Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pearl:
Große Liebe
Für immer, dein August von Barbara Leciejewski
Die Familien-Saga geht in den zweiten Teil, beginnend im Jahr 1919 bis nach dem Zweiten Weltkrieg.
Lina lebt weiter mit ihrem Karl und den Kindern in Bremen doch oft packt sie das Heimweh nach Mühlbach dem kleine Dorf, wo ihrer Familie und ihre erste große Liebe aus der ihre Tochter Charlotte entstanden ist, noch immer lebt.
Man liest wie es mit der Familie weitergeht, aber auch mit den anderen Dorfbewohnern und als Hitler an die Macht kommt spalten sich hier die Geister. Schlimm wie die Jahre mit den Judenverfolgungen dargestellt werden und Menschen einfach Verschwinden. Auch die Familie versucht zu überleben und hofft das keiner ihrer Kinder, oder Verwandte und Bekannte dem Krieg zum Opfer fallen.
Fazit:
Der erste Teil war bereits etwas langatmig und die vielen Personen sind etwas verwirrend, trotz dem riesigen Stammbaum der Familie der auf der ersten Seite des Romans zu sehen ist.
Rezensionen von Pearl:
Landleben
Mühlensommer von Martina Bogdahn
Eine schöne Geschichte über das Landleben, welches Maria wieder näher bringt, bedingt durch einen Unfall ihres Vaters auf dem elterlichen Bauernhof. Dorthin kehrt sie für einige Wochen zurück um ihrer Mutter bei der Hofarbeit zu helfen. Sie stellt dabei fest wie gut ihr eigentlich das Landleben gefällt viel mehr als in der Stadt wie sie jetzt lebt.
Sofort macht sie sich gedanken wieder nach hause zu ziehen um dem alltagstress zu entrinnen und auf dem Land zur ruhe zu kommen
Fazit:
Man erfährt viele über das Leben auf einem Bauernhof, inklusive auch einer Schlachtung. Aber auch viele lustige Episoden aus Marias Kindheit auf dem elterlichen Hof. Der dementen Großmutter die immer noch auf dem Hof lebt und versorgt werden will. Ein Roman der sehr liebevoll, humorvoll und realistisch daherkommt und den man gerne liest um zu Entspannen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Windstärke 17
Windstärke 17 von Caroline Wahl
Nachdem "22 Bahnen" von Autorin Caroline Wahl im vergangenen Jahr eines meiner Lesehighlights war, habe ich mich sehr gefreut in diesem Buch eine bekannte Foígur, Ida, zu treffen und ihren Weg zu verfolgen. "Windstärke 17" knüpft somit an das vorige Buch der Autorin an und knüpft teils enge inhaltliche Bande, so dass es empfehlenswert ist "22 Bahnen" zu kennen, um richtig gut in dieses Buch einstauchen zu können und Hintergründe besser verstehen zu können.
Da die Handlung an sich jedoch unabhängig ist, ist es keine zwingende Notwen digkeit.
Ida ist eine spannende Protagonistin, bei der ich mir bis zum Schluss nicht ganz sicher war, ob ich sie nun sympathisch finde oder nicht. Sie polarisiert, sie ist wütend und zeigt es auch - Charakterzüge, die weiblichen Protagonistinnen eher seltener zugeschrieben werden. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Charakterdarstellungen sind allesamt gelungen: authentisch, facettenreich und nicht zu oberflächlich gezeichnet. Von allen Personen konnte ich mir ein gutes Bild machen. Das Inselsetting umrahmte die Story auf eine sehr treffende Art und Weise. Da ich selbst extrem gern auf Rügen bin, kannte ich die Handlungsorte, was die Handlung für mich gleich noch einmal nahbarer gemacht hat.
Die Handlung als solche ist sehr konzentriert, an einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, andererseits ist im Leben nicht immer alles tiefgründig. Insgesamt ist die Handlung für mich stimmig, sehr atmosphärisch und vor allem darauf gerichtet, wie und ob Ida es schafft ein bisschen besser klar zu kommen im Leben.
Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, es gab keine Längen und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Sprache und Schreibstil sind sehr flüssig, gut zu lesen und insgesamt stimmig.
Rezensionen von Gavroche:
Wieder sehr unterhaltsam
Mord stand nicht im Drehbuch - Kriminalroman (Hawthorne ermittelt 4) von Anthony Horowitz
Der Autor Anthony Horowitz und der Ex-Polizist und nunmehr Privatermittler Daniel Hawthorne haben nun bereits drei Fälle mit Bravour gemeinsam gelöst, auch wenn diese unkonventionelle Zusammenarbeit nicht immer einfach ist. Was sie definitiv ist, das ist schräg, indem sich der Autor selbst in diese Fälle reinschreibt.
Aber nun soll Schluss sein mit dieser Zusammenarbeit! Doch das ist es natürlich nicht und es wird nun sehr persönlich, denn der Autor wird ins Gefängnis geworfen und ihm wird der Mord an einer Kritikerin vorgeworfen. Da muss Hawthorne natürlich wieder mit ran.
Auch dieses Mal gefiel mir der besondere Charme und Witz dieser eigenwilligen Zusammenarbeit und ich habe natürlich wieder mitgerätselt und mich auf Abwege führen lassen. Ein toller Schreibstil, viel Situationskomik und ein verzwickter Fall, bei dem es auch dieses Mal eine geniale Auflösung gibt.
Ich habe mich wieder einmal sehr gut unterhalten gefühlt.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Macht Lust auf Sommerfrische
Linz auf Sommerfrische von Anthony Horowitz
Dieses Buch ist der reich bebilderte Katalog zu jener Ausstellung, die von 08. Mai bis 25. August 2024 im Linzer Stadtmuseum Nordico zu sehen ist. Das Buch ist im Salzburger Verlag Anton Pustet als gediegenes Hardcover mit Lesebändchen erschienen.
Die Kuratoren gehen dem Begriff „Sommerfrische“ nach, der sich, von dem früheren mehrere Monate langen Aufenthalt in der unberührten Natur (oder was die Reich und Schön dafür gehalten haben), zu einem Verweilen für zwei bis drei Wochen entwickelt hat.
Ausgehend von der oberösterreichischen Hauptstadt Linz, die als Industriestadt nicht unbedingt über die sauberste Luft verfügt hat, reis(t)en viele Linzer in das nahe und nähere Umfeld. Auch wenn auf Grund von zahlreichen Umweltauflagen die Luftqualität eine deutliche Verbesserung erfahren hat, habe die Neo-Sommerfrischler ihre neue Art zu urlauben liebgewonnen und beibehalten.
Die Orte, die es zu erkunden gibt liegen im Mühlviertel und Salzkammergut. Beide punkten mit Wäldern, alten Burgen, sanften Hügeln, schroffen Bergen, Heilquellen sowie kulinarischen Köstlichkeiten.
Zunächst gibt es eine Rückschau auf die letzten zwei Jahrhunderte und die damals übliche, oft mühsame Art zu reisen. Zahlreiche Personen wie z.B. Johanna Rachinger, die Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek, lassen uns an ihren eigenen Erinnerungen an die Sommerfrische teilhaben. Dazu haben die Kuratoren tief in die Schatulle der (teils privaten) Fotografien gegriffen. Daneben dürfen Gemälde, die normalerweise im Lentos oder im Nordico hängen nicht fehlen. Auch die Abbildungen von Wanderkarten oder von Souveniers sind zu sehen. Herrlich, wie viele dieser kitschigen Vasen, Teller oder sonstigen Mitbringsel Eingang in die Ausstellung gefunden haben.
Diese Ausstellung ist eine gelungene Kooperation zwischen dem Stadtmuseum Nordico, dem Kunstmuseum Lentossowie der Kunstuni Linz und dem Alpenverein Linz, der just 2024 sein 150-Jahr-Jubiläum feiert.
Sie alle freuen sich auf einen Besuch der Ausstellung. Ich werde sie mir ansehen, versprochen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem reich bebilderten Ausstellungskatalog 5 Sterne.
Rezensionen von Harakiri:
Wer lügt hier?
Wenn sie lügt von Linus Geschke
Gute Freunde halten zusammen. Jederzeit. Doch Norah, Goran, Rolaf, Peggy und Daniel entfernen sich voneinander als David auftaucht. Denn David ist nicht gut für Norah. Als er zwei junge Menschen erschießt, gerät auch Norahs Welt in Schieflage.
19 Jahre später bekommt Norah Drohbriefe und sie und Goran müssen klären, wer dahintersteckt.
Das entpuppt sich als gefährliches Katz- und Maus-Spiel.
Ich mag die Bücher von Geschke sehr gerne. Leider konnten mich die Charaktere dieses Mal aber nicht überzeugen. Goran war mir durch seinen Beruf eher unsympathisch und auch Norahs Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen. Und auch nicht, warum der Täter so lange wartet, um seine Plan durchzuziehen.
Geschrieben ist die Story aber wieder sehr gut und mitreißend. Die Kapitel wechseln ab zwischen Goran und Norah und einem „ER“, von dem man schnell merkt, dass er der Täter ist. So bekommt man einen Einblick in seine Psyche, aber nicht in seine Beweggründe. Denn Geheimnisse haben in diesem Buch alle und lüften sie nur zögernd.
Zudem bleibt am Ende eine wichtige Frage offen.
Als Bonus streut Geschke an den Anfang einiger Kapitel Beiträge zu Statistiken zu Straftaten ein, was ich sehr interessant fand.
Fazit: kurzweiliges Buch, das etwas braucht, bis es in Schwung kommt, aber am Ende doch noch richtig spannend wird.
Rezensionen von Pearl:
Unter dem Moor
Unter dem Moor von Tanja Weber
Der Mehrgenerationen-Roman erzählt das Schicksal von Nina in der Gegenwart die die Knochen im Moor eines verstorbenen Menschen findet. Darauf baut sich nun die ganze Geschichte auf. Gina die in der Nazizeit ein Landjahr auf einem Gut gegen ihren Willen absolvieren muss. Sie wird in dieser Zeit vergewaltigt, aber Henni die auch ihr Zeit dort ebenfalls verbringen muss, wird zu besten Freundin von Gina und die kommt in letzter Sekunde zur Hilfe indem sie kraftvoll auf den Vergewaltiger einschlägt.
Dann ist da noch Sigrun die in der damaligen DDR lebte und wegen einem kleinen Hintergehen im Gefängnis landet. Das Schicksal dieser drei Frauen ist miteinander durch die Geschehnisse intensiv verbunden.
Fazit;
Die Handlung ist spannungsgeladen und so nach und nach klärt sich alles um die gefundenen Menschenknochen und man erfährt wer die Tote ist. Wie hier alles generationenübergreifend zusammenhängt und sich die Geschichte ineinanderfügt.
Rezensionen von Pearl:
Das Echo der Gezeiten von Rebekka Frank
Hier geht es um eine sehr fantasiereiche Geschichte aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Nes lebt 1523 auf einer kleinen Insel ,wo immer wieder Kinder verschwinden, das man den Hexen anhängt. Als Hexen bezeichnet man Nes Mutter und sie. Sie leben bei Beginen in einem Konvent und hatten gedacht hier endlich Ruhe zu finden vor den Anschuldigen der Inselbewohner.
Doch Nes ist taff und klärt so nach und nach die Geschichte um die verschwunden Kinder unter Lebensgefahr auf.
Das ganze hängt mit einem Schiff der Medusa zusammen, das immer wieder vor der Insel auftaucht In der Gegenart findet Tilla beim tauchen das versunkene Schiff.
Fazit:
Die Handlung ist etwas weit hergeholt, teilweise hat die Handlung aber auch ihre spannende Momente doch auch ihre Längen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Humorvoll und sympathisch
Peanuts für Kids - Neue Abenteuer 1: Ein Beagle auf dem Mond von Charles M. Schulz
Endlich gibt es PEANUTS für Kids. Darauf hat die Welt gewartet. Nein, im Ernst. Ich finde es toll, dass es dieses Buch gibt. Die PEANTUS sind irgendwie komplett von der Bildfläche verschwunden, dabei habe ich sie als Kind sehr geliebt. Schön, dass wir jetzt die Gelegenheit bekommen, in die Vergangenheit einzutauchen.
Das Buch ist komplett im Comicformat geschrieben. Die Zeichnungen sind so wie sie sein sollen. Unverkennbar, die PEANUTS. Das Buch beinhaltet mehrere Geschichten, verschiedener Länge. Die Texte sind sehr humorvoll und der Comic wirkt aufgrund der kurzen Texte überhaupt nicht überladen.
Die Hauptgeschichte erzählt davon, dass Snoopy furchtbare Angst vor Katzen hat und nur einen Ort finde, an dem er völlig sicher vor diesen Biestern ist. Der Mond!
Tolle Umsetzung und ideal für jüngere PEANUTS-Fans oder solche, die es noch werden wollen.
Meinen Kindern hat das Buch sehr gut gefallen und es werden immer wieder Passagen daraus gelesen.
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich gefesselt und berührt
Sparks von J.R. Dawson
Während des ersten Weltkrieges erhält eine Reihe Menschen einen magischen Funken, einen Spark, weswegen sie Sparks genannt werden. Die Fähigkeiten, die die Sparks erhalten, sind sehr unterschiedlich. Eine von ihnen ist Rin, die mit zwei Freundinnen, Mauve und Odette, einen Zirkus gründet, in dem vorwiegend Sparks aufgenommen werden, auch zu deren Schutz.
Wie sich herausstellt, sind allerdings die größten Gefahren, die auf sie warten, der Circus King und der nächste große Krieg, den Mauve in der Zukunft sehen kann.
Edward trifft 1916 in den Schützengräben in Frankreich auf eine junge Frau, die die Fähigkeit bekommen hat, sich an andere Orte zu versetzen. Sie nimmt ihn mit in die USA. Erst später erkennt er, dass auch er einen Spark hat, einen sehr gefährlichen sogar.
Ich muss sagen, ich bin ohne große Erwartungen an den Roman gegangen, der Klappentext machte mich neugierig, aber sonst ließ ich mich überraschen. Die Geschichte zog mich sehr schnell in ihren Bann, der Erzählstil nahm mich gefangen, die Charaktere taten ein übriges. Ich mag auch das historische Setting, es gibt einige Zeitsprünge, aber der Hauptteil spielt im Jahr 1926. Über die Vergangenheit der einzelnen Sparks in Rins Zirkus erfährt man wenig, eine ganze Reihe werden aber in der aktuellen Situation vorgestellt. Im Laufe der Zeit kommt ein Geschwisterpaar dazu, das wichtig werden wird. Inwiefern Edwards Geschichte dazupasst, kann man nach und nach erahnen, J. R. Dawson streut immer einmal wieder Anhaltspunkte ein. Erst gegen Ende treffen die beiden Erzählstränge aufeinander. Gut gefallen hat mir, dass Rins Zirkus auf mehrfache Weise divers ist, immerhin gibt es Diversität schon immer.
Neben vielen schönen Momenten gibt es leider auch viele schlimme in diesem Roman, und eine Zeit lang ist nicht klar, wie es ausgehen wird. Mich hat das alles sehr berührt, ich habe mitgelitten, mich gefreut, geärgert und gehofft, und mir immer wieder gewünscht, diesen Zirkus besuchen zu können. Gut gefallen hat mir auch, dass man einiges an Zirkus-Background erfährt, spezielle Worte zum Beispiel. Auch die Idee rund um die Sparks finde ich gelungen, es gibt so viele verschiedene Ausprägungen. Eine Storyline allerdings hat mich an eine Comicreihe bzw. deren Verfilmung erinnert, die ich hier aus Spoilergründen nicht nennen möchte. Schlimm finde ich das aber tatsächlich nicht, vielleicht ist es nur Zufall, und der Rest der Geschichte hat genug eigenes zu bieten.
Mir hat der Debütroman J. R. Dawsons sehr gut gefallen, die Verknüpfung zwischen Historie und Fantasy ist gelungen, die Charaktere haben mich berührt, und ich wurde von Anfang bis Ende gefesselt. Ich bin gespannt auf J. R. Dawsons nächsten Roman.











