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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

Familiendrama

Meeresfriedhof von Aslak Nore

Da dieses Buch als Thriller deklariert wurde, hatte ich Erwartungen an die Handlung, die diese leider nicht erfüllen konnte. Über viele Seiten erstreckt sich hier vielmehr ein Familiendrama, deren verborgenen Geheimnisse in Form eines verlorenen Testament und Skriptes auf den Grund gegangen wird und sich auf den Untergang eines Hurtigurten-Schiffes konzentriert.

Die Recherchen dazu und auch der Aufbau der Handlung sind durchaus logisch, jedoch auch langatmig und dank der vielen Familienmitgliedern eher verwirrend. Nach und nach verlor ich dadurch leider immer mehr das Interesse an der Geschichte der Familie Falck. Ja, mir wurde sie irgendwann zu umständlich und sperrig. Es zog sich teilweise sehr und auch der, für Thriller übliche Nervenkitzel oder Spannung konnte ich in Verlauf des Buches leider nicht feststellen. Schade.

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Rezensionen von Anno:

Medusa

Das Echo der Gezeiten von Rebekka Frank

Dieser Roman befasst sich mit dem Schicksal zweier Frauen ganz unterschiedlicher Epochen. Beide Zeitstränge sind dabei auf ganz unterschiedliche Weise äußerst interessant, wobei keine der Handlungen zu Gunsten der anderen vernachlässigt wurde. Lange Zeit blieb offen welchen Bezug beide Zeitebenen zueinander haben.

Klar ist zwar, dass ein versunkenes Schiff Bindeglied von Nes und Tillas Geschichte bildet, wie oder warum es jedoch verunglückte blieb lange unklar. Stattdessen begibt sich der Leser mit Nes auf eine abenteuerliche Suche nach verschwundenen Kindern, während, die einige hundert Jahre später lebende Tilla ihre Leidenschaft fürs Tauchen entwickelt, eine akademische Laufbahn in Früh- und Vorgeschichte anstrebt und sich in einer patriarchalischen Ordnung behaupten lernen muss.
Beide Handlungsstränge habe ich mit Spannung verfolgt. Die unterschiedlichen Zeiten und Charaktere wurden wunderbar herausgearbeitet, wobei auch deren Werdegang und Denkweise beeinflussenden Ereignisse geschickt in die Geschichte eingewebt wurden. Die Handlungweisen der beiden Protagonistinnen wurden dadurch gut nachvollziehbar und glaubhaft. Auch wurden viele weitere, sehr interessante Themen darin verarbeitet. Historische Begebenheiten wurden frei verändert und dienten als Grundlage für diesen Roman (mehr dazu im Anhang des Buches). Daraus entstand sowohl eine eher düster wirkende Schilderung einer Epoche, deren Zeitgenossen voller Abneigung dem Leben der Beginen gegenüberstehen und angestachelt durch ein grausames Verbrechen in ihnen die Schuldigen suchen. Aber auch die Archäologie, das Tauchen, und das Patriarchat in der Wissenschaft mit dem daraus resultierenden Problemen für Frauen wurde äußerst interessant und vor allem sehr glaubhaft wiedergegeben. Einzig die Taucherei wurde mir (aber scheinbar war dies in dieser Zeit so üblich) sehr leichtsinnig dargestellt und praktiziert. Hier scheint aus Unglücken kaum Fazit gezogen zu und immer wieder heikle Situationen heraufbeschworen zu werden.
Mir hat dieses Werk sehr gut gefallen. Ich habe mit Spannung und Freude das Leben der Frauen verfolgt, konnte mich gut mit ihnen identifizieren und habe mich problemlos zwischen den verschiedenen Zeitebenen zurecht gefunden.
Ein ganz tolles Buch, welches ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Rezensionen von Tara:

Spannend & düster

Matching Souls von Ria Radtke

„Matching Souls: Aconite Institute“ ist der zweite Teil der Dark-Academia-Dilogie der Autorin Ria Radtke und knüpft direkt an die Ereignisse aus „Spirit Dolls“ an.

Nachdem Runa aus dem Institut verwiesen wurde, verschwindet ihr Mentor Kyril bei einer Wanderung. Wenig später taucht er ohne Erinnerungen bei seinem Bruder Aurel wieder auf.

Aurel und Runa versuchen gemeinsam herauszubekommen was vorgefallen ist.
Stecken ausgestoßene Schattenspringer dahinter ?
Und kann Runa Kyril helfen ?

Die Story ist im Wechsel aus der Perspektive von Runa, Kyril und Aurel geschrieben. Dadurch bleibt es durchgehend spannend und abwechslungsreich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre Gedanken und Emotionen nachvollziehbar.

Das düstere und geheimnisvolle Setting hat mir gut gefallen. Durch den angenehmen, detaillierten Schreibstil hatte ich alles vor Augen und konnte problemlos in die Geschichte abtauchen.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Die wichtigsten Fragen wurden geklärt, allerdings bleiben leider auch ein paar Kleinigkeiten offen.
Insgesamt ist es ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik und Fantasy.

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Rezensionen von Claudia R:

rasanter Auftakt

Last Line of Defense, Band 1 - Der Angriff von Andreas Gruber

Klappentext / Inhalt:

Wir sind die gefährlichste Waffe der Welt. Wir sind die letzte Hoffnung, wenn alle anderen versagen. Wir sind die Last Line of Defense.
So explosiv hat sich Jayden seinen ersten Einsatz als Agent der Last Line of Defense nicht vorgestellt: Als eine junge Journalistin in der britischen Botschaft in Buenos Aires Schutz sucht, wird das Gebäude von Raketenangriffen erschüttert.

Sofia hat einem High-Tech-Konzern brisante Daten gestohlen – und wird nun gnadenlos gejagt. Eine atemlose Verfolgungsjagd quer durch Buenos Aires entbrennt. Schnell wird Jayden klar: Es geht um mehr als die Daten. Um viel mehr ...
Auftakt zur rasanten Action-Thriller-Reihe von Andreas Gruber - jetzt ein Dein SPIEGEL Bestseller!
Nur eine Handvoll Eingeweihter weiß über das geheime Ausbildungsprogramm Last Line of Defense Bescheid. Dort werden Jugendliche zu Geheimagenten ausgebildet – sie werden eingesetzt, wenn MI5, MI6 oder andere Spezialeinheiten nicht mehr weiterkommen. Die neusten Rekruten: Jayden D. Knoxville, Leonarda „Lenny“ Zarakis und Erik Tuomi. Sie sind Team Omega, das letzte und jüngste Team der Organisation – und landen früher als gedacht mitten in ihrem ersten Einsatz!
Band 1: Der Angriff
Band 2: Die Bedrohung (Herbst 2024)
Band 3: Der Crash (Frühjahr 2025)

Cover:

Das Cover wirkt rasant und spannend. Man erkennt einen rasenden Motorradfahrer und die Schnelligkeit sieht man hier dem Cover förmlich an. Interessant was es mit den Zahlen und Daten auf sich hat, da wird auf denen Fall das Interesse aufs Buch geweckt. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Spannend und rasant geht es hier sofort voran. Ganz so explosiv hatte sich Jayden seinen ersten Einsatz nicht vorgestellt und schnell wird ihm klar, dass dies erst der Anfang war.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten, um nicht zu viele Details oder Informationen preis zu geben. Daher schaut am Besten selbst hinein, wenn ich die Thematik packen kann.

Der Schreibstil ist locker und leicht lesbar und schnell kommt man in Handlungen und Charaktere hinein. Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Zudem wird Spannung erzeugt und auch das Tempo durch die teils recht kurzen Kapitel erhöht.

Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich sichtbar und auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen. Die Zeitangaben, wie fünf Monate zuvor, sind hilfreich und gut gewählt.

Spannung kommt schnell auf und so wird man zudem auch früh an die Geschichte und Geschehnisse gefesselt.Die Rückblenden erzeigen zusätzliche Spannung und machen es sehr interessant.

Die Charaktere sind gut und ausreichend durchdacht, jedoch hätte ich mir bei Sofia noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Sie bleibt manchmal etwas im Schatten zurück und dadurch etwas blass, zu ihr hätte ich gern noch mehr Hintergründe erfahren um sie noch mehr zu greifen.

Alles in allem aber sehr spannend und unterhaltsam umgesetzt. Ein gelungener Auftakt und auf die weiteren Bände bin ich schon sehr gespannt, auch wenn ich mich noch etwas in Geduld üben muss.

Fazit:

Rasanter, spannender Auftakt, mit gelungener Umsetzung.

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Rezensionen von Claudia R:

Feywind-Saga endet

Larindel (Band 8 der Feywind-Saga) von Peter Hohmann

Klappentext / Inhalt:

Das Finale der epischen Fantasy-Saga rund um Feywind, Shnurk, Mangdalan, Nalda und Valdor Parimar!
Nach dem ersten Aufeinandertreffen und dem mehr als unerwarteten Verlauf der Schlacht ziehen sich die westreichischen Truppen auf Naldas Geheiß in Richtung Nordwesten zurück, weiterhin sehr zur Überraschung der eigenen Soldaten.

Denn dort gibt es nur Schnee und Eis.
Und die Nebelsümpfe ...
König Brenden und der Emir sind sicher, die Westreicher stehen kurz vor der Niederlage, und drängen auf eine rasche Entscheidung. Valdor Parimar, dazu verdammt, die Seelenkette zu benutzen, um Elharas Leben zu bewahren, sucht fieberhaft nach einem Ausweg.
Alles entscheidet sich in diesem finalen Konflikt - und nicht jeder wird ihn überleben.
Der letzte Band bietet nicht nur eine spannende Auflösung der gesamten Saga, sondern gibt den verschiedenen Figuren, die im Laufe der Reihe aufgetaucht sind (auch Nebenfiguren wie Asthyra oder Krakenfinger) gebührend Raum, um ihre Geschichte zu Ende zu erzählen.

Cover:

Magisch, geheimnisvoll und spannend wirkt das Cover dieses Bandes. Den Zauberstab erhoben, scheint die letzte dunkle Schlacht bevorzustehen. Düster und spannend wirkt das Cover durch Farbgebung und Gestaltung. Optisch und auch farblich toll umgesetzt. Durch die kleinen Verzierungen und auch weitere Elemente und die Schriftwahl passt es gut zu den Covern der vorherigen Bände und ein Wiedererkennungseffekt ist vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den achten und finalen band einer wundervollen Fantasy-Saga die so ihren Höhepunkt und Abschluss erreicht. Man sollte hier auf jeden Fall Vorkenntnisse mitbringen, da die Geschehnisse aufeinander aufbauen und auch die Knotenpunkte und verschiedenen Stränge der einzelnen Charaktere im finalen Band zu Ende geführt werden, daher sollte man hier auf jeden Fall die vorherigen Bände Gelsen haben und den Verlauf der Geschichte kennen.

Inhaltlich möchte ich hier ehrlich gesagt nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen oder gar versehentlich spoilern möchte.

Der Schreibstil ist wortgewandt und bildlich. Man kann sich in die Geschehnisse und Situationen, aber auch Charaktere gut hineinfinden und auch das Drumherum wird sehr lebendig und spannend beschrieben. Schnell wird man ans Geschehen und den Verlauf gefesselt. der Aufbau ist spannend und fesselnd umgesetzt. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die verschiedenen Handlungsstränge werden erst nach und nach zusammengeführt, so dass noch mehr Spannung aufkommt und Tempo hinein gebracht wird. Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.

Ein packendes Finale, einige Wendungen und sehr fantastische Unterhaltung kommen hier zusammen. Die wichtigsten Fragen werden geklärt und auch das Ende kann überzeugen. Man schaut mit einem weinenden und einem glücklichen Auge auf diese wundervolle Feywind-Saga zurück, welche zurecht überzeugt und von mir eine klare Empfehlung bekommt.

Man sollte sich von acht Bänden nicht abschrecken lassen dun jedem Fantasy Fan sei gesagt, dass sich ein Blick hinein auf jeden Fall lohnt.

Diese fantastische Saga nimmt hier ihr Ende und auch der letzte Band könnt überzeugen und schließt diese Reihe würdig ab. Auch wenn noch genug Raum für eine eventuelle Rückkehr in diese Welt gelassen wurde.

Fazit:

Ein fantastischer und gelungener Abschluss dieser wundervollen Fantasy Reihe.

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Rezensionen von Claudia R:

Abenteuer mit dem MutMachMonster

Der Kinderfresser kommt! von Strenge Klaus

Klappentext / Inhalt:

Diesmal kommen der Kinderfresser und seine Freunde den Zwillingen Billie und Nessi zu Hilfe: Denn Billie hat Angst vor dem Zahnarzt und Nessi hat Probleme mit dem Lesenlernen. Auf ihrer Abenteuerreise durch die Monsterwelt Kobalat passiert ein kleines Missgeschick mit großen Folgen: Billie und der Kinderfresser schweben plötzlich in großer Gefahr.

Nessi muss sie retten und zum Glück bekommt er Hilfe von ein paar freundlichen Wesen aus Kobalat.
Mit Mut und Fantasie beweisen alle zusammen, dass sie ein tolles Team sind.
Das 4. Abenteuer mit dem MutMachMonster, das Kinderangst in Kindermut verwandeln kann.

Cover:

Das Cover zeigt ein riesiges Wesen, an dem einige Kinder herum turnen und Freude dabei haben. Bei dem großen Wesen handelt es sich um den Kinderfresser, aber der Name klingt erschreckender, als er ist. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt. Und man kann viel auf dem Cover entdecken und erkennen.

Meinung:

Es ist bereits das vierte Abenteuer mit dem lustigen MutMachMonster. Der Kinderfresser hat auch diesmal wieder alle Hände voll zu tun. Es will den Zwillingen Billie und Nessi helfen. Billie hat Zahnarztangst, was ich persönlich gut verstehen kann und Nessi braucht Hilfe beim Lesenlernen. Ob Kinderfresser und seine Freunde den beiden helfen können?

Inhaltlich möchte ich hier noch nicht vorgreifen und nicht allzu viel verraten, daher halte ich mich mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell kommt man in die Monsterwelt, aber auch die der beiden Kinder hinein und kann die Geschehnisse und Handlungen gut nachvollziehen. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut. Auch die Charaktere sind sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Toll sind auch die eingefügten Rätsel und Mitmachaktionen, auch die tollen Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab.

Die Kapitel haben eine schöne und angenehme Länge. Auch die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar durch kleine Illustrationen zu Beginn jedes Kapitels, welche unterschiedlich und jede anders ist.

Auch die kleine Einführung und Aufklärung zum Kinderfresser, ganz zu Beginn des Buches ist sehr niedlich gewählt.

Die Geschichte selbst ist spannend, unterhaltsam und sehr liebevoll umgesetzt und soll zudem Mut machen und stärken. Fantasie und auch Mut sind wichtige Eigenschaften, mit denen man weit kommt, was auch dieses Abenteuer beweist.

Die schwarz-weiß Illustrationen sind sehr niedlich gezeichnet und lockern das Ganze sehr gut auf. Zudem runden sie die Geschichte ab und veranschaulichen so manche Situation und Gegebenheit.

Mir hat das Buch sehr viel Freude gemacht und ich finde es richtig toll und kindgerecht umgesetzt. Eine tolle Vorlesegeschichte, aber auch für etwas ältere gut zum Selbstlesen geeignet. Auch die Gestaltung und Gliederung ist sehr schön gelungen und toll umgesetzt.

Fazit:

Wundervolles Abenteuer mit dem MutMachMonster. Sehr schön illustriert und liebevoll umgesetzt.

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Rezensionen von Hennie :

Das Meer als Seelentröster

Und Großvater atmete mit den Wellen von Trude Teige

"Und wenn du Angst hast oder traurig bist, musst du mit dem Meer atmen.“ Das sagte der liebevolle Großvater Konrad zu seiner Enkelin Juni. Doch woher hatte er diese Weisheit?

Die Erzählung setzt ein im Jahr 1943 mitten im Indischen Ozean vor der Küste von Java. Das Handelsschiff Anitra, auf dem die beiden norwegischen Brüder Konrad und Sverre als Seemänner arbeiten, wird von einem Torpedo getroffen.

Die Hölle bricht los. Viele sterben auf qualvolle Weise entweder im Kugelhagel der Japaner oder im Wasser. Die Brüder werden getrennt. Nach einer unbeschreiblichen, fast tödlichen Odyssee auf dem Meer gelingt Konrads Rettung. In einem Hospital auf der von den Japanern besetzten Insel Java pflegt ihn die junge, norwegischstämmige Krankenschwester Sigrid aufopferungsvoll gesund. Sie verlieben sich ineinander und werden bald in verschiedene Gefangenenlager gebracht, wo sie unfassbare Grausamkeiten durch die Besatzer erfahren...

Während Trude Teige in „Als Großmutter im Regen tanzte“ vom schrecklichen Schicksal der Großmutter erzählt, ist es hier der Großvater, dessen dramatische Geschichte vorgestellt wird. Obwohl die beiden Bücher zusammengehören, sind sie nicht unbedingt als Fortsetzung zu verstehen. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden, zumal Konrads Erlebnisse vor dem Kennenlernen der Großmutter Thekla stattfinden. Der Kreis schließt sich für mich nach dem zweiten Buch.

Der Autorin gelingt es in hervorragender Weise das berührende, tragische Schicksal Konrads an einem fernen Ort zu schildern, den ich als Kriegsschauplatz nie so wahrgenommen habe. Die Japaner haben sich in ihrer Grausamkeit gegenüber den Gefangenen in den Lagern auf Java in gar nichts unterschieden zu den ungeheuerlichen Gräueltaten der Nazis in Europa. Es ist sehr belastend davon in ausführlichen Details zu lesen. Die Menschen sind dem Tode näher als dem Leben und trotzdem geht es immer weiter. Da gibt es stets auch optimistische Momente in all dem Elend.

Mir ist es verständlich, dass die Großeltern nie über die Erlebnisse im zweiten Weltkrieg und danach mit ihren Nachfahren gesprochen haben. Sie haben es sich erzählt und bei sich behalten und konnten so ihr Leben weiterführen. Sehr gut, dass sich diese Beiden gefunden haben!

Fazit:
Das Buch hat mich sehr bewegt, auch wegen der realistischen Erzählweise und der authentischen Figuren. Trude Teige hat es sehr gut verstanden in all der Hoffnungs- und Erbarmungslosigkeit, in der Schwere des Schicksals, am Ende den Sieg der Menschlichkeit herauszuarbeiten.
Meine unbedingte Leseempfehlung mit der Höchstbewertung!

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Rezensionen von lesen=liebe:

Ein anspruchsvolles Kinderbuch

Ein Zuhause für deinen Drachen von Ulrike Felber

Wer ein anspruchsvolleres Kinderbuch sucht, der trifft mit – Ein Zuhause für deinen Drachen – eine gute Wahl. Der Text ist lang und beinhaltet viele außergewöhnliche Wörter und lange Sätze. Dennoch ist die Geschichte leicht verständlich. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet. Leider wirkt das Buch etwas eintönig, weil meistens der Wald, Mari, oder die uraltejunge Frau zu sehen sind.

Hier hätte ich mir ein paar Seiten gewünscht, die sich abheben und herausstechen.

Obwohl oder vielleicht auch weil das Buch klimaneutral produziert wurde, macht es einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Preis ist im eher höheren Segment angesiedelt, aber man darf nicht vergessen, dass man mit dem Kauf gleichzeitig für bedürftige Kinder spendet. Das ist wirklich eine tolle Sache und sollte auch unbedingt beim Vorlesen angesprochen werden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Wenn man Kinder hat mit denen man gut philosophieren kann, dann ist das absolut die richtige Lektüre.
Meinen Kindern hat es zwar grundsätzlich gefallen, Chance ein Lieblingsbuch zu werden hat es jedoch nicht. Daher nur vier Sterne.

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Niemals aufgeben

Als Ela das All eroberte von Raúl Krauthausen; Adina Hermann

Ela ist ein riesengroßer Weltraumfan. Nach dem Besuch im Planetarium steht ihr Entschluss fest: Sie will Astronautin werden. Leider bekommt Ela nicht von allen Seiten Unterstützung. Sie sitzt nämlich im Rollstuhl. Für Ela und ihrem besten Freund Ben ist das jedoch kein Hindernis.
Als Ela das All eroberte ist ein wirklich cooles Kinderbuch.

Erstens wird viel Wissen über das Weltall vermittelt und zweitens wird auf das Thema, Menschen mit Behinderung, eingegangen. Für meine Kinder war es schön zu sehen, dass man im Leben alles schaffen kann, wenn man an sich selbst glaubt. Die Geschichte hat meinen Kindern sehr gut gefallen, zumal wir auch schon oft im Planetarium waren und meine Kinder auch kleine Weltraumfans sind. Was ich ein kleines bisschen schade finde ist, dass das Buch aufgrund der Farbwahl des Covers, den Anschein macht, als wäre es auf Mädchen ausgerichtet. Es ist aber ganz und gar kein Mädchenbuch. Ich weiß, dass alle Farben für alle da sind, aber leider ist das auch heutzutage noch immer ein großes Thema.

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Super zum Vorlesen und Selberlesen

Abenteuerspaß mit Conni 2: Conni und der Segelausflug von Barbara Iland-Olschewski

Conni und der Segelausflug ist der 2. Band der neuen Abenteuerreihe für Kinder ab 8 Jahren. Nach dem ersten Band hat meine Jungs das Conni-Fieber gepackt und deshalb haben wir uns riesig gefreut, dass es schon den 2. Band gibt. Das Buch eignet sich perfekt für fortgeschrittene Leseanfänger, aber es ist auch super zum Vorlesen.

So wie in unserem Fall. Sowohl das 5-jährige als auch das 7-jährige Kind kann der Geschichte super folgen. Sie ist sehr einfach geschrieben und liest sich unglaublich locker. Es macht auch mir großen Spaß sie vorzulesen.
Auch diese Geschichte ist wieder direkt aus dem Leben gegriffen. Connis Oma gewinnt ein Wochenende auf einem Segelboot. Da sie die Reise selbst nicht antreten möchte, schenkt sie sie ihrer Enkelin.
Meine Kinder haben viel über das Thema Segeln gelernt und wurden zum ersten Mal so richtig mit der Gebärdensprache konfrontiert. Es ist so toll, dass wirklich jedes Kind einen anderen, ganz speziellen Charakter hat. Mein größerer Sohn ist ganz angetan von Niam, einem sehr selbstbewussten Jungen.
Wir freuen uns schon auf Band 3.

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