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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pusteblümchen:

Der Weg eines Wassertropfens

Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak

Mich hat schon lange kein Buch mehr so beeindruckt wie dieses. Die Autorin hat mich mit ihrem poetischen Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.

Es geht um Wasser und die Reise eines Tropfens. Verwoben wird diese mit dem Leben von drei Protagonisten Narin, Zaleekhah und Arthur, die zu unterschiedlichen Zeiten, dem 19.

und dem 21. Jahrhundert, an unterschiedlichen Orten, der Themse und dem Tigris, leben.

Die Handlung lässt sich schwer wiedergeben, da alles über Raum und Zeit irgendwie miteinander verwoben ist.

Neben vielen wissenswerten Fakten, gibt es zahlreiche Weisheiten und poetische Worte über die es sich lohnt nachzudenken.

Es ist kein Buch, das man nebenbei liest, sondern eine gehaltvolle Lektüre, die erschreckt, traurig, spannend und interessant zugleich ist.

Ich möchte es als literarisches Kunstwerk bezeichnen und kann es nur empfehlen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Nanny über Nacht von Alexandra Zöbeli

Rein vom Cover hätte ich nicht unbedingt zum Buch gegriffen. Da ich das Bild nicht sehr aussagekräftig empfand...der Titel machte mich aber neugierig und vor allem der Klappentext. Die Geschichte passte auch gut zu den Erwartungen, die durch den Klappentext geweckt wurden. Eine Rettungssanitäterin, die gar nicht im Einsatz ist, aber an ihrem.

Ersten Urlaubstag zu einem Unfall kam; ein ziemlich verzweifelter Single Das, ein schon fast Teenagerkind mit Trisomie 21 und dazu eine Menge Geheimnisse machen die Geschichte aus. Grundsätzlich gefiel mir das Setting auch sehr. Die Geheimnisse erzeugten ein wenig Drama und auch Spannung. Der Hauptprotagonist hat seine Gründe für diese, welche ich auch verstehen konnte - weniger aber könnte ich nachvollziehen, wie er dann damit umging im Verlauf der Geschichte. Auch waren mir die Aussagen der Tochter manchmal sehr erwachsen für ein Kind in dem Alter. Wenn ich diese Aspekte aber ausblenden konnte, empfand ich das Buch als wunderschöne Liebesgeschichte!

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Rezensionen von Cellissima:

Kann nicht mit den wirklich guten klassischen britischen Krimis mithalten

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ich liebe klassische britische Krimis. Henrietta Hamilton kannte ich noch nicht, daher war ich gespannt, wenngleich ich ehrlich gesagt leichte Zweifel hatte, denn dieses Antiquariat als Kulisse schien mir ehrlich gesagt nicht sehr reizvoll. Doch ich wollte diesem Werk eine Chance geben: Ein unbeliebter Mitarbeiter wird kurz nach einer Auseinandersetzung ermordet aufgefiunden.

Sally und Johnny, die ebenfalls zum Antiquariat gehören, ermitteln. Der Klappentext versprach zudem rätselhafte Ereignisse, und so dachte ich, dass das Potenzial ja da ist ...
Es handelt sich im Übrigen um den Auftakt einer Krimireihe, in dessen Mittelpunkt Sally und Johnny stehen, und diese Reihe bietet nicht nur Kriminalfälle, sondern auch eine Liebesgeschichte.
Dieser Auftakt ist gut geschrieben, immerhin. Der Stil gefiel mir.
Aber: der Rest traf leider nicht meinen Geschmack. Wie befürchtet empfand ich dieses Antiquariat als Kulisse als nicht wirklich reizvoll. Sowohl die Figuren als auch die Handlung blieben ziemlich blass und langweilig, teilweise geradezu altbacken. Immer wieder gab es Längen, alles plätscherte vor sich hin.
Mich konnte "Mord in der Charing Cross Road" leider überhaupt nicht packen, fesseln und begeistern - im Gegenteil. Ich möchte und werde die weiteren Bände dieser Reihe nicht lesen.
Ich hatte auf eine tolle Entdeckung, auf einen wirklich guten klassischen britischen Krimi gehofft - aber ich wurde enttäuscht. An die wirklich großen britischen Krimiautoren wie Agatha Christie oder auch nur guten Autoren, deren Werke in diesem Stil geschrieben sind, wie Sophie Hannah, Anthony Horowitz oder Colleen Cambridge, kommen Henrietta Hamilton und "Mord in der Charing Cross Road" leider nicht ansatzweise heran.

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Rezensionen von lectrice:

Fantasy mit Gruselfaktor

Starling House von Alix E. Harrow

Ein geheimnisvolles Cover, das schon zu so einigen Vermutungen anregt und mit seinem glänzenden und leuchtenden Farbschnitt schon an Opale denken lässt.
Die Autorin Alix Harrow nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise und ihre Geschichte hat mir sehr gefallen, was auch unter Anderem an dem guten Schreibstil und natürlich dem Handlungsaufbau und dem Ideenreichtum lag.

Eine Genre-Kombination aus Fantasy mit Gruselfaktor, aber auch einem Schuss Romantik.
Das Starling-House, das am Rande der amerikanischen Kleinstadt Eden liegt, bietet so manch einen Stoff für eine Gruselgeschichte und es ist umgeben von Geheimnissen.
Die Protagonistin Opal ist keine, die man unbedingt sofort ins Herz schließt und auch der zweite Hauptcharakter, Arthur, ist interessant. So nach und nach erfährt man mehr über Opal und ihre Geschichte, aber auch über so manch einen Einwohner.
Viel Spannung, Grusel, Fantasy und so manch eine Eigenartigkeit.

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Rezensionen von lectrice:

Werwolfjagd

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1) von A. E. Leinkenjost

Scarlett und Scott sind Zwillinge und 14 Jahre alt. Sie leben auf Oaknight Manor und ihre Eltern sind Handelsreisende und ständig unterwegs, so dass die Kinder in der Obhut der Dienerschaft bleiben.
Scott ist eher für die Theorie zuständig und liebt Bücher und das Ansammeln von Wissen. Scarlett hingegen liebt das Fechten und überhaupt jede Art von Kampfkunst.

Doch dann ändert sich ihr Leben urplötzlich und sie entdecken, dass die Burg viel größer ist als gedacht und vor allem viele Geheimnisse birgt. Gemeinsam mit dem Butler Hamish machen sie sich auf die Suche nach ihren Eltern und folgen dem letzten Hinweis. Und bevor es losgeht, müssen sie noch ausgebildet werden im Kampf gegen Werwölfe. Die unterschiedlichen Klassen von Werwölfen können wir im Buch auf ganzseitigen Illustrationen entdecken, die wirklich super sind und so detailgetreu.
Eine rasante Reise mit immer wieder neuen Entdeckungen und unvorhersehbaren Wendungen. Sehr viele Geheimnisse, von denen noch nicht alle gelüftet werden.
Toll geschrieben und nur schlecht aus der Hand zu legen. Und mehr werde ich hier zum Inhalt nicht verraten: lies das Buch, du wirst nicht enttäuscht sein.
Hoffentlich dauert es nun nicht mehr so lange, bis der zweite Band erscheinen wird.

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Rezensionen von peppi:

Geschichten erzählen

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

In ihrem historischen Roman "Der Salon der kühnen Frauen" entführt uns die Autorin Clare Pollard nach Versailles zur Zeiten Ludwig des XIV., der auch als Sonnenkönig bekannt ist. Das Symbol seines Wappens ist die Sonne, daher der Name . Während das Volk hungert und friert, lebt man bei Hofe in Pracht und Prunk.

Das Buch erzählt von einer Gruppe von Damen, die sich im Salon von Madame Marie-Catherine D’Aulnoy treffen, um sich Geschichten zu erzählen. Allerdings sind diese Märchen nicht ungefährlich, da sie brisante Informationen über den König und die Menschen, die ihn umgeben enthalten. Die Fliegen, wie der Polizeichef La Reynie seine Spitzel nennt, sind überall.
Der Autorin ist eine gute Mischung von wahren historischen Ereignissen und märchenhaften Fantasien gelungen.
Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt und empfehle das Buch gern weiter.

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Rezensionen von Kathie:

Ein emotionaler und authentischer Generationenroman

Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler

"Nur nachts ist es hell" von Judith W. Taschler hat mich sehr bewegt. Ich habe direkt davor den ersten Band gelesen, was ich auch empfehlen würde, da die Geschichte recht komplex ist und sich das Verständnis dadurch erleichtert. Es handelt sich um eine große Familiensaga, die über drei Generationen einfühlsam und ergreifend erzählt wird.

Elisabeth kann das Leid der Frauen, die in ihrer Not eine Engelmacherin aufsuchen, nicht ignorieren und steht vor der schwierigen Frage, wie weit sie bereit ist, ihnen zu helfen. Die Protagonistin ist eine unglaublich starke und mutige Frau, die sehr authentisch dargestellt wird und in die man sich gut einfühlen konnte. Ihre Herausforderung, Frauen in Not zu helfen, hat mich emotional tief berührt. Der Roman ist gut recherchiert, spielt auf verschiedenen Zeitebenen und erfordert Konzentration beim Lesen. Auch dieser Teil war mitreißend, sprachlich toll geschrieben und behandelt eine tiefgehende Thematik. Die Autorin Judith W. Taschler war mir vor diesen Büchern unbekannt, aber sie werde ich mir definitiv merken.

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Rezensionen von Cellissima:

Allenfalls nett für zwischendurch

Cosy Secrets - Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka

Rae erfährt, dass ihre Großmutter entführt wurde. Zunächst bleibt sie entspannt, verschwand Fenella doch schon öfter und gab es hinterher immer eine harmlose Erklärung dafür.
Und wer sollte denn auch eine ganz gewöhnliche alte Frau entführen wollen, und warum?
Dennoch begibt sich Rae nach Edderton, in ihre Heimat im Norden Schottlands.

-Und dort muss sie feststellen, dass Fenella dieses Mal tatsächlich entführt worden sein könnte. Nicht zuletzt, weil Rae herausfindet, dass ihre Großmutter viele Geheimnisse hatte, von denen sie nicht ansatzweise eine Ahnung hatte ... Eines davon führt sie direkt zu ihrem Ex-Freund Archer Warwick, mit dem sie einst durchbrennen wollte. Und Archer löst in Rae immer noch die selben Gefühle aus wie damals ...
******
Eine Mischung aus Kriminalfall und Spannung sowie Liebesgeschichte und Gefühlen.
Mich reizte vor allem der Schauplatz Schottland. Außerdem klang diese Großmutter wirklich geheimnisvoll und ich war gespannt, was es wohl mit ihrem Verschwinden auf sich hatte.
Insofern hatte ich schon gewisse, durchaus auch hohe Erwartungen an das Buch. Ich hoffte auf ein Highlight.
Leider blieb "Cosy Secrets" in jeder Hinsicht deutlich hinter meinen Erwartungen zurück und war insgesamt eher langweilig und enttäuschend.
Der Schreibstil ist ziemlich simpel; mich konnte das Buch schon aus diesem Grunde nicht wirklich begeistern.
Die Geschichte wies Längen auf, plätscherte immer wieder mal mehr oder weniger vor sich hin.
Vor allem aber war sie leider völlig konstruiert, unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Von Fenellas Verschwinden und ihren Geheimnissen hatte ich mir was ganz anderes und viel mehr erwartet.
Auch die Liebesgeschichte war leider nur nett, nicht mehr.
Die ersten zwei Drittel der Geschichte waren gemächlich, im letzten Drittel kamen dann mehr Tempo und Spannung auf - wobei dieser Kriminalfall wie gesagt einfach nur konstruiert und nicht glaubwürdig und überzeugend ist.
Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Band lesen werde.
Positiv in Erinnerung bleiben wird mir vor allem, dass viel Tee und Kaffee getrunken sowie Zimtschnecken gegessen wurden, auf die ich ohnehin schon die ganze Zeit großen Appetit hatte. Dank "Cosy Secrets" weiß ich nun also endgültig, was ich am Wochenende backen werde.
Aber ob das so sehr für das Werk spricht?
Nichtsdestotrotz ist es für Romance-Fans ein nettes Buch für zwischendurch.

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Rezensionen von Anndlich:

Auf der Suche nach dem Bücherskorpion!

Lesen NERVT! - Bloß keine Bücher! (Lesen nervt! 2) von Jens Schumacher

Die Weberknechtdame Karoline Kneberwecht wohnt in einer Bibliothek zwischen Büchern hat sie sich ihr Traumhaus gewebt und liebt vor allem ihre Ruhe. Doch aktuell herrscht Chaos, denn ihr junger Bücherskorpion Zwicko ist ausgebüxt und Karoline macht sich große Sorgen um ihn. Zwickt liebt vor allem Buchstaben und verrückte Geschichten, deswegen macht Karoline sich auf die unbeliebte - denn sie ist weiterhin davon überzeugt, dass lesen nervt - Reise durch die Bücher.


Lesen NERVT! - Bloß keine Bücher! von Jens Schumacher und geschmückt mit Illustrationen von Steffen Winkler, ist der zweite Teil der mürrischen Weberknechtdame Karoline Kneberwecht und animiert auf humoristische Weise Lesemuffel zum Lesen. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Die Protagonistin Karoline Kneberwecht ist dieses Mal auf der Suche nach ihrem Bücherskorpion Zwicko und obwohl ihre Abneigung gegenüber Buchstaben, Worten, Sätzen und Geschichten weiterhin durchschwingt, animiert sie die Leser:innen dieses Mal zum weiterlesen, denn Zwicko ist in Gefahr und für ihn kämpft auch Karoline gegen ihre generelle Abscheu. Eine tolle Botschaft, die auf diese Weise eingebaut wurde.

Auf der Suche nach Zwicko reisen wir in vier unterschiedliche Geschichten, die alle andere Schwierigkeiten mit sich bringen und ein Gefühl für (Schrift-)Sprache übermitteln. Sei es durch das Erkennen, dass unterschiedliche Wörter (Sprachen) dasselbe bedeuten und dementsprechend auch dasselbe mentale Bild erzeugen oder dass der Satzbau wichtig ist, um eine Geschichte schneller sinnentnehmend lesen zu können. Auf dieser Reise, zeigt sich erneut, wie schön Lesen ist, weswegen Karoline trotz ihrer negativen Einstellung am Ende doch wieder mehr zum Lesen motiviert.

Ein tolles Buch, das Kinder durch lustige Geschichten zum Lesen animiert. Einzig das Lesen der letzten Geschichte war für mein Lesekind alleine nicht ganz nachvollziehbar und hat etwas für Verwirrung gesorgt.

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Rezensionen von brauneye29:

Coole Protagonistin

Verbrannte Gnade - Ein Schwester Holiday-Krimi Die Punkrock-Nonne ermittelt von Margot Douaihy

Zum Inhalt:
Schwester Holiday ist nicht gerade das, was man sich unter einer typischen Nonne vorstellt. Sie ust tätowiert, hört gerne Punkmusik und raucht auch noch. Als auf ihre Klosterschule ein Brandanschlag verübt wird und der Hausmeister tot aufgefunden wird, ist sie entschlossen den Fall zu lösen, denn die zuständigen Behörden scheinen ihr nicht wirklich kompetent.

Meine Meinung:
Das war ja mal eine schräge Protagonistin, die man so bestimmt nicht in einem Kloster erwarten würde. Schwester Holiday hat eine erfrischende Art, die durch unkonventionelles Auftreten dieses Buch besonders macht. Dazu kommen natürlich auch die Rückblicke auf ihr Leben und wie es überhaupt dazu kam, dass sie Nonne wurde. Der Fall an sich war spannend und für die Lösung musste sich auch Schwester Holiday ihrer Vergangenheit stellen und war für mich auch unerwartet. Der Schreibstil ist gut und die Hörbuchversion ist gut gelesen. Würde mich freuen, wenn ein neuer Fall ähnlich gut ist.
Fazit:
Coole Protagonistin

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