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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Ein unverzichtbares Buch, nicht nur in der Pflege

Männer aktiv von Anja Stroot

Ein unverzichtbares Buch, nicht nur in der Pflege

Das Buch „Männer aktiv – Lieblingsthemen zum Erinnern und Erzählen für die Altenpflege oder Kurzaktivierung hat Autorin Anja Stroot in Ringbuchform angelegt. Das verhindert beim Umschlagen der Seiten das zurückblättern, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Die beschichteten Seiten lassen sich bei Bedarf leicht abwischen.
Nachdem ich mir das umfangreiche Inhaltsverzeichnis angeschaut, mir die Anwendungshinweise und Hinweise zur Sicherheit angeschaut habe, bekomme ich gleich die erste Anregung zum Betrachten einer Doppelseite und zum Gesprächseinstieg in Form einer Eisen- oder Straßenbahn. Die Bilder sind immer auf der linken Seite angeordnet.
Auf der rechten Seite beginnt es mit einem kleinen Rein, den ich satzweise auch noch verlängern kann, bei dem der Mann errät, wobei es bei dem kommenden Gespräch gehen könnte. Ich bekomme verschiedene Gesprächsimpulse und Fragen, die gestellt werden können; Ideen zur Aktivierung – was wir gemeinsam mit verschiedenen Utensilien, die besorgt oder von daheim mitgebracht werden, erarbeiten können.
Bei den 28 Themen ist vom Angeln über Baumschnitt, Berge erklimmen oder wandern, Bier, Bogenschießen, Brettspiele, Briefmarken oder Münzeln sammeln, Camping, zelten oder Wohnwagen, Eisenbahn, Fahrrad fahren, Gartenarbeit, Gesichtsrasur oder Bärte, Golf oder Minigolf, Grillen, Hausbau, Heimwerken, Holz hacken, Karten spielen, Krawatte binden, musizieren, Rasenmäher, rauchen, Schallplatten oder Kassetten, Schiff oder Boot fahren, Spaziergang mit Hund, der Traumfrau bis zum Wintersport bestimmt für jeden Mann etwas dabei mit dem man ihn aus der Reserve locken kann. Und wenn es um Fußball oder um Autos geht, ist doch jeder Mann zu einem Gespräch bereit. Mit persönlichen Momenten kann man die Gespräche auch gut auflockern oder weiter voran treiben. Bestimmt findet man im Internet auch Lieder, die allseits bekannt sind und die man auf die verschiedenen Themen anwenden und singen kann.
Durch die Vielfalt der Themen sind auch einige Seiten dabei, bei denen sich Frauen bestimmt angesprochen fühlen.
Die Schrift ist angenehm groß und gut zu lesen.
Ich habe sehr gerne in diesem Buch geblättert und nehme die Vorschläge, auch wenn ich nicht in der Altenpflege arbeite, sehr gerne an. Ich gehöre ja auch schon zum älteren Semester und die Männer in meinem Umfeld werden immer älter. Da kann ich die Tipps des Buches bestimmt hier und da mal anwenden.

Ein tolles Buch um das Gedächtnis und die Sinne zu aktivieren und zu trainieren, nicht nur für die spezielle Alten- und Demenzpflege für Männer, die in unserer Gesellschaft immer noch zu kurz zu kommen scheinen. Für meinen Vater, meinen Onkel und auch meinen Schwiegervater hätte ich dieses Buch sehr gut brauchen können.

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Rezensionen von nessabo:

Ein nächstes Jahreshighlight!

Treibgut von Adrienne Brodeur

Ehrlicherweise hätte ich den Weg zu diesem Buch ohne die Leseprobe und ein anschließendes Rezensionsexemplar wohl eher nicht gefunden. Aber wie FROH bin ich, dass es so gekommen ist. Das Buch hat mich richtig begeistert und reiht sich in meine bisherige TOP 5 für dieses Jahr ein.

Bei „Treibgut“ handelt es sich um einen Familienroman und wir begleiten die einzelnen Charaktere in wechselnden Perspektive (was ich sehr liebe).

Wir haben zum einen Adam, einen bald pensionierten Walbiologen, der zum einen an einer bipolaren Störung und zum anderen unter seiner drohenden Bedeutungslosigkeit leidet. Seine Kinder Abby (eine Künstlerin, die bald ihr erstes Kind erwartet) und Ken (erfolgreicher Immobilienunternehmer mit einer kriselnden Ehe) haben eine komplizierte Beziehung zueinander, aber auch zu ihrem Vater. Hinzu kommen Steph, deren eigene Familie durch ein enthülltes Geheimnis durcheinandergebracht wird, und Jenny als Kens Ehefrau und Abbys beste Freundin.

Klingt viel und komplex, ist es auch. Aber die Autorin schafft es, dass Lesende den Faden nicht verlieren, sondern in die Handlung hineingezogen werden. Die beiden Männer struggeln nicht nur mit ihren eigenen Problemen, sondern auch mit der sich verändernden Welt, welche die Machtposition von Männern hinterfragt. Mit ihrer dargestellten Grandiosität und der Ablehnung von Gesprächstherapie oder Unterstützung im Allgemeinen erfüllen sie einige (realistische) Klischees. Ich fand die beiden fast durchgängig schwer zu ertragen und konnte dennoch an einigen Stellen durch geschickt geschriebene Ambivalenz mit ihnen mitfühlen. Die Frauenfiguren waren mir deutlich sympathischer. Sie alle kämpfen sich in irgendeiner Form frei - mal von kleineren, mal von größeren Abhängigkeiten - und stehen zudem auch zueinander in komplexen, aber gesunden Beziehungen. Im Laufe der Handlung lernen wir, dass besonders die Geschwisterbeziehung von Ken und Abby weit düsterer ist, als es zu Beginn scheint. Hier werden Geschehnisse angedeutet, die mir den Magen umgedreht haben.

Ein besonderes Highlight war Adams Geburtstagsparty kurz vor Schluss. In diesem Kapitel fließen nämlich alle Perspektive ineinander und überlagern sich. Dadurch bekommt dieser inhaltliche Höhepunkt noch einmal ein ganz spezielles Tempo.

Großartig verstrickter Roman mit vielschichtigen Figuren und spannenden Entwicklungen bis zum Schluss. Ich habe ihn sehr geliebt und hatte ein kurzweiliges Lesevergnügen mit ihm.

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Rezensionen von Claudia R:

viel zu erleben

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Auf dem Land von Susanne Gernhäuser

Klappentext / Inhalt:

Extra viel „Sachen suchen“-Spielspaß mit spannenden Klappen!
Heute fahren wir aufs Land! Das macht Spaß und es gibt dort jede Menge Such- und Findespaß. Auf und hinter vielen Klappen finden sich lustige Überraschungen. Sieben Schaubilder zeigen das Dorf mit seinen großen und kleinen Bewohnern: einen Bauernhof und alles, was es dort zu tun gibt, einen Waldkindergarten, ein Naturschwimmbad im Sommer, das turbulente Dorffest mit Musik und einen Blick auf die Baumschule, die im Winter Tannenbäume verkauft.

Ein Wimmelbuch der Extraklasse!

Cover:

Auf dem Cover ist viel zu kennen. Vorneweg sieht man einen Traktor und dahinter eine ziemlich lange Schlange mit nterschoedlichen Verkehrsmitteln, eine recht ländliche Straße entlang fahren. Auch Kühe, eine Katze im Feld und eine wunderschöne idyllische Landschaft ist hier erkennbar. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und zudem sehr detailreich. Man kann viel darauf entdecken und erleben.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Wimmelbuch, bei dem man viel entdecken, suchen, finden und erleben kann. Neben dem Wimmeleffekt, gibt es auch noch zahlreiche versteckte Klappen, die auch noch so einige Überraschung bereit halten.

Das Buch ist aus stabiler Pappe und von guter Qualität. Es macht einen guten und robusten Eindruck und scheint auch den kleinen Kinderhänden Stand zu halten.

In kleinen Abschnitten wird hier auf jeder Doppelseite etwas erzählt und man kommt so in Redebedarf passend zum Bild, den auf jedem der Bilder gibt es viel zu entdecken und zu sehen. Auf der einen Seite wird kurz etwas dazu geschrieben und auch einige Figuren oder Dinge benannt, welche man dann auch im großen Bild wiederfindet. Manchmal muss man jedoch ganz genau hingucken. Auch die Klappen sind teilweise sehr gut versteckt, so dass man sie erst beim streichen übers Bild entdeckt.

Die Bilder sind sehr farbenfroh und detailreich umgesetzt und machen sehr viel Freude. Zu verschiedenen Thematiken kann man hier sehr viel entdecken. So hilft man mal bei der Ernte mit, planscht im See oder begleitet den Waldkindergarten.

Das Buch ist einfach wundervoll umgesetzt und es gibt sehr viel zu entdecken. Dies macht sehr viel Freude und Spaß. Ein tolles Wimmelbuch mit vielen Klappen und tollen Bildern.

Fazit:

Wundervolles Wimmelbuch mit farbenfrohen Bildern, vielen Klappen und es gibt sehr viel zu entdecken und zu erleben.

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Rezensionen von Ele:

Die Bestie von Leipzig

Evas Rache von Thomas Ziebula


Evas Rache, Kriminalroman von Thomas Ziebula, 382 Seiten erschienen im Rowohlt Verlag.
Stainers letzter Fall.
Leipzig 1922, die Kriminaler der Wächterburg haben alle Hände voll zu tun, es geht ein Lustmörder um, der einen Typ Frauen ganz besonders bevorzugt. Dabei gibt es aktuell in Leipzig genügend für Stainer und die Kollegen zu tun, denn es ist Technische Messe, Aussteller und Besucher aus aller Herren Länder überschwemmen die Stadt.

Auch der Ingenieur Armin Dorn will seine neueste und einzigartige Erfindung vorstellen, doch dann verschwindet seine Frau Eva-Maria die ins Beuteschema des Massenmörders passt. Hat sie die Bestie erwischt?
Wieder einmal war ich von diesem Buch begeistert. Mit Wehmut vor dem Ende und doch voller Neugier, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, bevor nicht der letzte Satz gelesen war. Ziebula schreibt flüssig, spannend und mit viel Zeit- und Lokalkolorit. Das macht mir seine Bücher ganz besonders wertvoll. Gute Recherche vorausgesetzt, denn dieses Buch bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern durch die politischen Verwicklungen vermittelt es auch Geschichtsunterricht. 47 Kapitel in idealer Leselänge, mit einem Titel und vereinzelt mit Datum versehen, sorgen für Überblick, Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die in ihrer Bezeichnung auf die „Wandlung“ von Eva-Maria eingehen. Der Autor bedient sich der auktorialen Erzählweise, und parallel verlaufende Handlungsstränge vereinigen sich im Laufe der Geschichte auf ganz besonders verblüffende Weise. Mehrere ungeahnte Wendungen haben mich überrascht. Immer wenn ich dachte so könnte sich der Fall weiterentwickeln, kam ein Plot-twist. Spannung pur, obwohl die wahren Verbrecher eigentlich die ganze Zeit bekannt sind. Mit Souveränität und Cleverness lösen die Kriminalbeamten der Wächterburg, voran Stainer auch diesen Fall, gerne habe ich bei den Ermittlungen über die Schulter geschaut. An keiner Stelle des Buches bin ich hängengeblieben, die Figuren handeln authentisch, der Plot ist nachvollziehbar.
Bei der Erschaffung der Figur Eva-Maria ist Ziebula der ganz große Wurf gelungen, ich war fasziniert von dieser Frau, ihre Wandlung zu verfolgen hat mir großen Spaß gemacht. Ihre Entwicklung ist riesig. Natürlich habe ich mich auch über das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren aus den vorangegangenen Folgen gefreut. Siggi und Mona als Paar, auch für Johanna ein gutes Leben, die Kollegen aus der Wächterburg, einschließlich Heinze, sind wieder so echt dargestellt, dass der Leser meint sie alle persönlich zu kennen. Nagaski ist für mich die tragischste Person im Buch, ihm hätte ich ein glücklicheres Ende gegönnt. Auch die Nebenfiguren sind trefflich gelungen, Jäger allen voran, genauso, stelle ich mir diese Unsympathen vor, die zehn Jahre später an der Macht sind.
Obwohl ich gerne noch einige weitere Paul Stainer Bände gelesen hätte, denn ich bin mir sicher, Ziebula gehen die Ideen nicht aus, war es die ideale Zeit aufzuhören. Meinen Respekt dafür, denn nichts ist öder, als ein Kommissar in der xten Folge, dem immer wieder dasselbe passiert. Stainers Geschichte ist auserzählt. Ein tolles Ende finde ich, er hat es verdient.
Mir hat die Paul Stainer-Reihe außerordentlich gut gefallen, von Band zu Band mehr. Deshalb von mir eine ganz besondere Empfehlung, wer sich niveauvolle und spannende Kriminalromane gönnen möchte, ohne peinliche Kommissare oder hanebüchene Fälle, ist hier gut aufgehoben. Es ist möglich, wäre aber schade dieses Buch als Einzelband zu lesen. Mehr Genuss hat man in der Reihenfolge. Von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Coco Chanel macht sich gut als Detektivin

Mademoiselle Coco und die Entführung des Picasso von Michelle Marly

Die Modeschöpferin als Detektivin und erst noch von Michelle Marly, das hörte sich super interessant an - und war es auch.

Es ist Anfang der 1910er Jahre, als Coco Chanel noch nicht lange in Paris ist und hier ein Hutatelier besitzt. Kleidung zeigt und verkauft sie in Deauville, in Paris erst nur Hüte, schneidert aber auf Auftrag auch in Paris Kleidung.

Es ist zur Zeit des ersten Weltkrieges, Mode ist eher Nebensache, da Stoff und Material kaum vorhanden sind. Doch es gibt genügend noble Damen, die in Lazaretten und anderswo mithelfen und keine übliche Schwesterntracht anziehen wollen, sondern etwas, das "ihrem Stand entspricht". Die Arbeit geht Coco und ihren Angestellten trotz Krieg nicht aus.

Eine von Cocos Näherin benimmt sich aber auf einmal komisch, im Atelier wird gestohlen und kurz darauf wird der Sohn einer Kundin tot hinter Coco Chanels Atelier aufgefunden, die Umstände sind unklar. Später verschwindet auch noch eine von Cocos Bekannten, die Malerin Iréne Lagut - deren Verlobter, ein amerikanischer Millionär, befürchtet eine Entführung. Davon weiss die Polizei allerdings nichts, nur vom toten Mann im Hinterhof.

Dem Kommissar ist Coco Chanel schon einmal begegnet. Oder eher umgekehrt: sie ist ihm aufgefallen, als sie noch Gabrielle Chasnel hiess und in einem Varieté in Moulins als Sängerin auftrat. Ihr ist es peinlich, damit aufgezogen zu werden, fürchtet sie doch, dass man sie als Designerin nicht mehr ernst nehmen wird. Sie traut dem Kommissar deswegen auch nicht wirklich, sollte aber besser mit ihm zusammen arbeiten, dennoch beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.

Coco Chanel wird von Michelle Marly so gezeichnet, wie man sie sich vorstellt. Neugierig und aufmerksam, aber auch bedacht darauf als Modemacherin zu gelten und der Haute Voléé zugehörig, obwohl sie aus der Arbeiterschicht stammt.

"Mademoiselle Coco und die Entführung des Picasso" ist am Ehesten unter dem Genre Cosy Krimi einzustufen. Es macht viel Spass, Coco Chanel zu begleiten. Ihr zuzuschauen, wie sie sich mit ihrem schönen Kostüm in ein Tramway setzt und sich hinter Bäumen und Zäunen (sinnbildlich zumindest) versteckt und Verdächtigen hinterher spioniert.

Mir waren es zwar fast ein bisschen zu viele miteingewebte Anekdoten der damaligen Künstlerwelt, aber insgesamt fand ich Coco als Ermittlerin toll und den Fall interessant. Coco macht sich gut. Ich wäre jedenfalls dabei, wenn sie wieder einmal ermitteln muss, denn beim Lesen dieses Bandes wurde ich auf gute Art und Weise humorvoll unterhalten.

Fazit: Ein interessanter Krimi, dazu Kultur und Mode - toll, Coco Chanel als Detektivin zu erleben!
4 Punkte.

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Rezensionen von Daggy:

Ein Buch, das man lieben muss

Ameisen in Adas Bauch von Stefanie Höfler; Philip Waechter

Ada erlebt in diesem Buch den Sommer vor ihrer Einschulung. Auf dem Cover sehen wir sie ins Schwimmbecken springen, im Wasser erwarten sie Mama, ihr kleiner Bruder Max und Mamas Freund Paul. Bis zu diesem Sprung dauert es aber eine ganze Weile, denn Ada mag es nicht, auch wenn sie gut schwimmen kann, wenn ihr Kopf unter Wasser kommt.

Schon das Inhaltsverzeichnis ist ungewöhnlich, denn es gibt noch Unterpunkte, die sich wie ein Wetterbericht anhören. Zum Glück heißt es zuletzt „Die Sonne kommt zurück“.
Die Sätze und die Kapitel sind sehr kurz und es gibt ganz viele bunte Bilder, deshalb ist das Buch gut zu lesen.
Zunächst wird Ada vorgestellt, so heißt die erste Überschrift „Was die anderen sagen“, und das weicht schon ab von dem „Was Ada sagt“. Aber das ist ja wohl meist so. Dann beginnt die Geschichte zum „Sonnenschein“, da geht Mama mit den Kinder sehr früh ins Freibad, auf dem Bild kann man die drei einsam am Beckenrand stehen sehen. Aber in den Buch geht es in erster Linie um leise und laute Gefühle, so heißt es im Untertitel. Zu Beginn geht es um ein „Schokokuchengefühl“. Ada erzählt aus ihrem Alltag, von Mamas Weichheit, wie es sich anfühlt, wenn Mama sie „Ada, meine Große“ nennt, was geschieht, wenn Paul Cello spielt und von ihrer Freundin Laila. Und natürlich von den Ameisen, die sie im Baum spürt, wenn sie an die Schule denkt. Obwohl Mama es nicht möchte, bekommt Ada zu ihrem Geburtstag von Oma ein Huhn. Im nächsten Kapitel gibt es „Wolken“. Da kommt es richtig zum Streit mit Max, doch als beim Einschlafen Monstertentakel auftauchen, liegen sie wieder in einem Bett vereint. Bis zu Einschulung erlebt Ada noch so einiges und sie macht sich viele Gedanken um Seelen.
Ein traumhaft schönes Kinderbuch! Ada Gefühle kann man so gut nachempfinden, auch die negativen. Die Worte erreichen sofort die Herzen der Leserinne und Lesen und man möchte manche Passagen immer wieder (vor)lesen und in die Geschichte versinken. Ein wundervolles Buch nicht nur für Schulanfänger*innen.

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Rezensionen von Claudia R:

Ägypten - Abenteuer

Ein Fall für die Forscher-Kids 3. Der Schatz des Pharao von S. J. King

Klappentext / Inhalt:

Ab ins alte Ägypten! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission.
Ein Fall für den Geschichts-Experten Gustavo: Raffinierte Grabräuber wollen die Schatzkammer der Cheops-Pyramide plündern. Das müssen Gustavo und Technik-Expertin Kiki unbedingt verhindern! Von der geheimen Forscherzentrale reisen sie 4000 Jahre in die Vergangenheit.

Doch wie sollen sie die Grabkammer finden, wenn alle Wegweiser in Hieroglyphen geschrieben sind? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt … Leseabenteuer mit den Forscher-Kids - ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen.

Cover:

In einem Gang erkannt man mehrere Kids entgangen rennen und es wirkt sehr spannend und abenteuerlich. Man fühlt sich ein wenig ins alte Ägypten in eine Pyramide zurück versetzt, auch die Kleidung der Kinder tendiert in diese Richtung und lässt dies vermuten. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt. Zudem passt das Cover sehr gut zu den anderen dieser Reihe.

Meinung:

Es handelt sich hier bei um den dritten Band aus der reihe der ForscherKids. Die Bücher und Bände können ganz unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder band in sich geschlossen ist und eine andere Thematik und einen anderen Fall behandelt. Zudem stehen immer andere der FoscherKids im Vordergrund, was es zusätzlich sehr interessant macht.

In diesem Band lernt man Gustavo und Kiki näher kennen. Kiki kommt aus Ghana und ist für technische Belange sehr hilfreich und Gustavo ist ein Experte für Geschichte. Beide wurden ausgewählt um böse Grabräuber in Ägypten aufzuhalten, welches es auf den Schatz des Pharao abgesehen haben.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details zurück.

der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Es liest sich zudem sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge ist gut und angenehm gewählt und ermöglicht so auch runden Lesern ein schnelles und angenehmes Lesen. Die Kapitelanfänge sind sehr gut hervorgehoben und auch die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die Geschichte selbst ist spannend und unterhaltsam erzählt und gestaltet. In die Charaktere findet man sich auch sehr gut und schnell hinein. Kiki und auch Gustavo waren einem schnell sympathisch und gespannt verfolgt man an ihrer Seite die Geschichte mit.

Die schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab und lockern zudem das Schriftbild auf. Die Illustrationen sind toll gewählt und runden die Geschichte ab.

Die Notizen von Gustavo am Ende sind interessant und wissenswert, dabei kann man auch noch so einiges erfahren und es wird toll zusammengefasst. Ein Quiz überprüft das Wissen und die Erklärungen zu einigen Begriffen sind hier auch nochmals sehr hilfreich.

Alles in allem eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die einen zu den Pharaonen entführt.

Fazit:

Spannendes Ägypten-Abenteuer mit trickreichen Entwicklungen.

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Rezensionen von Daggy:

Flott erzählt, gut zu lesen

Almuth und der Hühnersommer von Mareike Krügel

Almuth, die auf dem Cover mit dem Kopf nach unten auf einer Stange hängt, zieht aufgrund des instabilen Gesundheitszustandes ihres kleinen Bruders mit der Familie aufs Land. Ihre Mutter, die die Kinder Matti nennen, geht täglich zur Arbeit, während der Vater seine Arbeit zu Hause erledigt. Noch hat Almuth keine Freund*innen gefunden und deshalb freut sie sich sehr, dass die Hühner des Nachbarn, den sie Öhi nennt, zu ihr an die Turnstange kommen.

So entsteht zunächst die Freundschaft speziell mit Huhn Ingeborg. So geht sie täglich den alleinstehenden Nachbarn besuchen und führt philosophische Gespräche mit ihm. Doch es gibt auch ein paar Kinder im Dorf und so freundet sich Almuth mit Said, den jeder im Dorf kennt, und mit Joy, die auf ihre kleinen Geschwister aufpassen muss, an und so gehen die Drei bald auf Marderjagd.
Almuth erzählt im Plauderton von ihren Erlebnissen, ihrer Hühnerfreundschaft, ihrer Angst um den kleinen Bruder und von ihrem Familienleben auf dem Dorf. Sie macht sich Sorgen um den Bruder, der immer wieder ins Krankenhaus muss, weil er Probleme mit der Luft hat, und sie setzt sich jeden Abend zu ihm ans Bett und versucht ihn zum Lachen zu bringen. Sie mischt sich ein, wenn ein Junge in der Schule gemobbt wird. Sie ist einfach ein liebenswertes Mädchen, dass mit beiden Beinen um Leben steht.
In den 17 etwas längeren Kapiteln erleben wir, wie Almuth sich im Laufe des Sommers verändert und doch irgendwie die gleiche bleibt. Viele kleine Zeichnungen lockern die Erzählung auf und dank des flotten Erzählstils ist es einfache das Buch zu lesen.

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Rezensionen von Daggy:

Kurzer Text, wunderschöne Bilder und viele Klappen

Mit Maus auf dem Fluss von Alice Melvin

Ein wundervolles Bilderbuch!
Das Cover zeigt die Maus, die mit ihrem Ruderboot auf dem Fluss unterwegs ist. Beim Umblättern sehen wir ein Wasser mit vielen Enten und danach die Karte, die uns zeigt, welchen Weg der Fluss und auf ihm die Maus nimmt. Da geht’s von ihrem Haus bis ans Meer durch die unterschiedlichsten Landschaften.

Zunächst nimmt er Abschied von der Familie, danach geht es durch ein grünes Blättermeer, damit wir es uns richtig gut vorstellen können, kann man an beiden Seiten die Bäume ausklappen. Nach den Kopfweiden kommen wir an ein Bootshaus und nachdem wir die Hauswand aufklappen, sehen wir einen Korbflechter bei der Arbeit. Das Boot fährt unter einer Holzbrücke durch und wir können das Boot durch Umklappen der Brücke vor und nach der Brücke sehen. Nach einem Hausboot, dessen Einrichtung wir anschauen können, folgt eine Schleuse. Hier kann man die Seite unten aufklappen und dann sehen, wie das Boot nach unten geschleust wurde. Es folgt ein Geschäft und ein Café, immer mit der Möglichkeit ins Innere zu schauen. So gibt es noch viel zu sehen, bis auf der letzten Seite der Mäuserich und sein Freund aufs Meer schauen.
Kinder lieben es einfach in Büchern etwas zu entdecken und die Illustratorin dieser stimmungsvoll gezeichneten Bilder hat mit der Konstruktion ihren Klappen viel Fantasie bewiesen. Erstaunlich, was sich da alles verändert.
Die erklärenden gereimten Texte sind kurz und sie lassen sich sehr schön vorlesen, wie oben gesagt: Ein wundervolles Buch!

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Rezensionen von Claudia R:

Weltraummission

Ein Fall für die Forscher-Kids 2. Kometen-Alarm von S. J. King

Klappentext / Inhalt:

Ab ins All! – Die Forscher-Kids auf geheimer Mission.
Ein Fall für Weltraum-Expertin Roshni: Ein Komet rast auf den Jupiter zu. Ausgerechnet jetzt trudelt eine wertvolle Raumsonde ohne Steuerung im Orbit des Planeten. Roshni und Regenwald-Experte Olli starten von der geheimen Forscherzentrale, um die Sonde zu reparieren.

Doch die Zeit drängt und dabei sind Asteroiden und Weltraumspaziergänge noch nicht mal ihre größten Probleme …
Leseabenteuer mit den Forscher-Kids – ein fesselnder Mix aus Action, Magie und Sachwissen.

Cover:

Das Cover wirkt spannend und fast schon ein wenig brenzlich. Zwei Kinder im All umgeben von verschiedenen Kometen sind hier erkennbar und ein wenig Panik schein hier in der Luft zu liegen. Spannung ist hier auf alle Fälle gegeben. Optisch und farblich ist es auch sehr schön umgesetzt und passt zu den anderen Covern der Reihe. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall gegeben.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten band der ForscherKids Reihe. Diesmal bekommen Olli und Roshni eine spannende Mission zugeteilt und reisen dafür ins Weltall, um eine Raumsonde zu reparieren. Wird es gelingen? Begleitet die Forscherkids auf dieser spannenden Mission.

Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten. Daher halte ich mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich zudem gut und flüssig lesen. es ist verständlich und gut nachvollziehbar beschrieben und umgesetzt. So kann man den Handlungen und Geschehnissen gut folgen. man taucht ein in ein spannendes Weltallabenteuer und erfährt ganz nebenbei einiges über die Raumfahrt, Sonden, Weltall usw.

Die Geschichte ist gut und verständlich erklärt und nebenbei spannend und interessant beschrieben. Es eignet sich für Kids ab 7 Jahren und auch die Schriftgröße und die Satzlänge ist entsprechend gewählt. So können kleine und große Forscher dem Ganzen sehr gut folgen.

Auch die Kapitellänge ist gut gewählt und ermöglicht einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind stimmig, ohne dabei zu viel zu verraten.

Toll sind auch die vielen schwarz.weiß Illustrationen zwischendurch, die das Ganze sehr gut abrunden und den text auflockern. Die Illustrationen sind toll gewählt und passen sehr gut.

Roshnis Notizen am Ende über das Sonnensystem, Jupiter und weitere Weltall Informationen sind sehr interessant und wissenswert. Das Quiz fragt das erworbene Wissen ab und auch die Begriffserklärungen am Ende sind sehr hilfreich und toll ausgewählt. Dieser Anhang macht das Ganze sehr rund und stimmig.

Ein tolles Kinderbuch, für kleine und große Forscher. mit einer spannenden Mission.

Fazit:

Weltraummission mit spannenden Erlebnissen und Erkenntnissen. Toll umgesetzt.

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