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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Toller Krimi

Auf finsteren Wegen von Rieke Jost

Auf einem Hochsitz wird die Leiche von Helmut Fänger gefunden. Mehrmals wurde auf den Jäger brutal eingestochen. Kommissarin Lodi Lenke übernimmt mit ihrer neuen Kollegin die Ermittlungen dazu. Erste Spuren führen sie zu einer Gruppe extremer Tierschützer. Doch schon bald zeigt sich, dass viel mehr dahintersteckt.

Nachdem mir schon der Reihenauftakt sehr gut gefallen hat, konnte mich nun auch der zweite Band überzeugen. Sowohl der Fall an sich, als auch die Protagonisten wissen zu überzeugen. Die Ermittlungsarbeit ist für mich logisch und gut nachvollziehbar. Viele Spuren führen (scheinbar) ins Nichts, was den Spannungsbogen permanent aufrecht erhält. Lodi war mir schon im ersten Band sympathisch, sie hat wie jeder ihre Ecken und Kanten und auch ihre Schwächen, was sie sehr menschlich macht. Diese Kombination aus dem Setting, den Charakteren und den Ermittlungen macht den Krimi sehr lesenswert und dafür eine Leseempfehlung von mir. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

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Rezensionen von peppi:

verlassen in New York

Ex-Wife von Ursula Parrott

Der Roman "Ex-Wife" von Ursula Parrott wurde zum ersten Mal 1929 veröffentlicht. Gut 100 Jahre später gibt es nun eine eine erneute Veröffentlichung vom Fischer Verlag.
Erzählt wird die Geschichte von Patricia, die 24 Jahre alt ist und nach vierjähriger Ehe von ihrem Mann Peter verlassen wird.

Sie wird von ihrem Ehemann betrogen und ihr Baby stirbt . Als sie ihm einen One-Night-Stand gesteht, verlässt er sie, weil sie für ihn nicht mehr rein ist. Anfangs hadert sie mit der Situation und will um ihn kämpfen. Doch sie entscheidet sich anders . Sie findet einen gut bezahlten Job und eine unternehmungslustige Freundin. Gemeinsam stürzen sie sich in die Partyszene von New York. Viele Nächte später, die mit viel Alkohol, unendlich vielen Zigaretten und immer neuen Affären gefüllt waren., ist Patricia zu einer Scheidung bereit. Sie hat sich auf ihrer Suche zum Glück von einer unsicheren zu einer selbstbewussten Frau entwickelt.
An manchen Stellen fand ich es etwas langatmig, aber ein Buch das auch heute noch relevant ist.

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Rezensionen von Miro:

Vorwärtskommen

Als wir Schwäne waren von Behzad Karim Khani

Reza ist 10 Jahre alt, als seine Eltern mit ihm aus dem Iran fliehen. Sie stranden in Bochum, in einer Hochhaussiedlung, die vor Armut strotzt und nach Eintopf riecht. Wo Gewalt auf den Straßen zum Alltag gehört und "Eigentumsdelikte eine Lebenseinstellung" sind.

Rezas Eltern stecken fest im Kulturschock.

Ihre Abschlüsse werden nicht anerkannt und so bleibt dem Vater das Taxi fahren und stundenweise Arbeit in einem Kiosk. Die Mutter versucht es nochmal mit dem Soziologiestudium, das ihr nicht angerechnet wurde. Nur Reza weiß nicht wirklich wohin mit sich. Er hängt auf der Straße ab und macht sich die Gewalt zu eigen. Seine Wut wird immer größer. Wut auf ein Leben dazwischen, wo sich eine Tür geschlossen hat, die andere aber niemals richtig aufgeht. Wut auf ein Umfeld, dass an keine Zukunft glaubt und Wut auf einen Vater der trotz allem an seinem Stolz festhält.

Kahni beschreibt die Situation der Einwanderer in den 90er Jahren sehr eindringlich und schonungslos. Wir sehen klar, dass sich hier kaum Chancen eröffnen, dass es eine gute Portion Glück braucht, um dem Druck der Straße zu entkommen. Auch Reza wäre fast auf die schiefe Bahn geraten. Er hatte das nötige Quentchen Glück und wohl doch auch ausreichend Verstand. Doch immer wieder lesen wir in Nebensätzen, was aus den Menschen seiner Umgebung wurde. Der eine Freund sitzt im Knast, der andere hatte Kugeln in der Brust nach einem missglückten Raubüberfall. Und so ganz nebenbei erfahren wir auch, dass aus Reza schließlich ein Schriftsteller wird. Genau wie sein Vater.

Zuhause wird er sich wohl nie in Deutschland fühlen, aber die Sprache hat er sich zu eigen gemacht.

Stilistisch ist das Buch wahrlich großartig. Der Autor findet Metaphern, die so pointiert sind, dass sie wie Speerspitzen unser behütetes Weltbild aufbrechen. Er hält der Gesellschaft den Spiegel vor und will damit aufmerksam machen, dass hier Menschen leben, die mehr wollen als dankbar für den Frieden zu sein.

Dieses Buch hat mich regelrecht vom Hocker gehauen. Von der ersten Seite an konnte mich der Autor fesseln. Ich liebe seine Sprache, die mal fast poetisch, mal straßenhart daherkommt. Und ich mag Rezas Geschichte, die mich ein ums andere Mal überraschen konnte. Sie hat meinen Blick wieder ein Stückchen weiter geöffnet für die Hürden mit denen Menschen mit Migrationshintergrund zu kämpfen haben.

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Rezensionen von Katja:

Habe mir mehr erwartet

Meine Lieblingsfarbe in unserem Ozean von Natalie Erlach

Kalea lässt ihr altes Leben hinter sich um in Hawaii Schildkröten zu retten, ihre Eltern sind dagegen und wollen sie zur Rückkehr zwingen, noch dazu ist sie vollkommen pleite. Als Malio in die Rettungsstation platzt, da er beim Surfen aus versehen eine Schildkröte verletzt hat, ist das Chaos vorprogrammiert.

Inmitten von Zweifeln und Problemen zaubert er Kalea das Lächeln zurück aufs Gesicht. Während milder Sommerabende umgeben von Musik und Wellenrauschen versteht sie, was Freiheit wirklich bedeuten kann.

So gerne hätte ich dieses Buch geliebt - vor allem wegen dem schönen Setting, doch leider hat es mir die Geschichte und vor allem deren Aufbau schwerer gemacht als gedacht. Eigentlich bin ich ein Fan von kurzen Kapiteln, doch hier haben sie mich gestört und ich kam nie richtig in die Geschichte hinein, denn bei jedem Kapitel wurde ich auch wieder in eine neue Situation hinein geworfen und es hat mich manches mal ein wenig verwirrt. Auch hat mir die Tiefe gefehlt, sowohl in der Beziehung der Beiden als auch mit den Lösungen von Kaleas Problemen, denn die Lösung war definitiv zu einfach. Den Charakteren, sowie der Storyline selbst auch, haben einigen an Tiefe gefehlt.
Den Schreibstil der Autorin wiederrum habe ich sehr gerne gehabt und konnte mich schnell an ihn gewöhnen, ich fand ihn recht angenehm. Ein leichtes Sommerbuch für zwischendrin war es, aber es wird kein Buch sein dass mir länger in Gedächtnis bleiben wird.

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Rezensionen von PeLi:

zwei Mädchen suchen den Ripper

Unser Buch der seltsamen Dinge von Jennie Godfrey

Die 12-jährige Miv ist die Hauptfigur in "Unser Buch der seltsamen Dinge" von Jennie Godfrey. Ihr Zuhause ist eher trostlos, seitdem ihre Mutter nicht mehr spricht ( den Grund erfährt man dann erst ganz am Ende des Buches) . Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist derzeit ihre beste Freundin Sharon, mit der sie jede freie Minute verbringt.

 

Als ihr Vater ihr dann auch noch eröffnet, dass sie eventuell bald umziehen werden, bricht für Miv eine Welt zusammen. Sie möchte Sharon auf keinen Fall verlieren und da sie sich einbildet, dass der geplante Umzug vielleicht etwas mit dem Yorkshire-Ripper zu tun haben könnte, der seit einiger Zeit Frauen ermordet und alle in Angst und Schrecken versetzt, plant sie, mit Sharon zusammen herauszufinden, wer der Ripper ist. Sie fängt an, ihre Nachbarn zu beobachten und alles, was ihr seltsam vorkommt, in ein Notizbuch zu schreiben. 

So erfährt man nach und nach einiges über das Leben der "Verdächtigen". Durch ihr Herumspionieren im Leben der Nachbarn, die ihr seltsam vorkommen, passieren allerdings Dinge, die nicht nur sie und ihre Freundin selbst in Gefahr bringen , sondern auch andere. 

Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch gut gefallen, auch, wenn ich die ganzen schlimmen Dinge, die passiert sind, schon im Laufe der Geschichte ziemlich deprimierend fand. Trotzdem fand ich den Schreibstil sehr gut und es war auch spannend für mich, Miv, Sharon und alle anderen zu begleiten. Was mir aber dann leider überhaupt nicht gefiel, das war die unerwartete Wendung am Ende. Für viele Leser war sicher gerade das , was da passiert ist, das Spannendste, aber mir hat das leider gar nicht gefallen, mir war das einfach insgesamt alles zu negativ und von mir gibt es deshalb leider nur 3 Sterne.

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Rezensionen von qq:

zwei Familien

Und dahinter das Meer von Laura Spence-Ash

London 1940, die damalige Situation war ein Drama für sich, Angst und Hoffnungslosigkeit dominieren. Eltern haben Angst um ihre Kinder - denn Luftangriffe stehen quasi an der Tagesordnung.
Zum Schutz wird das 11 jährige Mädchen Beatrix Thompson gegen ihren Willen zu einer Gastfamilie in die USA geschickt - wie auch viele andere Kinder.

Auf einmal hat sie zwei Brüder - vieles ist neu. Sie hat eine zweite Familie.

An sich hat das Buch bzw. die Geschichte viel Potential für einen Tiefgang und Handlungsaufbau. Leider ist das Debüt aber nicht ganz geglückt in meinen Augen.

In ihrem Schreibstil verliert sich die Autorin leider sehr häufig in Nebensächlichkeiten - sie ist nicht fokussiert, und es wird wild hin und her gesprungen. Also der rote Faden fehlt.

Von mir gibt es nicht wirklich eine Empfehlung für das Buch, die Ansätze sind ganz gut, die Umsetzung leider weniger.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Sprachlich ein Genuss

Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler

Nach „Über Carl reden wir später“ ist dies nun der zweite Teil der Familien-Saga rund um die Familie Brugger. Diesmal steht Elisabeth, die einzige Tochter im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, wobei Elisabeth auch gleichzeitig als Erzählerin fungiert.

Vater Albert Brugger, scheint ein moderner Vater zu sein, denn die aufgeweckte Elisabeth darf nach der Volksschule eine höhere Schule besuchen.

Dazu muss ein Teil der Familie nach Wien übersiedeln: Bruder Gustav, der Medizin studieren will und Elisabeth übersiedeln mit der Mutter in die Großstadt. Der Vater und Bruder Carl bleiben im Mühlviertel, Eugen, sein Zwillingsbruder wandert in die USA aus. Elisabeth maturiert 1913 in der Rahlgasse, einem der ersten Mädchengymnasien Wiens, beginnt ihr Medizinstudium. Wenig später bricht der Erste Weltkrieg aus und sie verpflichtet sich als Krankenschwester. Gustav kehrt aus dem Krieg nicht zurück. Dafür steht plötzlich Georg, einer seiner Studienkollegen und Nachfahre einer Ärztedynastie, kriegsversehrt, vor ihrer Tür. Man heiratet, Elisabeth absolviert zwischen zwei Schwangerschaften ihr Studium, macht die Facharztausbildung zur Gynäkologin und teilt später sich mit ihrem Mann eine Praxis.

Elisabeth liebt ihren Beruf und die Anliegen der Frauen sind ihr wichtig. Vor allem jene, der benachteiligten, die
für Hungerlöhne arbeiten müssen und Jahr um Jahr ein Kind bekommen. Diese Haltung bringt ihr dann auch einen kurzen Gefängnisaufenthalt ein.

Der Zweite Weltkrieg bringt den Selbstmord ihres Mannes und das Nichtwissen über den Verbleib des älteren Sohnes sowie die ärztliche Tätigkeit an der Ostfront.

Nun, wir sind in den 1970er-Jahren angekommen, rekapituliert sie ihr Leben, schreibt es für ihre Großnichte, die bei ihr lebt, auf.

Meine Meinung:

Dieser zweite Teil der Familiengeschichte ist penibel recherchiert und gekonnt in die Weltgeschichte eingebettet. Wir erfahren so manches Familiengeheimnis wie den Tausch der Lebensläufe der Zwillingsbrüder Carl und Eugen sowie die daraus entstehenden Komplikationen. Warum der Identitätstausch? Das müsst ihr selbst lesen.

Sehr gut haben mir die vielen Details, die der feinen Beobachtungsgabe von Elisabeth geschuldet sind, gefallen. Mit ihren Emotionen hält sie sich ein wenig zurück. So ist sie erzogen worden und passt ausgezeichnet zu ihrem Charakter.

Der Erzählstil ist ausgewogen und bezieht auch ihre Eltern und die Brüder, sowie Ehemann und Schwiegerfamilie in ihre Betrachtungen ein. Geschickt wird der Eindruck erweckt, dass Elisabeth wirklich neben dem Leser sitzt und erzählt. Als Hörbuch muss das grandios sein! Und genau wie in gesprochenen Erinnerungen wird nicht alles chronologisch erzählt. Manchmal springt sie in ihrem Leben nach vor und dann gibt es einen Gedanken, der sie an ein lange zurück liegendes Ereignis erinnert. Das katapultiert Elisabeth weit in ihre Vergangenheit zurück. Auch die eine oder andere Wiederholung kommt vor, was aber aus meiner Sicht nicht störend ist. Das passiert einfach in der Rückschau auf ein langes Leben.

Sprachlich ist der Roman ein Genuss. Nun muss ich mir noch den Vorgänger besorgen

Fazit:

Gerne gebe ich diese wunderbar erzählten Familien-Saga 5 Sterne.

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Rezensionen von Reiseweise:

Ein echter Schatz

Das Wesen des Lebens von Iida Turpeinen

Dieser Debütroman ist ein echter kleiner Leseschatz. In überraschend zarter Sprache geschrieben, entspannt und doch spannend erzählt, verknüpft die Autorin die Entdeckung der riesigen Seekuh durch den Naturforscher Steller im 18. Jahrhundert mit der Suche nach ihren Knochen in der untergehenden Zarenkolonie Alaska und der Restaurierung des Fundes in Helsinki hundert und zweihundert Jahre nach der letzten Sichtung eines lebenden Tieres der Art.

Sie schildert das herzzerreißend traurige Schicksal der Seekuh, die zu einer der ersten Arten wurde, anhand derer der Mensch erkennen musste, dass er für die Ausrottung von Lebewesen verantwortlich ist mit den Biographien der Forscher:innen und Künstler:innen, die sich mit dieser Art beschäftigten. Die Sprache erinnert ein wenig an die „Vermessung der Welt“ und die Bücher von Florian Illies - unbedingt lesenswert!

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Rezensionen von Meli:

Alte Freundschaften, Bücherliebe und nervige Protagonisten

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Erin, James und Bonnie waren beste Freunde, bis James etwas tat, dass Erin ihm nicht verzeihen konnte. Die lebensfrohe Bonnie starb viel zu jung und Jahre später kämpfen Erin und James immer noch mit ihrer Trauer und finden Trost in einem öffentlichen Bücherschrank und fremden Randnotizen in ihren liebsten Büchern - nicht ahnend, dass sie ausgerechnet miteinander schreiben.

Mein größtes Problem mit diesem Liebesroman war, dass ich die Protagonisten beide nicht besonders sympathisch fand und auch die romantischen Gefühle konnten mich nicht überzeugen. Erin ist immer noch stinkwütend, dabei steckt natürlich auch mehr hinter dem entzweienden Ereignis. Aber Erin hat auch nie versucht, da mehr zu erfahren, denn sie interessiert sich hauptsächlich für sich selbst und die Motive anderer Menschen sind ihr eher egal.

James ist aber auch nicht besser und mich hat etwas genervt, dass beide Charaktere ähnliche Probleme mit Familie und Freunden haben, weil sie feste Meinungen zu allem haben, klärende Gespräche vermeiden und mit Scheuklappen durchs Leben laufen. Ich fand beide egoistisch, trotzig und unreif.

Und die Gefühle zwischen ihnen konnte ich dann auch nicht nachvollziehen. James ist einfach schon immer in Erin verliebt, denn sie mögen ja beide gerne klassische Literatur. Während ihres Austausches konnte ich zwar schon fühlen, dass sie viel Gesprächsstoff haben und sich verstanden fühlen, aber ich fand sie insgesamt zu anstrengend, um mehr in ihrer Beziehung zu sehen. James himmelt Erin quasi ohne Einschränkungen an, Erin hingegen denkt kaum an ihn. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum James Erin nach all der Zeit noch mag, warum er sie überhaupt je mochte und umgekehrt.

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Rezensionen von begine:

Wütende Geschichte

Als wir Schwäne waren von Behzad Karim Khani



Behzad Karim Khani ist im Iran geboren und kam mit seinen Eltern mit 10 Jahren in einen Vorort Bochums.

Als wir Schwäne waren, ist sein zweiter Roman. Er zeigt die Zeit 1990 im Ruhrgebiet. Die Eltern sind Schriftsteller und Soziologin, aber in Deutschland gelten die Abschlüsse nichts. Der Vater muss als Taxifahrer sein Geld verdienen.

Behzad kämpft sich durch. Leider sind seine Freunde kriminell. Der Umgang macht ja viel aus, wie ein Jugendlicher Fuß fast. Da werden Drogen geschmuggelt und vertickt. Sein Freund wird gefasst und kommt ins Gefängnis.

Stellenweise ist der Autor wütend auf Deutschland. Er will am Liebsten weg aus dem Land. Allerdings wohnt er jetzt in Berlin.
Der Schreibstil ist ganz gut, direkt und schlüssig. Es gibt auch einige humorvolle Stellen. Es ist gerade die Zeit, als Grönemeyer über Bochum singt.
Der Roman liest sich gut.

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