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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von La Calavera Catrina:

Vom Lebenswandel auf dem Bauernhof

Mühlensommer von Martina Bogdahn

Maria fährt mit ihren Töchtern und Freunden über ein langes Wochenende in die Berge, als ihre Mutter anruft und von einem Unfall des Vaters erzählt. Maria bricht den Urlaub ab, um der Mutter auf dem Bauernhof zu helfen, auf dem sie ihre Kindheit verbrachte, bevor sie in die Stadt zog. Diese Rückkehr ruft schöne Erinnerungen hervor, während gegenwärtig die Distanz zu Marias Bruder Thomas und ihrer Schwägerin schmerzt, und über allem schwebt die Sorge um den Vater, der im Krankenhaus operiert wird.

Ich mochte die Gegensätzlichkeit der beiden Handlungsstränge. Martina Bogdahn erzählt mit unschuldiger Komik von Marias Kindheit auf dem Bauernhof mit der Mühle. Sie erzählt von ihrem Bruder Thomas, der die Schule abbrach, um den Eltern bei der harten Arbeit zu helfen, dem Papa, dessen Arbeitshose immer nach Lagerfeuer und Bier roch, von ihrem großzügigem Onkel Herbert, dem „schönsten Mann eines ganzen Tals“ und der nun dementen Großmutter, die früher streng war und es liebte, mit ihren Schwestern zu tratschen. „Manchmal ist es vielleicht gar nicht schlecht, wenn die Erinnerung geht und der Humor bleibt.“ Es ist ein reales Abbild einer Kindheit auf einem Bauernhof, mit vielen humorvollen Anekdoten und einer erzählerischen Sogkraft. Neben den freudigen Momenten der Kindheit, dem „glucksen vor Lachen“, erzählt Martina Bogdahn von der Sprachlosigkeit der Erwachsenen, dem Lebenswandel der Bauern und auch von Geschwistern, die sich streiten. Der große Knall war tränenreich und erschüttert, aber auch wunderbar mitreißend und nachvollziehbar. Ich habe mich gern durch diese Geschichte tragen lassen, die auf schöne Weise von Wandel, Prägung, Kindheit und Familie erzählt.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Idyllisches Landleben, ein Pony und eine große Freundschaft

Tilda und Pony Törtchen von Ninka Reittu

Die kleine Tilda wohnt mit ihren Großmüttern und vielen Tieren auf einem kleinen Bauernhof. Alles wäre perfekt, wenn sie doch nur ein Pony hätte. Schließlich erfüllt sich ihr Wunsch, jedoch nicht so, wie sie es erwartet hat, denn das wilde Pony ist mindestens genauso freiheitsliebend und eigensinnig wie Tilda.

Es möchte lieber herumspringen und gemütlich Gras fressen, während Tilda davon träumt, auf Pony Törtchen zu reiten.

Die farbenfrohen und einzigartigen Illustrationen sind ländlich idyllisch, mit viel Natur und finnischem Flair. Tilda und Pony Törtchen sind absolut niedlich mit ihren runden Formen, ihren großen Kulleraugen und bringen einen oft auch zum Schmunzeln. Ninja Reittu hat die Geschichte geschrieben und die zauberhaft emotionalen Bilder selbst illustriert. Auf beinahe allen Illustrationen finden sich schöne Apfelbäume und wolkig flauschige Hühner. Mir hat sehr gefallen, dass Omi und Oma ihrer Tilda mit Rat und Tat zur Seite stehen und man die Geschichte immer und immer wieder lesen kann, dank der vielen schönen Bilder und der herzerwärmenden Geschichte.

Insgesamt ein empfehlenswertes Bilderbuch über die Freundschaft zweier Dickköpfe, welches lehrt, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse anderer zu respektieren, ob Mensch oder Tier. Kinder lernen, dass man durch Kommunikation (Pony Törtchen kann mit Tilda reden) und Rücksichtnahme immer eine Lösung finden kann, wobei auch Streit dazugehört. „Wahre Freundschaft bedeutet nämlich, dass jeder so sein kann, wie er ist und auch mal seinen eigenen Weg gehen darf.“ Ein schönes Bilderbuch mit wertvoller Botschaft für alle, nicht nur Pferdefans. Eine Fortsetzung erscheint bereits im Juli.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Sterndeutende Katzen im Mondscheincafé

Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki

«Das Mondscheincafé» von Mia Mochizuki ist eine träumerische Geschichte über ein von Katzen geführtes Café, die einige Denkanstöße bietet und einen Einblick in die Sterndeutung gibt. Eine Idee mit viel Potential, die für meinen Geschmack noch fantastischer und lehrreicher hätte sein können.

„Jede Lebensphase hat ihre gewissen Lektionen und wenn man eine verpasst, dann benötigt man Nachhilfeunterricht.“

Am besten hat mir die Handlung um die Drehbuchautorin Mizuki Serikawa im ersten Kapitel gefallen, weil mit ihr der Aufenthalt im Mondscheincafé am längsten war und die Veränderung von kleinen Dingen, eine große Wirkung auf Mizukis Leben hatte. Der Aspekt der Sterndeutung und die zwölf Häuser und ihre Berechnung der Planeten nimmt viel Raum ein, um die Eigenschaften der Protagonisten zu bestimmen und ihnen wegweisende Ratschläge geben zu können. Dadurch bleibt alles sehr vage und man kommt nicht wirklich dahinter, wie das funktioniert. Auf mich wirkten die Elemente des Horoskops daher eher fantasievoll und speziell zugeschnitten, als das sich daraus etwas für sich selbst mitnehmen lassen würde. Die Katzen scheinen dadurch allwissend zu sein und habe einen umfassenden Einblick in das Innenleben ihrer Gäste. Es werden beispielsweise keine Bestellungen angenommen, sondern die Köstlichkeit des Hauses serviert, die perfekt auf die jeweilige Person passt. Dass das Café keinen festen Standort hat und in Vollmondnächten praktisch überall auftauchen kann, ist magisch und hat einen tollen Wohlfühlflair. Davon hätte ich mir gern noch mehr gewünscht. Ingesamt wirkte die Handlung wie eine Sammlung von zusammenhängenden Kurzgeschichten, um verschiedene Identifikationsmodelle abzudecken. Menschen, die mit ihrem Job hadern, den Mut verlieren oder feststecken, sodass man allgemein gültige Inspiration zur Selbstfürsorge oder einem guten Selbstverständnis für den persönlichen Weg mitnehmen kann. Diese Tiefe wurde im Laufe des Buches schwächer und so hat mir vor allem die erste Hälfe gefallen. Insgesamt mag ich an diesem Buch den japanische Mythos, die Idee eines „Katzencafés“, welches Leben verändert und, dass alle miteinander verbunden sind. Komplett verzaubert hat es mich die Umsetzung leider nicht, aber ich empfehle jedem, der sich angesprochen fühlt, trotzdem reinzulesen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Originell, ansprechend und vielseitig

Quick and Fancy von Hannes Arendholz

«Quick and Fancy - Easy-going-Rezepte aus aller Welt» ist ein kulinarisches Reise-Kochbuch und enthält die Lieblingsrezepte von Foodboom-Gründer Hannes Arendholz. Mit diesem Werk stellt Hannes sich und seine Leidenschaft vor und zeigt auch seine Genussreise, die ihn zu diesen Rezepten inspiriert hat.

Eine interessante Kombination, mit vielen Bildern und Eindrücken.

Die 70 Rezepte werden übersichtlich auf einer Doppelseite präsentiert. Auf der einen Seite ein schmackhaftes Foto und auf der anderen der Text. Die Kochbeschreibung sind unkompliziert, knapp formuliert und lassen sich einfach umsetzten. Die vielfältige Auswahl der Gerichte ist gut getroffen und es gibt exotische Neuentdeckungen zum Ausprobieren, kombiniert mit Klassikern (Salate, Nudeln, Suppe). Zudem gibt es öfter vegetarische/vegane Rezepte oder alternative Zutaten. Ob die Gerichte mit Fleisch, vegetarisch oder vegan sind, steht gut sichtbar unter dem Titel, genauso wie der Zeitaufwand und die Portionsgröße. Sortiert sind die 70 Rezepte übersichtlich nach geschätzter Zubereitungsdauer von 15, 30 und 45 Minuten, wobei 30-Minuten-Rezepte mit über 63 Prozent deutlich überwiegen. Es gibt nur zehn 15-Minuten-Rezepte, überwiegend Salate. Da hätte ich mir mehr gewünscht. 45-Minuten-Rezepte gehen bei mir nicht mehr als „Quick and Easy" durch. Zwischen diesen drei Sortierungen finden sich Reiseberichte aus Griechenland, Namibia, Bangkok und Kolumbien, und pfiffige Tipps und Tricks. Mithilfe der QR-Codes im Buch gelangt man schnell zum Rezept auf der Foodboom-Website. Dort erwarten einen Videos, in denen Hannes das Rezept vorkocht inkl. zusätzlicher Tipps. Perfekt für alle, die es sich gern einmal zeigen lassen. Die Rezepte können dort sogar bewertet werden. Das motiviert bestimmt jeden Anfänger zum Nachmachen.

Ich suche immer nach einfachen Rezepten, die schnell nachgekocht sind und wenig, günstige Zutaten benötigen (oder Küchenmaschinen), ganz zu schweigen vom Einkaufen der Lebensmittel und Aufräumen nach dem Essen. Da konnte «Quick and Fancy» nicht komplett meine Erwartungen erfüllen. Überrascht hat mich der Vegetarische Gemüsedöner, allerdings war der Zeitaufwand beim Schneiden von Kartoffeln, Kürbis und Co. aufwendig, ebenso wie der Abwasch. War aber ein kulinarisches Erlebnis, wobei ich es Veggie-Gemüse-Brötchen nennen würde, was aber nicht so fancy klingt. Oft werden die Zutaten nur grob geschnitten, was Zeit spart. Bisher haben mir die Linguine mit Ricotta und Spinat am besten gefallen. Schnell, unkompliziert und lecker. Die benötigten Zutaten konnten nicht in allen Rezepten überzeugen. Beispielsweise Pecorino oder Guanciale (gepökelte Schweinebacke) aus dem Rezept für Spaghetti Carbonara war nicht zu bekommen. Das mag in Hamburg sicherlich anders sein. Insgesamt eine ansprechende Aufmachung mit leckeren Rezepten, die aber nicht ganz das Buchversprechen erfüllen. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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Rezensionen von Miamou:

Interessant, komplex und sehr spannend...

Der Wald von Eleanor Catton

Das neueste Werk „Der Wald“ von Eleanor Catton ist ein Kaleidoskop aus Ökothriller, Gesellschaftsstudie, Wirtschaftskrimi, und Sozialkritik, besonders was die Überwachung und die Benutzung sozialer Medien betrifft.
Dabei beginnt er fast harmlos. Eine Gruppe junger Menschen „Birnam Woods“ möchte auf die Klimakrise aufmerksam machen und bepflanzt Grund, den sie nicht hat.

Bis Mira, die inoffizielle Leiterin der Gruppe, auf den Milliardär Robert Lemoine trifft, der ihr nicht nur Grund, sondern auch Geld anbietet. Ein verlockendes Angebot, das die Gruppe nur schwer ausschlagen kann und auch nicht unbedingt will, da es die Möglichkeit wäre, erstens Profit zu machen und zweitens mehr gesehen zu werden. Doch so einfach, wie man denkt ist es für „Birnam Woods“ dann doch nicht, da Lemoine nicht so harmlos zu sein scheint, wie man annehmen möchte. Und dann mischt da auch noch Miras Exfreund ordentlich mit, der etwas Ungeheures herausfindet.
Es handelt sich um einen sehr vielschichtigen Roman, der, wie bereits in meiner Einleitung erwähnt, sehr viele Themen mitnimmt, die an Aktualität kaum zu überbieten sind. Der Spannungsbogen selbst baut sich aber äußerst langsam auf, sodass man gerade im ersten Drittel etwas Durchhaltevermögen braucht. Und trotzdem kann man Catton nicht absprechen, dass sie auch bei gefühlten Längen des Romans die Leserschaft in ihren Bann ziehen kann. Es gibt philosophische Diskussionen und moralische Dilemma, bei denen man den Figuren über die Schultern schaut und die mitunter sehr spannend sind. So richtig gepackt hat mich der Roman aber erst nach dem ersten Drittel und dann wurde er zu einem richtigen Pageturner mit einer ziemlich großen Brise Komplexität.
Über die Figuren gibt es vieles zu sagen und doch haben sie alle etwas gemeinsam, sie sind nicht unbedingt sympathisch, eher egoistisch und narzisstisch, manches Mal ziemlich heuchlerisch und in vielerlei Hinsicht auch moralisch höchst fragwürdig. Besonders in Lemoine gipfelt Letzteres in ungeahnte Höhen. Aber vielleicht kann auch das ein Grund sein, dass man sie extrem interessant findet – jede/n von ihnen auf seine eigene Art und Weise. Catton lässt die Lesenden in einem hohen Ausmaß am Leben ihrer Figuren teilnehmen und blickt dazu auch in ihre Vergangenheit, manchmal vielleicht auch ein bisschen zu ausführlich.
Zum Schluss hin, wird der Roman zu einer Tragödie im Shakespeare’schen Ausmaß, was einerseits überrascht und dann wieder auch nicht unbedingt.
Ein interessantes, komplexes und aktuelles Werk, welches sich vom Mainstream abhebt und daher hoffentlich viele Leserinnen und Leser findet

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Rezensionen von tonton:

Süße Geschichte

Tilda und Pony Törtchen von Ninka Reittu

Tilda wohnt mit ihren zwei Großmüttern (Omi und Oma) auf einem Bauernhof. Sie wünscht sich ein Pony und eines Tages bekommt sie eins! Doch das Pony ist ziemlich eigensinnig und macht nur, was es will. Genauso ist Tilda. Im Laufe der Geschichte lernen die Beiden miteinander umzugehen. 

Das Buch ist süß und lebendig geschrieben.

Der Schreibstil ist ein bisschen karikaturistisch und somit klingt die Geschichte kindlich und phantasievoll. Man fragt zum Beispiel nicht, was für eine Beziehung die zwei Großmütter haben. Es ist einfach so, es wird im Buch auch nicht darauf eingegangen. Das machen sie halt, warum nicht?

Das Buch ist durch viele große Bilder illustriert. Die Bilder haben auch was Karikaturistisches und sehen lustig aus. 

Die Darstellung der Figuren finde ich sehr passend für das Zielalter. Mein Kind ist genauso bockig wie Tilda und will immer das Sagen haben. Im Buch lernt Tilda aber, dass man seine Freunde nicht herumkommandieren darf und dass Andere auch machen dürfen, was sie machen wollen. Mein Kind muss das noch lernen.

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Rezensionen von Camilla :

Kindersachbilderbuch

Du! - Wer du bist und wie sich dein Körper verändert von Rachel Greener

Ich bin mit relativen niedrigen Erwartungen an das Buch ran gegangen, weil bis jetzt kein Buch das besonders Wert auf gender gerechte Sprache /divers etc. echt authentisch war, sondern für mich immer total gekünstelt klang. Aber das ist nicht zu abgehoben, und die extra neutrale Sprache stört nicht.

Aber versteh jeden der genervt davon ist, weil es ist schon bisschen holprig zum lesen



Ich war auf der Suche nach einem Buch, das ich mit meinem Sohn (9 Jahre - 4. Klasse) gemeinsam anschauen kann, ohne das es zu kindlich verniedlichend wäre oder eben dann wieder so ein echt dicker Teenie-Wälzer. Die man defenitiv nicht mit seiner Mutter gemeinsam lesen möchte ;)

Die Ausgabe in Form von einem Bildersachbuch finde ich als perfekte Lösung. Wir haben es entspannt an einem Abend zusammen angeschaut und ich habe vorgelesen. Aufgeklärt ist er schon, somit war nicht arg was neues dabei, aber es war eine gute Wiederholung und greift besonders zwei Themen die mir wichtig waren auf, die in den ganzen Kinder (wie entsteht ein Baby) Büchern nicht thematisiert werden: Menstruation bei Mädchen und Feuchte Träume bei Jungs.

Auch kurz angerissen wird Mobbing und (Internet)Sucht. Das find ich gut, weil das heute auch zur Pubertät und zum Erwachsenen werden dazu gehört

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Rezensionen von inya:

super

Die Frauen der Familie Carbonaro von Mario Giordano

Ich habe dieses Cover gesehen und ich fühlte mich direkt in Italien und die Sonne schien auf mein Gesicht. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es die Geschichte der Frauen der Familie Carbonara erzählt und diese Geschichte ist höchst spannend und nimmt uns mit auf verschiedene Zeitreisen, denn es geht um verschiedene Frauen der Familie Carbonara, auf verschiedenen Zeitebenen.

So bekommt der Leser einen spannenden und allumfassenden Einblick der Frauen, in Form einer interessanten Geschichte. Mich hat es nicht weiter gestört, dass ich den ersten Teil, der die Geschichte aus Sicht der Männer erzählt, nicht kannte. Aber es hätte mir sicher genützt, da es doch Querverweise zum ersten Teil gegeben hat. Trotzdem kann ich dieses Buch allen interessierten Lesern empfehlen und werde sicher noch mehr Bücher dieses Autors lesen.

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Rezensionen von Lilli33:

Spannend und unterhaltsam, aber …

Verraten von Jussi Adler-Olsen

Spannend und unterhaltsam, aber …

Inhalt:
Nachdem auf dem Dachboden von Carl Mørcks altem Haus ein Koffer mit Drogen und jeder Menge Geld gefunden wurde, kommt Carl in Untersuchungshaft. Er behauptet zwar, den Koffer nur für seinen Freund Anker, der vor vielen Jahren bei einer Schießerei auf Amager ums Leben kam, aufbewahrt und dann vergessen zu haben, doch die Polizei glaubt ihm nicht.

Im Gefängnis entgeht Carl nur knapp einem Mordanschlag. Assad, Rose und Gordon vom Sonderdezernat Q bemühen sich nach Kräften, die wahren Drahtzieher zu finden. Unterstützt werden sie dabei von wenigen Freunden.

Meine Meinung:
„Verraten“ ist der letzte Band dieser großartigen Reihe um die Kopenhagener Ermittler. Seit Beginn zog sich als Rahmenhandlung der sogenannte Druckluftnagler-Fall durch alle Bände, über den Carl sich immer wieder Gedanken macht, weil sein Freund Anker dabei getötet und sein Freund Hardy sehr schwer verletzt wurden. Ebendieser Fall spielt hier nun eine Rolle und soll endgültig gelöst werden.

Ich war schon sehr gespannt auf dieses Finale und nach dem ganzen Hype im Vorfeld der Veröffentlichung waren meine Erwartungen vielleicht etwas zu hoch geschraubt. Keine Frage, das Buch ist gut geschrieben und sorgt für spannende und unterhaltsame Lesestunden, aber es ist nicht besser als die Vorgängerbände oder viele andere Krimis.

Die Konstellation der Protagonist*innen ist natürlich ungewohnt. Carl sitzt im Gefängnis, von wo aus er kaum etwas erreichen kann. Rose, Assad und Gordon wursteln draußen zusammen mit anderen Unterstützern vor sich hin. Hier fehlte mir ein wenig die Zusammenarbeit als Team, wie man sie aus den anderen Bänden kennt. Gefreut habe ich mich allerdings über das erneute Auftauchen von Figuren aus den früheren Fällen. So wird die ganze Reihe schön rund.

Ein bisschen ärgerlich fand ich, dass am Schluss noch Fragen offen bleiben, zum Beispiel, warum eine bestimmte Person überhaupt ermordet wurde. Auch wie man auf die Identität des Drahtziehers kommt, bleibt im Dunkeln. Es war einfach ein Geistesblitz, der aber nicht weiter erklärt wird. Das ist ein wenig unbefriedigend, aber da mich der Roman ansonsten begeistern konnte, will ich dem nicht allzu viel negative Bedeutung beimessen.

Fazit:
Fans der Reihe sollten sich trotz kleiner Mankos den Abschlussband nicht entgehen lassen.

Die Reihe:
1. Erbarmen
2. Schändung
3. Erlösung
4. Verachtung
5. Erwartung
6. Verheißung
7. Selfies
8. Opfer 2117
9. Natriumchlorid
10 Verraten

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Rezensionen von inya:

super wie immer

Peanuts für Kids - Neue Abenteuer 1: Ein Beagle auf dem Mond von Charles M. Schulz

Ich bin schon immer ein großer Snoopy und Peanuts Fan. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es nun diesen Peanuts Comic speziell für Kinder gibt und so die manchmal sehr philosophischen Themen die die Peanuts behandeln, kindgerecht aufbereitet hat. Ich finde es cool, dass es dieses Mal für unseren Lieblings-Beagle Snoopy auf den Mond geht.

Dort will er Golf spielen, doch dies ist natürlich nicht so einfach wie sich dies der Beagle vorstellt. Ich finde diesen Comic sehr gelungen für die gesamte Familie. Es werden neben der witzigen Story verschiedene Themen wie Freundschaft behandelt, dies aber immer total kindgerecht und mit viel Witz und Charme. Die Zeichnungen sind wie gewohnt super und passen sehr gut zu Snoopy und zu der Geschichte. Ich als großer Snoopy-Fan wurde wieder einmal begeistert und habe mit Vergnügen diese Begeisterung an meine Kinder weitergegeben.

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