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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Steffi Gruber:

Ein großes Werk

Die Frauen der Familie Carbonaro von Mario Giordano

Ungeachtet des Spruches "Don`t treat a book by it`s cover", zunächst zum Buchcover, welches sehr passend gestaltet ist: Es trifft den Inhalt des Buches sehr gut, da es einen auf die mediterrane Umgebung einstimmt. Nicht das wichtigste Detail eines Buches, aber mich ärgert es immer ein wenig, wenn ich das Flair eines Buches aufgrund seines Covers falsch einschätze.

Die Geschichte startet in der Zeit um 1900 in Italien, und führt dann in mehreren Erzählsträngen gleichzeitig fort. Die "Frauen der Familie Carbonaro" und ihr Leben werden im Wechsel parallel beschrieben, also auch in Zeitsprüngen um je ca 15-30 Jahren. Dies ist ein Punkt, der beim Lesen einiges an Konzentration erfordert; mehr als einmal nutzte ich die Grafik am Anfang des Buches, um mir wieder ins Gedächtnis zu rufen, wer genau Anna oder Maria oder Pina waren.

Mir fehlen ein paar Spannungskurven, die das Buch fesselnder machen könnten, dennoch, alles in allem ist das Buch schön und interessant geschrieben. Es schafft es immer wieder, ein Bild der Zeit und des Landes zu malen, und hält einige überraschende Momente bereit.

Wie ich erst im Nachhinein erfahren habe, ist dies der Zweite Teil einer Reihe über die Familie Carbonaro. Ohne den ersten Teil gelesen zu haben, habe ich mich direkt gut zurecht gefunden und hatte nicht das Gefühl, das mir etwas an Vorwissen durch den ersten Teil fehlen würde.

Tolles Buch, ich kann es nur empfehlen.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Schöner Feelgood-Roman

Für immer Inselwind von Antonia Sommer


Auf der Insel Norderney führt Raik nach dem Tod seiner Eltern deren Fahrradladen weiter und kümmert sich um die vier jüngeren Geschwister. Bei so viel Verantwortung bleibt keine Zeit für Beziehungen. Und aus Prinzip lässt er sich nicht auf Touristinnen ein. Doch als er Svea kennenlernt, wirft er seine Vorsätze über Bord.

Was als Urlaubsflirt beginnt, entwickelt sich schon bald zu echten Gefühlen. Aber Sveas Leben ist ein einziges Chaos. Sie hat sich gerade erst von ihrem Mann getrennt und muss herausfinden, was sie will. Und dann stellt auch noch ein Anruf von Raiks Ex-Freundin alles gehörig auf den Kopf.

„Für immer Inselwind“ von Antonia Sommer ist der Auftakt ihrer neuen Norderney-Reihe.
Wir begleiten Svea zurück nach Norderney, wo sie immer ihre Ferien bei ihrer Oma verbracht hat. Dort begegnen wir auch Raik und seiner absolut liebenswürdigen Familie.
Die Autorin nimmt uns mit ganz viel Wärme und Liebe mit nach Norderney. Sie beschreibt die Insel unglaublich schön, so dass man selbst das Gefühl hat dort Urlaub zu machen.
Das Buch ist einfach ein Feelgood-Roman, mit absolut sympathischen Figuren.
Durch die verschiedenen Thematiken kommt sogar ein bisschen Spannung auf, auch wenn die jeweilige Auflösung meistens doch vorhersehbar ist. Aber umso wohler fühlt man sich beim Lesen.
Svea ist eine tolle Hauptfigur und ich habe ihre Abenteuer auf Norderney gerne begleitet. Sie ist clever und mutig und besonders die klaren Gespräche zwischen den Figuren haben mir gut gefallen. Hier gab es keine unnötigen Missverständnisse, nur weil niemand ehrlich ist.
Auch Raik und seine Familie sind absolut liebenswert und man wünscht sich als Leser für alle einfach nur das Beste.
Das Buch ist die perfekte Lektüre für zwischendurch, um einfach mal abzuschalten und sich wohlzufühlen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

Spannendes Thema, leider verfehlt

Die Entflammten von Simone Meier

Die Geschichte einer bemerkenswerten Frau beginnt recht vielversprechend.
Die Verbindung mit der Protagonistin Gina hat mich leider bald stutzig gemacht und etwas ratlos. Mehr und mehr schien mir Vieles krampfhaft konstruiert, das "Verschmelzen" von Jo und Gina unglaubwürdig und eher in Pubertätsphantasien anzusiedeln.

Warum doch durchschnittlich? Weil es bis zu zwei Dritteln recht nett und flüssig zu lesen ist, die historischen Figuren gut gezeichnet sind in der Phantasie der Autorin. Aber je länger, desto mehr Durcheinander. Wer war entflammt???

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Rezensionen von PMelittaM:

Wiederentdeckte Kurzgeschichten

Nachbarn von Diane Oliver

Diane Oliver wurde 1943 in North Carolina geboren und ist bereits 1966 auf Grund eines Unfalls verstorben. Dieser Band beinhaltet ihre vierzehn Kurzgeschichten, von denen zu ihren Lebzeiten vier veröffentlicht worden waren, u. a. die Titelstory. Erst kürzlich wurden die Geschichten (wieder)entdeckt und nun in dieser Anthologie veröffentlicht.

Diane Oliver war schwarz und lebte in einer Zeit, in der die Rassentrennung noch aktuell war, vor allem in den Südstaaten. Ihre Geschichten handeln daher auch von Segregation, Diskriminierung und Ausbeutung, sie packt diese in alltägliche Situationen schwarzer Menschen. Sie erzählt im wesentlichen unaufgeregt, dadurch aber nicht weniger bedrückend. Ihre Lebenswelt war eben so.

Schon in der Titelstory kommt all dies zum Tragen. Tommy soll als erstes – und einziges – schwarzes Kind in eine weiße Schule. Erzählt wird aus Sicht seiner älteren Schwester Ellie. Die Familie erhält Hass- und Drohbriefe, Tommy hat Angst. Winifred geht es in „Die Kammer im obersten Stock“ ähnlich, nur ist es bei ihr ein College. Libby begleiten wir in „Gesundheitsdienst“ in ein Krankenhaus, wo eines ihrer Kinder geimpft werden soll. Leider müssen sie in das Wartezimmer für Schwarze, eine Garantie auf Behandlung gibt es für sie nicht. Libby trifft man übrigens in einer späteren Geschichte noch einmal wieder. Eine besondere Geschichte ist „Kein Service hier“, in der eine schwarze Familie in den Wald flieht, um dort zu leben, und die mich mit ihrer Pointe umgehauen hat.

Alle Geschichten, bis auf eine, werden aus Sicht von Frauen erzählt. Frauen haben oft noch ein zusätzliches Päckchen zu tragen. Alle dieser Frauen sind schwarz, bis auf eine. In der letzten Geschichte „Spinnen weinen ohne Tränen“ ist es eine weiße Frau, die im Mittelpunkt steht, die allerdings eine Beziehung zu einem Schwarzen aufnimmt.

Keine der Geschichten ist einfach zu lesen, nicht nur wegen ihrer Themen, man muss sich auch darauf einlassen und aufmerksam lesen. Ich hoffe, dass ich alles so verstanden habe, wie es von Diane Oliver gemeint war. Zum (noch) besseren Verständnis sollte man auf jeden Fall auch das Nachwort Tayari Jones' lesen. Ebenso sollte man die Anmerkung zur Übersetzung nicht überlesen.

Geschichten, die eine junge Frau vor etwas 60 Jahren geschrieben hat, wurden nun vollständig veröffentlicht und sind auf jeden Fall immer noch lesenswert. Ihre Themen sind durchaus noch aktuell.

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Rezensionen von Ruth:

Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebenswege

Der Sommer, in dem alles begann von Claire Léost

Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebenswege, alles zusammengeführt in einem Sommer im Jahr 1994 in der Bretagne. In drei Erzählsträngen entwickelt die französische Autorin Claure Léost ihre Geschichte.
1940 ändert sich mit dem Einzug deutscher Militärs das Leben im beschaulichen Le Bois d‘en Haut, auch für die zwölfjährige Odette, Tochter des Dorfarztes.

Ihr Vater, der als Kommunist weiter für ein freies Frankreich kämpft, wird von Männern in schwarzen Ledermänteln abgeholt und später im Lager erschossen. Ein Jahr vor Kriegsende stirbt ihre Mutter und Odette reist zu ihrer Tante nach Paris. Sie findet Arbeit als Dienstmädchen bei einer Familie mit zwei Kindern. Hier zählt nicht mehr, dass sie daheim eine der besten Schülerinnen war und ihre Eltern angesehene Leute im Dorf. „ In Paris war sie ein nichts. Oder noch weniger als nichts : eine vom Dorf, ein Landei, ein Bauerntrampel.“ „ Bretonen, das waren …eine Horde hungernder Hinterwäldler, die in Paris einfielen, um zu verdienen.“ so war die einhellige Meinung der Pariser.
Doch es kommt noch schlimmer. Odette ereilt das Schicksal vieler Dienstmädchen: sie wird geschwängert von ihrem Dienstherrn. Allerdings verläuft ihr weiterer Lebensweg und der ihres Kindes nicht dem Klischee entsprechend.
1994 zieht Marguerite mit Ehemann und siebenjähriger Tochter nach Le Bois d‘en Haut. Was zieht die elegante Pariserin, Dozentin für Literaturwissenschaften, an das Gymnasium in diesen entlegenen Ort? Ist sie damit nur ihrem Mann Raymond gefolgt, einem ehemals erfolgreichen Schriftsteller, der in der ländlichen Abgeschiedenheit seine Schreibblockade bekämpfen möchte? Oder verfolgt sie damit ganz eigene Pläne? Die Kollegen, ja die meisten Dorfbewohner begegnen ihr mit Misstrauen.
Doch die sechzehnjährige Helene ist fasziniert von ihrer neuen Lehrerin. Die erkennt bald ihr Potential und fördert das kluge Mädchen. Und Helene verkehrt auch immer öfter im idyllischen Herrenhaus von Marguerite und fühlt sich zusehends vom charismatischen Raymond angezogen.
Sehr zum Ärger ihres Freundes Yannik, der ihre Schwärmerei voller Eifersucht beobachtet. Außerdem hegt er als stolzer Bretone einen Groll gegen Franzosen aus der Hauptstadt. „ Man hat uns unsere Identität gestohlen, wir leben auf besetztem Gebiet. Die Geschichte Frankreichs ist nicht unsere.“so argumentiert er. Sein Zurück zu seinen bretonischen Wurzeln begnügt sich bald nicht mehr nur mit dem Erlernen der bretonischen Sprache. Er schließt sich einer Gruppe Fanatiker an, die für eine freie Bretagne kämpfen und dafür auch nicht vor Gewalt zurückschrecken.
Helene fühlt sich zerrissen von ihren widersprüchlichen Gefühlen und als dann noch bei ihrem geliebten Vater eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird, ist sie völlig verzweifelt.
Es ist viel emotionaler Stoff, den Claire Léost in ihren Roman packt. Dabei schreibt sie in einer nüchternen, völlig unsentimentalen Sprache. Einzig in den Landschaftsbeschreibungen wird es poetisch. Hier ist die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat spürbar. Allerdings wird hier nichts sentimental verklärt. Das Dorf ist keine Idylle. Man begegnet vielen Vorurteilen und kleingeistigem Denken.Und es ist nicht die Bretagne, in die es die Touristenströme zieht. Hier gibt es keine malerischen Hafenstädte direkt am Meer, keine wildromantischen Küsten. Nein, ihr Roman führt in die Bretagne der Wälder, der mythischen Orte. Der Leser erfährt so einiges über bretonische Geschichte und Kultur. Deshalb verwundert es nicht, dass die Autorin für diesen Roman mit dem Literaturpreis der Bretagne ausgezeichnet wurde.
Die Geschichte wird im Rückblick erzählt. Seit zwanzig Jahren lebt Helene schon in Paris, nun reist sie zum ersten Mal zurück in ihre Heimat. Und sie erinnert sich, was in jenem Sommer geschehen ist und was sie schließlich zum Weggehen veranlasst hat.
Wie viel von der Autorin steckt in dieser Figur? Die Eckdaten scheinen zu stimmen und gewidmet ist der Roman allen „ Bretonen, die irgendwann einmal fortgegangen sind“, wie sie selbst.
Es ist eine leise, sehr emotionale Geschichte, die auf ein dramatisches Ende zuläuft. Und obwohl dieses Ende vorweggenommen wird, bleibt der Roman spannend. Die Charaktere werden in ihrer Vielschichtigkeit gezeigt, nicht jede ihrer Handlungen kann man billigen, werden aber aus der Biographie heraus begründet. Die meisten Figuren durchlaufen eine Entwicklung, wobei die Autorin erfreulicherweise Leerstellen lässt, so dass der Leser diese selbst füllen muss.
„ Der Sommer, in dem alles begann“ ist ein leicht zu lesender Unterhaltungsroman, aber keiner mit Happy-End.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener Auftakt

Zeit der Schwestern von Tanja Huthmacher

Klappentext / Inhalt:

Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden.

Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung ...
Apfelblütentage ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie übers Loslassen, über Neuanfänge und über die Dinge im Leben, die wirklich zählen.

Cover:

Das Cover ist sehr schön und zart gewählt und auch die Farben sind stimmig und toll umgesetzt. Die zarten rosa Blüten harmonieren sehr gut mit dem hellen türkisen Hintergrund.

Meinung:

Dies ist der Auftakt einer mitreißenden und emotionsreichen Trilogie. Heimatfeeling, Veränderungen und Lebenswege spielen hier eine Rolle. Für Carolin liegt der letzte Besuch in ihre Heimat schon Jahre zurück. Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter findet sie sich gemeinsam mit ihren Schwestern Romy und Veronika im Frühling am Bodensee ein und bestaunt als erstes die tollen Apfelbäume. Erinnerungen kommen auf und eine überraschende Entdeckung wirbelt das Familienleben durcheinander.

Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten. Wer mehr erfahren möchte schaut am Besten selbst ins Buch hinein.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Handlungen hinein. Auch Kann man die Gedanken nah spüren und macht sich schnell mit Carolin vertraut. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Schrift erschien mir anfangs etwas klein, aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt.

Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.

Sehr schön fand ich auch den einfarbigen türkisen Farbschnitt, der dem Ganzen noch etwas mehr Flair verlieh.

Die Geschichte ist wendungsreich und überraschend gestaltet und man wird hier sehr gut unterhalten. Auch die Mischung aus humorvollen Momenten und ernsten Themen ist sehr gut gelungen. Toll sind auch die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft. Kleine Längen sind hier durchaus verzeihlich. Alles in allem ist es sehr schön, atmosphärisch und rund. Auf die weitere Bände bin ich schon sehr gespannt.

Am Ende des Buches folgen noch einige Rezepte, welche gut und nachvollziehbar erklärt und beschreiben werden und auf jeden Fall Lust darauf machen, diese nachzukochen.

Fazit:

Wunderschöner und gelungener Auftakt, welcher atmosphärisch und emotionsreich daherkommt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

Viel Rauch - kein Feuer/Flammen

Die Entflammten von Simone Meier

Mit dem Roman wurde uns die Geschichte einer Unbekannten geschenkt, dem kann ich zustimmen.
Die Lebensgeschichte der Schwägerin von Vincent van Gogh wäre sehr interessant und spannend und hätte auch so erzählt werden können…wenn….. ja, wenn nicbt der Tiefgang fehlen würde und eine unterschwellige Kühle das Buch durchziehen würde.

Die verschiedenen Zeitebenen, auf einer Jo und auf der anderen Gina, waren für mich verwirrend, da sie manchmal ineinander übergegangen sind.
Resümee: ich wurde angeregt, mehr über Jo van Gogh-Bonger erfahren zu wollen und trotzdem eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Petra Sch.:

4 Freundinnen auf einem gefährlichen Wandertrip

The Hike von Lucy Clarke

Die 4 Freundinnen seit Jugendtagen Liz (verheiratet, Mutter, Hausärztin), Helena (hat eine Eventagentur), Maggie (geschiedene Mutter einer kleinen Tochter) und Joni (berühmter Rockstar), alle Mitte 30, machen sich von Bristol auf nach Norwegen, um den von Liz geplanten jährlichen Urlaub anzutreten.

Dieses Jahr gibt es statt Relaxen am Strand eine Wanderung in der norwegischen Wildnis.
Ein viertätiger Trip soll die Mädels durch die norwegischen Wälder an die Küste und dann über den gefährlichen Blafjell wieder zurück zur Pension bringen. Doch nur 3 kommen wieder zurück.

Der Schreibstil von Lucy Clarke ist wie bei ihrem vorigen Buch "One of the Girls" wieder total mitreißend. Es ist alles so lebendig beschrieben, dass man sich mitten dabei fühlt beim Mädelstrip. Und auch die kurzen Kapitel peitschen einen voran.
Auch wenn man anfangs noch nicht soo eine Beziehung zu den 4 Charakteren aufbauen kann, lernt man diese im Lauf der Geschichte immer besser kennen und taucht somit immer tiefer in die Geschichte ein.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die wunderschöne Beschreibung der Norwegischen Natur: die rauen Berge, die einsame und gefährliche Wildnis lassen einem Gänsehaut aufkommen. Dann noch das unbeständige Wetter im September und die Warnung vor dem Blafjell, der ein sog. dünner Ort ist, an dem die Welt der Lebenden und der Toten aufeinandertrifft.
Man kann so gut die Strapazen der Freundinnen nachvollziehen (zB die Blasen an den Füßen aufgrund nicht eingetragener Wanderstiefel, die Kurzatmigkeit wegen fehlendem Training usw) und auch das ständige unwohle Gefühl, beobachtet zu werden.
Denn sie treffen dann auch auf zwei einsame Wanderer, die sie am Tag der Ankunft in der Pension kennengelernt hatten.
Als dann auch noch ein schlimmes Unwetter mit Sturm und Gewitter aufkommt, können sie sich die vier in eine Höhle retten. Die Geschehnisse, die danach ihren Lauf nehmen, sind total fesselnd und der beschwerliche Aufstieg auf den Bjafell, die Kälte, der Nebel, die körperlichen Anstrengungen lassen einen zittern!

Mir hat auch besonders gut die Dynamik zwischen den Frauen gefallen. Dass es zwar eine Vierergruppe ist, aber dann eigentlich doch mehr zwei Zweiergruppen; wer mit wem besser kann oder nicht so gut; die sich häufenden Heimlichkeiten, die nach und nach ans Licht kommen und die daraus resultierenden Streitigkeiten. Man kann auch sagen, die Geschichte ist ein Psychogramm einer langjährigen Freundschaft. Und am Schluss offenbart sich, was Freundschaft wert ist.
Der dramatische Showdown war für mich leider vorhersehbar; auch das obligatorische Happy-End und dass der Bösewicht entlarvt wird.
Trotzdem insgesamt ein sehr unterhaltsames und mitreißendes Abenteuer mit einem wunderschönen wildromantischen Natursetting!


Fazit:
Ein mitreißendes Abenteuer, das Drama und Krimi vereint, von vier Freundinnen in der wunderschönen, wilden Landschaft Norwegens.

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Rezensionen von evaki:

Ja! Nichts kommt von Nichts aber alles ist möglich!

Lebenslang beweglich und kraftvoll mit Tigerfeeling von Benita Cantieni

Da muss so eine attraktive Frau, wie Benita Cantieni erst 70+ werden, bis ich auf sie aufmerksam geworden bin! Vielen Dank für's "Augen öffnen" - jetzt ist mir vieles klar und verständlich geworden. So hängt unser Wohlbefinden in direkter Linie mit unserer Haltung zusammen und wer das nicht wahrhaben will und regelmäßig pflegt, könnte sozusagen in "Teufelsküche" kommen!
Aber jetzt erstmal der Reihe nach.

In diesem Buch werden viele Zusammenhänge schön und mit Skizzen unterlegt erklärt. Nach einer ersten Bestandsaufnahme der Körperstruktur und -form, und das unabhängig vom Alter, können wir uns nicht mehr hinter Wallergewändern oder in stylischen Outfits verstecken. Es gibt also keine Ausreden mehr, denn je früher wir verstehen, was unsere Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln etc. brauchen, können wir sie völlig unverkrampft fördern. In diesem Buch finden wir eine Vielzahl von tollen mit Fotos unterlegten und absolut "machbaren" Übungen, die man sowohl im Liegen, aber auch Sitzen, Knieen oder Stehen ausführen kann. Wer jedoch einmal damit anfängt, sollte sich für mindestens zweimal wöchentlich die Zeit dazu nehmen, denn ohne Regelmäßigkeit können auch diese schönen Übungen keinen Erfolg bringen! Also wer macht gleich mit?

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Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Zwei magisch verschmolzene Familiengeschichten

Die Entflammten von Simone Meier

Zwei Welten, die fiktionale der Autorin und die maßgeblich historisch belegte Welt der Familie van Gogh, vermischen sich in eindrucksvoller Weise. Die beiden Erzählstränge korrespondieren wunderbar. Eine geniale Idee wurde von Simone Meier geradezu meisterhaft umgesetzt.

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