Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

königlich ...

Die Nacht der Königinnen von Christian Handel

Klappentext / Inhalt:

Sie will nur ihre Freiheit. Doch der König spielt nicht mit offenen Karten
Alix liebt ihr Leben so, wie es ist: auf der Burg ihres Vaters, mit ihren kleinen Brüdern und Tante Camille, aber der Brief des Königs lässt ihr keine Wahl: Alle unvermählten adeligen jungen Frauen sind an den Herrschersitz geladen.

König Gideon möchte eine von ihnen zur zukünftigen Königin erwählen.
Sorgen, König Gideon tatsächlich als potenzielle Braut aufzufallen, macht Alix sich nicht. Zu unbedeutend ist ihre Familie. Doch der Aufenthalt am Königshof zehrt bald an ihren Nerven: Leere Ritterrüstungen stehen Wache, Gemälde spionieren den Besuchern hinterher. Als sie das Portrait des Königs in ihrem Zimmer abhängt und dabei versehentlich die Leinwand verletzt, taucht Gideon am nächsten Tag mit einer Wunde an genau dieser Stelle auf. Spätestens da hat sie seine Aufmerksamkeit erregt. Ein undurchsichtiges Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Und in der großen Ballnacht ändert Gideon plötzlich die Regeln und damit schlagartig alles …

Cover:

Das Cover ist fantastisch und faszinierend umgesetzt. Viele kleine Details wurden geschickt mit eingewoben und erwecken das Interesse und schüren die Neugier. Optisch und auch farblich wurde es toll umgesetzt.

Meinung:

Königliches Flair, ein Hauch von Magie und jede Menge wundervolle Unterhaltung wird einem hier geboten. Alix wird an den Hof von König Gideon geladen, sowie weitere 12 Mädchen im heiratsfähigen Alter. Ein undurchsichtiges Spiel scheint hier gespielt zu werden, aber was steckt dahinter?

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Angaben dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und gut beschreibend verfasst. Schnell findet man sich in Charaktere, Zeitgeschehen und Handlungen hinein. Auch das höfische Flair und die Atmosphäre kommt sehr schön und vorstellbar herüber. Es wird aus Sicht von Alix in der Ich-Perspektive geschrieben, so findet man sich schnell in sie und ihre Gedanken hinein. Eine starke und besondere Persönlichkeit, gern steht man ihr zur Seite. Auch die Geschehnisse und Entwicklungen sind spannend und interessant umgesetzt. Und seine einige Überraschungen warten hier auf den Leser.

Die Kapitel haben eine schöne und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind durch kleine Verzierungen deutlich erkennbar. Auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte selbst ist wunderschön umgesetzt und ein Hauch aus Magie , viel Kreativität und Fantasy schwingt hier mit und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Für gute Unterhaltung ist hier gesorgt. Es lässt sich sehr angenehm und locker lesen, so dass man gut und schnell voran kommt.

Fazit:

Königliches Flair, ein Hauch von Magie und jede Menge wundervolle Unterhaltung wird einem hier geboten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Claudia R:

fesselnd ...

Vöglein schweigt von Elias Haller

Klappentext / Inhalt:

Die Bösen erhalten stets ihre gerechte Strafe … Leider ist dies ein anderes Märchen – die Fortführung der schonungslosen Thriller-Trilogie von Bestsellerautor Elias Haller
Gibt es altes Filmmaterial, das eine brutale Menschenjagd in den Wäldern von Berlin zeigt? Und wenn ja, was wusste Nora Rothmanns ermordete Familie darüber? Hartnäckig sucht die Kriminalhauptkommissarin nach Antworten auf diese beiden Fragen.

Dabei stößt sie erneut auf ein undurchdringliches Netz aus Korruption und Lügen. Niemand in ihrer Behörde glaubt an ein geheimes Bündnis, das die Tötung von Menschen verabredet. Also sucht Nora andere Wege, um die Wahrheit zu finden – selbst auf die Gefahr hin, daran zu zerbrechen.
Denn was sie nicht ahnt: Irgendwo in Berlin lauert ein Monster in einem Folterkeller. Ein frauenverachtender Sadist aus einem der schlimmsten Märchen der Brüder Grimm. Und dieser will sein Vöglein singen hören …

Cover:

Die Skizzierung des Covers bringt bereits durch die Farbgebung und Umsetzung, düstere Stimmung und Atmosphäre herüber. Ein Vöglein ist erkennbar, aber durch die schwarzen und rote Farbgebung des Hintergrundes wird es hier sehr markant dargestellt und interessant umgesetzt, so dass die Neugier geweckt wird. Optisch und auch farblich passt es sehr gut zu den anderen Covern der Reihe. Eine Wiedererkennungseffekt ist hier vorhanden. Auch die Umsetzung ist sehr ähnlich angelegt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band dieser Grimm-Thriller-Trilogie und es wird ziemlich spannend. Der erste Band ist bei mir noch nicht allzu lange her und sehr schnell und gut habe ich mich hier wieder in diese packende Grimm-Reihe von Elias Haller hineingefunden. Die Märchen der Gebrüder Grimm spielen hier mit rein, aber der Thriller Bietes noch so einiges mehr und besonders fesselt dieser einen als Leser sehr schnell und nimmt einen mit. Man sollte diesen zweiten band jedoch nicht ohne Vorkenntnisse lesen, auch wenn anfangs einiges wiederholt wird, so ist es für die Zusammenhänge und das Gesamte schon wichtig, die vorherigen Geschehnisse zu kennen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht ins Detail gehen, da ich nicht spoilern mag, oder gar zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil ist packend und sehr gut beschreibend, dabei wird Spannung aufgebaut und man schnell an Ereignisse, Handlungen und Charaktere gefesselt. Man wird von der Atmosphäre gepackt und auch mitgenommen. Die Kapitel selbst sind recht kurz, so wird Spannung aufgebaut und auch Tempo reingebracht.

Die Gestaltung und Gliederung ist auch hier sehr gut gelungen. Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar.

Rasant und turbulent geht es hier voran. Das Märchen Fitchers Vogel aus der Grimm-Sammlung wird hier geschickt mit eingebaut und auch psychologische Betrachtungen spielen hier mit rein, welche eine gewisse Tiefe ermöglichen und auch nachdenklich stimmen. Wechselnde Szenen machen es spannend und anfangs verwirrend, was sich aber mehr und mehr klärt. Zudem wird die Neugier wieder geschürt und ich bin schon sehr auf den letzten Band der Trilogie gespannt.

Fazit:

Spannend und grausam schön wird man hier schnell ins Geschehen und in die Geschichte gebracht, welche einen fesselt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von manu63:

Porscha und Romeo

Herzklopfen auf Spanisch von M.L. Busch

Herzklopfen auf Spanisch ist eine Liebesgeschichte geschrieben von der Autorin M.L. Busch. Die Autorin nimmt uns mit in das sonnige Spanien wo Porscha ihrer Mutter ihren Verlobten vorstellen will. Im Hotel, dass ihr Verlobter ausgesucht hat, trifft Porscha auf ihre Jugendliebe Romeo und alte Gefühle treten wieder auf und auch der Verlobte zeigt sich von einer neuen Seite.

Die Geschichte wird flüssig und auf angenehme Weise erzählt und die Perspektive wechselt zwischen Porscha und Romeo hin und her, so dass man als Leserin die Gedankengänge und Veränderungen der beiden hautnah mit erleben kann.

Die Charaktere sind stimmig und gefielen mir beim Lesen. Die Dialoge sind unterhaltsam und haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Auch die Nebencharaktere bereichern die Geschichte und ich hatte einige vergnügliche Lesestunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Miro:

Zeittäler

Das andere Tal von Scott Alexander Howard

Odile lebt in einem Tal, umgeben von Bergen und von einem Zaun. Denn hinter den Bergen befindet sich auf der einen Seite das selbe Tal nur 20 Jahre früher und auf der anderen Seite 20 Jahre später. Die Grenze ist streng bewacht. Zu groß ist das Risiko, dass jemand in den Lauf der Zeit eingreift und so die Geschichte ändert.

Die Gesellschaftsstrukturen im Tal wirken repressiv und totalitär. Die Menschen folgen ihrer Bestimmung, scheinen nichts zu hinterfragen und fügen sich in ihre gesellschaftliche Stellung. Das Conseil ist die höchste Behörde und diese regelt die Grenzgänge. Denn manchmal wird einem Gesuch stattgegeben und jemand darf einen verstorbenen Angehörigen noch einmal beobachten oder ein zukünftiges Kind einmal sehen.

Diese Besuch werden anonymisiert durchgeführt, unter Bewachung und Einhaltung strengster Regeln. Eine kleine Abweichung veranlasst den sofortigen Abbruch, denn das Risiko, dass dadurch die Geschichte verändert wird ist zu hoch. Es droht die Auslöschung.

Odile ist eine schüchterne Außenseiterin in ihrer Schule. Sie wird kaum wahrgenommen und wenn doch, dann meistens gehänselt. Sie ist ein dankbares Opfer, denn sie wehrt sich nie. Doch eines Tages setzen sich zwei Jungs für sie ein, verteidigen sie und ändern dadurch alles. Odile beginnt zaghaft Freundschaft zu knüpfen, traut sich plötzlich etwas zu und strebt sogar einem hohen Posten entgegen, nur um dann doch wieder abzustürzen.

Doch der ganz große Absturz steht ihr erst noch bevor und Odile, die nie eine aktive Person war, versucht mit ihren Mitteln dieses Schicksal abzuwenden. Sie versucht kleine Entscheidungen anders zu treffen, fühlt sich bereits in Sicherheit und landet schlussendlich doch wieder dort, wo sie sich im Zukunftstal gesehen hatte.

Es scheint fast so, als würde die Zeit kleine Aufmüpfigkeiten einfach ausbügeln, als wären die Menschen ihrem Schicksal hoffnungslos ergeben, egal was sie machen oder zu entscheiden glauben. Vielleicht war das Eingreifen der Jungs auf dem Schulhof bereits ein Versuch, eine Zukunft abzuwenden, vielleicht war das Eingreifen aber auch erst der Auslöser für die große Tragödie? An diesen Fragen kann man sich tatsächlich das Hirn verrenken. Die Zeit wird zu einer Schleife, oder Spirale oder sonstwas. Man darf hier wirklich nicht alles logisch hinterfragen und sollte versuchen sich einfach dem sog der Geschichte hinzugeben. Denn einen Sog hat sie allemal. Ich habe mitgelitten mit Odile, die strampelnd versucht ihrer Abwärtsspirale zu entkommen. Sie muss wirklich ziemlich viel erleiden, bis sie endlich den Mut für den ganz großen Coup findet und ob der gelingt und was dann aus allem wird, wird hier natürlich nicht verraten.

Ich fand die Entwicklung Odiles sehr interessant und ich mochte dieses stille Mädchen auch, obwohl ich ihr manchmal am liebsten in den Hintern getreten hätte, damit sie in die Gänge kommt. Es braucht schon einen mächtigen Schubser, damit diese treibende Person für sich selbst einsteht.

Manche sehen in diesem Buch einen dystopischen Coming-of-Age Roman, aber das kann ich nicht unterschreiben. Das Buch thematisiert nicht das Erwachsenwerden von Odile, sondern zeichnet ein Konstrukt von Möglichkeiten und Folgen. Es ist ein Gedankenexperiment das einen stundenlang beschäftigen kann. Definitiv ein Buch das nachhallt!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Miro

Rezensionen von Gaby 2707:

Mörderjagd durchs Ruhrgebiet

Mörderjagd entlang der Ruhr von Klaus Heimann

Gleich auf der ersten Seite lerne ich den bisher absolut zuverlässigen Berufs- und Auftragskiller, der sich Antonius Waldtreter nennt, kennen. Scheußlich, wie der den toten Studenten Holger Grothus einfach aus dem Wagen vor die Haustür seines Elternhauses, in unmittelbarer Nähe des Polizeipräsidiums, schmeißt und verschwindet.

Theodora „Thea“ Terschüren, die wegen ihrer roten Lockenmähne von den meisten Kollegen nur „Möhrchen“ genannt wird und ihr Mann Erich beim Kommissariat 11 der Kripo in Essen versuchen alles um dem Mörder des jungen Mannes so schnell wie möglich auf die Spur zu kommen. Unterstützt werden sie bei der „Mörderjagd an der Ruhr“ von ihrem jungen türkischen Kollegen Korkmaz Wolff, den alle nur Kurt nennen.

„Mörderjagd an der Ruhr“ von Autor Klaus Heimann ist eher ein Krimi der leisen Töne. Eine unterschwellige Spannung macht sich ab der ersten Seite breit, steigt kontinuierlich an und hält sich bis zur Auflösung ganz weit oben.
Hier steht, wie ich es gerne mag, die polizeiliche Ermittlung im Vordergrund, die durch die vielen Dialoge richtig verständlich und nachvollziehbar rüber kommt. Hier kommt auch sehr gut heraus, dass auch Kripobeamte, naja bis auf Kriminalrat Hund vielleicht, nur Menschen mit Ecken, Kanten, eigenen Wünschen und Bedürfnissen sind. Autor Klaus Heimann beschreibt alles sehr bildhaft und ich habe schnell meine Bilder im Kopf und füttere damit mein Kopfkino. Auch einige Ausdrücke, die ich aus dem Ruhrgebiet kenne, fließen hier und da ein und geben dem Fall den ruhrpöttischen Anstrich.
„Möhrchen“ und ihr Mann Erich bilden ein eingespieltes Duo. Nicht nur bei der ermittlungsrelevanten Arbeit, den Befragungen oder Verhören kennt jeder seinen Platz und weiß, was er zu tun hat.
Kurt fügt sich so toll in dieses Duo ein und zusammen bilden sie ein fast unschlagbares Team. Mit den dreien auf Ermittlungstour zu gehen und mich in ihre Gespräche und Gedanken hinein lesen zu können, hat richtig Spaß gemacht.
Auch in ihrem privaten Umfeld lerne ich vor allem Thea und Erich schon richtig gut kennen. Und auch da kommen die Beiden, so unterschiedlich sie auch sind, sehr sympathisch rüber. Auch Kurt würde ich sehr gerne noch näher kennenlernen.
Ich finde alle Menschen, die ich hier kennenlerne, sehr detailgenau und menschlich gut vorstellbar gezeichnet. Manche mehr sympathisch, andere eher weniger – wie im richtigen Leben.
Bei dem Fall selbst hatte ich schnell einen Verdacht, wer da mit drin hängen könnte. Aber als die Ermittlungen dann Fahrt aufgenommen haben und heraus kommt, warum Holger Grothus sterben musste, da war ich dann doch platt und vor allem entsetzt. Es ist für mich immer wieder unglaublich, wie weit Menschen für Geld und Erfolg gehen.
Hier bin ich mit den Ermittlern in Essen und Umgebung unterwegs. Und ich muss sagen, durch das viele Grün und die Wasserflächen, die hier immer wieder beschrieben werden, hat sich mein Bild vom grauen Ruhrpott zum positiven verändert. Vielleicht sollte ich auch an der Ruhr mal etwas länger urlauben. Reizen würde es mich schon.

Mein erster Krimi aus dem Ruhrkrimi-Verlag und mein erstes Buch von Klaus Hermann haben mich nicht enttäuscht. Ich konnte mit rätseln, habe mich auf falsche Fährten führen lassen und habe um das Leben von „Möhrchen“ gebangt. Vor allem aber hat sich der Fall zu meiner vollen Zufriedenheit nachvollziehbar aufgelöst.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Claudia R:

Disney meets griechische Mythologie

Theseus und der Entotaurus von Disney

Klappentext / Inhalt:


Eifersüchtige Götter, schreckliche Monster und strahlende Helden - die griechische Mythologie ist voller sagenumwobener Gestalten, die uns auch heute noch in ihren Bann ziehen.

Eine der wohl bekanntesten Geschichten ist die von Theseus und dem Minotaurus ... Oder eher: Theseus und dem Entotaurus!

Denn in dieser humorvollen Nacherzählung der Sage spielen die beliebtesten Figuren aus Entenhausen die Hauptrollen.

Kindgerecht aufgearbeitet und liebevoll illustriert können mit diesem Vorleseband auch die jüngsten Leser*innen Theseus ins Labyrinth folgen.


Cover:


Das Cover ist sehr niedlich und wunderschön umgesetzt. Auch erkennt man hier bereits das etwas im Schatten lauert und dies macht eine leicht gruselige und spannende Atmosphäre auf. Die bekannten Disney Figuren werden hier sehr schön in Szene gesetzt und es passt optisch und auch farblich alles sehr schön zusammen.


Meinung:


Wunderschöne Nacherzählung eines Klassikers in das Disney Universum verpackt, schön illustriert und kindgerecht umgesetzt. Eine wunderschöne Adaption, welche mit bekannten Disneycharakteren neu nacherzählt wird und so auch das junge Publikum erreicht. Griechische Mythologie und Erzählungen werden hier wunderschön verpackt und nur erzählt, so dass dies auch recht gut verständlich und nachvollziehbar herüber kommt.


Zur Geschichte selbst möchte ich hier nicht allzu viel verraten, da ich nicht spoilern will und nicht zu viel vorweg nehmen möchte.


Der Schreibstil ist gut gewählt und auch für Jüngeren gut verständlich umgesetzt. Die Textlänge je Doppelseite ist gut gewählt und auch das Text-Bild Verhältnis ist stimmig. Die Geschichte selbst ist spannend und unterhaltsam erzählt. Mehr und mehr Spannung wird aufgebaut und auch das Ende ist überraschend und sehr schön und passend gewählt.


Wunderschön sind die großflächigen Illustrationen, die das ganze sehr schön abrunden. Die Disney Charaktere sind sehr schön in Szene gesetzt und auch die griechische Mythologie und die Atmosphäre dahinter wird durch die Bilder sehr schön transportiert. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen dies sehr schön um. Die farbigen Illustrationen überzeugen und werten das Buch sehr gut auf.


Die Geschichte ist gut getroffen und auch das Dahinter ist gut gewählt. Eine wunderschöne Neuerzählung, die nicht nur Disney Fans gefallen wird. Und auch eine tolle Möglichkeit ersten Kontakt mit der griechischen Mythologie auszunehmen. Es eignet sich für Kinder ab ca. 4 Jahren.


Fazit:


Griechische Mythologie verpackt ins Disney Universum, wunderschön illustriert und toll umgesetzt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Petra:

Anders erzählt

Unter dem Moor von Tanja Weber

In der Beschreibung wird von einem Generationenroman gesprochen, drei Frauen am Stettiner Haff. Das war für mich irreführend. Es geht zwar um einen langen Zeitraum, von 1936 bis jetzt, aber die Frauen sind unabhängig voneinander und ihre Geschichten sind nur durch ein böses Verbrechen trotz der vielen Zeit dazwischen miteinander verzahnt.

Gine wird zu einem Arbeitsjahr auf dem Land aus Berlin nach Mecklenburg geschickt. Ein grauenhaftes Jahr. Sigrun lebt in der DDR mit Mann und Kind und möchte nur ein kleines bisschen Freiheit genießen. Nina ist ausgebrannt sie nimmt eine Auszeit in einer Gegend in der es sogar noch Wölfe gibt.
Es sind ganz unterschiedliche Frauen, zeig ihnen deine Stärke, der Leitsatz von Gines Mutter könnte für alle drei gelten. Jede auf ihre Art lässt sich nicht vom Leben brechen, sie gehen anders mit ihren Schwierigkeiten um aber eins haben sie gemeinsam, sie lassen sich nicht beirren, sie gehen ihren geraden Weg.
Am besten lernt man Nina kennen, sie ist es die die Geschichten der Frauen am Ende miteinander verbindet. Sie findet den Faden und folgt ihm bis zum Ende. Auch für uns Leser dauert es bis zum Ende der Geschichte bis wir einen Zusammenhang erkennen können. Gine und ihr Kampf mit den Erinnerungen berührt vielleicht am meisten, Sigrun und ihre Hoffnungen und Liebe scheint so wenig anspruchsvoll und trotzdem tragisch. Nina ist am Ende ihrer Kraft aber wie sie in kleinen Schritten wieder zu sich selbst findet, das macht Mut.
Es ist ein Buch bei dem ich gedacht habe, da liest du lange daran, der Einstieg war so leise, fast ereignislos, das ich erst keinen Anhaltspunkt hatte, wie die Frauen miteinander in Beziehung stehen. Bis dann ein Name auftaucht und ein Aha Erlebnis verursachte und dann war es die Ruhe, die im Gegensatz zum Wissen aus der Geschichte steht, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.
Es hat mich berührt und auch bedrückt zurück gelassen. Denn die Last auf den Schultern jeder einzelnen Figur in diesem Roman ist groß.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von yellowdog:

Die Suche

Vor einem großen Walde von Leo Vardiashvili

Mit dem auf englisch schreibenden Leo Vardiashvili gibt es eine neue Stimme der Georgischen Literatur. Er schreibt moderner als andere bekannte georgische Schriftsteller. Er lässt das unterhaltende Element mit einfließen, da ihm das selbst wichtig ist.
Es ist ein spannendes Buch über eine Familie, die flüchten musste.

Die Mutter konnte nicht mitkommen. Versuche sie nachzuholen gelangen nicht.
Das ist aber mehr die Vorgeschichte. Der Hauptteil zeigt den Protagonisten, der erstmals seit seiner Kindheit nach Georgien zurückkehrt, um seinen Vater zu finden. Der versteckt sich in den Bergen.
Man ist nah bei der manchmal etwas naiv auftretenden Hauptfigur und man folgt seiner Suche, bei dem ihn ein Freund unterstützt.
Das nicht alle Aspekte des Plots komplett aufgelöst werden, störte mich nicht.
Das Buch zeichnet sich durch eine gut gestaltete Dramaturgie aus, die sich zum Ende hin immer mehr steigert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Verführerische Schokolade

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) von Kyra Groh

Zeilenflüstern ist mein erstes Buch von Kyra Groh, ich habe schon einiges Positives über die Bücher der Autorin gehört und war deshalb ganz gespannt darauf. Und ich bin echt begeistert, der Schreibstil der Autorin ist fantastisch, flüssig und locker zu lesen, was das Buch zu einem Page-Turner macht.

Klara und Noel sind tolle Protagonisten, beide gleichen sich perfekt aus und geben den anderen Unterstützung bei den eigenen Problemen. Die Autorin schafft eine ausgeglichene Atmosphäre von tiefgründigen-emotionalen und humorvollen Momenten. Auch das Storykonzept mit einem Hörbuchsprecher, der Werbung für ein sinnliches Schokoladenerlebnis einspricht, finde ich sehr originell. Ein richtiges Wohlfühl Buch und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Sweet Lemon Agency.

Fazit zum Hörbuch: Die Sprecher passen absolut perfekt zu den Protagonisten. Julian Tennstedt‘s spricht Noels Hörbuchstimme genauso wie ich sie mir vorgestellt habe beim Lesen. Auch das Hörbuch zu hören kann ich nur wärmstens empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Peachy_Bookdreams

Rezensionen von Bibibabby:

Kinderroman für Erwachsene

Bella und die Böllersum-Bande von Karin Gothe

Als Kinderroman empfohlen für Kinder ab acht Jahren finde ich dieses Buch ganz schön heftig. Mit 192 Seiten und ziemlich viel Text auf jeder Seite muss das Kind schon ein erfahrener Leser sein. (Dieses Buch hat 28 Zeilen pro Seite und eine entsprechend kleine Schrift, im Vergleich zu den 22 Zeilen, die man üblicherweise bei Büchern für die Altersgruppe sieht.

)

Ein bisschen heftig sind auch die Themen, die im Buch besprochen werden. Die Geschichte fängt bei der Beerdigung von Bellas Opa an. Dabei werden einige Dorfbewohner vorgestellt und Bella teilt ganz nüchtern einige Anekdoten über ihren Opa. Sie erzählt auch über das Dorfleben. Böllersum ist kein idyllisches Dorf, sondern ein realitätsnaher Ort mit Armut, hartem Leben und komplizierten Leuten. 

Den Text an sich finde ich trotz der schweren Themen leicht zu lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Bella erzählt. Sie ist zehn Jahre alt, aber durch den Erzählstil wirkt sie irgendwie jünger. Sie beobachtet und berichtet mit kindlicher Unschuld die Leute und Ereignisse in ihrem Leben. Ab und zu tauchen auch einige schwierige Wörter auf, die im Text sehr auffälig sind. Aber das passt eigentlich gut zum Erzählstil, denn ab und zu verwenden Kinder ja Wörter, die sie gehört haben, um erwachsen zu wirken. 

Im Ganzen finde ich, dass dieses Buch eher für ältere Leser geschrieben wurde, da es eine gewisse inhaltliche Komplexität gibt, die jüngere Leser nicht verstehen werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bibibabby