Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Erfüllt die Erwartungen leider nicht
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann von Gier Kerstin
Mir tut es wirklich leid, dass ich dieses Buch nicht besser bewerten kann. Ich bin ein großer Fantasy Fan und die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier hat mich wirklich begeistert. Auch wenn ich altersmäßig definitiv nicht mehr zum eigentlichen Zielpublikum gehöre.
Beim Lesen des Buches hatte ich das Gefühl, dass Kerstin Gier unter Druck stand eine neue Serie zu veröffentlichen.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht und hat definitiv Potential, allerdings fehlt ihr die gewisse Raffinesse, die ich von ihr gewohnt bin. Es wirkt fast so, als ob Kerstin Gier eine gute Idee hatte, aber zu wenig Zeit, um diese Idee vollständig auszuarbeiten und sich daher an ihren eigenen Büchern „bedient“ hat, um möglichst schnell Ergebnisse liefern zu können.
Der Einstieg ins Buch war gut und das Lesen hat Spaß gemacht, dann ging es aber bergab. Die Geschichte zog sich, es wurde langatmig und es passierte nicht besonders viel. An manchen Stellen wurde das Lesen mühsam und es kamen Überlegungen auf, ob ich das Buch unbeendet zur Seite lege. Zum Glück habe ich es nicht getan, denn am Ende wurde das Buch wieder deutlich besser
Im Gegensatz zu anderen Büchern von Kerstin Gier habe ich mich auch mit den Charakteren schwergetan. Quinn und Matilda sind nicht wirklich unsympathisch, aber irgendwie sprang der Funke einfach nicht über.
Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer neuen Trilogie, daher war das offene Ende nicht wirklich überraschend. Ob ich die weiteren Bände lesen werde, bin ich mir noch unsicher.
Zusammenfassend muss ich sagen, es ist per se kein schlechtes Buch, aber im Vergleich zu anderen Büchern von Kerstin Gier eher schwach. Bei mir bleibt nach dem Lesen leider ein Gefühl von Enttäuschung zurück, da ich von der Autorin einfach mehr erwartet habe.
Rezensionen von ReiShimura:
Wundervoller Ausflug in die Welt der Antiquitäten
Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms von Rebecca Raisin
„Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms“ ist der zweite Teil der Paris Love Reihe von Rebecca Raisin. Bereits den ersten Teil „Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine“ habe ich verschlungen.
Alle Bücher der Reihe, es gibt noch einen dritten Band (Die kleine Parfümerie der Liebe) sind in sich abgeschlossen und die Handlung der Bücher baut nicht aufeinander auf.
Trotzdem würde ich empfehlen, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, wie es die Autorin vorgesehen hat.
Den ersten Teil habe ich verschlungen und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an den zweiten Band. Unsicher war ich mir nur bezüglich des Antiquitäten Themas, da dies eigentlich nicht zu meinen Interessen gehört. Die Hauptperson Anouk kannte ich allerdings bereits, da sie einen Kurzauftritt im ersten Band hat.
Alle Vorbehalte waren aber absolut unbegründet, denn auch dieses Buch habe ich wieder verschlungen und fast genauso geliebt wie den Vorgänger. Ich konnte mich zwar in Sarah, der Hauptperson von Teil 1, besser hineinversetzen und in vielen Punkten war sich mir auch sympathischer als Anouk. Nichts destotrotz ist auch Anouk eine zauberhafte Person, mit der man mitleidet und sich wünscht, dass sie ihr Glück finden wird.
Rebecca Raisin hat einen wunderbaren Schreib- und Erzählstil. Ihre Charakter- und Szenenbeschreibungen sind liebevoll gestaltet und man hat das Gefühl mit Anouk durch Paris zu schlendern. Man ist mittendrin statt nur dabei. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und ich war dann doch ein wenig traurig, als ich das Ende erreicht habe.
Die Geschichte hat ihre Höhen und Tiefen, ist an manchen Stellen vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber keinesfalls langweilig oder langatmig. Rebecca Raisin schafft es auch, dass vielleicht trockene oder langweilige Thema der Antiquitäten zauberhaft zu beschreiben und gut zu verkaufen. Anouks seltsame Art ihre Kunden auszuwählen hat mich anfangs irritiert, je weiter im Buch gekommen bin, umso besser habe ich sie allerdings verstanden.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es leider nur 3 Bände der Serie gibt. Ich würde gerne noch viel öfter mit Rebecca Raisin Paris erkunden.
Rezensionen von Kathie:
Sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene spannend
Agency for Scandal von Laura Wood
"Agency for Scandal" von Laura Wood ist ein bezauberndes Hörbuch, das uns in das Jahr 1897 nach London versetzt. Izzy Stanhope führt ein geheimes Doppelleben, in dem sie nicht nur einen Duke liebt, sondern auch als Detektivin in einer rein weiblichen Agentur Skandale aufdeckt und somit aktiv Frauen schützt.
Während niemand von den Schulden und Problemen ihrer Familie oder ihren Fähigkeiten ahnt, die sie aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Normen mit allen Mitteln geheim halten muss. Das historische Setting ist humorvoll und atmosphärisch. Die Erzählung ist sehr fesselnd, man kann das Hörspiel über Stunden hören, sie ist sowohl spannend als auch romantisch. Nora Schulte liest die Geschichte wunderbar, sodass man sich richtig entspannen kann – total passend für Hörerinnen ab 13 Jahren, aber auch für Erwachsene. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin sicher, dass auch meine Enkelin begeistert sein wird.
Rezensionen von ReiShimura:
Gute Idee, aber mangelhafte Umsetzung
Winterzauber im kleinen Katzen-Café von Kerstin Garde
Ich bin mit doch recht großen Erwartungen an das Buch rangegangen, versprach es doch eine wunderbare Mischung aus allem, was man sich an einem trüben Wintertag verspricht. Herrliche Backwaren, süße Schmusetiger und eine Liebesgeschichte, bzw. eine klassische Enemies-to-lovers-story.
Der Einstieg ins Buch war nett, aber leider auch nicht mehr.
Und dieser erste Eindruck blieb dann während des Lesens erhalten. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Autorin hat geschaut, welche Elemente in den letzten Jahren bei der (wahrscheinlich vornehmlich weiblichen) Leserschaft gut ankommt und hat dann einfach alles zusammengewürfelt. Leider braucht es aber ein bisschen mehr, um ein gutes Buch zu schreiben.
Der Grundgedanke der Geschichte ist gut, leider finde ich persönlich die Umsetzung eher mangelhaft. Die Hauptpersonen, Lilly und Baptiste, sind zwar mehr oder weniger sympathisch, aber auch eindimensional und flach. Ich konnte mich bis zum Schluss mit keiner der Personen irgendwie identifizieren oder mich hineinversetzen.
Das gleiche trifft aber auch auf die Geschichte zu, auch diese finde ich eher langweilig, vorhersehbar und einfach. Schade eigentlich, denn wie bereits gesagt, die Idee dahinter fand ich sehr süß.
Zusammenfassend muss ich sagen, es gibt deutlich bessere Bücher mit einer ähnlichen Geschichte.
Rezensionen von froschman:
Brutale Morde
Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10) Dieser spannende Urlaubskrimi entführt Sie in die Provence. 30.05.2024. BC. von Eyssen Remy
Leon Ritter, deutscher Rechtsmediziner, der nach Lavandou ausgewandert ist, und dessen Partnerin Capitain Isabelle Morell werden zu einem grausamen Mord gerufen. Eine Frau wurde gefoltert, enthauptet und an einem Aussichtsplatz drapiert, ohne Kopf. Das Vorgehen erinnert an einen Fall, der Jahrzehnte zurückliegt, aber der Täter sitzt seither in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt.
Leon und Isabelle fahren zur Anstalt, um ihn zu befragen, doch es stellt sich heraus, dass er wirklich nicht der Täter sein kann, aber beide haben das ungute Gefühl, etwas übersehen zu haben. Wenige Tage später wird ein weiters enthauptetes Opfer gefunden, und dann kommt auch noch der Präsident Frankreichs im Vorwahlkampf zu Besuch nach Lavandou. Keine leichte Aufgabe für die örtliche Polizei, zumal die Presse bereits einen Massenmörder vermutet.
Remy Eyssen versteht es, das französische Lebensgefühl zu vermitteln, auch die Landschaft rund um Lavandou wird anschaulich beschrieben. Die beiden Ermittler sind von Anfang an sympathisch, das Familienleben kommt auch nicht zu kurz, zumal Isabells Tochter inzwischen erwachsen geworden ist. Aber alle begeben sich immer wieder in Gefahr.
Rezensionen von Gaby 2707:
Meinen Geschmack hat der Autor sehr gut getroffen
Verräterisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 10) Dieser spannende Urlaubskrimi entführt Sie in die Provence. 30.05.2024. BC. von Eyssen Remy
Die junge Serbin Mila Illic liegt erwürgt in ihrem Bett. Eine Nachbarin hatte beobachtet, dass ihr Chef und Sugardaddy, der bekannte Berner Bankier Stefan Egger, vorher bei ihr war und es einen lauten Streit gab. Aber auch Milas Bruder Aco war an diesem Abend noch bei ihr. Hat er seine schwangere Schwester umgebracht, weil sie den für sie ausgesuchten Mann aus Serbien nicht heiraten wollte?
Georg Muff und seine schwangere Kollegin Melanie Neff, beide Ermittler bei der Kripo Bern, ermitteln sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld des Opfers.
Hier stoßen sie auf allerlei illegale Machenschaften, die bis in die hohen Kreise der Schweizer Politik reichen. Und es wird nicht bei der einen Toten in diesem Umfeld bleiben.
Georg Muff lerne ich zusammen mit seinen Freunden Tom, Max, Sascha und Patrick wie zufällig außerhalb seines Arbeitsumfeldes bei einer Partie Schach kennen. Auch sonst erfahre ich von dem mir sofort sympathischen Kommissar einiges aus seinem privaten Umfeld. Wie er seinen Bruder Yannick verloren hat, für dessen Tod er sich heute noch schuldig fühlt. Jede Woche besucht er seine Mutter Christina im Altenpflegeheim Schloss Worb. Und seine Freundin Chloé steht mitten im Migrationsverfahren und droht abgeschoben zu werden. Alles keine einfachen Sachen für den Polizisten, der einen Mord aufzuklären hat, der immer weitere Kreise zieht
Den Kriminalroman habe ich durch den flüssigen und leicht zu lesenden Erzählstil von Matthias Beland sehr schnell ausgelesen. Die Geschichte ist so interessant und facettenreich, dass die Seiten nur so dahin fliegen.
Die Spannung baut sich ab Beginn langsam auf, steigt durch verschiedene nicht vorhersehbare Wendungen hoch an und hält sich bis zum Schluss auf diesem hohen Niveau. Es gibt auch ein paar Szenen bei denen ich schmunzeln musste und die die Ermittlungen ein klein wenig auflockern.
Ich lerne sehr viele unterschiedliche Menschen kennen, die ich dank der detailreichen Beschreibungen des Autors gut in mein Kopfkino integrieren kann. Manch einer von ihnen hat für mich das Potential zu einem Mörder. Ihn und seinen Lebenslauf, der ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist, lerne ich auch kennen. Ich bin immer wieder entsetzt, wie Menschen zu dem werden können bzw. was manche Erfahrungen aus ihnen machen können.
Die Geschichte ist in Bern angesiedelt und erhält dadurch den lokalen Anstrich. Durch die bildhaften Beschreibungen habe ich Lust bekommen die Schweizer Hauptstadt auch mal zu besuchen.
Ein spannender und atmosphärisch aufgeladener Krimi mit gesellschaftspolitischen Bezügen, der mich rundherum sehr gut unterhalten hat. Mit einem Ermittler, von dem ich gerne mehr lesen möchte.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Mein drittes Leben
Mein drittes Leben von Daniela Krien
"Mein drittes Leben" ist das erste Buch, dass ich von Autorin Daniela Krien gelesen habe. Dabei habe ich bisher nur Gutes über die Bücher der Autorin gehört und gelesen. Und was soll ich sagen? Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch sein, dass ich von ihr gelesen habe.
Allem voran die klare Sprache und der sehr angenehme Schreibstil haben mich von diesem Buch begeistert.
Auch die Handlung um Linda, eine Mutter, die ihr Kind durch einen tragischen Unfall verloren hat, ist sehr authentisch dargestellt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Trauer zu überspitzt, kitschig oder stereotyp dargestellt wurde. Vielmehr hat Krien nüchtern, beinahe analytisch den Zustand dargestellt, nicht geschönt aber auch nicht dramatisiert. Das habe ich als Leserin als extrem angenehm empfunden.
Nicht nur Protagonistin Linda, sondern auch alle weiteren Charaktere wurden sehr lebensnah und authentisch dargestellt. eziehungsgeflechte sind in leisen Tönen beschrieben, in ihrer Entstehung und Entwicklung jedoch sehr genau und treffend.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Trotz der Schwere der Thematik liest es sich sehr leicht, flüssig und ich wollte es kaum aus den Händen legen. Ein stilles aber nicht weniger beeindruckendes Buch.
Rezensionen von peedee:
Sehr schöner Reihenstart
Das kleine Buchcafé an der Isar von Emilia Thomas
Das kleine Buchcafé, Band 1: Marlene hat Literaturwissenschaft studiert und nun den Doktortitel erhalten. Das ist wohl etwas, worauf man stolz sein könnte. Nicht aber Marlene, denn sie findet keinen richtigen Job – einmal überqualifiziert, einmal zu wenig Erfahrung. Damit sie über die Runden kommt, nimmt sie einen Aushilfsjob in einem kleinen Buchcafé an.
Sie entwickelt Ideen, wie das in die Jahre gekommene Geschäft in die Neuzeit gehievt werden kann. Als Johannes das Buchcafé betritt, hinterlässt er mächtig Eindruck…
Erster Eindruck: Ein zum Buchtitel passendes Cover, nur die Katze und die Schmetterlinge sind für mich nicht stimmig.
Doktorin der Literaturwissenschaft – wow! Ja, das klingt wohl gut, aber erstens hat Marlene nicht mit den Bestnoten abgeschlossen und zweitens hat sie beim Lehrstuhl gekündigt, da sie ein Verhältnis mit ihrem Chef hatte. Oha! Ihre Mutter und ihr Opa – beide Koryphäen auf ihrem Gebiet – sind alles andere als begeistert. Marlene fühlt immer den Druck, sich beweisen zu müssen. Nun nimmt sie auch noch einen so läppischen Job an, das geht ja gar nicht. Für Marlene ist klar, dass dies nur vorübergehend sein wird, denn sie muss ja von irgendetwas leben und die Miete bezahlen. Die Arbeit im Buchcafé gefällt ihr viel besser als erwartet, kann sie sich doch selbst einbringen und sogar einen Schreibworkshop nach Ladenschluss abhalten. Johannes will seine Schwester Amelie, die am Workshop teilnimmt, abholen. Marlene befürchtet jedoch einen Überfall…
Marlene und Johannes haben mir beide sehr gut gefallen. Sie ist jedoch viel zu sehr davon abhängig, was ihre Familie von ihren Entscheidungen hält und bei Johannes und seinen Eltern gibt es ungelöste Konflikte. Die für mich interessanteste Figur war Lotte, die Besitzerin des Buchcafés: auf den ersten Blick etwas raubeinig und nicht sehr mitteilsam, doch je besser man sie kennt, desto mehr gibt sie von sich preis. Die Geschichte war im Nu ausgelesen und hat mich sehr gut unterhalten – 4 Sterne. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von yellowdog:
Adel gegen Moderne
Der letzte Cimamonte von Matteo Melchiorre
Der letzte Cimamonte ist kein schlechtes Buch, manches ist wirklich gut ausformuliert.
Aber nach einer Weile kommt es mir streckenweise belanglos vor, der Protagonist manchmal zu naiv.
Das Grundproblem Adel gegen Moderne ist vielleicht zu speziell, als dass es mich fesseln konnte. Sprachlich ist es schon gelungen.
Es entsteht ein Ton, der dem Buch einen Glanz und eine Stimmung verleiht. Zudem ist das Buch vom Verlag gut gestaltet. Ich mag das Cover. Meine persönliche Wertung: 3,5 von 5 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
Buch mit harten Themen
Jones von Neil Smith
Jones ist ein ziemlich ungemütlicher Roman des kanadischen Autors Neil Smith.
Ein Antifamilienroman. Die Familie besteht aus dem jugendlichen Eli Jones, seiner Schwester Abi und ihren Vater Pal. Ich persönlich finde nicht, dass die Figuren außer Eli gut ausgearbeitet sind und lange nimmt die Geschichte kein Tempo auf.
Sprachlich ist das Buch okay, teilweise geschickt gemacht.
Eine düstere Haltung kann man dem Text nicht absprechen. Er hat diverse Härten, wie Missbrauch und Drogen. Das wird aber immer nur angedeutet, nicht direkt gezeigt. So ist es umso verstörender.
Die Stimmung ändert sich, als Eli älter wird. Er beteiligt sich an Demos in Montreal für Schwulenrechte. Und schließlich kommen die Geschwister für kurze Zeit wieder zusammen.
Es ist kein schlecht geschriebenes Buch, doch nicht gerade ein Lesegenuss.










