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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Buster:

Interessant

Die Tote am Kai von Bente Storm

Gleich zu Beginn wird ein Mann von der Wasserschutzpolizei auf dem Boot angeschossen. Seine Kollegin macht sich Vorwürfe, da er ihren Dienst übernommen hat und denkt, sie war vielleicht gemeint.
Zusätzlich finden noch Spaziergänger mit Hund eine Frauenleiche in einem Container im Container Hafen!
Das Buch fängt spannend an aber verliert nach einer Weile genau diese so langsam und wird ein bisschen fad.

Dadurch das 2 Polizeibehörden ermitteln geht, in meinen Augen, die Spannung etwas flöten. Dennoch hat mir das Buch gefallen, da der Schreibstil und die gute Beschreibung der Personen und der Gegend sehr gut sind und mein Kopfkino gut darauf ansprang. Es gefiel mir auch sehr gut das auf der Innenseite des Buch-Covers wichtige Standorte des Buches aufgezeichnet sind. So konnte ich mir noch ein besseres Bild machen.
Alles in allem war es ein gutes Buch für schöne Lesestunden aber kein Page-Turner. Dennoch empfehlenswert für Krimi-Freunde der ruhigen Sorte.

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Rezensionen von Claudia R:

für Zwischendurch

Die Tote am Kai von Bente Storm

Klappentext / Inhalt:

Ein Mordversuch? Alles sieht danach aus. Beim Einlaufen in den Hafen wird das Boot der WaPo Cuxhaven beschossen und ein Kollege von Agatha Christensen schwer verletzt. Während Kommissar Victor Carvalho noch damit beschäftigt ist, Spuren zu sichern, findet Agathas Vater die Leiche einer jungen Frau in einem Krabbencontainer am Fährhafen.

Selbstmord? Zumindest hat sich jemand große Mühe gegeben, es so wirken zu lassen. Die Ermittlungen führen zu einem portugiesischen Edelrestaurant, in dem nicht nur mediterrane Delikatessen angeboten werden. War Agathas angeschossener Kollege in das schmutzige Geschäft verstrickt? Hat er gar etwas mit dem Tod der jungen Frau zu tun? Die Fragen werden umso brisanter, als sich herausstellt, dass sie sich nicht selbst das Leben genommen hat …

Cover:

Das Cover bringt eine tolle Küstenatmosphäre herüber. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und auch die wunderschönen blau Töne sind sehr passend. Das Cover bringt einen direkt an die Küste und Ort des gescehehns. Das Cover spricht an und macht auf den Krimi toll aufmerksam.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Krimi einer Reihe, jedoch kann man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind. Man kommt also auch ohne Vorkenntnisse seh gut hinein.

An der Cuxhavener Küste geht es spannend zu, dies zeigt auch dieser Fall. Kriminalkommissar Victor Carvalho, aber auch Agatha Christiansen von der Wasserschutzpolizei haben hier allerhand zu ermitteln.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich leicht und locker lesen. Schnell kommt man in die Geschehnisse und Handlungen hinein. Auch die Ermittlungen werden toll geschildert. Nach und nach setzt sich das Ganze mehr und mehr zusammen. Spannung kommt auf und auch die Ermittlungen, kommen bei mir als Leser gut an. Manche Verhörmethoden waren jedoch etwas plump und auch der Kriminalkommissar war mir anfangs nicht so sehr sympathisch. Mit ihm und seine Art konnte ich leider nicht so richtig warm werden, aber dies ist ja durchaus Ansichtssache.

Die Gliederung und Gestaltung hingegen hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Kapitelanfänge sind sehr schön und passend, mit kleinen Symbolen gestaltet, so dass die Anfänge gut ersichtlich sind. Auch die Überschriften bzw. Zeitangaben sind hilfreich und dienen gut der Orientierung.

Die Karte zu Beginn des Buches finde ich ein schönes Extra, um sich einen kleinen Überblick zu verschaffen.

Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend umgesetzt. Kurzweilig und gut für Zwischendurch geeignet. Ein leichter Krimi zur Unterhaltung zwischendurch. Mir hat es ganz gut gefallen und das Ende verrät, dass es vermutlich eine weitere Fortsetzung geben wird. da bin ich gespannt.

Fazit:

Ein leichter Krimi zur Unterhaltung zwischendurch.

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Rezensionen von MarcoL:

Ein wunderbarer, kluger, unaufdringlicher Roman.

Zonen der Zeit von Michaela Maria Müller

Jan ist Historiker, arbeitet Akten des Auswärtigen Amtes durch. Das Jahr 1991 lässt ihn stocken, innehalten. Die Vergangenheit wird aus der Verdrängung hervor gespült, bremst alles.
Er war damals zehn Jahre jung, die DDR am Verschwinden. Wie auch sein Vater, der in den Osten ging. Im neuen Westen hielt ihn nicht mal seine Familie.

Jan und seine Mutter „flohen“ in einen Bahnhofskiosk in Berlin und betreiben diesen. Für Jan begann eine Zeit der Verdrängung, und wurde zu einem unscheinbaren Mann, der sich lieber hinter Akten vergrub.
Trotzdem gründet er eine Familie mit Katja, und lebt am Rand von München, in der Nähe des Flüsschens Wurm. Dieses Gewässer ist Namensgeber für die letzte Eiszeit, welche vor 10000 Jahren endete, und unsere Landschaft formte, wie wir sie heute kennen. Eine markante Zeitzone.
Jan pendelt berufsbedingt immer wieder nach Berlin, wo er eine kleine Wohnung unterhält.
Enni ist Notrufdisponentin bei der Feuerwehr in München. Sie ist das Gegenteil von Jan. Quirlig, braucht Menschen um sich. Ein Zufall bringt beide zusammen. Sie spricht Jan vor einer Tankstelle an, als dieser etwas verloren wirkt. Er hat seine Schlüssel verlegt, wohl in seiner Wohnung eingesperrt. Seine Frau mit seinen beiden Söhnen ist bei ihren Eltern, ein heimkommen also nicht möglich. Enni „knackt“ das Schloss, und ein wenig die schleichende Lethargie von Jan. Es entwickelt sich eine leichte Freundschaft, sie treffen sich hin und wieder.
Im Laufe der Zeit (ohne jetzt Einzelheiten zu verraten) zieht es beide nach Berlin – es gibt ein neues Ankommen, und gewissen Endstationen in deren Leben.
Die Autorin lässt abwechselnd Enni und Jan erzählen. Sie berichten von ihrem Alltag, von ihren Jobs und Begegnungen. Beide scheinen eigenwillig zu sein, und doch stechen sie wahrscheinlich nicht besonders aus der Masse heraus. Michaela Maria Müller zeichnet sie liebevoll, detailreich, aber nie langweilig.
Ihre Leben verknüpft sie gekonnt mit brennenden Alltagsthemen genauso wie mit der großen weltweiten Politik oder der Geschichte im Allgemeinen mit all ihren Auswirkungen.
Es ist ein sehr feiner, kluger Roman. Ruhig, unaufdringlich, und dennoch lässt er einen nicht mehr los. Ihre beiden handelnden Personen entwickeln sich, finden neue Perspektiven und machen das beste aus ihren Situationen. Ohne Schnörkel, Pathos oder Kitsch.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für diesen wunderbaren Roman. Es sind tatsächlich immer wieder Zonen der Zeit, die unser aller Leben bestimmen und verändern.

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Rezensionen von kabo16:

Man kommt spannend in Urlaubsstimmung

Der blaue Salamander von Luca Ventura

Das Cover versetzt einen schon in Urlaubsstimmung, glasklares Wasser, Felsen am Ufer, mittig eine einzelne Rückenschwimmerin. Sieht nach einer einsamen Bucht aus. Dazu der schöne Titel: Der blaue Salamander.
Es ist mein erster Capri-Krimi von Luca Ventura, den ich gelesen habe. Aber man kommt sehr gut in diesen Fall herein und muss die privaten Vorgeschichten der Akteure nicht gelesen haben, um diesen Fall mit zu lösen.

Enrico Rizzi und Antonia Cirillo ermitteln zwar nicht immer gemeinsam in diesem Mordfall, aber sie kommen beide trotzdem gut miteinander aus. In diesem Fall geht es um eine ermordete Modedesignerin. Sie hatte großes Interessen an einer legendären Handtasche mit dem Namen : Die blaue Salamander.
Mir gefällt die Kulisse, an dem dieser Krimi spielt. Es wird gut, aber nicht langweilig beschrieben. Ab und an ein paar italienische Brocken, wahre Persönlichkeiten, die Wohnungssituation auf Capri und natürlich eine spannende Handlung, die einen mit nimmt.
Es wird bestimmt nicht mein letzter Capri-Krimi sein.

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Rezensionen von Ruth:

Liebevoller, aber ungeschönter Blick auf den bäuerlichen Alltag

Mühlensommer von Martina Bogdahn

Maria freut sich auf ein entspanntes Wochenende. Gemeinsam mit ihren beiden Teenager- Töchtern und einem befreundeten Ehepaar geht es in die Berge. Doch dann erreicht sie ein Anruf ihrer Mutter und der Ausflug endet jäh. Der Vater hatte einen schweren Unfall und liegt nun im Krankenhaus, Ausgang ungewiss.

Die Mutter ist voller Sorge, nicht nur um ihren Mann. Nein, der Hof daheim muss versorgt werden und die demente Großmutter braucht jemanden, der ein Auge auf sie hat.
Maria fährt sofort zum Elternhaus, dem Mühlenhof, und packt an. Die Arbeit ist ihr von Kindesbeinen an vertraut. Und zwischen all dem Vertrauten gehen die Gedanken zurück in ihre Kindheit, in die 1980er Jahre.
Es war eine unbeschwerte Zeit für Maria und ihren zwei Jahre älteren Bruder Thomas. Gemeinsam toben sie im Schnee herum, beobachten die Geburt junger Kätzchen, hecken Streiche aus. Doch das Leben im Verbund mit der Natur hat auch seine Schattenseiten. Wenn die anderen Kinder im Sommer ins Schwimmbad fahren, müssen Maria und Thomas bei der Heuernte mithelfen. Wenn die anderen nach den Sommerferien mit ihren Urlauben prahlen, sitzen sie still in der Ecke und hoffen, niemand würde bemerken, dass sie nichts zu erzählen haben. Der Hof und die Tiere wollen jeden Tag versorgt werden. Außerdem fehlt es an Geld für Ferienreisen und Geld für teure Klamotten. So endet z.B. eine Einkaufstour mit dem Vater in die nächste Stadt für Maria mit einer Enttäuschung. Der Vater sieht nicht ein, so viel für einen angesagten Benetton-Pulli zu bezahlen.
Es sind viele Episoden, heitere und weniger heitere, an die sich die Ich- Erzählerin Maria erinnert. Z.B. an das weihnachtliche Krippenspiel in der Kirche, bei dem immer, zum Ärger von Maria, die Tochter des Gemeindearztes die Hauptrolle spielen darf, oder an den Ausflug der Kommunionkinder, der für die Erzählerin doch noch ein gutes Ende nimmt. Die Gedanken reisen zurück an Schlachttage auf dem Hof oder an die vielen Handgriffe, die zum Anbau und zur Ernte von Hopfen notwendig sind. Und dabei ist es immer eine Selbstverständlichkeit, dass die Kinder mithelfen.
Doch neben den Erinnerungen muss sich Maria mit ganz konkreten Problemen auseinandersetzen. Tags darauf ist auch Bruder Thomas mit Ehefrau Christiane wieder auf dem Mühlenhof. Und nun steht ganz konkret die Zukunft des Hofes zur Debatte. Thomas ist bereit, das väterliche Erbe anzutreten, doch dazu braucht er Marias Entgegenkommen. Wird die Schwester, die schon lange in der Stadt wohnt, auf ihren Anteil verzichten? Und wie soll es weitergehen? Diesen Fragen ist man in der Familie nach einem großen Streit bisher ausgewichen. Doch nun muss eine Einigkeit erzielt werden, wenn der Hof eine Zukunft haben soll.
Auch hier entgeht die Autorin einer Romantisierung des Dorflebens. Stattdessen zeigt sie, vor welchen Problemen Landwirte heute stehen. Meist reicht der Verdienst nicht mehr aus, damit Alt und Jung davon leben können. Will man ganz aufgeben oder findet man zusätzliche Einnahmequellen? Neben der Sorge um den Vater und der täglichen Arbeit auf dem Hof müssen also grundsätzliche Dinge geklärt werden.
Die Autorin Martina Bogdahn ist selbst auf einem Einödhof in Mittelfranken aufgewachsen. So kann sie bei ihrem Debut auf eigene Erlebnisse und Erfahrungen zurückgreifen. Das spürt der Leser. Auch ihre Liebe zum Landleben zeigt sich in ihren atmosphärischen Beschreibungen. Man spürt die eisige Kälte im Winter ebenso wie die flirrende Hitze auf dem Feld, riecht den frisch gebackenen Apfelkuchen und den Duft von Brot, aber auch den Gestank im Schweinestall.
Trotz der schönen Kindheit steht für die jugendliche Maria aber fest, dass sie ein anderes, ein besseres Leben haben möchte. Gleich nach dem Abitur verlässt sie ihr Elternhaus, ihr Dorf und zieht in die Stadt.
Maria Bogdahn beschreibt das Landleben früher und heute mit viel Liebe, aber ohne jegliche Sentimentalität, fernab jeder „ Landlust“-Idylle.
Für zart besaitete Leser dürfte der Umgang mit den Tieren grenzwertig sein. Sicher, für den Bauern gehört das Schlachten des Schweines genauso zum Alltag wie die problematische Geburt von Ferkeln. Doch auf die ein oder andere Grausamkeit hier hätte ich verzichten können. Genauso wie auf den kurzen Flirt beim Schützenfest.
Trotz dieses Einwandes habe ich den Roman sehr gerne gelesen. „ Mühlensommer“ ist ein leicht zu lesender Unterhaltungsroman, der einen liebevollen, aber ungeschönten Blick auf den bäuerlichen Alltag wirft.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Ein wunderschöner Roman mit Sommerfeeling

The Summer of Broken Rules von K. L. Walther

Dieses Buch hat mich völlig verzaubert und beeindruckt.
Die Geschichte spielt im Sommer und handelt von Meredith, die ihre Schwester claire bei einem Unfall verloren hat. Ihre Cousine Sarah heiratet und die ganze Familie versammelt sich, inklusive dem Stiefbruder des Bräutigams. Dann wird das beliebte Killer-Spiel gestartet, das Meredith für ihre Schwester unbedingt gewinnen will.

Zunächst dachte ich, das Buch handelt hauptsächlich von der Trauer um Claire. Doch das ist nicht der Fall, beziehungsweise nicht ausschließlich. Das Buch handelt von der Liebe und so vielem mehr.
Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich geschrieben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Unterteilung in Wochentage hat mir dabei sehr gut gefallen, da man immer einen Anhaltspunkt hat, wie lange es noch bis zur Hochzeit dauert. Der Schreibstil ist passend zur Handlung gewählt. Immer wieder wird humorvoll vom Spiel und dem Verhältnis der Familienmitglieder berichtet. Immer wieder musste ich beim Lesen auch lachen. Aber auch die traurigen Szenen sind toll formuliert und haben mich zu Tränen gerührt.
Allgemein ist die Geschichte sehr spannend geschrieben und ich habe mitgefiebert, was noch alles passieren wird. Stellenweise hat mich die Handlung sehr an the summer I turned pretty erinnert, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und man bekommt das Gefühl, als würde man diese eine Woche gemeinsam mit Meredith verbringen.
Die Charaktere sind sehr facettenreich und man erfährt immer wieder neue Dinge über die Protagonisten. Aber auch alle anderen Charaktere haben einen schönen Tiefgang. Es wird auch beschrieben, dass es Konflikte gibt, die sehr realistisch dargestellt sind. Besonders toll fand ich Luli, über die ich gerne mehr gelesen hätte.
Etwas gestört hat mich der ständig wiederkehrende Bezug zu Taylor Swift, mit deren Musik ich absolut nichts anfangen kann.
Ein bisschen verwirrend waren die vielen Namen, da in dem Buch sehr viele Personen auftauchen, die auch alle eine wichtige Rolle innerhalb der Handlung spielen.
Diese Kritik tut meiner Begeisterung für das Buch aber keinen Abbruch und ich vergebe fünf Sterne für dieses grandiose Buch, das mich vermutlich noch eine Weile beschäftigen wird. Ich freue mich auch schon auf das nächste Buch der Autorin, das für Juli angekündigt ist.
The summer of broken rules ist bisher mein Highlight des Jahres und eine kalte Empfehlung an alle, die gerne romance lesen.

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Rezensionen von Natalie:

Unglaublich spannend

Die Dämmerung von Marc Raabe

Nachdem Teil eins rund um Art Mayer und Nele Tschaikowski letztes Jahr ein absolutes Highlight für mich war, habe ich mich schon sehr auf Band 2 gefreut. Wieder erwartet die Zwei ein bizarrer Tatort. Die allseits bekannte und beliebte Charity-Lady Charlotte Tempel wird ermordet im Königswald gefunden - drapiert als halb Mensch, halb Tier.

Schnell gerät ihre rebellische Tochter Leo unter Verdacht, zeichnet sie doch ein ganz anderes Bild ihrer Mutter. Doch dann taucht eine weitere Leiche auf und Arts Zweifel (die er von Beginn an hatte), dass Leo dafür verantwortlich ist, werden immer größer. Doch wer ist es dann? Art und Nele kommen einen unglaublichen Geheimnis auf die Spur…

Um es gleich vorweg zu nehmen - auch Die Dämmerung konnte mich voll überzeugen, ich hatte den Thriller innerhalb weniger Stunden ausgelesen. Was mit den tollen Charakteren beginnt, endet mit der unglaublich spannenden Story und den packenden Szenarien. Immer mehr verzahnen sich die einzelnen Fäden in der Gegenwart ineinander, wobei auch wieder Vergangenes eine große Rolle spielt. Die Geschichte, welche schlussendlich dahintersteckt hatte ich so nie und nimmer erwartet, es wird aber auf jeder Seite im Buch hervorragend konstruiert darauf hingearbeitet. Jede Seite ein absoluter Thriller-Genuss für mich und eine große Leseempfehlung für alle, die es spannend und raffiniert lieben.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Gelungener Roman um 3 Frauen

Unter dem Moor von Tanja Weber

Die Ärztin Nina nimmt sich eine Auszeit und macht mit ihrem Hund Ayla Urlaub am Stettiner Haff. Am gleichen Ort musste im Jahr 1936 die junge Gine ein Landjahr absolvieren und erlebte dort traumatisches. Im Jahr 1979 lebt Sigrun mit ihrem Mann Achim und ihrem kleinen Sohn Marco in der Gegend und fühlt sich im DDR-System unwohl.

Drei Frauen, drei Schicksale.

Dieser Generationenroman hat mir richtig gut gefallen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in 2 Tagen gelesen. Die Inhaltsbeschreibung versprach drei Frauenschicksale und diese hat man auch im Buch wiedergefunden. Es geht um Gine im Jahr 1936 und später auch nochmals in den 60er Jahren. Dann gibt es noch Sigrun, die mit den Umständen des DDR-Systems kämpft. Und schließlich die Ärztin Nina die eine Auszeit von ihrem Job und Leben in Berlin nimmt. Alle drei Schicksale werden einfühlend wiedergegeben und ich war immer neugierig wie es wohl jeweils ausgehen wird. Es gab keine langweiligen Passagen im Text, sehr flüssig geschrieben. Was mir richtig gut gefallen hat war, dass alle drei Geschichten miteinander verknüpft wurden, super gut im Roman umgesetzt. Was mir gut gefallen hat war, dass die einzelnen Kapitel mit einer Jahreszahl überschrieben war, so wusste man auch um welche Frau es gerade geht.
Fazit: Ein richtig schöner bewegender und empfehlenswerter Roman.

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Rezensionen von C.P.:

Konnte mich nicht überzeugen

Starling Nights 2 (ungekürzt) Starling Nights von Merit Niemeitz


Ich war vom ersten Band der Reihe schon nicht total angetan, aber immer noch neugierig genug, wie die Geschichte rund um Mabel und Cliff weitergeht. Außerdem mag ich dark academia einfach total gerne und bin bei Dilogien doch schneller bereit weiterzulesen. Wäre dies eine Trilogie, so hätte ich die Reihe eher nicht weiterverfolgt.

Etwas erstaunt war ich, als ich im Klappentext las, dass sich die Geschichte dieses Bandes gar nicht primär um Mabel und Cliff drehen würde, sondern Zoe und Ashton im Fokus der Geschehnisse stehen.
Und das machte mich dann doch wieder sehr neugierig. Denn Ashton kommt im ersten Band gar nicht gut an. Ich war also gespannt darauf, wie Merit Niemeitz den Spagat zwischen Ashton aus Band 1 und Ashton als Hauptcharakter in diesem Band hinbekommen würde.
Denn es ist wirklich interessant, wie Autor:innen es schaffen, vormals unbeliebte Charaktere so darzustellen, dass man sie als Leser:in entweder erträglich findet oder sogar anfängt sie zu mögen. (Das ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte von Snow aus Panem echt gut fand.)
Zugegeben, Ashton ist auf der Unbeliebtheits-Skala sehr viel weiter an der Grenze als Snow, sympathisch fand ich ihn nach dem Lesen vom ersten Band hingegen trotzdem nicht.
Obwohl ich den ersten Band sogar dieses Jahr schon gehört habe, kann ich mich nicht mehr en detail an diesen erinnern. Ich weiß also noch, dass ich Ashton unsympathisch fand, kann dies aber nicht mehr genau begründen.
Ich finde es mutig von der Autorin, einen solchen Nebencharakter als Hauptcharakter umzuschreiben, und finde, dass ihr der Spagat irgendwo schon gelungen ist.
Ashton fand ich auch in diesem Buch nicht sonderlich sympathisch, aber es wurden nochmals andere Seiten an ihm gezeigt und mehr Hintergrund über ihn geliefert. Diese Bemühungen muss ich also dennoch anerkennen.
Generell aber sprang der Funke zwischen Zoe, Ashton und mir nicht vollkommen über. Ich fand die Geschichte um die beiden interessanter als die von Mabel und Cliff. Deren Buch hat aber immerhin noch das Geheimnis um die Stare, was das ganze deutlich spannender machte.

Mir war das Ende um ehrlich zu sein zu rosarot. Während die Atmosphäre im ersten Band wenigstens ein bisschen zum beworbenen dark academia Thema passt, wandelt sie sich in diesem Band sehr schnell in eine pastellige Bibi-und-Tina-Butterkuchen-Welt. Es werden immerhin mal Kurse erwähnt, zu denen Zoe geht (oder auch nicht geht), aber auch academia ist bei diesem Buch eher auf der Strecke geblieben. Ich mag es einfach nicht, wenn Bücher falsch vermarktet werden. Den Zusatz „dark academia“ hätte das Buch nicht gebraucht, denn er entspricht meiner Meinung nach nicht der Wahrheit. Es gehört schon etwas mehr dazu, als sich eine Universität als Setting auszusuchen. Mini Rant over.

Ich bin froh, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. So konnte ich mich bei all den alltäglichen Pflichten immerhin etwas unterhalten lassen. Da ich das Buch aber irgendwann einfach nur durchhaben wollte, spielte ich es auf anderthalbfacher Geschwindigkeit ab und das muss schon was heißen bei mir, denn das mache ich sonst nie. Wirklich genussvolle Zeiten hatte ich also nicht mit diesem Band, Abbrechen ging aber auch nicht, weil ich das meist aus Prinzip nicht tue.
Ich fand es toll, dass auch hier wieder zwei Sprecher:innen am Hörbuch beteiligt waren. Alexander Pensel für Ashton fand ich echt super, Martha Kindermann für Zoe manchmal etwas zu viel. Ich mag ihre Stimme bei anderen Hörbüchern echt ganz gerne, aber hier war es teilweise ein etwas zu leidender Ton in der Stimme.
Gut fand ich, dass zu Beginn des Hörbuches eine Triggerwarnung ausgesprochen wurde, die man auch hätte überspringen können.

Alles in allem konnte mich auch dieser Band nicht überzeugen, obwohl ich ihn einen Ticken besser als den ersten Band fand. Schade!

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Rezensionen von Lesender:

Der schöne Schein trügt.

Kalte Marsch von Nina Ohlandt

Hauptkommissar John Benthien ermittelt in diesem Krimi zum zehnten Mal. Strafversetzt leitet er jetzt die Polizeiwache von Friedrichstadt. Klingt nach einem beschaulichen Städtchen und wenig Aufregung.
Aber das Verbrechen macht auch nicht vor dieser Idylle halt und schon bald überschlagen sich die Ereignisse.

Hilfe bekommt John von seinen alten Kollegen, zu denen leider auch Staatsanwältin Sanna Harmstorf gehört. Zufälligerweise wird auch sie persönlich in diesen Fall involviert. Auf der Suche nach ihrer Schwester und dem Doppelmord gerät die Freikirche ins Visier und es offenbaren sich noch ganz andere Verbrechen.

Es war spannend zu lesen, gab sehr interessante Einblicke in die Machenschaften dieser Sekte und das Privatleben der Ermittler kam auch nicht zu kurz. Perfekt!

Ich lese gerne Nordseekrimis, die bestechen durch ihren Handlungsort und die Menschen, die dort leben. Dank des bildlichen Schreibstils der Autorin fühlt man sich immer direkt vor Ort und kann Meer, Strand, Land und Leute genießen.

Der zehnte Band der beliebten Bestsellerreihe, für mich war es der erste, da diese Reihe bisher an mir vorbeiging. Das tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch und die ersten neun Teile werden ich jetzt auch lesen.

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