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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Sehr schönes Buch

Das Fenster zur Welt von Sarah Winman

Zum Inhalt:
Als junger Soldat lernt Ulysses in Italien die sechzigjährige Kunsthistorikerin Evelyn kennen, die Gemälde vor den Bomben bewahren will. Trotz der nur kurzen Begegnung mit intensiven Gesprächen denken die beiden immer wieder gerne an die Zeit zurück und sie verbindet eine tief Freundschaft.

Als er unerwartet ein Erbe in Florenz erhält, kehrt er zurück.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich im Wesentlichen auf das schöne Cover abgefahren bin und gar nicht so sehr auf den Klappentext geachtet habe. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich war froh, dass ich beide Varianten, Buch und Hörbuch, genießen durfte. Die Geschichte hat so viel Herz, bringt uns aber auch viel über die Geschichte, wie zum Beispiel der Flutkatastrophe nahe. Ich hatte auch das Gefühl, dass mir die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit gut rüber gebracht wurden. Der Schreibstil aber auch die Art des Vortrags im Hörbuch haben mir gut gefallen.
Fazit:
Sehr schönes Buch

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Rezensionen von Lena:

Eine Hommage an die Liebe, Freundschaft und Florenz

Das Fenster zur Welt von Sarah Winman

Ende des zweiten Weltkrieges treffen sich der Soldat Ulysses Temper und die Kunsthistorikerin Evelyn Skinner in Florenz. Diese Begegnung wird Ulysses ein Leben lang begleiten und entfacht in ihm die Liebe zu Florenz und der Kunst. Nach dem Krieg zieht es Ulysses wieder zurück nach England, seine Frau Peg hat ein Kind mit einem amerikanischen Soldaten und lässt sich scheiden, jedoch bleibt eine lebenslange Freundschaft bestehen.

Ulysses erbt durch einen Zufall in Florenz ein Haus und packt seine Koffer, Alys das Kind von Peg, Cress und einen Papagei namens Claude ein und wandert aus. Diese bunte Truppe strotzt nur so voller Liebe, Freundschaft und Toleranz und es macht großen Spaß sie zu begleiten.
Ich finde der Autorin ist mit diesem Buch Großartiges gelungen. Ich liebe ihr sprachliches Können, die unglaublich einfühlsame Art und Weise wie sie die Protagonisten zum Leben erweckt hat und hätte mich in den Dialogen verlieren können. Sarah Winman ist es gelungen Florenz vor meinem inneren Auge zu malen und mir die Schönheit so wunderbar zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte die Sonne Italiens auf meiner Haut zu spüren. Das Buch strotzt nur so vor Liebe, tief empfundener Freundschaft und berührt mich im Herzen. Ich hatte absolut keine Erwartungen an dieses Buch und wurde davon überrascht wie sehr mir Ulysses, Peg, Cress, Alys, Evelyn, Col und der Papagei Claude ans Herz gewachsen sind.
Ich empfehle dieses Buch allen die ein Herzensbuch suchen und Lust haben sich nach Florenz zu einem bunten Haufen aus liebenswerten Menschen zu träumen.

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Rezensionen von Danislesestube:

Gemütlicher Liebesroman für Zwischendurch

Liebe kann doch jedem mal passieren von Anne Sanders

Es ist schon eine Weile her, seit ich so einen gemütlichen Liebesroman gelesen habe. Wohlfühlmomente in diesem Genre kannte ich vorher nur von Meike Werkmeister und Carina Schnell. Aber, wie so oft hat es sich gelohnt, über den Tellerrand zu blicken. Wir begegnen hier zwei unterschiedlichen und recht einfach gehaltenen Charakteren, von denen wir nur das Nötigste erfahren.

Julie ist Zahnärztin, welche mit diesem Job nicht zufrieden ist und in Kombination mit anderen Problemen eine Auszeit braucht. Alex hingegen ist angehender Anwalt, die Ausbildung verlangt sehr viel Konzentration und Geduld. Vor allem Zeit. Dementsprechend verbringt er nicht viel von dieser mit seiner neuen Mitbewohnerin. Das ist erst einmal die Lage, mit der wir konfrontiert werden.

Neben den Verwandten der beiden, den Mitarbeitern in einem italienischen Restaurant und dessen Chef, einer Handvoll Bekanntschaften gibt es kaum Nebencharaktere. Das hat mir gut gefallen. So wirkt die Geschichte nicht überladen und es bleibt genug Raum für eigene Gedanken. Die Beschreibungen und die ergänzenden Details erfüllten vollends ihren Zweck. Die Umgebung konnte ich mir recht einfach vorstellen und verliebte mich auch teilweise in diese. Das Essen klang so lecker. ????

Es gab natürlich auch Momente, in denen Julie und Alex unfreiwillig komisch waren. Auch außerhalb der unfreiwilligen WG gab es immer wieder Situationen, in denen ich grinsen musste. Außerdem sucht man hier nach negativen und/oder traurigen Szenen vergebens. Das ist ein durch und durch positiver Roman.

Der allgemeine Verlauf der Handlung ist recht gemütlich gehalten. Großartige Höhen und Tiefen gab es nicht. Keine Schicksalsschläge, kein eifersüchtiger Partner, nichts. Wir haben hier zwei erwachsene Menschen (Ende 20) vor uns, die sich ihrer Position in ihrem Leben erneut bewusst werden müssen. Garniert mit einer schönen Umgebung, freundlichen Charakteren und einer gemütlichen Stimmung.

Diesen Liebesroman kann ich allen Lesern empfehlen, welche ein Buch für einen gemütlichen Leseabend suchen und sich etwas berieseln lassen möchten.

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Rezensionen von Nele33:

tolles Finale der Grimm Akten

Schneeweißchen stirbt von Elias Haller


Hier handelt es sich wirklich um ein Grand de Finale, welches seinesgleichen sucht. Es taucht ein weiterer Film auf und der "Erzähler" dieses Films scheint alles über die Grimm Vereinigung zu wissen, gibt Nora quasi Tipps. Doch diese Tipps sind so wage, dass es für das gesamte Team eine blastende AUfgabe wird.

Immer und immer wieder diese Filme zu schauen. Als nach und nach immer mehr Tote im Zusammenhang mit der Grimm Vereinigung auftauchen, Nora immer näher an ihr eigenes Familiengeheimis herankommt eskaliert die Situation. Und es kommt zu einem wahren Nervenkitzel-Finale dieser Reihe.

Vom ersten Band an konnte mich Elias Haller komplett überzeugen. Nora Rothmann als Protagonistin und untypische Ermittlerin war eine kantige und aneckende Figur, die mich zu manchen Kopfschütteln bewegte. Mir gefällt die Mischung aus Spannung, Grausamkeit und dem Hauch Normalität in den Thrillern von Elias Haller sehr. Das Setting in Berlin und seinem Umland passte perfekt in die Atmosphäre und konnte mich ebenfalls begeistern.

Die gesamte Reihe, aber auch die anderen Reihen des Autors stehen ganz oben auf meinen Lieblingslisten des Thriller Genres. Nun hoffe ich auf eine neue Reihe und tolle Ermittler.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

"Die Geschichte von zwei Schwester"

Was die Sterne dir schenken von Dani Atkins

Amelia wurde bewusstlos am Strand gefunden, seither leidet sie an Gedächtnislücken, erinnert sich aber total gut an ihren Ehemann Sam und dessen Hund. Nur ist Amelia nie verheiratet gewesen..?
Lexi ist ratlos, was ist nur mir ihrer Schwester passiert? Sie zieht zur gesundheitlichen Unterstützung zu ihrer Schwester ins Haus, eines Tages trifft sie genau diesen Mann, wo Amelia behauptet, dass es ihr Ehemann ist.

Nur dieser Mann kennt Amelia nicht…? Wie kann das nur alles sein? Und warum fühlt sich Lexi zu ihm so hingezogen?
Wie immer sind die Romane von Dani Atkins wundervoll zu Lesen! Man tauch in die Geschichte ein und kann gar nicht mehr aufhören. Toll, wie die Autorin die Story dieses Mal gestaltet hat auf solche Ideen muss man erst einmal kommen! Der Roman ist berührend, spannend, warmherzig und voller Gefühl, traurig aber auch sehr kitschig. Mich hat die Geschichte gepackt und begeistert.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Was passiert, wenn die Frauen einfach nicht mehr mitmachen

Und alle so still von Mareike Fallwickl

Mareik Fallwickl ist eine Autorin, die dorthin schaut, wo es weh tut. Sie sieht sich die Erschöpfung und Müdigkeit der Frauen an, die durch ihre vielen unbezahlten Tätigkeiten, die sie zusätzlich zur Erwerbsarbeit, auf ihren Schultern tragen, ganz oft am Limit sind. Aber sie verliert auch nicht den Blick für andere, ausgebeutete Gruppen, Migrant:innen, prekär arbeitende, Menschen ohne Lobby.

In „Und alle so still“ erzählt sie von einem Gedankenexperiment. Was passiert, wenn die Frauen einfach aufhören, den Laden am Laufen zu halten.
Es beginnt ohne Ankündigung, ohne Aufruf, leise. Eines Tages liegt eine Gruppe von Frauen vor dem Krankenhaus. Ganz still, ohne Banner, ohne Slogans. Sie liegen nur ruhig da. Und keine weiß, wie es begonnen hat. Die Aktion weitet sich aus. Es werden immer mehr Frauen. Sie verlassen ihre Häuser, bleiben bei einigen, die ihre Häuser zur Verfügung stellen, versorgen sich gegenseitig, aber nicht mehr die Männer und die ganze Gesellschaft.
Erzählt wird chronologisch von Freitag bis Freitag, wir hören mehrere Erzählstimmen. Elin, eine junge Frau und Influencerin, die sich einsam fühlt. Erzogen von ihrer feministischen Mutter wurden ihr Unabhängigkeit und Freiheit gegeben, doch sie fühlt sich wurzellos. Ihre Großmutter Iris, zu der es keinen Kontakt gibt, ist eine der ersten Frauen, die sich einfach hinlegt und aufhört zu funktionieren. Auch sie ist eine der Erzählstimmen. Ruth, Elins Tante, ist Krankenschwester. Bislang wusste Elin nichts von ihrer Existenz, jetzt lernen sie sich kennen. Ruth hat sich aufgeopfert, hat ihren behinderten Sohn gepflegt bis zu seinem Tod, gibt jetzt alles in ihrem Beruf. Gedankt wurde es ihr selten. Dass sich die Schwester abgewendet hat tut weh. Auch Nuri, hier geboren, Sohn einer migrantischen Mutter und eines Vaters, der sich kaputt gerackert hat und der keine Gefühle zeigt. Er ist Schulabbrecher, arbeitet in prekären Jobs, um den Absprung aus seinem lieblosen Elternhaus zu schaffen.
Dieser Roman ist einfach großartig gemacht, perfekt konstruiert, auch sehr realistisch erzählt. Genau so könnte es sein, wenn die Frauen aufhören zu funktionieren. Sehr einfühlsam beschrieben ist die Müdigkeit, die Erschöpfung von allen, die sich kümmern, die wie Nuri versuchen, ihr Leben zu verbessern. Das ewige schlechte Gewissen, weil es nie genug ist, nie schaffbar.
Von mir gibt es eine begeisterte Empfehlung. Das Buch macht auch Mut, Mut, dass sich Frauen solidarisieren, sich gegenseitig unterstützen, zusammenhalten. Ein spannendes Thema, wunderbar umgesetzt.

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Rezensionen von Anno:

Logisch

Mit Nachsicht von Sina Haghiri

Wie erlange ich mehr Gelassenheit, mehr Nachsicht in meinem Leben? Mit dieser Frage beschäftigte ich mich während der Lektüre dieses Buches. Doch bevor es auf die, für mich interessanteren, weil persönlicheren, Aspekte des Themas einging, beschäftigte es sich mit der Analyse bekannter Studien aus Psychologie und Psychoanalyse und leitete somit die Hintergründe für unser negativ gestimmtes Menschenbild her.

Aber auch evolutionäre und körperliche Gründe für unsere Skepsis am Mitmenschen, sowie der Einfluss sozialer Medien wurden aufgezeigt. Erst zur Mitte des Buches änderte sich langsam die Sichtweise und wurde persönlicher. Mit realen Beispielen aus der Praxis des Autors, sowie aus Film und Sport wurde dem Leser das Verhalten durch eine Veränderung des Blickwinkels erklärt, um dadurch Verständnis und letztendlich Nachsicht zu erzeugen. Wie aber man selbst sein Verhalten ändern kann, wird letztendlich recht rasch abgehandelt und enthielt kaum Neues. Die Schlussfolgerungen klingen logisch, können aber auch gut mit Hilfe des eigenen Menschenverstandes hergeleitet werden. Daher unterhielt mich dieses Buch zwar gut, aber in meinen Bemühungen brachte es mich kaum weiter.

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Rezensionen von miriamB:

"Wir machen diesen Beruf, weil wir mit ihm aus unserer Haut können"

Der Lärm des Lebens von Jörg Hartmann

Jörg Hartmann, bekannt als depressiver Tatortkommissar Faber, erlaubt mit diesem Buch einen sehr persönlichen Blick in sein Leben. Man lernt den Menschen hinter dem Schauspieler kennen: bodenständiger Familienmensch mit ganz alltäglichen Sorgen, eher nachdenklich und absolut nicht arrogant oder abgehoben.

Er erzählt aus seinem Leben, zum Beispiel wie er Schauspieler wurde, aber auch viel von seiner Familie, seinen Eltern und Großeltern. Die Geschenke, die ihm das Leben gemacht hat sind ebenso Thema wie die zahlreichen Lektionen, die er lernen musste.

Dabei schafft er eine wirklich gut lesbare Mischung aus Schwerem und Leichtem, aus Nachdenklichem und Humorvollem. Die Sprache ist ruhig, trotzdem kraftvoll, der Ton höflich und respektvoll, aber konsequent ehrlich – Diplomat ist er keiner!
Man merkt, dass Sprache sein Metier und seine Leidenschaft ist. Er beherrscht die Kunst des Erzählens! Eigentlich ist dieses Buch eine feine, leise Liebeerklärung an seine Familie, seine Freunde und das Ruhrgebiet, wo er aufgewachsen ist.

Fazit: die berührende Biographie eines bekannten Schauspielers und sehr interessanten Menschen – lesenswert!

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Rezensionen von Arambol:

Fußballfieber

Nachspielzeiten von Lucas Vogelsang


"Was macht einer, der immer gelaufen ist, wenn die Laufbahn plötzlich endet?"

Was ist aus den großen Fußballstars und den Trainerlegenden nach dem Ende ihrer aktiven sportlichen Laufbahn geworden? Wie haben sie ihre ganz persönliche Nachspielzeit gestaltet?
Die Karriere nach der Karriere.

- 2004 unvergessen: König Rehagel führt Griechenland absolut sensationell zum Europameistertitel in Portugal.
- Die Geschichte tragischer Helden, wie zum Beispiel die von Mehmet Scholl.
- Fünf Bundesligaspieler die sich fast "freiwillig" ins Dschungelcamp begeben.
- Das langsame, aber unvermeidbare Scheitern eines Tim Wiese.
- Christian Fährmann aus Neuköln und der Aufstieg der alten Tante.
- König Pelé und Kaiser Franz in New York.
- Paul Gascoigne und der "Vorfall".

Das sind die Geschichten und die "Helden", von denen Lucas Vogelsang in seinem neuen Buch "Nachspielzeiten" erzählt.

Als Fußballfan erinnert man sich sofort an die allermeisten der beschriebenen historischen Fußball-Momente, das Kopfkino wird unmittelbar gestartet.

Vogelsang dokumentiert persönliche Lebens- und Leidensgeschichten, vor allem abseits des Platzes, er gibt Siegen und Niederlagen ein Gesicht und erzählt Anekdoten, die man so noch nirgends gelesen hat.

Auch das Buchcover kann gefallen: musste ich zunächst noch rätseln, wer da denn wohl abgebildet sein soll, kann man am Ende der Lektüre alle sechs Personen eindeutig benennen.

"Nachspielzeiten" ist ein besonderes Buch mit einem tollen, amüsanten Schreibstil. Interessant für alle, die sich schon etwas länger für die wichtigste Nebensache der Welt interessieren und gerne einmal den Menschen hinter der Schlagzeile kennenlernen möchten.

Unterhaltsam kurzweilig.

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Rezensionen von LeserinLu :

Bullerbü für Erwachsene

Mühlensommer von Martina Bogdahn

"Mühlensommer" ist für mich eine echte Überraschung unter den aktuellen Debütromanen, der das ländliche Leben auf einem Bauernhof einfühlsam porträtiert. Die Sicht der Hauptfigur Maria, die zwischen ihrem modernen Leben in der Stadt und ihren Wurzeln auf dem Land hin- und hergerissen ist, wird mit Tiefe und Authentizität aber trotzdem mit Humor liebevoll dargestellt.

Nach langer Abwesenheit kehrt Maria mit ihren Töchtern auf den Hof ihrer Eltern zurück, da ihr Vater im Krankenhaus liegt. Die Rückkehr Marias auf den Hof ermöglicht ihr nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den Konflikten und Verletzungen innerhalb ihrer Familie. Diese Zwiespältigkeit zwischen Nostalgie und Konfrontation wird dabei durch die Erzählerin eindringlich eingefangen und mit Hilfe von lustigen Anekdoten immer wieder durchbrochen, wobei die Schattenseiten des Landlebens dennoch ungeschönt dargestellt werden.

Insgesamt ist "Mühlensommer" ein Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten hat. Durch die verschiedenen Charaktere des Hofes, die humorvollen Anekdoten und die tiefgründigen Themen fühlte ich mich mehr als einmal an die zeitlosen Klassiker wie "Bullerbü" und "Michel von Lönneberga" erinnert - mit dem Unterschied, dass dieser Roman gleichzeitig ein moderner und relevanter Beitrag zur zeitgenössischen Literatur für Erwachsene ist!

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