Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Faszinierend, düster und auch erhellend
Das andere Tal von Scott Alexander Howard
Wenn ein Philosoph, der sich in seinem Forschungsgebiet auf Emotionen und deren Auswirkungen auf Literatur beschäftigt, ein Buch schreibt, entsteht dieser raffinierte und feinsinnig gesponnene Roman. In schöner Sprache lässt Scott Alexander Howard mit dieser absurden Geschichte Bilder in meinem Kopf entstehen, die immer wieder auch Anklänge an von mir selbst Erfühltes haben.
Wer kennt nicht die Fragen nach: "Was wäre gewesen, wenn ich damals anders entschieden oder reagiert hätte?"
"Wie schön wäre es, wenn ich das Rad der Zeit nochmals zurückdrehen könnte!"
"Wenn ich doch wüsste, wie sich mein Leben weiter gestalten wird."
Bei wem gibt es nicht Anklänge von Gefühlen wie Enge, Schmerz, Trauer, Ausweglosigkeit, Wut, Resignation, Neid, Sehnsucht, Freude, Ausgelassenheit, Mut, Tapferkeit und Liebe?
Solche Emotionen webt der Autor in eine Geschichte, die fesselt und ein weites Spektrum an Reflexions- und Diskussionsmöglichkeiten eröffnet.
Rezensionen von buchina:
Perfektes Einschulungsgeschenk
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Scott Alexander Howard
Dieses Jahr wird unser Sohn eingeschult. Da er noch eine ältere Schwester hat, kennen wir schon einige Produkte vom Leseraben. Diese Box ist aber neu für mich. Für mich eine gekonnte Zusammenstellung aus Leseheften, Spiel und Lesehilfe und Poster. Dazu gibt eine übersichtliche Anleitung für uns Eltern, wie man das Lesen lernen unterstützen kann.
Insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn die Verarbeitung ist gut, so ist das Memory auf stabilen Karton gedruckt und auch die Leseheftchen sind in der gewohnt guten Qualität. Gerade wenn auf Hausaufgaben keine Lust mehr ist, kann man seine Kinder hier spielerisch das Lernen unterstützen. Das Silbenquartett gefällt mir sehr, da es bei der Schwierigkeit hilft aus Buchstaben Wörter zu machen. Aber auch die anderen Spiele und Bücher sind durchdacht. Es ist sinnvoll aufgebaut vom Buchstaben lernen, zu Silben, zu Wörtern und dann am Ende erste Texte lesen. Also ein rundum Paket für die erste Klasse.
Die Materialien sind nicht nur stabil, sondern auch sehr ansprechend in Farbe und Illustrationen. Die Geschichten und auch Spiele sind geschlechtsneutral gestaltet.
Ich kann die Box einfach nur empfehlen. Die passt sicher auf jede Wunschliste zur Einschulung.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Frie und Robert
Man sieht sich von Julia Karnick
Friederike und Robert kennen sich seit der Schulzeit. Die beiden sind befreundet und Robert ist heimlich in Frie verliebt. Nach dem Abi trennen sich ihre Wege, Frie geht als Aupair ins Ausland und Robert bleibt in Hamburg. Beide entwickeln sich weiter. Ihre Wege kreuzen sich erneut und gehen wieder auseinander.
Die Handlung beginnt in der Gegenwart. Das 30jährige Abitreffen der Protagonisten steht an. Über Rückblenden aus unterschiedlichen Perspektiven gibt es nach und nach mehr Informationen über die Vergangenheit der beiden. Sie entwickeln sich unabhängig voneinander in vollkommen verschiedene Richtungen weiter. Friederike studiert Jura. Robert leistet Zivildienst und wird Musiker.
Ihre Zusammentreffen scheinen immer den falschen Moment zu treffen.
Das Lebensgefühl der vergangenen Jahrzehnte wird ebenso authentisch transportiert wie das der Gegenwart.
Es ist ein Unterhaltungsroman über verpasste Gelegenheiten und neue Chancen, den das Leben geschrieben haben könnte, aber hier war es Julia Karnick.
Rezensionen von Anndlich:
Onyeka und ihr Ike
Academy of the Sun - Onyekas Superkraft von Tolá Okogwu
Onyeka fühlt sich in ihrem Leben als Außenseiterin und vor allem ihre wilden Afro-Haare stören sie. Doch dann entdeckt Onyeka, dass sie ihr magische Superkräfte verleihen und sie zu einer Solari machen.
Jetzt wo das Geheimnis um sie gelüftet ist, fliegt ihre Mutter mit ihr nach Nigeria, um ihren Vater zu finden und Onyeka an die Academy of the Sun zu bringen.
Dort trifft Onyeka auf viele weiter Solari-Kinder und sie lernt, ihre eigenen Kräfte zu kontrollieren. Doch dann wird die Academy angegriffen.
Onyekas Superkraft von Tọlá Okogwu ist der Auftakt der Academy of Sun Reihe mit der jungen Onyeka als Protagonistin. Die Protagonistin ist für mich der größte Pluspunkt der Geschichte, gerade junge Leser:innen können sich mit Sicherheit mit ihren Unsicherheiten identifizieren und ihre Gefühle verstehen. Doch vor allem hat mir gefallen, dass wir Dank Onyeka die Gefühle eines jungen Mädchen mit Afro-Haaren miterleben dürfen, diese Perspektive bietet eine Reflexion über das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer und die eigene (Nicht-)Reaktion darauf. Onyeka und auch das nigerianische Setting bieten eine Perspektive, die in der (europäischen) Jugend- und Kinderliteratur sicherlich noch unterpräsentiert ist.
Super spannend empfand ich auch die Idee, dass Onyekas größter Unwohlfühlfaktor zur Superkraft wird und sie dadurch eine andere Beziehung zu ihren Haaren aufbauen kann. Das Thema Selbstliebe wird ganz groß geschrieben.
Doch neben den tollen Grundidee, fehlte mir leider der packende Schreibstil. Ich konnte Onyeka verstehen und ihre Gefühle nachvollziehen, aber mitfühlen konnte ich nicht. Der Fokus auf die Geschichte wurde für mein Empfinden auch eher auf ruhigere Szenen gelegt, die sehr lange und detailliert beschrieben, während actionreiche und spannende Szenen wiederum vergleichsweise schnell beendet wurden. Außerdem merkt man, dass es sich um einen ersten Band handelt, nach beenden der Geschichte habe ich das Gefühl, dass es jetzt erst richtig los geht.
Das Glossar am Ende hat mir sehr gut gefallen. Mir würde es auch gefallen, wenn man die Namen der Figuren mit der phonetischen Schreibweise aufführen könnte.
Onyekas Superkraft hat viele tolle Ansätze, die eine spannende Reihe versprechen. Der Auftakt war eben genau das, ein ruhiger Einstieg, der auf einen spannenden zweiten Teil hoffen lässt, den es aber auch benötigt, um dranzubleiben. Generell würde ich 3,5 Sterne verteilen, die ich abrunde, weil das Ende mir auch für einen Reihenauftakt zu offen war.
Rezensionen von Katzenmicha:
Was für ein Urlaub
Verliebt über beide Räder von Tessa Hennig
Die 68 jährige Marlis gibt Yogakurse in einem Seniorenstift den Bewohner.Seit ihrer Scheidung hat sie genung von Männern ,sie will sich nun mehr um sich selber kümmern.Mit ihrer Enkelin Jana verbindet sie eine innige Beziehung, diese promoviert zum Thema „Parameter einer perfekten Beziehung“-Jana erforscht die Beziehungen der anderen Leute.
Dann zieht in ihrem Haus Jürgen ein, der seit einem Surfunfall im Rollstuhl sitzt.Ihr neuer Nachbar ist mürrisch und unfreundlich.Er stellt Marlis Geduld auf eine Probe.Doch als dieser Hilfe benötigt, sind Marlis und ihre Enkelin Jana sofort zur Stelle. Marlis’ Nachbar Jürgen will zur Beerdigung seines Freundes an die Costa Blanca reisen. Marlis und Jana wollen ihn begleiten,für die Beiden eine willkommene Abwechslung von ihrem Alltag.Aber das Chaos scheint vorproglamiert-den Jürgen ist keineswegs der Eigentümer der Finca , wie er vorgegeben hat.Jana trifft auf einen attraktiven Vollmacho, der ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Liebe total über den Haufen wirft.Und an der Costa Blanca muss Jürgen sich seiner Vergangenheit stellen…
Die Autorin Tessa Hennig hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Durch ihre bildhafte Beschreibung habe ich die traumhafte Landschaft Spaniens vor mir gesehen.Auch die alltäglichen Probleme von Behinderte fand ich sehr gut mit eingeflochten,sehr gerne 4 Sterne.
Rezensionen von C. P.:
Kleine Handlung im großen Setting
Der Vertraute von Leigh Bardugo
Mit diesem Buch hat die Autorin leider keine spannende historische Fantasy abgeliefert, wie ich zunächst gehofft hatte, sondern einen zähen Roman ohne wirkliches World- und Charakterprofil. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Die Hausangestellte Luzia kann sich durch kleine aufgesagte oder gesungene Reime ihre Arbeit erleichtern und mal eben ein verbranntes Brot wieder genießbar machen oder ihr nicht vorhandenes Verhandlungsgeschick auf dem Markt kompensieren, indem sie aus den Eiern im Korb ein paar mehr macht.
Ihre Hausherrin erwischt sie dabei, will vor anderen Bekannten damit angeben und macht damit Personen auf sich aufmerksam, welche die Magie nutzen wollen, um sich beim König einzuschmeicheln.
Das Ganze spielt im 16. Jahrhundert in Spanien. Schon vor dem Hintergrund der kirchlichen Gegebenheiten fand ich das Zurschaustellen der magischen Fertigkeiten äussert dümmlich, aber die Leute schienen keinen Gedanken daran zu verschwenden, dass Luzias Gabe als Teufelswerk verurteilt werden könnte. Hinzu kommt eine weitere Person mit magischem Hintergrund, der Vertraute ihres neuen Gönners und Namensgeber des Romans, in welchen Luzia sich natürlich verliebt, damit die Story funktioniert.
Nachdem Luzia bereits zu Beginn diesen in meinen Augen dümmlich-naiven Start hinlegte ging es leider nur minderspannend weiter. Letztendlich ließe sich die Handlung auf wenigen Seiten zusammenfassen, das Ganze wurde nur aufgebläht durch viele Überlegungen, Erinnerungen und Erzählungen, wodurch es den Anschein hatte, es würde mehr geschehen. Für historische Fantasy bot mir die Autorin deutlich zu wenig historische Details, die paar Kleiderbeschreibungen rissen da nichts raus und die politischen Hintergründe verblieben unter ferner liefen. Es gab keine Szene, in welcher ich das Gefühl hatte, ich könnte mich jetzt komplett hineindenken, es fehlte einfach zuviel Worldbuildung. Auch die emotionale Basis der Charaktere blieb sehr blass. Tagelang im Kerker, Folter inklusive, aber was macht das mit den Leuten? Egal, wird nicht drauf eingegangen. Das einzig emotionale, worauf die Autorin sich konzentriert hat, war Luzias Liebessäuselei dem Vertrauten gegenüber. Und selbst das konnte mich nicht überzeugen. Das Ende war dann überzogene Fantasy pur, da entstanden plötzlich magische Super-Fähigkeiten, welche weder mit dem Kinderkram zu Beginn vergleichbar waren noch auch nur ansatzweise erklärt wurden.
Ich weiß, die Autorin kann es deutlich besser. Diesen Roman kann ich von ihr leider nicht empfehlen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine unbedingte Leseempfehlung
Frühling 1940 von Raffael Scheck
Der renommierte Historiker Raffael Scheck erzählt in diesem Sachbuch eindrucksvoll von den Monaten Mai und Juni 1940 als Hitlers Truppen Richtung Westen marschieren und dabei auf die Spuren ihrer Väter und Großväter treffen. In Belgien, genauer gesagt in Flandern, stehen sich abermals Franzosen und Deutsche unversöhnlich auf den Schlachtfeldern des „Großen Krieges“, wie man den Ersten Weltkrieg damals nannte, gegenüber.
Dabei bedient sich der Autor sich zahlreicher, bislang unveröffentlichten Berichten, Briefen und Tagebucheinträgen von Soldaten und Zivilisten auf beiden Seiten der Front(en). Diese höchst ungewöhnliche Sicht der Ereignisse vermitteln uns Lesern einen besonderen Eindruck. Es sind die Wochen, die den „Sitzkrieg“ oder „Drôle de guerre“ (komischer Krieg), wie die Franzosen diese eigenartige Pattstellung nennen, beenden.
Man deckt sich gegenseitig mit Propaganda ein. Deutsche Lautsprecher geben vor, französische Radiosender zu sein und Flugblätter werden massenhaft abgeworfen.
„Die Lüge ist dynamisch und hat mehr Flügel als die unbewegliche Wahrheit.“ (Emile Collart).
Auf der einen Seite steht die hoch gerüstete Wehrmacht und auf der anderen die schlecht ausgerüsteten Armeen Frankreichs und Großbritanniens.
Anhand dieser Dokumente können wir nachvollziehen, wie die Traumata des Ersten Weltkriegs und die Trauer um gefallenen Großväter, Väter, Brüder sowie anderer Verwandten aus dem Bewusstsein bzw. Unterbewusstsein ans Tageslicht drängen. Diese Erinnerungen und das eigene Leid sind kaum zu bewältigen. Den dort lebenden Zivilisten ergeht es nicht anders. Bei ihnen kommen noch die damals von Deutschen verübten Massaker an Frauen, Kindern und Alten dazu.
Meine Meinung:
Autor Raffael Scheck ist Historiker und versucht mit diesem akribisch recherchierten Sachbuch die nationalstaatliche und europäische Sicht auf die Ereignisse des 20. Jahrhunderts aufzubrechen. Dabei bleibt der Autor sachlich, wissenschaftlich.
Aus militärischer Sicht her ist der Feldzug von 1940 gut erforscht. Doch anders als in den meisten militärhistorischen Büchern kommen hier auch die Zivilisten zu Wort. Zahlreiche Texte aus Briefen und Tagebücher werden zitiert.
Gleich zu Beginn ist eine Karte des Westfeldzuges abgebildet. Zahlreiche Fotos ergänzen den Text.
Raffael Scheck gliedert sein Buch wie folgt in sieben Kapitel:
Prolog
Einleitung: der unnötige Krieg?
Kriegsausbruch und Sitzkrieg
„Jetzt hat der Krieg wohl wirklich angefangen“ Der Angriff und die Reaktionen
Die große Schlacht in Flandern
Le Désastre
Nach dem Waffenstillstand
Ein Namensverzeichnis der Zeitzeugen sowie ein Quellen- und Literaturverzeichnis vervollständigen das Sachbuch.
Die Szenen der Schlachten sind detailliert, jedoch ohne Sensationshascherei geschildert, Kriegsverbrechen auf beiden Seiten ebenso. Das unbestätigte Gerücht, die Soldaten der Alliierten würden (verbotene) Dum-Dum-Geschoße verwenden, lässt die deutschen Soldaten besonders grausam gegen Gefangene der gegnerischen Armee vorgehen. Besonders die Senegal-Schützen der französischen Armee werden von der Wehrmacht misshandelt und ermordet.
Dass nicht alle Soldaten verroht und gegen das Leid der Menschen immun sind, zeigen einige Briefe der Männer an ihre Frauen, in denen sie die Bombenangriffe gegen Flüchtlingstrecks beschreiben. Eine der großen Schwierigkeiten dieses Feldzuges ist es, dass sich Flüchtlingskolonnen sich mit den Soldaten kreuzen und sich gegenseitig behindern, da unglaubliche Menschenmassen auf den ohnehin schlechten Straßen unterwegs sind.
Da schreibt z.B. ein deutscher Soldat an seine Eltern:
„Furchtbar das Elend der Bevölkerung. [...] Manchmal muss ich mir den Hass auf die Franzosen aufzwingen, weil das Volk selbst gar nicht so den den Krieg gewollt hat.“
Interessant ist auch, dass die flämische Bevölkerung Belgiens von Franzosen und Briten oft fälschlicherweise für Deutsche gehalten wird und zahlreiche Flamen als Spione erschossen worden sind. Dabei wurden sie von den Wallonen, den französisch sprechenden Belgiern unterstützt. Dieser ethnische Konflikt Flamen gegen Wallonen dauert bis heute an.
Fazit:
Diesem Sachbuch über die Erlebnisse von Soldaten verschiedener Armeen, die sich im Frühjahr 1940 auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs abermals gegenüber stehen gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung, weil es nicht nur deren Sicht sondern auch jene der Zivilbevölkerung beschreibt.
Rezensionen von nil_liest:
Pragmatisch, auch für Kochanfänger!
HelloFresh vegetarisch und vegan von HelloFresh Deutschland SE & Co. KG
Wer das Hello Fresh Konzept kennt und liebt, wird auch dieses Kochbuch lieben. Normalerweise bestellt man bei Hello Fresh das Gesamtpaket, dass heißt es werden Gerichte ausgesucht für eine entsprechende Anzahl an Esser und man erhält alle Lebensmittel, außer Basics wir Salz&Co und eine Rezeptkarte.
Und wie viele „Freshis“ sammle auch ich die Rezeptkarten und hab einen Ordner wo ich diese Abhefte. Nun als Buch ist die Sache natürlich noch viel besser! Außerdem entdeckt man weitere Rezepte, die vielleicht noch nicht bestellt wurden. Einziger Nachteil: Selbst einkaufen gehen.
Es gab bereits ein Hello Fresh Kochbuch mit allerlei Rezepten, bunt gemischt. Nun ist dieses hier erschienen mit dem Trend der Zeit: vegetarisch und vegan.
Uns gefällt dieses Kochbuch super gut, sind nicht nur die Rezepte pragmatisch und gut in der Zubereitung und noch dazu sehr abwechslungsreich. Nein, auch ist das Kochbuch für alle mega gut geeignet, die sich schwer tun mit beschriebenen Handgriffen und Rezepten in konventionellen Kochbüchern.
Das ist immer gleich aufgebaut: Erstmal ein appetitliches Bild, dann übersichtlich welche Zutaten benötigt werden und dann auf einer Seite MEGA übersichtlich was zu tun ist!
Mein Favorit ist witzigerweise das allerletzte Rezept im Buch: Baharat-Linsen-Bowl und die Kids lieben die Zucchini-Käse-Puffer!
Dieses Kochbuch vereint: Lecker, pragmatisch und einfach!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein Mut-mach-Buch für den 1. Schultag
Mutmurmeln für den ersten Schultag von Sarah Welk
„Mutmurmeln für den ersten Schultag“ ist ein sehr nett gestaltetes Mut-mach-Buch für alle jene Kinder, die ein wenig Bammel vor dem neuen Lebensabschnitt „In die Schule gehen“ haben.
Linus und Lolle steht der erste Schultag nun bevor und Linus ist ein wenig bange. Was, wenn er aufs Klo muss? Oder das Klassenzimmer nicht findet? Gegen dieses Grummeln im Magen hilft die Mutmurmel.
Zuerst muss man sie mit einer Mutprobe aufladen und nur fest drücken, dann überträgt sich der Mut der Murmel auf seinen Besitzer.
Doch oh Schreck! Am nächsten Morgen, als es zur Schule gehen soll, ist die gelbe Mutmurmel verschwunden. Papa hat aufgeräumt und sie in Kübel zu den anderen Murmeln gesteckt. Kurz entschlossen steckt Linus alle Murmeln ind die Schultasche.
Was dann in der Schule passiert, verrate ich jetzt nicht.
Meine Meinung:
„Mutmurmeln für den ersten Schultag“ ist ein sehr nett gestaltetes Mut-mach-Buch. Kurz war ich irritiert. Sollte da ein Kind eine Murmel schlucken? Als Mutprobe etwa? Die Bedenken waren gleich ausgeräumt. Trotzdem empfehle ich die wunderschönen Glasmurmeln vor kleineren Geschwistern zu verstecken. Man weiß ja nie, was den liebe Kleinen so einfällt.
Die Illustrationen von Caroline Opheys sind gut gelungen. Der Text ist nicht zu lang.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Mut-mach-Buch 4 Sterne, da ich die Warnung wegen kleinerer Geschwister vermisse.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Otto auf großer Fahrt
OTTO fährt los - Ein Sommer in Italien von Madlen Ottenschläger
Otto ist ein Campingbus, aber kein gewöhnlicher, sondern einer der ein paar menschliche Eigenschaften hat hat. Wenn er sich freut, klimpert er mit seinen Augen, pardon, Scheinwerfern. Er versteht die Menschen, die mit ihm auf Reisen gehen. Diesmal geht es mit seiner Reisefamilie nach Italien.
Otto rollt auf den Straßen gegen Süden, plagt sich über die Alpen und staunt in Pisa über den schiefen Turm.
Während seine Reisefamilie am Strand spielt, darf Otto für die Rückreise, die natürlich kommen wird, rasten.
Bevor es noch so weit ist, wird noch einmal ausgiebig Ferragosto gefeiert. Dabei trifft Otto eine Reisefamilie, mit der er in Schweden war.
Meine Meinung:
Ein gelungenes Kinderbuch zum Thema Campingurlaub. Die Italien-Reise ist die zweite, die wir mit Otto erleben dürfen. Zuvor war er, wie wird beim Fest erfahren, in Schweden.
Die Reise durch Italien wird richtig gut dargestellt. Dazu gibt es eine Landkarte, die die wichtigsten Stationen beinhaltet. Das Buch gibt einen tollen Überblick über das Land und macht richtig Lust auf einen Urlaub.
Der Schreibstil ist kindgerecht und das Buch liest sich flott und kurzweilig. Die schönen bunten Bilder passen sehr gut und machen richtig Spaß.
Ganz unaufgeregt und nebenbei wird auch die Familienkonstellation der Reisenden erklärt. Oder wusstet ihr, was ein „Bonus-Papa“ ist?
Man merkt Madlen Ottenschläger und Stefanie Reich an, dass Otto quasi ein Familienmitglied ist. Meine Freundin hat einen orangen Bulli, der Basti heißt.
Fazit:
Für dieses gelungene Kinderbuch gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.











