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Rezensionen von Gerhard Deutschmann:
Keine objektive Schilderung mit dem Blick hinter die Krankenhausfassade
Mein Leben als junge Krankenpflegerin von Sophia Barbist
Fr. Barbist beschreibt die Zustände der Krankenhäuser als Wahrheit und Wahnsinn.
Zum Einem möchte ich darauf hinweisen, daß es im Pflegebereich einer Klinik Verantwortliche (Stationsleitungen, Pflegedienstleitungen und Pflegedirektoren) gibt, die für Personalplanung, Kompetenzen, Tagesabläufe, Personalknappheit, Einhaltung der Hygiene etc.
zuständig sind.
Meine Frage an Fr. Barbist lautet: Haben Sie bei den geschilderten verschiedensten Problemen im Tagesablauf mit den Verantwortlichen Rücksprache gehalten um diese zu beseitigen, bzw. wurden kompetente Lösungen und Entscheidungen getroffen. Dafür sind die Vorgesetzten zuständig und haben sich darum zu kümmern. Diesbezüglich würde ich mich über eine Stellungnahme von Fr. Barbist freuen.
Einen weiteren wesentlichen Punkt erwähnt Fr. Barbist, dass das Pflegepersonal über mehr Kompetenzen verfügen sollte, daß heißt, die Übernahme von zusätzlichen ärztlichen Tätigkeiten.
Der Umstand, daß es derzeit einen Mangel an Pflegekräften gibt, stellt sich diese Frage nicht. Das Pflegepersonal sollte sich mehr auf den eigenverantwortlichen Bereich konzentrieren, um eine optimale Betreuung der Patienten zu gewährleisten.
Besteht der Wunsch des Pflegepersonals mehr ärztliche Tätigkeiten zu übernehmen, dann sind die zusätzlichen Leistungen besser zu bezahlen und mehr Personal anzustellen.
Das sind für mich 2 wesentliche Punkte die von Fr. Barbist nicht angesprochen wurden.
Zu weiteren Details im Buch, wie Lagerung, Wundbehandlung usw. würde ich Fr. Barbist ersuchen, mit mir Kontakt aufzunehmen, um meinen Erfahrungswert einzubringen.
Deutschmann Gerhard
Pflegedienstleiter a. D. Krankenhaus Innsbruck


