. So schwierig hatten sich die beiden die Mission nicht vorgestellt …
Leseabenteuer mit den Forscher-Kids – ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen.
Cover:
Das Cover zeigt zwei Kinder in einem Unterwasserfahrzeug die Meere erkunden. Viele verschiedene Meeresbewohner sind dabei erkennbar. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Kennt ihr schon die ForscherKids? Nein, dann geht doch gemeinsam mit zwei von ihnen auf Entdeckungstour. Connor und Roshni wurden ausgewählt ein spannendes Meeresabenteuer zu erleben und den Walen zu helfen. Wird ihnen das gelingen?
Inhaltlich möchte ich hier noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich leicht und flüssig lesen. Schnell lernt man die Kids kennen und auch deren Mission. Es wird spannend und interessant zugleich. Nebenbei erfährt man auch noch so einiges über die Wale und die verschiedenen Meeresbewohner. Der Fall an sich ist spannend und unterhaltsam aufgebaut und für die Lesegruppe ab 7 Jahren genau richtig. Die Satzlänge und auch die Schriftgröße ist gut und angemessen gewählt. Auch die Kapitellänge ist angenehm und ermöglicht einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.
Toll sind auch die vielen kleineren und auch etwas größeren schwarz-weiß Illustrationen. Diese lockern das Schriftbild auf und runden die Geschichte sehr gut ab. Die Illustrationen sind gut gelungen und passen perfekt.
Am Ende des Buches findet man die Erläuterung zu einigen etwas schwierigeren Begriffen und auch ein Quiz rundet das ganze sehr gut ab. Toll sind auch Connors Notizen durch die man noch einiges zu den Meereszonen und Über die Buckelwale lernt und erfährt. Dieser Anhang ist wirklich toll und rundet es zusätzlich sehr gut ab.
Ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer, bei dem man ganz nebenbei noch etwas lernen kann.
Fazit:
Spannendes Unterwasserabenteuer, mit interessanten Informationen und einer tollen Geschichte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Könnte gut verfilmt werden
Tod zur See von Frauke Scheunemann
Der dritte "Franzi Mai und Kay Lorenz"-Band beginnt richtig explosiv. Während eines Festes und einer Live-Übertragung einer Jetski-Vorführung explodiert ein Jetski. Der Fahrer ist tot, Zuschauer wie Praktikant Janis werden verletzt, die Aufregung ist gross.
Schnell wird klar, dass kein technischer Fehler dahintersteckt, sondern menschliche Absicht.
Franzi, deren Rad am selben Abend geklaut wurde, beginnt gleich ihre Fragen zu stellen und trifft dabei auf jemanden, der in der Firma des Opfers gearbeitet hat und sie dahin bringt. Erstmal so als Kollegin, wobei sie einiges mehr erfährt als Kommissar Kay Lorenz. Dies bringt einmal mehr Schwierigkeiten mit sich, denn die Zusammenarbeit zwischen Kay und Janine auf der Polizei-Seite und Franzi und Janis von der Radio-Seite muss vor der Staatsanwältin geheim gehalten werden.
Privat läufts zwischen Kai und Franzi aktuell nicht so gut, Franzi nervt sich, wenn sie beruflich von Kai abgekanzelt wird und dann taucht auch noch Franzis Ex aus Hamburg auf. Am Ende vertragen sich Kai und Franzi nicht nur wieder und haben ihre Beziehung "geklärt", sondern der Fall ist auch grandios gelöst. Unter anderem auch deshalb, weil Franzi und Janis sich als "Problemlöser" bereits einen Namen gemacht haben.
Frauke Scheunemann tischt auch mit dem dritten Band einen spannenden und interessanten Fall auf. Die Figuren entwickeln sich von Band zu Band weiter, auch Janis, das gefällt mir. Ich war zwischenzeitlich bei einer bestimmten Person zwar kritischer als Franzi und hatte zudem jemanden anderen im Verdacht, Teil der "Bösewichte" zu sein, doch dem war dann nicht so. Ich mag es jedenfalls sehr, wenn ich miträtseln kann und diese Gelegenheit bietet die Autorin in ihrer Reihe gut an.
Besonders diesen Band könnte ich mir auch gut verfilmt vorstellen, so im Sinne von "Soko Usedom". Es ist immer etwas los, die Szenen wechseln sich gut ab, und das Buch ist schneller ausgelesen als man dachte.
Fazit: Unterhaltender dritter Band dieser Reihe.
4 Punkte.
Rezensionen von v_im_wunderland:
klasse
Die allerkürzeste Gutenachtgeschichte der Welt von Louise Fitzgerald
Ich konnte mir unter dem Titel des Buches so rein gar nichts vorstellen, aber ich fand die Tierchen auf dem Cover sehr sympathisch und dachte dass sie sicher den Kindern gefallen werden. Herausgestellt hat sich, dass dieses Buch das optimale Gute-Nacht-Ritual-Buch ist, da es ein Mitmach-Buch mit dem Thema zu Bett gehen ist.
Somit können sich die Kinder mit Hilfe dieses Buches optimal in ihr Bett mit all ihren Kuscheltieren kuscheln, um dann prima einschlafen zu können. Es ist sehr witzig gemacht und hält so einige witzige Aufgaben für die kleinen Zuhörer bereit. Am besten finde ich, dass die Kinder direkt am Anfang des Buches versprechen müssen, dass sie direkt nach diesem Buch einschlafen werden. Ziemlich clever und es hat ganz gut bei uns funktioniert. Ich kann dieses Buch alles Familien empfehlen, die als Ritual ein Buch lesen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
witzig
Zozo Zombie 1 von Yasunari Nagatoshi
Ich habe noch nicht viele Mangas in meinem Leben gelesen, aber das Thema Zombie fand ich interessant und wurde mit diesem kleinen und witzigen Manga überhaupt nicht enttäuscht. Ich kann diesen Manga sehr empfehlen, da er keine knapp bekleideten Superheldinnen, oder eine kitschige Romanze als Thema hat, sondern einen kleinen und skurrilen Zombie.
Das beste an ZoZo ist, dass er kein gewöhnlicher Zombie ist, so wie man sich einen vorstellt, sondern dass er ein kleiner untoter Junge ist der eigentlich nur auf der Suche nach ein paar Freunden ist und so von einer zur nächsten komische Situation rutscht. Ich finde das Buch super gelungen, da es wirklich super lustig ist und ich beim Lesen oft lachen musste. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, auch für Leser, die sonst nicht in dem Genre der Mangas heimisch sind, sondern einfach nur was witziges lesen wollen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
super Thema
Die InvesTiere von Jan Grobbel
Ich finde das Cover modern und schlicht, aber trotzdem interessant gestaltet. In diesem Buch geht es um ein Thema, welches man nicht gleich mit Büchern für ganz junge Leser in Verbindung bringt. Denn es geht um Themen wie Finanzierung und Aufbau eines Unternehmens und wie man dies alles vollbringt.
Zudem werden Themen angeschnitten wie das vorurteilslose Zusammenarbeiten im Team und andere Herausforderungen die man sozusagen im Arbeitsalltag hat. Auch wird hier sehr gut gezeigt wie man Problemstellungen selbst löst und dies erfolgreich. Bei all diesen erwachsenen Themen, verliert das Buch jedoch nicht an Witz und Leichtigkeit und ist somit auch neben dem Lerneffekt eine schöne Unterhaltung für die LeserInnen. Ich finde dieses Buch mit seinem interessanten Thema sehr gelungen und kann es sehr empfehlen. Wirklich toll!
Rezensionen von Gerhard Deutschmann:
Keine objektive Schilderung mit dem Blick hinter die Krankenhausfassade
Mein Leben als junge Krankenpflegerin von Sophia Barbist
Fr. Barbist beschreibt die Zustände der Krankenhäuser als Wahrheit und Wahnsinn.
Zum Einem möchte ich darauf hinweisen, daß es im Pflegebereich einer Klinik Verantwortliche (Stationsleitungen, Pflegedienstleitungen und Pflegedirektoren) gibt, die für Personalplanung, Kompetenzen, Tagesabläufe, Personalknappheit, Einhaltung der Hygiene etc.
zuständig sind.
Meine Frage an Fr. Barbist lautet: Haben Sie bei den geschilderten verschiedensten Problemen im Tagesablauf mit den Verantwortlichen Rücksprache gehalten um diese zu beseitigen, bzw. wurden kompetente Lösungen und Entscheidungen getroffen. Dafür sind die Vorgesetzten zuständig und haben sich darum zu kümmern. Diesbezüglich würde ich mich über eine Stellungnahme von Fr. Barbist freuen.
Einen weiteren wesentlichen Punkt erwähnt Fr. Barbist, dass das Pflegepersonal über mehr Kompetenzen verfügen sollte, daß heißt, die Übernahme von zusätzlichen ärztlichen Tätigkeiten.
Der Umstand, daß es derzeit einen Mangel an Pflegekräften gibt, stellt sich diese Frage nicht. Das Pflegepersonal sollte sich mehr auf den eigenverantwortlichen Bereich konzentrieren, um eine optimale Betreuung der Patienten zu gewährleisten.
Besteht der Wunsch des Pflegepersonals mehr ärztliche Tätigkeiten zu übernehmen, dann sind die zusätzlichen Leistungen besser zu bezahlen und mehr Personal anzustellen.
Das sind für mich 2 wesentliche Punkte die von Fr. Barbist nicht angesprochen wurden.
Zu weiteren Details im Buch, wie Lagerung, Wundbehandlung usw. würde ich Fr. Barbist ersuchen, mit mir Kontakt aufzunehmen, um meinen Erfahrungswert einzubringen.
Deutschmann Gerhard
Pflegedienstleiter a. D. Krankenhaus Innsbruck
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Ein Roman, wie ein Fiebertraum
Vom Wahnsinn einer Frau von Astrid H. Roemer
Aufgrund seiner Gewalttätigkeit möchte Noenka nach nur neun Tagen Ehe die Scheidung von Louis - er lehnt ab. Noenka verlässt ihn trotzdem. Sie geht ihren eigenen Weg, der kein einfacher ist. In Suriname, ein kleiner Staat im Norden Südamerikas, ist familiäre Gewalt Privatsache, keine*r mischt sich ein, aber schon gar nicht verlässt man wegen Gewalt seinen Ehemann.
Auf der Suche nach einer Bleibe lernt sie Ramses kennen, aber diese Beziehung ist für sie nicht ernsthaft. Schon gar nicht will Noenka sich auf ihn einlassen und Kinder haben, schließlich ist sie ja noch verheiratet. Und dann kommt sie bei Gabrielle unter und die Leidenschaft zu dieser Frau fühlt sich richtig an, ist jedoch gegen die gesellschaftlichen Konventionen des religiösen Karibikstaates.
Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen. Ein Großteil des Romans wird mit Personalpronomen geschrieben und man weiß oft nicht wer mit „sie“ und „er“ gemeint ist. Erst viel später erschließt sich oftmals, um wen es sich handelt. Man trifft auf Begebenheiten, die in der Gegenwart beginnen und plötzlich in der Vergangenheit enden. Also alles sehr sprunghaft, manchmal klar, dann wieder verwirrend und es ist während des Lesens nicht immer auszumachen, ob eine erzählte Episode zurückgeblickt oder die aktuelle Geschichte weitererzählt wird. Irgendwo habe ich gelesen, der Roman liest sich wie ein Fiebertraum. Das kann ich bestätigen.
Ich fand das Lesen des Romans recht anstrengend, es hat aber einige interessante Aspekte: wie in dem karibischen Suriname mit Misogynie, Patriachat, Liebe, Rasse, Religion und Familienbeziehungen umgegangen wird.











