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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Coole Geschichten

Zozo Zombie 1 von Yasunari Nagatoshi

Zozo Zombie. Dieses nette Büchlein gibt es zum Zombie-Sparpreis von 5 Euro. Ein unschlagbarer Preis für so viel Lesestoff und Lesespaß.

Zozo der Zombie taucht plötzlich in der Stadt auf und stellt Isamus Welt auf den Kopf. Immer wieder stirbt der Zombie auf verschiedene Weisen, erwacht aber stets wieder zum Leben.

Da dies mein bzw. unser erster Manga war, war ich sehr überrascht, dass das Buch von hinten anfängt. Auch die Leserichtung war mir nicht bekannt, weshalb ich etwas verwirrt war und anfangs die Geschichten überhaupt nicht verstanden habe. Ab der zweiten Geschichte, hatte ich den Dreh raus. Ich habe das Buch zusammen mit meinen Kindern gelesen. Mein größeres Kind geht in die 1. Klasse VS und hat sich prächtig amüsiert. Immer wieder nimmt er das Büchlein zu Hand um ein paar Sprechblasen zu lesen. Ich würde sagen, das geht als Leseanimation durch. Vor allem die kurzen 4-Bilder-Mangas sind sehr ansprechend für meinen Sohn. Etwas schade finde ich, dass für ihn die Schrift etwas schwierig zu lesen ist, aber es ist ja schließlich kein Erstleserbuch. Ich habe weniger mit der Schriftart sondern mit der Schriftgröße zu kämpfen. Die könnte wirklich größer sein. Inhaltlich spreche ich nur für meine Kinder und die finden Zozo einfach cool und seine Fähigkeiten sehr praktisch. Z.B. dass er nachts seine untere Hälfte aufs Klo schicken kann.

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Rezensionen von Kathie:

Für seine eigenen Überzeugungen einstehen

Die Kranichfrauen von Renate Greil

"Die Kranichfrauen" ist ein packender historischer Roman. Die Geschichte von Anna und Paula, zwei Frauen, die sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen auflehnen und für ihre Träume kämpfen, ist inspirierend und ermutigend.
Die Protagonisten stammen aus unterschiedlichen Hintergründen, sind jedoch durch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Segeln miteinander verbunden.

Trotz der bereits vorgezeichneten Lebenswege, die ihre Eltern für sie planen, haben Anna und Paula eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft. Auf dem malerischen Ammersee finden sie Freiheit und Glück, fernab der Einschränkungen ihrer Zeit.
Die Autorin hat die Nachkriegszeit gründlich recherchiert, was dem Roman Authentizität verleiht. Die malerische Kulisse des Ammersees wird bildhaft beschrieben und lässt die Leser in die Welt der Protagonisten eintauchen.
Der Schreibstil ist einfach und verständlich, jedoch könnte er noch etwas runder und einfühlsamer sein, um die Emotionen der Charaktere noch besser zu vermitteln. Insgesamt ist "Die Kranichfrauen" eine Lektüre, die lange nachhallt und Mut macht, seinen eigenen Weg zu gehen.

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Rezensionen von Harakiri:

gefährliche Ermittlungen

Bedrohliche Provence von Pierre Lagrange

Albin Leclerc hat es mit einem schwierigen Fall zu tun: zwei Ehepaare werden ermordet aufgefunden, jeweils mit einem Foto einer Frau am Fundort. Albin nimmt die Ermittlungen auf und weiß nicht, worauf er sich einlässt. Denn der Täter ist bewaffnet und hat noch Pläne.
Wieder ein herrlicher Spaß wobei mir ein wenig die Interaktion zwischen Tyson und Albin gefehlt hat.

Aber dafür hatte der Fall es in sich und war spannend von der ersten Seite an.
Mit Albin ist Lagrange ein sympathischer Charakter gelungen, der teilweise seinen Kollegen etwas lästig ist, die ihn aber nicht missen wollen.
Sehr gut fand ich, dass man als Leser ganz nah an allem dabei war. Auch an der Tötung der Pärchen. So hat sich ein gewisser Gänsehauteffekt eingestellt, der bis zum Ende kaum weichen wollte.
Das Buch macht auch wieder Lust auf einen Urlaub in der Provence – die Beschreibungen wirken immer so einladend und authentisch, da würde man am liebsten gleich selbst hinfahren.

Fazit: ich hatte wieder ein tolles Lesevergnügen und freue mich schon auf Band 11 im Herbst 2024

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Rezensionen von Claudia R:

fantastisch umgesetzt

Keloria 2 von Mira Valentin; Kathrin Wandres

Klappentext / Inhalt:

Der schwarze Fürst hat sein Ziel erreicht: Neben sämtlichen Rottönen fehlt im Farbenland nun auch die Liebe. Jessi kann es nicht ertragen, Ciaran dadurch verloren zu haben, und durchschreitet erneut das Tor nach Keloria. Hier muss sie feststellen, dass ihre einstigen Gefährten die rote Farbbewahrerin keinesfalls retten wollen.

Ganz im Gegenteil: Kaltherzig arbeiten Ciaran und seine Begleiter daran, Magenta zu töten, damit jemand anderer sie ersetzen kann.
Völlig auf sich allein gestellt, bricht Jessi auf, um Magenta aus den Fängen ihres Erzfeindes zu befreien. Bald kommen ihr alte und neue Freunde zu Hilfe. Doch was steckt hinter dem seltsamen Raunen, das aus den Bergen direkt nach ihr zu rufen scheint? Und wird Ciaran je wieder so für sie empfinden wie früher?

Cover:

Das Cover ist sehr ausdrucksstark und farbgewaltig umgesetzt. Die geöffneten Augen schauen einen direkt an und auch die kleine Szene im Hintergrund ist schön umgesetzt. Die glänzenden Farben sind toll gewählt und rin kräftiger pink Ton strahlt einem hier entgegen. Von der Gestaltung ist es dem Cover des ersten Bandes ähnlich und so ist hier ein Wiedererkennungseffekt auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich dabei um den zweiten Band der Keloria-Saga. Zudem handelt es sich hierbei um eine Neuauflage. Es wurde bereits 2019 veröffentlich und nun im Selfpublishing überarbeitet und neuaufgelegt. Den ersten band hatte ich erst kurz zuvor gelesen und war auf den abschließenden Band dieser Dilogie entsprechend gespannt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit genaueren und weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Wie auch bereits im ersten Band wird hier abwechselnd aus Sicht von Jessi und Ciaran in der Ich-Perspektive berichtet. So findet man sich sehr schnell und gut in Beide hinein. Auch die Emotionen und Gedanken kommen sehr nah spürbar herüber. Auch hier wird schnell Spannung, aber auch Emotionen aufgebaut und man wird als Leser sehr gut unterhalten.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und auch die kleinen Symbole runden dies sehr schön ab. Die Farbbezeichnung am Kapitelanfang und auch die Kapitelüberschriften sind toll gewählt, verraten dabei aber nicht zu viel.

Auch im zweiten Band wurde ich schnell wieder von den Handlungen und Charakteren gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Ein wundervolle Fantasy mit einem tollen Weltenbau, aber auch vielen kleinen eingestreuten Botschaften, die nachhaltig wirken und dem Ganzen auch eine gewisse Tiefe verleihen.

Das bunte FAQ am Ende fand ich auch sehr interessant und gut gemacht.

Fazit:

Wundervolle und auch tiefgründige Fantasy, die für Spannung und gute Unterhaltung sorgt.

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Rezensionen von Claudia R:

Auftakt Fantasy-Dilogie

Keloria 1 von Mira Valentin; Kathrin Wandres

Klappentext / Inhalt:

Es ist wie im Albtraum: Mitten in der Nacht trifft Jessi im Schauderwald auf einen schwarz gekleideten Fremden. Glücklicherweise scheint es sich bei dem jungen Mann namens Ciaran nur um einen harmlosen Irren zu handeln, der auf der Suche nach seinem angeblichen Einhorn ist. Als wenig später tatsächlich ein Pferd mit Horn auftaucht, das sich einzig von Jessi besänftigen lässt, willigt sie ein, es dorthin zurückzubringen, wo es hergekommen ist: zu einer geheimnisvollen Pforte im Wald, die sich ausschließlich zur Dämmerung öffnet.

Es genügt ein unbedachter Schritt und schon landet Jessi mitten in der Farbenwelt Keloria. Doch damit nicht genug: Nun sitzt sie in einer fremden Sphäre fest, die drauf und dran ist, von einer finsteren Macht verschlungen zu werden.

Cover:

Das Cover ist besonders durch die Farbe und das Gesicht sehr ausdrucksstark geprägt. Die glänzend leuchteten Farben machen es sehr geheimnisvoll und auch im Hintergrund kann man einige Andeutungen und Gescehnisse erkennen. Farblich und optisch finde ich es sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Es ist der Auftakt einer fantastischen Dilogie von Mira Valentin und Kathrin Wanders. Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage, welche zuvor bereits 2018 erschien und nun im Selfpublishing neu überarbeitet wurde und 2024 über bod - books on demand herausgebracht wurde.

Eine kreative, farbenprächtige und fantasievolle Geschichte. Jessi und auch Ciaran nehmen einen schnell mit und man wird an die Geschichte und Geschehnisse regelrecht gefesselt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren und genaueren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in die Charaktere und auch die Handlungen hinein. Abwechselnd wird aus Sicht von Jessi und Ciaran erzählt. Jeweils in der Ich-Perspektive der Beiden wird erzählt, so findet man sich besonders gut in die Gedanken und auch die Emotionen der Charaktere und Figuren hinein. Schnell wird man so auch an die Ereignisse gefesselt und möchte unbedingt mehr erfahren.

Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Auch die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die kleinen Symbole des Einhorns und des Tores ziehen sich durch die Kapitel und Abschnitte und auch die Kapitelanfänge sind sehr schön und deutlich sichtbar erkenntlich. Neben der Farbangabe, gibt es auch noch immer einen kleinen Spruch bzw. eine Art Überschrift, welche aber nicht zu viel verrät, jedoch nachdenklich und neugierig stimmt.

Die Charaktere und Figuren sind gut durchdacht und man findet sich sehr gut in diese hinein. Die Geschehnisse und auch das Drumherum wird bildlich und gut beschreiben. Spannung wird aufgebaut und auch Emotionen kommen sehr gut herüber.

Mich konnte diese tolle Fantasygeschichte überzeugen und fesseln. Auf den zweiten Band bin ich schon sehr gespannt.

Fazit:

Gelungener Auftakt einer wundervollen Fantasy Dilogie.

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Rezensionen von Dragon:

Die Schatten von Nimmerland

Wendy, Darling - Dunkles Nimmerland (mit gestaltetem Farbschnitt) von A.C. Wise

Aus dem kleinen Mädchen Wendy Darling, das mit ihren Brüdern Michael und John von Peter Pan ins Nimmerland geholt wurde, ist inzwischen eine erwachsene Frau mit eigener Familie geworden. Ein Teil von ihr verdrängt die Zeit in Nimmerland, ein anderer sehnt das Fliegen mit Peter immer noch herbei. Als eines Nachts Peter wie damals an Wendys Fenster kommt, aber diesmal ihre kleine Tochter Jane entführt, wird Nimmerland für Wendy wieder zur Realität.

Sie weiß, dass dort nicht nur Spaß und Kindsein herrschen, sondern auch etwas unvorstellbar Schlimmes. Sie muss noch einmal an diesen Ort und ihre Tochter retten.

Aus der bekannten Kindergeschichte um Peter Pan, der in Nimmerland mit den Verlorenen Jungs geradezu paradiesisch lebt, nie erwachsen werden will und bei dem immer nur der Spaß mit seinen eigenen Regeln im Vordergrund steht, hat A. C. Wise eine Geschichte für erwachsene Leser gemacht. Sie entführt sie in ein Nimmerland, das kein heimeliger und spaßiger Ort mehr ist. Vielmehr wird Peter mit einer bedrohlichen und unvorstellbar grausamen Seite gezeigt, die dem Leser eine neue Perspektive auf den Charakter eröffnet. Wendy hingegen wird als erwachsene Figur präsentiert, die sich den Herausforderungen des Erwachsenwerdens stellen muss. Dabei begleitet der Leser sie in zwei Zeitsträngen und dazu noch den der Tochter. Man erfährt, wie es Wendy nach ihrer Rückkehr aus Nimmerland ging, ebenso ihren Brüdern Michael und John und taucht tief in die Gefühlswelt des Hauptcharakters Wendy ein. Die Geschichte thematisiert auf eindringliche Weise die Veränderungen und Konflikte die mit dem Erwachsenwerden einhergehen und zeigt, wie sich die Beziehung zwischen Wendy und Peter im Laufe der Zeit verändert.

A. C. Wise schreibt so eindringlich und wortgewaltig, dass man sich der Story nicht entziehen kann und tief in Wendys Gefühlswelt eintaucht und mitleidet. Die Figuren sind greifbar, gut ausgearbeitet und vor allem Wendy wird in ihrer Zerrissenheit, aber auch Stärke als lebendige Person gut dargestellt. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser zu packen und das Geheimnis um Peter lange aufrecht zu erhalten, obwohl er wie Wendy schon Teile erahnen kann. Immer wieder überzeugen unerwartete Wendungen für Spannung und das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen.

Das Buch kann außerdem mit seinem hochwertigen Cover und wundervollem Buchschnitt überzeugen. Illustrationen sind keine enthalten, was aber hier überhaupt nicht nötig ist, denn wie passend ist es, sich Nimmerland in seiner eigenen Fantasie vorzustellen.

Insgesamt ist dieses Buch eine faszinierende, aber düstere Neuinterpretation des klassischen Stoffes, die den Leser zum Nachdenken anregt und neue Facetten der bekannten Figuren aufzeigt.

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Rezensionen von Ecinev:

voll stylisch

Mathilda - Wie style ist das denn?! von Silke Antelmann

Das Cover in pink gehalten mit dem Umriss eines Mädchens läßt die Zielgruppe dieses Romans bestimmt auf das Buch fliegen.

Mathilda ist so überhaupt nicht an Mode und Style interessiert, sie kleidet sich unauffällig in weiten Klamotten und schminkt sich nicht. Als ihre Mitschüler herausbekommen, dass ihre Schwester eine angesagte Influencerin ist, steht sie plötzlich im Mittelpunkt und wird um Rat gebeten.

Dabei hat sie von Style doch so gar keine Ahnung. Sie fängt an kreative Lösungen zu erfinden und merkt doch recht schnell, dass Aussehen nicht das wichtigste ist und jeder Mensch seine Schwächen hat.

Ganz aktuell ist natürlich das Thema Social Media das einen sehr großen Rahmen einnimmt. Der Schreibstil ist passend für junge Mädchen und wird durch Fragen mit Multiple Joice Antworten aufgelockert.

Als Erwachsene war ich für dieses Buch leider die falsche Zielgruppe und konnte mich nicht so packen.

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Rezensionen von Ecinev:

Insel Urlaub

Die Insel des Zorns von Alex Michaelides

Eine Reihe englischer Schauspieler verbringen eine Auszeit auf einer grieschichen Privat Insel. Darunter ist Elliot Chase aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird. Alle wollen nur schöne Ostertage verbringen doch am Ende wird aus Spaß bitterer Ernst

Der Aufbau beginnt sehr zögerlich, Elliot ist bei den anderen nicht gerade beliebt, aber sehr selbstherrlich und mischt sich in alles ein.

Sehr detailliert und ausschmückend schildert er die Personen und Erlebnisse bis zum bitteren Ende. Leider konnte ich mich mit der Person von Elliot nicht anfreunden was mir den Einstieg in dieses Buch schwergemacht hat.

Es spielt sich viel auf psychischer Ebene statt, die großen Versprechungen die Elliot verspricht habe ich leider vergebens gesucht. Es dauert sehr lange bis sich die Spannung aufbaut und das Ende war vorhersehbar.

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Rezensionen von Daggy:

Auf der Suche nach dem Katalogmörder

Behalte das für dich! von Tom Ryan

Camera Cove ist ein kleiner Ort an der Ostküste und die meisten jungen Menschen wollen schnellstens dort weg. Vor Jahren bauten einige junge Familien auf dem Gelände eines alten Bauernhofes, so kommt es, dass Mac Bell, der Erzähler dieser Geschichte, mit Connor, Ben, Doris und Carrie seine Kindheit und Jugend verbringt.

Nun sind alle achtzehn und haben ihren Abschluss. Doch einer aus der Freundesgruppe wurde im letzten Jahr ermordet. Connor ist das letzte Opfer eines Serienmörders und da seither keine weiteren Morde geschahen, geht man davon aus, dass der Mörder von Außerhalb kam und weitergezogen ist. Aber Mac lässt der der Verlust seines besten Freundes keine Ruhe und als er dann noch einen Zettel findet, indem der Freund ihn um Hilfe bitte, ist für ihn klar, dass er weiter ermitteln muss.
Das Mac homosexuell ist wird im Ort offen kommuniziert und ist auch kein Problem, weder bei der Familie noch bei den Freunden. Schön, wenn alle so vorurteilsfrei verläuft, wie hier. Mac verfolgt im Laufe der Geschichte immer andere Theorien und so kommt es für mich am Ende zu einer Überraschenden Wendung. Allerdings wird durch dieses ständige wieder aufnehmen neuer Spuren die Erzählung im mittleren Teil etwas zäh. Ich hätte mir da etwas mehr Spannung und Dynamik gewünscht. Zum Schluss kommt dann nochmal mehr Spannung auf und wie bereits erwähnt, ergibt das ein unerwartetes Ende.

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Rezensionen von robertp:

Ein Dreieck

Mit den Jahren von Janna Steenfatt

Schon als ich das Titelblatt gesehen hatte, wollte ich dieses Buch lesen. Die drei Personen (ein Mann, zwei Frauen) strahlen eine heftige innere Kraft aus. Sie stehen an einem Geländer und sind sichtlich miteinander intensiv verbunden. Wohin diese Verbindung führt zeigt der Roman, der sich dem Leser beim Umblättern offenbart.

Die Autorin Jana Steenfatt (Hamburgerin und lebt in Leipzig) hat die handelnden Personen gekonnt in eine Umgebung gestellt, die sie kennt. Lukas, ein Maler, kommt aus einem „guten“ Haus Hamburgs und hat Eva geheiratet. Die beiden haben zwei Kinder und leben in Leipzig, wo auch Jette arbeitet.
Langsam treiben die Figuren aufeinander zu. Jette lernt Lukas kennen und beginnt eine Beziehung. Neu ist, dass sie einen Mann zu sich lässt, ist sie doch bisher nur mit Frauen zusammengewesen. Schicksal oder Zufall lässt auch die beiden Frauen einander kennenlernen.
„Bei einem gleichschenkeligen Dreieck sind zwei Seiten gleich lang, während die dritte Seite die Basis bildet.“ Im Dreieck Lukas-Jette-Eva ändert sich die Basis ständig, doch sind sie (ohne es noch zu wissen) jeweils ein gewichtiger Teil des Ganzen.
Die Figuren sind einem alsbald ans Herz gewachsen. Keinem wünscht man ein schlimmes Ende, jedoch schwebt beim Umblättern jedes Mal ein solches drohend über dem Zenit. Die Kleinfamilie wächst einem ans Herz, Jette ist sofort sympathisch. Jede Seite wird immer rascher gelesen und am Ende steht man da und denkt sich „hätte ich gedacht, dass es wirklich so ausgehen kann?“
Für alle die eine Liebesgeschichte lesen möchten, die eigentlich keine ist, sondern eine Beobachtung dreier Menschen die Spuren ineinander hinterlassen.

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